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Leserstimmen 08/2009
Alkoholaufnahme korrekt berechnet? Meiner Ansicht nach kann man nicht allgemeingültig behaupten, dass Frauen aufgrund Ihrer Konstitution Alkohol rascher aufnehmen als Männer. Ausnahmen bestätigen, wie ein Selbstversuch deutlich aufgezeigt hat, diese Regel. Meine Frau (169 cm, 49 kg) und ich (174 cm, 75 kg) haben bei einem Heurigen in der gleichen Zeit genau die gleiche Menge Wein (zwei Viertel eines sehr guten, kräftigen Wiener Chardonnay) sowie Wasser im gleichen Rhythmus getrunken. Dazu hat jeder von uns eine Schnitte Schweinsbraten mit Saft und einem Knödel gegessen. Vor der Alkoholmessung durch einen Beamten der Polizei mit einem geeichten Alkomaten haben wir dann noch ca. 15 Minuten gewartet. Obwohl auch die sehr gut nachvollziehbaren, theoretischen Berechnungen in Steurers Weinhandbuch für meine Frau einen höheren Alkoholwert ergeben hätten, hat der praktische Alkotest ein doch recht überraschendes Ergebnis gebracht. Meine Frau hatte nämlich ca. 0,3 Promille weniger Alkohol in der Atemluft als ich. Herbert Laubhann vulgo weingeist, Wien Wir dürfen Ihrer Frau zur langsameren Alkoholaufnahme respektive schnellerem Abbau gratulieren (respektive Ihnen umgekehrt unser Beileid ausdrücken) – aber, wie Sie völlig zu Recht eingangs bemerken: es gibt Ausnahmen. Und die bestätigen doch die Regel, oder? |
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