Weinguide
Ausgabe 2025/26
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2022 Pinot Nova Der Philosoph
Weingut Haimel | PIWIDA
Traisental

Schwarzrot, tintige Farbe, gewürzige Kirsch-Aromatik, viel Schwarzbeeren, wirkt in der Nase lebhaft; am Gaumen Weichselnoten, bisschen Zwetschken und Dörrfrüchte, Tintenblei, markantes Toasting mit einiger Gerbstoffigkeit, guter Biss, mittellang.

Rotwein
Pinot Nova
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Haimel | PIWIDA
Traisental

Ida Haimel
3133 Traismauer
St. Georgenergasse 5

Tel. +43 664 8620150
info@piwida.at
www.weingut-haimel.at

„Als Jungwinzerin habe ich die Liebe zu den PIWIs entdeckt und habe Freude daran, mit den neuen Rebsorten zu arbeiten. Sie ermöglichen mir die ökologische Bewirtschaftung im Biotop Weinberg“, schreibt Ida Haimel auf ihre Weinflaschen. Ihre Leidenschaft für PIWIs, für die pilzwiderstandsfähigen Sorten, entfachte sich schon auf der Weinbauschule im Alter von 15 Jahren. Fast gleichzeitig hat Haimels Mutter Renate die erste PIWI-Sorte im Weingut gepflanzt – den Souvignier Gris. Mit dem Donauriesling, Donauveltliner und dem Pinot Nova folgten drei weitere PIWI-Sorten. Heute ist die Mittzwanzigerin Ida Haimel bereits die Chefin am Weingut, vor zwei Jahren hat sie den kleinen Weinbetrieb in Traismauer von den Eltern übernommen, die jedoch nach wie vor voll dabei sind; die Mutter im Keller, der Vater unterstützt im Verkauf und liefert. Mittlerweile hat sich Haimel auf die PIWIs spezialisiert, die schon die Hälfte der 5,5 Hektar Weinbaufläche ausmachen. Daraus ist das Projekt „PIWIDA“ entstanden: eine Wortkreation aus PIWI und Ida, „das genau beschreibt, was die Marke PIWIDA verspricht: Beste PIWI-Sorten, vinifiziert von mir: IDA Haimel“, sagt die Winzerin. Bei ihren weißen PIWIs kommt der Jahrgang 2024 ins Glas: Der Donauveltliner steht in Nussdorf ob der Traisen auf einem kargen Boden – auf Konglomerat und Urgestein – zeigt sich lebhaft-spritzig und trinkvergnüglich mit ungemein klirrender Säure. Der Donauriesling ist kräftiger, steht auf einem Löss-Lehmboden in Wagram ob der Traisen, ein Wein mit Tiefe und Potenzial. Die PIWI-Spezialistin hat vom Donauriesling auch eine abgerundete, zugängliche Sparkling-Variante. Sehr eigenständig und auch speziell ist der Souvignier Gris. Mit seiner Fruchtsüße – Achtung: halbtrocken – und seiner lebhaften Säure ist das ein appetitlicher Wein, der als Speisenbegleiter vielseitig einsetzbar ist. Speziell ist auch der Rote PIWI – der kräftige Pinot Nova aus dem Jahr 2022, der Haimels Idee eines Rotweins aus dem Traisental darstellt. Vergoren im Stahltank und dann im gebrauchten 225-Liter-Fass ausgebaut – in seinem Gehabe ein etwas anderer Roter, doch auch interessant …

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Donauriesling Sparkling
Weingut Haimel | PIWIDA
Traisental

(Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure) In der Nase frisch, duftet nach Weingartenpfirsich, auch viel Zitrusfrische; am Gaumen lebhaft, hat viel Kohlensäure-Schwung, relativ kräftig gebaut, angenehme Fruchtsüße, Hauch eines Zuckerspitzerls, saftige Nektarinen, gerundetes Frucht-Säure-Spiel.

Weißwein
Donauriesling
€€
Schraubverschluss

Weingut Haimel | PIWIDA
Traisental

Ida Haimel
3133 Traismauer
St. Georgenergasse 5

Tel. +43 664 8620150
info@piwida.at
www.weingut-haimel.at

„Als Jungwinzerin habe ich die Liebe zu den PIWIs entdeckt und habe Freude daran, mit den neuen Rebsorten zu arbeiten. Sie ermöglichen mir die ökologische Bewirtschaftung im Biotop Weinberg“, schreibt Ida Haimel auf ihre Weinflaschen. Ihre Leidenschaft für PIWIs, für die pilzwiderstandsfähigen Sorten, entfachte sich schon auf der Weinbauschule im Alter von 15 Jahren. Fast gleichzeitig hat Haimels Mutter Renate die erste PIWI-Sorte im Weingut gepflanzt – den Souvignier Gris. Mit dem Donauriesling, Donauveltliner und dem Pinot Nova folgten drei weitere PIWI-Sorten. Heute ist die Mittzwanzigerin Ida Haimel bereits die Chefin am Weingut, vor zwei Jahren hat sie den kleinen Weinbetrieb in Traismauer von den Eltern übernommen, die jedoch nach wie vor voll dabei sind; die Mutter im Keller, der Vater unterstützt im Verkauf und liefert. Mittlerweile hat sich Haimel auf die PIWIs spezialisiert, die schon die Hälfte der 5,5 Hektar Weinbaufläche ausmachen. Daraus ist das Projekt „PIWIDA“ entstanden: eine Wortkreation aus PIWI und Ida, „das genau beschreibt, was die Marke PIWIDA verspricht: Beste PIWI-Sorten, vinifiziert von mir: IDA Haimel“, sagt die Winzerin. Bei ihren weißen PIWIs kommt der Jahrgang 2024 ins Glas: Der Donauveltliner steht in Nussdorf ob der Traisen auf einem kargen Boden – auf Konglomerat und Urgestein – zeigt sich lebhaft-spritzig und trinkvergnüglich mit ungemein klirrender Säure. Der Donauriesling ist kräftiger, steht auf einem Löss-Lehmboden in Wagram ob der Traisen, ein Wein mit Tiefe und Potenzial. Die PIWI-Spezialistin hat vom Donauriesling auch eine abgerundete, zugängliche Sparkling-Variante. Sehr eigenständig und auch speziell ist der Souvignier Gris. Mit seiner Fruchtsüße – Achtung: halbtrocken – und seiner lebhaften Säure ist das ein appetitlicher Wein, der als Speisenbegleiter vielseitig einsetzbar ist. Speziell ist auch der Rote PIWI – der kräftige Pinot Nova aus dem Jahr 2022, der Haimels Idee eines Rotweins aus dem Traisental darstellt. Vergoren im Stahltank und dann im gebrauchten 225-Liter-Fass ausgebaut – in seinem Gehabe ein etwas anderer Roter, doch auch interessant …

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2024 Grüner Veltliner Stoa
Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Zart duftig mit schüchterner Weißpfefferwürze, zitrusfrische Noten, grüne Birnen; viel Säurepikanz, einige Kohlensäure, Grapefruitzesten, knackiger, schlanker Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer und Der Wein vom Stein gehören seit langer Zeit zusammen. Der Stein charakterisiert einerseits das Weinbaugebiet Traisental – und somit die kargen, steinigen und kalkreichen Böden; andererseits steht der Stein auch sinnbildlich für die Weinphilosophie von Neumayer: kantige und herkunftstypische Weine zu machen. „Der Wein vom Stein ist der Terroir-Wein über die steinigen Lagen von mir“, sagt Neumayer über seinen Signature-Wein. Den Wein vom Stein gibt es Jahr für Jahr dreifach: vom Grünen Veltliner, vom Riesling und vom Weißburgunder. Letztere Sorte ist zwar nicht in der Traisental-DAC-Kennzeichnung für herkunftstypische Weine, die Burgundersorte muss noch als Herkunft Niederösterreich eingeordnet werden. Nichts desto weniger zeigt der Weißburgunder, dass er sich sichtlich wohl fühlt im Traisental, wenngleich der Grüne Veltliner und der Riesling meist noch einen Tick drüberstehen. Am meisten Spannung unter den drei jungen 2024er Stein-Weinen zieht der Riesling mit sich. Nur säureempfindlich sollte man nicht sein. Noch eine Besonderheit gilt für den Wein vom Stein: Es ist kein Riedenwein, sondern „ein Ortswein aus dem Traisental“, sagt der Winzer, wenngleich ein sehr hochwertiger aus Inzersdorf – genauso wie der Ikon-Veltliner, der immer die konzentrierte Veltliner-Essenz des Jahrgangs abbildet und den es nur in Kleinstmengen gibt. Sowohl beim Der Wein vom Stein als auch beim Ikon werden die Filetstücke, die allerbesten Parzellen, genommen. Der Grüne Veltliner spielt in Ludwig Neumayers Weinreigen die Hauptrolle – mit locker mehr als der Hälfte. Acht verschiedene Veltliner macht der Winzer – und kaum ein Wein kann sich dabei dem Kalk im steinigen Boden entziehen. „Der Kalk hält die Veltliner schlank“, sagt Neumayer. Zu den straffsten Weinen zählt immer der Erste-Lagen-Veltliner Ried Zwirch 1ÖTW. Das Veltliner-Pendant vom Rothenbart wirkt etwas milder, kann seine Inzersdorf-Typizität aber nicht leugnen. Außerdem zieht Neumayer aus der Dolomitkalkstein-Lage Rothenbart auch einen 1ÖTW-Riesling. Der Zwiri-Veltliner ist noch nicht so lang im Sortiment. Es ist der Dialektausdruck von Zwirch und bedeutet frei übersetzt „schräg hinüber“. Schräg ist auch die Schieflage, ebenso ein Ortswein aus Inzersdorf, für den Neumayer die Trauben aus seinen höheren Berglagen abgreift – und es geht immer um: Kalk-Stein.

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2024 Grüner Veltliner Ried Rafasetzen Inzersdorf
Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Zart kräuterwürzig und -fruchtig, apfelige Frische; straffer, schroffer Veltliner, Blutorangen, Maracuja, Grapefruitzesten, pfeffrig, schlank und geradlinig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer und Der Wein vom Stein gehören seit langer Zeit zusammen. Der Stein charakterisiert einerseits das Weinbaugebiet Traisental – und somit die kargen, steinigen und kalkreichen Böden; andererseits steht der Stein auch sinnbildlich für die Weinphilosophie von Neumayer: kantige und herkunftstypische Weine zu machen. „Der Wein vom Stein ist der Terroir-Wein über die steinigen Lagen von mir“, sagt Neumayer über seinen Signature-Wein. Den Wein vom Stein gibt es Jahr für Jahr dreifach: vom Grünen Veltliner, vom Riesling und vom Weißburgunder. Letztere Sorte ist zwar nicht in der Traisental-DAC-Kennzeichnung für herkunftstypische Weine, die Burgundersorte muss noch als Herkunft Niederösterreich eingeordnet werden. Nichts desto weniger zeigt der Weißburgunder, dass er sich sichtlich wohl fühlt im Traisental, wenngleich der Grüne Veltliner und der Riesling meist noch einen Tick drüberstehen. Am meisten Spannung unter den drei jungen 2024er Stein-Weinen zieht der Riesling mit sich. Nur säureempfindlich sollte man nicht sein. Noch eine Besonderheit gilt für den Wein vom Stein: Es ist kein Riedenwein, sondern „ein Ortswein aus dem Traisental“, sagt der Winzer, wenngleich ein sehr hochwertiger aus Inzersdorf – genauso wie der Ikon-Veltliner, der immer die konzentrierte Veltliner-Essenz des Jahrgangs abbildet und den es nur in Kleinstmengen gibt. Sowohl beim Der Wein vom Stein als auch beim Ikon werden die Filetstücke, die allerbesten Parzellen, genommen. Der Grüne Veltliner spielt in Ludwig Neumayers Weinreigen die Hauptrolle – mit locker mehr als der Hälfte. Acht verschiedene Veltliner macht der Winzer – und kaum ein Wein kann sich dabei dem Kalk im steinigen Boden entziehen. „Der Kalk hält die Veltliner schlank“, sagt Neumayer. Zu den straffsten Weinen zählt immer der Erste-Lagen-Veltliner Ried Zwirch 1ÖTW. Das Veltliner-Pendant vom Rothenbart wirkt etwas milder, kann seine Inzersdorf-Typizität aber nicht leugnen. Außerdem zieht Neumayer aus der Dolomitkalkstein-Lage Rothenbart auch einen 1ÖTW-Riesling. Der Zwiri-Veltliner ist noch nicht so lang im Sortiment. Es ist der Dialektausdruck von Zwirch und bedeutet frei übersetzt „schräg hinüber“. Schräg ist auch die Schieflage, ebenso ein Ortswein aus Inzersdorf, für den Neumayer die Trauben aus seinen höheren Berglagen abgreift – und es geht immer um: Kalk-Stein.

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2024 Gemischter Satz Stoa
Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ein Mix aus fast zehn Rebsorten, jedoch kein Grüner Veltliner, aromatisch, schotig, Stachelbeernoten, Steinobstanklänge, am Gaumen mild, weiche Fülle, zart schokoladige Noten, Kakao, etwas gefällig, einfach trinkig.

Weißwein
Gemischter Satz
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer und Der Wein vom Stein gehören seit langer Zeit zusammen. Der Stein charakterisiert einerseits das Weinbaugebiet Traisental – und somit die kargen, steinigen und kalkreichen Böden; andererseits steht der Stein auch sinnbildlich für die Weinphilosophie von Neumayer: kantige und herkunftstypische Weine zu machen. „Der Wein vom Stein ist der Terroir-Wein über die steinigen Lagen von mir“, sagt Neumayer über seinen Signature-Wein. Den Wein vom Stein gibt es Jahr für Jahr dreifach: vom Grünen Veltliner, vom Riesling und vom Weißburgunder. Letztere Sorte ist zwar nicht in der Traisental-DAC-Kennzeichnung für herkunftstypische Weine, die Burgundersorte muss noch als Herkunft Niederösterreich eingeordnet werden. Nichts desto weniger zeigt der Weißburgunder, dass er sich sichtlich wohl fühlt im Traisental, wenngleich der Grüne Veltliner und der Riesling meist noch einen Tick drüberstehen. Am meisten Spannung unter den drei jungen 2024er Stein-Weinen zieht der Riesling mit sich. Nur säureempfindlich sollte man nicht sein. Noch eine Besonderheit gilt für den Wein vom Stein: Es ist kein Riedenwein, sondern „ein Ortswein aus dem Traisental“, sagt der Winzer, wenngleich ein sehr hochwertiger aus Inzersdorf – genauso wie der Ikon-Veltliner, der immer die konzentrierte Veltliner-Essenz des Jahrgangs abbildet und den es nur in Kleinstmengen gibt. Sowohl beim Der Wein vom Stein als auch beim Ikon werden die Filetstücke, die allerbesten Parzellen, genommen. Der Grüne Veltliner spielt in Ludwig Neumayers Weinreigen die Hauptrolle – mit locker mehr als der Hälfte. Acht verschiedene Veltliner macht der Winzer – und kaum ein Wein kann sich dabei dem Kalk im steinigen Boden entziehen. „Der Kalk hält die Veltliner schlank“, sagt Neumayer. Zu den straffsten Weinen zählt immer der Erste-Lagen-Veltliner Ried Zwirch 1ÖTW. Das Veltliner-Pendant vom Rothenbart wirkt etwas milder, kann seine Inzersdorf-Typizität aber nicht leugnen. Außerdem zieht Neumayer aus der Dolomitkalkstein-Lage Rothenbart auch einen 1ÖTW-Riesling. Der Zwiri-Veltliner ist noch nicht so lang im Sortiment. Es ist der Dialektausdruck von Zwirch und bedeutet frei übersetzt „schräg hinüber“. Schräg ist auch die Schieflage, ebenso ein Ortswein aus Inzersdorf, für den Neumayer die Trauben aus seinen höheren Berglagen abgreift – und es geht immer um: Kalk-Stein.

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2024 Sauvignon Blanc Giess
Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Sehr gewürzig, vegetale Noten, Lauch, Spargel; am Gaumen zart fruchtsüß, rauchige Noten, kräuterwürzig, Stachelbeeren, saftig ins Mollige gehend, üppiger Sauvignon mit relativ milder Säure.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

Ludwig Neumayer und Der Wein vom Stein gehören seit langer Zeit zusammen. Der Stein charakterisiert einerseits das Weinbaugebiet Traisental – und somit die kargen, steinigen und kalkreichen Böden; andererseits steht der Stein auch sinnbildlich für die Weinphilosophie von Neumayer: kantige und herkunftstypische Weine zu machen. „Der Wein vom Stein ist der Terroir-Wein über die steinigen Lagen von mir“, sagt Neumayer über seinen Signature-Wein. Den Wein vom Stein gibt es Jahr für Jahr dreifach: vom Grünen Veltliner, vom Riesling und vom Weißburgunder. Letztere Sorte ist zwar nicht in der Traisental-DAC-Kennzeichnung für herkunftstypische Weine, die Burgundersorte muss noch als Herkunft Niederösterreich eingeordnet werden. Nichts desto weniger zeigt der Weißburgunder, dass er sich sichtlich wohl fühlt im Traisental, wenngleich der Grüne Veltliner und der Riesling meist noch einen Tick drüberstehen. Am meisten Spannung unter den drei jungen 2024er Stein-Weinen zieht der Riesling mit sich. Nur säureempfindlich sollte man nicht sein. Noch eine Besonderheit gilt für den Wein vom Stein: Es ist kein Riedenwein, sondern „ein Ortswein aus dem Traisental“, sagt der Winzer, wenngleich ein sehr hochwertiger aus Inzersdorf – genauso wie der Ikon-Veltliner, der immer die konzentrierte Veltliner-Essenz des Jahrgangs abbildet und den es nur in Kleinstmengen gibt. Sowohl beim Der Wein vom Stein als auch beim Ikon werden die Filetstücke, die allerbesten Parzellen, genommen. Der Grüne Veltliner spielt in Ludwig Neumayers Weinreigen die Hauptrolle – mit locker mehr als der Hälfte. Acht verschiedene Veltliner macht der Winzer – und kaum ein Wein kann sich dabei dem Kalk im steinigen Boden entziehen. „Der Kalk hält die Veltliner schlank“, sagt Neumayer. Zu den straffsten Weinen zählt immer der Erste-Lagen-Veltliner Ried Zwirch 1ÖTW. Das Veltliner-Pendant vom Rothenbart wirkt etwas milder, kann seine Inzersdorf-Typizität aber nicht leugnen. Außerdem zieht Neumayer aus der Dolomitkalkstein-Lage Rothenbart auch einen 1ÖTW-Riesling. Der Zwiri-Veltliner ist noch nicht so lang im Sortiment. Es ist der Dialektausdruck von Zwirch und bedeutet frei übersetzt „schräg hinüber“. Schräg ist auch die Schieflage, ebenso ein Ortswein aus Inzersdorf, für den Neumayer die Trauben aus seinen höheren Berglagen abgreift – und es geht immer um: Kalk-Stein.

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2024 Grüner Veltliner Kammerling
Weinkultur Preiß
Traisental

Gute Veltlinerfülle, viel Kernobst, roter Apfel, gewürzig; zitrusfrisch, Grapefruit, saftig, guter Spannungsbogen, viel Lösscharakter, milde Säure, appetitlich.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinkultur Preiß
Traisental

Viktoria Preiß
3134 Theyern
Ringgasse 4

Seit mehr als 100 Jahren gibt es bereits die Weinfamilie Preiß im Traisental. Viktoria Preiß leitet das Weinkulturgut in fünfter Generation. Ihr Bruder Maximilian führt das parallele Obstgut. Beim Wein gibt es heuer einen Meilenstein: Der aktuelle Jahrgang 2024 war der letzte in Umstellung. Mit 2025 und den draußen wachsenden Weintrauben „sind wir bio-zertifiziert“, freut sich Viktoria Preiß. 13 Hektar werden in und um Theyern bewirtschaftet. 60 Prozent macht der Grüne Veltliner aus, zehn Prozent der Riesling, der Rest fällt unter Sortenvielfalt – wobei der Chardonnay „ein Liebkind“ der Winzerin ist. Der Wein aus der Ried Brunndoppel ist eine karge Lage in Nußdorf, ein reiner Südhang, der von drei Seiten mit Wald umgeben ist, dementsprechend lebhaft und frisch kommt der im Stahltank ausgebaute Wein daher. Die Kammerling-Weine sind unkomplizierte, süffige Einsteigerweine. „Kammerling sind Mikrofossilien, die im Konglomerat-Gestein vorkommen“, erklärt die Winzerin, sozusagen gebietstypische Weine fürs Traisental. Vier unterschiedliche Riedenweine bilden die Veltliner-Spitze – und aus der Ried Pletzengraben keltert Preiß einen bemerkenswerten Lagen-Riesling. Alle Weine sind mit Drehverschlüssen ausgestattet – bis auf die Veltliner der Rieden Berg und Brunndoppel, sie sind mit Naturkork verschlossen.

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2024 Gelber Muskateller Kammerling
Weinkultur Preiß
Traisental

Zarte Holundernote, sehr traubig, dezent aromatisch, mild und einladend; Hauch von Zuckerspitzerl, etwas gefällig, leichtgewichtig, frischer, schlanker Terrassenwein.

Weißwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weinkultur Preiß
Traisental

Viktoria Preiß
3134 Theyern
Ringgasse 4

Seit mehr als 100 Jahren gibt es bereits die Weinfamilie Preiß im Traisental. Viktoria Preiß leitet das Weinkulturgut in fünfter Generation. Ihr Bruder Maximilian führt das parallele Obstgut. Beim Wein gibt es heuer einen Meilenstein: Der aktuelle Jahrgang 2024 war der letzte in Umstellung. Mit 2025 und den draußen wachsenden Weintrauben „sind wir bio-zertifiziert“, freut sich Viktoria Preiß. 13 Hektar werden in und um Theyern bewirtschaftet. 60 Prozent macht der Grüne Veltliner aus, zehn Prozent der Riesling, der Rest fällt unter Sortenvielfalt – wobei der Chardonnay „ein Liebkind“ der Winzerin ist. Der Wein aus der Ried Brunndoppel ist eine karge Lage in Nußdorf, ein reiner Südhang, der von drei Seiten mit Wald umgeben ist, dementsprechend lebhaft und frisch kommt der im Stahltank ausgebaute Wein daher. Die Kammerling-Weine sind unkomplizierte, süffige Einsteigerweine. „Kammerling sind Mikrofossilien, die im Konglomerat-Gestein vorkommen“, erklärt die Winzerin, sozusagen gebietstypische Weine fürs Traisental. Vier unterschiedliche Riedenweine bilden die Veltliner-Spitze – und aus der Ried Pletzengraben keltert Preiß einen bemerkenswerten Lagen-Riesling. Alle Weine sind mit Drehverschlüssen ausgestattet – bis auf die Veltliner der Rieden Berg und Brunndoppel, sie sind mit Naturkork verschlossen.

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2024 Frühroter Veltliner
Weingut Siedler Alex.
Traisental

Aromatisch, gewürzig, viel Zitrusfrische, gelbe Birnen; bereits einige Fülle, saftig und aromatisch, grüne Äpfel, Birnen, Grapefruits, lebhaft, mittellang.

Weißwein
Frühroter Veltliner
Schraubverschluss

Weingut Siedler Alex.
Traisental

Alexander Siedler
3134 Reichersdorf
Obere Ortsstraße 25

Seit 15 Jahren macht Alexander Siedler aus Reichersdorf den Wein am Familiengut, das seit fünf Generationen besteht. Vermarket wird zur Hälfte über AB-Hof-Kunden. Die andere Hälfte geht an Vinotheken, den Handel und in die Welt. Seine Weingärten, die alle in Reichersdorf sind, bewirtschaften Siedler und seine Frau Manuela nachhaltig. Zwei Drittel des Weinschaffens macht der Grüne Veltliner aus. Riesling macht zehn Prozent der Menge aus. Den Veltliner-Einstieg bildet ein süffiger Traisentaler Gebietswein. Mit zwei Riedenweinen setzt Siedler nach. Der Veltliner Buchhammer ist eine Hochplateaulage mit hohem Kalkanteil. Der Veltliner Alte Setzen in der Reserve-Kategorie im großen Holz ausgebaut, hat einen attraktiven burgundischen Einschlag. Von der Alten Setzen weiß Siedler jedoch auch mit einem straffen, jungen Riesling zu begeistern, der in der aktuellen Sortimentsverkostung der klare Punktesieger ist. Neben dem Grünen Veltliner und Riesling steht die niederösterreichische Sortenvielfalt an –wobei der Frührote Veltliner ein bisschen ein Steckenpferd Siedlers ist. Bei allen Weinen punktet Siedler mit einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis. Die Unkompliziertheit beginnt schon beim Einschenken. Alle Weine sind verschraubt.

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2024 Sauvignon Blanc Konglomerat
Weingut Siedler Alex.
Traisental

Reife Schoten, Stachelbeeren, kühle Aromatik; fruchtsüß, rund, sehr zugänglich, grüner Paprika, Brennessel, kräuterwürzig, mittelgewichtig, trinkig.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€
Schraubverschluss

Weingut Siedler Alex.
Traisental

Alexander Siedler
3134 Reichersdorf
Obere Ortsstraße 25

Seit 15 Jahren macht Alexander Siedler aus Reichersdorf den Wein am Familiengut, das seit fünf Generationen besteht. Vermarket wird zur Hälfte über AB-Hof-Kunden. Die andere Hälfte geht an Vinotheken, den Handel und in die Welt. Seine Weingärten, die alle in Reichersdorf sind, bewirtschaften Siedler und seine Frau Manuela nachhaltig. Zwei Drittel des Weinschaffens macht der Grüne Veltliner aus. Riesling macht zehn Prozent der Menge aus. Den Veltliner-Einstieg bildet ein süffiger Traisentaler Gebietswein. Mit zwei Riedenweinen setzt Siedler nach. Der Veltliner Buchhammer ist eine Hochplateaulage mit hohem Kalkanteil. Der Veltliner Alte Setzen in der Reserve-Kategorie im großen Holz ausgebaut, hat einen attraktiven burgundischen Einschlag. Von der Alten Setzen weiß Siedler jedoch auch mit einem straffen, jungen Riesling zu begeistern, der in der aktuellen Sortimentsverkostung der klare Punktesieger ist. Neben dem Grünen Veltliner und Riesling steht die niederösterreichische Sortenvielfalt an –wobei der Frührote Veltliner ein bisschen ein Steckenpferd Siedlers ist. Bei allen Weinen punktet Siedler mit einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis. Die Unkompliziertheit beginnt schon beim Einschenken. Alle Weine sind verschraubt.

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2024 Gelber Muskateller Frizzante
Weingut Siedler Alex.
Traisental

Frisch-fruchtiger Muskateller mit süßer Holunder- und Stachelbeer-Aromatik, rauchige Würze; zitrusfrisch, muskatig, weintraubig, gerundet, einfach trinkvergnüglich.

Schaumwein
Gelber Muskateller
€€
Schraubverschluss

Weingut Siedler Alex.
Traisental

Alexander Siedler
3134 Reichersdorf
Obere Ortsstraße 25

Seit 15 Jahren macht Alexander Siedler aus Reichersdorf den Wein am Familiengut, das seit fünf Generationen besteht. Vermarket wird zur Hälfte über AB-Hof-Kunden. Die andere Hälfte geht an Vinotheken, den Handel und in die Welt. Seine Weingärten, die alle in Reichersdorf sind, bewirtschaften Siedler und seine Frau Manuela nachhaltig. Zwei Drittel des Weinschaffens macht der Grüne Veltliner aus. Riesling macht zehn Prozent der Menge aus. Den Veltliner-Einstieg bildet ein süffiger Traisentaler Gebietswein. Mit zwei Riedenweinen setzt Siedler nach. Der Veltliner Buchhammer ist eine Hochplateaulage mit hohem Kalkanteil. Der Veltliner Alte Setzen in der Reserve-Kategorie im großen Holz ausgebaut, hat einen attraktiven burgundischen Einschlag. Von der Alten Setzen weiß Siedler jedoch auch mit einem straffen, jungen Riesling zu begeistern, der in der aktuellen Sortimentsverkostung der klare Punktesieger ist. Neben dem Grünen Veltliner und Riesling steht die niederösterreichische Sortenvielfalt an –wobei der Frührote Veltliner ein bisschen ein Steckenpferd Siedlers ist. Bei allen Weinen punktet Siedler mit einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis. Die Unkompliziertheit beginnt schon beim Einschenken. Alle Weine sind verschraubt.

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2024 TramonZante Frizzante Zweigelt Rosé
Weingut Siedler Alex.
Traisental

Zarte Beerenfrucht, Erdbeeren, grüne Kirschen, gute Frische; Erdbeermark, kirschig, bisschen milchschokoladig, gerundet, gerbstoffiges Finish, sehr eigenständig.

Schaumwein
Zweigelt
€€
Schraubverschluss

Weingut Siedler Alex.
Traisental

Alexander Siedler
3134 Reichersdorf
Obere Ortsstraße 25

Seit 15 Jahren macht Alexander Siedler aus Reichersdorf den Wein am Familiengut, das seit fünf Generationen besteht. Vermarket wird zur Hälfte über AB-Hof-Kunden. Die andere Hälfte geht an Vinotheken, den Handel und in die Welt. Seine Weingärten, die alle in Reichersdorf sind, bewirtschaften Siedler und seine Frau Manuela nachhaltig. Zwei Drittel des Weinschaffens macht der Grüne Veltliner aus. Riesling macht zehn Prozent der Menge aus. Den Veltliner-Einstieg bildet ein süffiger Traisentaler Gebietswein. Mit zwei Riedenweinen setzt Siedler nach. Der Veltliner Buchhammer ist eine Hochplateaulage mit hohem Kalkanteil. Der Veltliner Alte Setzen in der Reserve-Kategorie im großen Holz ausgebaut, hat einen attraktiven burgundischen Einschlag. Von der Alten Setzen weiß Siedler jedoch auch mit einem straffen, jungen Riesling zu begeistern, der in der aktuellen Sortimentsverkostung der klare Punktesieger ist. Neben dem Grünen Veltliner und Riesling steht die niederösterreichische Sortenvielfalt an –wobei der Frührote Veltliner ein bisschen ein Steckenpferd Siedlers ist. Bei allen Weinen punktet Siedler mit einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis. Die Unkompliziertheit beginnt schon beim Einschenken. Alle Weine sind verschraubt.

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2023 Traminer Kalk Konglomerat
Weingut Tom Dockner
Traisental

Zarte Fruchtaromatik, schmeichelnde Fülle und Tiefe, wird mit Belüftung straffer, salzige Komponente; kräftig mit üppiger Fülle, etwas schwermütig, Marzipan, weiße Schokolade, zart würzig, nach hinten straffer. Weinbegleiter zur Käseplatte.

Weißwein
Traminer
€€
Schraubverschluss

Weingut Tom Dockner
Traisental

Tom Dockner
3134 Theyern
Traminerweg 3

Die Umstellung ist geschafft. Tom Dockner ist seit heuer offiziell ein Bioweingut. Die Umstellung war behutsam. Der Traisentaler Winzer hat sich dafür rund 15 Jahre Zeit genommen. Nachhaltigkeit und Nähe zur Natur spielen auch eine wichtige Rolle. Die Ortschaft Theyern liegt zwar am Rand des Traisentals und hoch oben, schaut man aber von Theyern auf Dockners Weingartenreich, so ist Theyern der Mittelpunkt, denn „wir haben alle unsere Weingärten im Umkreis von 2,5 Kilometer“, betont der Winzer. Mit der Biobewirtschaftung gibt es eine weitere Neuerung: Künftig will Dockner wieder alle seine Lagenweine mit Naturkork verschließen, „weil der Wein eine andere Entwicklung macht – und nach fünf Jahren Lagerung ist Naturkork besser“, erzählt Dockner über seine Erfahrungen. Bei seinem Premium-Grünen-Veltliner aus der Ried Hochschopf war der Kork schon obligatorisch, beim Pletzengraben und der Riede Alte Setzen, die Dockner heuer als neue Erste Lage im Programm hat, zieht er mit dem jungen 2024er Jahrgang gleich. Alle drei Rieden sind als 1ÖTW ausgezeichnet, somit Erste Lagen der Traditionsweingüter, denen Dockner angehört. Die Unterschiede sind schmeckbar: Hochschopf ist vom Bodentypus her ein Gemenge aus Löss, Schluff und Kalk. Pletzengraben ist ein Kalkkonglomeratboden. Beide Veltliner wachsen auf mehr als 350 Meter Seehöhe, wodurch den Weinen oft eine kühle Aura innewohnt, ausgebaut werden beide im 2.500er Holzfass. Der neue 1ÖTW-Lagenwein befindet sich im nördlichsten Teil der Alten Setzen, auf einem lehmig-schluffigen Löss mit kalkhaltigem Untergrund. Der Kalk ist sowieso omnipräsent im Traisental und formt die spezielle straffe Charakteristik der Weine. Diese kalkige Straffheit und das Cool Climate des Traisentals lässt besonders den Riesling, die zweite Rebsorte im Traisentaler DAC-Herkunftssystem, leuchten. Der Pletzengraben-Lagenwein ist zwar sehr jung, zeigt aber schon sein Potenzial für eine lange Genussreise. Das heurige Filetstück in der Mitte der Pyramide ist der Riesling Ortswein – ein mittelkräftiger, vitaler Ortswein aus Inzersdorf voller Spannung. Die Trauben für diesen straffen Riesling sind aus den Lagen Himmelreich und Pletzengraben. Weil sich der Klimawandel jedoch auch im noch kühlen Traisental nicht verleugnen lässt, gewinnt der Blick auf Rotwein eine gewisse Bedeutung. Bei Tom Dockner steht dabei der Pinot Noir im Blickwinkel, wo der Winzer schon mehr Stöcke hat als vom Zweigelt – und er möchte bei ihm oben in Theyern noch mehr Pinot aussetzen. Das Burgunder-Abenteuer ist vielversprechend.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -