Sören Herzig Küchenchef im neuen Edelasiaten AÏ

Sören Herzig Küchenchef im neuen Edelasiaten AÏ

Sören Herzig wird Küchenchef im neuen Edel-Asiaten »AÏ«

 
»AÏ« nennt sich das ultimative Asia-Lokal, das demnächst im Wiener Goldenen Quartier eröffnen wird. Es soll alles bisher Dagewesene bei Fine Dining-Asialokalen in den Schatten stellen. Küchenchef wird Sören Herzig (34), bis Ende Mai in gleicher Funktion in Juan Amadors Wirtshaus tätig und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Herzig nützt die Gunst der Stunde und checkt bei einem extrem spannenden Projekt in ebensolcher Innenstadtlage ein.
 
Groß war das Staunen und Raunen in der Branche, als Herzig Ende Mai Juan Amador nach Unstimmigkeiten verließ. Schließlich war er Chef im Team in Amadors Wirtshaus und Greisslerei und maßgeblich am Erfolg des Lokals und der Auszeichnung mit auf Anhieb gleich zwei Michelin-Sternen beteiligt. Seither machte er sich in der Öffentlichkeit rar, hielt sich bedeckt. Vinaria lüftet seine Pläne.
 
Sören Herzig steigt als Küchenchef im »AÏ« ein, das an der wohl nobelsten Adresse Wiens, dem Goldenen Quartier - gelegen zwischen Tuchlauben, Am Hof und Graben – auf gleich 800 Quadratmeter und zwei Etagen einziehen wird. Adresse ist die kleine Seitzergasse zwischen den Gebäudekomplexen, die Am Hof auch das Luxushotel Park Hyatt Vienna mit dem Restaurant The Bank beherbergen.
 
Das »AÏ« ist keiner speziellen Landesküche gewidmet, sondern soll vielmehr die besten kulinarischen Ausprägungen der asiatischen Küche vereinen, auf höchst möglichem Niveau. Das Konzept stammt von Kampcatering, einem Unternehmen mit Sitz in Beirut (Libanon) und arabischen Investoren im Hintergrund. In Beirut entstand auch das erste »AÏ«, ein weiteres wird in Riyadh (Saudiarabien) betrieben, wo schon bald auch ein zweites Lokal eröffnen soll, ebenso wie in Dschidda, ebenfalls Saudiarabien.
 
Wien wurde als erster europäischer Standort auserkoren, weil es hier eine starke arabische Community, zahlreiche Geschäftsleute und Diplomarten aus Arabien gibt, ebenso boomt der Tourismus mit Gästen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Auf diese ist das Restaurantkonzept maßgeschneidert. Dem entsprechend präsentieren sich auch die Lokale in modernem, hochwertigem Design, sehr stylish. Die Küchenlinie ist asiatisch-japanisch mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchte. Höchste Qualität der Zutaten kombiniert mit einem Aromen- und Geschmacksfeuerwerk sollen den Gästen einmalige Sinneserlebnisse eröffnen.
 
Das Restaurant wird zudem über eine Sushi-Bar und einen japanischen Robata-Grill, eine Lounge und eine stylishe Cocktailbar verfügen. Der Standort in Wien ist gleichsam ein Pilotprojekt für ganz Europa, wo die Kette in alle Metropolen expandieren möchte. Die 20. Eröffnung ist es jedenfalls für Mark Khalifé, Managing Director der Kamp Catering Gruppe und Statthalter einer internationalen Investorengruppe.
 
Küchendirektor im »AÏ« Wien wird Samuel Wilkes, ein Neuseeländer mit gut 20 Jahren Erfahrung in Topküchen Asiens und Ozeaniens, darunter im legendären Raffles-Hotel in Singapur. Macau und Hongkong zählen ebenfalls zu seinen Stationen, wo Wilkes mit seinen Teams insgesamt fünf Michelin-Sterne eroberte. Er wird der direkte Ansprechpartner von Sören Herzig sein. In Wien sollen auch Küchenchefs ausgebildet werden für kommende »AÏ«-Standorte in Europa. Ob Kampcatering auch seine zweite Luxus-Restaurantlinie nach Wien bringen wird, ist offen: „Gavi“ ist ein italienisches Lokalkonzept, das traditionelle Gerichte modern interpretiert. Die Linie gilt als etwas legerer als »AÏ«.
 
www.kampcatering.com
www.airestaurant.co
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