Nach zehn Jahren Diskussion, Kampf und Entwicklung ist es ab 2021 soweit: Das Piemont bekommt eine neue DOCG-Weinregion namens „Terre Alfieri“ in der Nähe der Stadt Asti. Die definierten Rebsorten sind Arneis für Weißweine nnd Nebbiolo für Rotweine.

Die offizielle Einführung der neuen DOCG wurde vor wenigen Wochen beschlossen und ins italienische Weingesetz eingefügt, erklärt das Consorzio Barbera d’Asti e Vini del Monferrato. Seit 2009 verfügt die Region bereits über den DOC-Status. „Terre Alfieri“ ist benannt nach Count Vittorio Alfieri, einem Schriftsteller und Dramatiker, der im 18. Jahrhundert in Asti lebte.

„Terre Alfieri“ ist eine kleine Wein-Destination und möchte eine Nische besetzen im Land von Barlolo, Barbaresco & Co. Stufenförmige Hügel charakterisieren des Land im Südwesten von Asti mit sandigen Böden („Asti sands“), gebildet aus Meeressedimenten aus dem Pliozän vor 5,3 bis 2,6 Millionen Jahren. Die Region umfasst elf Gemeinden. Sieben liegen in der Provinz Asti (Antignano, Celle Enomondo, Cisterna d’Asti, Revigliasco, San Damiano, San Martino Alfieri, Tigliole). Die vier weiteren Gemeinden in der Provinz Cuneo (Castellinaldo, Govone, Magliano Alfieri and Priocca).

Die DOCG-Weine müssen zu 85% aus den genannten Rebsorten bestehen. Terre Alfieri Arneis muss mindestens sechs Monate gelagert sein,  Terre Alfieri Nebbiolo mindestens zwölf Monate. Die Nebbiolo Riserva benötigt mindestens 24 Monate Lagerung, davon die Hälfte im Holz.