Weinguide
Ausgabe 2021/22
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2020 Grüner Veltliner Wachstum Bodenstein Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Klirrend frisch, ganz helle Fruchtnuancen, weiße Blüten und Zitronenzeste, auch etwas Salbei, verlockend; zartblumig wie hochelegant, die feinen Apfel- und Zitrustöne bleiben bis zum rassigen Finale erhalten, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2020 Riesling Ried Klaus Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Kakao und Minze, ja After Eight in der vielschichtigen Nase, Cassis im Hintergrund, animierend und vital; viel Temperament und Frische, wenn auch eher schlank strukturiert, kühle Eleganz und komplexe Aromatik, vornehm und rassig, ein Wachauer Solitär aus einem schwierigen Jahrgang.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2020 Grüner Veltliner Ried Atzberg Obere Steilterrassen 

Weingut Atzberg
Wachau

Konzentriertes Bukett, Zigarrenkistl, gebrochenes 
Urgestein, Wacholder, Schwarzpfeffer, eingehüllt in Spitzer Würzekühle, Tannenwipfel, feuchtes Moos, Minzblätter; 
geschmeidige Textur, kristallklar strukturiert, generöse 
Fülle paart sich mit hoher Eleganz, lang haftend; großer Stoff kündigt sich an.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Atzberg
Wachau


3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 1 336 01 97
office@atzberg.at
www.atzberg.at

Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mühsam rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie schon mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Top-Rieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit gebildet hatte, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltigrotes Gestein mit Gneis und Schiefer-
struktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den  kargsten in der Wachau. Auf den bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit, das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens zu spüren als auch die milderen Luftmassen des Donautals – eine klimatische Idealkombination. Ganze 50 Jahre mussten vergehen, ehe dieser seit den 1950er-Jahren des vorigen Jahrhunderts brachliegende Weingarten wieder rekultiviert wurde. 75% Hangneigung und schmale Weinterrassen, die hier teilweise neu errichtet werden mussten, waren viele Jahre ein schier unüberwindlicher Hemmschuh, ehe sich Franz Josef Gritsch mit zwei Geschäftsfreunden dieses auch finanziell enorm fordernden Projekts annahm. Das Ergebnis ließ bereits mit dem ersten Jahrgang2012) aufhorchen, als der Grüne Veltliner „Atzberg“heute mit dem Zusatz „Obere Steilterrassen“) auf Anhieb die Vinaria Höchstwertung von fünf Sternen erhielt. Wer diesen großartigen mineralischen Wein mit all seinen Facetten einmal im Glas gehabt hat, versteht, dass auf diesem Terroir keine Allerweltsweine entstehen, sondern Gewächse mit Weite und Tiefe, die alles das in sich vereinen, was die Wachau zu einem der erfolgreichsten Weinbaugebiete weltweit macht.

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2019 Orange Gewürztraminer „Die bronzene Eule“
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau


Wilde Würze, aromatisch, rauchig nach Rosenholz, 
Räucherspeck, Pumpernickel, reich und cremig; satte, 
schmalzige Substanz, reife Frucht mit Rosenholz, Rosen-
gelee und kandierte Gelbfrucht, zartherb, feurig, kernig, 
robust, ziemlich lang, unkonventionell, aber super.

Weißwein
Traminer
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Die Familie Donabaum ist seit beinahe 340 Jahren in einem historischen Gebäude auf dem Zornberg im ansässig. Das Weingut gilt als einer der angesehendsten Betriebe im Spitzer Graben – eine Stellung, die Sighardt Donabaum zu verdanken ist, der seit einem Vierteljahrhundert hier Regie führt. Sighardt Donabaum verfügt über ein ansehnliches Spektrum an klassischen Lagen, das sich über die ganze Länge des vitikulturell nutzbaren Teils des Spitzer Grabens zieht: Dieses reicht von der donaunahen, bei der Burgruine Spitz gelegenen Ried Auleithen mit kristallinen Marmoreinschlüssen über Almenreith und Biern bis hin zu den steilen und kargen Rieden Bruck und Brandstatt in Vießling bzw. Elsarn. Bis zum Jahrgang 2019 war fast jeder Wein im Sortiment mit einer bestimmten Riede assoziiert. Zusätzlich war aber auch seit vielen Jahren jeder Sorte ein spezifisches, eine bestimmte Eigenschaft repräsentierendes Tier zugeordnet, das auf den jeweiligen Etiketten mit einer prägnanten wie attraktiven Grafik dargestellt wurde. Im vergangenen Jahr beschloss Sighardt Donabaum, seine Weine ab sofort schlicht als Wein aus Österreich abzufüllen, wodurch die Riedenbezeichnung trotz nach wie vor gleichbleibender Herkunft entfällt. Die seit vielen Jahren etablierte Zuordnung von Sorte und Tierart bleibt jedoch selbstverständlich bestehen. Die klassische Sorte Grüner Veltliner dominiert mit rund 60 Prozent das Sortiment, daneben spielen natürlich Riesling sowie die aromatischen Sorten Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und Gelber Muskateller ebenso eine wichtige Rolle wie die burgundischen Sorten Neuburger und Grauburgunder. Letzterer reift im kleinen Holzfass und stammt aus einem Weingarten vom befreundeten Winzer Paul Schandl in Rust. Im Keller setzt Donabaum bei seinen Lagenweinen in der Regel auf Ganztraubenpressung und Spontanvergärung der trüben Moste sowie langen Hefekontakt der Jungweine. Fallweise erzeugt er auch maischevergorene Weine, die selbstverständlich gerebelt werden.ps

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2020 Riesling Ried Dürnsteiner Burg Reserve
Weingut FJ Gritsch
Wachau

Konzentrat 
aus dunklem Urgestein und verschwenderischer Fruchtpower, rote Pfirsiche, Mandarinen, Bienenwachs, reife Weintrauben; mächtiges Fundament, extraktsüß, hochelegant und voller Anmut; ellenlanger Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut FJ Gritsch
Wachau

Franz-Josef Gritsch
3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 2713 2450
office@gritsch.at
www.gritsch.at

Was Franz Josef Gritsch Jahr für Jahr aus seinen Prachtlagen in die Flasche zaubert, zählt zweifellos zum Besten, was die Wachau zu bieten hat. Er ist Eigentümer eines der traditionsreichsten Betriebe, des rund 800 Jahre alten „Mauritiushof“, mitten im bezaubernden Örtchen Spitz an der Donau. Nicht weit davon steht freilich auch Neues, Modernes, in Gestalt des Kalmuck-Kellers. Der engagierte Winzer darf stolz sein auf die Ergebnisse seiner Arbeit und selbstverständlich auf die großartigen Lagen, die er bewirtschaftet, und deren Steinterrassen er in den vergangenen Jahren zum Teil erst mühsam rekultivieren musste. Sie erstrecken sich von Loiben, also der östlichen Wachau, bis weit hinauf nach Vießling, nahe der Anbaugrenze für Wein. Axpoint, Setzberg, 
1000-Eimerberg, Hochrain, Klaus, Loibenberg zählen 
ebenso dazu wie die Ausnahme-Rieden Kalkofen, Dürnsteiner Burg oder Singerriedel. Letztere 
verzeichnete heuer allerdings, ebenso wie der Steinborz, einen Totalausfall wegen Hagelschlags. Die Hauptrolle in den Weingärten spielen Wachau-
typisch Grüner Veltliner und Riesling, ergänzt um 
einige weitere Sorten wie Neuburgerder leider heuer ebenfalls ausfiel), Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc.

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2020 Grüner Veltliner Rotes Tor Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Dunkel-
würzig, Quitten, Äpfel, Nektarinen; schwarzer Pfeffer pur, 
einiger Fruchtschmelz, Ananas, rote Äpfel, super Extrakt und Grip, beeindruckende Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger gilt als renommiertester Winzer von Österreich – mit seinem Riesling Singerriedel und seinem Veltliner Honivogl hat er zwei international 
bekannte Wein-Ikonen geschaffen. Hirtzberger Weine gehören generell zum Besten, was Österreich zu bieten hat. Vom Jahrgang 2020 wird vieles schmerzlich fehlen. Denn ein Hagelunwetter hat vergangenen August in Spitz für einen massiven Einschnitt gesorgt. „Der Herrgott hat uns viel Zeit gegeben, um mit den verbliebenen Trauben viel Zeit zu verbringen“, sagt Franz Hirtzberger junior über die aufwendige Lese, bei der um jede gesunde Beere gerungen wurde. Es gibt nur eine Mini-Menge vom Singerriedel, 
Honivogl und Axpoint waren ein Totalausfall, genauso wie die Riesling-Lagen Setzberg, Hochrain und Steinporz. Was diesen Weingärten abgerungen werden konnte, fand sich im Roten Tor Smaragd und ergab den neuen Riesling Steinterrassen Smaragd – beide Smaragde sind große Klasse, die nur von der grandiosen Singerriedel-Extremselektion getoppt werden. Wann immer Sie eine dieser Hirtzberger-Weinraritäten auf einer Weinkarte finden, schlagen Sie zu! Generell ist den Hirtzbergers dieser verhagelte, etwas leichtgewichtigere, straffe Jahrgang super gelungen. Ein Highlight, abseits von Riesling und Veltliner, ist heuer der Chardonnay – feingliedrig und frisch-frech mit viel salzig-mineralischer Wachau-Typizität. Unabhängig von den kleinen Erntemengen bauen die Hirtzbergers an der Weinzukunft. Gleich hinter dem Stammhaus entsteht gerade ein ultramodernes, zweigeschoßiges Kellergebäude, das die neue Ernte schon schlucken soll und die derzeit beengten Platzverhältnisse auflösen wird. „Wir werden in der Produktion nicht größer“, betont Hirtzberger junior, „sondern wir werden bei dem, was wir bewirtschaften, einen Qualitätssprung machen“. Die Vorfreude wächst …

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2020 Riesling Ried Singerriedel Smaragd
Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Super Fruchttiefe, fleischiger Pfirsich, reife Ananas, dunkle Würze, straffe Mineralität; leichtfüßig, weißer Pfirsich, super Mineralität, feinstrahlig-elegant, Top-Singerriedel!

Weißwein
Riesling
€€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Hirtzberger
Wachau

Franz Hirtzberger
3620 Spitz
Kremser Straße 8

Tel. +43 2713 2209
Fax. -20
weingut@hirtzberger.com
www.hirtzberger.com

Franz Hirtzberger gilt als renommiertester Winzer von Österreich – mit seinem Riesling Singerriedel und seinem Veltliner Honivogl hat er zwei international 
bekannte Wein-Ikonen geschaffen. Hirtzberger Weine gehören generell zum Besten, was Österreich zu bieten hat. Vom Jahrgang 2020 wird vieles schmerzlich fehlen. Denn ein Hagelunwetter hat vergangenen August in Spitz für einen massiven Einschnitt gesorgt. „Der Herrgott hat uns viel Zeit gegeben, um mit den verbliebenen Trauben viel Zeit zu verbringen“, sagt Franz Hirtzberger junior über die aufwendige Lese, bei der um jede gesunde Beere gerungen wurde. Es gibt nur eine Mini-Menge vom Singerriedel, 
Honivogl und Axpoint waren ein Totalausfall, genauso wie die Riesling-Lagen Setzberg, Hochrain und Steinporz. Was diesen Weingärten abgerungen werden konnte, fand sich im Roten Tor Smaragd und ergab den neuen Riesling Steinterrassen Smaragd – beide Smaragde sind große Klasse, die nur von der grandiosen Singerriedel-Extremselektion getoppt werden. Wann immer Sie eine dieser Hirtzberger-Weinraritäten auf einer Weinkarte finden, schlagen Sie zu! Generell ist den Hirtzbergers dieser verhagelte, etwas leichtgewichtigere, straffe Jahrgang super gelungen. Ein Highlight, abseits von Riesling und Veltliner, ist heuer der Chardonnay – feingliedrig und frisch-frech mit viel salzig-mineralischer Wachau-Typizität. Unabhängig von den kleinen Erntemengen bauen die Hirtzbergers an der Weinzukunft. Gleich hinter dem Stammhaus entsteht gerade ein ultramodernes, zweigeschoßiges Kellergebäude, das die neue Ernte schon schlucken soll und die derzeit beengten Platzverhältnisse auflösen wird. „Wir werden in der Produktion nicht größer“, betont Hirtzberger junior, „sondern wir werden bei dem, was wir bewirtschaften, einen Qualitätssprung machen“. Die Vorfreude wächst …

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2020 Riesling Ried Kollmitz Smaragd
Weinhofmeisterei Mathias Hirtzberger
Wachau

Füllige Pfirsich- und Nektarinenfrucht, straff-mineralisch, viel Typizität und Terroir; Marillen pur, enorm extraktreich, elegant und verspielt, Riesenlänge.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weinhofmeisterei Mathias Hirtzberger
Wachau

Mathias Hirtzberger
3610 Wösendorf
Hauptstraße 142

Mathias Hirtzberger, der jüngere der beiden Hirtzberger-Brüder, macht seit 2014 seinen eigenen Gutswein und hat sich in dieser kurzen Zeit zum vinophilen Fixstern in der Wachau entwickelt, dessen Strahlkraft weit über die Region hinausgeht. Mathias Hirtzbergers Weinhofmeisterei, die er mit seiner Frau Hanna führt, ist mittlerweile auf zehn Hektar gewachsen. Seinen Fokus hat der Winzer auf Grüner Veltliner und Riesling gelegt. Die Trauben wachsen rund um Wösendorf und somit in Weingärten, die Hirtzberger quasi von seinem schmucken Weingut aus im Blickfeld hat. Traditionen sind dem jungen Winzer wichtig. So verkorkt Hirtzberger ausnahmslos alle seine Weine. Und so kultiviert er aus Überzeugung Jahr für Jahr eine Steinfeder vom Grünen Veltliner, die das erste und immer ein sehr gelungenes Abbild des Jahrgangs ist. Hirtzbergers zwei Federspiel-Weine sind ob ihrer engen Herkunft Ortsweine – aus Weißenkirchen, wo der Ortsteil Wösendorf dazugehört – und beides verlässliche Empfehlungen. Mit seinen Veltlinern Greif und Spitaler schickt Hirtzberger immer den ersten Smaragd-Gruß an die Weinwelt. Seinen Lagenweinen gönnt der Winzer aber künftig mehr Zeit – denn sie kommen jetzt erst ab September in den Verkauf. Auf diese Weine darf man sich heuer freuen: Mit dem Smaragd aus der Lage Kollmütz hat Hirtzberger einen würzigen Parade-Veltliner mit viel Biss im Haus. Die Post geht bei den Smaragd-Rieslingen ab: Denn auf der einen Seite bildet einmal mehr der Riesling Kollmitz das Nonplusultra und zählt zu den allerbesten Weinen, die die Wachau heuer hat. Und immer interessanter wird der Riesling Ried Bach, eine Terrassenlage genau zwischen Kollmitz und Kollmütz.

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2020 Riesling Ried Bruck Smaragd
Weingut Högl
Wachau

Grüne Weingartenpfirsiche, Ringlotten, Ananas; elegantes Spiel aus Extrakt-
süße und Säure, tief mineralisch, engmaschig; Sorte und Lage präzis definiert, tiefschürfend, extralanges Finish.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Högl
Wachau

Josef & Georg Högl
3620 Spitz
Vießling 31

Tel. +43 2713 8458
Fax. -4
office@weingut-hoegl.at
www.weingut-hoegl.at

Im Norden des malerischen Wachau-Städtchens Spitz zieht sich der Spitzer Graben – ein Seitental neben der Donau – hinauf Richtung Waldviertel, 
direkt an die Anbaugrenze von Wein. Es sind schroffe, 
steinige und schwierig zu bearbeitende Steillagen, deren Weingärten bis in 480 Meter Seehöhe hinaufreichen. Die mittels Trockensteinmauern angelegten Weinbergterrassen, 57 z.B. allein in der Ried Schön, bringen hier auf Glimmerschiefer- und Gneis-Böden finessenreiche Grüne Veltliner und Rieslinge hervor. In den heißen Jahren wirken sich die kühlen Luft-
massen des Waldviertels besonders positiv aus, denn die Reben benötigen zur physiologischen Traubenreife etwas länger, sind dem Wechselspiel zwischen warmen Tagen und kalten Nächten länger ausgesetzt. Dies führt zu einer erhöhten Anreicherung mit 
Aromastoffen und in der Folge zu feingliedrigeren, eleganteren Weinen. Josef Högl und Georg, sein Sohn, versuchen Jahr für Jahr, diese Bedingungen in ihren Weinen möglichst explizit einzufangen. Dass ihnen das ganz hervor-
ragend gelingt, davon zeugen großartige kühl-
würzige Veltliner und finessenbetonte Rieslinge, wie sie anderswo kaum entstehen können. Grüner 
Veltliner Schön und Riesling Bruck existieren heuer „nur“ als Federspiel und Smaragd, ohne die Auslese aus den Alten Parzellen – „dafür hatten wir zu wenig 
passendes Traubengut“, wird uns beschieden. Neu sind heuer dafür die beiden im kleinen Holz vinifizierten Sortenvertreter von Sauvignon Blanc und 
Chardonnay, beides Kraftlackel von Format mit 
enormem Reifepotenzial.

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2019 Grüner Veltliner Vinothekfüllung Smaragd
Weingut Knoll
Wachau

Ungemein pfeffrig, ausgereift, Maisbrot, bisschen Plastilin, sehr gute Fülle, Wachsnoten, dann auch Schoten; schmelzig, cremig, bisschen Blockmalz, tolle Frucht, satte Fülle, ausgereift, Power, sehr lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.ps

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2018
Weingut Knoll
Wachau
Weißwein
Grüner Veltliner
-
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.ps

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2019
Weingut Knoll
Wachau
Weißwein
Riesling
-
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.ps

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2019
Weingut Knoll
Wachau
Weißwein
Riesling
-
Naturkork

Weingut Knoll
Wachau

Emmerich Knoll
3601 Dürnstein
Unterloiben 132

Tel. +43 2732 79355
Fax. -5
weingut@knoll.at

Nirgendwo wird Weintradition hierzulande authentischer gelebt als im Weingut Knoll, zugleich zählt der Wachauer Leitbetrieb aus Unterloiben mit seinen Weinen schon seit jeher zu den bedeutendsten Pionierbetrieben in Österreich. Seit vielen Generationen wird hier Weinbau betrieben, und bereits in den 1950er-Jahren wurden Bouteillen gefüllt. Heute wird der Familienbetrieb von Emmerich und Monika Knoll sowie deren Söhne Emmerich Knoll jun.Keller) und August KnollWeingarten) geführt; die beiden Töchter Erika und Monika sind nicht im Betrieb tätig. Unverwechselbares äußerliches Markenzeichen der Knoll’schen Kreszenzen ist das nur von wenigen mit Gleichmut empfundene Etikett mit dem barocken Motiv des hl. Urbans, das seit 1962 die Flaschen ziert. Die Familie bewirtschaftet knapp 18 Hektar Rebfläche, von der rund ein Drittel in ausschließlich händisch zu bearbeitenden Terrassenlagen liegt. Lagenmäßig ist man toll aufgestellt, umfasst doch das Lagenportfolio Weingärten in den berühmten Rieden Loibenberg, Kellerberg und der Quasi-Hauslage Schütt, dazu kommen Kreutles und Trum sowie die im benachbarten Kremstal angesiedelte historische Lage Pfaffenberg. Wie es die Tradition gebietet, regieren Grüner Veltliner und Riesling das Sortiment, doch wird im Loibner Betrieb auch schon lange einer gewissen Vielfalt – sowohl in Sachen Sorten wie auch Klassen und Kategorien – gefrönt. An Komplementärsorten gibt es Muskateller, Gelber Traminer und Chardonnay sowie Blauburgunder. Folglich findet man in der in manchen Jahren fast ausufernden Weinpalette selbstverständlich die gesamte Bandbreite der Wachauer Kategorien von Steinfeder bis Smaragd, und dies ab Federspiel nicht nur von beinahe allen Sorten, sondern bei Veltliner und Riesling auch noch aus zahlreichen Lagenweinen aus dem opulenten Riedenportfolio. In geeigneten Jahren gibt es auch noch Süßweine, und das nicht zu knapp. Kaum verwunderlich, dass dabei in manchen Jahrgängen eine 25 bis 30 und mehr Weine umfassende Palette herauskommen kann. Mit dem heurigen wurde der Jahrgangswechsel insofern vollzogen, als aus dem jüngsten Jahrgang nur mehr die leichteren Kategorien Steinfeder und Federspiel vorgestellt werden; die Smaragde, die frühestens im Herbst des auf die Ernte folgenden Jahres, teils auch später in den Verkauf gelangen, werden hingegen erst im übernächsten Jahr ins Scheinwerferlicht gestellt. So stellen wir heuer nochmals die Smaragde und Reserven aus dem Jahrgang 2019 vor, dazu kommt eine opulente Veltliner-Reserve aus dem Jahrgang 2018. Das zusätzliche Reifejahr hat den Weinen sehr gutgetan – die Zahl an Top-Weinen ist um zwei angewachsen.ps

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2019 Grüner Veltliner Ried Kollmütz DB Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau


Honigwaben, Safran, Baumblüten, Orangen, nasser Stein; 
extraktsüß, kraftvoll, substanziell, zugleich reich nuanciert 
und fein gemeißelt; zeigt Tiefgang, Lage und Sorte optimal 
abgebildet; toller Veltliner, enorm lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Tel. +43 2715 2307
Fax. -15
weingut.pichler@aon.at
www.f-pichler.at

Bald vier Jahrzehnte ist es her, dass Franz Pichler auf ein paar Kleinstparzellen sein Weingut gründete, 
in der Zwischenzeit bewirtschaftet er sieben 
Hektar. Der Wösendorfer Winzer sucht in seinen Weinen vor allem Sorten- und Lagenpräzision und tut dies in einigen herausragenden Rieden der Wachau. Sie ziehen sich von St. Michael über 
Wösendorf donauabwärts bis Joching und 
offerieren ein immens breites Spektrum an Bodenstrukturen und kleinklimatischen Bedingungen. Oft gibt es diese innerhalb einer Lage, so befinden sich beispielsweise die Weingärten auf dem Jochinger Kollmitz in unterschiedlichen Höhen, wobei oben Urgestein, unten jedoch Löss vorherrscht. Hier konnten im Vorjahr neue Weingärten übernommen werden, die mit 50-jährigen Reben vom Grünen Veltliner bepflanzt sind. Und auch westlich davon, in der Ried Höll, gib es eine kleine zusätzliche 
Fläche, auf der Riesling-Trauben gedeihen. Der Gaisberg wiederum definiert sich durch seine 
klimatische Kühle, während die Harzenleiten in 
St. Michael von der Wärme der steilen Stein-
terrassen geprägt wird. Versteht man erst mal all diese Voraussetzungen und lässt sich wie Franz Pichler auch darauf ein, kann man aus ihnen ein Repertoire an Weinen
 keltern, das die Komplexität der Wachau widerspiegelt und die Sortentypizität der verschiedenen 
Varietäten kongenial mit dem Herkunftscharakter 
zu verbinden weiß. Sicht- und schmeckbar wird das heuer bei allen Weinen, die uns ins Glas 
gefüllt wurden, freilich in einer aufgrund der Frostschäden im Vorjahr erheblich reduzierten Angebotspalette.

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2020 Grüner Veltliner Ried Liebenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Feingliedrig, noble Würze, getrocknete Kräuter, Wacholder-
beeren, tief im Glas florale Akzente à la getrocknete 
Kamillen; fein strukturiert, Zug und Pikanz, im Finish 
auch Anklänge von exotischen Früchten à la Grapefruits, Boden kommt durch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020
Weingut Prager
Wachau
Weißwein
Grüner Veltliner
-
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2020 Grüner Veltliner Ried Loibenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Lössboden gibt einen cremigen, zugänglichen Touch, 
Anklänge von hellem Tabak, subtile Fruchtaromen erinnern an Kumquats und Mandarinen; Spiel und Spannung, elegant, viele Facetten, zarteste Würze mit exotischen Fruchtaromen verwoben, einige Kraft, im Nachhall elegante Würzenoten, in denen auch der Boden zu erkennen ist.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020 Riesling Ried Liebenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Glockenklar, reifer Weingartenpfirsich, auch rotfruchtig; viel reifes Steinobst, gut integrierte Säure, angenehm und lebendig, kräftig, präzise Struktur, winziger Würzehauch im Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020 Riesling Wachstum Bodenstein Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Weißer Pfirsich und Stachelbeere im feinstrahligen Bukett, lebhaft und schwungvoll, vibrierende Frische; Kernobst und herbe Beerenfrucht im Verein, spielt sich mit Luftzufuhr rasch frei, viel Spannkraft und fordernder Säurebogen, prägnant und 
vielversprechend.

Weißwein
Riesling
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

DI Toni & Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Familie Bodenstein hat den in der Wachau keineswegs einfachen Jahrgang 2020 zweifellos ganz gut gemeistert; dies lässt sich nach der Verkostung der aktuellen Palette schon durchaus feststellen. So wird bei den Grünen Veltlinern ein Übermaß an 
bitteren Gerbstoffen, wie es heuer leider häufig vorkommt, ebenso vermieden wie ein allzu schlankes 
Geschmacksbild der Rieslinge, wie es so manche 2020er dieser Rebsorte kennzeichnet. Bereits die Federspiele sind wohlgeraten. Der Veltliner gefällt unter anderem durch seine überraschend engmaschige Art, während den Riesling von der kalkreichen Lage Steinriegl hellfruchtiges Spiel und Reintönigkeit auszeichnen. Bleiben wir gleich bei der Wachauer Paradesorte, die im Weingut Prager immerhin 60 Prozent der Rebfläche für sich in Anspruch nimmt. Der Smaragd aus der bekannten Ried Achleiten war zum Verkostungszeitpunkt einfach noch zu verschlossen, um die lagenspezifischen Stärken ausspielen zu können, der hoch oben an der Seiberer Straße gelegene Wachstum-Bodenstein-Riesling hatte hingegen 
keine Mühe, seine typischen Attribute, wie 
vibrierende Frische und hellfruchtige Aromen, ins Glas zu zaubern. Die Spitze der Pyramide sollte über kurz oder lang jedoch dem legendären Riesling aus der Ried Klaus gehören, der das lagentypische Bukett in einer Klarheit verströmt, wie dies auch in größeren Weinjahren nur selten gelingt; die etwas schlankere Struktur wird die Klaus-Aficionados wohl kaum irritieren. Damit zu den „grünen“ Smaragden, bei denen die beiden Versionen von der Ried Achleiten noch ein wenig Zeit brauchen, um die vorerst nur ange-
deuteten Fruchtnoten zum Klingen zu bringen, 
tabakige Würze und sortentypisches Pfefferl sind jedenfalls schon vorhanden. Bereits einen großen 
Schritt weiter ist der kraftvollste Veltliner der 
Palette vom Zwerithaler Kammergut, der auch mit Steinobstfrucht und erstaunlicher Länge überzeugt. Ganz anders, aber insgesamt heuer vielleicht am überzeugendsten präsentiert sich das im Vergleich wesentlich leichtgewichtigere „Wachstum Bodenstein“, das mit klirrender Frische, glockenklarer Frucht und hoher Rasse brilliert und nicht nur unter den Prager’schen Gewächsen eine Ausnahme-
stellung beansprucht.

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2020 Riesling Ried Hollerin Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Charmant, 
zugänglich, ruhig strömend, sanfte Frucht, kein Markt-
schreier; tiefe und frische Frucht, primär Pfirsiche, 
einiger Stoff, frische Pfirsiche klingen lange nach. Als 
Sorte selbsterklärend.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020 Riesling Ried Höhereck Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Charmante Frucht, exotisch angehaucht, Anklänge von roten Zitrusfrüchten à la Mandarinen, gewürzt mit Limettenblättern; saftig, frische Frucht, feine Pikanz, zartes Säurerückgrat, der karge Boden kommt durch, knackige Pfirsiche im Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020 Riesling Ried Loibenberg Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Nobel, kühl, Zitronenblüten, Limettenzesten, hauchzarte Gewürznoten, tief im Glas Steinobst; die Eindrücke vom Bukett finden 
sich auf dem Gaumen bestätigt, hochgradig elegant, 
Finesse, fast Understatement, zarter Schmelz, wirkt 
leichtfüßig, Zitrus und Pfirsiche im Nachhall, tolle Anlagen, beachtlich. Der etwas andere Loibenberg.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020
Weingut Rixinger
Wachau
Weißwein
Grüner Veltliner
-
Naturkork

Weingut Rixinger
Wachau

Friedrich Rixinger
3620 Spitz
Gut am Steg 8

Fritz Rixinger, Winzer aus dem Spitzer Graben, hat heuer enorm präzise Weine, die das kühle Terroir im Seitental der Donau hinauf zum Jauerling bestens unterstreichen. Der kühle Jahrgang hat die Lese weit nach hinten verlegt und die Weine generell auch deutlich leichtgewichtiger ausfallen lassen. Trotz seiner klassischen, knackig-frischen Weinpalette war das Jahr für Rixinger verhagelt, denn über seine Top-Lage – den Spitzer Singerriedel – zog ein Sommer-Unwetter drüber und hinterließ enormen Schaden. Mengenmäßig rettete Rixinger beim Riesling-Singerriedel etwa zehn Prozent eines normalen Jahres – und der rare Wein überzeugt vollends. Aus dem Veltliner Singerriedel hat ein Rixinger nur eine homöopathische Rarität gemacht – 266 Flaschen hat Rixinger geschafft –, aber es ist ein außergewöhnlicher Wein, der erst in der zweiten Novemberhälfte geerntet wurde, nur zwölf Volumsprozent Alkohol hat, dem aber an Schmelz, Extrakt und Vitalität nichts fehlt. Ein super Wein, der etwas außerhalb der Rixinger-Singerriedel-Norm steht. Die Rixinger-Singerriedels gibt es ab September. Sollten Sie eine dieser raren Flaschen entdecken, zögern Sie nicht! Eine weitere Spezialität des Hauses findet sich übrigens im Neuburger, wo Rixinger eine treue Fangemeinschaft hinter sich weiß. Denn der Winzer macht aus seinem Spitzer Graben Neuburger immer einen üppigen, fruchtcharmanten Wein, der von Mineralität und Säure geprägten wird und wodurch der Neuburger auch viel Zug und Frische bekommt. Der Wein ist daher ein facettenreicher Speisenbegleiter.

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2020 Riesling Ried Steinertal Smaragd
Weingut Alzinger
Wachau

Bereits im 
Duft Terroir im besten Sinn, feine Bodentöne, zarteste 
Frucht; im Geschmack kommt die Frucht deutlicher, 
bisschen Zitrus, knackiges Steinobst, einiger Druck, 
zugänglich, Schmelz, Boden kommt durch, gut integrierte Säure, Trinkfluss, lang, Reserven, aber braucht noch.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
Fax. -50
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger sen. bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit.“ Und Herkunft, wäre noch zu ergänzen. Sein Sohn Leo Alzinger jun. geht diesen Weg mit großer Konsequenz weiter. Seine Stilistik ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Der verheerende Hagel am 22. August 2020 hat nicht nur dazu geführt, dass es den in der Gastronmie so bliebten Grünen Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd heuer nicht gibt, er zeichnet auch für die auf-wendigste Lese in der jüngeren Geschichte des Weinguts verantwortlich. „Wir mussten die Erntemanschaft um 30% aufstocken“, berichtet der junge Winzer. Der Qualität der Weine hat das alles aber keinen Abbruch getan. Die Charakteristika der unterschiedlichen Rieden hat er präzise herausgearbeitet. Die Familie ist in der glücklichen Lage, Anteile an renommierten Lagen im östlichen Teil der Wachau zu besitzen, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und in den mikroklimatischen Randbedingungen aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen.Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Wind und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2020 Grüner Veltliner Ried Atzberg Steilterrassen
Weingut Atzberg
Wachau

Hochmineralische Nase, weißer Pfeffer, feuchtes Unterholz, reife Äpfel, Nadelwald; saftiger Trinkfluss, engmaschig, 
finessenreich; komplex, viel Sorte, viel Terroir.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Atzberg
Wachau


3620 Spitz
Kirchenplatz 13

Tel. +43 1 336 01 97
office@atzberg.at
www.atzberg.at

Bereits aus dem Jahr 1328 stammen die ältesten Aufzeichnungen über die mühsam rekultivierte Riede im Donaustädtchen Spitz; in diesem Dokument ist sie schon mit dem Namen „Ärzberg“ belegt. Sie liegt unmittelbar neben der ebenfalls zu den Top-Rieden der Wachau zählenden Singerriedel, mit der sie in früheren Tagen eine geologische Einheit gebildet hatte, ehe der aus dem Waldviertel in die Donau strömende Mieslingbach die beiden Lagen voneinander trennte. Der Boden – wie der ursprüngliche Name erahnen lässt – ist erzhaltigrotes Gestein mit Gneis und Schiefer-
struktur und geringer Erdauflage) und zählt zu den  kargsten in der Wachau. Auf den bis zu einer Seehöhe von 420 Metern hinaufreichenden Parzellen benötigen die Trauben eine längere Reifezeit, das bedeutet auch spätere Ernte, was nicht so sehr der Zucker-, dafür aber der physiologischen Reife zugutekommt. Hier bekommen die Trauben sowohl die Kühle des Spitzer Grabens zu spüren als auch die milderen Luftmassen des Donautals – eine klimatische Idealkombination. Ganze 50 Jahre mussten vergehen, ehe dieser seit den 1950er-Jahren des vorigen Jahrhunderts brachliegende Weingarten wieder rekultiviert wurde. 75% Hangneigung und schmale Weinterrassen, die hier teilweise neu errichtet werden mussten, waren viele Jahre ein schier unüberwindlicher Hemmschuh, ehe sich Franz Josef Gritsch mit zwei Geschäftsfreunden dieses auch finanziell enorm fordernden Projekts annahm. Das Ergebnis ließ bereits mit dem ersten Jahrgang2012) aufhorchen, als der Grüne Veltliner „Atzberg“heute mit dem Zusatz „Obere Steilterrassen“) auf Anhieb die Vinaria Höchstwertung von fünf Sternen erhielt. Wer diesen großartigen mineralischen Wein mit all seinen Facetten einmal im Glas gehabt hat, versteht, dass auf diesem Terroir keine Allerweltsweine entstehen, sondern Gewächse mit Weite und Tiefe, die alles das in sich vereinen, was die Wachau zu einem der erfolgreichsten Weinbaugebiete weltweit macht.

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2020 Riesling Singerriedel Smaragd
Weingut Rixinger
Wachau

Fleischige Süd-
früchte, Honignoten, merkt etwas Botrytis, Rosinen, 
geschmeidige Mineralität; saftige Fülle, Marillen, leichtfüßig eleganter Smaragd mit feinstrahliger Mineralität.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Rixinger
Wachau

Friedrich Rixinger
3620 Spitz
Gut am Steg 8

Fritz Rixinger, Winzer aus dem Spitzer Graben, hat heuer enorm präzise Weine, die das kühle Terroir im Seitental der Donau hinauf zum Jauerling bestens unterstreichen. Der kühle Jahrgang hat die Lese weit nach hinten verlegt und die Weine generell auch deutlich leichtgewichtiger ausfallen lassen. Trotz seiner klassischen, knackig-frischen Weinpalette war das Jahr für Rixinger verhagelt, denn über seine Top-Lage – den Spitzer Singerriedel – zog ein Sommer-Unwetter drüber und hinterließ enormen Schaden. Mengenmäßig rettete Rixinger beim Riesling-Singerriedel etwa zehn Prozent eines normalen Jahres – und der rare Wein überzeugt vollends. Aus dem Veltliner Singerriedel hat ein Rixinger nur eine homöopathische Rarität gemacht – 266 Flaschen hat Rixinger geschafft –, aber es ist ein außergewöhnlicher Wein, der erst in der zweiten Novemberhälfte geerntet wurde, nur zwölf Volumsprozent Alkohol hat, dem aber an Schmelz, Extrakt und Vitalität nichts fehlt. Ein super Wein, der etwas außerhalb der Rixinger-Singerriedel-Norm steht. Die Rixinger-Singerriedels gibt es ab September. Sollten Sie eine dieser raren Flaschen entdecken, zögern Sie nicht! Eine weitere Spezialität des Hauses findet sich übrigens im Neuburger, wo Rixinger eine treue Fangemeinschaft hinter sich weiß. Denn der Winzer macht aus seinem Spitzer Graben Neuburger immer einen üppigen, fruchtcharmanten Wein, der von Mineralität und Säure geprägten wird und wodurch der Neuburger auch viel Zug und Frische bekommt. Der Wein ist daher ein facettenreicher Speisenbegleiter.

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2020 Grüner Veltliner Ried Stein am Rain Smaragd
Weingut Johann Bäuerl
Wachau

Dicht, hohe Traubenreife, knackiger, gelber Apfel, Birnen-
aromen, dunkle Kräuterwürze, eine Brise Pfeffer, rosa 
Grapefruit; druckvoll, ausbalanciert, reifer Fruchtkorb, bleibt dabei immer elegant, angenehme Frucht- und 
Extraktsüße, strukturiert, mineralische Anmutung, feine Würze, frisch gemahlener Pfeffer im langen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Bäuerl
Wachau

Johann Bäuerl
3610 Joching
Weinbergstraße 16

Tel. +43 2715 2381
Fax. +43 2715 2381
baeuerl@aon.at

Das Weingut Johann Bäuerl ist bereits seit über 20 Jahren der Geheimtipp der Wachau, wenn es um Preis/Leistung geht. Die rigorose, fast tägliche Arbeit im Weingarten bildet den wichtigen Grundstein, im blitzsauberen, modernen Weinkeller wird das Werk, ohne etwas verändern zu wollen, letztendlich mit der Flaschenfüllung beendet. Ein wenig fühlt man sich bei einem Besuch im Weingut in die gute alte Zeit versetzt, das Hauptaugenmerk wird nicht auf moderne Degustationsräumlichkeiten gelegt, die sympathische Winzerfamilie und ihre Weine sprechen einfach für sich. Der Jahrgang 2020 war in der Wachau von allen nur möglichen Wetterkapriolen geprägt. Der Hagelschaden hielt sich zwar in Joching in Grenzen, der feuchte Herbst mitten in der Lesezeit stellte auch Johann Bäuerl vor größte Herausforderungen. Die Weine sind durchwegs leichter als im Jahre 2019 ausgefallen, ohne jegliche physiologische Reife vermissen zu lassen. Finesse, präzise Definition und Fruchtausprägung ziehen sich durch und vermitteln in jeder Kategorie großen Trinkgenuss. Der große Aufwand – mehrere Lesedurchgänge bis in den November hinein waren notwendig – hat sich gelohnt.

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2020 Riesling vom Urgestein Ried Pichl Point Smaragd
Weingut Johann Bäuerl
Wachau

Hochreif, dicht, unaufdringliche Steinobstaromatik, dunkle Zitrusnoten, ein Hauch Botrytis, braucht etwas Luft; auf dem Gaumen gleich präsent, zupackende, passende Säure, gut strukturiert, Weingartenpfirsich, saftige Marille, frucht- und extraktsüß, druckvoll, sehr gute Zukunftsperspektive.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Bäuerl
Wachau

Johann Bäuerl
3610 Joching
Weinbergstraße 16

Tel. +43 2715 2381
Fax. +43 2715 2381
baeuerl@aon.at

Das Weingut Johann Bäuerl ist bereits seit über 20 Jahren der Geheimtipp der Wachau, wenn es um Preis/Leistung geht. Die rigorose, fast tägliche Arbeit im Weingarten bildet den wichtigen Grundstein, im blitzsauberen, modernen Weinkeller wird das Werk, ohne etwas verändern zu wollen, letztendlich mit der Flaschenfüllung beendet. Ein wenig fühlt man sich bei einem Besuch im Weingut in die gute alte Zeit versetzt, das Hauptaugenmerk wird nicht auf moderne Degustationsräumlichkeiten gelegt, die sympathische Winzerfamilie und ihre Weine sprechen einfach für sich. Der Jahrgang 2020 war in der Wachau von allen nur möglichen Wetterkapriolen geprägt. Der Hagelschaden hielt sich zwar in Joching in Grenzen, der feuchte Herbst mitten in der Lesezeit stellte auch Johann Bäuerl vor größte Herausforderungen. Die Weine sind durchwegs leichter als im Jahre 2019 ausgefallen, ohne jegliche physiologische Reife vermissen zu lassen. Finesse, präzise Definition und Fruchtausprägung ziehen sich durch und vermitteln in jeder Kategorie großen Trinkgenuss. Der große Aufwand – mehrere Lesedurchgänge bis in den November hinein waren notwendig – hat sich gelohnt.

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2020
Weingut Schmelz
Wachau
Weißwein
Grüner Veltliner
-
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz macht enorm präzise Weine. Seine Veltliner und Rieslinge, die er im Federspiel- und Smaragd-Bereich in vielen Facetten ausbaut, gehören zu den besten Weinen der Wachau, Bei den Federspielen zeigt Schmelz mit fünf Veltlinern die Wachauer Bandbreite zwischen Wösendorf und Loiben – wobei das sehr straffe, mineralische Federspiel aus der Ried Klaus herausstrahlt. Beim mittelgewichtigen Riesling ist Schmelz zwar mit einem Wein nur schlank aufgestellt – sein „Stein am Rein-Riesling“ ist aber alle Jahre eine sichere Bank für bestes Wachauer Trinkvergnügen. Die Post geht immer bei den Schmelz-Smaragden ab, wo der Winzer beim Veltliner drei Lagenweine in feinen Terroir-Unterschiedlichkeiten serviert. Bei den Riesling-Smaragden überzeugt Schmelz noch mehr – mit einem feurig-straffen Weißenkirchner und einem fülligeren Dürnsteiner Smaragd; beides großes Riesling-Kino. Und mit seinen „Best of“-Weinen wandert Schmelz abseits der spezifischen Lagencharakteristik den Pfad, mit den besten Trauben des Guts Langstreckenläufer hervorzubringen. Mit der hohen 2020er-Säure läuft das ziemlich gut an …

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2020 Riesling Ried Ralais Wösendorf Smaragd
Weingut Erich Bayer
Wachau


Pfirsiche, Marillennektar, dezente Würze; kühle, straffe 
Art, knochentrocken, Zitrus, Maracuja, viel Pfirsich, 
Marillen, mittellang bis lang.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut Erich Bayer
Wachau

Erich Bayer
3610 Weißenkirchen
St. Michael 4

Tel. +43 2713 2364
Fax. +43 2713 2364
office@weingut-bayer.com
www.weingut-bayer.com

Erich Bayer betreibt einen schmucken Heurigen in St. Michael, einem 15-Häuser-Hauerdorf mit alter Wehrkirche – schon das sind zwei Gründe, um bei einem Wachau-Trip dort stehen zu bleiben. Das kleine feine Weingut ist seit mehr als 170 Jahren in Familienbesitz und wird von Erich Bayer seit 2005 in fünfter Generation geführt. Wachau-typisch stützt sich der Winzer auf Veltliner und Riesling. Doch zum jährlichen Wein-Repertoire gehören auch der Chardonnay und Weißburgunder, die auch gut zur Heurigenjause passen. Man findet bei Bayer zudem Exoten wie den Frühroten Veltliner, außerdem einen heuer sehr sommervergnüglichen Gelben Muskateller. Ebenso findet man bei Bayer eine Steinfeder vom Veltliner – was dem Winzer hoch anzurechnen ist, da die leichten Steinfedern durch die reifen Jahrgänge immer mehr zu Raritätenweinen werden. Bayers sechs Hektar Weingärten spannen sich von St. Michael über Wösendorf bis Weißenkirchen. Aus der kühlen Urgesteins-Terrassenlage Harzenleithen in St. Michael zieht Bayer seine kristallklaren mineralischen Rieslinge. Seine Veltliner-Smaragde hat Bayer in der Vorderseiber stehen, einer Berglage im Hinterland von Weißenkirchen. Dort hat er auch eine Parzelle mit 60 Jahre alten Veltlinerstöcken, die sind für seine Selektion, die er nach seiner Tochter Sophie benannt hat – und alle Jahre den Top-Veltliner ergibt. Die Kraft des Alters macht auch den Unterschied. Übrigens: Alle Smaragd-Weine gibt es ab September.

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2020
Weingut Schmelz
Wachau
Weißwein
Grüner Veltliner
-
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz macht enorm präzise Weine. Seine Veltliner und Rieslinge, die er im Federspiel- und Smaragd-Bereich in vielen Facetten ausbaut, gehören zu den besten Weinen der Wachau, Bei den Federspielen zeigt Schmelz mit fünf Veltlinern die Wachauer Bandbreite zwischen Wösendorf und Loiben – wobei das sehr straffe, mineralische Federspiel aus der Ried Klaus herausstrahlt. Beim mittelgewichtigen Riesling ist Schmelz zwar mit einem Wein nur schlank aufgestellt – sein „Stein am Rein-Riesling“ ist aber alle Jahre eine sichere Bank für bestes Wachauer Trinkvergnügen. Die Post geht immer bei den Schmelz-Smaragden ab, wo der Winzer beim Veltliner drei Lagenweine in feinen Terroir-Unterschiedlichkeiten serviert. Bei den Riesling-Smaragden überzeugt Schmelz noch mehr – mit einem feurig-straffen Weißenkirchner und einem fülligeren Dürnsteiner Smaragd; beides großes Riesling-Kino. Und mit seinen „Best of“-Weinen wandert Schmelz abseits der spezifischen Lagencharakteristik den Pfad, mit den besten Trauben des Guts Langstreckenläufer hervorzubringen. Mit der hohen 2020er-Säure läuft das ziemlich gut an …

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2020 Riesling Ried Steinriegl, Weißenkirchen Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Feuerstein, Limetten, kreidig-kalkig, straff und engmaschig; saftig, fruchtsüß reifer Pfirsich, kühl-aromatisch, Riesensäure, langer Abgang.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz macht enorm präzise Weine. Seine Veltliner und Rieslinge, die er im Federspiel- und Smaragd-Bereich in vielen Facetten ausbaut, gehören zu den besten Weinen der Wachau, Bei den Federspielen zeigt Schmelz mit fünf Veltlinern die Wachauer Bandbreite zwischen Wösendorf und Loiben – wobei das sehr straffe, mineralische Federspiel aus der Ried Klaus herausstrahlt. Beim mittelgewichtigen Riesling ist Schmelz zwar mit einem Wein nur schlank aufgestellt – sein „Stein am Rein-Riesling“ ist aber alle Jahre eine sichere Bank für bestes Wachauer Trinkvergnügen. Die Post geht immer bei den Schmelz-Smaragden ab, wo der Winzer beim Veltliner drei Lagenweine in feinen Terroir-Unterschiedlichkeiten serviert. Bei den Riesling-Smaragden überzeugt Schmelz noch mehr – mit einem feurig-straffen Weißenkirchner und einem fülligeren Dürnsteiner Smaragd; beides großes Riesling-Kino. Und mit seinen „Best of“-Weinen wandert Schmelz abseits der spezifischen Lagencharakteristik den Pfad, mit den besten Trauben des Guts Langstreckenläufer hervorzubringen. Mit der hohen 2020er-Säure läuft das ziemlich gut an …

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2020 Grüner Veltliner Sophie Smaragd
Weingut Erich Bayer
Wachau

Südfrüchte, Streuobstwiese, wirkt sehr stoffig; super saftig, reife Ananas, Kernobst, rauchige Würze, sehr mineralisch, schöne Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Erich Bayer
Wachau

Erich Bayer
3610 Weißenkirchen
St. Michael 4

Tel. +43 2713 2364
Fax. +43 2713 2364
office@weingut-bayer.com
www.weingut-bayer.com

Erich Bayer betreibt einen schmucken Heurigen in St. Michael, einem 15-Häuser-Hauerdorf mit alter Wehrkirche – schon das sind zwei Gründe, um bei einem Wachau-Trip dort stehen zu bleiben. Das kleine feine Weingut ist seit mehr als 170 Jahren in Familienbesitz und wird von Erich Bayer seit 2005 in fünfter Generation geführt. Wachau-typisch stützt sich der Winzer auf Veltliner und Riesling. Doch zum jährlichen Wein-Repertoire gehören auch der Chardonnay und Weißburgunder, die auch gut zur Heurigenjause passen. Man findet bei Bayer zudem Exoten wie den Frühroten Veltliner, außerdem einen heuer sehr sommervergnüglichen Gelben Muskateller. Ebenso findet man bei Bayer eine Steinfeder vom Veltliner – was dem Winzer hoch anzurechnen ist, da die leichten Steinfedern durch die reifen Jahrgänge immer mehr zu Raritätenweinen werden. Bayers sechs Hektar Weingärten spannen sich von St. Michael über Wösendorf bis Weißenkirchen. Aus der kühlen Urgesteins-Terrassenlage Harzenleithen in St. Michael zieht Bayer seine kristallklaren mineralischen Rieslinge. Seine Veltliner-Smaragde hat Bayer in der Vorderseiber stehen, einer Berglage im Hinterland von Weißenkirchen. Dort hat er auch eine Parzelle mit 60 Jahre alten Veltlinerstöcken, die sind für seine Selektion, die er nach seiner Tochter Sophie benannt hat – und alle Jahre den Top-Veltliner ergibt. Die Kraft des Alters macht auch den Unterschied. Übrigens: Alle Smaragd-Weine gibt es ab September.

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2020 Riesling Dürnsteiner Freiheit Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Viel 
Pfirsich, Stachelbeere, zarte Würze; feine exotische Frucht, Ananaskompott, reife Marille, viel Spannung, super Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz macht enorm präzise Weine. Seine Veltliner und Rieslinge, die er im Federspiel- und Smaragd-Bereich in vielen Facetten ausbaut, gehören zu den besten Weinen der Wachau, Bei den Federspielen zeigt Schmelz mit fünf Veltlinern die Wachauer Bandbreite zwischen Wösendorf und Loiben – wobei das sehr straffe, mineralische Federspiel aus der Ried Klaus herausstrahlt. Beim mittelgewichtigen Riesling ist Schmelz zwar mit einem Wein nur schlank aufgestellt – sein „Stein am Rein-Riesling“ ist aber alle Jahre eine sichere Bank für bestes Wachauer Trinkvergnügen. Die Post geht immer bei den Schmelz-Smaragden ab, wo der Winzer beim Veltliner drei Lagenweine in feinen Terroir-Unterschiedlichkeiten serviert. Bei den Riesling-Smaragden überzeugt Schmelz noch mehr – mit einem feurig-straffen Weißenkirchner und einem fülligeren Dürnsteiner Smaragd; beides großes Riesling-Kino. Und mit seinen „Best of“-Weinen wandert Schmelz abseits der spezifischen Lagencharakteristik den Pfad, mit den besten Trauben des Guts Langstreckenläufer hervorzubringen. Mit der hohen 2020er-Säure läuft das ziemlich gut an …

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2020 Riesling Best Of
Weingut Schmelz
Wachau

Mild und dezent, eingelegte Marillen; schmeichelnde Fülle, sanfte Säure, exotischer Fruchtcharme, Mango, eingelegte Pfirsiche, Botrytis-Schmelz, Anlagen für langes Leben.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Thomas Schmelz macht enorm präzise Weine. Seine Veltliner und Rieslinge, die er im Federspiel- und Smaragd-Bereich in vielen Facetten ausbaut, gehören zu den besten Weinen der Wachau, Bei den Federspielen zeigt Schmelz mit fünf Veltlinern die Wachauer Bandbreite zwischen Wösendorf und Loiben – wobei das sehr straffe, mineralische Federspiel aus der Ried Klaus herausstrahlt. Beim mittelgewichtigen Riesling ist Schmelz zwar mit einem Wein nur schlank aufgestellt – sein „Stein am Rein-Riesling“ ist aber alle Jahre eine sichere Bank für bestes Wachauer Trinkvergnügen. Die Post geht immer bei den Schmelz-Smaragden ab, wo der Winzer beim Veltliner drei Lagenweine in feinen Terroir-Unterschiedlichkeiten serviert. Bei den Riesling-Smaragden überzeugt Schmelz noch mehr – mit einem feurig-straffen Weißenkirchner und einem fülligeren Dürnsteiner Smaragd; beides großes Riesling-Kino. Und mit seinen „Best of“-Weinen wandert Schmelz abseits der spezifischen Lagencharakteristik den Pfad, mit den besten Trauben des Guts Langstreckenläufer hervorzubringen. Mit der hohen 2020er-Säure läuft das ziemlich gut an …

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2020 Grüner Veltliner Smaragd Ried Achleiten
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Fruchtbetont, fast exotisch, auch Pfirsiche, feinkörnige Würze; 
aromatisches Dacapo, stimmig, vielschichtig, ausgewogen, charmant, weißer Pfeffer im Finish und im langen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2019 Gemischter Satz Smaragd Uralt-Reben
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Druckvoll, 
Äpfel, Würze, Honig, süße Blüten; viele Facetten, kräftig, charmant, Charakter, reife Frucht, Blüten, Honig u. Würze im Nachhall.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2020 Riesling Smaragd Ried Achleiten
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Kühl, pfeffrig, Feuerstein, feingliedrig; Limetten, Säurespiel, kernig, im Finish dunkle mineralische Würze, in keiner Phase üppig oder langweilig.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2020 Riesling Smaragd Ried Kellerberg
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Vielschichtig, druckvoll, fein, helle Blüten, Holunder, helle Frucht, Wiesenkräuter; viele Facetten, dezent exotisch, frische Litschis, Ananas, auch grüne Birnen, im Abgang und im Nachhall bodenstämmige Würze.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2020 Riesling Smaragd Ried Loibenberg
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Lagentypische Gewürznoten, steinig, warm getönt, Grapefruits und Grapefruitzesten, tief im Glas Weingartenpfirsiche; saftig, Zug und Druck, Zitrus, Grapefruitsaft, hauchzarte Gewürznoten, elegant, der Gföhler Gneis ist prägend, Zitrus, Steinobst und steinige Noten im langen Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2020
Weingut Schneeweiß
Wachau
Weißwein
Riesling
-
Schraubverschluss

Weingut Schneeweiß
Wachau

Moritz Schneeweiß
3610 Weißenkirchen
Landstraße 27

Das Weingut Schneeweiß gehört zu den altein-
gesessenen in der Wachau. Mit dem jungen Winzer Moritz Schneeweiß ist nun die fünfte Generation 
für die Geschicke dieses Familienbetriebes ver-
antwortlich. Übernommen hat er ihn von seinem Großvater Anton, der ihm noch immer zur Seite steht. Der Fokus liegt auf fruchtigen Weinen mit dem für diesen Abschnitt der Wachau so er-
frischenden Säurespiel bei gutem Extrakt. Die 
Familie verfügt über Anteile an den renommierten 
Lagen Achleiten, Vorderseiber und Steinriegel, ergänzt um die Rieden Lichtgarten und Ritzling. Insgesamt werden rund fünf Hektar Weingärten 
naturnah bewirtschaftet. Die aktuelle Serie entspricht ganz den Intentionen ihres Schöpfers: Die Weine besitzen Trinkfluss, keiner ist schwerfällig, auch die Basislinie lässt die Herkunft erkennen. In den Smaragden kommen die Böden der Rieden klar zum Ausdruck. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv. Das markante Anwesen in Weißenkirchen, direkt an der Straße gelegen, war im 17. Jahrhundert als Salzstadl in Verwendung. Heute sind dort auch stilvolle Ferienwohnungen eingerichtet, die Töpferwerkstatt von Sabine Schneeweiß und der Ab-Hof-Verkauf einschließlich kulinarischer Schmankerl wie haus-
gemachter Marmeladen und Edelbrände.

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2019 Roter Traminer Reserve Spitz
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Druckvoll, Rosen, eingelegte Früchte, Litschis, getrocknete Kräuter; schließt aromatisch an, Power, angenehme Säure, lebendig, cremiger Touch, im langen Nachhall auch Karamell und Toffee.

Weißwein
Traminer
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2020
Weingut Schneeweiß
Wachau
Weißwein
Riesling
-
Schraubverschluss

Weingut Schneeweiß
Wachau

Moritz Schneeweiß
3610 Weißenkirchen
Landstraße 27

Das Weingut Schneeweiß gehört zu den altein-
gesessenen in der Wachau. Mit dem jungen Winzer Moritz Schneeweiß ist nun die fünfte Generation 
für die Geschicke dieses Familienbetriebes ver-
antwortlich. Übernommen hat er ihn von seinem Großvater Anton, der ihm noch immer zur Seite steht. Der Fokus liegt auf fruchtigen Weinen mit dem für diesen Abschnitt der Wachau so er-
frischenden Säurespiel bei gutem Extrakt. Die 
Familie verfügt über Anteile an den renommierten 
Lagen Achleiten, Vorderseiber und Steinriegel, ergänzt um die Rieden Lichtgarten und Ritzling. Insgesamt werden rund fünf Hektar Weingärten 
naturnah bewirtschaftet. Die aktuelle Serie entspricht ganz den Intentionen ihres Schöpfers: Die Weine besitzen Trinkfluss, keiner ist schwerfällig, auch die Basislinie lässt die Herkunft erkennen. In den Smaragden kommen die Böden der Rieden klar zum Ausdruck. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv. Das markante Anwesen in Weißenkirchen, direkt an der Straße gelegen, war im 17. Jahrhundert als Salzstadl in Verwendung. Heute sind dort auch stilvolle Ferienwohnungen eingerichtet, die Töpferwerkstatt von Sabine Schneeweiß und der Ab-Hof-Verkauf einschließlich kulinarischer Schmankerl wie haus-
gemachter Marmeladen und Edelbrände.

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2019 Grüner Veltliner V.D.N.
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Wermut, getrocknete Kräuter, Trockenfrüchte, Datteln, Feigen, Zitrus; Wermut, feine Süße, animierend, Zitrus, Grapefruitzesten, Pep und Kick, lang, völlig eigenständig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath (MW) & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Die Formkurve der Domäne Wachau geht stetig nach oben. Im Sommer 2020 haben 500 Juroren aus aller 
Welt diesen Leitbetrieb zum besten Weingut in Europa 
und zur Nr. 3 weltweit gekürt. Weingutsleiter Roman 
Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der 
Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten 
Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb nämlich verfügt über ein derart 
großes Portfolio an renommierten Rieden wie die 
Domäne Wachau. 80 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet. 2020 war extrem fordernd, berichtet Heinz Frischen-
gruber. Die härteste Prüfung stellte der Hagel am 
22. August dar, der in Spitz teilweise zu Totalausfall führte 
oder den Ertrag drastisch reduzierte wie in den Lagen 
Axpoint und Singerriedel. Die Unterschiede zwischen West- und Ostwachau sind ausgeprägt wie selten, die Lese war enorm aufwendig, die Smaragde haben weniger 
Alkohol als sonst. Die Federspiele transportieren ihre 
Herkunft, sie sind trinkanimierend und doch seriös. Die Smaragde vom Grünen Veltliner brillieren mit sorten-
typischer Würze und Fokus, die Rieslinge sind komplex, quicklebendig und straff mit Zug und Spannung. Aus 
Platzgründen können wir nur einen Auszug aus dem 
breiten Angebot bringen.

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2019
Weingut Schneeweiß
Wachau
Weißwein
Riesling
-
Schraubverschluss

Weingut Schneeweiß
Wachau

Moritz Schneeweiß
3610 Weißenkirchen
Landstraße 27

Das Weingut Schneeweiß gehört zu den altein-
gesessenen in der Wachau. Mit dem jungen Winzer Moritz Schneeweiß ist nun die fünfte Generation 
für die Geschicke dieses Familienbetriebes ver-
antwortlich. Übernommen hat er ihn von seinem Großvater Anton, der ihm noch immer zur Seite steht. Der Fokus liegt auf fruchtigen Weinen mit dem für diesen Abschnitt der Wachau so er-
frischenden Säurespiel bei gutem Extrakt. Die 
Familie verfügt über Anteile an den renommierten 
Lagen Achleiten, Vorderseiber und Steinriegel, ergänzt um die Rieden Lichtgarten und Ritzling. Insgesamt werden rund fünf Hektar Weingärten 
naturnah bewirtschaftet. Die aktuelle Serie entspricht ganz den Intentionen ihres Schöpfers: Die Weine besitzen Trinkfluss, keiner ist schwerfällig, auch die Basislinie lässt die Herkunft erkennen. In den Smaragden kommen die Böden der Rieden klar zum Ausdruck. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv. Das markante Anwesen in Weißenkirchen, direkt an der Straße gelegen, war im 17. Jahrhundert als Salzstadl in Verwendung. Heute sind dort auch stilvolle Ferienwohnungen eingerichtet, die Töpferwerkstatt von Sabine Schneeweiß und der Ab-Hof-Verkauf einschließlich kulinarischer Schmankerl wie haus-
gemachter Marmeladen und Edelbrände.

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2020 Grüner Veltliner Ried Spitzer Point Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Rauchige Würze, Weihrauch, grüne Ananas; viel Mineralität und betonte Würze, Grapefruit, Bitterorangen, knochen-
trocken, druckvoll, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Johann Donabaum zählt zu den besten Winzern der Wachau. Er macht schon seit fast einem Viertel-
jahrhundert Wein. Sein Weingut wurde jetzt durch 
die beständig hohe Weinqualität mit der vierten 
Vinaria Krone ausgezeichnet. Die Donabaum Weine wachsen zum überwiegenden Teil im Spitzer Graben und weisen daher oft eine kühle Frische auf. Bei den Federspielen glänzt besonders der Riesling, der 
diesen kühlen Fruchtcharakter super transportiert. Seine Smaragd-Weine bringt Donabaum mit diesem Jahrgang ab September in den Verkauf. Beim Veltliner 
gibt es drei Smaragde, wobei jener aus der Ried 
Kirchweg in Wösendorf mit seiner weicheren Frucht und in seiner sich schnell öffnenden Art sich von den strafferen Graben-Smaragden differenziert. Die 
würzige kühl-mineralische Spitzer Point bildet dabei 
das Veltliner-Lagen-Highlight. Bei den Rieslingen punktet der Winzer mit zwei Ortswein-Smaragden – dem milden Weißenkirchner und einem kantigeren Spitzer Graben. Und an der Spitze stehen mit dem Setzberg und Offenberg zwei Parade-Rieslinge – 
Ersterer strahlt mit seiner salzigen Mineralität und reifen Pfirsichfrucht, Zweiterer mit der schon rauchig-
kühlen Grabenstilistik und exotischen Fruchtnoten. Limitierte Editionen – wo Donaubaum normal die hochgradigsten Trauben in einem Veltliner und 
Riesling selektioniert – gibt es heuer leider nicht, das hat ein sommerlicher Hagel verhindert, der in den Spitzer Weingärten massive Schäden angerichtet hat. Dafür gibt es heuer, als Bonus-Wein, einen im 
gebrauchten Barrique ausgebauten Chardonnay 2019. Damit zeigt Donabaum, der selbst gern Burgunder trinkt, eine andere, aber sehr interessante, Wein-
Facette der Wachau – und eine Spielerei, von der es nur drei Barriques gibt.

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2020 Grüner Veltliner Smaragd Ried Himmelreich
Weingut Sigl
Wachau

Kräuter, Löwenzahn, kräftiger Charme, tolle Würze, 
cremige Textur, weißer Pfeffer, Birnen, große Pikanz, Tabak, noch sehr frisch. Einiges Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz
175

Der Jahrgang 2020 war ein sehr schwieriger, arbeitsintensiver. Der Hagel reduzierte die Erntemenge im Weingut Sigl um ca. 30% des Vorjahres. Doch gibt es auch Glück im Unglück, die renommierteste Lage des Hauses Sigl – Ried Kirnberg – war vom Hagel nicht betroffen. Das Weingut Sigl liegt mitten in den Weingärten mit einem tollen Blick auf die Donau. Man ist seit 2018 in Umstellung auf biologische Bewirtschaftung. Ab dem Jahrgang 2021 erfolgt die Zertifizierung. Die Reben stehen auf besten Lagen wie Himmelreich, Frauenweingärten, Mugler und Kirnberg. Auf diesen Rieden stehen überwiegend Grüner Veltliner, Riesling und Gelber Muskateller. Es sind Weine von straffer Struktur, voller Rasse, viel Mineralität, in ihrer Art immer sorten- und riedentypisch. Der Wein meines Herzens ist ein Grüner Veltliner von der Ried Himmelreich. Die Weine meines Intellekts kommen von der Ried Kirnberg. Diese tolle Urgesteinslage liefert außergewöhnliche Weine. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, Federspiel oder Smaragd – es ist immer Kirnberg. Doch auch der Rossatzer Ortswein und die Gewächse von der Ried Frauenweingärten verdienen höchsten Respekt. Der Jahrgang 2020 lieferte auch einen zarten Riesling mit Restzucker namens „S-Type“, ein hochfeines Gewächs, das jede Weinsammlung bereichert. Das Gegenteil davon ist die „Stella“ Ried Mugler, ein mächtiger Grüner Veltliner 2018, der zwar im Holz ausgebaut wurde, doch dieses bestens eingeatmet hat. Der „M“ des Südufers der Wachau.

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2019 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kirnberg
Weingut Sigl
Wachau


(60 Jahre alte Reben) Also, das eine Jahr Flaschenreife 
hat dem Wein so richtig gutgetan. Von herrlicher Harmonie, 
sehr homogen, etwas Honig, Pfeffer, dezente Exotik, schmelzig, 
viele Gewürze, reichhaltig, vielschichtig, äußerst angenehm.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz
175

Der Jahrgang 2020 war ein sehr schwieriger, arbeitsintensiver. Der Hagel reduzierte die Erntemenge im Weingut Sigl um ca. 30% des Vorjahres. Doch gibt es auch Glück im Unglück, die renommierteste Lage des Hauses Sigl – Ried Kirnberg – war vom Hagel nicht betroffen. Das Weingut Sigl liegt mitten in den Weingärten mit einem tollen Blick auf die Donau. Man ist seit 2018 in Umstellung auf biologische Bewirtschaftung. Ab dem Jahrgang 2021 erfolgt die Zertifizierung. Die Reben stehen auf besten Lagen wie Himmelreich, Frauenweingärten, Mugler und Kirnberg. Auf diesen Rieden stehen überwiegend Grüner Veltliner, Riesling und Gelber Muskateller. Es sind Weine von straffer Struktur, voller Rasse, viel Mineralität, in ihrer Art immer sorten- und riedentypisch. Der Wein meines Herzens ist ein Grüner Veltliner von der Ried Himmelreich. Die Weine meines Intellekts kommen von der Ried Kirnberg. Diese tolle Urgesteinslage liefert außergewöhnliche Weine. Ob Grüner Veltliner oder Riesling, Federspiel oder Smaragd – es ist immer Kirnberg. Doch auch der Rossatzer Ortswein und die Gewächse von der Ried Frauenweingärten verdienen höchsten Respekt. Der Jahrgang 2020 lieferte auch einen zarten Riesling mit Restzucker namens „S-Type“, ein hochfeines Gewächs, das jede Weinsammlung bereichert. Das Gegenteil davon ist die „Stella“ Ried Mugler, ein mächtiger Grüner Veltliner 2018, der zwar im Holz ausgebaut wurde, doch dieses bestens eingeatmet hat. Der „M“ des Südufers der Wachau.

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2020 Riesling Ried Offenberg Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Exotische Frucht, Mango, auch klassisch Marillen, rauchig; breitschultrig, füllige Frucht, viel Pfirsich, reifes Zitrus, sehr mineralisch und straff, lässige Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Johann Donabaum zählt zu den besten Winzern der Wachau. Er macht schon seit fast einem Viertel-
jahrhundert Wein. Sein Weingut wurde jetzt durch 
die beständig hohe Weinqualität mit der vierten 
Vinaria Krone ausgezeichnet. Die Donabaum Weine wachsen zum überwiegenden Teil im Spitzer Graben und weisen daher oft eine kühle Frische auf. Bei den Federspielen glänzt besonders der Riesling, der 
diesen kühlen Fruchtcharakter super transportiert. Seine Smaragd-Weine bringt Donabaum mit diesem Jahrgang ab September in den Verkauf. Beim Veltliner 
gibt es drei Smaragde, wobei jener aus der Ried 
Kirchweg in Wösendorf mit seiner weicheren Frucht und in seiner sich schnell öffnenden Art sich von den strafferen Graben-Smaragden differenziert. Die 
würzige kühl-mineralische Spitzer Point bildet dabei 
das Veltliner-Lagen-Highlight. Bei den Rieslingen punktet der Winzer mit zwei Ortswein-Smaragden – dem milden Weißenkirchner und einem kantigeren Spitzer Graben. Und an der Spitze stehen mit dem Setzberg und Offenberg zwei Parade-Rieslinge – 
Ersterer strahlt mit seiner salzigen Mineralität und reifen Pfirsichfrucht, Zweiterer mit der schon rauchig-
kühlen Grabenstilistik und exotischen Fruchtnoten. Limitierte Editionen – wo Donaubaum normal die hochgradigsten Trauben in einem Veltliner und 
Riesling selektioniert – gibt es heuer leider nicht, das hat ein sommerlicher Hagel verhindert, der in den Spitzer Weingärten massive Schäden angerichtet hat. Dafür gibt es heuer, als Bonus-Wein, einen im 
gebrauchten Barrique ausgebauten Chardonnay 2019. Damit zeigt Donabaum, der selbst gern Burgunder trinkt, eine andere, aber sehr interessante, Wein-
Facette der Wachau – und eine Spielerei, von der es nur drei Barriques gibt.

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2020 Riesling Ried Setzberg Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Salzig, viel 
Zitrusfrucht, auch Exotik, Papaya, Kiwi, wirkt straff, dezente 
Mineralität; reife Pfirsiche, Limetten, salzig und straff, 
elegante Mineralität, druckvoll, super Länge.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Johann Donabaum zählt zu den besten Winzern der Wachau. Er macht schon seit fast einem Viertel-
jahrhundert Wein. Sein Weingut wurde jetzt durch 
die beständig hohe Weinqualität mit der vierten 
Vinaria Krone ausgezeichnet. Die Donabaum Weine wachsen zum überwiegenden Teil im Spitzer Graben und weisen daher oft eine kühle Frische auf. Bei den Federspielen glänzt besonders der Riesling, der 
diesen kühlen Fruchtcharakter super transportiert. Seine Smaragd-Weine bringt Donabaum mit diesem Jahrgang ab September in den Verkauf. Beim Veltliner 
gibt es drei Smaragde, wobei jener aus der Ried 
Kirchweg in Wösendorf mit seiner weicheren Frucht und in seiner sich schnell öffnenden Art sich von den strafferen Graben-Smaragden differenziert. Die 
würzige kühl-mineralische Spitzer Point bildet dabei 
das Veltliner-Lagen-Highlight. Bei den Rieslingen punktet der Winzer mit zwei Ortswein-Smaragden – dem milden Weißenkirchner und einem kantigeren Spitzer Graben. Und an der Spitze stehen mit dem Setzberg und Offenberg zwei Parade-Rieslinge – 
Ersterer strahlt mit seiner salzigen Mineralität und reifen Pfirsichfrucht, Zweiterer mit der schon rauchig-
kühlen Grabenstilistik und exotischen Fruchtnoten. Limitierte Editionen – wo Donaubaum normal die hochgradigsten Trauben in einem Veltliner und 
Riesling selektioniert – gibt es heuer leider nicht, das hat ein sommerlicher Hagel verhindert, der in den Spitzer Weingärten massive Schäden angerichtet hat. Dafür gibt es heuer, als Bonus-Wein, einen im 
gebrauchten Barrique ausgebauten Chardonnay 2019. Damit zeigt Donabaum, der selbst gern Burgunder trinkt, eine andere, aber sehr interessante, Wein-
Facette der Wachau – und eine Spielerei, von der es nur drei Barriques gibt.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -