Schwerpunkt Traisental: Hinein ins volle Leben

Schwerpunkt Traisental: Hinein ins volle Leben

Schwerpunkt Traisental: Hinein ins volle Leben

Auf einem der vielen Aussichtspunkte im Traisental, zwischen Niederösterreichs Hauptstadt und der Donau gelegen: Der Ausblick macht Appetit aufs Land, auf eine ausgedehnte Wanderung oder eine gemütliche Radtour. Mitten hinein ins pralle Leben, gefüllt mit Feinstem aus der Erde, der Luft, dem Wasser und dem Wald.

Im Traisental ist das Fahrrad eine gute Wahl. Etwa am Traisental-Radweg. Er schlängelt sich entlang der Traisen Richtung Donau und zeigt von Anfang an die Vielfalt an Genüssen und Eindrücken, die das Traisental auszeichnen. Unübersehbar ragt der Turm des Augustiner-Chorherrenstifts Herzogenburg über die Dächer der Stadt. Kein Wunder, immerhin ist er stolze 70 Meter hoch. Jakob Prandtauer und Fischer von Erlach haben die Stiftskirche ausgestattet, die als bedeutendster Bau des österreichischen Spätbarocks gilt.

Eine besondere Dimension in mehrfacher Hinsicht hat auch das Stiftsweingut Herzogenburg mit dem Weinschlössel in Wielandsthal und dem wahrscheinlich ältesten Weinkeller des Tales. Seit nunmehr zehn Jahren bewirtschaftet Österreichs ehemaliger Finanzminister Hans Jörg Schelling das Weingut.

Weiter geht’s in Richtung Donau, vorbei an idyllischen Kellergassen und romantischen Weinbergen. Man kann den
Grünen Veltliner Traisental DAC und die hausgemachten Schmankerln förmlich riechen, wenn man an den zahlreichen gemütlichen Heurigen vorbeiradelt. Bei Traismauer lassen wir das Rad für einige Zeit stehen und machen uns zu Fuß auf eine „Expedition“ durch die idyllischen Traisenauen. Die oft etwas versteckt liegenden Naturbadeplätze laden zu einem kühlenden Bad.

Das Schloss Traismauer – ein römisches Kleinkastell am Hauptplatz – hat es sogar in das legendäre Nibelungenlied geschafft. Kriemhild, so heißt es, habe auf der Reise zu König Etzel hier übernachtet. Wir machen einen Abstecher auf den Tullnerfeld-Radweg, mit Ziel Sitzenberg-Reidling. Am Biodiversitätslehrpfad lernen auch Erwachsene eine Menge über die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Weinbergradweg - Wir wollen zum Weinbergradweg, den uns ein Einheimischer ganz besonders ans Herz gelegt hat. Ein Rundweg durch Weinberge und Heurigenorte, gesäumt von wunderbaren Aussichtspunkten und genussreichen Plätzen zum Verweilen. Gleich bei Hollenburg wird der Stopp beim Wetterkreuz mit einem tollen Blick zur Donau und weit übers Traisental belohnt. Nicht weniger spektakulär ist die Aussicht ein Stück weiter in Nußdorf.

Am Weinbergweg erreichen wir die romantischen Weinorte Reichersdorf, Getzersdorf und Inzersdorf, wo ein Rastplatz bei der „Hiatahütte“ zum Verweilen einlädt. Danach: Schloss Walpersdorf. Das imposante Renaissanceschloss war ein wehrhaftes Bauwerk, heute haben hier die schönen Dinge Einzug gehalten: Edelgärtner Lederleitner präsentiert im Schloss Wohn- und Lebenskultur. In Oberwölbling wiederum, etwas weiter westlich von den bekannten Traisentaler Betrieben, hat sich eine lebendige Weinszene entwickelt. Nicht nur tolle Weine kommen aus diesem Urgesteins-Eck des Traisentales, auch die Wölblinger Heurigenkultur spielt alle Stückerln.

Gut essen und gut schlafen - Vielfalt auch beim Übernachten – in Hotels, direkt beim Winzer oder in beeindruckenden Schlössern. Vor allem für Schnellentschlossene ist das komfortable und kostengünstige Cleverhotel in Herzogenburg eine echte Alternative. Aber wenn man dabei ist, eine Region zu entdecken, in der die Menschen schon in der Bronzezeit bodenständig gewachsene Trauben nutzten (das bestätigt im Urzeitmuseum ein 4.000 Jahre alter Weinkern), dann liegt auch die Übernachtung im Winzerhof auf der Hand.

Sie wollen es etwas majestätischer? Bitte schön: Das Traisental hat da zum Beispiel das behutsam renovierte Schloss Thalheim in Kapelln mit weitläufigen Parkanlagen und bezaubernden Gärten zu bieten. Die romantischen Zimmer genießt man am besten in Verbindung mit exklusiver Kulinarik im angeschlossenen Restaurant.

Womit wir beim Essen wären. Auch da ist die Vielfalt enorm. In der Schlossküche Walpersdorf etwa geben seit Kurzem die erfahrenen Gastronomen Sandra und Martin Blauenstein den Ton an. Sandra ist die Seele des Hauses und bewirtet die Gäste, Patron Martin sorgt als Sommelier für die Weinkarte des Hauses. Und das Ambiente der Schlossküche bringt sowieso selbst den verwöhntesten Gast zum Schwärmen.

Das imposante Stift Göttweig ist auch Station auf jenem Teil des Jakobsweges, der mitten durch das Traisental führt. Über Purkersdorf und Würmla führt der Abschnitt ins Traisental nach Weißenkirchen und Kapelln. Von dort geht es über das Stift Herzogenburg, Walpersdorf und Höbenbach nach Paudorf und Stift Göttweig.

Wir wollen den unbestrittenen Star des Traisentales noch näher kennenlernen und genießen – den Wein. Also nehmen wir das Auto und fahren bis nach Sitzenberg. Der Korkenzieher hat es uns angetan – ein Aussichtsturm zwischen der längsten bewirtschafteten Kellergasse Niederösterreichs, der Eichberger und der Ahrenberger Kellergasse, zwei mustergültige Kellergassen mit hervorragenden Heurigen. Auf 15 Meter Höhe genießt man von dem Stahlturm einen einzigartigen Rundblick. Sogar heiraten kann man hier oben!

Huck di zuwa! - Und jetzt wird es wirklich Zeit: Wir setzen uns in einem der qualitätsvollen Heurigen, die man etwa in den Gemeinden Wölbling, Statzendorf oder Obritzberg-Rust in großer Zahl findet, an einen Tisch und haben gleich ein „Problem“. Die Karte ist voll von herrlichen Schmankerln. Was bestellen? Irgendwann bemerken wir das kleine Kärtchen mit dem markanten Spruch Huck di zuwa auf unserem Tisch. Die Kärtchen signalisieren: „Setz dich zu mir, trinken wir ein Glas!“ 25 Weinstraßen-Heurige machen bei dieser Aktion mit.

Die gesamte Reisereportage lesen Sie im Vinaria-Spezial „Traisental“, das der Ausgabe 2/19 beiliegt. Zahlreiche weitere Infos, Tipps und Angebote sowie kostenlose Bestellungen der Beilage bei:

Weinstraße & Tourismus Traisental-Donau
www.traisental.at
www.mostviertel.at

Hier geht’s zum PDF zum kostenlosen Download. 



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