Beaujolais: Chateau de la Chaize verkauft

Beaujolais: Chateau de la Chaize verkauft

Beaujolais: Chateau de la Chaize verkauft


Eines der größten Weingüter im Beaujolais (Frankreich) wechselte den Besitzer: Chateau de la Chaize wurde nach 35 Jahren in Familienbesitz an den französischen Infrastruktur-Konzern Maia Group verkaut. Chateau de la Chaize bewirtschaftet über 250 Hektar Weinberge.

Der Stammsitz von Chateau de la Chaize befindet sich in Odènas in der Rhòne Region. 99 der 250 Hektar Rebflächen liegen in der begehrten Brouilly-Appellation und produzieren dort 8 Prozent des gesamten Weines dieser Region. Chateau de la Chaize ist eines von zehn klassifizierten Crus der Region. Die Geschichte des Chateaus beginnt im Jahr 1670. Eingeschlossen in den Verkauf ist auch das Gebäude von Chateau de la Chaize, ein Schloss mit Geschichte: der Bau und die Anlage wurde einst von den Architekten und Gartenbauern von Schloss Versailles geschaffen.

Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Regionalmedien sprechen aber über eine Rekordsumme für ein Chateau beziehungsweise für Flächen im Beaujolais. Experten gehen davon aus, dass ein Hektar Rebfläche in der Region etwa 70.000 Euro kostet. Bei dem Deal wurden diese Preise sicher bei weitem übertroffen, dazu kommen der Erwerb der Immobilien und Produktionsanlagen und sicher ein kräftiger Aufschlag.

Die Maia Group ist ein großer franzöisischer Immobilien- und Infrastrukturkonzern. Die extrem hohe Erbschaftssteuer in Frankreich war wohl wieder einmal ein Grund, dass eine Chateau-Familie sich von ihrem Weingut trennen musste und ein Großkonzern die Kaufsumme aufbrachte. Christophe Gruy, Präsident der Maia Group, möchte aus Chateau de la Chaize einen biologischen Betrieb machen.


www.chateaudelachaize.com


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