Weinguide
Ausgabe 2025/26
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2024 Grüner Veltliner Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Verhaltenes Bukett, helle Gelbfrucht, saftig, reifer Apfel, feine Exotiknoten, dichter Aromenreigen in kühler Anmutung, dicht, dunkelfruchtiger Hintergrund, strukturgebender Gerbstoff, feine Kräuterwürze, sehr lang im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Grüner Veltliner Ried Hochrain Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Glockenklare, helle Gelbfruchtigkeit, filigran, dabei druckvoll, Quitte, zarte Exotikanklänge, dicht, geschliffene und breitere Aromenstilistik, ausdrucksstark.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Neuburger Spitzer Graben Smaragd
Weingut Christoph Donabaum
Wachau

Animierende Exotik, weiße Blüten, geröstete Haselnuss, feine grüne Ananas, saftiger Schmelz, Säure gibt gutes Gerüst, balancierter Körper, langer Abgang.

Weißwein
Neuburger
€€€€
Naturkork

Weingut Christoph Donabaum
Wachau

Christoph Donabaum
3620 Spitz
Laaben 16

Der Name Donabaum ist im Spitzer Graben weitläufig bekannt. Besonders erwähnenswert ist das Wirken von Maria und Christoph Donabaum, die das traditionsreiche Weingut der Familie führen. 2020 übernahm Christoph, der die Leidenschaft für den Weinbau von seinen Eltern, Herta und Josef, geerbt hat, das elterliche Weingut. Der Betrieb ist bereits seit dem 19. Jahrhundert im Familienbesitz und hat sich über die Jahre hinweg zu einem echten Aushängeschild der Region entwickelt. Christoph Donabaum bewirtschaftet heute gemeinsam mit seiner Frau Maria rund 4,5 Hektar Weinbauflächen. Seit 2022 ist das Weingut nachhaltig zertifiziert, was die Philosophie des Hauses unterstreicht, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Das Weingut betreibt auch einen Heurigen, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Weine direkt vor Ort zu genießen und sich von der Qualität der Produkte zu überzeugen. Der Fokus des Weinguts liegt auf den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Böden des Spitzer Grabens hervorragend gedeihen. Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner Steinfeder 2024, der mit seiner frischen Trinkfreude und der harmonischen Balance zwischen Fruchtigkeit und Säure begeistert. Aber auch die Rebsorte Neuburger hat im Sortiment des Weinguts einen besonderen Platz eingenommen. Ein weiteres Highlight ist der Grüne Veltliner Alte Kultur Smaragd, ein Wein aus der renommierten Lage Zornberg. Dieser Smaragd, der aus den ältesten Veltliner-Reben des Weinguts – manche über 50 Jahre alt – überzeugt mit Salzigkeit, Tiefgründigkeit und Balance.

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2024 Grüner Veltliner Ried Achleithen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Intensives Bukett mit kühlem Touch, saftiger Früchtereigen, Apfel, Limette, dicht, noch sehr verschlossen, steinige Mineralität, Noten von Darjeelingtee first flush, alles in perfekter Balance, engmaschig, elegant, Terroirinterpretation par excellene, sehr lang im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Riesling Terrassen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Feinziselierte Fruchtnase, setzt sich am Gaumen fort, hellfruchtig, feingliedrig, Weingartenpfirsich, Limette, mineralische Fruchtprägung, transparent, gediegen, hochkarätiger Lagenblend.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Riesling Ried Kirchweg Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Betörend duftiger Weingartenpfirsich in schwereloser Anmutung, ziselierte Feinheit, viel transparente Fruchtklarheit, ziseliert, feiner Würzeton im Nachhall, schöner Trinkfluss.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Riesling Ried Hochrain Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Feine Steinobstaromatik, gelber Pfirsich, würzige Komponenten, öffnet sich langsam im Glas, offenes Fruchtspiel; knackiges Fruchtspiel, perfekte Säurebalance, druckvoll, perfekt strukturiert, fokussiert, lang im Finish.

Weißwein
Riesling
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Weißburgunder Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Betörendes Entrée von hellem Wallnußblatt, Grüner Tee, viel Fruchtpräsenz, ungemein saftig, kompakt, viel Fruchtschmelz in komprimierter Form, gleitet ewig über den Gaumen, toller Spannungsbogen, feinster Tanninhintergrund, vital bis ins lange Finale, modellhafte Sorteninterpretation, ganz groß. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Grüner Veltliner Ried Kirchweg Wösendorf Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Viel schwarzer Pfeffer, saftiges Kernobst, viel Veltliner-Typizität; einige exotische Fruchtsüße, einnehmende Mineralität und Säure, balanciert, knochentrocken, davon mag man viel trinken.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2024 Roter Veltliner
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Feinduftig nach Mirabelle, Melone, viel gelbfruchtige Präsenz, knackiges Fruchtspiel, erneut viel Melone, pure Saftigkeit, tiefgründig, zarter Schmelz und feine Honignoten im Finish, viel Harmonie im Jungstadium, große Zukunft und lang anhaltend.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von tiefgründiger Vielschichtigkeit und mineralischer Transparenz präsentiert sich der neue Jahrgang 2024 bei Rudi Pichler. Die Serie vom Grünen Veltliner zeigt sich in der juvenilen Phase mit kühler Frische noch fruchtverhalten im Vergleich zur Riesling-Serie, die mit feinstrahliger Fruchttiefe samt mineralisch betonter Finesse bereits im Frühstadium ihre Stärken zeigt. Der nun präsentierte Jahrgang zeigt sich wetter- und witterungsbedingt um Nuancen hellfruchtiger und mineralischer als die Vorgängerjahre. Ratsam ist, den Jungweinen vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen zu geben, sodass die versteckte ziselierte Feinheit sich in vielschichtiger Finesse und Fruchttiefe öffnen kann. Prägnant wie noch nie tritt das stilistische Markenzeichen der Pichler‘schen Weine hervor, nämlich der Gerbstoff unterstützende Einsatz im Gesamtbild der Weine. Diese Säule, die Rudi Pichler zieltreffend als „Tanninmanagement“ bezeichnet, ist eine stilbildende Komponente bei all seinen Weinen. Dies bedeutet hinsichtlich der Balance von Frucht, Mineralität und Finesse eine kompromisslose Ausdifferenzierung jener Möglichkeiten, die vom Weingartenmanagement beginnend bis zu den Methoden der Vinifizierung im Keller abgestimmt sein müssen, um zu den höchsten Qualitäten zu gelangen. In dieser Konzeption erhalten die Weine von Rudi Pichler jene stilistische Exzellenz von mineralischem Verve in kühler Frische gepaart mit einer höchstmöglichen Ausdrucksstärke, die die Spezifika der jeweiligen Toplagen Hochrain, Kollmütz und Achleithen am authentischstem zum Ausdruck bringen. Lassen wir den Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner den Vortritt. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande, der heuer mit einer unglaublichen Fruchttiefe und Feinheit beeindruckt, die ihn bereits in der Jugend mit viel Trinkanimo zur Kategorie best ever im Hause Pichler macht. Den aus Mautern stammenden Roten Veltliner Smaragd gibt es jeweils nur in Minimengen, er wird im aktuellen Jahrgang hinsichtlich Fruchtschmelz in Verbindung mit feinster Säure-Frucht Balance mit zarter Botrytis sehr terroirbetont ausgebaut. In vielen Jahren wird er als Vin de Garde viel Freude bereiten. Bei den Lagen-Veltlinern ist es eine Frage der geschmacklichen Priorität, ob dem würzebetonten Ried Kollmütz, der oftmals als „burgundisch“ tituliert wird, oder dem mit hellem Fruchtcharme strahlenden Ried Hochrain der Vorzug gegeben wird. Eine Klasse für sich ist der Grüner Veltliner Ried Achleithen, der mit mineralischer Tiefe mit rauchig-würzigen Noten geprägt ist. Die aktuelle Serie vom Riesling Smaragd beeindruckt heuer unisono in klarer Mineralikfokussierung und viel Fruchttiefe. Spätfrost bedingt muss heuer auf die Federspielvariante verzichtet werden. Smaragd Ried Hochrain strahlt mit liniertem Fruchtfokus, komplementär dazu die Ried Kollmütz in vielschichtiger Tiefe. Der Primus inter pares ist Riesling Ried Achleithen, der mit der lagenspezifischen rauchig-würzigen Note bereits im juvenilen Stadium mit viel Fruchtcharme und Komplexität zukünftig als Vin de Garde viel Freude bereiten wird.

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2024 Grüner Veltliner Ried Spitzer Point Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Tropischer Fruchtmix, weißer Pfeffer, kühle Aromatik; reife Ananas, geschmeidige Extraktfülle mit herzhafter bestens eingebundener Säure, mineralischer Klang, feine Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2023 Grüner Veltliner Limitierte Edition Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Rauchige Textur, zarte Mineralität; viel Schmelz, bisschen Biskuit, tropische Früchte, rosa Grapefruits, hinten schwarzer Pfeffer, gute Pikanz, gerundet-füllig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2024 Riesling Ried Vogelleithen Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Kühle Aromatik, viel Marillenduft mit einiger Würze, sehr frisch; saftige Steinobstfrucht mit viel Mineralität, kernig, straff, weißer Pfirsich, viel Frische, enorm vital.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2023 Grüner Veltliner Kaiserberg Smaragd
Weingut Pomaßl
Wachau

Weiße Blüten, gelber Apfel, Nashi Birne, frische Quitte, Heuwürze, Rettich, leichte Grapefruitanklänge, saftige Säure, Pfefferwürze, Gerbstoff gut integriert gibt dem Wein Druck und Länge, Alkohol gut eingebaut, Abgang lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Pomaßl
Wachau

Lois und Lissy Pomaßl
3610 Weißenkirchen
In der Schild 175

Tel. +43 664 5636161
office@pomassl.at
www.pomassl.at

Es ist ein außergewöhnlicher Ort, an dem Lissy und Lois ihr Weingut betreiben und ihre Heimat gefunden haben, eine wahre Oase der Natur und der Tradition. Wenn man die schmale, gewundene Straße den Berg hinauffährt, die durch einen malerischen Wald führt, fühlt man sich schnell, als hätte man die bekannten Grenzen der Wachau bereits hinter sich gelassen. Die Fahrt durch den dichten Baumbestand verleiht dem Besucher ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Ruhe, fast so, als würde man sich auf eine besondere Entdeckungsreise begeben. Schon im Jahr 1937 begann der Großvater von Lois hier mit dem Weinbau, was die lange Familientradition und das Engagement für exzellente Weine deutlich unterstreicht. Seit 1983 lädt auch ein eigener Heuriger zum Verweilen ein. Das Weingut bewirtschaftet insgesamt etwa 6 Hektar Weinberge. Typischerweise stehen auch hier die klassischen Wachauer Sorten im Mittelpunkt: Grüner Veltliner und Riesling. Doch das Weingut überzeugt zudem mit einer interessanten Auswahl an anderen Trauben. Besonders hervorzuheben ist der Neuburger. Er besticht durch besondere Leichtigkeit und Trinkfreude, ohne an Komplexität einzubüßen. Das macht ihn sowohl für den Alltag als auch für Genießer zu einem besonderen Erlebnis. Hinzu kommen die neueren PIWI-Sorten wie Souvignier Gris und Muscaris, die in der Wachau noch eher selten angebaut und verarbeitet werden.

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2024 Riesling Ried Setzberg Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Salzige, exotische Fruchtnoten, lebhaft bei guter Tiefe; einnehmende Salzigkeit und Mineralität, enorm spannungsgeladen, weißer Pfirsich und tropische Fruchtnoten, Limetten, elegant, fordernd, langer Nachhall.

Weißwein
Riesling
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2024 Chardonnay Spitzer Graben
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Geschmeidige, cremige Textur, leicht buttrig, etwas Würze, grüne Oliven; burgundischer Klang, bisschen Marzipan, weiches Toasting, weiße Schokolade, reifes Kernobst, reife Maracujafrucht, balanciert, außergewöhnlicher Chardonnay.

Weißwein
Chardonnay
€€€€€€
Naturkork

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Mit dem Jahrgang 2024 ist Johann Donabaum „sehr zufrieden“ – nur der Frost habe im Spitzer Graben zu Ausfällen geführt, der „Riesling hat besonders gelitten“. Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Donabaum, doch er bewirtschaftet auch Weingärten in Wösendorf, Joching und Dürnstein. Diese Trauben fließen zusammen in ein lebhaftes Wachauer Veltliner Federspiel. Peunt ist sein zweites Federspiel vom Veltliner, kommt aus den Graben-Weingärten und ist engmaschiger und straffer. Sehr trinkvergnüglich ist das Riesling-Federspiel, das eine Riedencuvée seiner drei Riesling-Smaragde ist. Singulär ausgebaut schmecken die drei Lagen-Rieslinge sehr unterschiedlich, obwohl sie keine drei Kilometer auseinander liegen. Die Setzberg liegt am Eingang zum Spitzer Graben, ist damit am nächsten zur Donau, und damit auch die „wärmste“ der drei Lagen und schmeckt mit seiner salzigen Mineralität enorm Setzberg-typisch – die Lage ist ein reiner Gneisboden mit Quarzeinschlüssen. Den Spitzer Graben ein paar Kurven hinauf kommt die Ried Offenberg, ein Boden mit Schiefer im Untergrund und Wachauer Marmor. Der Offenberg ist der rundeste und zugänglichste Smaragd-Riesling. Die Nachbarriede den Graben rauf ist die Vogelleithen – sie ist die kühlste Lage, ein Paragneisboden. Die Lage ist nach Südwest ausgerichtet, wird aber von den Winden vom Jauerling abgekühlt. Den Smaragd-Riesling von der Vogelleithen gibt es erst seit fünf Jahren, er ist aber eine klare Empfehlung, ein vibrierender, engmaschiger Wein mit straffer Frucht und Mineralität. Auf der Veltliner-Seite strahlt die Spitzer Point als klassenbester Smaragdwein mit einer Sorten- und Herkunftstypizität. Etwas üppiger ist immer die Limitierte Edition vom Grünen Veltliner, wo Donabaum die hoch- bis überreifen Trauben der Spitzer Point selektioniert und den Wein dann teilweise im gebrauchten Holz ausbaut, wodurch die Limitierte Edition immer etwas geschmeidiger und leicht burgundisch empfunden wird. Im Gegensatz zur Spitzer Point, die schon jetzt wie ein Großer steht, braucht die Limitierte immer etwas Flaschenreife bis zur Entfaltung. Den burgundischen Zug kann man Donabaum nicht verdenken, wenn man weiß, dass der Winzer auch eine Vorliebe für den Burgunder hegt. Daher gibt es im Weingut seit einiger Zeit einen Chardonnay mit feinen burgundischen Zügen. Seinen Burgunder-Garten hat Donabaum am Setzberg, er tituliert den Wein als Ortswein Spitzer Graben. Es ist eine Spielerei, denn es gibt vom Chardonnay nur zwei kleine gebrauchte Barriques – also ist die Menge stark begrenzt. Wer diesen besonderen und außergewöhnlichen Wein probieren will, sollte daher schnell sein. Für alle, die Geduld haben, gibt es außerdem den Donabaum Burgunder, der sich zum langsamen Reifen hervorragend eignet. Der Wein wird es danken und die Freude wird noch in Jahren groß sein.

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2024 Neuburger der erdige Dachs
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Frischer Saft von Williamsbirne, Birnenkompott, grüner Apfel, geröstete Walnüsse, kandierte Mandeln, Briocheanklänge, Blutorange, guter Grip und Gerbstoff, feine Säure, gute Länge.

Weißwein
Neuburger
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Ing. Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Am Fuße des beeindruckenden Zornbergs liegt das Weingut Sighardt Donabaum. Die Wurzeln des Weinguts reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Heute wird das Weingut in der 17. Generation von Sighardt Donabaum geführt. Sighardt Donabaum übernahm 1995 die Verantwortung für das Weingut. Seine Philosophie verbindet bewährte, klassische Weinherstellungsmethoden mit einem offenen Blick für Innovationen und die Herausforderungen moderner Weinproduktion. Der Winzer ist, wie seine tierischen Begleiter, die auf den Weinetiketten zu finden sind, ein wahrer „alter Hase“ im besten Sinne: erfahren, geerdet und tief verbunden mit der Natur. Die Tiere symbolisieren seine Überzeugung, dass alles im Leben und im Wein mit dem natürlichen Kreislauf verbunden ist – Natur, Tier und Mensch stehen in einem empfindlichen, respektvollen Gleichgewicht. Donabaum gibt seinen Weinen die nötige Zeit, um ihre volle Reife zu erreichen. Die Vinifikation bei Donabaum folgt klassischen, bewährten Methoden, die mit viel Feingefühl und handwerklichem Geschick umgesetzt werden. Maischestandzeiten sorgen für eine beeindruckende Struktur, balancierten Gerbstoff und gute Länge.

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2024 Grüner Veltliner Ried Achleiten Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Intensives wie vornehmes Bukett mit überraschend dunkelfruchtigen Anklängen, Blütenhonig, Renette und Bergamotte, ausgereift und druckvoll, rauchig unterlegt, fein strukturiert und extraktreich, realisiert frühes Equilibre und saloppen Trinkfluss, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Sommerliche Hitze und die bekannten sintflutartigen Regenfälle Mitte September haben auch im Thal Wachau den Sommer und Herbst 2024 geprägt, doch waren diese Witterungseinflüsse bedeutend leichter zu meistern als die Kapriolen und Widrigkeiten des Vorjahres. Die reichlich vorhandene Fruchtfülle hat die Bodensteins veranlasst, die Smaragde erstmals bis zur Abfüllung auf der Hefe zu belassen, was offenbar gut funktioniert hat. Sämtliche Veltliner und Rieslinge haben nämlich mehr als genug sortenspezifische Fruchtkomponenten behalten und zudem eine seidig anmutende Struktur gewonnen. Für die Veltliner-Serie ist noch der allen Weinen innewohnende, cremige Schmelz hervorzuheben, für die Rieslinge das erstaunlich rassige Säurespiel. Auch die Charakteristika der Wachauer Toplagen treten diesmal klar hervor. So sind die Achleiten-Gewächse leicht von der Ried Klaus zu unterscheiden und die luftigen Bergweine des Wachstums Bodenstein sind ohnehin eine andere Geschichte … Im einzelnen ist das grüne Federspiel von der Ried Hinter der Burg wesentlich saftiger und charmanter ausgefallen als etwa 2022 und 2023, was auch für den Steinriegl-Riesling in ähnlicher Weise gilt, der überdies so animierend und leichtfüßig ausgefallen ist, dass sich das Prädikat „Fun“ sozusagen eo ipso ergibt. Apropos Rieslinge: Erwähnenswert ist zunächst einmal die verschwenderische Fruchtfülle und Stringenz des Achleiten-Smaragds, die ihn wohl zum mit Abstand besten Proponenten der letzten Jahre erheben. Klirrende Frische, herb-würzige wie harzige Eindrücke und ganz helle Aromen prägen den rassigen Bergriesling des Wachstums Bodenstein, und über die Vorzüge des primus inter pares von der Ried Klaus sei hier nur so viel verraten, dass er puncto kühler Eleganz und Finesse wieder einmal Maßstäbe setzt. Bei den Smaragd-Veltlinern liegen diesmal die ausgereifte und druckvolle Achleiten und die Lagen-Variante von der Stockkultur relativ eng beieinander, allerdings kann sich letztere durch die exotisch anmutende Ananasfrucht und etwas höhere Konzentration doch ein wenig abheben und hat sich mit Luftzufuhr auch stetig verbessert. Die Vorteile des Veltliners vom hoch gelegenen Wachstum Bodenstein sind mit den zuvor erwähnten des Rieslings nahezu identisch und werden durch die unleugbaren Effekte des Klimawandels offensichtlich Jahr für Jahr verstärkt. Noch etwas schwierig zu beurteilen war der zwar kraftvolle und vielschichtige Veltliner vom Zwerithaler Kammergut, der aber bei allem Respekt vor dieser begnadeten Lage noch nicht so richtig in die Gänge kam und diesmal offenbar eine etwas längere Anlaufzeit benötigt.

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2024 Grüner Veltliner der kraftvolle Bär
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Geriebener Apfel, Birnenkompott, kandierte Zitrusschalen, Heu, frisches Gras, gekochte Quitte, Grapefruit, geröstete Nüsse, Säure gut integriert, lang im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Ing. Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Am Fuße des beeindruckenden Zornbergs liegt das Weingut Sighardt Donabaum. Die Wurzeln des Weinguts reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Heute wird das Weingut in der 17. Generation von Sighardt Donabaum geführt. Sighardt Donabaum übernahm 1995 die Verantwortung für das Weingut. Seine Philosophie verbindet bewährte, klassische Weinherstellungsmethoden mit einem offenen Blick für Innovationen und die Herausforderungen moderner Weinproduktion. Der Winzer ist, wie seine tierischen Begleiter, die auf den Weinetiketten zu finden sind, ein wahrer „alter Hase“ im besten Sinne: erfahren, geerdet und tief verbunden mit der Natur. Die Tiere symbolisieren seine Überzeugung, dass alles im Leben und im Wein mit dem natürlichen Kreislauf verbunden ist – Natur, Tier und Mensch stehen in einem empfindlichen, respektvollen Gleichgewicht. Donabaum gibt seinen Weinen die nötige Zeit, um ihre volle Reife zu erreichen. Die Vinifikation bei Donabaum folgt klassischen, bewährten Methoden, die mit viel Feingefühl und handwerklichem Geschick umgesetzt werden. Maischestandzeiten sorgen für eine beeindruckende Struktur, balancierten Gerbstoff und gute Länge.

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2024 Grüner Veltliner Ried Zwerithaler Kammergut Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Heller Tabak sowie etwas Ginster und Rosmarin im weit ausholenden Duftspiel, feingliedrig und multidimensional, gebündelt, ja konzentriert, deutet Fruchtsüße und Harmonie erst an, gewinnt langsam an Ausdruck und Profil, noch ziemlich verhalten und reduktiv, ein Langstreckenläufer, der seine Zeit braucht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein MSc
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Sommerliche Hitze und die bekannten sintflutartigen Regenfälle Mitte September haben auch im Thal Wachau den Sommer und Herbst 2024 geprägt, doch waren diese Witterungseinflüsse bedeutend leichter zu meistern als die Kapriolen und Widrigkeiten des Vorjahres. Die reichlich vorhandene Fruchtfülle hat die Bodensteins veranlasst, die Smaragde erstmals bis zur Abfüllung auf der Hefe zu belassen, was offenbar gut funktioniert hat. Sämtliche Veltliner und Rieslinge haben nämlich mehr als genug sortenspezifische Fruchtkomponenten behalten und zudem eine seidig anmutende Struktur gewonnen. Für die Veltliner-Serie ist noch der allen Weinen innewohnende, cremige Schmelz hervorzuheben, für die Rieslinge das erstaunlich rassige Säurespiel. Auch die Charakteristika der Wachauer Toplagen treten diesmal klar hervor. So sind die Achleiten-Gewächse leicht von der Ried Klaus zu unterscheiden und die luftigen Bergweine des Wachstums Bodenstein sind ohnehin eine andere Geschichte … Im einzelnen ist das grüne Federspiel von der Ried Hinter der Burg wesentlich saftiger und charmanter ausgefallen als etwa 2022 und 2023, was auch für den Steinriegl-Riesling in ähnlicher Weise gilt, der überdies so animierend und leichtfüßig ausgefallen ist, dass sich das Prädikat „Fun“ sozusagen eo ipso ergibt. Apropos Rieslinge: Erwähnenswert ist zunächst einmal die verschwenderische Fruchtfülle und Stringenz des Achleiten-Smaragds, die ihn wohl zum mit Abstand besten Proponenten der letzten Jahre erheben. Klirrende Frische, herb-würzige wie harzige Eindrücke und ganz helle Aromen prägen den rassigen Bergriesling des Wachstums Bodenstein, und über die Vorzüge des primus inter pares von der Ried Klaus sei hier nur so viel verraten, dass er puncto kühler Eleganz und Finesse wieder einmal Maßstäbe setzt. Bei den Smaragd-Veltlinern liegen diesmal die ausgereifte und druckvolle Achleiten und die Lagen-Variante von der Stockkultur relativ eng beieinander, allerdings kann sich letztere durch die exotisch anmutende Ananasfrucht und etwas höhere Konzentration doch ein wenig abheben und hat sich mit Luftzufuhr auch stetig verbessert. Die Vorteile des Veltliners vom hoch gelegenen Wachstum Bodenstein sind mit den zuvor erwähnten des Rieslings nahezu identisch und werden durch die unleugbaren Effekte des Klimawandels offensichtlich Jahr für Jahr verstärkt. Noch etwas schwierig zu beurteilen war der zwar kraftvolle und vielschichtige Veltliner vom Zwerithaler Kammergut, der aber bei allem Respekt vor dieser begnadeten Lage noch nicht so richtig in die Gänge kam und diesmal offenbar eine etwas längere Anlaufzeit benötigt.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -