Weingut Wachter-Wiesler

Winzerdetails

  • Weinregion: Südburgenland
  • Adresse: Deutsch-Schützen 26
  • PLZ: 7474
  • Ort: Deutsch-Schützen
  • Telefon: 3365 2245
  • E-Mail: wachter@wachter-wiesler.at
  • Website: www.wachter-wiesler.at
  • Ansprechpartner: Herr Christoph Wachter ,  Herr Franz Wachter
  • Anbau W (in %): 5
  • Anbau R (in %): 95

Weinguide Weingut Beschreibung 2013/2014

Das Weingut Wachter-Wiesler zählt zu den herausragenden Betrieben des Südburgenlandes. Es ist infolge ehelicher Verbindungen aus den ehemals selbstständigen Betrieben der Familien Wachter und Wiesler zu einer Einheit verschmolzen. Im April und Mai sowie im September und Oktober wird am Deutsch-Schützener Weinberg im Heurigen ausgeschenkt. Vom Heurigenstüberl aus kann man den Ausblick über die landschaftlich reizvolle „Weinidylle“ genießen. Betriebsführer des Weinguts ist Franz Wachter, der zugleich das Amt des örtlichen Bürgermeisters bekleidet. Vor fünf Jahren hat dessen Sohn Christoph Wachter die Kellerverantwortung übernommen. Binnen Kurzem stellte der Junior eine bemerkenswerte Einfühlsamkeit unter Beweis und lotete vor allem die Facetten des Blaufränkischen aus. Dies gelang unter anderem durch behutsamen Umgang mit den Holzfässern. Christoph Wachter stellte mittlerweile mehrfach unter Beweis, dass man südburgenländische Blaufränkische auch ohne bombastische Hilfsgriffe zu wohlstrukturierten, trinkvergnüglichen und zugleich mit Volumen gesegneten Weinen erziehen kann. Ein Welschriesling-Klassiker ist im Sortiment immer mit dabei, der alten Tradition gemäß muss er unkompliziert, frisch und süffig sein. Im roten Segment fokussiert der Betrieb auf Blaufränkisch, der in allen Qualitätsstufen zu überzeugen vermochte. Schon der wohlfeile Blaufränkisch-Klassiker präsentiert sich ansprechend mineralisch und mit guter Struktur. Der im mittleren Segment angesiedelte Blaufränkisch Béla-Jóska ist im 2011er-Jahrgang besonders trinkvergnüglich ausgefallen. Keine Novität ist der neu erscheinende „Blaufränkisch Deutsch-Schützener Weinberg“. Es handelt sich hierbei um das ehemals als „Blaufränkisch Pfarrweingarten“ bezeichnete Aushängeschild des Betriebes. Infolge einer bevorstehenden Gesetzesänderung wurde nun von der alten Benennung zugunsten der Lagenbezeichnung abgerückt. Im 2011er-Jahrgang zeichnet sich dieser Wein durch Finesse, Fleischigkeit und reichlich Mineralik aus. Auch beim ehemaligen Blaufränkisch Steinweg erfolgte eine Umbenennung. Dieses seit etlichen Jahren als Premiumwein des Betriebes fungierende Gewächs wird ab sofort unter dem Namen „Blaufränkisch Alte Reben“ vermarktet. Er erfüllt im 2011er-Jahrgang alle Kriterien für einen hochstehenden gebietstypischen Reservewein.

Weitere Bilder zu diesem Winzer

Vinaria Verkostungen

17,7 Premium-Rotweine 2011 - Vinaria 01/2014

Blaufränkisch Alte Reben Reserve (2011)

„Feiner Fliederduft gepaart mit Kräuterwürze und rotbeerigen Akzenten, vornehme Art, eindringlich wie verlockend; fruchtsüß und hochelegant, zarter Beerencocktail und etwas Mandarine, animierend und überaus herkunftstypisch, viel Finesse und Länge, zupackende Säure, Zukunft.“
Verkostung im Februar 2014, zu finden in Ausgabe 01/2014