Weingut Müller: Neuer Keller, bewährte Power

Weingut Müller: Neuer Keller, bewährte Power

Weingut Müller: Neuer Keller, bewährte Power


Dynamik und Erdverbundenheit – mit diesen beiden Begriffen lässt sich das Familien-Unternehmen Weingut Müller (Krustetten bei Krems, Niederösterreich) wohl am prägnantesten charakterisieren. Das neue Kellergebäude, das kürzlich unter reger Teilnahme von Prominenz und (Wein-)Wirtschaft eröffnet wurde, ist ein perfektes Beispiel dafür.   

Wenn die beiden „Turbo-Brüder“ Leo und Stefan Müller etwas angehen, dann ordentlich! So geschehen auch bei Neubau und Erweiterung ihres neuen Kellergebäudes. Auf 105 Hektar ist die zu bearbeitende Weingartenfläche dieses Betriebes mittlerweile angewachsen. 1936, als Großvater Leopold mit dem Weinbau in Krustetten startete, waren es noch 0,7 ha!

Modernste Technologie unter der Erde Kein Wunder, dass diese dynamische Entwicklung auch ständig bauliche Veränderungen erfordert. Zwei Millionen Euro nahm man jetzt in die Hand, um daraus ein Kellergebäude auf der Höhe der Zeit entstehen zu lassen. Ein Gebäude mit modernster Kellertechnik, dem man seine 4.000 Quadratmeter gar nicht ansieht. Kein Wunder, denn 60 % des Kellers liegen im Hang. Das lässt nicht nur einen Großteil des Gebäudes „verschwinden“, es sorgt auch für die natürliche Temperaturregulierung ohne großen zusätzlichen Energieaufwand.

Bei der Vinifizierung nutzt man die Schwerkraft, und auch weitere Maßnahmen wie die Photovoltaikanlage, Hackgutheizung und die hauseigene Quelle sorgen für schonenden Umgang mit der Umwelt. Alles ganz im Sinne einer Nachhaltigkeitsstrategie, die dem Weingut Müller das vom Österreichischen Weinbauverband entwickelte Zertifikat „Nachhaltig Austria“ bescherte. Dieses Programm fördert einen ressourcenschonenden Weinbau und berücksichtigt dabei neben den ökologischen auch die ökonomischen und sozialen Effekte.

„Die Wurzel der Qualität steckt im Weingarten“, sind Leo und Stefan Müller überzeugt. Vor allem Stefan ist es, der diese Philosophie täglich zwischen den Reben umsetzt, denn der Weingarten ist „sein Revier“. Stefan beherrscht die Kunst, die vielfältigen Gegebenheiten um den Göttweiger Berg zu nutzen und das Beste aus jeder Riede herauszuholen. Die Vielfalt der Böden hier ist erstaunlich – vom tiefgründigen Löss über Verwitterungskonglomerat bis zu kargen Urgesteinsböden ist hier alles zu finden.

Ganz im Sinne einer effizienten Arbeitsteilung kümmert sich Stefans Bruder Leo um Keller und Vermarktung. „Weine mit klarer Frucht, die Trinkfreude aufkommen lassen!“ – ist das erklärte Ziel der beiden. Eingebettet ist die Arbeit des Duos in eine starke Familie, die dafür sorgt, dass das Unternehmen Weingut Müller läuft. Und wie es läuft! „Die Rebflächen rund um den Göttweiger Berg haben sich mehr als verdreifacht, die Auszeichnungen aus aller Welt für die gutseigenen Weine haben im gleichen Maß zugelegt“, kann man im Vinaria Weinguide 2016/17 lesen. Die Tatsache, dass es 21 Müller-Weine in den „Salon Österreich“ geschafft haben, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.

Starker Export, Top-Heuriger Das Weingut Müller zählt zu den großen Familienweingütern Niederösterreichs, von der bewirtschafteten Fläche ebenso wie von der Flaschenproduktion. Müller ist auch im Export stark und verzeichnete in den vergangenen Jahren in allen Bereichen Zuwächse. Sämtliche Weine sind viermal jährlich unter anderem im familieneigenen Heurigen zu verkosten, der das Prädikat Top-Heuriger trägt.

Weingut Müller
Hollenburgerstraße 12
A-3511 Furth bei Göttweig
T: +43 2739 2691
www.weingutmueller.at
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