Strandcafé Alte Donau bleibt noch geschlossen

Strandcafé Alte Donau bleibt noch geschlossen

Wiener Strandcafé Alte Donau bleibt vorerst geschlossen


Knalleffekt rund um eines der größten Wiener Gastronomieprojekte: Das erst im Vorjahr nach Millioneninvestition neu eröffnete Strandcafè an der Alten Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk musste kürzlich wegen andauernder Anrainerproteste schließen. Die Fehde zwischen den Anrainern der Alten Donau und dem Strandcafé ging in eine weitere juristische Runde, welche die Bewohner für sich entscheiden konnten. Das Strandcafé Alte Donau hat ab sofort wegen Umbauarbeiten geschlossen. Dies könnte bis zu einem halben Jahr dauern. Um eine neue Betriebsbewilligung wurde bereits angesucht.

Erst seit Sommer 2017 hat das neue Strandcafé Alte Donau wieder geöffnet. Probleme mit den Anrainern gab es schon vor dem Start. Als Folge musste die geplante, viel höhere maximale Gästeanzahl auf 800 Personen herunter gesetzt werden. Das Herzstück des Lokals, ein Riesen-Grill, auf dem unter anderem als Signature-Gericht die weithin bekannten Schweinsripperl zubereitet wurden, mußte von einem Outdoor- in einen Indoor-Grill umgebaut werden. Eine leistungsstarke Hightech-Rauchwaschanlage kostete ein Vermögen. Doch die Probleme mit renitenten Anrainern bestanden weiter.

Der Protest der Anrainer zielte in der nächsten, vorerst entscheidenden Runde auf Abgasöffnung eben jenes Grills und zusätzlich auf die generelle Abluftöffnung der Küche. Doch überraschend gab das Landesverwaltungsgericht Wien diesem Einwand statt. Deshalb musste Betreiber Owsep Yeritsyan das Strandcafé vorerst schließen. Einen neuen Antrag auf Erteilung einer Betriebsanlagen-Genehmigung hat er bereits gestellt und die notwendigen – teuren – Umbauarbeiten in Angriff genommen. Die rund 70 Mitarbeiter behalten ihre Jobs, sind derzeit aber ohne Beschäftigung beim AMS gemeldet.

www.strandcafe-wien.at
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