Freitag, der 13. November 2020 ist auch „Tag des Apfels“. Der Österreicher liebstes Obst kommt überwiegend aus dem eigenen Land und davon wieder mit Abstand die meiste Ware aus der Steiermark. Ein paar interesssante Fakten.

Der Verein Land schafft Leben hat den heimischen Apfel genau unter die Lupe genommen. Ganze 21 Kilogramm Äpfel essen die Österreicher pro Kopf und pro Jahr. Damit ist das heimische Obst auf Platz 1 und hängt seine tropische Mitstreiterin, die Banane mit weitem Vorsprung ab. Zum Vergleich: Nur etwa 12,7 Kilo an Bananen isst eine Person in Österreich pro Jahr. Danach folgen Orangen, Birnen und Zitronen, die weit unter der 10-Kilo-Marke zurückbleiben. Die meisten der verspeisten Äpfel sind auf heimischen Bäumen gewachsen.

Österreich mit Bio-Äpfeln unter den „Big Five“ Europas

Nicht nur in Sachen Selbstversorgung punktet Österreich, sondern auch was den Anteil an biologisch produzierten Äpfeln betrifft. Etwa ein Fünftel der Apfelanlagen wird biologisch bewirtschaftet. Damit produziert Österreich zirka 10 Prozent der gesamten Menge an Bio-Äpfeln in Europa und reiht sich neben Ländern wie Italien oder Deutschland unter die „Big Five“ Europas. Ein großer Anteil der heimischen Bio-Äpfel kommt jedoch nicht auf den österreichischen Markt, sondern wird in das europäische Ausland exportiert. Nur etwa die Hälfte landet in den Regalen der Märkte im Inland. Insgesamt sind etwa 12 Prozent aller in Österreich verkauften Äpfel Bio.

Heimisches Superfood für die kalte Jahreszeit

Aber egal ob biologisch oder konventionell: Äpfel eignen sich ausgezeichnet für die Lagerung zuhause und können auch im Winter guten Gewissens als wertvolle Vitaminlieferanten dienen. Die optimale Lagerungstemperatur liegt bei 2 bis 5 Grad. Durch eine lange Lagerung zuhause verlieren die Äpfel jedoch wertvolle Inhaltsstoffe und die Schale wird schrumpelig. Daher ist es besser, immer wieder und dafür kleinere Mengen an Äpfeln zu kaufen.