Oberösterreich wird zum Weinbauland

Oberösterreich wird zum Weinbauland

Oberösterreich wird zum Weinbauland


Ende September starteten auch die 40 oberösterreichischen Winzer auf ihren 70 Hektar Rebfläche mit der Weinlese. Dank der vielen Sonne im Sommer sind die Zuckergehalte der Trauben hoch und es wird ein hervorragender Jahrgang erwartet. Lediglich der Frost im Frühjahr zur Blüte hat regional die Ernte geschmälert.

Die oberösterreichischen Winzer sind im Donautal, im Machland, am Linzer Gaumberg, im Eferdinger Becken sowie im Inn- und Mühlviertel zu finden und sie sind seit 13 Jahren im Landesweinbauverband OÖ organisiert. Oberösterreich gehört laut Österreichischem Weingesetz zur „Weinbauregion Bergland“, welcher Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und Oberösterreich angehören. Werden Qualitätsweine produziert, so dürfen diese mit der Herkunftsbezeichnung „Qualitätsweinbaugebiet Oberösterreich“ auf dem Etikett gekennzeichnet werden.

Die Vielzahl der Regionen und Böden ermöglicht auch eine Vielzahl an Geschmacksvarianten in Oberösterreich. Dominiert wird das oberösterreichische Angebot von Weißweinsorten wie Weißburgunder, Chardonnay, Müller Thurgau oder Grüner Veltliner, es gibt aber auch Rotweine wie Zweigelt oder Blauburgunder. Insgesamt werden 2017 rund 2.500 Hektoliter oberösterreichischer Wein erzeugt werden.

Noch vor 20 Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass 40 bäuerliche Familien in Oberösterreich aus dem Weinbau ein maßgebliches Einkommen erwirtschaften. Die Landwirtschaft ist jener Wirtschaftsbereich, den der Klimawandel vor enorme Herausforderungen stellt, im Falle des Weinbaus aber auch vor durchaus positive. Bei der Qualität beweisen die heimischen Winzer, dass sie mit anderen Qualitätsweinbaugebieten mithalten können. Die meisten oberösterreichischen Winzer vermarkten ab Hof, einige beliefern sogar regional Lebensmittelketten, andere betreiben einen Heurigen.


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