Weinguide
Ausgabe 2021/22
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2019 Grüner Veltliner Ried Stein 1ÖTW Engabrunn
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Ziemliche Duftfülle, reife Gelbfrucht mit exotischen An-
klängen, süße Noten, tief, gelbes Fruchtgelee; voller Saft und Kraft, subtile Fülle, tolle Frucht, zugleich elegant, mittelkräftig, guter Biss, hinten dann Grapefruits.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
Fax. -22
bernhard@ott.at
www.ott.at

Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts von Bernhard Ott ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – denn die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückte Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Traminer, Müller-Thurgau, Silvaner, Roter Veltliner und Weißburgunder. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-
dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher auch noch Umstellungs-
flächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Be-
grünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher von Hand. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren, die Weine gewinnen durch die lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung an Facetten und Tiefgang. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premium-
Segment besetzt ein Trio aus Einzellagen-Weinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie den Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Die Basisweine aus dem eher kühlen Jahrgang 2020 bestechen durch Feinheit, Frische und Knackigkeit, die Reserven und Lagenweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2019 durch Komplexität, Geschmackstiefe und Struktur. Gerade diese Weine benötigen noch Flaschenreife. So dürfte der Lagenwein vom Rosenberg, der bei der Top-Wein-Verkostung noch nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte, in Bälde den fünften Stern erobern.ps

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2019 Hutzler Grüner Veltliner
Weingut Stefan Bauer
Wagram

Banane, Bratapfel, Ringlotten, fruchtsüß, Waldhonig; mineralisch, Grapefruit und Ananas, stoffig, extraktsüß, schwarzer Pfeffer, super Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Stefan Bauer
Wagram

Stefan Bauer
3465 Königsbrunn am Wagram
Rathausplatz 19

Stefan Bauer ist Perfektionist: Nur die Handlese seiner rund 20 Hektar garantiert ihm die hohe Qualität. Er baut dabei alle seine Weingartenparzellen extra aus und zieht erst nach dem Gären seine Rieden zusammen, was ihm maximalen Handlungsspielraum gibt für seine Königsbrunner Lagen Hochrain, Bromberg und Rainthal sowie für seinen ältesten Weingarten, den Steinagrund in Fels am Wagram. Mit der neuen Herkunftspyramide hat Bauer seine Weine neu strukturiert und an der Basis, die von den Gebietsweinen eingenommen wird, die Wagram-Schiene eingeführt. Das Mittelsegment der Ortsweine ist in Planung. An der Spitze, bei den Lagenweinen, hat Bauer mit dem Bromberg und dem jahrgangsversetzten Steinagrund zwei sehr unterschiedlich ausgeformte Veltliner – und setzt mit seinen beiden Hutzler-Weinen, die ebenso Lagencharakter haben, on top ein Ausrufezeichnen. Der „Hutzler“ ist eine namentliche Reminiszenz an seine Großeltern. Von diesem Filetstück auf dem Hochrain macht Bauer einen grandiosen Grünen Veltliner sowie einen zeitlos schönen halbtrockenen Roten Veltliner, was ihm perfekt ansteht. Beide Hutzlers werden im 500er-Akazienfass ausgebaut – und er gönnt ihnen Zeit zur Reife, bevor er sie auf den Markt bringt. Daher freuen wir uns gerade über den fantastischen 2019er – was auch für Bauers Steinagrund gilt.

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2019 Riesling Ried Mordthal 1ÖTW, Ruppersthal
Weinberghof Fritsch
Wagram

Enorm saftig und ausdrucksstark, saftiger Pfirsich, lebhaft; viel Sortentypizität, exotische Frucht, auch Marillen, kristall-
klare Säure, Riesen-Riesling.

Weißwein
Riesling
€€€
Naturkork

Weinberghof Fritsch
Wagram

Karl Fritsch
3470 Oberstockstall
Schlossbergstraße 9

Tel. +43 2279 5037
info@fritsch.cc
www.fritsch.cc

Wer beim Wein Mainstream sucht, wird bei Karl Fritsch nichts ernten. Der Respekt-Biodyn-Winzer geht seit 15 Jahren konsequent den Weg, unverwechselbare, eigenständige Weine im Einklang mit der Natur zu machen, und ist dabei sehr erfolgreich unterwegs. Alle Weine sind spontanvergoren und durchlaufen einen Säureabbau. Dann geht es um Geduld. Fritsch gönnt seinen Premium-Weinen viel Zeit, bevor er sie in den Markt bringt – und der Winzer geht jetzt noch einen Schritt nach vorn und bringt seine Lagenweine künftig erst mit Frühling des übernächsten Jahres nach der Ernte und lässt seine Weine damit sechs Monate länger auf dem Weingut ausreifen. Zwischen den Wagram-Gebietsweinen und seinen Lagenweinen hat Fritsch erstmals den Veltliner-Ortswein „Kirchberg“ geschoben, der heuer ausschließlich über Wein&Co vermarktet wird. In jeder seiner drei Top-Lagen setzt der Winzer ein klares Sorten-
profil, die dort perfekt passt. Der Löss-geprägte Schlossberg ist Grüner Veltliner pur, im kühleren Mordthal steht sein Riesling, und in der kargen von Schiefer und Granit geprägten Ried Steinberg findet der Rote Veltliner ideale Bedingungen vor. Die längste Reise auf dem Weingut hat immer Fritschs „Tausend Weiß“ – eine fantastische Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay, die drei Jahre großteils in gebrauchten 500er-Fässern ausgebaut wurde und nur auf 1000 Flaschen limitiert ist. Wer auf Burgunder steht – ein Wow-Wein!

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2019 Roter Veltliner Ried Steinberg Privat Erste Lage
Weingut Josef Fritz
Wagram

Archetypische Nase nach Zuckerwatte und roten Beeren, enorm reichhaltig, ohne je üppig zu werden, Birnenfrucht sowie Melisse, bei aller Dichte gibt die Finesse den Ton an, große Reserven.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Josef Fritz
Wagram

Josef Fritz
3701 Zaussenberg
Ortsstraße 3

Von den Erste-Lagen- und Reserveweinen des Weingutes Fritz, das nunmehr auch der Vereinigung der Österreichischen Traditionsweingüter angehört, konnte man zurecht einiges erwarten, zumal sie großteils dem exzellenten Weinjahr 2019 entstammen. Dass es aber am Wogenrain auch möglich war, dem Jahrgang 2020 sehr gute Qualitäten zu entlocken, beweisen bereits die zum Auftakt zu rechnenden Gewächse, wie etwa der signifikante Lössveltliner von der Ried Himmelreich oder auch die beiden leichteren Roten Veltliner namens Wagram Terrassen und Ried Steinberg, die Herkunft wie Rebsorte perfekt widerspiegeln. Das Gleiche kann man auch von den beiden kräftigen Repräsentanten dieser Rebsorte behaupten, die sich zu wahren Prachtexemplaren entwickelt haben. Während dem Steinberg Privat Tiefgang und „burgundische“ Noblesse zu eigen sind, glänzt der Mordthal mit Vitalität und einem wahren Fruchtfeuerwerk. Von den großen Reserven präsentiert sich der Chardonnay bei dezentem Holzeinsatz schon rund und harmonisch, doch auch der sanft strömende, nie vorlaute Traminer besitzt seine Meriten. Als Novität gibt es auch einen Pfirsich-fruchtigen Riesling in Reserve-Qualität aus dem Jahr 2017, der vom zweijährigen Lager auf der Feinhefe und der Flaschenreife schmeckbar profitiert hat. Das Metier von Sohn Johannes sind die maischevergorenen Weißen unter der Bezeichnung Tertiär, von denen sich der Sauvignon 2020 bereits in jugendlicher Hochform präsentiert. Mit zahl-
reichen Fruchtnuancen versehen, gleitet er gewissermaßen höchst geschmeidig und elegant über den Gaumen und übertrifft vermutlich sogar den Vinaria Trophy Preisträger aus dem Vorjahr.

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2018 Inspiration Burgundercuvée
Weingut Norbert Greil
Wagram

(CH/WB) Füllig, gut burgundisch, Butterzopf, Haselnuss, Steinpilz; gut integriertes Holz, viel Mokka, rauchig, dunkle Würze, Kakao, balanciert, druckvoll, erst am Beginn seiner Reise.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€
Schraubverschluss

Weingut Norbert Greil
Wagram

Norbert Greil
3465 Unterstockstall
Alte Weinstraße 4

Tel. +43 2279 2139
Fax. -14
office@weingut-greil.at
www.weingut-greil.at

Norbert Greil aus Unterstockstall macht sehr klassische Wagram-typische Weine. Sein Weinbetrieb ist „sehr sortenbezogen, und die Weine werden immer lagengetreu ausgebaut“. Die Hälfte seines Weinschaffens – und somit auf etwa vier Hektar – bildet die „Grüner-Veltliner-Linie“. Die aromatischen Weine wie Riesling. Muskateller und Traminer hat er auch zusammengefasst. Als dritte Gruppe hat er die „Burgunder-Linie“, bei der er mit Weißburgunder und Chardonnay glänzt. Der Winzer steht aber auch für den einen oder anderen Wein abseits von Herkunft und Mainstream. Diese Weine nennt Greil die „Terra-Linie“. Terra gibt es in Weiß und Rot – sie sind im halbtrockenen Bereich, von höherem Alkohol geprägt und atmen nur für kurze Zeit im kleinen Barrique, damit das Holz sich nicht in den Vordergrund spielt. Die Frucht ist von Dörrobst-Aromen geprägt oder gehrt sogar ein bisschen in die Amarone-Richtung. Bei den Greil-Sortenklassikern steht besonders die Löss-geprägte Lage Schlossberg im Fokus – von welcher der Winzer neben dem Veltliner auch einen Riesling, Weißburgunder und Chardonnay herauszieht. Bei den Schlossberg-Weinen ist meist ein bisschen Holzcharme dabei – generell werden jedoch Greils Weißweine im Edelstahl ausgebaut. Den jungen Jahrgang vergleicht der Winzer als „back to the 80ies and 90ies“.

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2018 Engilmar Weißburgunder Große Reserve
Weingut Nimmervoll
Wagram

Konzentriert, Orangenzesten, Kumquats, Birnen, Dörrobst, hauchzarte Gewürznoten; schließt nahtlos an, hinten nussig-malzig, Hauch Marzipan, kraftvoll, viele Facetten, Schmelz, Prise Gerbstoffe, zartes Säurerückgrat, lang, ausgewogen.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Nimmervoll
Wagram

Claudia & Gregor Nimmervoll
3470 Engelmannsbrunn
Steingassl 30

Begonnen hat alles im Jahr 1930, als Johann Nimmervoll einen kleinen Weingarten auf dem Schafflerberg kaufte. 2002 vinifizierte sein Urenkel Gregor seinen ersten Jahrgang kompromisslos nach den eigenen Vorstellungen; abgefüllt wurde er nicht. Seither hat sich viel getan. Der Keller wurde neu gebaut und zwischenzeitlich erweitert, weil die Weingartenfläche signifikant ausgedehnt wurde. Richtig aufgezeigt hat der aufstrebende junge Mann mit dem Jahrgang 2008, den er als seinen besten bezeichnet. Mit Claudia hat er eine Seelenverwandte an seiner Seite. Winzer zu sein ist der Lebenstraum von beiden. Die jungen Leute besitzen Anteile an unterschiedlichen Lagen, von den besten gibt es Riedenweine. Die Ried Eisenhut kennzeichnet ein Untergrund aus rotem Schotter und sandigem Löss; hier stehen Roter Veltliner und Traminer. Mittersteig bei Gösing besteht aus tiefem Löss, hier gedeiht Weißburgunder. Auf der mächtigen Lössriede Schafflerberg bei Fels stehen sehr alte Rebstöcke von Grünem Veltliner. Die kleine Riede Fuxberg in Sichtweite zum Weingut mit ihrem kühlfeuchten, lehmigen Lössboden liefert einen ausgesprochen eleganten Wein, komponiert aus Gelbem und Rotem Traminer und uneingeschränkt zu empfehlen. Nur in den besten Jahren gibt es die Engilmar-Linie, benannt nach dem keltischen Namen von Engelmannsbrunn, was „von den Engeln geliebt“ bedeutet. Mit dem Jahrgng 2020 ist Gregor Nimmervoll sehr zufrieden. „Es wird wieder Engilmar-Weine geben, aber bis diese auf die Flasche kommen, wird noch einige Zeit vergehen.“ Auch dem Weißburgunder wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, der 2018er Engilmar ist ein echtes Sortenkonzentrat.

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2019 Traminer Ried Fuxberg
Weingut Nimmervoll
Wagram

Elegant, gelbe Pflaumen, Litschi, Rosen, Rosenholz; schließt aromatisch an, saftig, stoffig und agil, hinten und im Abgang auch rosa Grapefruits, nobel, gute Länge, Feinheit und Trinkfluss.

Weißwein
Traminer
€€€
Schraubverschluss

Weingut Nimmervoll
Wagram

Claudia & Gregor Nimmervoll
3470 Engelmannsbrunn
Steingassl 30

Begonnen hat alles im Jahr 1930, als Johann Nimmervoll einen kleinen Weingarten auf dem Schafflerberg kaufte. 2002 vinifizierte sein Urenkel Gregor seinen ersten Jahrgang kompromisslos nach den eigenen Vorstellungen; abgefüllt wurde er nicht. Seither hat sich viel getan. Der Keller wurde neu gebaut und zwischenzeitlich erweitert, weil die Weingartenfläche signifikant ausgedehnt wurde. Richtig aufgezeigt hat der aufstrebende junge Mann mit dem Jahrgang 2008, den er als seinen besten bezeichnet. Mit Claudia hat er eine Seelenverwandte an seiner Seite. Winzer zu sein ist der Lebenstraum von beiden. Die jungen Leute besitzen Anteile an unterschiedlichen Lagen, von den besten gibt es Riedenweine. Die Ried Eisenhut kennzeichnet ein Untergrund aus rotem Schotter und sandigem Löss; hier stehen Roter Veltliner und Traminer. Mittersteig bei Gösing besteht aus tiefem Löss, hier gedeiht Weißburgunder. Auf der mächtigen Lössriede Schafflerberg bei Fels stehen sehr alte Rebstöcke von Grünem Veltliner. Die kleine Riede Fuxberg in Sichtweite zum Weingut mit ihrem kühlfeuchten, lehmigen Lössboden liefert einen ausgesprochen eleganten Wein, komponiert aus Gelbem und Rotem Traminer und uneingeschränkt zu empfehlen. Nur in den besten Jahren gibt es die Engilmar-Linie, benannt nach dem keltischen Namen von Engelmannsbrunn, was „von den Engeln geliebt“ bedeutet. Mit dem Jahrgng 2020 ist Gregor Nimmervoll sehr zufrieden. „Es wird wieder Engilmar-Weine geben, aber bis diese auf die Flasche kommen, wird noch einige Zeit vergehen.“ Auch dem Weißburgunder wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, der 2018er Engilmar ist ein echtes Sortenkonzentrat.

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2019 Grüner Veltliner Der Ott Feuersbrunn
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Subtile Fülle, Hülsenfrüchte, Pfefferoni, Weizenbrot, etwas Grüntee, ruhig fließend, Boskop-Apfel, Würze; ungemein saftig, tolle Frucht, reif, gediegen, eleganter Schmelz, strahlt, lang, sehr schön.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
Fax. -22
bernhard@ott.at
www.ott.at

Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts von Bernhard Ott ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – denn die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückte Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Traminer, Müller-Thurgau, Silvaner, Roter Veltliner und Weißburgunder. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-
dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher auch noch Umstellungs-
flächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Be-
grünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher von Hand. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren, die Weine gewinnen durch die lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung an Facetten und Tiefgang. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premium-
Segment besetzt ein Trio aus Einzellagen-Weinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie den Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Die Basisweine aus dem eher kühlen Jahrgang 2020 bestechen durch Feinheit, Frische und Knackigkeit, die Reserven und Lagenweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2019 durch Komplexität, Geschmackstiefe und Struktur. Gerade diese Weine benötigen noch Flaschenreife. So dürfte der Lagenwein vom Rosenberg, der bei der Top-Wein-Verkostung noch nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte, in Bälde den fünften Stern erobern.ps

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2019 Grüner Veltliner Ried Rosenberg 1ÖTW Feuersbrunn
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Rauchig, dunkle Würze, Mandelspekulatius, viel rote Linsen, viele Facetten, gelber Apfel, Honigmelonen, süße Marillen; tiefgründige Frucht, herrlich saftige Mitte, kräftig, geschmeidig und strukturiert, Extraktsüße, beachtliche Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
Fax. -22
bernhard@ott.at
www.ott.at

Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts von Bernhard Ott ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – denn die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückte Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Traminer, Müller-Thurgau, Silvaner, Roter Veltliner und Weißburgunder. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-
dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher auch noch Umstellungs-
flächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Be-
grünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher von Hand. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren, die Weine gewinnen durch die lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung an Facetten und Tiefgang. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premium-
Segment besetzt ein Trio aus Einzellagen-Weinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie den Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Die Basisweine aus dem eher kühlen Jahrgang 2020 bestechen durch Feinheit, Frische und Knackigkeit, die Reserven und Lagenweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2019 durch Komplexität, Geschmackstiefe und Struktur. Gerade diese Weine benötigen noch Flaschenreife. So dürfte der Lagenwein vom Rosenberg, der bei der Top-Wein-Verkostung noch nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte, in Bälde den fünften Stern erobern.ps

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2019 Riesling vom Gestein Reserve
Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Markant, eigenständig, nussige Akzente, reife Weingartenpfirsiche, etwas Weihrauch, ein Hauch Feuerstein; schließt aromatisch nahtlos an, beachtliche Substanz, Fruchtschmelz, zugänglich, harmonisch, Reserven.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Alfred Reinberger
3484 Grafenwörth
Kremser Straße 10

Tel. +43 2738 2795
Fax. -4
weinbau@reinberger.at
www.reinberger.at

Mit dem Jahrgang 2020 ist Alfred Reinberger sehr zufrieden. „Wir konnten sehr fruchtige und harmonische Weine ernten, die langlebig und lagerfähig sind.“ Die Verkostung der aktuellen Serie bestätigt diese Aussage. Die Weine sind geprägt von viel Frucht, Kraft und Herkunftstypizität. Die Stilistik dieses besonnenen Winzers ist wiederum klar zu erkennen. Da ist nichts Vordergründiges oder Plakatives, die Weine ruhen in sich, sind bei moderatem Alkohol kräftig und strahlen Gelassenheit aus. Das gilt schon für die klassische Linie, die seit Jahren mittels Ganztraubenpressung gekeltert wird, um die Frucht und die Pikanz vom Wagram zu betonen. Die Trauben für die Reserven Grüner Veltliner Dorner und Roter Veltliner Fumberg bleiben bis zu acht Stunden auf der Maische, die Weine liegen anschließend für rund ein Jahr im Edelstahl auf der Feinhefe. Die große Reserve vom Grünen Veltliner Scheiben gibt es nur in hervorragenden Jahren, Maischestandzeit zwölf Stunden, sur lie mindestens zwanzig Monate im Stahltank; die aktuelle Ausgabe 2017 haben wir voriges Jahr vorgestellt. Die mächtigen, kalkhaltigen Löss-Schichten, auf denen die Reben stehen, und das von der Donau beeinflusste Kleinklima prägen den Charakter der Weine. Mit Brenner, Dorner, Scheiben und Fumberg verfügen die Reinbergers über Anteile an renommierten Lagen. Der Untergrund aus Löss ist selbst in den einfacheren Weinen zu erkennen, in den Reserven ist er prägend. So gesehen kann man ohne Weiteres von Terroir-Weinen sprechen, obwohl es dieser bescheidene Winzer nicht eigens betont. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beeindruckend, genau genommen müsste man fast bei jedem Wein das Attribut „PLV“ vergeben.

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2019 Grüner Veltliner Ried Felser Dorner Reserve
Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Druckvoll, Waldhonig, süße Blüten, Pfirsiche, ätherische Einsprengsel; aromatisches Dacapo, stoffig, cremiger Touch, Lössboden, lang, würzig-fruchtig im Nachhall, schwarzer Pfeffer, beste Perspektive.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Alfred Reinberger
3484 Grafenwörth
Kremser Straße 10

Tel. +43 2738 2795
Fax. -4
weinbau@reinberger.at
www.reinberger.at

Mit dem Jahrgang 2020 ist Alfred Reinberger sehr zufrieden. „Wir konnten sehr fruchtige und harmonische Weine ernten, die langlebig und lagerfähig sind.“ Die Verkostung der aktuellen Serie bestätigt diese Aussage. Die Weine sind geprägt von viel Frucht, Kraft und Herkunftstypizität. Die Stilistik dieses besonnenen Winzers ist wiederum klar zu erkennen. Da ist nichts Vordergründiges oder Plakatives, die Weine ruhen in sich, sind bei moderatem Alkohol kräftig und strahlen Gelassenheit aus. Das gilt schon für die klassische Linie, die seit Jahren mittels Ganztraubenpressung gekeltert wird, um die Frucht und die Pikanz vom Wagram zu betonen. Die Trauben für die Reserven Grüner Veltliner Dorner und Roter Veltliner Fumberg bleiben bis zu acht Stunden auf der Maische, die Weine liegen anschließend für rund ein Jahr im Edelstahl auf der Feinhefe. Die große Reserve vom Grünen Veltliner Scheiben gibt es nur in hervorragenden Jahren, Maischestandzeit zwölf Stunden, sur lie mindestens zwanzig Monate im Stahltank; die aktuelle Ausgabe 2017 haben wir voriges Jahr vorgestellt. Die mächtigen, kalkhaltigen Löss-Schichten, auf denen die Reben stehen, und das von der Donau beeinflusste Kleinklima prägen den Charakter der Weine. Mit Brenner, Dorner, Scheiben und Fumberg verfügen die Reinbergers über Anteile an renommierten Lagen. Der Untergrund aus Löss ist selbst in den einfacheren Weinen zu erkennen, in den Reserven ist er prägend. So gesehen kann man ohne Weiteres von Terroir-Weinen sprechen, obwohl es dieser bescheidene Winzer nicht eigens betont. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beeindruckend, genau genommen müsste man fast bei jedem Wein das Attribut „PLV“ vergeben.

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2019 Roter Veltliner Ried Gösinger Fumberg Reserve
Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Floral geprägt, Primeln, Alpenrosen, Honig, Dörrpflaumen, Kumquats, feine Bodentöne; vielschichtig, Frucht, Würze und Blütenaromen innig verwoben, kraftvoll und doch lebendig, feine Pikanz, lang, Reserven.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weinbau Familie Reinberger
Wagram

Alfred Reinberger
3484 Grafenwörth
Kremser Straße 10

Tel. +43 2738 2795
Fax. -4
weinbau@reinberger.at
www.reinberger.at

Mit dem Jahrgang 2020 ist Alfred Reinberger sehr zufrieden. „Wir konnten sehr fruchtige und harmonische Weine ernten, die langlebig und lagerfähig sind.“ Die Verkostung der aktuellen Serie bestätigt diese Aussage. Die Weine sind geprägt von viel Frucht, Kraft und Herkunftstypizität. Die Stilistik dieses besonnenen Winzers ist wiederum klar zu erkennen. Da ist nichts Vordergründiges oder Plakatives, die Weine ruhen in sich, sind bei moderatem Alkohol kräftig und strahlen Gelassenheit aus. Das gilt schon für die klassische Linie, die seit Jahren mittels Ganztraubenpressung gekeltert wird, um die Frucht und die Pikanz vom Wagram zu betonen. Die Trauben für die Reserven Grüner Veltliner Dorner und Roter Veltliner Fumberg bleiben bis zu acht Stunden auf der Maische, die Weine liegen anschließend für rund ein Jahr im Edelstahl auf der Feinhefe. Die große Reserve vom Grünen Veltliner Scheiben gibt es nur in hervorragenden Jahren, Maischestandzeit zwölf Stunden, sur lie mindestens zwanzig Monate im Stahltank; die aktuelle Ausgabe 2017 haben wir voriges Jahr vorgestellt. Die mächtigen, kalkhaltigen Löss-Schichten, auf denen die Reben stehen, und das von der Donau beeinflusste Kleinklima prägen den Charakter der Weine. Mit Brenner, Dorner, Scheiben und Fumberg verfügen die Reinbergers über Anteile an renommierten Lagen. Der Untergrund aus Löss ist selbst in den einfacheren Weinen zu erkennen, in den Reserven ist er prägend. So gesehen kann man ohne Weiteres von Terroir-Weinen sprechen, obwohl es dieser bescheidene Winzer nicht eigens betont. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beeindruckend, genau genommen müsste man fast bei jedem Wein das Attribut „PLV“ vergeben.

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2020 Löss III Ried Scheiben
Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

Gelb-grüne Farbe, kühles Aroma, feine Würze, dunkel getönt, kernige Struktur, Pfeffer, Bienenwachs, sehr individuell, momentan noch ziemlich verschlossen. Ein richtiger Herbstwein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

Franz Sauerstingl
3481 Fels am Wagram
Parkstraße 11

Der Jahrgang 2020 war nach Meinung von Franz Sauerstingl zweischneidig. Die klassischen Weine würden auf Augenhöhe mit den 2019ern stehen, bei den Reserven einen Deut dahinter. Die Zukunft wird es weisen. Jedenfalls haben die Weine genügend Säure in diesem Jahr. Eine gesicherte Zukunft. Das Wichtigste ist jedenfalls, dass die Weine aus dem doch nicht unproblematischen Jahrgang hervorragend sind. Weinbau gibt es übrigens hier seit 1794. Franz Sauerstingl ist seit 2002 für die Weine verantwortlich. Die Serie der Löss Veltliner von 1 bis 4 ist längst der Klassiker des Hauses. Diese interpretieren den Wagram in authentischster Ausprägung. Auch in diesem Jahr: Löss 1 ist trinkfreudig auf hohem Niveau. Löss 2 ist dann die Steigerung mit mineralischen Aspekten. Löss 3 kommt aus der Ried Scheiben. Von voll- mundiger Würze und kräftigem Ausdruck. Löss 4 kommt von den alten Rebbeständen in der Ried Brunnthal – ein großer vielschichtiger Grüner Veltliner mit viel Potenzial. Bei diesem Quartett an tollen Weinen ist wohl für jeden Weinfreund der richtige Tropfen dabei. Äußerst groß-
zügig präsentiert sich der 2020 Rote Veltliner Reserve – ein tiefgründiger Wein mit der höchsten Gradation des Jahrganges. Fast monumental und mächtig. Ewiges Leben, unbedingt Magnum-Flaschen einlagern. Übrigens, der 2020 Weißburgunder ist heuer für mich der spannendste Sommerwein ever.

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2020 Löss IV Ried Brunnthal
Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

13,5% Vol., Sattes gelb, ein Traum von spontan vergorenem Grünen Veltliner, tolle Traubenreife, Bienenwachs, Steinobst, Mandelwürze, pfeffrig, kompakt, stoffig, saftig, rauchig, große Eleganz, kalkige Aspekte, schmelzig, tolle Frucht, viel Wein mit viel Struktur, bei aller Kraft und Klasse fast verspielt wirkend. Ein Grüner Veltliner in schönster Wagramer Ausprägung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

Franz Sauerstingl
3481 Fels am Wagram
Parkstraße 11

Der Jahrgang 2020 war nach Meinung von Franz Sauerstingl zweischneidig. Die klassischen Weine würden auf Augenhöhe mit den 2019ern stehen, bei den Reserven einen Deut dahinter. Die Zukunft wird es weisen. Jedenfalls haben die Weine genügend Säure in diesem Jahr. Eine gesicherte Zukunft. Das Wichtigste ist jedenfalls, dass die Weine aus dem doch nicht unproblematischen Jahrgang hervorragend sind. Weinbau gibt es übrigens hier seit 1794. Franz Sauerstingl ist seit 2002 für die Weine verantwortlich. Die Serie der Löss Veltliner von 1 bis 4 ist längst der Klassiker des Hauses. Diese interpretieren den Wagram in authentischster Ausprägung. Auch in diesem Jahr: Löss 1 ist trinkfreudig auf hohem Niveau. Löss 2 ist dann die Steigerung mit mineralischen Aspekten. Löss 3 kommt aus der Ried Scheiben. Von voll- mundiger Würze und kräftigem Ausdruck. Löss 4 kommt von den alten Rebbeständen in der Ried Brunnthal – ein großer vielschichtiger Grüner Veltliner mit viel Potenzial. Bei diesem Quartett an tollen Weinen ist wohl für jeden Weinfreund der richtige Tropfen dabei. Äußerst groß-
zügig präsentiert sich der 2020 Rote Veltliner Reserve – ein tiefgründiger Wein mit der höchsten Gradation des Jahrganges. Fast monumental und mächtig. Ewiges Leben, unbedingt Magnum-Flaschen einlagern. Übrigens, der 2020 Weißburgunder ist heuer für mich der spannendste Sommerwein ever.

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2020 Roter Veltliner Reserve
Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

(Schaflerberg-Scheiben) 13,5% Vol., 20,5 KMW, Ein mächtiger Wein, spät gelesen, Dörrobst, Lebkuchen, Marille, Bratapfel, eingetrocknete Beeren, toller Gerbstoff, mächtig, ausdrucksstark, reichhaltig, braucht unbedingt jede Menge Flaschenreife, gehört dekantiert und aus einem großen Glas genossen. Ein Wein für Jahrzehnte!

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Franz Sauerstingl
Wagram

Franz Sauerstingl
3481 Fels am Wagram
Parkstraße 11

Der Jahrgang 2020 war nach Meinung von Franz Sauerstingl zweischneidig. Die klassischen Weine würden auf Augenhöhe mit den 2019ern stehen, bei den Reserven einen Deut dahinter. Die Zukunft wird es weisen. Jedenfalls haben die Weine genügend Säure in diesem Jahr. Eine gesicherte Zukunft. Das Wichtigste ist jedenfalls, dass die Weine aus dem doch nicht unproblematischen Jahrgang hervorragend sind. Weinbau gibt es übrigens hier seit 1794. Franz Sauerstingl ist seit 2002 für die Weine verantwortlich. Die Serie der Löss Veltliner von 1 bis 4 ist längst der Klassiker des Hauses. Diese interpretieren den Wagram in authentischster Ausprägung. Auch in diesem Jahr: Löss 1 ist trinkfreudig auf hohem Niveau. Löss 2 ist dann die Steigerung mit mineralischen Aspekten. Löss 3 kommt aus der Ried Scheiben. Von voll- mundiger Würze und kräftigem Ausdruck. Löss 4 kommt von den alten Rebbeständen in der Ried Brunnthal – ein großer vielschichtiger Grüner Veltliner mit viel Potenzial. Bei diesem Quartett an tollen Weinen ist wohl für jeden Weinfreund der richtige Tropfen dabei. Äußerst groß-
zügig präsentiert sich der 2020 Rote Veltliner Reserve – ein tiefgründiger Wein mit der höchsten Gradation des Jahrganges. Fast monumental und mächtig. Ewiges Leben, unbedingt Magnum-Flaschen einlagern. Übrigens, der 2020 Weißburgunder ist heuer für mich der spannendste Sommerwein ever.

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2020 Gemischter Satz Wagram
Weingut Familie Schuster
Wagram

Fruchtiger Duft nach Jonagold-Apfel, Kamille, feine Aniswürze, knackige Frucht, frisch, apfelig, unprätentiös, kombiniert Frühroten Veltliner, Roten Veltliner, Riesling, Sauvignon Blanc, Müller Thurgauer bei 11,5 Vol.-% zu einem leichtfüßigen Terrassenwein.

Weißwein
Gemischter Satz
€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Schuster
Wagram

Thomas Schuster
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 61

Für Thomas Schuster war 2020 ein „cooles Weinjahr“. Oft hat es zwar drei bis vier Lesedurchgänge und mehr helfende Hände gebraucht, aber der Winzer erzählt auch von der größeren Herausforderung, in der die Winzer richtig zeigen konnten, was sie können. Und das bedeutet unter anderem: zeigen, was sie in klimawandelnden Zeiten schon gelernt haben. 2020 waren alle gewappnet. Auch Schuster weiß: In unsicheren Zeiten kann alles passieren. Dann muss man flexibel reagieren, sich kurzfristig auf die Lage einlassen. Diese Vorbereitung nimmt jeglichen Stress und Zeitdruck. Der Vorteil des höher gelegenen Großriedenthals hat sich wieder einmal gezeigt. Gute Balance, ausreichend Säure, die Möglichkeit, Primärfrucht herauszuarbeiten und doch nicht zu hoch im Alkohol zu werden – das war das Ziel, das weitgehend erfüllt wurde. Denn Schuster ist kein Freund von 14-plus-Weinen. Und 2020 bedeutete bei ihm „null Botrytis“. Das ist ihm besonders bei der Paraderebsorte auf dem Wagram, dem Roten Veltliner, wichtig. Zwar ist das Hauptstandbein des seit 2016 bio-zertifizierten Betriebs der Grüne Veltliner, aber auch der Rote Veltliner ist der Familie schon länger ein besonderes Anliegen. Dass er nun ein Drittel der Rebfläche einnimmt, verdankt der Winzer seinen Eltern. Sie haben in den 1990er-Jahren einen Fokus darauf gelegt. Weitere Glanzlichter im Sortiment: Der Grüne Veltliner Ried Gutsreserve, den es nur in guten Jahren gibt, aktuell 2018. Er reift im gebrauchten Eichenfass und kommt erst zwei Jahre später mit einer schönen exotischen Note in den Verkauf. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, ebenso beim eleganten Pinot Noir. „2020 steht für mich für mehr Frucht!“, betont Thomas Schuster. Er hat sie wunderbar erhalten. j

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2020 Riesling Ried Diebstein
Weingut Familie Schuster
Wagram

Attraktive Frucht, frisch marillig, Heuduft, Limettenschale, super Salzigkeit, an Laugenbrezen erinnernd, reife Säure, Extraktsüße gut  eingebunden, perfektes Zucker-Säure-ausgeglichen , frisch und animierend.

Weißwein
Blauburger
€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Schuster
Wagram

Thomas Schuster
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 61

Für Thomas Schuster war 2020 ein „cooles Weinjahr“. Oft hat es zwar drei bis vier Lesedurchgänge und mehr helfende Hände gebraucht, aber der Winzer erzählt auch von der größeren Herausforderung, in der die Winzer richtig zeigen konnten, was sie können. Und das bedeutet unter anderem: zeigen, was sie in klimawandelnden Zeiten schon gelernt haben. 2020 waren alle gewappnet. Auch Schuster weiß: In unsicheren Zeiten kann alles passieren. Dann muss man flexibel reagieren, sich kurzfristig auf die Lage einlassen. Diese Vorbereitung nimmt jeglichen Stress und Zeitdruck. Der Vorteil des höher gelegenen Großriedenthals hat sich wieder einmal gezeigt. Gute Balance, ausreichend Säure, die Möglichkeit, Primärfrucht herauszuarbeiten und doch nicht zu hoch im Alkohol zu werden – das war das Ziel, das weitgehend erfüllt wurde. Denn Schuster ist kein Freund von 14-plus-Weinen. Und 2020 bedeutete bei ihm „null Botrytis“. Das ist ihm besonders bei der Paraderebsorte auf dem Wagram, dem Roten Veltliner, wichtig. Zwar ist das Hauptstandbein des seit 2016 bio-zertifizierten Betriebs der Grüne Veltliner, aber auch der Rote Veltliner ist der Familie schon länger ein besonderes Anliegen. Dass er nun ein Drittel der Rebfläche einnimmt, verdankt der Winzer seinen Eltern. Sie haben in den 1990er-Jahren einen Fokus darauf gelegt. Weitere Glanzlichter im Sortiment: Der Grüne Veltliner Ried Gutsreserve, den es nur in guten Jahren gibt, aktuell 2018. Er reift im gebrauchten Eichenfass und kommt erst zwei Jahre später mit einer schönen exotischen Note in den Verkauf. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, ebenso beim eleganten Pinot Noir. „2020 steht für mich für mehr Frucht!“, betont Thomas Schuster. Er hat sie wunderbar erhalten. j

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2019 Grüner Veltliner Ried Eisenhut
Weingut Familie Schuster
Wagram

Intensiver Duft nach „Werthers Original“-Karamellzuckerl und Orangenzesten, etwas Quitte, cremiges Mundgefühl, exotische Frucht, schöner Schmelz, breitschultrig, aber nobel und trotzdem mit Trinkfluss, ausgebaut im Akazienfass, jetzt trinken, aber ein paar Flaschen weglegen!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Schuster
Wagram

Thomas Schuster
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 61

Für Thomas Schuster war 2020 ein „cooles Weinjahr“. Oft hat es zwar drei bis vier Lesedurchgänge und mehr helfende Hände gebraucht, aber der Winzer erzählt auch von der größeren Herausforderung, in der die Winzer richtig zeigen konnten, was sie können. Und das bedeutet unter anderem: zeigen, was sie in klimawandelnden Zeiten schon gelernt haben. 2020 waren alle gewappnet. Auch Schuster weiß: In unsicheren Zeiten kann alles passieren. Dann muss man flexibel reagieren, sich kurzfristig auf die Lage einlassen. Diese Vorbereitung nimmt jeglichen Stress und Zeitdruck. Der Vorteil des höher gelegenen Großriedenthals hat sich wieder einmal gezeigt. Gute Balance, ausreichend Säure, die Möglichkeit, Primärfrucht herauszuarbeiten und doch nicht zu hoch im Alkohol zu werden – das war das Ziel, das weitgehend erfüllt wurde. Denn Schuster ist kein Freund von 14-plus-Weinen. Und 2020 bedeutete bei ihm „null Botrytis“. Das ist ihm besonders bei der Paraderebsorte auf dem Wagram, dem Roten Veltliner, wichtig. Zwar ist das Hauptstandbein des seit 2016 bio-zertifizierten Betriebs der Grüne Veltliner, aber auch der Rote Veltliner ist der Familie schon länger ein besonderes Anliegen. Dass er nun ein Drittel der Rebfläche einnimmt, verdankt der Winzer seinen Eltern. Sie haben in den 1990er-Jahren einen Fokus darauf gelegt. Weitere Glanzlichter im Sortiment: Der Grüne Veltliner Ried Gutsreserve, den es nur in guten Jahren gibt, aktuell 2018. Er reift im gebrauchten Eichenfass und kommt erst zwei Jahre später mit einer schönen exotischen Note in den Verkauf. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, ebenso beim eleganten Pinot Noir. „2020 steht für mich für mehr Frucht!“, betont Thomas Schuster. Er hat sie wunderbar erhalten. j

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2019 Roter Veltliner Ried Berg Eisenhut
Weingut Familie Schuster
Wagram

Cremigkeit schon zu riechen, Crema Catalana, Bratapfel, Lebkuchengewürz, Sternanis, ganz viel Wein, schöne Tiefe, macht in zehn Jahren auch noch Spaß, viel Zukunft, Langlebigkeit garantiert.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Schuster
Wagram

Thomas Schuster
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 61

Für Thomas Schuster war 2020 ein „cooles Weinjahr“. Oft hat es zwar drei bis vier Lesedurchgänge und mehr helfende Hände gebraucht, aber der Winzer erzählt auch von der größeren Herausforderung, in der die Winzer richtig zeigen konnten, was sie können. Und das bedeutet unter anderem: zeigen, was sie in klimawandelnden Zeiten schon gelernt haben. 2020 waren alle gewappnet. Auch Schuster weiß: In unsicheren Zeiten kann alles passieren. Dann muss man flexibel reagieren, sich kurzfristig auf die Lage einlassen. Diese Vorbereitung nimmt jeglichen Stress und Zeitdruck. Der Vorteil des höher gelegenen Großriedenthals hat sich wieder einmal gezeigt. Gute Balance, ausreichend Säure, die Möglichkeit, Primärfrucht herauszuarbeiten und doch nicht zu hoch im Alkohol zu werden – das war das Ziel, das weitgehend erfüllt wurde. Denn Schuster ist kein Freund von 14-plus-Weinen. Und 2020 bedeutete bei ihm „null Botrytis“. Das ist ihm besonders bei der Paraderebsorte auf dem Wagram, dem Roten Veltliner, wichtig. Zwar ist das Hauptstandbein des seit 2016 bio-zertifizierten Betriebs der Grüne Veltliner, aber auch der Rote Veltliner ist der Familie schon länger ein besonderes Anliegen. Dass er nun ein Drittel der Rebfläche einnimmt, verdankt der Winzer seinen Eltern. Sie haben in den 1990er-Jahren einen Fokus darauf gelegt. Weitere Glanzlichter im Sortiment: Der Grüne Veltliner Ried Gutsreserve, den es nur in guten Jahren gibt, aktuell 2018. Er reift im gebrauchten Eichenfass und kommt erst zwei Jahre später mit einer schönen exotischen Note in den Verkauf. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, ebenso beim eleganten Pinot Noir. „2020 steht für mich für mehr Frucht!“, betont Thomas Schuster. Er hat sie wunderbar erhalten. j

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2018 Grüner Veltliner Gutsreserve
Weingut Familie Schuster
Wagram

Marzipan, kühle Mentholfrische, die das breite Mundgefühl auflockert, weißer Nougat, mit der Zeit kommt Exotik mit getrockneter Ananas und Kokosraspeln, das Holz wird sich noch mehr einbinden, enormes Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Schuster
Wagram

Thomas Schuster
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 61

Für Thomas Schuster war 2020 ein „cooles Weinjahr“. Oft hat es zwar drei bis vier Lesedurchgänge und mehr helfende Hände gebraucht, aber der Winzer erzählt auch von der größeren Herausforderung, in der die Winzer richtig zeigen konnten, was sie können. Und das bedeutet unter anderem: zeigen, was sie in klimawandelnden Zeiten schon gelernt haben. 2020 waren alle gewappnet. Auch Schuster weiß: In unsicheren Zeiten kann alles passieren. Dann muss man flexibel reagieren, sich kurzfristig auf die Lage einlassen. Diese Vorbereitung nimmt jeglichen Stress und Zeitdruck. Der Vorteil des höher gelegenen Großriedenthals hat sich wieder einmal gezeigt. Gute Balance, ausreichend Säure, die Möglichkeit, Primärfrucht herauszuarbeiten und doch nicht zu hoch im Alkohol zu werden – das war das Ziel, das weitgehend erfüllt wurde. Denn Schuster ist kein Freund von 14-plus-Weinen. Und 2020 bedeutete bei ihm „null Botrytis“. Das ist ihm besonders bei der Paraderebsorte auf dem Wagram, dem Roten Veltliner, wichtig. Zwar ist das Hauptstandbein des seit 2016 bio-zertifizierten Betriebs der Grüne Veltliner, aber auch der Rote Veltliner ist der Familie schon länger ein besonderes Anliegen. Dass er nun ein Drittel der Rebfläche einnimmt, verdankt der Winzer seinen Eltern. Sie haben in den 1990er-Jahren einen Fokus darauf gelegt. Weitere Glanzlichter im Sortiment: Der Grüne Veltliner Ried Gutsreserve, den es nur in guten Jahren gibt, aktuell 2018. Er reift im gebrauchten Eichenfass und kommt erst zwei Jahre später mit einer schönen exotischen Note in den Verkauf. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, ebenso beim eleganten Pinot Noir. „2020 steht für mich für mehr Frucht!“, betont Thomas Schuster. Er hat sie wunderbar erhalten. j

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2019 Grüner Veltliner Ried Weelfel
Bioweingut Soellner
Wagram

(Meeressandboden) Weiße Blüten, gelbfruchtig, viel Mineral, braucht viel Luft, viel Zeit, viele Kräuter, würzig, salzig, sehr vielschichtig, tief und lang, ziemliches Potenzial, in sich harmonisch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bioweingut Soellner
Wagram

Daniela Vigne & Toni Söllner
3482 Gösing am Wagram
Hauptstraße 34

Toni Söllner hat den nicht einfachen Jahrgang 2020 mit voller Zufriedenheit gemeistert. Mengen-
mäßig etwas unter dem Vorjahr, durchwegs sehr gute Qualitäten. Er hat es geschafft, die Weinlese vor dem großen Regen abzuschließen. Es gab auch keine Hagelschäden. Toni Söllner hat vor, peu à peu kleiner zu werden. Gibt Pachtweingärten ab. Die Weine bestechen durch eine außergewöhnliche Präzision, ohne Botrytis, glockenklar, bestechend reintönig, hellfruchtig, absolut überzeugend. Toni Söllner hat auch eine eigene Philosophie bezüglich des Roten Veltliners. Er setzt die Lese bei dieser Rebsorte früher an, vermeidet dadurch Botrytis und hohen Alkohol. Das Bild des Roten Veltliners sollte immer klar und mineralisch sein. Nie opulent. Der Star der Serie ist ein sensationeller 2019 Roter Veltliner Berg Eisenhut. Ein Wein von fast burgundischer Finesse und Tiefe. Großartig: der 2020 Grüne Veltliner Ried Hengstberg. Der ist von Mineralität durchzogen, von enormer Tiefe und von seltener Lebendigkeit. Der 2019 Grüne Veltliner Ried Weelfel, im August 2020 auf Flasche gezogen, steht jetzt perfekt da. Ein außergewöhnlicher Wein. Leider gibt es 2020 keinen Weelfel. Der DANI Rosé 2020 – benannt nach der Dame des Hauses – strahlt die Anmut derselben aus. Ein sehr stimmiger Rosé mit einiger Substanz. Eine Spezialität des Hauses ist der IRDEN im Steinzeug. Ein Wein, der mit den Schalen in Keramik vergoren wird. Nach einjähriger Reife wird der Wein unfiltriert auf Flasche gezogen.

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2019 Roter Veltliner Reserve Ried Berg Eisenhut
Bioweingut Soellner
Wagram

(Roter Schotter) Das ist ein Wein von burgundischer Dimension, hochmineralisch, salzig, ungemein elegant, enorme Tiefe ausstrahlend, braucht viel Luft, voll von innerer Harmonie, glockenklar, tolle Säure, kalkig, lebendig, ein Referenzbeispiel für Roten Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bioweingut Soellner
Wagram

Daniela Vigne & Toni Söllner
3482 Gösing am Wagram
Hauptstraße 34

Toni Söllner hat den nicht einfachen Jahrgang 2020 mit voller Zufriedenheit gemeistert. Mengen-
mäßig etwas unter dem Vorjahr, durchwegs sehr gute Qualitäten. Er hat es geschafft, die Weinlese vor dem großen Regen abzuschließen. Es gab auch keine Hagelschäden. Toni Söllner hat vor, peu à peu kleiner zu werden. Gibt Pachtweingärten ab. Die Weine bestechen durch eine außergewöhnliche Präzision, ohne Botrytis, glockenklar, bestechend reintönig, hellfruchtig, absolut überzeugend. Toni Söllner hat auch eine eigene Philosophie bezüglich des Roten Veltliners. Er setzt die Lese bei dieser Rebsorte früher an, vermeidet dadurch Botrytis und hohen Alkohol. Das Bild des Roten Veltliners sollte immer klar und mineralisch sein. Nie opulent. Der Star der Serie ist ein sensationeller 2019 Roter Veltliner Berg Eisenhut. Ein Wein von fast burgundischer Finesse und Tiefe. Großartig: der 2020 Grüne Veltliner Ried Hengstberg. Der ist von Mineralität durchzogen, von enormer Tiefe und von seltener Lebendigkeit. Der 2019 Grüne Veltliner Ried Weelfel, im August 2020 auf Flasche gezogen, steht jetzt perfekt da. Ein außergewöhnlicher Wein. Leider gibt es 2020 keinen Weelfel. Der DANI Rosé 2020 – benannt nach der Dame des Hauses – strahlt die Anmut derselben aus. Ein sehr stimmiger Rosé mit einiger Substanz. Eine Spezialität des Hauses ist der IRDEN im Steinzeug. Ein Wein, der mit den Schalen in Keramik vergoren wird. Nach einjähriger Reife wird der Wein unfiltriert auf Flasche gezogen.

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2018 IRDEN Allerlei im Steinzeug
Bioweingut Soellner
Wagram

(60% RV, SG, WB, RI, TR, Ausbau in Keramik) Goldfarben, drei Wochen auf der Maische, unfiltriert, etwas Karamell, Orangenschalen, Grapefruit, etwas positiver Gerbstoff, sehr kompakt, tolle Säure, ein Wein von innerer Ruhe, strömt und strömt und strömt ... ein eher hintergründiger Wein voller Pikanz und nie aufdringlich.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Bioweingut Soellner
Wagram

Daniela Vigne & Toni Söllner
3482 Gösing am Wagram
Hauptstraße 34

Toni Söllner hat den nicht einfachen Jahrgang 2020 mit voller Zufriedenheit gemeistert. Mengen-
mäßig etwas unter dem Vorjahr, durchwegs sehr gute Qualitäten. Er hat es geschafft, die Weinlese vor dem großen Regen abzuschließen. Es gab auch keine Hagelschäden. Toni Söllner hat vor, peu à peu kleiner zu werden. Gibt Pachtweingärten ab. Die Weine bestechen durch eine außergewöhnliche Präzision, ohne Botrytis, glockenklar, bestechend reintönig, hellfruchtig, absolut überzeugend. Toni Söllner hat auch eine eigene Philosophie bezüglich des Roten Veltliners. Er setzt die Lese bei dieser Rebsorte früher an, vermeidet dadurch Botrytis und hohen Alkohol. Das Bild des Roten Veltliners sollte immer klar und mineralisch sein. Nie opulent. Der Star der Serie ist ein sensationeller 2019 Roter Veltliner Berg Eisenhut. Ein Wein von fast burgundischer Finesse und Tiefe. Großartig: der 2020 Grüne Veltliner Ried Hengstberg. Der ist von Mineralität durchzogen, von enormer Tiefe und von seltener Lebendigkeit. Der 2019 Grüne Veltliner Ried Weelfel, im August 2020 auf Flasche gezogen, steht jetzt perfekt da. Ein außergewöhnlicher Wein. Leider gibt es 2020 keinen Weelfel. Der DANI Rosé 2020 – benannt nach der Dame des Hauses – strahlt die Anmut derselben aus. Ein sehr stimmiger Rosé mit einiger Substanz. Eine Spezialität des Hauses ist der IRDEN im Steinzeug. Ein Wein, der mit den Schalen in Keramik vergoren wird. Nach einjähriger Reife wird der Wein unfiltriert auf Flasche gezogen.

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2019 Roter Veltliner Ried Hinternberg
Bioweingut Familie Bauer
Wagram

Vollreifes Bukett, Buttercroissant, reife Mango, zart nach Kurkumalatte, ein Hauch Marzipan, besonders cremig, Eichenholz nur zart angedeutet, einiges Gewicht, ausdauernd, sicher lagerfähig.

Weißwein
Roter Veltliner
€€
Schraubverschluss

Bioweingut Familie Bauer
Wagram

Josef Bauer
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 68

Tel. +43 2279 720
Fax. -4
info@familiebauer.at
www.familiebauer.at

Das Bioweingut Familie Bauer offeriert eine selten bunte Produktpalette. Und der Betrieb kennt keinen Stillstand. Denn der Großriedenthaler Winzer Josef Bauer setzt einerseits auch auf selten gewordene Rebsorten wie Sylvaner als Trockenbeerenauslese und Rivaner, ehe-
mals Müller-Thurgau, ebenso widmet er sich zum Beispiel neuen PiWi-Sorten, etwa dem Donauveltliner. Das Repertoire ist also auf ein großes Maß ange-
wachsen, und Bauer probiert immer weiter. So gibt es zusätzlich mittlerweile drei Alternativweine – unfiltriert und nur minimal geschwefelt sind sie alle. Der Einstieg in diese Linie gelingt supersüffig mit der „softeren Variante“ mit 20 Prozent auf der Maische vergoren. Er wird stimmigerweise gleich in der Literflasche verkauft. Das ist die pure Trinkfreude namens „Hollötrio“. Hinter „Urig“ steckt ein Roter Veltliner vom Hinternberg, zu 100 Prozent auf der Maische vergoren, ein Jahr lang im großen Eichenfass gereift – ein Parade-Orange-Wein. Dazwischen findet man „Bärig“, eine Cuvée von Grünem und Rotem Veltliner, von dem zwei Drittel ein Monat auf der Maische vergoren sind. Apropos Maische: Maischestandzeit ist Bauer für die Riedenweine wichtig. Sie zieht eine Ebene an Fülle und Struktur ein. Neben dem Goldberg gibt es auch die Riede Hinternberg, eine teilweise schottrige Lage, weniger hoch gelegen und terrassenmäßig aufgebaut. Die vollreifen Trauben von hier dürfen länger im Fass reifen. Und alle zwei Jahre gibt es von hier eine Weiß-
burgunder Reserve.j

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2019 Weißburgunder Reserve Ried Jungherrn
Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Ein kräftiger, ausdrucksstarker Weißburgunder aus alten Reben, ausgebaut in neuem Holz aus Akazie. Haselnüsse, Karamell, tolle reife Frucht, herrliche Creme, ungemein saftig, hoch-
elegant, ein wunderbarer Wein, salzig, dezente Honignoten, reifer Apfel, Lindenblüten, prachtvoll, viel Substanz.

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Naturkork

Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Wolfgang Hamm
3400 Klosterneuburg
Stiftsplatz 1

Es gibt einige Änderungen im Weingut Stift Klosterneuburg. Aus der Klassik-Linie wurden Ortsweine. Diese haben schon immer exakt diesem Konzept entsprochen. Die wichtigste Änderung ist der Umstieg von der Bordeaux-Flasche auf die Burgunder-Flasche. Die Burgunder-Flasche drückt – O-Ton Herr Hamm – den Stil der Stiftsweine besser aus. Außerdem ist der Anteil der Burgunder-Sorten mit 50% der mit Abstand der größte. Wahrscheinlich ist es das Weingut mit dem höchsten Burgunder-Anteil in Österreich. Auch international haben die Burgunder-Flasche eine höhere Qualitätsanmutung. Das Stift bewirtschaftet Weingärten in drei Weinbau-
gebieten: Klosterneuburg – Wien – Thermenregion – Weiß in Gumpoldskirchen, Rot in Tattendorf, dem Reich des St. Laurent. Aus den Wiener Rieden bestechen ein toller 2020 Wiener Gemischter Satz DAC Ried Wiestalen sowie ein 2019 Weißburgunder Reserve Ried Jungherrn aus uralten Reben. Aus Klosterneuburg kommt ein hoch-
wertiger 2020 Grüner Veltliner Reserve Ried Steinriegel. Aus Gumpoldskirchen besticht der 2020 Rotgipfler Ried Satzing mit seiner bezwingenden Exotik. Prachtvoll präsentiert sich der 2019 St. Laurent Reserve, der die Größe und Klasse der Thermenregion ausstrahlt.

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2019 Urig Roter Veltliner
Bioweingut Familie Bauer
Wagram

Pastelliges Hellorange, herrlich intensiver vielschichtiger Duftblumenstrauß aus Blutorange, Bergamotte, Wildrose, Trockenblumen, Topaz-Apfel, Kombucha, Rosmarin, mundfüllende Pfefferoni-Schärfe, zu reifem Bergkäse oder süßem cremigen Dessert, hält sich gut im Kühlschrank, sehr gelungen, lupenreiner Maischevergorener.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Naturkork

Bioweingut Familie Bauer
Wagram

Josef Bauer
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 68

Tel. +43 2279 720
Fax. -4
info@familiebauer.at
www.familiebauer.at

Das Bioweingut Familie Bauer offeriert eine selten bunte Produktpalette. Und der Betrieb kennt keinen Stillstand. Denn der Großriedenthaler Winzer Josef Bauer setzt einerseits auch auf selten gewordene Rebsorten wie Sylvaner als Trockenbeerenauslese und Rivaner, ehe-
mals Müller-Thurgau, ebenso widmet er sich zum Beispiel neuen PiWi-Sorten, etwa dem Donauveltliner. Das Repertoire ist also auf ein großes Maß ange-
wachsen, und Bauer probiert immer weiter. So gibt es zusätzlich mittlerweile drei Alternativweine – unfiltriert und nur minimal geschwefelt sind sie alle. Der Einstieg in diese Linie gelingt supersüffig mit der „softeren Variante“ mit 20 Prozent auf der Maische vergoren. Er wird stimmigerweise gleich in der Literflasche verkauft. Das ist die pure Trinkfreude namens „Hollötrio“. Hinter „Urig“ steckt ein Roter Veltliner vom Hinternberg, zu 100 Prozent auf der Maische vergoren, ein Jahr lang im großen Eichenfass gereift – ein Parade-Orange-Wein. Dazwischen findet man „Bärig“, eine Cuvée von Grünem und Rotem Veltliner, von dem zwei Drittel ein Monat auf der Maische vergoren sind. Apropos Maische: Maischestandzeit ist Bauer für die Riedenweine wichtig. Sie zieht eine Ebene an Fülle und Struktur ein. Neben dem Goldberg gibt es auch die Riede Hinternberg, eine teilweise schottrige Lage, weniger hoch gelegen und terrassenmäßig aufgebaut. Die vollreifen Trauben von hier dürfen länger im Fass reifen. Und alle zwei Jahre gibt es von hier eine Weiß-
burgunder Reserve.j

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2019 Grüner Veltliner Reserve Ried Steinriegel
Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Schmelzige Eiche steht im Vordergrund, Karamell, etwas Brot, exotische Noten, gewisse Opulenz, schwarzer Pfeffer, etwas Vanille, viel Substanz, voller Harmonie mit toller Länge, einigem Druck, intensivem Ausdruck, ein herrlicher Grüner Veltliner für viele Jahre.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Wolfgang Hamm
3400 Klosterneuburg
Stiftsplatz 1

Es gibt einige Änderungen im Weingut Stift Klosterneuburg. Aus der Klassik-Linie wurden Ortsweine. Diese haben schon immer exakt diesem Konzept entsprochen. Die wichtigste Änderung ist der Umstieg von der Bordeaux-Flasche auf die Burgunder-Flasche. Die Burgunder-Flasche drückt – O-Ton Herr Hamm – den Stil der Stiftsweine besser aus. Außerdem ist der Anteil der Burgunder-Sorten mit 50% der mit Abstand der größte. Wahrscheinlich ist es das Weingut mit dem höchsten Burgunder-Anteil in Österreich. Auch international haben die Burgunder-Flasche eine höhere Qualitätsanmutung. Das Stift bewirtschaftet Weingärten in drei Weinbau-
gebieten: Klosterneuburg – Wien – Thermenregion – Weiß in Gumpoldskirchen, Rot in Tattendorf, dem Reich des St. Laurent. Aus den Wiener Rieden bestechen ein toller 2020 Wiener Gemischter Satz DAC Ried Wiestalen sowie ein 2019 Weißburgunder Reserve Ried Jungherrn aus uralten Reben. Aus Klosterneuburg kommt ein hoch-
wertiger 2020 Grüner Veltliner Reserve Ried Steinriegel. Aus Gumpoldskirchen besticht der 2020 Rotgipfler Ried Satzing mit seiner bezwingenden Exotik. Prachtvoll präsentiert sich der 2019 St. Laurent Reserve, der die Größe und Klasse der Thermenregion ausstrahlt.

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2020 Riesling Ried Rosling
Weingut Josef Bauer
Wagram

Roter Schotter, 21 KMW. Ein sensationeller Riesling mit knackiger Säure, 20g Restzucker, ca.12% Alkohol, unglaublich filigran, zupackend, Pfirsich, Ananas, braucht enorm viel Luft, um all seine Facetten ausspielen zu können. Bei diesem Riesling gibt man sein Weinglas nur sehr ungern aus der Hand. Ein Knaller mit unheimlichem Potenzial, vielschichtig, langlebig, gehört in jede Weinsammlung.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut Josef Bauer
Wagram

Josef Bauer
3483 Feuersbrunn
Neufang 52

Was gibt es Neues im Weingut Josef Bauer? Der Chardonnay wurde gerodet. Die Weine sind von gewohnt hoher Qualität, jahrgangsbedingt mit höherer Säure als die Jahre vorher. Ist durchaus positiv. Vater Josef und Sohn Florian ergänzen sich bestens. Florian ist für Innovation zuständig. Die beiden Weine der Saphir-Linie zeugen davon. Davon gibt es einen tollen Roten Veltliner und einen formidablen Weiß-
burgunder. Bei den Grünen Veltlinern setze ich heuer auf die Ried Rosenberg. Der ist von bestechender Eleganz. Die liebe Lea – Freundin von Florian – hat sich auch eingebracht. Nämlich mit einem Natural Wine, der sich so richtig gut anlässt. Bin schon sehr gespannt, wie er sich so entwickelt. Sollte der Sommer verregnet sein, egal, ich habe ja Joe’s Rosé. Wie immer ein toller Wein. Der 2020 Riesling Ried Rosling mit seinen 20 Gramm Rest-
zucker und ca. zwölf Prozent Vol. ist von seltener Knackigkeit und sagenhaft gut. Der Wein des Jahrgangs für mich.

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2019 St. Laurent Reserve
Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Ein prachtvoller St. Laurent mit Aromen nach Lebkuchen, Kaffee, Weichselkirschen, Wald-
beeren, ein bisschen Vanille, viel Frucht, Kirschlikör, toller Stoff, absolute Klasse. Ein St. Laurent, der die Größe der Thermenregion ausstrahlt.

Rotwein
St. Laurent
€€€€
Naturkork

Weingut Stift Klosterneuburg
Wagram

Wolfgang Hamm
3400 Klosterneuburg
Stiftsplatz 1

Es gibt einige Änderungen im Weingut Stift Klosterneuburg. Aus der Klassik-Linie wurden Ortsweine. Diese haben schon immer exakt diesem Konzept entsprochen. Die wichtigste Änderung ist der Umstieg von der Bordeaux-Flasche auf die Burgunder-Flasche. Die Burgunder-Flasche drückt – O-Ton Herr Hamm – den Stil der Stiftsweine besser aus. Außerdem ist der Anteil der Burgunder-Sorten mit 50% der mit Abstand der größte. Wahrscheinlich ist es das Weingut mit dem höchsten Burgunder-Anteil in Österreich. Auch international haben die Burgunder-Flasche eine höhere Qualitätsanmutung. Das Stift bewirtschaftet Weingärten in drei Weinbau-
gebieten: Klosterneuburg – Wien – Thermenregion – Weiß in Gumpoldskirchen, Rot in Tattendorf, dem Reich des St. Laurent. Aus den Wiener Rieden bestechen ein toller 2020 Wiener Gemischter Satz DAC Ried Wiestalen sowie ein 2019 Weißburgunder Reserve Ried Jungherrn aus uralten Reben. Aus Klosterneuburg kommt ein hoch-
wertiger 2020 Grüner Veltliner Reserve Ried Steinriegel. Aus Gumpoldskirchen besticht der 2020 Rotgipfler Ried Satzing mit seiner bezwingenden Exotik. Prachtvoll präsentiert sich der 2019 St. Laurent Reserve, der die Größe und Klasse der Thermenregion ausstrahlt.

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2019 Weißer Saphir
Weingut Josef Bauer
Wagram

Ein verführerischer halbtrockener13g RZ) Weißburgunder, spontan vergoren, zwei Drittel neues Holz, das perfekt integriert ist, ein Drittel Keramik. Viele weiße Blüten, wie eine Frühlingswiese, blumig, weich, cremig, Exotik, Orangenschalen, Hauch Karamell, Mandeltöne, bisschen Vanille, in sich ruhend, feinste Frucht, hochelegant, nie belastend, seidiger Glanz, fast zerbrechlich wirkend, doch schon Druck auf dem Gaumen ausübend. Zurücklehnen und entspannen. Solch ein Wein ist ein richtiger Sorgenvertreiber. Die Saphir-Linie ist das Werk von Florian Bauer. Chapeau!!!

Weißwein
Pinot Blanc (Weißburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weingut Josef Bauer
Wagram

Josef Bauer
3483 Feuersbrunn
Neufang 52

Was gibt es Neues im Weingut Josef Bauer? Der Chardonnay wurde gerodet. Die Weine sind von gewohnt hoher Qualität, jahrgangsbedingt mit höherer Säure als die Jahre vorher. Ist durchaus positiv. Vater Josef und Sohn Florian ergänzen sich bestens. Florian ist für Innovation zuständig. Die beiden Weine der Saphir-Linie zeugen davon. Davon gibt es einen tollen Roten Veltliner und einen formidablen Weiß-
burgunder. Bei den Grünen Veltlinern setze ich heuer auf die Ried Rosenberg. Der ist von bestechender Eleganz. Die liebe Lea – Freundin von Florian – hat sich auch eingebracht. Nämlich mit einem Natural Wine, der sich so richtig gut anlässt. Bin schon sehr gespannt, wie er sich so entwickelt. Sollte der Sommer verregnet sein, egal, ich habe ja Joe’s Rosé. Wie immer ein toller Wein. Der 2020 Riesling Ried Rosling mit seinen 20 Gramm Rest-
zucker und ca. zwölf Prozent Vol. ist von seltener Knackigkeit und sagenhaft gut. Der Wein des Jahrgangs für mich.

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2019 Grüner Veltliner Alte Reben Ried Dorner
Bioweingut Urbanihof – Paschinger KG
Wagram

Hier vereint sich dezentes Holz mit Frucht zu einer glänzenden Veltliner-Creme. Würzig, zarte Vanillenoten, Kräuter, hochelegant, feine Frucht, harmonisch, weich und geschmeidig, supersaftig, wunderbar gelbfruchtig, hier ist nichts zu viel und nichts zu wenig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Bioweingut Urbanihof – Paschinger KG
Wagram

Dipl.-HLFL-Ing. Franz Paschinger
3481 Fels
St. Urbanstraße 3

Tel. +43 2738 2344-12
Fax. -4
weingut@urbanihof.at
www.urbanihof.at

Das Weingut Urbanihof-Paschinger befindet sich seit 1598 in Familienbesitz. Diese Tradition ist auch gleichzeitig der Motor, immer weiterzugehen. Seit dem Jahr 2016 sind die Weingärten BIO-
organisch zertifiziert. Die Weine sind klassische Wagramer Gewächse, sehr authentisch, strukturiert und langlebig. Die Verkostung der Weine bestätigte diese Einschätzung. Der 2020 Grüne Veltliner leicht „4U“ ist leicht, doch von besonderem Ausdruck, alle positiven Attribute der Sorte herausstellend. Gleiches gilt für den 2020 GV Wagram classic. Gesteigert wird das Ganze durch die beiden Grünen Veltliner 2019 – Alte Reben Ried Dorner 2019 und „1598“, die Hommage in Wein vom Gründungsjahr des Gutes. Das sind Weine von außergewöhnlicher Tiefe, höchst anspruchsvoll, sehr sensibel eingesetztes Holz. Wagram at its best!!!! Sehr fein ist der 2019 Roter Veltliner Ried Dorner, der in seiner halbtrockenen Ausprägung sehr attraktiv ist. Der 2019 Chardonnay Ried Schillingsberg – ebenfalls halbtrocken – ist mir persönlich doch etwas zu süß. Doch Potenzial für eine lange Lagerung ist vorhanden. Sehr angenehm sind die beiden Rotweine vom Zweigelt. 2019 Wagram classic überzeugt mit seinem Beaujolais-haftem Charme und seiner eleganten Art. Eine Stufe darüber steht der 2019 # 5 Ried Dorner. Ein vielschichtiger Rotwein auch für verwöhnte Gaumen.

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2019 Grüner Veltliner „1598“ Ried Dorner
Bioweingut Urbanihof – Paschinger KG
Wagram

Holzwürze, Vanille, tolle Exotik, Ananastöne, gelbe Früchte, Rauchnoten, Mineralität zeigend, voller Noblesse, klare Strukturen, in sich harmonisch, ungemein weinig, ein höchst anspruchsvoller Wein mit noblen Nuancen. Hier zeigt der Kellermeister sein sensibles Händchen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Bioweingut Urbanihof – Paschinger KG
Wagram

Dipl.-HLFL-Ing. Franz Paschinger
3481 Fels
St. Urbanstraße 3

Tel. +43 2738 2344-12
Fax. -4
weingut@urbanihof.at
www.urbanihof.at

Das Weingut Urbanihof-Paschinger befindet sich seit 1598 in Familienbesitz. Diese Tradition ist auch gleichzeitig der Motor, immer weiterzugehen. Seit dem Jahr 2016 sind die Weingärten BIO-
organisch zertifiziert. Die Weine sind klassische Wagramer Gewächse, sehr authentisch, strukturiert und langlebig. Die Verkostung der Weine bestätigte diese Einschätzung. Der 2020 Grüne Veltliner leicht „4U“ ist leicht, doch von besonderem Ausdruck, alle positiven Attribute der Sorte herausstellend. Gleiches gilt für den 2020 GV Wagram classic. Gesteigert wird das Ganze durch die beiden Grünen Veltliner 2019 – Alte Reben Ried Dorner 2019 und „1598“, die Hommage in Wein vom Gründungsjahr des Gutes. Das sind Weine von außergewöhnlicher Tiefe, höchst anspruchsvoll, sehr sensibel eingesetztes Holz. Wagram at its best!!!! Sehr fein ist der 2019 Roter Veltliner Ried Dorner, der in seiner halbtrockenen Ausprägung sehr attraktiv ist. Der 2019 Chardonnay Ried Schillingsberg – ebenfalls halbtrocken – ist mir persönlich doch etwas zu süß. Doch Potenzial für eine lange Lagerung ist vorhanden. Sehr angenehm sind die beiden Rotweine vom Zweigelt. 2019 Wagram classic überzeugt mit seinem Beaujolais-haftem Charme und seiner eleganten Art. Eine Stufe darüber steht der 2019 # 5 Ried Dorner. Ein vielschichtiger Rotwein auch für verwöhnte Gaumen.

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2019 Grüner Veltliner Ried Felser Steinagrund
Weingut Stefan Bauer
Wagram

Rauchige Würze, Limetten, Grapefruit, Banane; burgundisch cremig, Haselnussschoko, würzige Ananas, feste Säure, schwarzer Pfeffer.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Stefan Bauer
Wagram

Stefan Bauer
3465 Königsbrunn am Wagram
Rathausplatz 19

Stefan Bauer ist Perfektionist: Nur die Handlese seiner rund 20 Hektar garantiert ihm die hohe Qualität. Er baut dabei alle seine Weingartenparzellen extra aus und zieht erst nach dem Gären seine Rieden zusammen, was ihm maximalen Handlungsspielraum gibt für seine Königsbrunner Lagen Hochrain, Bromberg und Rainthal sowie für seinen ältesten Weingarten, den Steinagrund in Fels am Wagram. Mit der neuen Herkunftspyramide hat Bauer seine Weine neu strukturiert und an der Basis, die von den Gebietsweinen eingenommen wird, die Wagram-Schiene eingeführt. Das Mittelsegment der Ortsweine ist in Planung. An der Spitze, bei den Lagenweinen, hat Bauer mit dem Bromberg und dem jahrgangsversetzten Steinagrund zwei sehr unterschiedlich ausgeformte Veltliner – und setzt mit seinen beiden Hutzler-Weinen, die ebenso Lagencharakter haben, on top ein Ausrufezeichnen. Der „Hutzler“ ist eine namentliche Reminiszenz an seine Großeltern. Von diesem Filetstück auf dem Hochrain macht Bauer einen grandiosen Grünen Veltliner sowie einen zeitlos schönen halbtrockenen Roten Veltliner, was ihm perfekt ansteht. Beide Hutzlers werden im 500er-Akazienfass ausgebaut – und er gönnt ihnen Zeit zur Reife, bevor er sie auf den Markt bringt. Daher freuen wir uns gerade über den fantastischen 2019er – was auch für Bauers Steinagrund gilt.

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2019 Hutzler Roter Veltliner
Weingut Stefan Bauer
Wagram

(halbtrocken). Einige Tiefe, Dörrfrüchte, Marzipan, bisschen Würze; feurig, viel Frucht-
exotik, Honigmelone, charmanter Restzucker bei gutem Säurebiss, Riesenpotenzial.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Stefan Bauer
Wagram

Stefan Bauer
3465 Königsbrunn am Wagram
Rathausplatz 19

Stefan Bauer ist Perfektionist: Nur die Handlese seiner rund 20 Hektar garantiert ihm die hohe Qualität. Er baut dabei alle seine Weingartenparzellen extra aus und zieht erst nach dem Gären seine Rieden zusammen, was ihm maximalen Handlungsspielraum gibt für seine Königsbrunner Lagen Hochrain, Bromberg und Rainthal sowie für seinen ältesten Weingarten, den Steinagrund in Fels am Wagram. Mit der neuen Herkunftspyramide hat Bauer seine Weine neu strukturiert und an der Basis, die von den Gebietsweinen eingenommen wird, die Wagram-Schiene eingeführt. Das Mittelsegment der Ortsweine ist in Planung. An der Spitze, bei den Lagenweinen, hat Bauer mit dem Bromberg und dem jahrgangsversetzten Steinagrund zwei sehr unterschiedlich ausgeformte Veltliner – und setzt mit seinen beiden Hutzler-Weinen, die ebenso Lagencharakter haben, on top ein Ausrufezeichnen. Der „Hutzler“ ist eine namentliche Reminiszenz an seine Großeltern. Von diesem Filetstück auf dem Hochrain macht Bauer einen grandiosen Grünen Veltliner sowie einen zeitlos schönen halbtrockenen Roten Veltliner, was ihm perfekt ansteht. Beide Hutzlers werden im 500er-Akazienfass ausgebaut – und er gönnt ihnen Zeit zur Reife, bevor er sie auf den Markt bringt. Daher freuen wir uns gerade über den fantastischen 2019er – was auch für Bauers Steinagrund gilt.

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2020 Grüner Veltliner Ried Fumberg
Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Anfangs noch verhalten, nasser Ton, einiges an Pikanz, sortentypisches Pfefferl, Jostabeere, überzeugt mit druckvoller Frucht und Würze, vorlaut und gestanden.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Hans & Czerny
3481 Fels
Obere Marktstraße 37

„Zeit ist das Geheimnis, bin ich draufgekommen“, sagt Hans Czerny über seine Experimente mit Pétillant Naturel. Der Grundsatz gilt aber für die gesamte Herangehensweise des Winzers in Fels am Wagram. Ausschließlich auf Handlese zu setzen zum Beispiel – das sieht er als wichtiges Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Demeter-Winzer. Keine Reinzuchthefe ebenso. Insofern ist die anfangs erwähnte Geduld auch im Weinkeller notwendig. Jeder Wein entscheidet für sich, wie viel Zeit er für die Spontanvergärung braucht. Mit der biodynamischen Arbeitsweise geht der Winzer kompromisslos seinen Weg. Die ganzheitliche Philosophie prägt sein Arbeiten. Im Weingarten hört er oft auf sein Gefühl; mit moderner Kellertechnik hält er sich zurück. „Schon lange nicht mehr so ein Jahr gehabt!“, sagt er heuer. „Wir haben warten müssen!“ Und trotzdem gelang der Grüne Veltliner Terrassen betont leicht, obwohl die Lese erst am 20. September startete. Geerntet wurde dann bis zum 25. Oktober. Das sei man nicht mehr gewohnt, berichtet er. Noch einen Grund zur Freude hatte Hans Czerny im Jahr 2020: Sein jahrelanger Einsatz für die Erforschung, Weiterentwicklung und gemeinsame Vermarktung des Roten Veltliners, der Ursorte vom Wagram, hat sich nun verdichtet. Er ist Obmann der neu gegründeten Slow Food Community „Roter Veltliner Donauterrassen“. Mit neun weiteren Bio-Betrieben setzt er sich für die Rebsorte ein. Wimmer-Czerny lässt auch bei dieser Sorte immer Maischestandzeit, meistens über Nacht, zu; sorgsam mit den Stielen aufgequetscht, noch ungerebelt. „Ich halte das für authentischer – unser Stil ist mit Stielen“, sagt er. Trinkfreude ist ihm wichtig. Trotzdem möchte er Grenzen ausloten, um zu zeigen, was Roter Veltliner noch alles sein kann; zum Beispiel auch ein im Granit ausgebauter Wein. „Die Sorte verdient, dass man sich spielt“, findet der Weinbauer. Um sich einen Überblick im Wimmer-Czerny’schen Sortiment zu verschaffen, beginnt man am besten mit dem Rosé Pet Nat oder mit dem Hefeabstich, von dem der Winzer gerne als „Sur Lie“ spricht. Diesen süffigen Einstiegs-Veltliner kann man als Traditionsprodukt des Weinguts bezeichnen. Es gibt ihn immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. In klimawandelnden Zeiten ist es eine besondere Kunst, einen so leichten, aber balancierten Wein zu machen. Lange Hefelagerung und stattdessen möglichst wenig Schwefel – diese Idee und diesen Stil ungehobelter Weine schätzt Hans Czerny. j

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2019 Grüner Veltliner Ried Weelfel
Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Vermählt dunkle Lösswürze mit zarter Exotik, frischgemähtes Getreide, Artischocken, Mostbirnensorten, und das alles mit recht dichter Struktur.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Hans & Czerny
3481 Fels
Obere Marktstraße 37

„Zeit ist das Geheimnis, bin ich draufgekommen“, sagt Hans Czerny über seine Experimente mit Pétillant Naturel. Der Grundsatz gilt aber für die gesamte Herangehensweise des Winzers in Fels am Wagram. Ausschließlich auf Handlese zu setzen zum Beispiel – das sieht er als wichtiges Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Demeter-Winzer. Keine Reinzuchthefe ebenso. Insofern ist die anfangs erwähnte Geduld auch im Weinkeller notwendig. Jeder Wein entscheidet für sich, wie viel Zeit er für die Spontanvergärung braucht. Mit der biodynamischen Arbeitsweise geht der Winzer kompromisslos seinen Weg. Die ganzheitliche Philosophie prägt sein Arbeiten. Im Weingarten hört er oft auf sein Gefühl; mit moderner Kellertechnik hält er sich zurück. „Schon lange nicht mehr so ein Jahr gehabt!“, sagt er heuer. „Wir haben warten müssen!“ Und trotzdem gelang der Grüne Veltliner Terrassen betont leicht, obwohl die Lese erst am 20. September startete. Geerntet wurde dann bis zum 25. Oktober. Das sei man nicht mehr gewohnt, berichtet er. Noch einen Grund zur Freude hatte Hans Czerny im Jahr 2020: Sein jahrelanger Einsatz für die Erforschung, Weiterentwicklung und gemeinsame Vermarktung des Roten Veltliners, der Ursorte vom Wagram, hat sich nun verdichtet. Er ist Obmann der neu gegründeten Slow Food Community „Roter Veltliner Donauterrassen“. Mit neun weiteren Bio-Betrieben setzt er sich für die Rebsorte ein. Wimmer-Czerny lässt auch bei dieser Sorte immer Maischestandzeit, meistens über Nacht, zu; sorgsam mit den Stielen aufgequetscht, noch ungerebelt. „Ich halte das für authentischer – unser Stil ist mit Stielen“, sagt er. Trinkfreude ist ihm wichtig. Trotzdem möchte er Grenzen ausloten, um zu zeigen, was Roter Veltliner noch alles sein kann; zum Beispiel auch ein im Granit ausgebauter Wein. „Die Sorte verdient, dass man sich spielt“, findet der Weinbauer. Um sich einen Überblick im Wimmer-Czerny’schen Sortiment zu verschaffen, beginnt man am besten mit dem Rosé Pet Nat oder mit dem Hefeabstich, von dem der Winzer gerne als „Sur Lie“ spricht. Diesen süffigen Einstiegs-Veltliner kann man als Traditionsprodukt des Weinguts bezeichnen. Es gibt ihn immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. In klimawandelnden Zeiten ist es eine besondere Kunst, einen so leichten, aber balancierten Wein zu machen. Lange Hefelagerung und stattdessen möglichst wenig Schwefel – diese Idee und diesen Stil ungehobelter Weine schätzt Hans Czerny. j

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2019 Roter Veltliner Granit
Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Kerzenwachs, Wiesenhonig, Physalis, ein barocker, reifer Sortenvertreter, mineralisch, staubzuckriger Touch, gute Prognose!

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Hans & Czerny
3481 Fels
Obere Marktstraße 37

„Zeit ist das Geheimnis, bin ich draufgekommen“, sagt Hans Czerny über seine Experimente mit Pétillant Naturel. Der Grundsatz gilt aber für die gesamte Herangehensweise des Winzers in Fels am Wagram. Ausschließlich auf Handlese zu setzen zum Beispiel – das sieht er als wichtiges Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Demeter-Winzer. Keine Reinzuchthefe ebenso. Insofern ist die anfangs erwähnte Geduld auch im Weinkeller notwendig. Jeder Wein entscheidet für sich, wie viel Zeit er für die Spontanvergärung braucht. Mit der biodynamischen Arbeitsweise geht der Winzer kompromisslos seinen Weg. Die ganzheitliche Philosophie prägt sein Arbeiten. Im Weingarten hört er oft auf sein Gefühl; mit moderner Kellertechnik hält er sich zurück. „Schon lange nicht mehr so ein Jahr gehabt!“, sagt er heuer. „Wir haben warten müssen!“ Und trotzdem gelang der Grüne Veltliner Terrassen betont leicht, obwohl die Lese erst am 20. September startete. Geerntet wurde dann bis zum 25. Oktober. Das sei man nicht mehr gewohnt, berichtet er. Noch einen Grund zur Freude hatte Hans Czerny im Jahr 2020: Sein jahrelanger Einsatz für die Erforschung, Weiterentwicklung und gemeinsame Vermarktung des Roten Veltliners, der Ursorte vom Wagram, hat sich nun verdichtet. Er ist Obmann der neu gegründeten Slow Food Community „Roter Veltliner Donauterrassen“. Mit neun weiteren Bio-Betrieben setzt er sich für die Rebsorte ein. Wimmer-Czerny lässt auch bei dieser Sorte immer Maischestandzeit, meistens über Nacht, zu; sorgsam mit den Stielen aufgequetscht, noch ungerebelt. „Ich halte das für authentischer – unser Stil ist mit Stielen“, sagt er. Trinkfreude ist ihm wichtig. Trotzdem möchte er Grenzen ausloten, um zu zeigen, was Roter Veltliner noch alles sein kann; zum Beispiel auch ein im Granit ausgebauter Wein. „Die Sorte verdient, dass man sich spielt“, findet der Weinbauer. Um sich einen Überblick im Wimmer-Czerny’schen Sortiment zu verschaffen, beginnt man am besten mit dem Rosé Pet Nat oder mit dem Hefeabstich, von dem der Winzer gerne als „Sur Lie“ spricht. Diesen süffigen Einstiegs-Veltliner kann man als Traditionsprodukt des Weinguts bezeichnen. Es gibt ihn immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. In klimawandelnden Zeiten ist es eine besondere Kunst, einen so leichten, aber balancierten Wein zu machen. Lange Hefelagerung und stattdessen möglichst wenig Schwefel – diese Idee und diesen Stil ungehobelter Weine schätzt Hans Czerny. j

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2019 Riesling Ried Weelfel
Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Blätterteig, Zitrus, Wein-
gartenpfirsich, Buttermilch, dieser Riesling eröffnet mit Duftfestspielen, auf dem Gaumen gibt er sich griffig und lebhaft, grüne Mango, frische Apfelschale, ausbalanciert, sehr adrett.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Hans & Czerny
3481 Fels
Obere Marktstraße 37

„Zeit ist das Geheimnis, bin ich draufgekommen“, sagt Hans Czerny über seine Experimente mit Pétillant Naturel. Der Grundsatz gilt aber für die gesamte Herangehensweise des Winzers in Fels am Wagram. Ausschließlich auf Handlese zu setzen zum Beispiel – das sieht er als wichtiges Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Demeter-Winzer. Keine Reinzuchthefe ebenso. Insofern ist die anfangs erwähnte Geduld auch im Weinkeller notwendig. Jeder Wein entscheidet für sich, wie viel Zeit er für die Spontanvergärung braucht. Mit der biodynamischen Arbeitsweise geht der Winzer kompromisslos seinen Weg. Die ganzheitliche Philosophie prägt sein Arbeiten. Im Weingarten hört er oft auf sein Gefühl; mit moderner Kellertechnik hält er sich zurück. „Schon lange nicht mehr so ein Jahr gehabt!“, sagt er heuer. „Wir haben warten müssen!“ Und trotzdem gelang der Grüne Veltliner Terrassen betont leicht, obwohl die Lese erst am 20. September startete. Geerntet wurde dann bis zum 25. Oktober. Das sei man nicht mehr gewohnt, berichtet er. Noch einen Grund zur Freude hatte Hans Czerny im Jahr 2020: Sein jahrelanger Einsatz für die Erforschung, Weiterentwicklung und gemeinsame Vermarktung des Roten Veltliners, der Ursorte vom Wagram, hat sich nun verdichtet. Er ist Obmann der neu gegründeten Slow Food Community „Roter Veltliner Donauterrassen“. Mit neun weiteren Bio-Betrieben setzt er sich für die Rebsorte ein. Wimmer-Czerny lässt auch bei dieser Sorte immer Maischestandzeit, meistens über Nacht, zu; sorgsam mit den Stielen aufgequetscht, noch ungerebelt. „Ich halte das für authentischer – unser Stil ist mit Stielen“, sagt er. Trinkfreude ist ihm wichtig. Trotzdem möchte er Grenzen ausloten, um zu zeigen, was Roter Veltliner noch alles sein kann; zum Beispiel auch ein im Granit ausgebauter Wein. „Die Sorte verdient, dass man sich spielt“, findet der Weinbauer. Um sich einen Überblick im Wimmer-Czerny’schen Sortiment zu verschaffen, beginnt man am besten mit dem Rosé Pet Nat oder mit dem Hefeabstich, von dem der Winzer gerne als „Sur Lie“ spricht. Diesen süffigen Einstiegs-Veltliner kann man als Traditionsprodukt des Weinguts bezeichnen. Es gibt ihn immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. In klimawandelnden Zeiten ist es eine besondere Kunst, einen so leichten, aber balancierten Wein zu machen. Lange Hefelagerung und stattdessen möglichst wenig Schwefel – diese Idee und diesen Stil ungehobelter Weine schätzt Hans Czerny. j

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2019 PUR Petillant Naturell
Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

(SL, PN, ZW) Einladendes Altrosa, perfekte Perlage, intensives Bukett, recht fruchtig, nach Himbeersorbet, Hauch Pomelo, Erdbeermarmeladecroissant, ein Jahr Hefelagerung bringt charmante Cremigkeit, sehr gelungen!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Kronenkapsel

Weingut Wimmer-Czerny
Wagram

Hans & Czerny
3481 Fels
Obere Marktstraße 37

„Zeit ist das Geheimnis, bin ich draufgekommen“, sagt Hans Czerny über seine Experimente mit Pétillant Naturel. Der Grundsatz gilt aber für die gesamte Herangehensweise des Winzers in Fels am Wagram. Ausschließlich auf Handlese zu setzen zum Beispiel – das sieht er als wichtiges Alleinstellungsmerkmal der österreichischen Demeter-Winzer. Keine Reinzuchthefe ebenso. Insofern ist die anfangs erwähnte Geduld auch im Weinkeller notwendig. Jeder Wein entscheidet für sich, wie viel Zeit er für die Spontanvergärung braucht. Mit der biodynamischen Arbeitsweise geht der Winzer kompromisslos seinen Weg. Die ganzheitliche Philosophie prägt sein Arbeiten. Im Weingarten hört er oft auf sein Gefühl; mit moderner Kellertechnik hält er sich zurück. „Schon lange nicht mehr so ein Jahr gehabt!“, sagt er heuer. „Wir haben warten müssen!“ Und trotzdem gelang der Grüne Veltliner Terrassen betont leicht, obwohl die Lese erst am 20. September startete. Geerntet wurde dann bis zum 25. Oktober. Das sei man nicht mehr gewohnt, berichtet er. Noch einen Grund zur Freude hatte Hans Czerny im Jahr 2020: Sein jahrelanger Einsatz für die Erforschung, Weiterentwicklung und gemeinsame Vermarktung des Roten Veltliners, der Ursorte vom Wagram, hat sich nun verdichtet. Er ist Obmann der neu gegründeten Slow Food Community „Roter Veltliner Donauterrassen“. Mit neun weiteren Bio-Betrieben setzt er sich für die Rebsorte ein. Wimmer-Czerny lässt auch bei dieser Sorte immer Maischestandzeit, meistens über Nacht, zu; sorgsam mit den Stielen aufgequetscht, noch ungerebelt. „Ich halte das für authentischer – unser Stil ist mit Stielen“, sagt er. Trinkfreude ist ihm wichtig. Trotzdem möchte er Grenzen ausloten, um zu zeigen, was Roter Veltliner noch alles sein kann; zum Beispiel auch ein im Granit ausgebauter Wein. „Die Sorte verdient, dass man sich spielt“, findet der Weinbauer. Um sich einen Überblick im Wimmer-Czerny’schen Sortiment zu verschaffen, beginnt man am besten mit dem Rosé Pet Nat oder mit dem Hefeabstich, von dem der Winzer gerne als „Sur Lie“ spricht. Diesen süffigen Einstiegs-Veltliner kann man als Traditionsprodukt des Weinguts bezeichnen. Es gibt ihn immerhin schon seit mehr als 30 Jahren. In klimawandelnden Zeiten ist es eine besondere Kunst, einen so leichten, aber balancierten Wein zu machen. Lange Hefelagerung und stattdessen möglichst wenig Schwefel – diese Idee und diesen Stil ungehobelter Weine schätzt Hans Czerny. j

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2020 Riesling Fuchsentanz
Bioweingut Diwald
Wagram

Intensives Bukett nach Nektarine und Blütenhonig, auch geschmacklich Steinobst, zart prickelnde Säure, tänzelnd, straffer Zug.

Weißwein
Riesling
€€
Schraubverschluss

Bioweingut Diwald
Wagram

Martin Diwald
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 35

Tel. +43 2279 7225
Fax. -20
office@diwald.at
www.diwald.at

Vieles, wofür der österreichische Weinbau in puncto biologische Bewirtschaftung steht, nahm hier in Großriedenthal seinen Anfang. Hans Diwald gilt als Bio-Pionier. Gemeinsam mit seiner Frau Paula übernahm er 1972 den Betrieb und strukturierte ihn neu. Ab 1976 stellten die beiden auf die biologische
 Wirtschaftsweise um – lange bevor es eine Zertifizierung dafür gab. Sohn Martin stieg 2006 in den Betrieb ein. Er hat ein klares Profil: Wein muss Spaß machen, ständig Neues bieten, zum Nachverkosten anregen. „Weine, die überbordend sind durch Alkoholgehalt oder Holzeinsatz, machen mich müde und sind für mich eine Themenverfehlung.“ Apropos: „Was wir nicht mögen, sind ‚Barbiepuppenweine‘“, liest man auf der Website. Gemeint ist ein Stil, der viel technischen Eingriff verlangt. Qualität kommt aus dem Weingarten. „Im Keller lässt sich nichts ver-
bessern, nur Qualität bewahren“, meint der Winzer. Er setzt auf Spontangärung, will, dass man Jahrgangs-
unterschiede schmeckt. 2020 sei typisch gewesen, „als hätte der Klimawandel Pause gemacht“. Da die Jahre zuvor der Ertrag üppig gewesen war, blieb die Ernte diesmal kleiner. Was das Weinjahr für Diwald ausmacht? – Harmonie. Die Diwald-Weine sind rund, geschmeidig und haben weniger Säure. Bis auf den Riesling, der ist recht knackig ausgefallen. Und für diese Sorte hat der Winzer ohnehin ein besonderes Händchen. Erfolg seit vielen Jahren bedeutet nicht, dass sich nicht auch auf der Neuigkeitenfront etwas tut: Diwald ist eines der vier neuen Traditionsweingüter. Die Lagenweine stammen von dem Eisenhut und vom Goldberg. Am obersten Ende der Preisskala steht der maischevergorene „Zündstoff“, den Diwald seit 2014 macht. Dazu kommen Grünen Veltliner und vom Zweigelt der „Luft&Liebe“-Linie: unbehandelt im großen Akazienfass ausgebaut und nur vor der Füllung minimal geschwefelt.j

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2019 Riesling Ried Goldberg 1ÖTW
Bioweingut Diwald
Wagram

Pfirsichmarmelade, Butterbrioche, Apfelminze, sehr ausdrucksstark, vollmundig, lebendig, schöne Salzigkeit und tolle Frucht.

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Bioweingut Diwald
Wagram

Martin Diwald
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 35

Tel. +43 2279 7225
Fax. -20
office@diwald.at
www.diwald.at

Vieles, wofür der österreichische Weinbau in puncto biologische Bewirtschaftung steht, nahm hier in Großriedenthal seinen Anfang. Hans Diwald gilt als Bio-Pionier. Gemeinsam mit seiner Frau Paula übernahm er 1972 den Betrieb und strukturierte ihn neu. Ab 1976 stellten die beiden auf die biologische
 Wirtschaftsweise um – lange bevor es eine Zertifizierung dafür gab. Sohn Martin stieg 2006 in den Betrieb ein. Er hat ein klares Profil: Wein muss Spaß machen, ständig Neues bieten, zum Nachverkosten anregen. „Weine, die überbordend sind durch Alkoholgehalt oder Holzeinsatz, machen mich müde und sind für mich eine Themenverfehlung.“ Apropos: „Was wir nicht mögen, sind ‚Barbiepuppenweine‘“, liest man auf der Website. Gemeint ist ein Stil, der viel technischen Eingriff verlangt. Qualität kommt aus dem Weingarten. „Im Keller lässt sich nichts ver-
bessern, nur Qualität bewahren“, meint der Winzer. Er setzt auf Spontangärung, will, dass man Jahrgangs-
unterschiede schmeckt. 2020 sei typisch gewesen, „als hätte der Klimawandel Pause gemacht“. Da die Jahre zuvor der Ertrag üppig gewesen war, blieb die Ernte diesmal kleiner. Was das Weinjahr für Diwald ausmacht? – Harmonie. Die Diwald-Weine sind rund, geschmeidig und haben weniger Säure. Bis auf den Riesling, der ist recht knackig ausgefallen. Und für diese Sorte hat der Winzer ohnehin ein besonderes Händchen. Erfolg seit vielen Jahren bedeutet nicht, dass sich nicht auch auf der Neuigkeitenfront etwas tut: Diwald ist eines der vier neuen Traditionsweingüter. Die Lagenweine stammen von dem Eisenhut und vom Goldberg. Am obersten Ende der Preisskala steht der maischevergorene „Zündstoff“, den Diwald seit 2014 macht. Dazu kommen Grünen Veltliner und vom Zweigelt der „Luft&Liebe“-Linie: unbehandelt im großen Akazienfass ausgebaut und nur vor der Füllung minimal geschwefelt.j

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2019 Grüner Veltliner Ried Goldberg 1ÖTW
Bioweingut Diwald
Wagram

Duft kühl, aber nach frischem Heu, Apfelkerne, ein Hauch Streichholz und Mostbirnenschale, grasige Würze, Artischocke, Limetten-Touch, strukturgebendes Gerbstoffgerüst, animierende Säure.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bioweingut Diwald
Wagram

Martin Diwald
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 35

Tel. +43 2279 7225
Fax. -20
office@diwald.at
www.diwald.at

Vieles, wofür der österreichische Weinbau in puncto biologische Bewirtschaftung steht, nahm hier in Großriedenthal seinen Anfang. Hans Diwald gilt als Bio-Pionier. Gemeinsam mit seiner Frau Paula übernahm er 1972 den Betrieb und strukturierte ihn neu. Ab 1976 stellten die beiden auf die biologische
 Wirtschaftsweise um – lange bevor es eine Zertifizierung dafür gab. Sohn Martin stieg 2006 in den Betrieb ein. Er hat ein klares Profil: Wein muss Spaß machen, ständig Neues bieten, zum Nachverkosten anregen. „Weine, die überbordend sind durch Alkoholgehalt oder Holzeinsatz, machen mich müde und sind für mich eine Themenverfehlung.“ Apropos: „Was wir nicht mögen, sind ‚Barbiepuppenweine‘“, liest man auf der Website. Gemeint ist ein Stil, der viel technischen Eingriff verlangt. Qualität kommt aus dem Weingarten. „Im Keller lässt sich nichts ver-
bessern, nur Qualität bewahren“, meint der Winzer. Er setzt auf Spontangärung, will, dass man Jahrgangs-
unterschiede schmeckt. 2020 sei typisch gewesen, „als hätte der Klimawandel Pause gemacht“. Da die Jahre zuvor der Ertrag üppig gewesen war, blieb die Ernte diesmal kleiner. Was das Weinjahr für Diwald ausmacht? – Harmonie. Die Diwald-Weine sind rund, geschmeidig und haben weniger Säure. Bis auf den Riesling, der ist recht knackig ausgefallen. Und für diese Sorte hat der Winzer ohnehin ein besonderes Händchen. Erfolg seit vielen Jahren bedeutet nicht, dass sich nicht auch auf der Neuigkeitenfront etwas tut: Diwald ist eines der vier neuen Traditionsweingüter. Die Lagenweine stammen von dem Eisenhut und vom Goldberg. Am obersten Ende der Preisskala steht der maischevergorene „Zündstoff“, den Diwald seit 2014 macht. Dazu kommen Grünen Veltliner und vom Zweigelt der „Luft&Liebe“-Linie: unbehandelt im großen Akazienfass ausgebaut und nur vor der Füllung minimal geschwefelt.j

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2018 Zündstoff Grüner Veltliner
Bioweingut Diwald
Wagram

Honigfarben, leicht trüb, maischevergoren, weckt einen intensiven Duftstrauß nach Fenchelgrün und Dille, tiefgründig, Packham-Birne, frischer Salbei, bisschen Curry-Pulver, fester Grip und kompakte Struktur.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Bioweingut Diwald
Wagram

Martin Diwald
3471 Großriedenthal
Hauptstraße 35

Tel. +43 2279 7225
Fax. -20
office@diwald.at
www.diwald.at

Vieles, wofür der österreichische Weinbau in puncto biologische Bewirtschaftung steht, nahm hier in Großriedenthal seinen Anfang. Hans Diwald gilt als Bio-Pionier. Gemeinsam mit seiner Frau Paula übernahm er 1972 den Betrieb und strukturierte ihn neu. Ab 1976 stellten die beiden auf die biologische
 Wirtschaftsweise um – lange bevor es eine Zertifizierung dafür gab. Sohn Martin stieg 2006 in den Betrieb ein. Er hat ein klares Profil: Wein muss Spaß machen, ständig Neues bieten, zum Nachverkosten anregen. „Weine, die überbordend sind durch Alkoholgehalt oder Holzeinsatz, machen mich müde und sind für mich eine Themenverfehlung.“ Apropos: „Was wir nicht mögen, sind ‚Barbiepuppenweine‘“, liest man auf der Website. Gemeint ist ein Stil, der viel technischen Eingriff verlangt. Qualität kommt aus dem Weingarten. „Im Keller lässt sich nichts ver-
bessern, nur Qualität bewahren“, meint der Winzer. Er setzt auf Spontangärung, will, dass man Jahrgangs-
unterschiede schmeckt. 2020 sei typisch gewesen, „als hätte der Klimawandel Pause gemacht“. Da die Jahre zuvor der Ertrag üppig gewesen war, blieb die Ernte diesmal kleiner. Was das Weinjahr für Diwald ausmacht? – Harmonie. Die Diwald-Weine sind rund, geschmeidig und haben weniger Säure. Bis auf den Riesling, der ist recht knackig ausgefallen. Und für diese Sorte hat der Winzer ohnehin ein besonderes Händchen. Erfolg seit vielen Jahren bedeutet nicht, dass sich nicht auch auf der Neuigkeitenfront etwas tut: Diwald ist eines der vier neuen Traditionsweingüter. Die Lagenweine stammen von dem Eisenhut und vom Goldberg. Am obersten Ende der Preisskala steht der maischevergorene „Zündstoff“, den Diwald seit 2014 macht. Dazu kommen Grünen Veltliner und vom Zweigelt der „Luft&Liebe“-Linie: unbehandelt im großen Akazienfass ausgebaut und nur vor der Füllung minimal geschwefelt.j

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2020 Grüner Veltliner Ried Ruppersthaler Mordthal
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Sehr stoffig, roter Apfel, auch Ananas, viel Fülle, Oliven; mineralisch, tropische Früchte, kühl-aromatisch, Weißer Pfeffer, überzeugende Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
Fax. -50
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Die Corona-Zeit, die für viele Winzerbetriebe ruhiger gewesen ist, hat Bernhard Ecker genutzt, um Umbauten und Modernisierungen auf dem Weingut voranzutreiben. Die neue Maschinenhalle ist bereits fertig, die Erweiterung des Kellergebäudes soll bis zum Beginn der Ernte abgeschlossen sein. Bis dahin freut sich der Winzer über den aktuellen Jahrgang 2020, den er als „fruchtigen, frischen österreichischen Jahrgang“ bezeichnet, „der moderate Alkoholwerte aufweist und hohen Trinkgenuss bereitet“. Der Winzer aus Mitterstockstall hat eine ungemeine Repertoire-Tiefe beim Wein – legt aber den Fokus auf die Wagram-typischen Grünen und Roten Veltliner. Den Grünen Veltliner baut Ecker in fünf Varianten aus – davon drei Lagenweine, wobei die Ried Mordthal nicht nur der expressivste Veltliner ist, sondern mit seinen 45 Jahre alten Rebstöcken auch die älteste Veltliner-Anlage ist. Den Roten Veltliner gibt es in drei Ausformungen: als Gebietswein Wagram und als lässigen Lagenwein vom Großweikersdorfer Steinberg 2020 sowie extra in einer „Große Reserve“-Selektion 2019, die Ecker im 1200-Liter-
Akazienfass ausbaut. Beide superspannend. Neben der Rarität Roter Veltliner hat Ecker eine weitere Spielerei: „WiVa“ – schon der Name macht Gusto. Dahinter verbirgt sich ein Viognier aus einer kleinen Parzelle im Mordthal, den der Winzer im Betonei vergoren hat und im neutralen 300-Liter-Fass fertig reifen ließ. Es ist Eckers dritter Viognier-
Jahrgang. Resümee: gelungen, rar, schnell sein …

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2020 Roter Veltliner Ried Großweikersdorfer Steinberg
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Gelbfruchtig, rosa Grapefruit, bisschen Mineralität, gewürzig, gute Tiefe; exotische Fülle, Ananas, rund, viel Trink-
animo, schöne Länge.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
Fax. -50
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Die Corona-Zeit, die für viele Winzerbetriebe ruhiger gewesen ist, hat Bernhard Ecker genutzt, um Umbauten und Modernisierungen auf dem Weingut voranzutreiben. Die neue Maschinenhalle ist bereits fertig, die Erweiterung des Kellergebäudes soll bis zum Beginn der Ernte abgeschlossen sein. Bis dahin freut sich der Winzer über den aktuellen Jahrgang 2020, den er als „fruchtigen, frischen österreichischen Jahrgang“ bezeichnet, „der moderate Alkoholwerte aufweist und hohen Trinkgenuss bereitet“. Der Winzer aus Mitterstockstall hat eine ungemeine Repertoire-Tiefe beim Wein – legt aber den Fokus auf die Wagram-typischen Grünen und Roten Veltliner. Den Grünen Veltliner baut Ecker in fünf Varianten aus – davon drei Lagenweine, wobei die Ried Mordthal nicht nur der expressivste Veltliner ist, sondern mit seinen 45 Jahre alten Rebstöcken auch die älteste Veltliner-Anlage ist. Den Roten Veltliner gibt es in drei Ausformungen: als Gebietswein Wagram und als lässigen Lagenwein vom Großweikersdorfer Steinberg 2020 sowie extra in einer „Große Reserve“-Selektion 2019, die Ecker im 1200-Liter-
Akazienfass ausbaut. Beide superspannend. Neben der Rarität Roter Veltliner hat Ecker eine weitere Spielerei: „WiVa“ – schon der Name macht Gusto. Dahinter verbirgt sich ein Viognier aus einer kleinen Parzelle im Mordthal, den der Winzer im Betonei vergoren hat und im neutralen 300-Liter-Fass fertig reifen ließ. Es ist Eckers dritter Viognier-
Jahrgang. Resümee: gelungen, rar, schnell sein …

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2019 Roter Veltliner Ried Großweikersdorfer Steinberg Große Reserve
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Feine Röstnoten, Weihrauch, Waldhonig, Buttercreme, burgundisch; weißer Nougat, Säurebiss, viel Ananas, reife Äpfel, viel Potenzial.

Weißwein
Roter Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
Fax. -50
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Die Corona-Zeit, die für viele Winzerbetriebe ruhiger gewesen ist, hat Bernhard Ecker genutzt, um Umbauten und Modernisierungen auf dem Weingut voranzutreiben. Die neue Maschinenhalle ist bereits fertig, die Erweiterung des Kellergebäudes soll bis zum Beginn der Ernte abgeschlossen sein. Bis dahin freut sich der Winzer über den aktuellen Jahrgang 2020, den er als „fruchtigen, frischen österreichischen Jahrgang“ bezeichnet, „der moderate Alkoholwerte aufweist und hohen Trinkgenuss bereitet“. Der Winzer aus Mitterstockstall hat eine ungemeine Repertoire-Tiefe beim Wein – legt aber den Fokus auf die Wagram-typischen Grünen und Roten Veltliner. Den Grünen Veltliner baut Ecker in fünf Varianten aus – davon drei Lagenweine, wobei die Ried Mordthal nicht nur der expressivste Veltliner ist, sondern mit seinen 45 Jahre alten Rebstöcken auch die älteste Veltliner-Anlage ist. Den Roten Veltliner gibt es in drei Ausformungen: als Gebietswein Wagram und als lässigen Lagenwein vom Großweikersdorfer Steinberg 2020 sowie extra in einer „Große Reserve“-Selektion 2019, die Ecker im 1200-Liter-
Akazienfass ausbaut. Beide superspannend. Neben der Rarität Roter Veltliner hat Ecker eine weitere Spielerei: „WiVa“ – schon der Name macht Gusto. Dahinter verbirgt sich ein Viognier aus einer kleinen Parzelle im Mordthal, den der Winzer im Betonei vergoren hat und im neutralen 300-Liter-Fass fertig reifen ließ. Es ist Eckers dritter Viognier-
Jahrgang. Resümee: gelungen, rar, schnell sein …

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2019 Grüner Veltliner Ried Hohenberg Erste Lage
Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Süße Ananas- und Marillenfrucht, vital und einladend, substanzreich, fleischig und geschmeidig, wunderbar harmonisch, der Modellfall eines Veltliners der Reserve-Kategorie.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Großweikersdorf
Tiefenthal 9

Tel. +43 2955 70442
Fax. +43 2955 70442
office@weingut-ehmoser.at
www.weingut-ehmoser.at

Josef Ehmoser hat sei an sich straffes Sortiment schon vor einiger Zeit sozusagen dreigeteilt. Die erste Stufe bilden dabei der schwungvolle, kirschfruchtige Rosé vom Zweigelt und ein Veltliner namens Wagram Terrassen, der seiner Bezeichnung alle Ehre macht, denn viel typischer kann ein leichtfüßiger Grüner vom Löss-
Boden des Wagram nicht beschaffen sein. Als zweite Stufe kommen dann die Ortsweine aus Großweikersdorf mit der Zusatzbezeichnung „Vom gelben Löss“, bestehend aus einem Weißburgunder und Riesling, sowie der aus acht Rebsorten zusammengesetzte Gemischte Satz Unter der Burg. Auch heuer begegnen einander Riesling und Weißburgunder gleichsam auf Augenhöhe: Während der Riesling mit gelbfruchtigem Charme und Rasse punktet, gefällt der aufgrund der malolaktischen Fermentation ganz anders geartete Pinot Blanc durch seine frühe Balance und den delikaten, samtigen Schmelz. Den kräftigsten Körper und die größte Individualität kann hingegen der Gemischte Satz als seine Stärken ins Treffen führen. Freilich ist er auch derjenige Wein, der sich am langsamsten zu entwickeln scheint, sodass man dem 2019er noch etwas Reifezeit einräumen sollte. An der Spitze der Pyramide stehen schließlich die Lagenweine, mithin die beiden Grünen Veltliner von der Ried Hohenberg und der Ried Georgenberg, die erst im zweiten Jahr nach der Lese auf den Markt gehen. Der im großen Fass und Beton-Ei ausgebaute Hohenberg überzeugt von Anfang an mit Strahlkraft und gelbfruchtigem Aromareigen. Der mächtige Georgenberg ist hingegen noch etwas verschlossen, gleichwohl als vornehmer vin de garde konzipiert, der seine Vorzüge erst im Verlauf der Jahre preis gibt – beide Gewächse sind jedenfalls ein Plädoyer für den Veltliner vom Wogenrain. In guten Rotweinjahren wie 2019 gibt es auch einen saftigen, weichselfruchtigen St. Laurent, der die Rebsorte bestens repräsentiert.

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2019 Grüner Veltliner Ried Georgenberg Erste Lage
Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Beschreibt einen weiten Bogen: nach Honig und Lebkuchen, zimtige Würze, ausgereift, reichhaltig und vornehm, bei aller Power auch sehr vielfältig und strukturiert, große Strahlkraft und Länge, enormes Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Josef Ehmoser
3701 Großweikersdorf
Tiefenthal 9

Tel. +43 2955 70442
Fax. +43 2955 70442
office@weingut-ehmoser.at
www.weingut-ehmoser.at

Josef Ehmoser hat sei an sich straffes Sortiment schon vor einiger Zeit sozusagen dreigeteilt. Die erste Stufe bilden dabei der schwungvolle, kirschfruchtige Rosé vom Zweigelt und ein Veltliner namens Wagram Terrassen, der seiner Bezeichnung alle Ehre macht, denn viel typischer kann ein leichtfüßiger Grüner vom Löss-
Boden des Wagram nicht beschaffen sein. Als zweite Stufe kommen dann die Ortsweine aus Großweikersdorf mit der Zusatzbezeichnung „Vom gelben Löss“, bestehend aus einem Weißburgunder und Riesling, sowie der aus acht Rebsorten zusammengesetzte Gemischte Satz Unter der Burg. Auch heuer begegnen einander Riesling und Weißburgunder gleichsam auf Augenhöhe: Während der Riesling mit gelbfruchtigem Charme und Rasse punktet, gefällt der aufgrund der malolaktischen Fermentation ganz anders geartete Pinot Blanc durch seine frühe Balance und den delikaten, samtigen Schmelz. Den kräftigsten Körper und die größte Individualität kann hingegen der Gemischte Satz als seine Stärken ins Treffen führen. Freilich ist er auch derjenige Wein, der sich am langsamsten zu entwickeln scheint, sodass man dem 2019er noch etwas Reifezeit einräumen sollte. An der Spitze der Pyramide stehen schließlich die Lagenweine, mithin die beiden Grünen Veltliner von der Ried Hohenberg und der Ried Georgenberg, die erst im zweiten Jahr nach der Lese auf den Markt gehen. Der im großen Fass und Beton-Ei ausgebaute Hohenberg überzeugt von Anfang an mit Strahlkraft und gelbfruchtigem Aromareigen. Der mächtige Georgenberg ist hingegen noch etwas verschlossen, gleichwohl als vornehmer vin de garde konzipiert, der seine Vorzüge erst im Verlauf der Jahre preis gibt – beide Gewächse sind jedenfalls ein Plädoyer für den Veltliner vom Wogenrain. In guten Rotweinjahren wie 2019 gibt es auch einen saftigen, weichselfruchtigen St. Laurent, der die Rebsorte bestens repräsentiert.

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2019 Grüner Veltliner Gehnius Große Reserve
Weinhof Ehn
Wagram

An-
sprechend, reife Frucht, dunkle Blüten, Blütenhonig und getrocknete Walnussblätter, tief im Glas Vanille; Würze und Frucht innig verwoben, Melonen, feines Säurenetz, viel Kraft, harmonisch, cremiger Touch, Gewürze und Frucht im langen Nachhall. Reserven.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weinhof Ehn
Wagram

Gerhard Ehn
3470 Engelmannsbrunn
Kapellenberg 47

Tel. +43 2279 27377
Fax. +43 2279 27377
office@weinhofehn.at
www.weinhofehn.at

Zum Jahrgang 2020 befragt, zeigt sich Gerhard Ehn sehr zufrieden. „Ein Witterungsverlauf wie früher, sonnige und regnerische Phasen haben sich abgewechselt, extreme Hitze ist ausgeblieben.“ Der Alkohlgehalt sei etwas geringer als üblich, die Säure angenehm. Die Verkostung der aktuellen Serie bestätigt diese Aussage. Alle Weine sind ausgesprochen frisch und von klarer Frucht geprägt, auch die stoffigen Exemplare wirken dank ihrer Säurestruktur nie üppig oder langweilig. Die Sorten sind klar zu erkennen, wobei nur der Riesling noch ein wenig in sich zurückgezogen wirkt. Vom Grünen Veltliner Gehnius Große Reserve ist nun die Ausgabe 2019 im Verkauf, ein druckvoller, harmonischer Sortenrepräsentant mit Reserven. Dem ganzen Sortiment ist ein attaktives Preis-Leitungs-Verhältnis zu attestieren. Der Weinhof Ehn ist Mitglied der Winzervereinigung „Wagramer Selektion“. Sonja und Gerhard Ehn haben schon vor Jahren die Weichen in Richtung Qualität gestellt. Die Weine werden größtenteils im Stahltank ausgebaut. Je nach Rebsorte und Charakter kommen auch kleine Eichengebinde oder große Holzfässer zum Einsatz. Löss ist vorherrschend in den Weingärten der Familie Ehn. In der Ried Hochrain ist er mit schwarzer Erde vermischt, die Ried Satz ist eine klassische Lösslage. Die Ried Mordthal hat mit einem Verbrechen nichts zu tun, der Name leitet sich von „am Ord“ ab, was so viel bedeutet wie „am äußersten Ende“, in diesem Fall das hinterste Tal im Weinort Ruppersthal, das Mordthal eben. Auch hier besteht die oberste Bodenschicht aus Löss, darunter finden sich Sand und Kies eines alten Donaulaufs.

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2019 Grüner Veltliner Ried Steinberg Reserve
Weingut Ernst
Wagram

Feine, knackige Apfelnoten, frisch – saftig – „steirisch“, gelbe Ringlotten, etwas Birne, gelbe Grapefruit, alles sauber und intensiv ausgeprägt; kühle Frische, Klarapfel, frische Säurestruktur, würzebetont, Thymian, zieht mit animierender rosa Grapefruit über den Gaumen, zarte Bitternote im Finish, Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ernst
Wagram

Harald Ernst
3701 Großwiesendorf
34

Harald Ernst zeigt bereits im aktuellen Jahr mit vier ganz unterschiedlichen Grünen Veltlinern die große Bandbreite dieser österreichischen Leitsorte auf. Aus dem Jahre 2019 folgt dann noch eine Reserve aus der Paradelage Steinberg, die Fassprobe verspricht bereits beste Ansätze und großes Reifepotenzial, ein richtig tiefgründiger und vielschichtiger Wagram-Veltliner. Der Frührote Veltliner 2020 kann mit dem Vorgänger-Jahrgang voll mithalten, eine unterschätzte Sorte, die Harald Ernst wieder zum Leben erweckt hat, und ein richtig universell einsetzbarer Speisenbegleiter. Da können auch die beiden Lagenweine, Roter Veltliner Steinberg Reserve 2019 mit harmonisch eingebundenem Restzuckeranteil sowie der Weißburgunder In Sätzen 2020, voll mithalten.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -