Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2022 Tycoon
Weingut
Gager
Mittelburgenland

(je 1/3 CS / BF / TA) Feingliedrig, Himbeeren, Blaubeeren, elegante Würze, tief im Glas reife Brombeeren; schließt mit dieser vielschichtigen Aromatik nahtlos an, feines Gerbstoffnetz, präzise, da ist nichts Grobes, im langen Nachhall Gewürze und eine Prise frisch gemahlener Kaffee.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Gager
Mittelburgenland

Gager
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 2

Das Weingut Gager gehört seit Jahren zu den Leitbetrieben des Mittelburgenlandes. Gegründet wurde es von Josef Gager im Jahr 1984. Rotweine hoher Qualität mit einer gesunden Härte wurden bald zu seinem Markenzeichen. Sein Sohn Horst hat etwas an Strenge weggenommen, ohne die Linie des Hauses zu verwässern. Die Rotweine werden grundsätzlich im Holz ausgebaut. Für die Basislinie und die mittlere Ebene werden gebrauchte Barriques verwendet, für die Flaggschiffe des Hauses kommt ausschließlich neues Holz zum Einsatz. Cabernet Franc und Merlot werden sortenrein nur in sehr guten Jahren angeboten. Der Blaufränkisch Gager, kurz BFG, wird in Top-Jahren vinifiziert. Es handelt sich um eine Selektion der ältesten Reben. Gleiches gilt für die Cuvée Gager Gold; wegen der sehr geringen Menge wird dieser Wein nicht aktiv beworben. Den Tycoon gibt es ebenfalls nur, wenn der Jahrgang passt. Die Etiketten wurden behutsam umgestaltet. Aufgelassen wurde der Zweigelt Klassik. An der Qualitätsschraube hat der Winzer erneut gedreht. Als Folge der Umstellungen kommt der Jahrgang 2024 erst gegen Ende 2026 in den Verkauf, weshalb wir die zum Großteil schon letztes Jahr als Fassproben vorgestellten Weine nun in fertigem Zustand präsentieren. Mit dem Rotweinabsatz ist Horst Gager sehr zufrieden, allen Unkenrufen zum Trotz.

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2023 Blaufränkisch hochberc
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Nobler Auftritt, Minze, ein Hauch Weihrauch, zarteste Gewürzaromen, dunkle Waldbeeren; großer Aromenbogen auch auf dem Gaumen, elegante Frucht, feingewobenes Gerbstoffnetz, zartes Säurespiel, hochpräzise, in keiner Phase laut oder grob, Finesse vor Wucht, langer Nachhall. So elegant war dieser Wein noch nie.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2022 G
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Ruhig strömend, gelassen, rauchig-würzige Anklänge, Schwarzkirschen, dunkle Beeren, nobel; schließt mit diesen Aromen an, präzise und fokussiert, elegante Tanninstruktur, Holz nahezu völlig absorbiert, strahlt große Gelassenheit aus, langer Nachhall, erst am Anfang einer vielversprechenden Entwicklung.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2021 Cupido
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

(BF) Dezent rauchig, schwarzer und grüner Kardamom, dunkelfruchtig, Holz dezent, Kakaopulver, Orangen, kündigt eleganten Wein an; Tanningrip ohne übertriebene Härte, ungemein saftig und trinkanimierend, Tiefgang und Finesse, im Finish und im langen Abgang macht sich das Holz auf eine unaufdringliche Art bemerkbar. Große Reserven!

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2021 Elegy
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

(CS/ME) Rauchig, dunkel getönt, Cassis, Graphit, winziger Hauch von ätherischen Aromen, Salbei, mit Luft auch traubig; großer Aromenbogen, Tanningrip, Säurespiel, stoffig, wird hinten eng, im Abgang nochmals viel Frucht à la Kirschen, passender Holzeinsatz, große Länge, noch sehr jung.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2019 Blaufränkisch C15
Weingut
Hans Igler
Mittelburgenland

Hochgradig elegant und feingliedrig, klare dunkle Frucht, noble Würze eingeflochten, kühler Touch; aromatisches Dacapo, eng gewobenes Netz aus reifen Gerbstoffen, Frucht von Würze unterlegt, präzise Struktur, zartes Säurespiel, in keiner Phase schwer, große Länge, Finesse pur.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
Hans Igler
Mittelburgenland

Clemens Reisner
7301 Deutschkreutz
Schaflerhof 1

Im Jahr 2021 hat Clemens Reisner gemeinsam mit seiner Frau Anna das Weingut von seinen Eltern übernommen, nachdem er zuvor elf Jahre die Verantwortung für die Produktion innehatte. Gegründet hat es sein Großvater Hans Igler; er war schon früh als verlässlicher Produzent hochwertiger Rotweine bekannt. Clemens Reisner praktizierte in Frankreich und in Australien. Weil der ursprüngliche Betriebssitz aus allen Nähten platzte, wurde in den Schaflerhof übersiedelt, den altehrwürdigen Vierkanthof des unmittelbar daneben liegenden Schlosses Deutschkreutz. Die bauliche und technische Instandsetzung war aufwändig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die wichtigsten Weingärten liegen im alten Weingebirge, wo die Böden viel Ton und Kalk aufweisen. Die Familie besitzt Anteile an so renommierten Rieden wie Hochberg, Fabian und Goldberg. Die feine und sichere Handschrift des Winzers zieht sich wie eine rote Linie durch die aktuelle Serie. Blendwerk oder Üppigkeit? Fehlanzeige! Wiederum Primus der Serie ist der hochgradig elegante, feingliedrige und kühle Blaufränkisch C 15, da ist nichts Schweres, alles ist fein. Überzeugend ist zudem die hohe Qualität im Basissegment. Der Schaflerhof bietet sich als Veranstaltungsort für Hochzeiten und Events aller Art wie Tagungen an. Das Ambiente im luftigen ersten Obergeschoss mit Blick auf das darunter liegende Barriquelager ist einzigartig, das ist Feiern über Weinfässern sozusagen.

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2021 Cuvée Paul Kerschbaum
Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

(50 % CS / ME) Nobel, kündigt Substanz an, dezent rauchig, beide Sorten gleichberechtigt, viel dunkle Frucht, frisch gemörserter grüner Kardamom, Prise tasmanischer Pfeffer; großer Aromenbogen auch auf dem Gaumen, Netz von reifen Gerbstoffen, druckvoll-sehnig, hat das neue Holz fast vollständig absorbiert, harmonisch, hinten ein Prise Kakaopulver, lang, völlig frei von Blendwerk.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Kerschbaum
Mittelburgenland

Michael Kerschbaum
7312 Horitschon
Hauptstraße 111

Paul Kerschbaum hat vor vielen Jahren die Messlatte für Rotwein aus dem Mittelburgenland gelegt. Er hat das von seinem Vater übernommene Weingut zu einem Leitbetrieb gemacht. Schon vor einigen Jahren hat er seinem Sohn Michael die Regie übertragen. Der junge Winzer dreht mit Bedacht und Gefühl an den Stellschrauben. Seine Devise: „Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein!“ Er befasst sich auch mit Weißwein, einem Chardonnay und einem Grünen Veltliner. Ausgesprochen gut angenommen wurde die rote Cuvée Opera, eine Melange aus Blaufränkisch und Merlot. Dieser Wein schließt qualitativ und preislich die Lücke zwischen der Basislinie und den Lagenweinen. Die Familie besitzt Anteile an so renommierten Rieden wie Dürrau, Hochäcker und Kirchholz. Die Lage Dürrau mit ihrem eisenhaltigen Untergrund ist prädestiniert für tiefgründigen Blaufränkisch mit eleganter Struktur und unverkennbaren Bodentönen. Hochäcker kennzeichnet ein Gemisch aus Lehm und Löss, was in feuchten Jahren von großem Vorteil ist. Die hier ausgepflanzten Blaufränkisch-Klone besitzen eine pfeffrige Würze. Michael lässt seinen Weinen Zeit. Mit dem Jahrgang 2019 hat er begonnen, nennenswerte Mengen von Weinen auf Lager zu legen, um in einigen Jahren gereifte Rotweine anbieten zu können. Die Nachfrage nach solchen Produkten sei zunehmend. Die heuer vorgestellte Serie zeigt die gewohnt präzise Handschrift des Hauses. Die Weine sind frei von Opulenz, sie erzeugen Spannung, Blendwerk ist ihnen fremd. Die Cuvée Paul Kerschbaum ist unangefochtener Primus, ein eleganter und in sich ruhender Wein.

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2021 Große Liebe Mr. Lover Lover
Rotweingut
Lang
Mittelburgenland

(ME) Nobler und kraftvoller Auftritt, Würze à la gemörserte Wachholderbeeren und Kardamom, unaufdringliche und kühle Frucht; aromatisches Dacapo, präzise strukturiert, feinkörnige Gerbstoffe und neues Holz perfekt eingebaut, im Finish und im sehr langen Nachhall rauchig, würzig und kühlfruchtig, in keiner Phase schwer, große Reserven.

Rotwein
Merlot
€€€€€€
Naturkork

Rotweingut
Lang
Mittelburgenland

Andrea, Stefan & Stefan Andreas Lang
7311 Neckenmarkt
Herrengasse 2

Das Weingut steht für Konstanz. Stefan Lang ist ein qualitätsbeseelter Tüftler, Andrea ein Organisationstalent erster Güte. Die beiden haben das Weingut in Neckenmarkt zu einem Leitbetrieb gemacht. Auch ihr Sohn Stefan Andreas, Jahrgang 2000, wurde nach seiner Praxiszeit in Kalifornien und Südafrika voll eingebunden. Der junge Mann ist für den Keller als auch die Weingärten zuständig, die Linien Liebe und Rosé hat er weiterentwickelt. Die Familie Lang hat sich dem Rotwein verschrieben. Leitsorte ist der Blaufränkisch, aber auch mit Cuvées weiß man hier hervorragend umzugehen. Tiefgründige Lehm- und Lössböden bieten ideale Bedingungen für charaktervolle Rotweine, allen voran Blaufränkisch. Die Basislinie nennt sich classic. Sie zeichnet sich durch Sortentypizität und einen attraktiven Preis aus. Diese Weine reifen im großen Holz und in mehrfach befüllten Barriques. Darüber firmiert die Linie ECHT LANG mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis; die Feinheit des Blaufränkisch ist ungewöhnlich für diese Klasse. Die Premiumweine sind ausgesprochen feingliedrig, ihnen sind Finesse und Trinkfluss zu attestieren. Die Handschrift des Hauses zieht sich wie ein roter Faden durch die heuer verkostete Serie. Die Weine sind feingliedrig und elegant, Tannine und Holz sind mit Bedacht und Gefühl eingesetzt, alles Üppige und Plakative ist ihnen fremd. Die Preise sind fair kalkuliert. An der Spitze stehen wiederum die Große Liebe und die Wahre Liebe. Beide brauchen viel Luft.

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2023 In Signo Leonis
Kellerei In Signo Leonis
Heribert Bayer
Mittelburgenland

(60 % BF / 30 % CS / ZW) Einladend mit feinen, dunklen Fruchtaromen, Blaufränkisch gibt den Ton an, wunderschöne Würze unterlegt, kaltes Lagerfeuer; schließt nahtlos an, zartes Säurespiel, perfekt integrierte Gerbstoffe ohne Härte, feinfühliger Holzeinsatz, ausgewogen, Finesse vor Wucht, hochgradig elegant.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€€
Naturkork

Kellerei In Signo Leonis
Heribert Bayer
Mittelburgenland

Heribert Bayer
7311 Neckenmarkt
Wirtschaftspark 5

Tel. +43 2610 42644
Fax. -4
bayer@weinfreund.at
www.weinfreund.at

Heribert Bayer hatte sich als Negociant und Berater aufstrebender burgenländischer Rotweinwinzer einen Namen gemacht. Auf der Suche nach Trauben für seinen eigenen Wein wurde er am Neckenmarkter Hochberg fündig. Man schrieb das Jahr 1997, als die Cuvée im Zeichen des Löwen – In Signo Leonis – das Licht der Welt erblickte und aus dem Stand heraus reüssierte. Es folgten weitere Weine, die nach Sternzeichen benannt wurden, wie In Signo Tauri oder In Signo Sagittarii. 2002 wurde die moderne Kellerei in Neckenmarkt gebaut, 2004 erweitert. Heute führt sein Sohn Patrick mit Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein den Betrieb. Die Basis des Sortiments bildet die Serie Zeitlos, gefolgt von EX-QUI-SIT, an der Spitze der Pyramide stehen die Signo-Weine, die Sternzeichen. Abgerundet wird das Angebot durch Sekte und einen Rosé. In ausgesucht guten Jahren gibt es zusätzlich den Chardonnay Albatros und die rote Cuvée Herzblut, deren nunmehr siebte Ausgabe, Jahrgang 2019, in den Verkauf kommt, nachdem der Wein 48 Monate in Holzfässern ausgebaut wurde und dann in der Flasche weiter reifen durfte. Neu ist die Cuvée Zeitlos, ein wertiger und gut verständlicher Rotwein mit fair kalkuliertem Preis. Alle Rotweine werden in Neckenmarkt vinifiziert, die Weißweine ausnahmslos in Rust. Dank des großzügigen Flaschenlagers sind auch ältere Jahrgänge erhältlich. Im Rahmen des Projektes ZERONIMO werden alkoholfreie Weine hergestellt.

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2022 Tannat
Weingut
Gager
Mittelburgenland

Mediterran mit warmer Frucht und feiner Kräuternote, dunkle Würze à la Wacholderbeeren, ruhig strömend, einladend; aromatisches Dacapo, Tanningrip, Struktur, moderate Härte, sehniger Körper, viele Facetten, feinkörnige Würze im langen Nachhall, noch sehr jung, Potenzial. Ungewöhnlich.

Rotwein
Tannat
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Gager
Mittelburgenland

Gager
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 2

Das Weingut Gager gehört seit Jahren zu den Leitbetrieben des Mittelburgenlandes. Gegründet wurde es von Josef Gager im Jahr 1984. Rotweine hoher Qualität mit einer gesunden Härte wurden bald zu seinem Markenzeichen. Sein Sohn Horst hat etwas an Strenge weggenommen, ohne die Linie des Hauses zu verwässern. Die Rotweine werden grundsätzlich im Holz ausgebaut. Für die Basislinie und die mittlere Ebene werden gebrauchte Barriques verwendet, für die Flaggschiffe des Hauses kommt ausschließlich neues Holz zum Einsatz. Cabernet Franc und Merlot werden sortenrein nur in sehr guten Jahren angeboten. Der Blaufränkisch Gager, kurz BFG, wird in Top-Jahren vinifiziert. Es handelt sich um eine Selektion der ältesten Reben. Gleiches gilt für die Cuvée Gager Gold; wegen der sehr geringen Menge wird dieser Wein nicht aktiv beworben. Den Tycoon gibt es ebenfalls nur, wenn der Jahrgang passt. Die Etiketten wurden behutsam umgestaltet. Aufgelassen wurde der Zweigelt Klassik. An der Qualitätsschraube hat der Winzer erneut gedreht. Als Folge der Umstellungen kommt der Jahrgang 2024 erst gegen Ende 2026 in den Verkauf, weshalb wir die zum Großteil schon letztes Jahr als Fassproben vorgestellten Weine nun in fertigem Zustand präsentieren. Mit dem Rotweinabsatz ist Horst Gager sehr zufrieden, allen Unkenrufen zum Trotz.

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2024 Chardonnay Ried Steinriegel
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Elegante Gewürzaromen, gelbe Birnen, ein Hauch von Kletzen, tief im Glas rote Zitrusfrüchte; saftig, Schmelz, einladende Frucht, feinfühliger Holzeinsatz, langer Nachhall, perfekte Balance.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2023 Sol
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

(SB/CH) Der Sauvignon Blanc hat mit einer eleganten Würze die Nase vorne, dahinter zarteste Eichennote, Birnen und Kletzen; auf dem Gaumen setzt sich der Chardonnay mehr durch, Fruchtschmelz, sanfte Säure, Substanz, viele Facetten, im langen Nachhall wieder Würze vom Sauvignon.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€€
Naturkork

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2023 Pinot Noir Ried Siglos
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Kühl, Waldhimbeeren, Kirschen, ätherische Einsprengsel, alles fein verwoben; aromatisches Dacapo, feinmaschiges Gerbstoffnetz, null Opulenz, viel Sorte, gekonntes Spiel mit dem Holz, gute Länge.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2023 Opus Eximium No 36
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Blaufränkisch gibt den Ton an, saftige Brombeeren und Kirschen, Prise Würze, tief im Glas frische Heidelbeeren; Berge von unaufdringlicher Frucht, eingebettet in feine Tannine, balanciert, lang.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2021 Silvia Heinrich Edition Alte Reben Pinot Noir
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Gesetztes Sortenbukett, Anklänge von Himbeeren und Kirschen, Hauch ätherisch à la Minze; kühle Frucht, zartes Gerbstoffnetz, keinerlei Schwere, feine Säure, lang.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2022 Terra O
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

(BF/CS/ME/SY) Ausgewogen hinsichtlich Frucht und Würze, Kirschen, bisschen Cassis, zarteste Holzaromen; aromatisches Dacapo, feingliedrig, engmaschiges Gerbstoffnetz ohne jegliche Härte, subtiler Holzeinsatz, in keiner Phase laut, punktet mit Feinheit.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2022 Blaufränkisch Ried Goldberg Reserve
Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Ruhig strömend, noble Würze, feine Frucht; präsentiert sich im Geschmack ebenso, ausgewogen, feingliedrig, perfekte Abstimmung zwischen Frucht, Holz, Gerbstoff und Säure, langer Nachhall mit feinkörniger Würze und frischer Frucht.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€
Naturkork

Weingut
Silvia Heinrich
Mittelburgenland

Silvia Heinrich
7301 Deutschkreutz
Karrnergasse 59

Schon im Jahr 1767 wurde das Weingut in einer Urkunde erwähnt. Johann Heinrich hat die Zeichen der Zeit erkannt, als unser Land in Richtung EU steuerte. „Wir müssen beste Qualität abliefern!“ Er schuf sich einen Namen über die Landesgrenzen hinaus. Seit dem Jahr 2010 führt Silvia Heinrich Regie auf dem Weingut, das zur Spitze im Mittelburgenland zählt. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und entwickelt diesen mit Fingerspitzengefühl weiter. Seit einigen Jahren hat sie begonnen, den Holzeinsatz zurückzunehmen. Dieser Prozess dauert noch immer an. Die Winzerin nahm sich auch vor, zu den Wurzeln zurückzukehren. Als äußeres Zeichen dieses Vorhabens schuf sie die Linie „Silvia Heinrich Edition“ aus alten Reben, die den Boden bekanntlich besonders gut transportieren können. Begonnen hat sie mit einem Blaufränkisch, dessen Trauben großteils aus den besten Parzellen der renommierten Ried Goldberg stammen, dann kam Pinot Noir, zuletzt Syrah. Blaufränkisch ist für die Familie Heinrich die wichtigste Rebsorte, sie nimmt mit 75 Prozent den größten Anteil ein. Gehätscheltes Liebkind ist der Pinot Noir. Das Weingut besitzt Anteile an einer Reihe renommierter Lagen. Dazu gehören im Alten Weingebirge mit seinem kalkhaltigen Lehmboden die Rieden Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg und Mitterberg. Die Ried Weißes Kreuz eignet sich mit ihrem kalkhaltigen und kargen Schotterboden besonders für Pinot Noir. Die heiße Ried Kart mit sandig-steinigem Untergrund ist mit Cabernet Sauvignon bestockt. Der wahre Boden allerdings, auf dem der Wein wachse, sei die Zeit, ist die engagierte Winzerin überzeugt. Der Jahrgang 2021 von Elegy und Cupido ist noch im Verkauf, da es für beide Weine noch keine Nachfolger gibt. Die aktuelle Serie zeigt sich bezüglich des Holzes zurückhaltend, was der Entfaltung der Frucht zugute kommt. Die Weine zeichnet eine elegante Stilistik aus.

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2022 Blaufränkisch Reserve
Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

Wertige Anmutung, kühle Frucht, reife Brombeeren, Kirschen, Zwetschken, elegante Gewürznote, winzige Prise Kumquats; aromatisches Dacapo, hinten auch Kakaopulver und dunkle Schokolade, Netz von reifen Gerbstoffen, feinfühliger Holzeinsatz, langer Nachhall.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€
Naturkork

Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

Lukas Hundsdorfer
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 10

Tel. +43 2610 42034
Fax. -40
info@hundsdorfer.at
www.hundsdorfer.at

Das Weingut Hundsdorfer wurde von Anton und seiner Frau Elisabeth gegründet. Bekannt geworden ist es für seine qualitativ hochwertigen Rotweine. Seit 2019 zeichnet Lukas als Kellermeister und Betriebsführer für die Geschicke des Weingutes verantwortlich, der Senior kümmert sich noch immer um die Weingärten. Lukas absolvierte die Vino-HAK in Neusiedl am See, daran schlossen sich diverse Praktika an. Sein Bruder Anton ist studierter Önologe und Lebensmitteltechnologe, er sammelte nach seiner Ausbildung Erfahrung auf Weingütern im Ausland. Neben seinem Job in der Lebensmittelindustrie unterstützt er die Familie vor allem beim Verkauf und im Marketing. Die Rotweine gibt es in zwei Ausprägungen. Die traditionelle Linie wird in Edelstahltanks und großen Eichenfässern ausgebaut, die Maischestandzeit ist mit rund 20 Tagen vergleichsweise lang. Die Reserven bleiben 24 Monate in Barriques. Diese Art der Vinifikation dient der Langlebigkeit der Produkte, worauf die Familie großen Wert legt. Bei Zweigelt und St. Laurent wird vor dem Umfärben der Beeren die arbeitsintensive Traubenteilung durchgeführt. Die wichtigste Lage ist der Hochberg, der sich durch intensive Sonneneinstrahlung und ausgesprochen abwechslungsreiche Bodenverhältnisse auszeichnet. Hier ist verwitterter Glimmerschiefer ebenso anzutreffen wie Löss, Braunerde oder Muschelkalk. Das ist für den jungen Winzer ausgesprochen wichtig. „Die Rebsorte Blaufränkisch transportiert den Untergrund besonders gut.“ Die heuer vorgestellten Weine sind alles andere als üppig, sie weisen eine gute und markante Tanninstruktur auf. Sie sind sehr fair kalkuliert. Primus ist die Cuvée Canis, ein nobler Wein aus alten Reben.

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2022 Cabernet Sauvignon Reserve
Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

Sorte klar, viel dunkle Frucht, Cassisbeeren, gemörserte Wachholderbeeren, getrocknete Lorbeerblätter; schließt nahtlos an, reifes Lesegut kommt durch, markante Tannine ohne übertriebene Härte, Zug, kompakt strukturiert, lang, beste Perspektiven.

Rotwein
Cabernet Sauvignon
€€€
Naturkork

Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

Lukas Hundsdorfer
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 10

Tel. +43 2610 42034
Fax. -40
info@hundsdorfer.at
www.hundsdorfer.at

Das Weingut Hundsdorfer wurde von Anton und seiner Frau Elisabeth gegründet. Bekannt geworden ist es für seine qualitativ hochwertigen Rotweine. Seit 2019 zeichnet Lukas als Kellermeister und Betriebsführer für die Geschicke des Weingutes verantwortlich, der Senior kümmert sich noch immer um die Weingärten. Lukas absolvierte die Vino-HAK in Neusiedl am See, daran schlossen sich diverse Praktika an. Sein Bruder Anton ist studierter Önologe und Lebensmitteltechnologe, er sammelte nach seiner Ausbildung Erfahrung auf Weingütern im Ausland. Neben seinem Job in der Lebensmittelindustrie unterstützt er die Familie vor allem beim Verkauf und im Marketing. Die Rotweine gibt es in zwei Ausprägungen. Die traditionelle Linie wird in Edelstahltanks und großen Eichenfässern ausgebaut, die Maischestandzeit ist mit rund 20 Tagen vergleichsweise lang. Die Reserven bleiben 24 Monate in Barriques. Diese Art der Vinifikation dient der Langlebigkeit der Produkte, worauf die Familie großen Wert legt. Bei Zweigelt und St. Laurent wird vor dem Umfärben der Beeren die arbeitsintensive Traubenteilung durchgeführt. Die wichtigste Lage ist der Hochberg, der sich durch intensive Sonneneinstrahlung und ausgesprochen abwechslungsreiche Bodenverhältnisse auszeichnet. Hier ist verwitterter Glimmerschiefer ebenso anzutreffen wie Löss, Braunerde oder Muschelkalk. Das ist für den jungen Winzer ausgesprochen wichtig. „Die Rebsorte Blaufränkisch transportiert den Untergrund besonders gut.“ Die heuer vorgestellten Weine sind alles andere als üppig, sie weisen eine gute und markante Tanninstruktur auf. Sie sind sehr fair kalkuliert. Primus ist die Cuvée Canis, ein nobler Wein aus alten Reben.

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2021 Cuvée Canis Reserve
Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

(30 % BF / 30 % ZW / 20 % ME / 20 % CS) Eigenständiges Bukett, noble Würze, anfänglich erdige Töne, dunkle Frucht, öffnet sich mit Luft und wird sehr fein; schließt so an, viele Facetten, Tiefgang, Finesse, zartes Gerbstoffnetz, die alten Reben machen sich bemerkbar, lang und geschmeidig.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Hundsdorfer
Mittelburgenland

Lukas Hundsdorfer
7311 Neckenmarkt
Lange Zeile 10

Tel. +43 2610 42034
Fax. -40
info@hundsdorfer.at
www.hundsdorfer.at

Das Weingut Hundsdorfer wurde von Anton und seiner Frau Elisabeth gegründet. Bekannt geworden ist es für seine qualitativ hochwertigen Rotweine. Seit 2019 zeichnet Lukas als Kellermeister und Betriebsführer für die Geschicke des Weingutes verantwortlich, der Senior kümmert sich noch immer um die Weingärten. Lukas absolvierte die Vino-HAK in Neusiedl am See, daran schlossen sich diverse Praktika an. Sein Bruder Anton ist studierter Önologe und Lebensmitteltechnologe, er sammelte nach seiner Ausbildung Erfahrung auf Weingütern im Ausland. Neben seinem Job in der Lebensmittelindustrie unterstützt er die Familie vor allem beim Verkauf und im Marketing. Die Rotweine gibt es in zwei Ausprägungen. Die traditionelle Linie wird in Edelstahltanks und großen Eichenfässern ausgebaut, die Maischestandzeit ist mit rund 20 Tagen vergleichsweise lang. Die Reserven bleiben 24 Monate in Barriques. Diese Art der Vinifikation dient der Langlebigkeit der Produkte, worauf die Familie großen Wert legt. Bei Zweigelt und St. Laurent wird vor dem Umfärben der Beeren die arbeitsintensive Traubenteilung durchgeführt. Die wichtigste Lage ist der Hochberg, der sich durch intensive Sonneneinstrahlung und ausgesprochen abwechslungsreiche Bodenverhältnisse auszeichnet. Hier ist verwitterter Glimmerschiefer ebenso anzutreffen wie Löss, Braunerde oder Muschelkalk. Das ist für den jungen Winzer ausgesprochen wichtig. „Die Rebsorte Blaufränkisch transportiert den Untergrund besonders gut.“ Die heuer vorgestellten Weine sind alles andere als üppig, sie weisen eine gute und markante Tanninstruktur auf. Sie sind sehr fair kalkuliert. Primus ist die Cuvée Canis, ein nobler Wein aus alten Reben.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -