Weingut Gesellmann

Winzerdetails

  • Weinregion: Mittelburgenland
  • Adresse: Lange Gasse 65
  • PLZ: 7301
  • Ort: Deutschkreutz
  • Fax: 02613 80360-15
  • E-Mail: weingut@gesellmann.at
  • Website: www.gesellmann.at
  • Ansprechpartner: Herr Albert Gesellmann
  • Anbau: 35 Hektar
  • Anbau W (in %): 10
  • Anbau R (in %): 90

Weinguide Weingut Beschreibungen 2014/2015

Happy birthday, Opus Eximium! Der feine Blend aus Blaufränkisch und Zweigelt feiert sein 25-jähriges Bestehen; es ist der wichtigste Wein im Betrieb und hat bei Weinfreunden und in der Gastronomie Kultstatus, zu Recht, wie der aktuelle 2012er zeigt: Mit kraftvoller Frucht, feiner Struktur und zurückhaltendem Toasting ist er trinkanimierend wie eh und je, ein würdiger Jubiläumswein. Auch sonst gibt es viel Erfreuliches zu vermelden: so ist die Umstellung auf biologische Bewirtschaftung weit gediehen, und mit Bela Rex und Hochberc machen gleich zwei ausgezeichnete Rotweine ihre Aufwartung. Glänzt der Bela Rex mit noblem Toasting und Stoffigkeit, so überzeugt der Hochberc aus dem Topjahr 2011 mit Tiefe und Eigenständigkeit; es ist sicher der beste Hochberc, den Albert Gesellmann bis jetzt gemacht hat. Auch im preisgünstigen Segment kann das Weingut punkten, hier gefallen der pfeffrige Blaufränkisch Creitzer und der stilvolle wie trinkfreudige Sankt Laurent heuer besonders gut. Neu im Programm ist der Hochberc weiß, ein Gemischter Satz aus einer sehr alten Anlage, von der es in der Gegend kaum mehr etwas Vergleichbares gibt. Ein echter Glücksfall und schon als Einstandswein sehr gelungen.

Weinguide Weingut Beschreibung 2013/2014

Albert Gesellmann ist ein naturverbundener Mann. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis er seinen Betrieb auf biologisch-organischen Anbau umstellte. Im Jahr 2012 wurde dieser wichtige Schritt dann gesetzt. „Bio ist für mich keine Religion“, bringt der besonnene Winzer seine pragmatische Haltung zu diesem Thema auf den Punkt. „Es dürfen sich durch die Umstellung keine Änderungen im Weincharakter ergeben.“ Für den Pflanzenschutz kommen nur mehr Kontaktmittel zum Einsatz, und die Schädlinge werden durch die Verwirrtechnik mittels Pheromonfallen bekämpft. Die Traubenverarbeitung erfolgt ausschließlich über Sortiertische. Dabei werden Unmengen von Insekten ausgeschieden. „So gesehen sind meine Weine zu 100% vegan“, meint er schmunzelnd. Für Albert Gesellmann ist Wein in erster Linie ein Speisenbegleiter, weshalb er spannend und trinkfreudig sein muss.

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Vinaria Verkostungen

15,7 Mittelburgenland DAC - Vinaria 4/2014

Blaufränkisch Hochacker Reserve (2011)

„4 * Glockenklare Nase nach Zesten, auch Kardamom und Pfefferminze, vital und bestens ausgereift; auch am Gaumen herzhafte Rotbeerigkeit, dazu feine Kräuterpikanz und dezentes Holz, straffes Finish, trinkfreudiger, individueller Stil.“
Verkostung im Juni 2014, zu finden in Ausgabe 04/2014
17,5 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

„G“ (2009)

„(BF/SL) Helle, straffe Fruchtakzente nach Granatäpfeln und Preiselbeeren, auch pfeffrige Würze, ausgereift und großzügig; mächtiger Körperbau sowie kräftiges Toasting, noch etwas ungestüm und verkapselt, rotbeerige Fruchtfülle im Ansatz, recht raue Tanninschale.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014
15 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

Blaufränkisch Hochberc (2010)

„Siegellack, Schlehen und Kräuterwürze im Verein, kann den - leicht unreifen - Jahreston nicht vermeiden; deutlicher Alkohol bei mittlerer Fülle, nicht gerade harmonisch, kleine Fruchtfenster, sehr reintönig, die Grenzen des Jahrgangs werden aber klar aufgezeigt.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014
16,2 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

Opus Eximium Nr. 24 (2011)

„(BF/SL/ZW) Definiert und glockenklar im Duftspiel nach Preiselbeeren und Feigen, viele Facetten, recht puristisch; extraktreich und gaumenfüllend, einige Eleganz und dunkelbeerige Frucht, verspielt, straffe Tanninfülle im relativ langen Nachhall.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014
17 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

Bela Rex (2011)

„(CS/ME) Blumige, intensive Nase, die unter anderem an Rosenblüten und Paprikapulver erinnert, ziseliert und vielfältig; kraftvoll und extraktsüß, mächtig angelegt und fest verwoben, benötigt viel Luft, forscher Tanninrahmen, lang und zukunftsträchtig.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014
15 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

Pinot Noir Siglos (2010)

„Rauchige, eher warme, betont rotbeerige Frucht, etwas Bitterschoko, gerundet, recht gute Fülle, Süßholz; sehr schlank am Gaumen, Rhabarber und Ribiseln, bisschen vegetale Noten, bisschen schartig, hinten schlank.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014
18 Premium-Rotweine 2010 & 2009 - Vinaria 01/2013

Blaufränkisch Hochberc (2010)

„Brombeeren und rohes Fleisch dominieren das tiefe und ausgereifte Bukett, auch ein Hauch von Lakritze spielt mit, hefige Würze und mächtiger Körperbau; Power ohne Ende, aber auch viel dunkler Fruchtschmelz nach schwarzen Kirschen, feste Struktur und noch etwas rauer Charme, mächtige Tanninfülle, aber auch guter Biss, große Länge, große Zukunft.“
zu finden in Ausgabe 01/2013
16,9 Premium-Rotweine 2010 & 2009 - Vinaria 01/2013

„G“ (2009)

„Likörig und dicht, ausgereift und feurig, extrem jugendlich, deutet rotbeerige Fülle erst an; feine Nuancen bei gutem Volumen, herzhaft und rauchig unterlegt, griffig und kompakt, etwas herbe Tanninstruktur vor dem Abgang, gute Substanz, aber derzeit relativ verschlossen und unzugänglich.“
zu finden in Ausgabe 01/2013
15,5 Premium-Rotweine 2010 & 2009 - Vinaria 01/2013

Opus Eximium Nr. 24 (2011)

„Marzipan und Kirschen in der Nase, alkoholisches Feuer, ausgereift und üppig; etwas zu viel Alkohol für den schlanken Körper, sauber und vital, kernige Sache, auch rund und einschmeichelnd, eine Spur einseitig, insgesamt gelungen.“
zu finden in Ausgabe 01/2013
17,3 Premium-Rotweine 2010 & 2009 - Vinaria 01/2013

Pinot Noir Siglos (2011)

„Füllig und süß, dabei eher dunkelfruchtig gezeichnet, auch einiges an schwarzer Lakritze, Zwetschken, Veilchen, einiges Volumen, dann auch Waldhimbeeren; ordentlich Substanz und Struktur, schön ausgeprägte, rauchig untermalte Frucht, sehr kompakt, strukturiert, überaus lang, gebündelt, zeigt Rückgrat, ausgezeichnet.“
zu finden in Ausgabe 01/2013
15,9 Burgunder Reserven Weiß - Vinaria 07/2013

Chardonnay Steinriegel (2011)

„Dezente Machart mit Walnüssen, heller Agrumenfrucht und Wiesenheu, einnehmend, mittlere Tiefe; recht eleganter Fruchtbogen, etwas juveniles Holz im Vordergrund, einladendes Finale mit guter Kraft und Fülle, solide.“
zu finden in Ausgabe 07/2013
17 Burgunder-Reserven Weiß 2012 & 2011 - Vinaria 7/2014

Chardonnay Steinriegel (2012)

„Rotbeerige Noten, dazu Waldboden und rauchig-pilzige Pikanz, heller Nougat, geht deutlich auf mit Luft, Rosenholz und Flieder; am Gaumen straffer Fruchtbogen mit feiner Holzuntermalung, bisschen zitrusbetont, Herbstlaub und getrocknete Kräuter, weiße Schokolade, gewisse Fülle, deutliche Holzkomponente, wuchtig, zartbitter im Finale, jugendlich, vielversprechend.“
zu finden in Ausgabe 07/2014
16 Premium-Rotweine 2012 & 2011 - Vinaria 1/2015

Blaufränkisch hochberc (2012)

„Ölig-nussige Würze, recht ungestüm und streng, eher zögerliche, rotbeerige Facetten, noch ziemlich unruhig; feuriger Alkohol und einige Extraktsüße, eher herber Charme und rotbeeriges Spiel, mittlere bis gute Substanz, noch ziemlich versteckte Frucht, Unmengen von Tannin im Abgang.“
zu finden in Ausgabe 01/2015
15,8 Premium-Rotweine 2012 & 2011 - Vinaria 1/2015

Blaufränkisch Creitzer Reserve (2012)

„Frisch und rotbeerig im Duftspiel, etwas Vanilleschoten, klar und ruhig strömend; Anklänge von Granatapfel und Blutorange, ungekünstelt und verspielt bei mittlerem Volumen, kühle Eleganz, nervig im herben Abgang.“
zu finden in Ausgabe 01/2015
15,9 Premium-Rotweine 2012 & 2011 - Vinaria 1/2015

Opus Eximium Nr. 25 (2012)

„(BF/SL/ZW) Hübsche, dunkelbeerige Nase und rauchige Untertöne, einladend und ausgeglichen; feine Frucht nach Granatapfel, satter Schmelz, unterkühlt und straff, mittlere Fülle, bleibt mit samtigen Tanninen ganz gut haften.“
zu finden in Ausgabe 01/2015
16,8 Premium-Rotweine 2012 & 2011 - Vinaria 1/2015

Bela Rex (2012)

„(CS/ME) Weit gespanntes Bukett, das viele Assoziationen erlaubt, zum Beispiel Lagerfeuer, Lakritze und Heidelbeere, noch ein bisschen unentwickelt; ähnliche Eindrücke am Gaumen, kompakt wie kernig, mittleres bis gutes Volumen, etwas rauer Charme, straffer Tanninfond, braucht Zeit, schöne Anlagen.“
zu finden in Ausgabe 01/2015
16,7 Premium-Rotweine 2012 & 2011 - Vinaria 1/2015

Pinot Noir Siglos (2011)

„Recht würzig, viel Nussnoten, dicht, etwas röstig, Waldhimbeeren und Walderdbeeren, reife Frucht, zurückhaltend; kräftig, saftig, viel rotbeerige Frucht, fest, kernig, ordentliche Fruchtreserven, erfrischend, viel Biss, knackig, lang.“
zu finden in Ausgabe 01/2015
15,3 Rotweine bis 12 Euro

Sankt Laurent (2012)

„Viel Würzedefinition mit Anis, Piment und schwarzem Pfeffer, Orangenschale und Hibiskus, einladend und pikant; auch am Gaumen viel animierende Pikanz ausspielend, maßvolle Rotbeerigkeit, straff und kernig, feine Kräuternoten, nur mittlere Substanz, aber trinkfreudiger Speisenbegleiter.“
zu finden in Ausgabe 05/2014
15 Rotweine bis 12 Euro

St. Laurent (2013)

„Mostobst und Veilchen, dazu hell-röstige Noten, dezent würzig, einladend, etwas burschikose Frucht; am Gaumen eher leichtgewichtig, klarer Fruchtausdruck von roten Beeren und Agrumen, die Transparenz ist gut, halt etwas schlanker Auftritt, in Summe gut abgestimmt.“
zu finden in Ausgabe 02/2015
15,5 Sauvignon Blanc 2014, 2013 und älter

Sauvignon Blanc (2014)

„Dezent angelegte Aromatik, Cassislaub und -beeren, Stachelbeeren, Kräuter, dunkle Akzente; nahtlose Fortsetzung am Gaumen, kräuterwürzig unterlegt, Pfeffer, klassisch auf gediegenem Niveau.“
zu finden in Ausgabe 06/2015
16,5 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

Blaufränkisch hochberc (2012)

„Holzkohle und Teer in der Nase, auch herbe Kräuterwürze und aufkeimende Preiselbeerfrucht, noch ziemlich verkapselt; üppig und dicht, guter Holzeinsatz, wenn auch etwas starkes Toasting, streng und substanzreich, viel Power und Tannin, einige Länge, benötigt noch Zeit.“
zu finden in Ausgabe 01/2016
16,8 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

Merlot (2011)

„Iris und Mokka im ausgereiften und großzügigen Bukett, auch feine Kräuterwürze, sehr reintönig, üppige Anlagen; engmaschig und kernig zugleich, pikante Rosmarinnote, immense Fülle, balanciert und relativ lang, rundum gelungen, sollte noch ein bisschen lagern.“
zu finden in Ausgabe 01/2016
16,7 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

Opus Eximium No. 26 (2013)

„(BF/ZW/SL) Rauchig-harziger Start, ungestüme Preiselbeerfrucht, markant und eigenständig, viel Ausdruck; animierend und zupackend, kernige Sache bei mittleren Maschen, geht stetig auf, extraktsüß und relativ lang, Zukunft.“
zu finden in Ausgabe 01/2016
17,7 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

„G“ (2011)

„(BF/SL) Ein Feuerwerk von Aromen, erinnert beispielsweise an Granatapfel, Zwetschke und Weichsel, geballte Fruchtnuancen, ausgereift und definiert, dabei ganz jugendlich; enorme Dichte und Strahlkraft, gebündelt und finessereich, beweist bei aller Power auch feine Stilistik, extraktsüß und auf reifen Tanninen "ewig" nachklingend, große Reserven.“
zu finden in Ausgabe 01/2016
15,4 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

Syrah (2012)

„Ausgereift und rauchig, nach Lakritze und Lagerfeuer, die Sorte ist bloß zu erahnen, kräuterwürzige Art; streng bei einigem Volumen, etwas feuriger Alkohol, röstige Eichennote, nicht gerade sortentypisch, eventuell auch zu unfertig.“
zu finden in Ausgabe 01/2016
15,7 Premium-Rotweine 2013, 2012 & 2011

Pinot Noir Siglos (2012)

„Etwas bedeckt zu Beginn, dunkles Laub, recht süße Frucht, dunkle Kirschen, Marzipanhauch, rech dezent; leicht- bis mittelgewichtig, recht saftig, eher dezent und zurückhaltend, rech saftig, kräftiges Tannin, ziemlich rassige Säure, bisschen Holz.“
zu finden in Ausgabe 01/2016