Weinguide
Ausgabe 2023/24
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2021 Grüner Veltliner Reserve
Weingut Weinrieder
Weinviertel

Die siebzigjährigen Reben ergeben ein vielschichtiges Bukett, in dem Waldhonig, Ahornsirup und Dörrfrüchte aufeinandertreffen, kraftvoll und mollig, weiche Fülle mit malzigen Untertönen, bekommt im letzten Drittel noch einmal Schubkraft, feines Säurespiel.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Weinrieder
Weinviertel

Lukas Rieder
2170 Kleinhadersdorf
Untere Ortsstraße 44

Tel. +43 2552 2241
Fax. +43 2552 3708
office@weinrieder.at
www.weinrieder.at

Friedrich und Sohn Lukas Rieder betreuen gemeinsam die Weingärten und den Keller, während sich Gattin Melanie der Büroarbeiten und Besucher annimmt; Sohn Bernhard ist wiederum für den gesamten Verkauf und den Export zuständig, der bei Weinrieder den rekordverdächtigen Anteil von 93 % erreicht. Die ungewöhnliche Präsenz in den renommiertesten Restaurants in Europa und Übersee kommt freilich nicht von ungefähr oder infolge unablässigen Marketings, sondern ist das wohlverdiente Ergebnis akribischer Arbeitsabläufe in den Weingärten und einfühlsamer wie geduldiger Weinbereitung. Aus den Top-Lagen Schneiderberg, Kugler und Hohenleiten werden auf diese Weise Weine herausgeholt, die sich stilistisch zwar stark unterscheiden, aber eines gemeinsam haben. Es sind keine laut auftrumpfenden „Marktschreier“, sondern vielmehr Weine der leisen Zwischentöne, die sich überdies kulinarisch wunderbar einsetzen lassen. Aus dem aktuellen Sortiment bestach von den preisgünstigen Tropfen beispielsweise der Riesling Bockgärten mit seiner puristischen Ader und dem verlockenden Früchtecocktail, während der Chardonnay von der Hohenleiten mit Balance und Trinkfluss überzeugte. Bei den Veltlinern scheint Lukas Rieder mit extrem später Lese ein Geschmacksbild anzustreben, wie es die besten Gewächse und Weinjahre von anno dazumal aufgewiesen haben, was in der Version der Lagenreserve „by Lukas“ quasi kulminiert. Die große Liebe der Weinrieders dürfte allerdings dem Riesling gehören, der gleich in fünf ausgezeichneten Varianten präsentiert wird, wovon ein Trio in der obersten Qualitätsschiene angesiedelt ist.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kollmitz
Weingut PAX
Wachau

(gelesen am 13., 26. und 28. Okt. 2022) Gelbe Früchte, reifer Apfel, Pfirsich, ganz zarte Honigtöne, ein Hauch Schoko, rauchig, Pfefferwürze, straff und dicht, Fruchtwürze, ein sympathischer Rustikus.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut PAX
Wachau

Verena Pichler-Axmann & Franz Stefan Pichler
3610 Wösendorf
Florianigasse 137

Was steckt hinter PAX? P-ichler & AX-mann. Verena Axmann und Franz Stefan Pichler haben ihr Weingut vor drei Jahren – 2020 – gegründet, nachdem sich Franz nach Differenzen mit seinem Vater von diesem getrennt hat. Geduld und Zeit – das ist die Philosophie der beiden. Man verfügt über altes Rebmaterial, das bis zu 60 Jahre alt ist – durchschnittlich 40 bis45 Jahre. Man lässt den Weinen Zeit, diese verweilen so lange wie möglich auf der Hefe und werden durch die Bank in Holzfässern ausgebaut, welche den Weinen zusätzliche Struktur und Tiefgang verleihen. Die Weingärten des Hauses erstrecken sich von Dürnstein – Kaiserberg über Joching – Kollmitz und Pichl Point nach Wösendorf zu den Rieden Höll und Hochrain bis hinein in den Spitzer Graben zur Ried Birn. Es sind überaus strukturierte, authentische Gewächse mit Tiefgang und Länge, welche das Potenzial für eine lange Lagerung haben. Flaschenreife ist das Zauberwort. Die Verkostung der Weine war ein Erlebnis für mich. Die beeindruckendsten Weine waren 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Hochrain, 2022 Riesling Smaragd Ried Spitzer Birn und 2021 Dolium Grüner Veltliner Smaragd – ein Konglomerat der besten Rieden. Ein jugendliches Weingut, das uns Weinfreunden noch viele schöne Stunden bescheren wird. Weiterhin viel Glück – Verena und Franz.

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2022 Grüner Veltliner Langenloiser Tonmineral
Weingut Hiedler
Kamptal

Frische, dunkle Würze, Kräuter- und kreidige Noten, wirkt straff, Granny Smith; würzig, dunkelfruchtig, feiner Gerbstoffgrip, Blutorange, kühle Aromatik, trinkvergnüglich.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
Fax. -5
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Die Langenloiser Weinbrüder Ludwig und Dietmar Hiedler zeigen erneut ein beeindruckendes Weinportfolio, das sich mittlerweile über drei Jahrgänge spannt. Die jungen Langenloiser Ortsweine aus 2022 tragen seit heuer mit Tonmergel, Urgestein und Kalksand ihre Bodentypizität am Label. Mit je drei Veltlinern und Rieslingen zeigen die Hiedlers ihre Langenloiser Lagencharakteristika – wobei diese Weine bis auf die Thal-Lage aus dem herausragenden 2021er-Jahr stammen. Mit den markanten und sehr eigenständigen Maximum-Weinen aus 2020, die länger auf der Hefe und im Holz reifen, runden die Hiedlers ihre Top-Palette ab. Diese „Max-Weine“ bündeln immer die hochreifen und mit sauberer Botrytis ausgestatteten Trauben der besten Lagen. Herausleuchtend: der Weißburgunder-Max! Praktisch alle Weine durchlaufen einen biologischen Säureabbau – hier ist Kellermeister Ludwig Hiedler ein absoluter Könner, was sich in der Feinheit und Frische der Weine zeigt. Die Grünen Veltliner bestechen durch ihre Sorten- und Bodenprägung. Ganz groß präsentieren sich die Rieslinge – an der Spitze der Heiligenstein mit seinen rund 60 Jahre alten, vitalen Rebstöcken und der Gaisberg. Wermutstropfen: Die 2021er gibt es gibt es nur mehr im Handel.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Pichlpoint
Weingut PAX
Wachau

(gelesen am 2. Nov. 2022) Schwarzer Pfeffer, getrocknete Kräuter, Marillentouch, saftig-fruchtig, angenehme Säure, balanciert, ausgewogen, schmelzige Noten, Apfelfrucht, würzig, elegant.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut PAX
Wachau

Verena Pichler-Axmann & Franz Stefan Pichler
3610 Wösendorf
Florianigasse 137

Was steckt hinter PAX? P-ichler & AX-mann. Verena Axmann und Franz Stefan Pichler haben ihr Weingut vor drei Jahren – 2020 – gegründet, nachdem sich Franz nach Differenzen mit seinem Vater von diesem getrennt hat. Geduld und Zeit – das ist die Philosophie der beiden. Man verfügt über altes Rebmaterial, das bis zu 60 Jahre alt ist – durchschnittlich 40 bis45 Jahre. Man lässt den Weinen Zeit, diese verweilen so lange wie möglich auf der Hefe und werden durch die Bank in Holzfässern ausgebaut, welche den Weinen zusätzliche Struktur und Tiefgang verleihen. Die Weingärten des Hauses erstrecken sich von Dürnstein – Kaiserberg über Joching – Kollmitz und Pichl Point nach Wösendorf zu den Rieden Höll und Hochrain bis hinein in den Spitzer Graben zur Ried Birn. Es sind überaus strukturierte, authentische Gewächse mit Tiefgang und Länge, welche das Potenzial für eine lange Lagerung haben. Flaschenreife ist das Zauberwort. Die Verkostung der Weine war ein Erlebnis für mich. Die beeindruckendsten Weine waren 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Hochrain, 2022 Riesling Smaragd Ried Spitzer Birn und 2021 Dolium Grüner Veltliner Smaragd – ein Konglomerat der besten Rieden. Ein jugendliches Weingut, das uns Weinfreunden noch viele schöne Stunden bescheren wird. Weiterhin viel Glück – Verena und Franz.

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2022 Grüner Veltliner Ried Thal Langenlois
Weingut Hiedler
Kamptal

Reife Birnen, viel Fruchtexotik, feine Würze, kalkig; saftig und frisch, reifes Kernobst, Grapefruit, viel Lösswürze mit kreidigen Noten, schwarzer Pfeffer.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
Fax. -5
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Die Langenloiser Weinbrüder Ludwig und Dietmar Hiedler zeigen erneut ein beeindruckendes Weinportfolio, das sich mittlerweile über drei Jahrgänge spannt. Die jungen Langenloiser Ortsweine aus 2022 tragen seit heuer mit Tonmergel, Urgestein und Kalksand ihre Bodentypizität am Label. Mit je drei Veltlinern und Rieslingen zeigen die Hiedlers ihre Langenloiser Lagencharakteristika – wobei diese Weine bis auf die Thal-Lage aus dem herausragenden 2021er-Jahr stammen. Mit den markanten und sehr eigenständigen Maximum-Weinen aus 2020, die länger auf der Hefe und im Holz reifen, runden die Hiedlers ihre Top-Palette ab. Diese „Max-Weine“ bündeln immer die hochreifen und mit sauberer Botrytis ausgestatteten Trauben der besten Lagen. Herausleuchtend: der Weißburgunder-Max! Praktisch alle Weine durchlaufen einen biologischen Säureabbau – hier ist Kellermeister Ludwig Hiedler ein absoluter Könner, was sich in der Feinheit und Frische der Weine zeigt. Die Grünen Veltliner bestechen durch ihre Sorten- und Bodenprägung. Ganz groß präsentieren sich die Rieslinge – an der Spitze der Heiligenstein mit seinen rund 60 Jahre alten, vitalen Rebstöcken und der Gaisberg. Wermutstropfen: Die 2021er gibt es gibt es nur mehr im Handel.

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2021 Grüner Veltliner Ried Kittmannsberg Langenlois 1ÖTW
Weingut Hiedler
Kamptal

Rauchige, dunkle Pfefferwürze, gelbe Äpfel, Stachelbeere, Johannisbeere; tropische Fruchtsüße, Maracuja, Ananas, reife Grapefruits, lebhafte Säure, mineralischer Einschlag, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Behandelter Presskork

Weingut Hiedler
Kamptal

Dietmar & Ludwig Hiedler
3550 Langenlois
Am Rosenhügel 13

Tel. +43 2734 2468
Fax. -5
office@hiedler.at
www.hiedler.at

Die Langenloiser Weinbrüder Ludwig und Dietmar Hiedler zeigen erneut ein beeindruckendes Weinportfolio, das sich mittlerweile über drei Jahrgänge spannt. Die jungen Langenloiser Ortsweine aus 2022 tragen seit heuer mit Tonmergel, Urgestein und Kalksand ihre Bodentypizität am Label. Mit je drei Veltlinern und Rieslingen zeigen die Hiedlers ihre Langenloiser Lagencharakteristika – wobei diese Weine bis auf die Thal-Lage aus dem herausragenden 2021er-Jahr stammen. Mit den markanten und sehr eigenständigen Maximum-Weinen aus 2020, die länger auf der Hefe und im Holz reifen, runden die Hiedlers ihre Top-Palette ab. Diese „Max-Weine“ bündeln immer die hochreifen und mit sauberer Botrytis ausgestatteten Trauben der besten Lagen. Herausleuchtend: der Weißburgunder-Max! Praktisch alle Weine durchlaufen einen biologischen Säureabbau – hier ist Kellermeister Ludwig Hiedler ein absoluter Könner, was sich in der Feinheit und Frische der Weine zeigt. Die Grünen Veltliner bestechen durch ihre Sorten- und Bodenprägung. Ganz groß präsentieren sich die Rieslinge – an der Spitze der Heiligenstein mit seinen rund 60 Jahre alten, vitalen Rebstöcken und der Gaisberg. Wermutstropfen: Die 2021er gibt es gibt es nur mehr im Handel.

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2021 Grüner Veltliner Ried Karlsberg
Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein
Weinviertel

Dicht, straff, fast spröde, feines Parfum, lebendig und charaktervoll, hübsche Fruchtsüße, trotzdem bröseltrocken, Frucht trägt lange, zitrusfrisch im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein
Weinviertel

Stefan Tscheppe
2193 Wilfersdorf
Brünner Straße 8

„2022 war eine Zitterpartie. Die Zuckergrade sind nur sehr langsam gestiegen, es war lange nicht sicher, ob sich das für unsere Vorstellungen – gut gereift, aber nicht zu hoch – ausgeht. Es ist sich ausgegangen, und aktuell erfreuen uns vor allem die Veltliner mit extrem interessanten Fruchtnuancen“, berichtet Stefan Tscheppe, der seit 2019 die Betriebsführung der fürstlichen Weingüter innehat. In diesen wenigen Jahren hat sich schon viel getan. In Wilfersdorf wurde ein neues Presshaus inkl. Gär- und Füllkeller gebaut, ein repräsentatives Entrée geschaffen, die Umstellung auf bio ist auf der Zielgeraden. „Wir sind international extrem gut unterwegs, wir wollen uns als Vorzeigebetrieb positionieren und für das Weinviertel eine Vorreiterrolle übernehmen.“ Auf dem Weg dorthin wird auch mit alten Vorstellungen aufgeräumt. „Die Herkunft muss in den Mittelpunkt, nicht die Sorte“, und das machen sie mit den Cuvées Herrnbaumgarten und Ried Karlsberg deutlich. Riesling und Veltliner, zwei laut stillschweigender Übereinkunft als unvermählbar geltende Sorten, werden symbiotisch vereint. Vom Riesling kommt die Duftigkeit und auch die Säure, die die Würze und Frucht des Veltliners pusht, der Veltliner sorgt für Substanz und Struktur, gemeinsam interpretieren sie ihre Herkunft vom kalkhaltigen Löss, jeder auf seine Art. Maischegärung, Holz für Riesling? Alles wird auf Tauglichkeit abgeklopft. „Den Mut zum schönen Gerbstoff“ präzisiert Produktionsleiter Josef Stumvoll: „Gerbstoff soll Wein in die Länge ziehen, nicht den Gaumen schließen.“ Die sortenreinen Weine gefallen in ihrer Weinigkeit, der spannenden Balance zwischen Herkunft und Fruchtausdruck. Spannung, gepaart mit Eleganz, kommt vom Leithaberg in Form eines finessigen, zart aromatischen Chardonnays und eines ebenso feingliedrigen, rotfruchtig auftretenden Blaufränkisch. Verkost- und erlebbar sind die Weine im Gut in Wilfersdorf und in der Vinothek im Park des Gartenpalais in Wien.

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2022 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Dürnberg
Weinviertel

Vielschichtig, Äpfel, Grapefruits, Prise Pfeffer; schließt so an, ausgewogen, kompakt, angenehme Säure, hinten auch Kräuter und leise Bodentöne.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Dürnberg
Weinviertel


2162 Falkenstein
Neuer Weg 284

Tel. +43 2554 85355-0
Fax. -30
weingut@duernberg.at
www.duernberg.at

Das Weingut Dürnberg wurde 1991 von Christoph Körner gegründet. Er – als Weinmacher – und seine Partner Matthias Marchesani und Georg Klein wollen nicht die erzeugte Menge steigern, sondern die Qualität. Man will sich in dieser Hinsicht als Flaggschiff des Weinviertels etablieren. Dazu wurde ein unkonventioneller Weg eingeschlagen, nämlich via Crowd Funding das erste Weingut Europas zu werden, das als Aktiengesellschaft seinen Fans gehört. Mittlerweile ist man auch international sehr erfolgreich, mehr als die Hälfte der jährlichen Produktion geht in europäische Länder, nach Nordamerika und Asien. Erklärtes Ziel der drei Dürnberger ist es, das besondere Klima und die Böden im Wein abzubilden, die Handschrift des Winzers soll erkennbar sein. Zudem achten sie auf einen kleinen CO2-Fußabdruck, fahren so selten wie möglich mit Traktoren durch die Weinberge und sind dank einer großen Photovoltaikanlage auf einem guten Weg zur Energieautarkie. Christoph Körner im O-Ton: „Das Weinviertel ist das wohl am wenigsten erforschte Weinbaugebiet Österreichs, es birgt unglaubliches Potenzial in sich. Unsere Weine sollen seine Frische und Ausgewogenheit atmen und dabei kristallklar sein wie eine Winternacht“, bringt er seine Sichtweise poetisch zum Ausdruck. In der Buschenschank „Schmitt‘n“ können alle Weine probiert und gekauft werden.

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2022 Grüner Veltliner Kirchberg
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Straffe Lösswürze, Grapefruits, Limetten, generell Zitrus, auch Granny Smith; sortenbetont, knackig-frisch, feine Pfefferwürze, viel Kernobst, dezent exotisch, Ananas, feines Mittelgewicht, mittellang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Der Eckhof von Bernhard Ecker ist mit dem aktuellen Jahrgang 2022 bio-zertifiziert. Der Winzer aus Mitterstockstall verarbeitet rund 30 Hektar und bietet eine große Vielfalt. Neben dem Grünen Veltliner, den es in fünf Varianten gibt – drei davon als charaktervolle Lagenweine –, entwickelt sich Ecker immer mehr zum Spezialisten bei Roter Veltliner, wo er neben der Wagram-Klassik mit dem Steinberg und dem Mordthal zwei facettenreiche und sehr empfehlenswerte Lagenweine macht; und in manchen Jahren noch eine Große Lagenreserve darüberstellt. Mittlerweile ist Eckers Roter-Veltliner-Spielwiese schon fünf Hektar groß – und die Weinsorte gilt „als Türöffner“ in neue Märkte und Lokale, betont der Winzer, der auch eine sichere Hand beweist, wenn es um Riesling geht. Am gemütlichsten verkosten kann man die Ecker-Weine am Eckhof – beim Heurigen, der viermal im Jahr aufsperrt – und wo es alle Weine glasweise gibt.

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2021 Tradition Grüner Veltliner Reserve
Weingut Dürnberg
Weinviertel

Sanfter Druck, Äpfel, getrocknete Kräuter, Prise Pfeffer; saftig, Äpfel, Kiwis, Säurespiel, Substanz, im Nachhall viel Frucht und zarte Würze.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Dürnberg
Weinviertel


2162 Falkenstein
Neuer Weg 284

Tel. +43 2554 85355-0
Fax. -30
weingut@duernberg.at
www.duernberg.at

Das Weingut Dürnberg wurde 1991 von Christoph Körner gegründet. Er – als Weinmacher – und seine Partner Matthias Marchesani und Georg Klein wollen nicht die erzeugte Menge steigern, sondern die Qualität. Man will sich in dieser Hinsicht als Flaggschiff des Weinviertels etablieren. Dazu wurde ein unkonventioneller Weg eingeschlagen, nämlich via Crowd Funding das erste Weingut Europas zu werden, das als Aktiengesellschaft seinen Fans gehört. Mittlerweile ist man auch international sehr erfolgreich, mehr als die Hälfte der jährlichen Produktion geht in europäische Länder, nach Nordamerika und Asien. Erklärtes Ziel der drei Dürnberger ist es, das besondere Klima und die Böden im Wein abzubilden, die Handschrift des Winzers soll erkennbar sein. Zudem achten sie auf einen kleinen CO2-Fußabdruck, fahren so selten wie möglich mit Traktoren durch die Weinberge und sind dank einer großen Photovoltaikanlage auf einem guten Weg zur Energieautarkie. Christoph Körner im O-Ton: „Das Weinviertel ist das wohl am wenigsten erforschte Weinbaugebiet Österreichs, es birgt unglaubliches Potenzial in sich. Unsere Weine sollen seine Frische und Ausgewogenheit atmen und dabei kristallklar sein wie eine Winternacht“, bringt er seine Sichtweise poetisch zum Ausdruck. In der Buschenschank „Schmitt‘n“ können alle Weine probiert und gekauft werden.

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2022 Grüner Veltliner Federspiel Ried Loibenberg
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Weihnachtliche Gewürze, Spekulatius, leise Bodentöne; gelbe Äpfel, Würze unterlegt, gute Substanz, sanfte Säure, im Nachhall auch Anklänge von Pfirsichen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Das einstige Weingut der Herrschaften von Dürnstein und Thal Wachau wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt. Schon lange ist die heutige Domäne Wachau eine Genossenschaft, die sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber national wie international einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sie zählt zu den führenden Weingütern des Landes. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb verfügt nämlich über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 135 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. „Bio ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Heinz Frischengruber. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. „Unsere Winzerfamilien sind die Helden des Weinguts.“ Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Ein Pilotprojekt zur Unterstockbegrünung wurde mit dem Ziel gestartet, dort nicht mähen zu müssen. Es wurde mit Samenmischungen aus niederwüchsigen heimischen Pflanzen experimentiert, z. B. Walderdbeeren, Thymian oder Gundelrebe. „Angesichts des Wetters ist das Ergebnis sensationell, aber der Aufwand war enorm“, umreißt Heinz Frischengruber das Jahr 2022. „Es war ein Winzerjahrgang, das Zuwarten mit der Lese hat sich gelohnt.“ Im unüblich warmen Oktober hat die Botrytis zugeschlagen, sie wurde penibel ausgelesen, entsprechend reduziert war der Ertrag. Die Riedencharakteristika zeichnen sich sowohl bei den Federspielen als auch bei den Smaragden präzise ab. Neu im Programm sind lagenrein ausgebaute Weine aus den Rieden Brandstatt, Schön und Trenning.

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2022 Grüner Veltliner Ried Großweikersdorfer Steinberg
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Gute Frische, schwarzer Pfeffer, leichte Mineralität, Gesteinsmehl, Mandarinen; saftig, mineralisch füllige Kernobstnoten, charakteristischer Wagramer mit Kraft, Grip und Kräuterwürze.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Der Eckhof von Bernhard Ecker ist mit dem aktuellen Jahrgang 2022 bio-zertifiziert. Der Winzer aus Mitterstockstall verarbeitet rund 30 Hektar und bietet eine große Vielfalt. Neben dem Grünen Veltliner, den es in fünf Varianten gibt – drei davon als charaktervolle Lagenweine –, entwickelt sich Ecker immer mehr zum Spezialisten bei Roter Veltliner, wo er neben der Wagram-Klassik mit dem Steinberg und dem Mordthal zwei facettenreiche und sehr empfehlenswerte Lagenweine macht; und in manchen Jahren noch eine Große Lagenreserve darüberstellt. Mittlerweile ist Eckers Roter-Veltliner-Spielwiese schon fünf Hektar groß – und die Weinsorte gilt „als Türöffner“ in neue Märkte und Lokale, betont der Winzer, der auch eine sichere Hand beweist, wenn es um Riesling geht. Am gemütlichsten verkosten kann man die Ecker-Weine am Eckhof – beim Heurigen, der viermal im Jahr aufsperrt – und wo es alle Weine glasweise gibt.

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2021 Ried Rabenstein Grüner Veltliner Reserve
Weingut Dürnberg
Weinviertel

Feingliedrig, zarte Gewürzaromen, florale Akzente, leise Bodentöne, Frucht; feine Klinge, zartes Säurenetz, frische Äpfel, Würze, Hauch Gerbstoffe geben Struktur, gute Länge, im Nachhall auch Propolis, nobel.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Dürnberg
Weinviertel


2162 Falkenstein
Neuer Weg 284

Tel. +43 2554 85355-0
Fax. -30
weingut@duernberg.at
www.duernberg.at

Das Weingut Dürnberg wurde 1991 von Christoph Körner gegründet. Er – als Weinmacher – und seine Partner Matthias Marchesani und Georg Klein wollen nicht die erzeugte Menge steigern, sondern die Qualität. Man will sich in dieser Hinsicht als Flaggschiff des Weinviertels etablieren. Dazu wurde ein unkonventioneller Weg eingeschlagen, nämlich via Crowd Funding das erste Weingut Europas zu werden, das als Aktiengesellschaft seinen Fans gehört. Mittlerweile ist man auch international sehr erfolgreich, mehr als die Hälfte der jährlichen Produktion geht in europäische Länder, nach Nordamerika und Asien. Erklärtes Ziel der drei Dürnberger ist es, das besondere Klima und die Böden im Wein abzubilden, die Handschrift des Winzers soll erkennbar sein. Zudem achten sie auf einen kleinen CO2-Fußabdruck, fahren so selten wie möglich mit Traktoren durch die Weinberge und sind dank einer großen Photovoltaikanlage auf einem guten Weg zur Energieautarkie. Christoph Körner im O-Ton: „Das Weinviertel ist das wohl am wenigsten erforschte Weinbaugebiet Österreichs, es birgt unglaubliches Potenzial in sich. Unsere Weine sollen seine Frische und Ausgewogenheit atmen und dabei kristallklar sein wie eine Winternacht“, bringt er seine Sichtweise poetisch zum Ausdruck. In der Buschenschank „Schmitt‘n“ können alle Weine probiert und gekauft werden.

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2022 Grüner Veltliner Meinviertel
Weingut Weinwurm
Weinviertel

Hellbeerige Frucht, Klarapfel, Thymian, feiner, filigraner Typ, knackig und doch anschmiegsam, frisch gemähte Wiese, charmant, sehr weinig. Niederösterreich

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Weinwurm
Weinviertel

Lisa & Georg Weinwurm
2181 Dobermannsdorf
Hauptstraße 65

„2022 war ein toller Jahrgang, wir sind mehr als happy“, berichtet Georg Weinwurm. Wichtigste Neuigkeit ist das im Herbst 2022 eröffnete Territorium Wein. Aus dem ehemaligen Weinlager wurde „ein Ort, an dem der Wein Menschen zusammenbringt, damit sie ihre Freude am Genuss zelebrieren können“. Mit dem zischigen Meinviertel brachte Georg Weinwurm schon einen gelungenen Vorboten des Jahrgangs als Sommerwein ins Rennen. Klassisches Veltliner-Flair bietet der Schilling, der Kugelberg punktet mit kühlen Kräuternoten. Spitzbub gefällt als schwungvoller, eigenständiger Welschriesling. Ein kleiner Teil Muskateller sorgt beim Schmatz für eine sympathische aromatische Andeutung. Der schon recht zugängliche Weißburgunder täuscht mit leicht röstigen Noten Holzkontakt vor, er kommt aber nach langem Hefelager klassisch aus dem Stahl. Der Chardonnay überrascht mit seiner Duftigkeit, wobei die Sorte noch hinter der Herkunft aus dem Holz steht. Mit großer Spannung zieht der Rote Muskateller die Aufmerksamkeit auf sich und zeigt als ungewöhnlicher, doch höchst amüsanter Orange Wine weitere Facetten seines Aromenspiels. Ein gut aufgelegter Rosé führt ins rote Segment. Reinsortig wird der Zweigelt manchen Glücksmoment begleiten. Syrah und Merlot sind gelungene Beispiele für Cool-Climate-Wein, der Merlot liegt punkto Ausdruck und Substanz momentan einen Herzschlag vorne.

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2022 Grüner Veltliner Federspiel Ried Kollmütz
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Duftig, feingliedrig, Klaräpfel, kristalliner Boden kommt durch; elegante Frucht, zurückhaltend, pfeffrige Würze unterlegt, im Abgang und im Nachhall Bratäpfel.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Das einstige Weingut der Herrschaften von Dürnstein und Thal Wachau wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt. Schon lange ist die heutige Domäne Wachau eine Genossenschaft, die sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber national wie international einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sie zählt zu den führenden Weingütern des Landes. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb verfügt nämlich über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 135 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. „Bio ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Heinz Frischengruber. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. „Unsere Winzerfamilien sind die Helden des Weinguts.“ Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Ein Pilotprojekt zur Unterstockbegrünung wurde mit dem Ziel gestartet, dort nicht mähen zu müssen. Es wurde mit Samenmischungen aus niederwüchsigen heimischen Pflanzen experimentiert, z. B. Walderdbeeren, Thymian oder Gundelrebe. „Angesichts des Wetters ist das Ergebnis sensationell, aber der Aufwand war enorm“, umreißt Heinz Frischengruber das Jahr 2022. „Es war ein Winzerjahrgang, das Zuwarten mit der Lese hat sich gelohnt.“ Im unüblich warmen Oktober hat die Botrytis zugeschlagen, sie wurde penibel ausgelesen, entsprechend reduziert war der Ertrag. Die Riedencharakteristika zeichnen sich sowohl bei den Federspielen als auch bei den Smaragden präzise ab. Neu im Programm sind lagenrein ausgebaute Weine aus den Rieden Brandstatt, Schön und Trenning.

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2022 Grüner Veltliner Ried Schilling
Weingut Weinwurm
Weinviertel

Reifes Kernobst, hübsche Würze, bisschen vegetal, feuchtes Gras, recht pfeffrig; fruchtverspielte, cremige Substanz, wunderbar süffig, mineralischer Grip, anständige Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Weinwurm
Weinviertel

Lisa & Georg Weinwurm
2181 Dobermannsdorf
Hauptstraße 65

„2022 war ein toller Jahrgang, wir sind mehr als happy“, berichtet Georg Weinwurm. Wichtigste Neuigkeit ist das im Herbst 2022 eröffnete Territorium Wein. Aus dem ehemaligen Weinlager wurde „ein Ort, an dem der Wein Menschen zusammenbringt, damit sie ihre Freude am Genuss zelebrieren können“. Mit dem zischigen Meinviertel brachte Georg Weinwurm schon einen gelungenen Vorboten des Jahrgangs als Sommerwein ins Rennen. Klassisches Veltliner-Flair bietet der Schilling, der Kugelberg punktet mit kühlen Kräuternoten. Spitzbub gefällt als schwungvoller, eigenständiger Welschriesling. Ein kleiner Teil Muskateller sorgt beim Schmatz für eine sympathische aromatische Andeutung. Der schon recht zugängliche Weißburgunder täuscht mit leicht röstigen Noten Holzkontakt vor, er kommt aber nach langem Hefelager klassisch aus dem Stahl. Der Chardonnay überrascht mit seiner Duftigkeit, wobei die Sorte noch hinter der Herkunft aus dem Holz steht. Mit großer Spannung zieht der Rote Muskateller die Aufmerksamkeit auf sich und zeigt als ungewöhnlicher, doch höchst amüsanter Orange Wine weitere Facetten seines Aromenspiels. Ein gut aufgelegter Rosé führt ins rote Segment. Reinsortig wird der Zweigelt manchen Glücksmoment begleiten. Syrah und Merlot sind gelungene Beispiele für Cool-Climate-Wein, der Merlot liegt punkto Ausdruck und Substanz momentan einen Herzschlag vorne.

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2022 Grüner Veltliner Ried Steinpoint
Wein- und Gästehof Edlinger
Kremstal

Mineralische Nase, weiße Ribisel, Renetten, dann die Gewürzlade, Kurkuma, Piment, heller Tabak, Prise Kräuterhonig; mittelkräftig, stoffig, saftig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Wein- und Gästehof Edlinger
Kremstal

Josef Edlinger
3511 Palt
Lindengasse 22

Tel. +43 2732 77622
Fax. -17
office@edlingerwein.at
www.edlingerwein.at

Seit 1842 befindet sich das Weingut am Fuße des Göttweiger Bergs im Familienbesitz. Josef Edlinger – Winzer in fünfter Generation – wird in allen Belangen von Paul, dem Sohnemann, tatkräftig unterstützt. Für Marketing und Export zeichnet Gabriele, die charmante Gattin des Winzers, verantwortlich, während die Frau Mama das mit fünf Zimmern ausgestattete Gästehaus betreut. Der Papa verbringt hingegen die meiste Zeit in den Weingärten, wo er „seine“ Reben pflegt und hegt. Der neue Jahrgang hat der Familie ein feines Weinsortiment beschert, über das man sich entsprechend zufriedenstellend äußert. Bei einigen Weinen fallen allerdings leichte Veränderungen der Stilistik auf – zum Guten hin. Sie wirken frischer, bodenständiger und betonen zunehmend ihr Terroir. Josef Edlinger führt das darauf zurück, dass man soeben am Weg zur Biozertifizierung ist, die mit dem kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Nachhaltigkeit wird dem Weingut ohnehin bereits seit Jahren bescheinigt. Da ist es vermutlich kein Zufall, dass auch die Weinetiketten ab heuer ein moderneres Erscheinungsbild zeigen.

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2022 Grüner Veltliner Ried Ruppersthaler Mordthal
Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Pikante Würze, Marzipan und Nougat, weich und füllig, wirkt mächtig; saftig, feiner Tanninbiss, gute Struktur, fleischige Kernobstfrucht mit kühler Würze, rund, Trinkcharme.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker – Eckhof
Wagram

Bernhard Ecker
3470 Kirchberg am Wagram
Mitterstockstall 25

Tel. +43 2279 2440
weingut@eckhof.at
www.eckhof.at

Der Eckhof von Bernhard Ecker ist mit dem aktuellen Jahrgang 2022 bio-zertifiziert. Der Winzer aus Mitterstockstall verarbeitet rund 30 Hektar und bietet eine große Vielfalt. Neben dem Grünen Veltliner, den es in fünf Varianten gibt – drei davon als charaktervolle Lagenweine –, entwickelt sich Ecker immer mehr zum Spezialisten bei Roter Veltliner, wo er neben der Wagram-Klassik mit dem Steinberg und dem Mordthal zwei facettenreiche und sehr empfehlenswerte Lagenweine macht; und in manchen Jahren noch eine Große Lagenreserve darüberstellt. Mittlerweile ist Eckers Roter-Veltliner-Spielwiese schon fünf Hektar groß – und die Weinsorte gilt „als Türöffner“ in neue Märkte und Lokale, betont der Winzer, der auch eine sichere Hand beweist, wenn es um Riesling geht. Am gemütlichsten verkosten kann man die Ecker-Weine am Eckhof – beim Heurigen, der viermal im Jahr aufsperrt – und wo es alle Weine glasweise gibt.

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2022 Grüner Veltliner Leithakalk
Weingut Hans Moser
Leithaberg, Rust & Rosalia

Duftet fein nach Äpfel, saftig, Granny-Smith-Apfel, etwas Exotiknoten, würzig unterlegt, pointiertes Fruchtspiel in ziselierter Feinheit, balanciert, transparent, gute Länge, tolle Sorteninterpretation, lang im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Hans Moser
Leithaberg, Rust & Rosalia


7000 Eisenstadt
St. Georgener Hauptstraße 13

Tel. +43 2682 66607
Fax. -14
weingut@hans-moser.at
www.hans-moser.at

Hans Moser gilt als kritischer Denker seiner Zunft, der als Garant für qualitätsvolle Herkunftsweine vom Leithaberg ein breites Weinsortiment in unverkennbarer Typizität und sortenreiner Charakteristik – von der Klassiklinie bis zu Premiumweinen – erzeugt. Zugleich ist er innovativ, genauer gesagt ist er Initiator, Projektentwickler und führende Kraft in der Rekultivierung der nun neuen Sorte St. Georgener Rebe. Die im Mai 2020 beginnende Chronologie mit der Entdeckung der bis dahin unbekannten Mutterrebe des Grünen Veltliners (neben dem Ur-Traminer als zweite GV-Genetik) ist inzwischen über das Versuchsstadium hinaus gediehen. Hans Moser hat all die Jahre als „Rebenvater“ die Rekultivierung und Grundlagen für die im Verein zur Kultivierung der St. Georgener Rebe weiter notwendigen Schritte gesetzt, sodass die Erfolgsgeschichte nun um einen weiteren Schritt fortgesetzt wird: Die Aromen-Dynamik der neuen Rebsorte der letzten Jahre war so vielversprechend, dass nun in sechs burgenländischen und sieben niederösterreichischen Weingütern Setzlinge der neuen Rebsorte ausgepflanzt wurden, um die Sorteneigenschaften auf grundverschiedenen Terroirs auszuloten. Mit dem 2021er Jahrgang – ausgebaut im 600-Liter--Eichenfass aus St. Georgener Eiche und im 500-l Edelstahltank – ist ein erster großer Schritt für ein geschmacklich selbstständiges Sortenprofil gelungen. Die drei aktuellen Jahrgange werden hier vorgestellt, die unisono eine Sortenreminiszenz zu Grünen Veltliner und Sylvaner aufweisen.

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2022 Grüner Veltliner Bachgarten Federspiel
Weingut Franz Pichler
Wachau

Feine Würze, dezent mineralisch, zeigt klares Sortenbild, gelber Apfel, wirkt einladend und hübsch, charmante Fülle; einige Pfefferwürze, exotischer Fruchtmix, Orange, Litschi, etwas Maracuja. Trinkvergnügliches Mittelgewicht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Franz Pichler aus Wösendorf ist in der Wachau seit vier Jahrzehnten eine Institution. Seine Veltliner und Rieslinge finden sich in Wien wie in Westösterreich. In seinem Herbst des Weinschaffens fokussiert sich der Winzer auf fünf Hektar, aus denen er frische und reintönige Federspiele und Smaragde zieht. Das resultiert auch daraus, dass die Maischestandzeiten kurz gehalten werden. Während die Federspiele bereits durch den Frühling und Sommer begleiten, kommen Pichlers Smaragde erst im Herbst in die Gläser der Weingenießer. Das aktuelle Programm ist übersichtlich, die beiden Veltliner sind sehr typisch Wachau. Das Federspiel Bachgarten ist zwar namentlich neu, doch die Trauben kommen seit jeher aus der Wösendorfer Riede Bachsatz, einer kleinen Lage am Hangfuß des Gaisbergs. Die Reben wurzeln in einem fruchtbaren Schwemmboden. Die Ried Kollmitz und Franz Pichler gibt es nicht nur schon immer zusammen, dieses Duo bildet auch nach wie vor einen Hausklassiker. Die Rieslinge sind heuer besonders attraktiv: Schon das Federspiel bietet heuer enorm viel Wein – präzise Frucht mit Tiefgang. Die Trauben dafür sind vom oben bereits erwähnten Gaisberg. Der Smaragd-Riesling wächst in der Ried Harzenleiten in St. Michael, einer kargen Lage, verwitterter Paragneis, die immer spannungsgeladene Rieslinge hervorbringt. Wer diese Weine etwas gereifter bevorzugt, kommt bei Franz Pichler ebenso auf seine Rechnung. Beim Wösendorfer Winzer findet man noch den einen oder anderen Smaragd, der schon drei, vier, fünf Jahre alt ist.

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2021 Grüner Veltliner Ried Hagelsberg
Weingut Pitnauer
Carnuntum

Präsente Boskop-Apfel-Frucht, feinste Kräuterwürze à la Thymian, stringent, vital, viel mineralische Prägung, dicht, lang anhaltend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Pitnauer
Carnuntum

Johannes Pitnauer
2464 Göttlesbrunn
Weinbergstraße 4

Johannes Pitnauer führt seit 2018 das traditionelle Familienweingut behutsam, aber zielsicher in die neue Zukunft. Unter seiner Ägide erhalten die von den kalkreichen Schotterablagerungen der nahen Donau geprägten Weine noch mehr an Terroir-Charakteristik und glänzen mit fruchtbetonter Transparenz im forciert lagenreinen Ausbau. Dies zeigt sich bereits anhand der rein im Edelstahl ausgebauten klassischen Weißweinlinie. Der bereits im letztjährigen Guide aufgenommene Grüne Veltliner Classic 2021 erhielt auf der 25th Japan Wine Challenge 2022 den Silver Award, was ihn als besten österreichischen Weißwein auszeichnet. Als „größerer Bruder“ ist der Veltliner Ried Hagelsberg zu bezeichnen, der vollreifer mit einem Quäntchen mehr an Fruchttiefe und Mineralik überzeugt. Neu im Programm ist der Chardonnay Ried Kräften, der über 15 Vol.-% Alkoholgehalt aufweist, dies jedoch mit mineralischer Frische und saftiger Fruchtdichte bravourös konterkariert. Seit 1986 ist der reinsortige Zweigelt namens „Bienenfresser“ der Inbegriff eines fruchtcharmanten Rotweinklassikers mit großem Reifepotenzial. Der Jahrgang 2020 schließt nahtlos an die großen Jahrgänge 2015, 2018 und 2019 an. Der Intention des Jungwinzers entsprechend, gewinnt diese Lagen-Cuvée zusehends an Finesse, die mit einer kräftig-stoffigen Stilistik unterlegt wird. Als geheimer Zweigelt-Star gilt der von der 1ÖTW-Lage stammende Ried Haidacker, der durch transparente Frucht, Frische und kühl gehaltener Stilistik einen Idealtypus dieser Rebsorte abgibt. Zur Zweigelt-Premiumlinie wird komplementär dazu seit vielen Jahren die Kategorie der reinsortig ausgebauten „Großen Reserven“ von französischen Rotweinsorten geführt: Das sind Merlot „Quo Vadis“, Syrah „Pegasos“ und der nur in ausgewählten Jahren produzierte Cabernet Franc names „Ouroboros“ (= sich in den Schwanz beißende Schlange als Sinnbild der Ewigkeit). Wohin zukünftig die Qualitätsreise geht, zeigt eindrucksvoll der aktuelle Jahrgang 2020 vom reinsortig ausgebauten Merlot, der punkto Klarheit, Dichte und Bekömmlichkeit neue Maßstäbe im Hause Pitnauer setzt.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kollmitz Joching Smaragd
Weingut Franz Pichler
Wachau

Gelbfruchtig, mehliger Apfel, milde Würze, bisschen Grapefruitzesten; am Gaumen von Mineralität und schwarzem Pfeffer geprägt, knochentrocken, Nussbrot, viel Apfelfrucht, etwas Ananas, sehr typisch, ausgewogen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Franz Pichler
Wachau

Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68

Franz Pichler aus Wösendorf ist in der Wachau seit vier Jahrzehnten eine Institution. Seine Veltliner und Rieslinge finden sich in Wien wie in Westösterreich. In seinem Herbst des Weinschaffens fokussiert sich der Winzer auf fünf Hektar, aus denen er frische und reintönige Federspiele und Smaragde zieht. Das resultiert auch daraus, dass die Maischestandzeiten kurz gehalten werden. Während die Federspiele bereits durch den Frühling und Sommer begleiten, kommen Pichlers Smaragde erst im Herbst in die Gläser der Weingenießer. Das aktuelle Programm ist übersichtlich, die beiden Veltliner sind sehr typisch Wachau. Das Federspiel Bachgarten ist zwar namentlich neu, doch die Trauben kommen seit jeher aus der Wösendorfer Riede Bachsatz, einer kleinen Lage am Hangfuß des Gaisbergs. Die Reben wurzeln in einem fruchtbaren Schwemmboden. Die Ried Kollmitz und Franz Pichler gibt es nicht nur schon immer zusammen, dieses Duo bildet auch nach wie vor einen Hausklassiker. Die Rieslinge sind heuer besonders attraktiv: Schon das Federspiel bietet heuer enorm viel Wein – präzise Frucht mit Tiefgang. Die Trauben dafür sind vom oben bereits erwähnten Gaisberg. Der Smaragd-Riesling wächst in der Ried Harzenleiten in St. Michael, einer kargen Lage, verwitterter Paragneis, die immer spannungsgeladene Rieslinge hervorbringt. Wer diese Weine etwas gereifter bevorzugt, kommt bei Franz Pichler ebenso auf seine Rechnung. Beim Wösendorfer Winzer findet man noch den einen oder anderen Smaragd, der schon drei, vier, fünf Jahre alt ist.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Schön
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Helle Aromatik, weißer Pfeffer, Äpfel, knackige Pfirsiche; anmutig, balanciert, zugängliche Säure, helle Würze und zarte Frucht, bisschen Gerbstoff, Grapefruits, feine Bodentöne, Punktlandung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Das einstige Weingut der Herrschaften von Dürnstein und Thal Wachau wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt. Schon lange ist die heutige Domäne Wachau eine Genossenschaft, die sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber national wie international einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sie zählt zu den führenden Weingütern des Landes. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb verfügt nämlich über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 135 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. „Bio ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Heinz Frischengruber. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. „Unsere Winzerfamilien sind die Helden des Weinguts.“ Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Ein Pilotprojekt zur Unterstockbegrünung wurde mit dem Ziel gestartet, dort nicht mähen zu müssen. Es wurde mit Samenmischungen aus niederwüchsigen heimischen Pflanzen experimentiert, z. B. Walderdbeeren, Thymian oder Gundelrebe. „Angesichts des Wetters ist das Ergebnis sensationell, aber der Aufwand war enorm“, umreißt Heinz Frischengruber das Jahr 2022. „Es war ein Winzerjahrgang, das Zuwarten mit der Lese hat sich gelohnt.“ Im unüblich warmen Oktober hat die Botrytis zugeschlagen, sie wurde penibel ausgelesen, entsprechend reduziert war der Ertrag. Die Riedencharakteristika zeichnen sich sowohl bei den Federspielen als auch bei den Smaragden präzise ab. Neu im Programm sind lagenrein ausgebaute Weine aus den Rieden Brandstatt, Schön und Trenning.

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2022 Grüner Veltliner Mannersdorf
Weingut Gerhard J. Lobner
Weinviertel

Reife und zugleich knackige Apfel-Birnen-Aromen, ausgeprägte, passende Kräuterwürze, typische Grapefruitnoten, geradlinig und präzise; saftige rosa Grapefruit in feinster Ausprägung, grüner Apfel, vermittelt viel Frische, richtig trinkig, sehr guter, animierender Nachhall. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weingut Gerhard J. Lobner
Weinviertel

Gerhard J. & Benita Sophie Lobner
2261 Mannersdorf an der March
Hauptstraße 62

Mit dem herausfordernden Jahrgang 2014 hat Gerhard Lobner die Verantwortung des Familienweingutes im südöstlichen Teil des Weinviertels, im beschaulichen Mannersdorf an der March, übernommen. Nach Absolvierung der Klosterneuburger Weinbauschule im Jahre 1999 folgten mehrere Praktika im Ausland. Seit dem Jahre 2007 ist Gerhard Lobner als erfolgreicher Weingutsleiter der Wiener Weingüter „Mayer am Pfarrplatz“ und „Rotes Haus“ tätig. Die Doppelbelastung wird bravourös gemeistert, im persönlichen Gespräch das eigene Weingut als „Wien im Kleinformat“ bezeichnet. So spielt auch bedingt durch das Kleinklima der Marchauen – anders als im Weinviertel üblich – der Riesling die erste Geige. Die 1648 errichtete Rochuskapelle prägt die Etiketten, von ihr aus sind auch die beiden vom Löss geprägten Lagen Rochusberg und Gelsenberg sichtbar. Benita, Gerhards Tochter, hat zusätzlichen „frischen Wind“ in das Weingut gebracht, ihre Lebensfreude und ihr positiver Zugang zum Thema Wein sind auch in der aktuellen Weinserie erkennbar. Viel Zeit verbringt Benita im Weingarten und kann sich damit als weiterer wichtiger Qualitätsfaktor einbringen. Mit dem Welschriesling wird wieder einmal aufgezeigt, welche Möglichkeiten in dieser unterschätzten Rebsorte stecken. Die Rieslinge sind allesamt sehr gut gelungen, der trockene Wein vom Gelsenberg braucht nur mehr Luft und etwas Zeit, die liebliche Variante „Unterm Kirschbaum“ lässt wieder Assoziationen an Gewächse von der Mosel aufkommen.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Axpoint
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Sanfter Druck, Löss erkennbar, dunkle Würze, Tabak, Boskop-Äpfel blitzen durch; ausgesprochen würzig auch im Geschmack, sanfter Schmelz, feiner Biss, Bodentöne im langen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Das einstige Weingut der Herrschaften von Dürnstein und Thal Wachau wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt. Schon lange ist die heutige Domäne Wachau eine Genossenschaft, die sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber national wie international einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sie zählt zu den führenden Weingütern des Landes. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb verfügt nämlich über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 135 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. „Bio ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Heinz Frischengruber. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. „Unsere Winzerfamilien sind die Helden des Weinguts.“ Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Ein Pilotprojekt zur Unterstockbegrünung wurde mit dem Ziel gestartet, dort nicht mähen zu müssen. Es wurde mit Samenmischungen aus niederwüchsigen heimischen Pflanzen experimentiert, z. B. Walderdbeeren, Thymian oder Gundelrebe. „Angesichts des Wetters ist das Ergebnis sensationell, aber der Aufwand war enorm“, umreißt Heinz Frischengruber das Jahr 2022. „Es war ein Winzerjahrgang, das Zuwarten mit der Lese hat sich gelohnt.“ Im unüblich warmen Oktober hat die Botrytis zugeschlagen, sie wurde penibel ausgelesen, entsprechend reduziert war der Ertrag. Die Riedencharakteristika zeichnen sich sowohl bei den Federspielen als auch bei den Smaragden präzise ab. Neu im Programm sind lagenrein ausgebaute Weine aus den Rieden Brandstatt, Schön und Trenning.

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2022 Grüner Veltliner Ried Rochusberg
Weingut Gerhard J. Lobner
Weinviertel

Vorerst von Kräuterwürze geprägt, Mix aus getrockneten Kräutern, reife Apfel-Birnen-Aromen, dunkle Zitrusanklänge, Orange; Frucht prägt den Gaumen, rosa Grapefruit pur, vermittelt Frische und Trinkvergnügen, klingt mit guter Länge aus.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Gerhard J. Lobner
Weinviertel

Gerhard J. & Benita Sophie Lobner
2261 Mannersdorf an der March
Hauptstraße 62

Mit dem herausfordernden Jahrgang 2014 hat Gerhard Lobner die Verantwortung des Familienweingutes im südöstlichen Teil des Weinviertels, im beschaulichen Mannersdorf an der March, übernommen. Nach Absolvierung der Klosterneuburger Weinbauschule im Jahre 1999 folgten mehrere Praktika im Ausland. Seit dem Jahre 2007 ist Gerhard Lobner als erfolgreicher Weingutsleiter der Wiener Weingüter „Mayer am Pfarrplatz“ und „Rotes Haus“ tätig. Die Doppelbelastung wird bravourös gemeistert, im persönlichen Gespräch das eigene Weingut als „Wien im Kleinformat“ bezeichnet. So spielt auch bedingt durch das Kleinklima der Marchauen – anders als im Weinviertel üblich – der Riesling die erste Geige. Die 1648 errichtete Rochuskapelle prägt die Etiketten, von ihr aus sind auch die beiden vom Löss geprägten Lagen Rochusberg und Gelsenberg sichtbar. Benita, Gerhards Tochter, hat zusätzlichen „frischen Wind“ in das Weingut gebracht, ihre Lebensfreude und ihr positiver Zugang zum Thema Wein sind auch in der aktuellen Weinserie erkennbar. Viel Zeit verbringt Benita im Weingarten und kann sich damit als weiterer wichtiger Qualitätsfaktor einbringen. Mit dem Welschriesling wird wieder einmal aufgezeigt, welche Möglichkeiten in dieser unterschätzten Rebsorte stecken. Die Rieslinge sind allesamt sehr gut gelungen, der trockene Wein vom Gelsenberg braucht nur mehr Luft und etwas Zeit, die liebliche Variante „Unterm Kirschbaum“ lässt wieder Assoziationen an Gewächse von der Mosel aufkommen.

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2022 Grüner Veltliner Federspiel
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Feines kräuterwürziges Bukett, viel Fruchtpräsenz im Entrée Apfel, Zitrus, Darjeeling-Tee, klare Fruchtführung, pointiert, engmaschig und ziseliert, perfekt balanciert, toll.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von Eleganz und Vielschichtigkeit präsentiert sich der aktuelle Jahrgang bei Rudi Pichler. Er schließt nahtlos an den famosen 2021er an, der im hiesigen Guide mit den alles überstrahlenden Grünen Veltliner und Riesling Smaragd aus der Ried Achleithen vertreten ist. Der aktuelle Jahrgang 2022 ist um Nuancen feiner ziseliert, in der Säure etwas runder und die Extraktdichte präsentiert sich in feingliedrigen Maschen. Die aktuelle Jahrgangsserie vom Grünen Veltliner und vom Riesling liegt unisono in der Federspiel- wie in der Smaragd-Kategorie auf gleicher Augenhöhe, sie sind in ihrer puristischen Einzigartigkeit und Feingliedrigkeit noch nie auf so hohem Qualitätslevel anzutreffen gewesen. Bereits die Smaragd-„Einstiegsliga“ in den Varietäten Grüner Veltliner und Riesling, und die unisono als Lagen-Cuvée komponiert werden, zeigen, wie eng sie an die großen Top-Lagen-Smaragde heranreichen, wie es bis dato noch nie der Fall gewesen war. Rudi Pichler ist Perfektionist, der das Wesentliche des Wein-Seins erkundet und die jeweiligen Riedenspezifika dahingehend austariert, um Weine ohne Firlefanz zu erhalten, die als Essenz mit Eleganz und Feinheit strahlen. Das Ergebnis sind Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. On board des Weinguts sind bereits der Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang 2022 begeistert unisono in hellfruchtiger Transparenz und Balance, der strukturell gesehen dem Vorgänger-Jahrgang um nichts nachsteht. Beide Federspiel-Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut und stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel zeigt sich heuer erneut in modellhafter Stilistik und weist mit viel feiner Frucht großes Trinkanimo auf. Beim Paarlauf der lagenrein ausgebauten Veltliner Smaragde ist es eine rein geschmackliche Frage, ob man dem würzebetonten, burgundisch anmutenden Ried Kollmütz oder dem Veltliner Ried Hochrain mit kompakter Fruchtstruktur den Vorzug geben wird. Als ein Juwel präsentiert sich von Jahr zu Jahr der Riesling Smaragd aus der Ried Kirchweg, die sich als flacher Schwemmfächer von St. Michael nach Wösendorf erstreckt, bestehend aus dem Geschiebegestein Paragneis. Als perfekte Rieslinglage strahlen die Weine mit jeweils hellfruchtigen Pfirsichnoten in stilistisch offenherziger Klarheit. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Die Smaragd-Stars 2021 Grüner Veltliner und Riesling jeweils aus der Ried Achleithen und der aus Mautern stammende Rote Veltliner werden in der nächsten Ausgabe beschrieben.

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2022 Grüner Veltliner Alte Rebe
Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Getrocknete Marille, saftig, Fruchtsüße, säuregestützt, Ananas, druckvoll, kompakt, strukturiert, tolles Volumen, fruchtig-trocken, mineralische Anklänge, ein hervorragender Grüner Veltliner. Kamptal at its best.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Johannes Holzer
3492 Engabrunn
Am Anger 8

Johannes Holzer übernahm das Weingut im Jahr 1991 in dritter Generation. Er bewirtschaftet beste Rieden im Kamptal wie die Ried Karl – Löss und Schotter, ideal für Grüner Veltliner; Ried Haidsatz – eine südwestlich ausgerichtete Lösslage; Ried Ritzental – Südlage, Löss/Schotter; Ried Hasel – nach Südwest ausgerichtet, Löss; Ried Hütweg – Südlage mit Löss, perfekt für Chardonnay und Grüner Veltliner. In der besten Lage in Engabrunn – Ried Stein, ca. 300 m Seehöhe, eine terrassierte Südlage mit Urgestein, Schotter, Löss – hat Herr Holzer einen erklecklichen Anteil. 50 % seiner Weingärten befinden sich in dieser Top-Lage. Diese Lage wurde schon im Jahr 1560 in den Chroniken des Stiftes Göttweig erwähnt. Die Weine des Hauses sind immer ausdrucksstark, zeigen Eleganz und Finesse. Ein durchwegs höherer Restzucker verleiht den Gewächsen eine unwiderstehliche Creme, Harmonie und Feinheit. Johannes Holzer hat ein subtiles Händchen für Wein. Daher möchte ich auch keinen Wein hervorheben, da die Serie sich durchwegs stimmig darstellt.

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2022 Grüner Veltliner Bruch
Weingut Christ
Wien

Blitzsauber, kühle Fruchtausprägung, frische Erdbeere, kandierte Früchte, animierende Zitrusnoten; straff, steinig, strukturiert, Kumquat, grüner Apfel, schwungvoll, gute Länge, Trinkvergnügen auf hohem Niveau.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Christ
Wien

Rainer Christ
1210 Wien
Amtsstraße 10

Rainer Christ zählt zu den allerbesten Winzern der Bundeshauptstadt und – eines sei gleich vorweggenommen – konnte mit seinem umfangreichen Sortiment in jeder Kategorie und unterschiedlichen „Gewichtsklasse“ überzeugen. Das Gründungsmitglied der Winzergruppe WienWein bewirtschaftet ausschließlich Lagen am Bisamberg. Im Keller gelingt es dem Winzer, das perfekte Traubengut behutsam zu vinifizieren, immer mit dem Ziel vor Augen, Herkunft und Sorte bestmöglichst herauszuarbeiten. Gravitation ist Programm, Trauben und Most werden ausschließlich mithilfe der Schwerkraft transportiert. Die Weißweine des Jahrgangs 2022 präsentieren sich mit Sortentypizität sowie Präzision und vermitteln stets Trinkvergnügen auf hohem Niveau, ein mehr als würdiger Nachfolger des ausgezeichneten 2021ers. Die beiden Lagenweine mit der Bezeichnung 1ÖTW aus 2021 sind wieder eine Klasse für sich und zeigen eindrucksvoll die Vorzüge der besten Wiener Weißweine auf. Bei den Rotweinen ist der Jahrgang 2019 aktuell im Programm, eine wunderbare Serie wurde präsentiert, die zeigt, welches Potenzial auch bei den Rotweinen der Bundeshauptstadt möglich ist.

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2022 Grüner Veltliner Terrassen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Betörende Fruchtfrische mit feiner Havannatabak-Untermalung, ziseliert, geradlinig, animierend nervige Mitte, mineralische Finesse, viel Fruchtpräsenz, alles in perfekter Balance, viel Trinkanimo, lang im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von Eleganz und Vielschichtigkeit präsentiert sich der aktuelle Jahrgang bei Rudi Pichler. Er schließt nahtlos an den famosen 2021er an, der im hiesigen Guide mit den alles überstrahlenden Grünen Veltliner und Riesling Smaragd aus der Ried Achleithen vertreten ist. Der aktuelle Jahrgang 2022 ist um Nuancen feiner ziseliert, in der Säure etwas runder und die Extraktdichte präsentiert sich in feingliedrigen Maschen. Die aktuelle Jahrgangsserie vom Grünen Veltliner und vom Riesling liegt unisono in der Federspiel- wie in der Smaragd-Kategorie auf gleicher Augenhöhe, sie sind in ihrer puristischen Einzigartigkeit und Feingliedrigkeit noch nie auf so hohem Qualitätslevel anzutreffen gewesen. Bereits die Smaragd-„Einstiegsliga“ in den Varietäten Grüner Veltliner und Riesling, und die unisono als Lagen-Cuvée komponiert werden, zeigen, wie eng sie an die großen Top-Lagen-Smaragde heranreichen, wie es bis dato noch nie der Fall gewesen war. Rudi Pichler ist Perfektionist, der das Wesentliche des Wein-Seins erkundet und die jeweiligen Riedenspezifika dahingehend austariert, um Weine ohne Firlefanz zu erhalten, die als Essenz mit Eleganz und Feinheit strahlen. Das Ergebnis sind Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. On board des Weinguts sind bereits der Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang 2022 begeistert unisono in hellfruchtiger Transparenz und Balance, der strukturell gesehen dem Vorgänger-Jahrgang um nichts nachsteht. Beide Federspiel-Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut und stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel zeigt sich heuer erneut in modellhafter Stilistik und weist mit viel feiner Frucht großes Trinkanimo auf. Beim Paarlauf der lagenrein ausgebauten Veltliner Smaragde ist es eine rein geschmackliche Frage, ob man dem würzebetonten, burgundisch anmutenden Ried Kollmütz oder dem Veltliner Ried Hochrain mit kompakter Fruchtstruktur den Vorzug geben wird. Als ein Juwel präsentiert sich von Jahr zu Jahr der Riesling Smaragd aus der Ried Kirchweg, die sich als flacher Schwemmfächer von St. Michael nach Wösendorf erstreckt, bestehend aus dem Geschiebegestein Paragneis. Als perfekte Rieslinglage strahlen die Weine mit jeweils hellfruchtigen Pfirsichnoten in stilistisch offenherziger Klarheit. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Die Smaragd-Stars 2021 Grüner Veltliner und Riesling jeweils aus der Ried Achleithen und der aus Mautern stammende Rote Veltliner werden in der nächsten Ausgabe beschrieben.

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2021 Grüner Veltliner Ried Stein
Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Anfangs reduktive Noten, wird mineralisch, zeigt Klasse, geht richtig auf, Ananas, Marille, Blütenhonig, Orangenzesten, feine Exotik, pfeffrige Anklänge, ungemein charmant, cremige Noten, weiche Frucht, ziemlich hoher Restzucker von 7,3 g, ungemein süffig, harmonisch, attraktiv.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Johannes Holzer
3492 Engabrunn
Am Anger 8

Johannes Holzer übernahm das Weingut im Jahr 1991 in dritter Generation. Er bewirtschaftet beste Rieden im Kamptal wie die Ried Karl – Löss und Schotter, ideal für Grüner Veltliner; Ried Haidsatz – eine südwestlich ausgerichtete Lösslage; Ried Ritzental – Südlage, Löss/Schotter; Ried Hasel – nach Südwest ausgerichtet, Löss; Ried Hütweg – Südlage mit Löss, perfekt für Chardonnay und Grüner Veltliner. In der besten Lage in Engabrunn – Ried Stein, ca. 300 m Seehöhe, eine terrassierte Südlage mit Urgestein, Schotter, Löss – hat Herr Holzer einen erklecklichen Anteil. 50 % seiner Weingärten befinden sich in dieser Top-Lage. Diese Lage wurde schon im Jahr 1560 in den Chroniken des Stiftes Göttweig erwähnt. Die Weine des Hauses sind immer ausdrucksstark, zeigen Eleganz und Finesse. Ein durchwegs höherer Restzucker verleiht den Gewächsen eine unwiderstehliche Creme, Harmonie und Feinheit. Johannes Holzer hat ein subtiles Händchen für Wein. Daher möchte ich auch keinen Wein hervorheben, da die Serie sich durchwegs stimmig darstellt.

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2022 Grüner Veltliner Ried Hermannschachern
Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Frisch gemahlener Pfeffer, dezent rauchig, elegant, feine Fülle, exotische Töne, Ringlotten, saftig, Kräuter, cremige Ansätze, herrlich. Wie ein Gemälde.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Manfred & Marion Ebner-Ebenauer
2170 Poysdorf
Laaer Straße 3

Die wichtigste Ressource des Weingutes Ebner-Ebenauer sind – neben den Böden – die uralten Rebstöcke. Davon hat man hier genug. Erst ab einem Alter von 30 Jahren werden diese auf dem Etikett als Riede ausgewiesen. Bei den Alten Reben sind es 50 bis 70 Jahre alte Stöcke. Alles wird hier biologisch-organisch bewirtschaftet. Es gibt nur Lese von Hand. Das ist nicht mehr die Normalität in diesen Zeiten. Ebner-Ebenauer hat einen Exportanteil von 70 %. Anscheinend zählt der Prophet im eigenen Land nichts. Neben den großen Weißweinen aus Grüner Veltliner, Riesling. Weißburgunder und Chardonnay gibt es hier auch wunderbare Rotweine aus Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent. Die große Liebe der beiden gehört den Schaumweinen. Poysdorf gilt als die Champagne Österreichs. Ein Blanc de Blancs Zero Dosage – Chardonnay – streng limitiert. Noch limitierter ein Blanc de Noir. Es handelt sich um das burgundischste Weingut des Landes. Dabei immer Poysdorf/Weinviertel. Immer authentisch. Immer herrlich zu trinken. Schon der 2022 Weinviertel DAC macht ungemein Spaß. Der Ortswein „Poysdorf“ macht der Gemeinde alle Ehre. Beim Verkosten des Grüner Veltliner 2022 Ried Hermannschachern geht einem das Herz auf. Beim 2022 Grüner Veltliner Ried Bürsting wird man sentimental. Der 2022 Grüner Veltliner Ried Sauberg ist mein erklärter Liebling. Die beiden Black Edition 2021 sind von internationaler Dimension. Die beiden 2022 Rieslinge – vor allem der Alte Reben – gehören zu den Feinsten des Weinviertels. Vielleicht sogar Niederösterreichs. Ein formidabler 2022 Weißburgunder Alte Reben. Ich behaupte, dass dieses Weingut zur Elite des Landes zählt. Das Weingut ist seit dem Jahrgang 2021 in biodynamischer Bewirtschaftung und mit 2023 neues Mitglied bei respekt-BIODYN.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kremser Kogl
Weingut Forstreiter
Kremstal

Frische Äpfel, Kräuter, Prise Fichtennadeln; saftig, Äpfel geben den Ton an, feine Würze unterlegt, trinkanimierend bei mittlerem Gewicht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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2020 Grüner Veltliner Reserve Ganztraube vom Stein
Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Dezent brotig, Tabak, rauchig, kräuterig, doch schon gereift, gelber Apfel, mineralische Ader, der Wein verjüngt sich, spielt sich frei, frische Frucht, ist saftig, schlank, frisch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Johannes Holzer
Kamptal

Johannes Holzer
3492 Engabrunn
Am Anger 8

Johannes Holzer übernahm das Weingut im Jahr 1991 in dritter Generation. Er bewirtschaftet beste Rieden im Kamptal wie die Ried Karl – Löss und Schotter, ideal für Grüner Veltliner; Ried Haidsatz – eine südwestlich ausgerichtete Lösslage; Ried Ritzental – Südlage, Löss/Schotter; Ried Hasel – nach Südwest ausgerichtet, Löss; Ried Hütweg – Südlage mit Löss, perfekt für Chardonnay und Grüner Veltliner. In der besten Lage in Engabrunn – Ried Stein, ca. 300 m Seehöhe, eine terrassierte Südlage mit Urgestein, Schotter, Löss – hat Herr Holzer einen erklecklichen Anteil. 50 % seiner Weingärten befinden sich in dieser Top-Lage. Diese Lage wurde schon im Jahr 1560 in den Chroniken des Stiftes Göttweig erwähnt. Die Weine des Hauses sind immer ausdrucksstark, zeigen Eleganz und Finesse. Ein durchwegs höherer Restzucker verleiht den Gewächsen eine unwiderstehliche Creme, Harmonie und Feinheit. Johannes Holzer hat ein subtiles Händchen für Wein. Daher möchte ich auch keinen Wein hervorheben, da die Serie sich durchwegs stimmig darstellt.

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2022 Grüner Veltliner Wagram Terrassen
Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Geradlinig, saftig, elegant, ruhig, Golden Delicious, Zitronenverbene-Tee, weiße Blüten, gewisse Tiefe und feiner Gerbstoff, Trinkfluss, elegante Säure mit Limette und leichter Pfefferminze, Trinkfreude aus dem Wagram.

Weißwein
Grüner Veltliner
Schraubverschluss

Weingut Josef Ehmoser
Wagram


3701 Tiefenthal 9

Tel. +43 2955 70442
Fax. +43 2955 70442
office@weingut-ehmoser.at
www.weingut-ehmoser.at

Mit der Ernte 2022 ist Josef Ehmoser jetzt auch biologisch zertifiziert. Energie, Spannung und Herkunft ist in jedem seiner Weine präsent und bringt das Beste aus dem Wagram mit. In sich ruhende Weine wie der Winzer selbst, der zusammen mit seiner Frau Martina Weine produziert, die Zeit im Fass haben, sich zu entwickeln, und auch die Zeit in der Flasche brauchen, um ihr gesamtes Potenzial ausspielen zu können. Der Grüne Veltliner ist der König am Weingut, daneben thronen Riesling und Weißburgunder. Die Entwicklung im Weingut ist beeindruckend. Unglaublicher Tiefe, Eleganz und Spannung bringt der Grüne Veltliner Ried Hohenberg mit seinem Löss mit sich, der mit seiner feinen Gerbstoffstruktur perfekt am Zahn der Zeit ist und eine Klarheit wie ein Bergsee hat. Der ruhige, etwas gesetzte, aber durch Tiefe und Spannung glänzende Ried Georgenberg (dem heiligen Georg gewidmet, da eine Kirche auf der Riede steht), der auf Löss und Donaukies steht, ist der Fels in der Brandung im Weingut. Für mich zwei Parade-Grüne-Veltliner, die zu den besten zählen, die Österreich zu bieten hat. Der Gemischte Satz ist ein unglaublich kulinarisch wertvoller Wein, der mit Dichte, Verspieltheit und Frische glänzt. Der Riesling darf einen Tag in der Presse verbringen, um etwas Gerbstoff und Komplexität mitzunehmen, bevor er gepresst wird. 2021 gibt auch wieder einen Süßwein – 
die Auslese vom Gelben Muskateller mit 9,5 % Alkohol, 9 ‰ Säure und 130 g Restzucker. Harmonisch, frisch und reichhaltig, ohne kitschig zu werden. Abgerundet wird das fantastische Sortiment mit einem spaßigen Sommerrosé, der pure Lebensfreude ist, und einem Sankt Laurent, der Eleganz und Ausdruck hat. Sankt Laurent ist für mich eine der spannendsten Rebsorten in Österreich und fantastisch ist, wenn sie so schmeckt. Alles in allem eine der beeindruckendsten Serien im Wagram, wo man in jedem Wein die kompromisslose Qualität und Herkunft schmecken kann.

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2022 Grüner Veltliner Ried Bürsting
Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Exotik, Mango, Ananas, Quitte, reifer Apfel, Pfefferwürze, fruchtig, cremige Textur, frische Kräuter, balanciert, elegant, in sich ruhend, feine Frucht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Manfred & Marion Ebner-Ebenauer
2170 Poysdorf
Laaer Straße 3

Die wichtigste Ressource des Weingutes Ebner-Ebenauer sind – neben den Böden – die uralten Rebstöcke. Davon hat man hier genug. Erst ab einem Alter von 30 Jahren werden diese auf dem Etikett als Riede ausgewiesen. Bei den Alten Reben sind es 50 bis 70 Jahre alte Stöcke. Alles wird hier biologisch-organisch bewirtschaftet. Es gibt nur Lese von Hand. Das ist nicht mehr die Normalität in diesen Zeiten. Ebner-Ebenauer hat einen Exportanteil von 70 %. Anscheinend zählt der Prophet im eigenen Land nichts. Neben den großen Weißweinen aus Grüner Veltliner, Riesling. Weißburgunder und Chardonnay gibt es hier auch wunderbare Rotweine aus Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent. Die große Liebe der beiden gehört den Schaumweinen. Poysdorf gilt als die Champagne Österreichs. Ein Blanc de Blancs Zero Dosage – Chardonnay – streng limitiert. Noch limitierter ein Blanc de Noir. Es handelt sich um das burgundischste Weingut des Landes. Dabei immer Poysdorf/Weinviertel. Immer authentisch. Immer herrlich zu trinken. Schon der 2022 Weinviertel DAC macht ungemein Spaß. Der Ortswein „Poysdorf“ macht der Gemeinde alle Ehre. Beim Verkosten des Grüner Veltliner 2022 Ried Hermannschachern geht einem das Herz auf. Beim 2022 Grüner Veltliner Ried Bürsting wird man sentimental. Der 2022 Grüner Veltliner Ried Sauberg ist mein erklärter Liebling. Die beiden Black Edition 2021 sind von internationaler Dimension. Die beiden 2022 Rieslinge – vor allem der Alte Reben – gehören zu den Feinsten des Weinviertels. Vielleicht sogar Niederösterreichs. Ein formidabler 2022 Weißburgunder Alte Reben. Ich behaupte, dass dieses Weingut zur Elite des Landes zählt. Das Weingut ist seit dem Jahrgang 2021 in biodynamischer Bewirtschaftung und mit 2023 neues Mitglied bei respekt-BIODYN.

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2021 Grüner Veltliner Ried Schiefer
Weingut Forstreiter
Kremstal

Sanfter Druck, dezent würzig, Anklänge von gelben Äpfeln, tief im Glas Marillen; schließt nahtlos an, feiner Schmelz, einige Substanz, hauchzarte, bodenstämmige Würze.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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2022 Grüner Veltliner Reserve Ried Sonnleithen
Weingut & Heuriger Niki Windisch
Weinviertel

(eine Lage in Kronberg, Ost-West-Lage steil abfallend, Löss/Kalk, alte Rebstöcke) Frische Kräuter, Pfeffrig, reifer Apfel und Birne, kühle Anmutung, florale Noten, Zitrus, pikant und voller Grip, strukturiert, dezente Exotik, geht in die Tiefe, dezent cremig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut & Heuriger Niki Windisch
Weinviertel

Niki Windisch
2212 Großengersdorf
Kurze Zeile 66

Der Jahrgang 2022 war ein schwieriger, so Niki Windisch, sehr trocken, der Regen kam zum falschen Zeitpunkt, 1/4 weniger Ertrag, trotz allem herrscht Zufriedenheit. 2021 war natürlich nicht zu übertreffen. Die Grünen Veltliner in aufsteigender Reihenfolge: 2022 Großengersdorf – ein formidabler Ortswein, 2022 Ried Hofweingarten – ungemein attraktiv, 2022 Ried Sonnleithen – ein klassischer Herbstwein, und 2022 Ried Holzberg – 
welcher nach zwei Jahren Ausfall wegen Hagel heuer ein Comeback feiert und mir sehr attraktiv erscheint. Ein sehr schöner 2022 Riesling Ried Aggsthal. Der 2022 Muskateller Ried Satzen ist zwar sehr gut, doch erreicht er nicht die Größe der vorherigen Jahrgänge. Sehr gefällig ist der 2021 Pinot Noir Ried Bergrund. Da bleibt kaum ein Wunsch offen. Die Cuvée Anaconda 2021 ist ziemlich sicher die beste aller Zeiten. Eleganz pur. Der Merlot Sandwühler 2021 ist wie immer eine sichere Bank, doch erreicht dieser Rotwein nicht die Klasse und Finesse der beiden Blaufränkisch Ried Leiten. Der 2020 Ried Leiten setzt den kleineren Jahrgang außer Kraft – 
ein außergewöhnlicher Tropfen. Blaufränkisch ONE STEP MORE 2020 setzt noch eines drauf. Den Blaufränkisch Ried Leiten sollte man jedenfalls preislich dem Merlot Sandwühler angleichen. Er würde es sich verdienen.

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2022 Grüner Veltliner Reserve Ried Holzberg
Weingut & Heuriger Niki Windisch
Weinviertel

Gelbfruchtig, feinpfeffrig, mineralische Ader, Zitruszesten, Honigmelone, frische Kräuter, dezenter Schmelz, perfektes Säurespiel, balanciert, tieffruchtig, angenehme Opulenz, attraktiv, zeigt Eleganz. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut & Heuriger Niki Windisch
Weinviertel

Niki Windisch
2212 Großengersdorf
Kurze Zeile 66

Der Jahrgang 2022 war ein schwieriger, so Niki Windisch, sehr trocken, der Regen kam zum falschen Zeitpunkt, 1/4 weniger Ertrag, trotz allem herrscht Zufriedenheit. 2021 war natürlich nicht zu übertreffen. Die Grünen Veltliner in aufsteigender Reihenfolge: 2022 Großengersdorf – ein formidabler Ortswein, 2022 Ried Hofweingarten – ungemein attraktiv, 2022 Ried Sonnleithen – ein klassischer Herbstwein, und 2022 Ried Holzberg – 
welcher nach zwei Jahren Ausfall wegen Hagel heuer ein Comeback feiert und mir sehr attraktiv erscheint. Ein sehr schöner 2022 Riesling Ried Aggsthal. Der 2022 Muskateller Ried Satzen ist zwar sehr gut, doch erreicht er nicht die Größe der vorherigen Jahrgänge. Sehr gefällig ist der 2021 Pinot Noir Ried Bergrund. Da bleibt kaum ein Wunsch offen. Die Cuvée Anaconda 2021 ist ziemlich sicher die beste aller Zeiten. Eleganz pur. Der Merlot Sandwühler 2021 ist wie immer eine sichere Bank, doch erreicht dieser Rotwein nicht die Klasse und Finesse der beiden Blaufränkisch Ried Leiten. Der 2020 Ried Leiten setzt den kleineren Jahrgang außer Kraft – 
ein außergewöhnlicher Tropfen. Blaufränkisch ONE STEP MORE 2020 setzt noch eines drauf. Den Blaufränkisch Ried Leiten sollte man jedenfalls preislich dem Merlot Sandwühler angleichen. Er würde es sich verdienen.

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2022 Grüner Veltliner Steinwerk Spitzer Graben
Weingut Domäne Wachau
Wachau

Kompakt, sanfter Druck, steinig, reife gelbe Frucht, feine Würze, Hauch Bienenwachs und Akazien; saftig, Aromen vom Bukett fein verwoben, zieht durch, sehnig, bisschen Tannin, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Domäne Wachau
Wachau

Roman Horvath MW & Heinz Frischengruber
3601 Dürnstein
107

Tel. +43 2711 371
Fax. -13
office@domaene-wachau.at
www.domaene-wachau.at

Das einstige Weingut der Herrschaften von Dürnstein und Thal Wachau wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt. Schon lange ist die heutige Domäne Wachau eine Genossenschaft, die sich unter der Ägide von Weingutsleiter Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber national wie international einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Sie zählt zu den führenden Weingütern des Landes. Die beiden Regisseure haben mit großer Konsequenz, aber auch mit Weitblick und Kreativität die Weichen für den Erfolg gestellt. Wenn es um einen durch die Stilistik unbeeinflussten Vergleich der Lagencharakteristika dieses klimatisch begünstigten Flusstales geht, ist man hier an der ersten Adresse. Kein anderer Betrieb verfügt nämlich über ein derart großes Portfolio an renommierten Rieden wie die Domäne Wachau. 135 Hektar Weingärten sind biologisch bewirtschaftet, weitere Flächen sind in Umstellung begriffen. „Bio ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Heinz Frischengruber. Das Verständnis der einzelnen Winzer dafür sei sehr groß, erklärt Roman Horvath. „Unsere Winzerfamilien sind die Helden des Weinguts.“ Auf Herbizide und Insektizide wird verzichtet. Ein Pilotprojekt zur Unterstockbegrünung wurde mit dem Ziel gestartet, dort nicht mähen zu müssen. Es wurde mit Samenmischungen aus niederwüchsigen heimischen Pflanzen experimentiert, z. B. Walderdbeeren, Thymian oder Gundelrebe. „Angesichts des Wetters ist das Ergebnis sensationell, aber der Aufwand war enorm“, umreißt Heinz Frischengruber das Jahr 2022. „Es war ein Winzerjahrgang, das Zuwarten mit der Lese hat sich gelohnt.“ Im unüblich warmen Oktober hat die Botrytis zugeschlagen, sie wurde penibel ausgelesen, entsprechend reduziert war der Ertrag. Die Riedencharakteristika zeichnen sich sowohl bei den Federspielen als auch bei den Smaragden präzise ab. Neu im Programm sind lagenrein ausgebaute Weine aus den Rieden Brandstatt, Schön und Trenning.

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2022 Grüner Veltliner Langenlois
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Frischer Apfelmix, helle Blüten, feine Kräuterwürze, gelbe und rosa Grapefruit, frisch gemahlener Pfeffer; blitzsauber, passende Säure, richtig trinkanimierend, passende Herbe, dunkle Zitrusfrüchte im Finish, gelungen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2021 Grüner Veltliner Ried Rustenberg
Weingut Machalek
Weinviertel

Rauchig, Pfeffer, Ananas, Mandarinenschalen, reifer Apfel, etwas Anis, Marzipan, Marille, am Gaumen strukturiert, dezente Würze, herzhaft, gewisser Charme, braucht einige Luft, um sich darzustellen. Entwickelt Mineralität.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 2944 81812
office@machalek.at
www.machalek.at

Das Weingut Machalek ist seit 2019 bio-zertifiziert. Das bedeutet Kompost ausbringen, Begrünung aussäen, um den Boden zu durchwurzeln, um Nährstoffe zu erschließen und Wasser zu speichern. Den Boden durch Komposttees mit Nährstoffen zu versorgen. Ihn für die nächste Generation zu erhalten. Martin Machalek hat ein kleines Sortiment, umso intensiver kann er sich um die Weine kümmern. Seit 2004 ist der Weingarten seine Arbeit. Die besten Arbeitskräfte von Machalek sind die Nützlinge wie Bienen, Regenwürmer, Spinnen und Käfer. Also, lieber Martin Machalek, Ihre klassischen Weine sind hervorragend, doch die Natural/Orange Wines sind ganz einfach sensationell. Da bin ich hin und weg. Das soll keine Abwertung ihrer konventionellen Weine sein, doch die sogenannten Alternativweine sind große Klasse. Vor allem der 2019 Orange. Das ist großes Kino. Ein Hoch auf die Füchse!

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2022 Grüner Veltliner Ried Hinter der Burg Federspiel
Weingut Prager
Wachau

Knusprig-erfrischendes Entree, Anklänge von Melisse und Verbene, kühle Art und doch herzhaft, verspielt und feinkörnig, gute Balance, herbe Würze im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat den schwierigen, doch letzten Endes positiv überraschenden Jahrgang 2022 offensichtlich bestens umgesetzt. Dies war allerdings nur durch kompromisslose Selektion möglich, was speziell beim Riesling schmerzliche Mengeneinbußen mit sich brachte. Um den Extraktgehalt etwas zu steigern, wurden die Smaragde lange auf der Feinhefe belassen, und siehe da: Von niedrigem Extrakt oder tiefer Säure kann wahrlich nicht die Rede sein. Das beweisen aber bereits die beiden, dieses Mal eine Spur leichter gehaltenen Federspiele, bestehend aus dem herzhaft-knusprigen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Ried Steinriegl, der seine kalkige Herkunft diesmal in keiner Phase verleugnet. Das Grüne-Veltliner-Quartett im Smaragd-Format überzeugt dann auf der ganzen Linie mit untadeliger Qualität, wobei die rassige wie glockenklare Version aus dem hoch über Weißenkirchen liegenden Wachstum Bodenstein dieses Jahr besonders hervorsticht. Nur knapp dahinter platziert sich die Stockkultur von der Ried Achleiten, welche die Konzentration dieser Spitzenlage schon aufblitzen lässt. Eine Klasse für sich ist erneut der herausragende Zwerithaler, der in puncto Finesse und Komplexität als primus inter pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit dem großartigen, völlig anders gearteten Vorgänger aus 2021 werden. Damit zu den Rieslingen der Smaragd-Stufe, die ebenfalls hohen Ansprüchen gerecht werden. Während Achleiten und Wachstum Bodenstein zum Verkostungszeitpunkt ihre lagenspezifischen Attribute erst anzudeuten vermochten und noch einige Flaschenreife benötigen, um ihre Stärken voll auszuspielen, hat der Smaragd-Riesling aus der unnachahmlichen Ried Klaus bereits frühzeitig mit jener Vielschichtigkeit und „geheimnisvollen“ dunkelbeerigen Fruchtfülle begeistert, die ihn so unverwechselbar erscheinen lassen – auch hier wird der degustative Vergleich mit dem exzellenten 2021er einmal spannend werden.

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2022 Grüner Veltliner Löss
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Die Bodenbeschaffenheit ist im Duft nachvollziehbar, recht füllig, getrocknete Kräuter, gelber Apfel, saftige Williamsbirne, Orangenfilet; legt auf dem Gaumen weiter zu und die Aromen werden intensiver, die fruchtigen Eindrücke sind im Vordergrund, präzise dunkle Zitrusfrüchte, rosa Grapefruit im feinen Nachhall.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2021 Grüner Veltliner Reserve Ried Rustenberg
Weingut Machalek
Weinviertel

Gelbe Früchte, weißer Pfeffer, rauchig, reifer Apfel, Exotik wie Ananas, Marzipan, Kräuter und Gewürze, eine Ahnung von Holz, straffe Struktur, muskulös, entwickelt Druck und Länge. Gesicherte Zukunft. WEINLAND

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 2944 81812
office@machalek.at
www.machalek.at

Das Weingut Machalek ist seit 2019 bio-zertifiziert. Das bedeutet Kompost ausbringen, Begrünung aussäen, um den Boden zu durchwurzeln, um Nährstoffe zu erschließen und Wasser zu speichern. Den Boden durch Komposttees mit Nährstoffen zu versorgen. Ihn für die nächste Generation zu erhalten. Martin Machalek hat ein kleines Sortiment, umso intensiver kann er sich um die Weine kümmern. Seit 2004 ist der Weingarten seine Arbeit. Die besten Arbeitskräfte von Machalek sind die Nützlinge wie Bienen, Regenwürmer, Spinnen und Käfer. Also, lieber Martin Machalek, Ihre klassischen Weine sind hervorragend, doch die Natural/Orange Wines sind ganz einfach sensationell. Da bin ich hin und weg. Das soll keine Abwertung ihrer konventionellen Weine sein, doch die sogenannten Alternativweine sind große Klasse. Vor allem der 2019 Orange. Das ist großes Kino. Ein Hoch auf die Füchse!

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2022 Grüner Veltliner Urgestein
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Frische pur, klar liniert, kühle, elegante Fruchtausprägung, reife gelbe Birne, saftige Marille, pointierte Zitrusnoten, macht Lust auf den ersten Schluck; sehr gute Säurestruktur, nasser Stein, Mandarinenfilet, knackiger Apfel, rosa Grapefruit im anhaltenden Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2022 Grüner Veltliner Ried Hochrain
Weinhof Ehn
Wagram

Geradlinige, würzige, klare Struktur, Golden Delicious, reifer Weingartenpfirsich, Melisse, rosa Pfeffer, fester Gaumen mit Würze, im Abgang erfrischende Säure mit Zitronenzeste, Leichtigkeit mit Anspruch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinhof Ehn
Wagram

Gerhard Ehn
3470 Engelmannsbrunn
Kapellenberg 47

2003 übernahmen Sonja und Gerhard Ehn die Geschicke am Weinhof Ehn. Nach einer Modernisierung am Weingut mit Kellerbau und Adaptierung der Etiketten auf eine klare Linie, wurde das Hauptaugenmerk auf Qualität gelegt. Der Weinhof Ehn ist auch Mitglied der „Wagramer Selektion“ (eine Vereinigung aus 12 Winzern, wo bei einer Verkostung nur die besten Weine diesen Namen tragen dürfen). Wie so oft am Wagram ist auch bei diesem Weingut der Grüne Veltliner im Fokus. Dieser wird in vier verschiedenen Ausbauvarianten produziert. Vom leichten, ungezwungenen Sommer-Veltliner Swing bis zum komplexen, tiefgründigen Mordthal (hat nichts mit Agatha Christies Mordfällen zu tun). Der Begriff leitet sich von „am Ord“ ab, was so viel bedeutet wie „am äußersten Ende“. Diese Riede befindet sich in Ruppersthal auf 300 Metern Seehöhe. Der Unterboden ist geprägt von Schiefer und Konglomerat, überdeckt von Löss. Die höchstelegante Ried Satz ist purer Lössboden. Eine 20 Meter hohe Lössformation, die kompakte, elegante und extraktreiche Weine hervorbringt. Der Hochrain auf 240 Metern Seehöhe oberhalb von Engelmannsbrunn, mit Kalkeinschlüssen, ist ein verlässlicher Lieferant für erfrischende, strahlende Weine mit einer feinen Zitronennote an der Säure. Mit der Ried Bromberg, die sich über zwei Gemeinden Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram mit ihrem Lössboden erstreckt, der mit Schottereinlagerungen fantastische Rote Veltliner hervorbringt, schließt sich der Kreis. Der Ausbau erfolgt je nach Wein im Stahltank, im großen Holzfass oder im Barriquefass. Der Gehnius ist das Flaggschiff am Weingut. Dieser Wein darf ruhig noch ein wenig Zeit in der Flasche verbringen, um seine wahre Größe zu zeigen. Bei allen Weinen hat man viel Spaß im Glas.

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2022 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Ecker
Weinviertel

Würzig-fruchtiges, vegetabiles Bukett, Golden Delicious, kühle Steinobstaromen; pikante gelbe und grüne Schoten, frische Ringlotten, Hauch rosa Grapefruit, etwas Melone, solide glasklare Struktur, feiner Fruchtdruck, zart grünwürzig mit Hauch Artischocke, ausgewogen eleganter Körper, weißer Pfeffer im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Ecker
Weinviertel

Josef Ecker
3730 Grafenberg
Grafenberg 11

Das Familienweingut Josef Ecker in Grafenberg kann bereits auf eine 100-jährige Weinbautradition zurückblicken. Begünstigt durch einzigartige Klimaverhältnisse, welche sich in den kühlen Winden des nahen Waldviertels bemerkbar machen, bilden sich ausdrucksstarke Aromastoffe in den reifenden Trauben. Dazu kommt die sorgfältige Handlese und der sensible Umgang des Kellermeisters Josef Ecker mit dem durchwegs gesunden Traubenmaterial. Sein Können stellt er nicht nur im eigenen Betrieb unter Beweis, sondern er hat auch als Kellermeister der HBLA Klosterneuburg seine Schüler erfolgreich daran teilhaben lassen. Das Ehepaar Ecker optimiert laufend die Qualität ihrer Weine, achtet genau auf die Selektion des Rebmaterials und unterstützt mit enger Bepflanzung und hoher Laubwand die Qualität der Trauben. Die Vorzüge des Terroirs werden im Keller gefühlvoll eingebunden, befinden sich doch die besten Lagen – die Rieden Kogeln und Sätzen – auf klassischen Lehm- und Lössböden. So entstehen im Weingut der Familie Ecker durchwegs kristallklare und fruchtige Weine mit hoher Sortentypizität.

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2020 „FUKS du hast die Früchte gestohlen“ Ried Wiege
Weingut Machalek
Weinviertel

Mandarinen, Mandeln, Ananas, Zitrus, Marille, Honigtöne, Fichtennadeln, so richtig trocken, der Gerbstoff tapeziert den Gaumen, total eng, der lässt die Muskeln spielen, dichte Struktur, stoffig, ungemein pikant, verfügt über einige Tiefe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 2944 81812
office@machalek.at
www.machalek.at

Das Weingut Machalek ist seit 2019 bio-zertifiziert. Das bedeutet Kompost ausbringen, Begrünung aussäen, um den Boden zu durchwurzeln, um Nährstoffe zu erschließen und Wasser zu speichern. Den Boden durch Komposttees mit Nährstoffen zu versorgen. Ihn für die nächste Generation zu erhalten. Martin Machalek hat ein kleines Sortiment, umso intensiver kann er sich um die Weine kümmern. Seit 2004 ist der Weingarten seine Arbeit. Die besten Arbeitskräfte von Machalek sind die Nützlinge wie Bienen, Regenwürmer, Spinnen und Käfer. Also, lieber Martin Machalek, Ihre klassischen Weine sind hervorragend, doch die Natural/Orange Wines sind ganz einfach sensationell. Da bin ich hin und weg. Das soll keine Abwertung ihrer konventionellen Weine sein, doch die sogenannten Alternativweine sind große Klasse. Vor allem der 2019 Orange. Das ist großes Kino. Ein Hoch auf die Füchse!

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2021 Grüner Veltliner Maische
Weingut Forstreiter
Kremstal

Sanfter Druck, gelassen, feine Würze, traubig, hochreife Äpfel; druckvoll, Schmelz, Frucht und Würze innig verwoben, langer Nachhall, feinfühlige Maischegärung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -