2017: Kein Eiswein in Deutschland

2017: Kein Eiswein in Deutschland

2017: Kein Eiswein in Deutschland


Trotz der jüngsten Kältewelle sind – neben den österreichischen- auch die deutschen Winzer bei der Eiswein-Lese fast leer ausgegangen. Zwar hat nach Angaben des Deutschen Weininstituts zuletzt noch ein Winzer aus Südbaden bei Temperaturen von minus 12 Grad rund 140 Liter aus Spätburgunder-Trauben für die süßen Spezialität gewonnen. Insgesamt habe in den vergangenen Monaten aber nur ein gutes halbes Dutzend Betriebe in den Anbaugebieten Baden, Württemberg und Saale-Unstrut überhaupt Eiswein lesen können, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. Als eigentlich nichts im Vergleich zur größe des Weinbaulandes Deutschland.

Für Eiswein müssen die gefrorenen Trauben gepresst werden, deshalb wird dafür erst bei mindestens minus sieben Grad Celsius gelesen, so das deutsche Weingesetz. Aus Trauben, die 100 Liter Wein ergeben würden, können nur acht bis zehn Liter Eiswein gewonnen werden. Eine Flasche Eiswein aus Deutschland kann in der Regel zwischen 50 und 100 Euro kosten. Preissteigerungen werden wegen der ausgefallenen Ernte nicht erwartet, die Eisweinbestände bei den Winzern sind nach der reichlichen Ernte im Jahrgang 2016 noch durchaus ansehnlich.

www.deutscheweine.de
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