Nichtstun geht nicht: Die Gastronomen, die im Koch.Campus Grundlagenarbeit für die anspruchsvolle österreichische Küche leisten, packen auch während des Lockdowns zu: Take Away, Abholung, Zustellung, Pop Up feinster Gerichte.

Die rund 30 Gastronomen, die als Koch.Campus gemeinsam Grundlagenarbeit für das Zusammenspiel zwischen landwirtschaftlicher Produktion und anspruchsvoller Küche leisten, werden auch während des Lockdowns nicht die Hände in den Schoß legen. Sondern damit kochen.

„Nichtstun geht nicht“, sagt Andreas Döllerer aus Golling bei Salzburg, Obmann des Koch.Campus: "Es ist unvorstellbar, dass wir und unsere Mitarbeiter jetzt wochenlang zu Hause bleiben und nichts tun." So wie Döllerer haben auch die anderen Koch.Campus Mitglieder Alternativen entwickelt, um ihre Mitarbeiter beschäftigt und die Gäste betreut zu wissen. Viele setzen auf Take Away, aber auch Pop Up Shops sind angesagt und bei einigen Betrieben Zustellservice.

Die Vereinigung Koch.Campus versteht sich als eine Art NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) zur Entwicklung einer besseren Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen Produzenten und Topköchen.´Ziele sind eine höhere Wertschöpfung für die Landwirte und aussergewöhnliche regional hergestellte Grundprodukte für die Gastronomen