VdP-Prädikatsweingüter: Gutes Wirtschaftsjahr 2017

VdP-Prädikatsweingüter: Gutes Wirtschaftsjahr 2017

VdP-Prädikatsweingüter: Gutes Wirtschaftsjahr 2017


Sechs Prozent mehr Umsatz, moderate Preissteigerung in fast allen Segmenten und stabile Absatzkanäle stimmten die deutschen VDP-Winzer rechtzeitig vor der großen Weinbörse in Mainz am 29. April positiv. Doort präsentierten die 195 VDP-Prädikatsweingüter nicht nur einen feinen, aber leider mengenmäßig kleinen 2017er Jahrgang, sie blicken auch auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr zurück.

Mit einem Preisplus von zwei Euro je Flasche bei den Top-Weinen aus „Großer Lage“ und Umsatzsteigerungen von sechs Prozent können die Winzer sehr zufrieden sein. Auch auf den internationalen Märkten sind VDP-Weine weiterhin gefragt. "2017 war ein Jahr, das erneut unser in vielen Jahrzehnten erworbenes Wissen gefordert hat. Zuerst zu trocken und dann mancherorts zu nass, galt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch letztlich konnten wir ausgezeichnete Qualitäten mit feiner Säure und guter Struktur abfüllen, die sich bestens in die letzten Jahrgänge einfügen", so Steffen Christmann, Präsident des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter.

Das Umsatzvolumen lag mit 336 Millionen Euro um sechs Prozent über dem Vorjahresergebnis. 29 Millionen Flaschen setzten die VDP.Prädikatsweingüter 2017 ab. Die Durchschnittspreise pro 0,75-Liter-Flasche konnten in allen vier Qualitätssegmenten erneut leicht gesteigert werden. Beim VdP-Gutswein wurde nach einem Durchschnittspreis von 9,70 Euro in 2017 die magische 10-Euro-Grenze geknackt. Der VdP-Ortswein lag bei 13,20 Euro (2017: 12,70 Euro), die VdP-Erste Lage Weine erlösten wie im Vorjahr 17,00 Euro pro Flasche. Bei den Weinen aus VdP-Großer Lage werden nun um die 34,00 Euro pro Flasche erzielt.

2017 wurden rund drei Viertel der Absatzmenge im Inland (Deutschland) vertrieben. Der Weinexport lag regional sehr unterschiedlich bei rund einem Viertel der Gesamtabsatzmenge. Die Verteilung auf die einzelnen Exportmärkte ist stark von der Ausrichtung des jeweiligen VDP-Weingutes abhängig. Als wichtigste Exportmärkte erwiesen sich 2017 abermals Benelux, die USA und Skandinavien. Doch nicht nur die klassischen Importländer entwickelten sich positiv. Im Fokus vieler VDP-Weingüter standen Nationen wie China, Kanada und Russland.

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