Steirische Käferbohne ab sofort gekennzeichnet

Steirische Käferbohne ab  sofort gekennzeichnet

Steirische Käferbohne ab sofort gekennzeichnet


Dass eine Käferbohne aus der Steiermark kommt, ist ab sofort auf einen Blick erkennbar und mit einer Banderole garantiert. Diese zeigt den steirischen Panther und trägt die Aufschrift „geschützte Ursprungsbezeichnung“.
Die Marke „Steirische Käferbohne“ wurde bereits im Vorjahr von der EU unter Schutz gestellt. Jetzt sind die Verpackungen von Trockenbohnen und essfertigen Bohnen aus der Steiermark auch mit einer Banderole gekennzeichnet.

Auf der Banderole ist der steirische Panther auf violettem Hintergrund zu sehen, und sie trägt die Aufschrift „Steirische Käferbohne – geschützte Ursprungsbezeichnung“. Das garantiert dem Konsumenten, „die steirische Herkunft und Verarbeitung der Käferbohne in der Steiermark“, sagt Fritz Rauer, Obmann der Plattform zum Schutz der steirischen Käferbohnen. Die steirische Käferbohne ist damit auch vor „Kopien“ aus China und Osteuropa geschützt. Durch eine fortlaufende Nummer auf der Banderole könne der Konsument die Produktion außerdem vom Saatgut über den Anbau bis hin zum fertigen Produkt im Regal nachvollziehen.

Das Qualitätssiegel führen dürfen nur eigens von einer externen Kontrollstelle zertifizierte Betriebe. Davon gibt es in der Steiermark aktuell 140, was etwa 70 Prozent aller steirischen Betriebe entspricht, die Käferbohnen anbauen. Damit können laut Landwirtschaftskammer Steiermark 600 Tonnen der Ernte als „Steirische Käferbohne geschützten Ursprungs“ ausgewiesen werden. 20 weitere Betriebe haben sich für eine Zertifizierung angemeldet.

Bei den Konsumenten ist die steirische Käferbohne immer beliebter, auch aufgrund ihrer Inhaltsstoffe: So weist die Bohne einen hohen Eiweiß- und Kohlehydratanteil, dafür aber kaum Fett auf.
In den vergangenen Jahren hatte die große Nachfrage allerdings zu Engpässen geführt, weil es nach besonders großer Hitze im Sommer teils sogar Totalausfälle bei der Ernte gab. Mit 650 Tonnen steiermarkweit fiel die Ernte heuer besser aus. Um künftig Ernteausfälle zu vermeiden, arbeitet die Universität für Bodenkultur, die Versuchsanstalt Wies und die Saatzucht Gleisdorf derzeit an einer besonders hitzebeständigen Sorte.
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