Weinguide
Ausgabe 2020/21
Filtern nach:
Sortieren nach:
2018 Semicolon Riesling
Nikolaihof Wachau
Wachau

Ruhige Frucht, geschmeidig, fast cremig, leicht rauchig, bisschen Waldhonig und Dörrpfirsich, wird immer tiefer; saftig, strukturbetont, gut dosiertes Tannin, viel Frische und Grip, konturiert, pointiert, guter Spannungsbogen, gewisse Länge.

Weißwein
Riesling
-
Naturkork

Nikolaihof Wachau
Wachau

Familie Saahs
3512 Mautern
Nikolaigasse 3

Tel. +43 2732 82901
Fax. 76440
wein@nikolaihof.at
www.nikolaihof.at

Unter den Pionierbetrieben weltweit in Sachen biodynamische Bewirtschaftung im Weinbau zählt der Nikolaihof der Familie Saahs in Mautern international zu den renommiertesten Weingütern aus Österreich. Das Musterweingut hat aber mittlerweile auch hierzulande dank der stetig zunehmenden Nachfrage nach bekömmlichen Weinen mit mäßigem Alkohol sowie dem verstärkten Trend hin zu Weinen mit Flaschenreife eine starke und weiter wachsende Fangemeinde. Die Ursprünge des historischen Nikolaihofs reichen bis in die Römerzeit zurück. Mit biodynamischer Bewirtschaftung nach den Richtlinien von Rudolf Steiner begannen Christine und Nikolaus Saahs übrigens schon Anfang der Neunzehnsiebzigerjahre zu arbeiten. Seit 2005 ist Nikolaus Saahs jun. federführend im Weingut tätig. Stammen die Federspiele aus dem jeweils letzten Jahrgang, so genießen die Smaragde bzw. die Reserven aus den Weingärten in Krems-Stein eine längere Reifezeit – derzeit sind nach wie vor die Jahrgänge 2016 (Grüner Veltliner) und 2015 (Riesling) aktuell. Darüber hinaus stehen jeweils auch einige tolle Altweinschmankerl zur Auswahl, wie etwa die gefeierten „Vinothek“-Weine – Grüne Veltliner oder Rieslinge mit teils über 15 Jahren Fassreife. Vielversprechend ist die neue Serie unter dem Namen Semicolon, die Nikolaus Saahs mit Katharina Salzgeber kreiert hat – (teilweise) Maischegärung, weder Schönung noch Filtration noch Schwefelzusatz. Höchst empfehlenswert ist die Weinstube, die zu den besten im Land zählt und in der man nebst schmackhafter biologischer Kost und Säften auch alle Nikolaihof-Weine bekommt.ps

mehr
2019 Riesling Ried Loibenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Exotisch mit Grapefruit und Maracuja, feine Würze; saftig, viel frische Frucht, schiebt mächtig an, exotische Früchte und Pfirsich im Abgang und im Nachhall, noch sehr jugendlich. Vereint Kraft und Eleganz.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Atzberg Obere Steilterrassen
Weingut Atzberg
Wachau

Reicher Frucht- und Würzemix, viel Kernobst, noch mehr tabakige, gesteinsartige Aromen, auch Wacholder sowie kühle Nadelwald- und Anisnoten; kraftvoller, engmaschiger Unterbau, wieder einmal die Quadratur des Kreises: generöse Fülle, vermählt mit unglaublicher Eleganz; saftig, mundfüllend, vielschichtig, dabei glasklar und perfekt ausbalanciert; Karrieretyp mit Potenzial für Jahrzehnte.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Atzberg
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@atzberg.at
www.atzberg.at

Der Atzberg ist schon etwas ganz Besonderes. Wer einmal zu den hochaufragenden schmalen Weinterrassen hinaufgeblickt hat, die bei einer Hangneigung von 75% mühsam errichtet werden mussten, um eine Bearbeitung zu ermöglichen, der weiß, dass hier nicht Allerweltsweine entstehen. Vielmehr sind es großartige mineralische Gewächse mit Weite und Tiefe, die all das in sich vereinen, was die Wachau zu einem der erfolgreichsten Weinbaugebiete weltweit macht. Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mühsam rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie bereits mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Toprieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit gebildet hatte, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltig (rotes Gestein mit Gneis und Schieferstruktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den kargsten in der Wachau. Auf den bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit, das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens als auch die milderen Luftmassen des Donautals zu spüren – eine klimatische Idealkombination. Mittlerweile ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, seit das „Projekt Atzberg“ von Franz-Josef Gritsch und seinen Geschäftsfreunden in die Tat umgesetzt wurde – neben dem Winzer sitzen Immobilien-Entwickler Robert Wutzl und Hans Schmid (Mayer am Pfarrplatz, Rotes Haus, beide in Wien) im Boot. Doch bereits mit dem ersten vorgestellten Jahrgang (2012) ließ der Grüne Veltliner Atzberg (heute der „Atzberg Obere Steilterrassen“) aufhorchen, als er die Vinaria-Höchstwertung erhielt – eine Auszeichnung, die ihm mittlerweile mehrfach widerfahren ist.

mehr
2018 Grüner Veltliner Ried Kollmütz DB Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

DB für „das Beste“; Brioche, reifes Kernobst, Orangenzesten, Marillenmus, Kräuterwiese; fleischig, muskulös, mit fokussierter Frucht, elegant und voll Strahlkraft; bildschöner Veltliner mit Potenzial für viele Jahre.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. 2307-15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Sie wollen den Jahrgang nicht über den grünen Klee loben, aber dass er zu den besten der letzten Jahre zählt, darüber sind sich Franz Pichler und sein gleichnamiger Sohn einig. Das eingespielte Team sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies auf gut sieben Hektar Rebfläche in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Von St. Michael über Wösendorf donauabwärts bis Joching existiert ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche Fläche, in der Rieslingtrauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine klimatische Kühle, während die Harzenleiten in St. Michael von der Wärme der steilen Steinterrassen geprägt wird. Besonders gut gefallen haben uns im aktuellen Jahrgang die Veltliner-Smaragde von Kollmitz und Kollmütz sowie die beiden Smaragd-Rieslinge, wobei auch auf das Terrassen-Federspiel nicht vergessen werden darf, das selten so viel Spaß gemacht hat wie heuer. Last but not least die beiden Burgunder, von denen der Weißburgunder ohnehin in einer eigenen Liga spielt.

mehr
2018 Weißburgunder Gaisberg Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

Mürbteig, weiße Blüten, Haselnüsse, Bienenwachs; stattliche Figur, schöne Extraktsüße, leicht cremige Noten; zeigt sich von seiner schönsten Seite, sehr burgundisch; feine Länge.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. 2307-15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Sie wollen den Jahrgang nicht über den grünen Klee loben, aber dass er zu den besten der letzten Jahre zählt, darüber sind sich Franz Pichler und sein gleichnamiger Sohn einig. Das eingespielte Team sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies auf gut sieben Hektar Rebfläche in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Von St. Michael über Wösendorf donauabwärts bis Joching existiert ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche Fläche, in der Rieslingtrauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine klimatische Kühle, während die Harzenleiten in St. Michael von der Wärme der steilen Steinterrassen geprägt wird. Besonders gut gefallen haben uns im aktuellen Jahrgang die Veltliner-Smaragde von Kollmitz und Kollmütz sowie die beiden Smaragd-Rieslinge, wobei auch auf das Terrassen-Federspiel nicht vergessen werden darf, das selten so viel Spaß gemacht hat wie heuer. Last but not least die beiden Burgunder, von denen der Weißburgunder ohnehin in einer eigenen Liga spielt.

mehr
2019 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kellerberg
Domäne Wachau
Wachau

Charmant, Würze, fruchtig und warm getönt, Frühlingswald; reife Tropenfrüchte, zarter Schmelz, Kraft und Druck, feinkörnige Säure, steinig im langen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
Nummer 107

Tel. +43 2711 371
Fax. +43 2711 371-13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Domäne Wachau gehört zu den Leitbetrieben dieses Anbaugebiets. Weingutsleiter Roman Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen dafür gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Heinz Frischengruber kann kaum etwas aus der Ruhe bringen.

Als ich ihn aber zum Jahrgang 2019 befrage, wird er fast emotional: „Kurz gefasst: Sensationell. Knackige Säure, Spannung, Zug, gute Haltbarkeit, eine simple und unkomplizierte Lese.“ Die heuer vorgestellte Serie, von der wir aus Platzgründen nur einen Querschnitt präsentieren können, bestätigt diese Aussage. Jetzt im Verkauf ist ein bemerkenswerter Grüner Veltliner aus dem Vorjahr, der „Steinwerk Spitzer Graben“. Dieser Wein ist in einem eigens für die Domäne Wachau bearbeiteten Gesteinsblock aus Wachauer Marmor und einem Steinfass aus Granit vinifiziert worden und deshalb eng mit der Region verbunden. Ein stark nachgefragtes Getränk ist der 2018er Grüner Veltliner V.D.N.; die Gärung des Rohstoffes in Smaragd-Qualität wurde durch Aufspriten mit Veltlinerbrand gestoppt.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Zwerithaler Kammergut Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Blütenhonig und Orangenzeste im hochfeinen Duftspiel, auch ein Touch weißer Spargel, subtil und vornehm; ein ganzer Reigen heller Fruchtaromen, cremig und komplex, modellhafte Finesse und Konzentration, herrlicher Veltliner-Typ, der ein langes Leben vor sich hat.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Toni & Robert Bodenstein & Sophie-Helen Hinterhölzl
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein hat den formidablen Jahrgang 2019 dazu genützt, eine beeindruckende Wachauer Lagenrevue zu realisieren, in der einander Grüner Veltliner und Riesling mehr oder weniger gleichwertig gegenüberstehen. Bekanntlich wird dem Riesling in diesem Wachauer Spitzenbetrieb hohe Wertschätzung zuteil, was sich auch im 60-prozentigen Anteil an der Rebfläche widerspiegelt. Schon das resche Federspiel von der Ried Steinriegl ist wohlgeraten und gibt die kalkige Note dieser Lage gut wieder. So gut wie selten in den letzten Jahren ist der dunkel getönte, nahezu exotisch wirkende Achleiten-Riesling gelungen. Für eine weitere Steigerung sorgt dann der Klaus Smaragd, der mit seiner Eleganz und Finesse sicher wieder einmal zu den allerbesten Wachauer Gewächsen zu zählen ist.

Gleichsam hart auf den Fersen ist ihm diesmal der überaus agile und ein wahres Fruchtfeuerwerk zündende Riesling, der auf der extremen Seehöhe von 460 Metern gedeiht und als „Wachstum Bodenstein“ firmiert. Von den Smaragd-Veltlinern war der gebündelte wie saftige von der Ried Achleiten zum Verkostungszeitpunkt seinem noch in der einst üblichen Stockkultur gezogenen Namensvetter ein wenig vorzuziehen, weil Letzterer noch recht verkapselt und vom Gerbstoff beeinflusst erscheint; hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Hingegen hat der Wachstum-Bodenstein-Veltliner, der bekanntlich vor mehr als 20 Jahren in Form von 100 verschiedenen Genotypen ausgepflanzt wurde, schon jetzt mit sattem Fruchtspiel und perfekter Balance brilliert. Die absolute Spitzenposition gehört im „grünen“ Sortiment der Bodensteins heuer aber wohl dem monolithischen Veltliner von der Ried Zwerithaler Kammergut, der immer wieder neue Nuancen hervorbringt und elegantes Fruchtspiel mit bemerkenswerter Konzentration vereint. Die besten Riesling- und Veltliner-Smaragde sollten aufgrund ihrer Spannkraft und inneren Harmonie auch ein langes Leben vor sich haben.

mehr
2019 Riesling Smaragd Ried Loibenberg
Domäne Wachau
Wachau

Gelbe Pflaumen, Unterholz, Estragon, Frühlingswald, Kumquats, Mandarinen; vielschichtig und präzise, Zitrus, Pfirsich, Zug, Kraft, Wärme, lang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
Nummer 107

Tel. +43 2711 371
Fax. +43 2711 371-13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Domäne Wachau gehört zu den Leitbetrieben dieses Anbaugebiets. Weingutsleiter Roman Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen dafür gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. Heinz Frischengruber kann kaum etwas aus der Ruhe bringen.

Als ich ihn aber zum Jahrgang 2019 befrage, wird er fast emotional: „Kurz gefasst: Sensationell. Knackige Säure, Spannung, Zug, gute Haltbarkeit, eine simple und unkomplizierte Lese.“ Die heuer vorgestellte Serie, von der wir aus Platzgründen nur einen Querschnitt präsentieren können, bestätigt diese Aussage. Jetzt im Verkauf ist ein bemerkenswerter Grüner Veltliner aus dem Vorjahr, der „Steinwerk Spitzer Graben“. Dieser Wein ist in einem eigens für die Domäne Wachau bearbeiteten Gesteinsblock aus Wachauer Marmor und einem Steinfass aus Granit vinifiziert worden und deshalb eng mit der Region verbunden. Ein stark nachgefragtes Getränk ist der 2018er Grüner Veltliner V.D.N.; die Gärung des Rohstoffes in Smaragd-Qualität wurde durch Aufspriten mit Veltlinerbrand gestoppt.

mehr
2019 Riesling Wachstum Bodenstein Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Ribiseln und Stachelbeeren im zupackenden Bukett, voll Elan und Esprit, puristischer Auftritt; Passionsfrucht und Marille im Aufkeimen, fruchtsüß und gebündelt, ungemein lebhafter, rassiger Riesling voll Spannkraft und Fruchttiefe, lang und mit großen Reserven versehen.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Toni & Robert Bodenstein & Sophie-Helen Hinterhölzl
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein hat den formidablen Jahrgang 2019 dazu genützt, eine beeindruckende Wachauer Lagenrevue zu realisieren, in der einander Grüner Veltliner und Riesling mehr oder weniger gleichwertig gegenüberstehen. Bekanntlich wird dem Riesling in diesem Wachauer Spitzenbetrieb hohe Wertschätzung zuteil, was sich auch im 60-prozentigen Anteil an der Rebfläche widerspiegelt. Schon das resche Federspiel von der Ried Steinriegl ist wohlgeraten und gibt die kalkige Note dieser Lage gut wieder. So gut wie selten in den letzten Jahren ist der dunkel getönte, nahezu exotisch wirkende Achleiten-Riesling gelungen. Für eine weitere Steigerung sorgt dann der Klaus Smaragd, der mit seiner Eleganz und Finesse sicher wieder einmal zu den allerbesten Wachauer Gewächsen zu zählen ist.

Gleichsam hart auf den Fersen ist ihm diesmal der überaus agile und ein wahres Fruchtfeuerwerk zündende Riesling, der auf der extremen Seehöhe von 460 Metern gedeiht und als „Wachstum Bodenstein“ firmiert. Von den Smaragd-Veltlinern war der gebündelte wie saftige von der Ried Achleiten zum Verkostungszeitpunkt seinem noch in der einst üblichen Stockkultur gezogenen Namensvetter ein wenig vorzuziehen, weil Letzterer noch recht verkapselt und vom Gerbstoff beeinflusst erscheint; hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Hingegen hat der Wachstum-Bodenstein-Veltliner, der bekanntlich vor mehr als 20 Jahren in Form von 100 verschiedenen Genotypen ausgepflanzt wurde, schon jetzt mit sattem Fruchtspiel und perfekter Balance brilliert. Die absolute Spitzenposition gehört im „grünen“ Sortiment der Bodensteins heuer aber wohl dem monolithischen Veltliner von der Ried Zwerithaler Kammergut, der immer wieder neue Nuancen hervorbringt und elegantes Fruchtspiel mit bemerkenswerter Konzentration vereint. Die besten Riesling- und Veltliner-Smaragde sollten aufgrund ihrer Spannkraft und inneren Harmonie auch ein langes Leben vor sich haben.

mehr
2019 Riesling Limitierte Edition Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Würziger Riesling, viel Pfirsich, super Mineralität, hochelegant; weiche Frucht, Marille, viel Extrakt, sehr eigenständig, salzige Noten, lässige Säure, große Zukunft.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Seit 23 Jahren macht Johann Donabaum Wein – der aktuelle Jahrgang gehört für ihn zu „den drei besten“, die er je im Keller gehabt hat. Grund ist die hohe Reife bei schön gehaltener Säure, was sich bei den Rieslingen schon bestens zeigt. Hier ergänzt ein neuer Lagenwein die Donabaum-Palette: jener von der Ried Vogelleithen im Spitzer Graben. Mit dem Offenberg und Setzberg hat der Winzer jetzt „drei gleichwertige Lagen“, die sich nur im Bodenprofil und in der Exponiertheit unterscheiden. Die drei Premium-Rieslinge wurden innerhalb von vier Tagen gelesen und komplett gleich ausgebaut. Dennoch zeigen sie feine Unterschiede abseits ihrer Fruchtfülle. Die Vogelleithen, als die am weitesten im Graben situierte Lage, ist am kühlsten. Der Offenberg ist straff und kalkig geprägt, was auf den Marmor im Gneis zurückzuführen ist. Der Setzberg ist die wärmste Lage, er hat die meiste Mineralität und die Setzberg-typische Salzigkeit. Sein Riesling-Meisterstück hat Donabaum mit der „Limitierten Edition“ abgeliefert, wo er die besten Trauben selektionierte – hauptsächlich vom Setzberg. Ein Riesenwein mit Wow-Faktor! Doch auch das Veltliner-Gegenstück der „Limitierten“ zeigt Potenzial. Hier hat Donabaum vor allem das Beste von der Spitzer Point herausgeholt. Doch auch sein Veltliner-Klassiker, der Spitzer Point Smaragd, ist eine Wucht; einer der besten der vergangenen Jahre.

mehr
2019 Riesling Ried Setzberg Smaragd
Weingut Graben-Gritsch
Wachau

Fein ziselierte Fruchtnase, kühler Touch, knackig, straff, geradlinig, Weingartenpfirsich, Ananasanklänge, reife Frucht, lebhafte Säure, feingliedrig und klar, saftige Mitte, harmonisch, perfekt strukturiert, Potenzial, elegant bis ins lange Finale.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Graben-Gritsch
Wachau

Josef Gritsch
3620 Spitz
Vießling 21

Tel. +43 2713 8478
Fax. +43 2713 8478
weingut@josef-gritsch.net
www.josef-gritsch.net

Der aktuelle Jahrgang erlaubt es Josef Gritsch, genau jene Weinstilistik umzusetzen, für die er weit über die Grenzen hinaus bekannt ist: Grüner Veltliner und Riesling mit einem präzisen Frucht-Säure-Spiel, gepaart mit viel Mineralik und Extrakt, was besonders für seine Smaragde zutrifft. Das Weingut ist ein klassischer Familienbetrieb, traditionell in der Gesinnung und mit großem Respekt vor der Kulturlandschaft, zugleich innovativ, was das Qualitätsdenken betrifft. Josef Gritsch hat klare Vorstellungen von nachhaltigem Weinbau und Kellertechnik, die als minimalinvasiv zu bezeichnen ist. Ausschließlich Holzfässer in unterschiedlichen Formaten kommen zum Einsatz, sei es für die Vergärung ebenso wie für die Reifung der Weine auf der Feinhefe.

Der Grüne Veltliner weist im Portefeuille eine Präsenz von mehr als 70 Prozent Anteil auf und kommt wie der Riesling vornehmlich von den Spitzer-Graben-Toplagen Bruck, Schön und Setzberg. Der Grüne Veltliner Federspiel zeigt sich heuer von der besten Seite im kompakten wie tiefen Fruchtspiel. Die Smaragdlinie steht mit drei Spielarten zur Verfügung: die Lagencuvée Spitzer Graben, die in kühl-saftiger und mineralischer Charakteristik die Basislinie der Smaragde anführt, gefolgt vom überragenden Grünen Veltliner Ried Schön, der die Herkunftsspezifik der tiefgründigen Paragneisböden durch Extraktdichte und mineralische Komplexität archetypisch zum Ausdruck bringt. Eine spätere Füllung aus der gleichen Ried vom Jahrgang 2018 ergänzt diese beeindruckende Trias.

Welch enormes Potenzial in der bisweilen noch immer unterschätzten Paradelage Setzberg, genauer, in der Subriede Vogelsang steckt, demonstriert Josef Gritsch mit dem Riesling Smaragd par excellence: Dieser verzaubert durch helle Fruchtfinesse, Tiefe und mineralische Komplexität. Als Kleinod im Hause Gritsch ist der Muskateller zu bezeichnen, der hier vor den Vorhang gebracht werden soll. Als kleine Parzelle von der Pfarre Spitz seit 1990 in Pacht, glänzt diese Sorte Jahr für Jahr durch zart würzige Fruchtpikanz.

mehr
2019 Grüner Veltliner Honivogl Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Reichhaltig, Blütenhonig, süße Gewürze, Ananas, schwarzer Pfeffer, elegant; mineralisch, tolle Exotik, Maracuja, Tabak, dezenter Botrytis-Schmelz. Großer Honivogl mit beeindruckender Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. 2209-20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.at

Aufs Neue untermauern Franz Hirtzberger senior und junior eindrucksvoll, warum sie zu den allerbesten Winzern Österreichs gehören und ihre Weine weltweit gefragt sind. Aber es sind nicht nur ihre zwei magischen Kultweine Singerriedel und Honivogl, die die Hirtzbergers ausmachen, sondern es ist diese Verlässlichkeit, mit der das Spitzer Weingut seit Jahrzehnten mit seinen Weinen auftrumpft. Das beginnt bei der gepflegten Veltliner-Steinfeder – die auch die Bodenhaftung der Wachauer Winzerfamilie zeigt. Mit dem „Roten Tor“ wiederum hat man eine Wachauer Marke gesetzt, die ihresgleichen sucht. Mit einem Veltliner-Federspiel und einem Smaragd wird hier viel Spitzer Gebietstypus geboten.

Neben den Aushängeschildern Honivogl und Singerriedel zeigen die Hirtzbergers auch mit ihren anderen Smaragden die ganze Kraft ihres Weinschaffens und der außergewöhnlichen Lagen – vor allem beim Riesling, wo der mineralische Setzberg, der noch neue Steinporz und der lössige Hochrain um die Wette strahlen. Spannend präsentiert sich auch Hirtzbergers Veltliner-Auftritt aus Wösendorf: Der Kirchweg-Smaragd ist ein stoffig-elegantes Trinkvergnügen – und wahrscheinlich der beste Kirchweg der vergangenen Jahre. Schon im Vorjahr wurde auf die Burgunder hingewiesen. Das gilt auch heuer – besonders für den Chardonnay, der mit seiner Finesse und Wachau-Frische fast auf einer Stufe mit dem Singerriedel und Honivogl steht.

mehr
2019 Riesling Ried Singerriedel Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Saftig, Pfirsich, Limetten, etwas Würze, strahlende Mineralität; Hauch von Botrytis, Ananas, Nektarinen, Riesenstruktur, perfekte Balance, endlos lang. Parade-Singerriedel!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. 2209-20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.at

Aufs Neue untermauern Franz Hirtzberger senior und junior eindrucksvoll, warum sie zu den allerbesten Winzern Österreichs gehören und ihre Weine weltweit gefragt sind. Aber es sind nicht nur ihre zwei magischen Kultweine Singerriedel und Honivogl, die die Hirtzbergers ausmachen, sondern es ist diese Verlässlichkeit, mit der das Spitzer Weingut seit Jahrzehnten mit seinen Weinen auftrumpft. Das beginnt bei der gepflegten Veltliner-Steinfeder – die auch die Bodenhaftung der Wachauer Winzerfamilie zeigt. Mit dem „Roten Tor“ wiederum hat man eine Wachauer Marke gesetzt, die ihresgleichen sucht. Mit einem Veltliner-Federspiel und einem Smaragd wird hier viel Spitzer Gebietstypus geboten.

Neben den Aushängeschildern Honivogl und Singerriedel zeigen die Hirtzbergers auch mit ihren anderen Smaragden die ganze Kraft ihres Weinschaffens und der außergewöhnlichen Lagen – vor allem beim Riesling, wo der mineralische Setzberg, der noch neue Steinporz und der lössige Hochrain um die Wette strahlen. Spannend präsentiert sich auch Hirtzbergers Veltliner-Auftritt aus Wösendorf: Der Kirchweg-Smaragd ist ein stoffig-elegantes Trinkvergnügen – und wahrscheinlich der beste Kirchweg der vergangenen Jahre. Schon im Vorjahr wurde auf die Burgunder hingewiesen. Das gilt auch heuer – besonders für den Chardonnay, der mit seiner Finesse und Wachau-Frische fast auf einer Stufe mit dem Singerriedel und Honivogl steht.

mehr
2019 Riesling Ried 1000-Eimerberg Smaragd
Weingut Hofstätter
Wachau

Rosa Grapefruits, Orangenzesten, Säure in viel Extrakt verankert, fleischig, gebündelte Frucht, endloser Schmelz; finessereich, offenherzig, langer Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Hofstätter
Wachau

Wolfgang Hofstätter
3620 Spitz
Quitten 2

Tel. +43 2713 2614
Fax. +43 2713 2614
office@weingut-hofstaetter.at
www.weingut-hofstaetter.at

Wolfgang Hofstätter und seine reizende Petra führen in der dritten Generation das im malerischen Donaustädtchen Spitz gelegene Weingut – einen Familienbetrieb, in dem alle fleißig mit Hand anlegen. In den Weingärten stehen hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling – Ersterer ist mit einem Rebflächenanteil von 55% die dominierende Varietät – sowie einige Randsorten, wie Weißburgunder, Chardonnay, Gelber Muskateller und, last but not least, ein Jahr für Jahr herausragender Neuburger, der sich hier in Spitz, in seiner Urheimat, besonders wohlfühlt. Der junge Winzer – er ist Absolvent der Kremser Weinbauschule – ist Herr über 8,5 Hektar Weingartenfläche in einigen der besten Wachauer Lagen, wie Singerriedel, 1000-Eimerberg, Burgberg, Steinporz, Harzenleiten oder Hartberg, deren unterschiedliche Bodenstrukturen und kleinklimatischen Verhältnisse Weine entstehen lassen, die viel von ihrem Terroir zu erzählen wissen. Neben dem bereits apostrophierten großartigen Neuburger gibt es heuer gleich mehrere Weine, die den Anspruch aufs Siegertreppchen anmelden dürfen, bei den Veltlinern sind das die Smaragde von 1000-Eimerberg und „Best of Quitten2“, bei den Rieslingen die mineralischen Vertreter vom Singerriedel und ebenfalls vom 1000-Eimerberg, der mit unglaublichem Fruchtschmelz zu begeistern weiß. Aber auch in der zweiten Reihe finden sich ein paar mehr als nur erwähnenswerte Weine: ein saftiger Grüner Veltliner aus der Ried Steinporz sowie der heuer ganz besonders gut gelungene Riesling Singerriedel, beides Prototypen ihrer Rebsorte und Herkunft.

mehr
2019 Riesling Ried Bruck Alte Parzellen Smaragd
Weingut Högl
Wachau

Maracuja, Orangenzesten, reife, saftige Ananas; mundfüllend, kühl; geniale Kombination aus tollem Fruchtschmelz, hoher Mineralität, Eleganz und Strahlkraft; lang ausklingend.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Högl
Wachau

Josef Maximilian Högl
3620 Spitz
Vießling 31

Tel. +43 2713 8458
Fax. -4
office@weingut-hoegl.at
www.weingut-hoegl.at

Vater und Sohn, Josef und Georg Högl, haben ihr Weingut im sogenannten Spitzer Graben, nördlich von Spitz an der Donau, und bewirtschaften einige der steilsten, aufwendig zu bearbeitenden Lagen in der Wachau. Bis in 480 Meter Seehöhe hinauf reichen die Weingärten, ein Umstand, der in heißen Jahren entscheidende Vorteile bringt. Die Reben benötigen zur physiologischen Traubenreife etwas länger, das führt in den kühlen Herbstnächten zu einer Anreicherung mit Aromastoffen und in der Folge zu feingliedrigeren, eleganteren Weinen. Die Weine des aktuellen Jahrgangs bilden mit ihrer kühlen Finesse und Strahlkraft genau dieses spezielle Terroir ab. Und sie lassen alle Mühe vergessen, zählen sie doch vermutlich zum Besten, was die Wachau heuer zu bieten hat. Was die beiden Toplagen Schön und Bruck in die Gläser bringen, lässt des Weinliebhabers Herz höherschlagen. Sowohl Veltliner als auch Riesling warten mit Wein-Granaten auf, die ihr Terroir präzise abbilden, wobei naturgemäß die Gewächse aus den Alten Parzellen noch einmal die Nase vorn haben. Aber auch der Smaragd-Veltliner aus der Ried Kaiserberg spielt heuer in der obersten Liga mit. Alle diese Weine verknüpfen in unnachahmlicher Weise zwei Gegensätzlichkeiten: eine geradezu paradiesische Fruchtfülle und eine extrem hohe Eleganz, wobei hier auch der prachtvolle Riesling „Vision“ aus den Loibner Rieden nicht unerwähnt bleiben darf.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Singerriedel Smaragd
Weingut FJ Gritsch
Wachau

Hochelegant, kühl, Orange-Pekoe, weiße Blüten, edler Würztabak, Honigmelonen, herrliche Mineralität; facettenreich, kristallklar, Rebsorte und Lage messerscharf definiert; großer Veltliner mit toller Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Franz-Josef Gritsch, talentierter, umtriebiger Winzer in Spitz an der Donau, verfügt zweifellos über eines der traditionsreichsten Weingüter der Wachau – den Mauritiushof. Da versteht es sich fast von selbst, dass auch die von ihm bewirtschafteten Lagen Tradition haben. Axpoint, Klaus, Steinborz, Hochrain, Loibenberg, Singerriedel oder 1000-Eimerberg zählen zu den allerbesten Rieden der Wachau, inklusive der erst vor wenigen Jahren neu hinzugekommenen Lage „Kalkofen“, die heuer, neben dem „Dürnsteiner Berg“, erneut einen Riesling der Topklasse vorweisen kann.

Aber nicht nur die Rieslinge zeigen sich im aktuellen Jahrgang von ihrer besten Seite, auch bei den Veltlinern hat der Spitzer einige herausragende Gewächse im Portefeuille, von denen – erwartungsgemäß – der Wein vom Singerriedel die Führungsrolle übernimmt. Wie überhaupt der Jahrgang dem entgegenkommt, was sich Franz-Josef Gritsch unter einem perfekten Weinjahr vorstellt: Stoffige, zugleich glasklare, botrytisfreie Weine entsprechen genau seinem Idealbild. Erfreulich ist der Umstand, dass sich die Jahrgangsqualität auch auf die „kleineren“ Weine des Hauses niedergeschlagen hat. Der Grüne Veltliner „Kalmuck“ 2019 zählt zu den bisher besten seiner Art.

mehr
2019 Riesling Ried Kalkofen Reserve
Weingut FJ Gritsch
Wachau

Kühl-mineralisch, pure Pfirsichfrucht, Rosenmarillen, Ananas; hochfein, geschmeidig, extraktsüß, glockenklar, elegant und verführerisch;
in seiner Präzision schlicht grandios.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Franz-Josef Gritsch, talentierter, umtriebiger Winzer in Spitz an der Donau, verfügt zweifellos über eines der traditionsreichsten Weingüter der Wachau – den Mauritiushof. Da versteht es sich fast von selbst, dass auch die von ihm bewirtschafteten Lagen Tradition haben. Axpoint, Klaus, Steinborz, Hochrain, Loibenberg, Singerriedel oder 1000-Eimerberg zählen zu den allerbesten Rieden der Wachau, inklusive der erst vor wenigen Jahren neu hinzugekommenen Lage „Kalkofen“, die heuer, neben dem „Dürnsteiner Berg“, erneut einen Riesling der Topklasse vorweisen kann.

Aber nicht nur die Rieslinge zeigen sich im aktuellen Jahrgang von ihrer besten Seite, auch bei den Veltlinern hat der Spitzer einige herausragende Gewächse im Portefeuille, von denen – erwartungsgemäß – der Wein vom Singerriedel die Führungsrolle übernimmt. Wie überhaupt der Jahrgang dem entgegenkommt, was sich Franz-Josef Gritsch unter einem perfekten Weinjahr vorstellt: Stoffige, zugleich glasklare, botrytisfreie Weine entsprechen genau seinem Idealbild. Erfreulich ist der Umstand, dass sich die Jahrgangsqualität auch auf die „kleineren“ Weine des Hauses niedergeschlagen hat. Der Grüne Veltliner „Kalmuck“ 2019 zählt zu den bisher besten seiner Art.

mehr
2019 Riesling Ried Dürnsteiner Burg Reserve
Weingut FJ Gritsch
Wachau

Verlockendes Bouquet, Ananas, rote Pfirsiche, Orangenbiskuit und reife Tropenfrucht; fast Confit-artige Konzentration, mineralisch,
glasklar, mit reichem Fruchtschmelz; veritables Riesling-Juwel.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Franz-Josef Gritsch, talentierter, umtriebiger Winzer in Spitz an der Donau, verfügt zweifellos über eines der traditionsreichsten Weingüter der Wachau – den Mauritiushof. Da versteht es sich fast von selbst, dass auch die von ihm bewirtschafteten Lagen Tradition haben. Axpoint, Klaus, Steinborz, Hochrain, Loibenberg, Singerriedel oder 1000-Eimerberg zählen zu den allerbesten Rieden der Wachau, inklusive der erst vor wenigen Jahren neu hinzugekommenen Lage „Kalkofen“, die heuer, neben dem „Dürnsteiner Berg“, erneut einen Riesling der Topklasse vorweisen kann.

Aber nicht nur die Rieslinge zeigen sich im aktuellen Jahrgang von ihrer besten Seite, auch bei den Veltlinern hat der Spitzer einige herausragende Gewächse im Portefeuille, von denen – erwartungsgemäß – der Wein vom Singerriedel die Führungsrolle übernimmt. Wie überhaupt der Jahrgang dem entgegenkommt, was sich Franz-Josef Gritsch unter einem perfekten Weinjahr vorstellt: Stoffige, zugleich glasklare, botrytisfreie Weine entsprechen genau seinem Idealbild. Erfreulich ist der Umstand, dass sich die Jahrgangsqualität auch auf die „kleineren“ Weine des Hauses niedergeschlagen hat. Der Grüne Veltliner „Kalmuck“ 2019 zählt zu den bisher besten seiner Art.

mehr
2019 Riesling Ried Klaus Smaragd
Weingut Josef Jamek
Wachau

Früchtereigen von Pfirsich, Stachelbeere, Ananas, saftig, viel Tiefe mit rauchigem Nachhall, knackig, viel Mineralik, kompakte Textur, Harmonie in gediegener Größe, ewig lang, Chapeau!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Josef Jamek
Wachau

Dr. Herwig Jamek
3610 Joching
Josef-Jamek-Straße 45

Die Weine aus dem Hause Josef Jamek sind klassische Wachauer Gewächse, die sich im breiten Sortenspektrum durch Bekömmlichkeit im besten Sinne des Wortes auszeichnen. Tradition wird in diesem geschichtsträchtigen und weltbekannten Weingut hochgehalten. Herwig Jamek und sein Team zeigen viel Fingerspitzengefühl im Ausbau ausschließlich in großen Holzfässern sowie in einer umsichtigen wie naturnahen Weingartenarbeit, die die Basis für den hohen Qualitätslevel der Weine bildet. Das aktuelle Portefeuille präsentiert sich ohne Schwankungsbreiten auf höchstem Niveau. In der Federspiel-Kategorie begeistert der Muskateller durch animierende, kühl-würzige Frische, einzelne Gewächse in der Federspiel-Kategorie sind mitunter ihren „höherwertigen“ Smaragd-Weinen als ebenbürtig einzustufen. Der Weißburgunder Hochrain überzeugt mit einer geradlinigen, saftigen Fruchtigkeit, seine Alkoholwerte liegen geringfügig über der Federspiel-Klasse. Eine Klasse für sich hinsichtlich stilistischer Brillanz ist der Riesling Ried Klaus, nicht in der Smaragd-, obwohl nicht minder beeindruckend, sondern in der Federspiel-Kategorie. Gerade rechtzeitig und als Jubiläumsfüllung tituliert, erscheint der Riesling Klaus Federspiel in Erinnerung an die erste Füllung vom legendären Doyen Josef Jamek im Jahr 1959. Der Riesling legt förmlich eine Performance von mineralischer Strahlkraft, Bekömmlichkeit und perfekter Balance hin und zählt damit in dieser Kategorie zum Besten, was die Wachau zu bieten hat. Die 2019er-Smaragdweine sind unisono in hervorragender Terroirinterpretation gelungen, wobei der Grüne Veltliner der Ried Achleiten wegen seiner harmonischen Fruchtpräsenz in kräftigem Würze-Frucht-Korsett hervorzuheben ist; natürlich nicht zu vergessen ist der mächtige, tieffruchtige Riesling Ried Klaus, der einer großen Zukunft entgegensieht.

mehr
2017 Riesling Ried Klaus Beerenauslese
Weingut Josef Jamek
Wachau

Viel Fruchtpräsenz in leichtfüßiger Finesse, Exotik, dicht, packendes Säure-Süße-Spiel, beeindruckende Stilistik in subtiler Größe, sehr lang.

Süßwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Josef Jamek
Wachau

Dr. Herwig Jamek
3610 Joching
Josef-Jamek-Straße 45

Die Weine aus dem Hause Josef Jamek sind klassische Wachauer Gewächse, die sich im breiten Sortenspektrum durch Bekömmlichkeit im besten Sinne des Wortes auszeichnen. Tradition wird in diesem geschichtsträchtigen und weltbekannten Weingut hochgehalten. Herwig Jamek und sein Team zeigen viel Fingerspitzengefühl im Ausbau ausschließlich in großen Holzfässern sowie in einer umsichtigen wie naturnahen Weingartenarbeit, die die Basis für den hohen Qualitätslevel der Weine bildet. Das aktuelle Portefeuille präsentiert sich ohne Schwankungsbreiten auf höchstem Niveau. In der Federspiel-Kategorie begeistert der Muskateller durch animierende, kühl-würzige Frische, einzelne Gewächse in der Federspiel-Kategorie sind mitunter ihren „höherwertigen“ Smaragd-Weinen als ebenbürtig einzustufen. Der Weißburgunder Hochrain überzeugt mit einer geradlinigen, saftigen Fruchtigkeit, seine Alkoholwerte liegen geringfügig über der Federspiel-Klasse. Eine Klasse für sich hinsichtlich stilistischer Brillanz ist der Riesling Ried Klaus, nicht in der Smaragd-, obwohl nicht minder beeindruckend, sondern in der Federspiel-Kategorie. Gerade rechtzeitig und als Jubiläumsfüllung tituliert, erscheint der Riesling Klaus Federspiel in Erinnerung an die erste Füllung vom legendären Doyen Josef Jamek im Jahr 1959. Der Riesling legt förmlich eine Performance von mineralischer Strahlkraft, Bekömmlichkeit und perfekter Balance hin und zählt damit in dieser Kategorie zum Besten, was die Wachau zu bieten hat. Die 2019er-Smaragdweine sind unisono in hervorragender Terroirinterpretation gelungen, wobei der Grüne Veltliner der Ried Achleiten wegen seiner harmonischen Fruchtpräsenz in kräftigem Würze-Frucht-Korsett hervorzuheben ist; natürlich nicht zu vergessen ist der mächtige, tieffruchtige Riesling Ried Klaus, der einer großen Zukunft entgegensieht.

mehr
2019 Grüner Veltliner Loibner Vinothekfüllung Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Ausgereift und großzügig, beschreibt einen weiten Aromenbogen, nach Williamsbirne und Ananas, mächtig, aber nicht überladen, keinerlei Botrytiseinfluss, hoher Finessefaktor, lang und ausbaufähig, erinnert an den großen 99er.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. 79355-5
weingut@knoll.at

In Zeiten wie diesen tut es gut, Wachauer Weine zu kosten, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigen. Im Weingut Knoll war dies kurz vor Ausbruch der Krise noch direkt vom Fass möglich, was die Einschätzung sicher noch ein wenig erleichtert. Beginnen wir die freudvolle Beschäftigung im „grünen“ Sektor, wo der Kreutles in beiden Gewichtsklassen so rauchig wie immer, aber vielleicht einen Tick eleganter ausgefallen ist. Ein Sonderlob gebührt heuer dem ungemein markanten, hellfruchtigen Trum, der die Nachbarschaft zur Paradelage Schütt immer weniger verleugnen kann. Etwas feurig, gleichwohl mit seiner gelbfruchtigen Präsenz sehr attraktiv erschien der Loibenberg Smaragd. Noch eine Spur prägnanter gab sich im Vergleich der dunkelfruchtige Schütt, der in seiner saftigen und doch vornehm unterkühlten Art quasi das Tor zur großen Weinwelt öffnet. Dieses durchschreitet die Vinothekfüllung mit souveränem Schritt: ausgereift, dabei ohne Edelfäule, bahnt sie sich den Finesse-betonten Weg und erinnert an große Vorbilder wie den legendären 1999er.

Die Rieslinge wollen aus diesem Ausnahmejahr keinesfalls zurückstehen, was schon das mundwässernde, vor Frucht nur so strotzende Federspiel unter Beweis stellt. Die logische Fortsetzung wäre dann der gelbfruchtige, lagentypische Loibenberg Smaragd, bevor wir uns den drei glorreichen Riesling-Lagenweinen zuwenden. Diese liefern sich zum frühen Verkostungszeitpunkt ein überaus enges Rennen: Unnachahmliche Eleganz realisiert etwa der nach Rosenblüten duftende Kellerberg, während die Pfaffenberg Selection wieder einmal mit Rotwein-artiger Fruchtfülle besticht und unmittelbar an der Schwelle zur Höchstwertung liegt. Diese bereits verinnerlicht hat der Primus inter Pares in Gestalt des Schütt-Rieslings, der messerscharfe Präzision mit verschwenderischer Fülle kombiniert. Noch ein wenig verschlossen war zum Verkostungszeitpunkt der Vinothekfüllung-Riesling, der sich punkto Stilistik als Steinobstaromen widerspiegelnder Bruder des Loibenberg präsentierte.

Von den Komplementärsorten gefiel der Muskateller Smaragd mit dezenter Aromatik bei kraftvoller Textur, wie man sie von dessen muskulösem Pendant in Gestalt des Gelben Traminers seit eh und je gewohnt ist. Abgerundet wird das umfangreiche Portefeuille von einer erdbeerfruchtigen, verlockenden Traminer Auslese, die ihren Fruchtcharme lediglich aus Rosinen-artig eingetrockneten, hochgradigen Beeren bezieht.

mehr
2019 Riesling Ried Schütt Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Zündet sofort ein Feuerwerk von Aromen, voll Esprit und Elan, Stachelbeere, Ringlotte und Zuckermelone sind nur einige Assoziationen, bei aller Power von der Finesse geprägt, feinstrahlig und rassig, bringt den Charakter der Lage klar zum Ausdruck, lang und zukunftsträchtig – jeder Schluck ein großer Wein.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. 79355-5
weingut@knoll.at

In Zeiten wie diesen tut es gut, Wachauer Weine zu kosten, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigen. Im Weingut Knoll war dies kurz vor Ausbruch der Krise noch direkt vom Fass möglich, was die Einschätzung sicher noch ein wenig erleichtert. Beginnen wir die freudvolle Beschäftigung im „grünen“ Sektor, wo der Kreutles in beiden Gewichtsklassen so rauchig wie immer, aber vielleicht einen Tick eleganter ausgefallen ist. Ein Sonderlob gebührt heuer dem ungemein markanten, hellfruchtigen Trum, der die Nachbarschaft zur Paradelage Schütt immer weniger verleugnen kann. Etwas feurig, gleichwohl mit seiner gelbfruchtigen Präsenz sehr attraktiv erschien der Loibenberg Smaragd. Noch eine Spur prägnanter gab sich im Vergleich der dunkelfruchtige Schütt, der in seiner saftigen und doch vornehm unterkühlten Art quasi das Tor zur großen Weinwelt öffnet. Dieses durchschreitet die Vinothekfüllung mit souveränem Schritt: ausgereift, dabei ohne Edelfäule, bahnt sie sich den Finesse-betonten Weg und erinnert an große Vorbilder wie den legendären 1999er.

Die Rieslinge wollen aus diesem Ausnahmejahr keinesfalls zurückstehen, was schon das mundwässernde, vor Frucht nur so strotzende Federspiel unter Beweis stellt. Die logische Fortsetzung wäre dann der gelbfruchtige, lagentypische Loibenberg Smaragd, bevor wir uns den drei glorreichen Riesling-Lagenweinen zuwenden. Diese liefern sich zum frühen Verkostungszeitpunkt ein überaus enges Rennen: Unnachahmliche Eleganz realisiert etwa der nach Rosenblüten duftende Kellerberg, während die Pfaffenberg Selection wieder einmal mit Rotwein-artiger Fruchtfülle besticht und unmittelbar an der Schwelle zur Höchstwertung liegt. Diese bereits verinnerlicht hat der Primus inter Pares in Gestalt des Schütt-Rieslings, der messerscharfe Präzision mit verschwenderischer Fülle kombiniert. Noch ein wenig verschlossen war zum Verkostungszeitpunkt der Vinothekfüllung-Riesling, der sich punkto Stilistik als Steinobstaromen widerspiegelnder Bruder des Loibenberg präsentierte.

Von den Komplementärsorten gefiel der Muskateller Smaragd mit dezenter Aromatik bei kraftvoller Textur, wie man sie von dessen muskulösem Pendant in Gestalt des Gelben Traminers seit eh und je gewohnt ist. Abgerundet wird das umfangreiche Portefeuille von einer erdbeerfruchtigen, verlockenden Traminer Auslese, die ihren Fruchtcharme lediglich aus Rosinen-artig eingetrockneten, hochgradigen Beeren bezieht.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Loibenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Vom Löss geprägt, tiefe Würze, rund, Druck; sanfte Kraft, Schmelz, Struktur, prägnante Würze und exotische Frucht, welche lange nachklingt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Steinertal Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Feingliedrig, kühl, Zitronenzesten, kristalliner Boden; elegant, viele Facetten, Würze, Frucht und mineralische Akzente, mittelgewichtig, kein Blockbuster.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Riesling Ried Liebenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Kühl, fruchtbetont, Pfirsich, Fichtennadeln zu erahnen; hochgradig animierend, kühle Frucht und ätherische Anklänge, quicklebendig, Pfirsiche im langen Nachhall. Trinkvergnügen und Lagencharakter.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Riesling Ried Hollerin Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Dezente Bodentöne, ruhig, ätherisch, frische Frucht blitzt durch; Frucht deutlicher ausgeprägt, Pfirsich, Säure eingebunden, glockenklare Pfirsicharomen im Abgang und im Nachhall neben bodenstämmigen Aromen.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Riesling Ried Höhereck Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Steinobst, öffnet sich erfahrungsgemäß im Sommer; kühle Frucht, bodenstämmige Würze, Grapefruitzesten, hauchzarte Tannine im Finish, sehnig in positivem Sinn, auf das Wesentliche konzentriert.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Burgberg Smaragd
Anton Nothnagl
Wachau

Reichhaltig, viel Mineralität, kühle Kräuterwürze, weißer Pfeffer, Orangen; apfelig, Braeburn, Blutorangen, Ananas, mineralisch, straffe Eleganz, passende Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Tel. +43 2713 2612
Fax. 72969
weingut@nothnagl.at
www.nothnagl.at

Wenn Anton Nothnagl vom Setzberg erzählt, funkeln seine Augen wie Smaragde. Kein Wunder – kommen doch seine besten Weine aus dieser spitzen Spitzer Lage. Genau dort konnte der Winzer übers Jahr ein weiteres großes Filetstück erwerben, sodass er sich am Setzberg jetzt auf fast drei Hektar bewegen kann. Den jungen Jahrgang findet Nothnagl „zum Einlagern“, wobei seine Weine schon in der Jugend mit Trinkcharme punkten. Und dann gibt es noch das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis, das Nothnagl-Weine gesucht macht. Der Trinkspaß beginnt mit drei Veltliner-Federspielen, die heuer durch die hohe Reife des Jahrgangs auch etwas gewichtiger ausgefallen sind. Vom Setzberg und vom Burgberg zeigt der Winzer auch schöne Smaragde. Eines der Glanzstücke auf Rieslingseite ist der mineralisch geprägte Setzberg mit diesmal relativ milder Säure. Zur Abrundung gibt es bei Nothnagl auf der einen Seite die duftige Wachau mit Muskateller und Sauvignon Blanc, die er am Hartberg kultiviert, und auf der anderen Seite steht die Burgunder-Fraktion mit dem international angehauchten und immer etwas fruchtsüßen Weißburgunder und Chardonnay.

mehr
2019 Riesling Ried Steinertal Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Lagentypische Kühle, filigrane Frucht, Boden, weiße Blüten; feingliedrig, lebhaft, Boden ausgesprochen präsent, heller Tabak und saftige Frucht hinten und im Nachhall, sehnig, fast puristisch. Terroir pur.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. 77900-50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

„So eine schöne Ernteperiode hatten wir schon lange nicht mehr. Begonnen haben wir am 16. September, am 27. Oktober waren wir fertig“, berichtet der junge Winzer Leo Alzinger. Die Trauben waren völlig gesund und aromatisch, was den kühlen Nächten in der entscheidenden Reifephase zu verdanken war. Überdurchschnittlich viel Wasser in den Beeren ist am Stock verdunstet. Dadurch sind nicht nur die Zuckergradationen gestiegen, auch die Säure wurde konzentriert, und das ist ein wichtiger Faktor für das Reifepotenzial der Weine. Mit dem Abschluss der Lese noch im Oktober habe man etwas Glück gehabt, weil der nebelige November Botrytis gebracht hätte, und darauf stehen die Alzingers überhaupt nicht. Im Jahr 1983 entschloss sich Leo Alzinger sen., die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Er war in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie.

Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefergelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde. Leo Alzinger jun. legt großen Wert darauf, die Charakteristika seiner Rieden präzise herauszuarbeiten. Die Verkostung der aktuellen Serie zeigt, dass ihm das eindrücklich gelungen ist. Die Weine sind aufs Wesentliche konzentriert, geradlinig, schnörkellos und weisen null Fett auf. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führten, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz.

mehr
2019 Riesling Ried Setzberg Smaragd
Anton Nothnagl
Wachau

Super Sortentypizität, reife Marillen, schöne Mineralität; balanciert bei milder Säure, rund und saftig, Pfirsich, viel Nektarinen, trinkig, gute Länge.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Anton Nothnagl
Wachau

Anton Nothnagl
3620 Spitz
Radlbach 7

Tel. +43 2713 2612
Fax. 72969
weingut@nothnagl.at
www.nothnagl.at

Wenn Anton Nothnagl vom Setzberg erzählt, funkeln seine Augen wie Smaragde. Kein Wunder – kommen doch seine besten Weine aus dieser spitzen Spitzer Lage. Genau dort konnte der Winzer übers Jahr ein weiteres großes Filetstück erwerben, sodass er sich am Setzberg jetzt auf fast drei Hektar bewegen kann. Den jungen Jahrgang findet Nothnagl „zum Einlagern“, wobei seine Weine schon in der Jugend mit Trinkcharme punkten. Und dann gibt es noch das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis, das Nothnagl-Weine gesucht macht. Der Trinkspaß beginnt mit drei Veltliner-Federspielen, die heuer durch die hohe Reife des Jahrgangs auch etwas gewichtiger ausgefallen sind. Vom Setzberg und vom Burgberg zeigt der Winzer auch schöne Smaragde. Eines der Glanzstücke auf Rieslingseite ist der mineralisch geprägte Setzberg mit diesmal relativ milder Säure. Zur Abrundung gibt es bei Nothnagl auf der einen Seite die duftige Wachau mit Muskateller und Sauvignon Blanc, die er am Hartberg kultiviert, und auf der anderen Seite steht die Burgunder-Fraktion mit dem international angehauchten und immer etwas fruchtsüßen Weißburgunder und Chardonnay.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Atzberg Steilterrassen
Weingut Atzberg
Wachau

Dunkel-mineralisches Entree, überlagert von gelben Äpfeln, Birnen, Wildkräutern, feuchtem Unterholz; kühlwürzige Mitte, animierender Fruchtbiss, fein gemeißelt, ausgiebig, Mangos und Schwarzpfeffer im Nachhall; Terroir pur.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Atzberg
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@atzberg.at
www.atzberg.at

Der Atzberg ist schon etwas ganz Besonderes. Wer einmal zu den hochaufragenden schmalen Weinterrassen hinaufgeblickt hat, die bei einer Hangneigung von 75% mühsam errichtet werden mussten, um eine Bearbeitung zu ermöglichen, der weiß, dass hier nicht Allerweltsweine entstehen. Vielmehr sind es großartige mineralische Gewächse mit Weite und Tiefe, die all das in sich vereinen, was die Wachau zu einem der erfolgreichsten Weinbaugebiete weltweit macht. Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mühsam rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie bereits mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Toprieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit gebildet hatte, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltig (rotes Gestein mit Gneis und Schieferstruktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den kargsten in der Wachau. Auf den bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit, das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens als auch die milderen Luftmassen des Donautals zu spüren – eine klimatische Idealkombination. Mittlerweile ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, seit das „Projekt Atzberg“ von Franz-Josef Gritsch und seinen Geschäftsfreunden in die Tat umgesetzt wurde – neben dem Winzer sitzen Immobilien-Entwickler Robert Wutzl und Hans Schmid (Mayer am Pfarrplatz, Rotes Haus, beide in Wien) im Boot. Doch bereits mit dem ersten vorgestellten Jahrgang (2012) ließ der Grüne Veltliner Atzberg (heute der „Atzberg Obere Steilterrassen“) aufhorchen, als er die Vinaria-Höchstwertung erhielt – eine Auszeichnung, die ihm mittlerweile mehrfach widerfahren ist.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kollmitz Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

Kühlwürziges Bouquet, Tannen, Minzblätter, Mineralien, Tabak, auch Orangenbiskuit; fester Sockel, vielschichtig, engmaschig, finessereich, mit köstlichem Schmelz und langem Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. 2307-15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Sie wollen den Jahrgang nicht über den grünen Klee loben, aber dass er zu den besten der letzten Jahre zählt, darüber sind sich Franz Pichler und sein gleichnamiger Sohn einig. Das eingespielte Team sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies auf gut sieben Hektar Rebfläche in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Von St. Michael über Wösendorf donauabwärts bis Joching existiert ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche Fläche, in der Rieslingtrauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine klimatische Kühle, während die Harzenleiten in St. Michael von der Wärme der steilen Steinterrassen geprägt wird. Besonders gut gefallen haben uns im aktuellen Jahrgang die Veltliner-Smaragde von Kollmitz und Kollmütz sowie die beiden Smaragd-Rieslinge, wobei auch auf das Terrassen-Federspiel nicht vergessen werden darf, das selten so viel Spaß gemacht hat wie heuer. Last but not least die beiden Burgunder, von denen der Weißburgunder ohnehin in einer eigenen Liga spielt.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Pichl Point Smaragd
Johann Bäuerl
Wachau

Gebündelte Frucht, reifer, saftiger Apfel, Apfelstrudel, alles hochfein, super Würze, frischer Pfeffer; klar definiert, gelbe und rosa Grapefruit, frische Säure, wirkt trotz der hohen Reife leichtfüßig, extraktsüß, klingt mit feiner Pfeffernote und passender, dezenter Bitternote animierend aus.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Johann Bäuerl
Wachau

Johann Bäuerl
3610 Joching
Weinbergstraße 16

Tel. +43 2715 2381
Fax. +43 2715 2381
baeuerl@aon.at

Das Weingut Johann Bäuerl ist bereits seit über 20 Jahren der Geheimtipp der Wachau, wenn es um Preis-Leistung geht. Die rigorose, fast tägliche Arbeit im Weingarten bildet den wichtigen Grundstein, im blitzsauberen, modernen Weinkeller wird das Werk, ohne etwas verändern zu wollen, letztendlich mit der Flaschenfüllung beendet. Ein wenig fühlt man sich bei einem Besuch im Weingut in die gute alte Zeit versetzt, das Hauptaugenmerk wird nicht auf moderne Degustationsräumlichkeiten gelegt, die sympathische Winzerfamilie und ihre Weine sprechen einfach für sich. Beim Jahrgang 2019 passt einfach alles. Besonders positiv ist aufgefallen, dass Kraft, Dichte, vor allem beim Grünen Veltliner auch höhere Alkoholwerte und der – falls es passt – wohldosierte Restzucker nie auf Kosten von Struktur und Trinkvergnügen gehen. Die Grünen Veltliner präsentieren sich bereits gut entwickelt und werden auch in ihrer Jugend schon viel Freude bereiten. Ein sehr gutes Reife- und Lagerpotenzial kann ich dennoch mit Sicherheit garantieren. Der elegante und mineralisch wirkende Riesling braucht noch ein wenig und wird sich letztendlich bei den besten Smaragden der letzten Jahre einreihen. Dass der Chardonnay neben den beiden Wachauer Leitsorten im Weingut Bäuerl eine fixe Größe darstellt, zeigt die präzise und fein strukturierte aktuelle Ausgabe.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Pichl Point Smaragd Selection
Johann Bäuerl
Wachau

Kraftvoll, hochreif, saftiger, gelber Apfel, blitzsaubere, rosa Grapefruit, vermittelt auch bei diesem hohen Alkohol Frische, wird nie aufdringlich, dunkle Würze, tiefgründig, vielschichtig; dicht, fruchtsüß, knackiger, gelber Apfel, Mandarinenfilet, lebendige Säure puffert den Alkohol perfekt ab, sehr gute Persistenz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Johann Bäuerl
Wachau

Johann Bäuerl
3610 Joching
Weinbergstraße 16

Tel. +43 2715 2381
Fax. +43 2715 2381
baeuerl@aon.at

Das Weingut Johann Bäuerl ist bereits seit über 20 Jahren der Geheimtipp der Wachau, wenn es um Preis-Leistung geht. Die rigorose, fast tägliche Arbeit im Weingarten bildet den wichtigen Grundstein, im blitzsauberen, modernen Weinkeller wird das Werk, ohne etwas verändern zu wollen, letztendlich mit der Flaschenfüllung beendet. Ein wenig fühlt man sich bei einem Besuch im Weingut in die gute alte Zeit versetzt, das Hauptaugenmerk wird nicht auf moderne Degustationsräumlichkeiten gelegt, die sympathische Winzerfamilie und ihre Weine sprechen einfach für sich. Beim Jahrgang 2019 passt einfach alles. Besonders positiv ist aufgefallen, dass Kraft, Dichte, vor allem beim Grünen Veltliner auch höhere Alkoholwerte und der – falls es passt – wohldosierte Restzucker nie auf Kosten von Struktur und Trinkvergnügen gehen. Die Grünen Veltliner präsentieren sich bereits gut entwickelt und werden auch in ihrer Jugend schon viel Freude bereiten. Ein sehr gutes Reife- und Lagerpotenzial kann ich dennoch mit Sicherheit garantieren. Der elegante und mineralisch wirkende Riesling braucht noch ein wenig und wird sich letztendlich bei den besten Smaragden der letzten Jahre einreihen. Dass der Chardonnay neben den beiden Wachauer Leitsorten im Weingut Bäuerl eine fixe Größe darstellt, zeigt die präzise und fein strukturierte aktuelle Ausgabe.

mehr
2019 Riesling Ried Kollmitz Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

Weiße Pfirsiche, Marillen, Bergamotte, ergänzt um salzig-mineralische Einflüsse; satter Schmelz, mittelkräftig, langer, in sich ruhender Ausklang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. 2307-15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Sie wollen den Jahrgang nicht über den grünen Klee loben, aber dass er zu den besten der letzten Jahre zählt, darüber sind sich Franz Pichler und sein gleichnamiger Sohn einig. Das eingespielte Team sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies auf gut sieben Hektar Rebfläche in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Von St. Michael über Wösendorf donauabwärts bis Joching existiert ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche Fläche, in der Rieslingtrauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine klimatische Kühle, während die Harzenleiten in St. Michael von der Wärme der steilen Steinterrassen geprägt wird. Besonders gut gefallen haben uns im aktuellen Jahrgang die Veltliner-Smaragde von Kollmitz und Kollmütz sowie die beiden Smaragd-Rieslinge, wobei auch auf das Terrassen-Federspiel nicht vergessen werden darf, das selten so viel Spaß gemacht hat wie heuer. Last but not least die beiden Burgunder, von denen der Weißburgunder ohnehin in einer eigenen Liga spielt.

mehr
2019 Riesling Ried Harzenleiten Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

Rauchig-fruchtige Nase, Grapefruitzesten, dunkle Stachelbeeren, dann Orange-Bitter, getrocknete Kräuter; saftig, kraftvoll, relativ straffe Linienführung; tolle Reserven.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. 2307-15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Sie wollen den Jahrgang nicht über den grünen Klee loben, aber dass er zu den besten der letzten Jahre zählt, darüber sind sich Franz Pichler und sein gleichnamiger Sohn einig. Das eingespielte Team sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies auf gut sieben Hektar Rebfläche in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Von St. Michael über Wösendorf donauabwärts bis Joching existiert ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche Fläche, in der Rieslingtrauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine klimatische Kühle, während die Harzenleiten in St. Michael von der Wärme der steilen Steinterrassen geprägt wird. Besonders gut gefallen haben uns im aktuellen Jahrgang die Veltliner-Smaragde von Kollmitz und Kollmütz sowie die beiden Smaragd-Rieslinge, wobei auch auf das Terrassen-Federspiel nicht vergessen werden darf, das selten so viel Spaß gemacht hat wie heuer. Last but not least die beiden Burgunder, von denen der Weißburgunder ohnehin in einer eigenen Liga spielt.

mehr
2019 Riesling vom Urgestein Ried Pichl Point Smaragd
Johann Bäuerl
Wachau

Hochelegant, noble Rieslingfrucht, perfekte Traubenreife, Weingartenpfirsich, kraftvoll, tiefgründig; kühle, keinesfalls vordergründige Steinobstaromen, strukturiert, zeigt Mineralität, animierende Säure, dunkle Zitrusnoten und vollreifer Pfirsich im anhaltenden Abgang.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Johann Bäuerl
Wachau

Johann Bäuerl
3610 Joching
Weinbergstraße 16

Tel. +43 2715 2381
Fax. +43 2715 2381
baeuerl@aon.at

Das Weingut Johann Bäuerl ist bereits seit über 20 Jahren der Geheimtipp der Wachau, wenn es um Preis-Leistung geht. Die rigorose, fast tägliche Arbeit im Weingarten bildet den wichtigen Grundstein, im blitzsauberen, modernen Weinkeller wird das Werk, ohne etwas verändern zu wollen, letztendlich mit der Flaschenfüllung beendet. Ein wenig fühlt man sich bei einem Besuch im Weingut in die gute alte Zeit versetzt, das Hauptaugenmerk wird nicht auf moderne Degustationsräumlichkeiten gelegt, die sympathische Winzerfamilie und ihre Weine sprechen einfach für sich. Beim Jahrgang 2019 passt einfach alles. Besonders positiv ist aufgefallen, dass Kraft, Dichte, vor allem beim Grünen Veltliner auch höhere Alkoholwerte und der – falls es passt – wohldosierte Restzucker nie auf Kosten von Struktur und Trinkvergnügen gehen. Die Grünen Veltliner präsentieren sich bereits gut entwickelt und werden auch in ihrer Jugend schon viel Freude bereiten. Ein sehr gutes Reife- und Lagerpotenzial kann ich dennoch mit Sicherheit garantieren. Der elegante und mineralisch wirkende Riesling braucht noch ein wenig und wird sich letztendlich bei den besten Smaragden der letzten Jahre einreihen. Dass der Chardonnay neben den beiden Wachauer Leitsorten im Weingut Bäuerl eine fixe Größe darstellt, zeigt die präzise und fein strukturierte aktuelle Ausgabe.

mehr
2019 Grüner Veltliner Terrassen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Vitale Saftigkeit pur, Ananas, Maracuja, Darjeelingtee, kompakt und knackig, viel Tiefe, mineralische Prägung, langes Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Großzügiger Fruchtextrakt mit viel Tiefe, Weingartenpfirsich, Agrumen, würzebetont, druckvoll wie feingliedrig, superbe Finesse, perfekt strukturiert, enormes Potential, salzig bis ins lange Finish, Chapeau!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Hochrain Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Prägnantes, Fruchtspiel, Apfel, exotische Anklänge, viel hellfruchtige Präsenz, getragene Größe, konzentriert und dichter Körper, groß.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2018 Grüner Veltliner Ried Kellerberg Auslese
Wolfgang Bäuerl
Wachau

Lebkuchengewürze, Piment, Boden; merklich Frucht, angenehme und trinkanimierende Restsüße, reifer Pfirsich, Zitrus, bisschen Zitronat, Prise Gerbstoffe, gute Länge, zartherbe Grapefruitzesten im Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Wolfgang Bäuerl
Wachau

Wolfgang Bäuerl
3601 Dürnstein
Oberloiben 28

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Weine des Jahrgangs 2019 sind freundlich, fruchtbetont und trinkanimierend. Sie zeigen die Lagencharakteristika deutlicher als üblicherweise um diese Jahreszeit. Wolfgang Bäuerl im Originalton: „Wer heuer nicht zufrieden ist, dem ist nicht zu helfen.“ Sein Sortiment hat er gestrafft, den Grünen Veltliner vom Loibenberg gibt es nicht mehr. Der lebhafte Riesling aus dieser Riede mit ihrem Untergrund aus Gföhler Gneis und Lösssanden ist uneingeschränkt zu empfehlen und besitzt Reserven. Das gilt auch für die trinkanimierende und unaufdringliche Auslese vom Grünen Veltliner Ried Kellerberg, Jahrgang 2018, welche nun in den Verkauf gekommen ist. Wolfgang Bäuerl arbeitet naturnah. Im Weingarten forciert er die Begrünung, um Bienen und andere Insekten anzusiedeln. Das helfe einer gesunden Hefepopulation, was Vorteile in der Gärung bringe. „Ich will nicht unbedingt ein biologischer Winzer werden, aber ich nehme den Spritzmitteleinsatz kontinuierlich zurück“, erklärt der naturverbundene Mann in der ihm eigenen, pragmatischen Art. Auch im Keller ist er eher traditionell unterwegs, er orientiert sich wieder an dem, was einst die Vorfahren gemacht haben. Das bedeutet vor allem, den Weinen Zeit zu lassen. Er umschreibt das ganz bescheiden mit „zurück zu den Wurzeln“. Es liegt auf der Hand, dass derart gekelterte Weine eine gewisse Phase der Ruhe brauchen, um sich zu entfalten. Das einst von Leonhard Bäuerl gegründete Weingut verfügt über Gästezimmer; eine zusätzliche Loftwohnung mit Blick auf die Reben wurde kürzlich fertiggestellt. Neu sind auch Weinpräsentationen in Form kurzer und kompakter Weinseminare, die sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen angeboten werden. Wer die Weine in ganz ungezwungener Atmosphäre verkosten will, hat im hauseigenen Heurigen Gelegenheit dazu.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Achleithen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Kräftiger Auftritt, Fruchtreigen von Ananas, Steinobst, Apfelquitte, heller Tabak, viel Extraktfülle, dicht, fokussiert, mineralisch geprägt, rauchig, perfekter Frucht-Säure-Bogen, salzig im Nachhall, sehr lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Riesling Terrassen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Pointiertes Fruchtspiel, Pfirsich mit exotischen Nuancen, betonte Kräuterwürze, druckvoll, fein ziseliert, toller Säurebiss, leichtfüßige Finesse, druckvoll, ein hochkarätiger Lagenblend, lang im Finish.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Riesling Ried Loibenberg Smaragd
Wolfgang Bäuerl
Wachau

Herkunft vom Loibenberg zu erkennen, feinkörnig, Pfirsich und Marillen nebst Sternfrucht; schließt aromatisch an, belebende Säure, einige Substanz, Frucht bis in den langen Abgang hinein, Boden auch im Finish, salzig, vielversprechend.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Wolfgang Bäuerl
Wachau

Wolfgang Bäuerl
3601 Dürnstein
Oberloiben 28

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Weine des Jahrgangs 2019 sind freundlich, fruchtbetont und trinkanimierend. Sie zeigen die Lagencharakteristika deutlicher als üblicherweise um diese Jahreszeit. Wolfgang Bäuerl im Originalton: „Wer heuer nicht zufrieden ist, dem ist nicht zu helfen.“ Sein Sortiment hat er gestrafft, den Grünen Veltliner vom Loibenberg gibt es nicht mehr. Der lebhafte Riesling aus dieser Riede mit ihrem Untergrund aus Gföhler Gneis und Lösssanden ist uneingeschränkt zu empfehlen und besitzt Reserven. Das gilt auch für die trinkanimierende und unaufdringliche Auslese vom Grünen Veltliner Ried Kellerberg, Jahrgang 2018, welche nun in den Verkauf gekommen ist. Wolfgang Bäuerl arbeitet naturnah. Im Weingarten forciert er die Begrünung, um Bienen und andere Insekten anzusiedeln. Das helfe einer gesunden Hefepopulation, was Vorteile in der Gärung bringe. „Ich will nicht unbedingt ein biologischer Winzer werden, aber ich nehme den Spritzmitteleinsatz kontinuierlich zurück“, erklärt der naturverbundene Mann in der ihm eigenen, pragmatischen Art. Auch im Keller ist er eher traditionell unterwegs, er orientiert sich wieder an dem, was einst die Vorfahren gemacht haben. Das bedeutet vor allem, den Weinen Zeit zu lassen. Er umschreibt das ganz bescheiden mit „zurück zu den Wurzeln“. Es liegt auf der Hand, dass derart gekelterte Weine eine gewisse Phase der Ruhe brauchen, um sich zu entfalten. Das einst von Leonhard Bäuerl gegründete Weingut verfügt über Gästezimmer; eine zusätzliche Loftwohnung mit Blick auf die Reben wurde kürzlich fertiggestellt. Neu sind auch Weinpräsentationen in Form kurzer und kompakter Weinseminare, die sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen angeboten werden. Wer die Weine in ganz ungezwungener Atmosphäre verkosten will, hat im hauseigenen Heurigen Gelegenheit dazu.

mehr
2019 Riesling Ried Kirchweg Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Viel saftige Präsenz, Pfirsich, Capri-Zitrone, offenherzig, nuanciert, unprätentiöse Eleganz, finessig, salzig, lang im Nachhall, zeigt beeindruckend das Potenzial dieser unterschätzten Lage.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Riesling Ried Hochrain Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Stachelbeere, weißer Pfirsich, facettiert und charmant, feine tabakige Noten, knackige Säure, präsenter und geschliffener Säurebogen, elegant und standfest, viel Potenzial.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Riesling Ried Achleithen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Saftig mit fordernder Fruchtaromatik, weißer Pfirsich, exotische Komponenten, heller Tabak, dicht, mächtige Extraktfülle mit mineralischer Kraft, perfekt strukturiert, tolle Balance, Finesse pur, Modellcharakter.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Weißburgunder Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Feinkörnige wie helle Fruchtaromatik, frische Walnuss, saftig mit kühlem Touch, dicht, hohe Eleganz, toller Spannungsbogen, lang, komplex.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Roter Veltliner Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Exotischer Fruchtreigen, Mirabelle, Rhabarber, rote Ribisel, Bittermandelton, herrlich saftig, glockenklar, tiefe Frucht, dicht, noble Textur, substanzreich, strahlt förmlich mit Eleganz und Vielschichtigkeit bis zum langen Nachhall, beeindruckende Sorteninterpretation, ganz groß.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
122

Das aktuelle Portefeuille von Rudi Pichler ist atemberaubend und auf höchstem Level. Sein Dogma ist, mit größter Präzision das Wesentliche herauszuarbeiten und geschmackliche Oberflächlichkeit unbedingt zu vermeiden. Das beginnt mit an wissenschaftlicher Akribie heranreichenden Spürsinn und Erfahrung in der Weingartenarbeit ebenso wie in der Herstellung von messerscharfen Sorteninterpretationen der jeweiligen Terroirs. Die nächste Generation, seine Tochter Theresa und sein Sohn Rudi jun., ist bereits ebenfalls erfolgreich im Weingut on board. Die heurige Serie präsentiert sich unisono grandios auf kaum zu überbietbarem Niveau und ist gekennzeichnet durch mineralische Strahlkraft, Puristik und perfekte Balance der Weine. Es ist eigentlich nur eine Frage der geschmacklichen Priorität, welchem Terroir man den Smaragd-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling den Vorzug geben möchte: Lässt man sich von der würzebetonten, fein ziselierten wie tiefen Fruchtstilistik von der Ried Kollmütz verzaubern, oder präferiert man die transparente, helle Fruchtaromatik der Ried Hochrain? Oder noch besser: man entscheidet sich für beide Varianten gleichermaßen. Selbstredend, dass die beiden Sortenvertreter aus der Ried Achleithen erneut den Status „Primus inter Pares“ besitzen.

mehr
2019 Grüner Veltliner Ried Achleiten Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Zitronenzesten und ein Hauch von Paprika, apart und individuell, auch feine Kräuterwürze; engmaschig und kraftvoll, zarte Birnenfrucht, sehr saftig und gediegen, herber Tanninschleier im langen Nachhall, Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Toni & Robert Bodenstein & Sophie-Helen Hinterhölzl
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein hat den formidablen Jahrgang 2019 dazu genützt, eine beeindruckende Wachauer Lagenrevue zu realisieren, in der einander Grüner Veltliner und Riesling mehr oder weniger gleichwertig gegenüberstehen. Bekanntlich wird dem Riesling in diesem Wachauer Spitzenbetrieb hohe Wertschätzung zuteil, was sich auch im 60-prozentigen Anteil an der Rebfläche widerspiegelt. Schon das resche Federspiel von der Ried Steinriegl ist wohlgeraten und gibt die kalkige Note dieser Lage gut wieder. So gut wie selten in den letzten Jahren ist der dunkel getönte, nahezu exotisch wirkende Achleiten-Riesling gelungen. Für eine weitere Steigerung sorgt dann der Klaus Smaragd, der mit seiner Eleganz und Finesse sicher wieder einmal zu den allerbesten Wachauer Gewächsen zu zählen ist.

Gleichsam hart auf den Fersen ist ihm diesmal der überaus agile und ein wahres Fruchtfeuerwerk zündende Riesling, der auf der extremen Seehöhe von 460 Metern gedeiht und als „Wachstum Bodenstein“ firmiert. Von den Smaragd-Veltlinern war der gebündelte wie saftige von der Ried Achleiten zum Verkostungszeitpunkt seinem noch in der einst üblichen Stockkultur gezogenen Namensvetter ein wenig vorzuziehen, weil Letzterer noch recht verkapselt und vom Gerbstoff beeinflusst erscheint; hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Hingegen hat der Wachstum-Bodenstein-Veltliner, der bekanntlich vor mehr als 20 Jahren in Form von 100 verschiedenen Genotypen ausgepflanzt wurde, schon jetzt mit sattem Fruchtspiel und perfekter Balance brilliert. Die absolute Spitzenposition gehört im „grünen“ Sortiment der Bodensteins heuer aber wohl dem monolithischen Veltliner von der Ried Zwerithaler Kammergut, der immer wieder neue Nuancen hervorbringt und elegantes Fruchtspiel mit bemerkenswerter Konzentration vereint. Die besten Riesling- und Veltliner-Smaragde sollten aufgrund ihrer Spannkraft und inneren Harmonie auch ein langes Leben vor sich haben.

mehr
schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -