Oktoberfest mit super Bilanz und Preisrekord

Oktoberfest mit super Bilanz und Preisrekord

Oktoberfest mit super Bilanz und Preisrekord


Das diesjährige Oktoberfest in München ist mit einer super Bilanz zu Ende gegangen: 600.000 Besucher in der ersten Wiesn-Woche bedeuten ein Plus gegenüber dem – schwachen – Vorjahr von 100.000 oder 20 Prozent. 11,60 für einen Liter Mineralwasser bedeuten aber auch Rekord. Verlangt wurde dieser Preis für die Literflasche, ausgerechnet im Weinzelt der Münchner Wiesn.

Die Wirte rechnen nach dem zweiten Festteil, der noch bis 3. Oktober 2017 läuft mit hohen Besucherzahlen, nahe den Rekordjahren. Auch die Umsätze haben gestimmt. Wirte-Sprecher Toni Roiderer sprach denn auch von einem „rundum gelungenen Einstand“. Für die diesjährige Wiesn sind die Preissteigerungen auch enorm. Als Erfolg wird bereits gefeiert, dass die Maß Bier die Elf-Euro-Grenze nicht überschritten hat. Die Maß kostet höchstens 10,95 Euro, das sind 25 Cent mehr als im vergangenen Jahr. Eine Bierpreisbremse, die Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) durchsetzen wollte, ist im Münchner Stadtrat gescheitert. Die Stadt ist Veranstalter des Oktoberfests.

Um 3,1 Prozent haben die Wiesn-Wirte ihre Preise laut Wiesn-Index angehoben. Der Index bildet sich aus den Preisen für zwei Maß Bier, ein halbes Hendl und eine Fahrkarte der Münchner Verkehrsgesellschaft. Also der Durchschnittsverbrauch eines Besuchers. Der Durchschnittspreis für einen Liter Tafelwasser beträgt in diesem Jahr 8,73 Euro. Das sind satte 50 Cent mehr als noch im Vorjahr. Absoluter Spitzenreiter ist hier das Weinzelt. Hier kostet der Liter Wasser 11,60 Euro. Ebenfalls sehr viel teurer ist die Limonade. Den Höchstpreis stellt hier das „Stiftl“ mit 10,75 Euro. Hier haben die Wirte den Preis durchschnittlich um 0,51 Cent erhöht, auf 9,55 Euro.

Was für die Getränke gilt, gilt auch für die Speisen. Im Schützen-Festzelt kostet ein halbes Hendl heuer 11,20 Euro – das sind 50 Cent mehr als noch 2016. Und wenn es mit Kartoffelsalat sein soll, dann sind sogar 15,70 Euro fällig. In der Ochsenbraterei kostet ein halbes Hendl 11,60 Euro und damit sogar 70 Cent mehr als im Vorjahr. Sogar 80 Cent mehr schlägt die „Fischer-Vroni“ drauf. Das halbe Hendl kostet 12,70 Euro. Beilage ist hier übrigens einzig frittierte Petersilie, wie die Münchner Abendzeitung berichtete.


www.oktoberfest2017.de
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