Weinguide
Ausgabe 2023/24
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2022 Grüner Veltliner Ried Kollmütz Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Intensives Bukett aus etwas mediterranen Trockenkräutern, helle Gelbfrucht, zuerst vornehmes Understatement, dann saftiger wie vollmundiger Fruchtreigen, zarte Exotik à la Ananas, dicht, vielschichtig, präzise Fruchtführung mit kräuteriger Würze unterlegt, karg steinige Finesse, ewig lang am Gaumen, modellhaft!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von Eleganz und Vielschichtigkeit präsentiert sich der aktuelle Jahrgang bei Rudi Pichler. Er schließt nahtlos an den famosen 2021er an, der im hiesigen Guide mit den alles überstrahlenden Grünen Veltliner und Riesling Smaragd aus der Ried Achleithen vertreten ist. Der aktuelle Jahrgang 2022 ist um Nuancen feiner ziseliert, in der Säure etwas runder und die Extraktdichte präsentiert sich in feingliedrigen Maschen. Die aktuelle Jahrgangsserie vom Grünen Veltliner und vom Riesling liegt unisono in der Federspiel- wie in der Smaragd-Kategorie auf gleicher Augenhöhe, sie sind in ihrer puristischen Einzigartigkeit und Feingliedrigkeit noch nie auf so hohem Qualitätslevel anzutreffen gewesen. Bereits die Smaragd-„Einstiegsliga“ in den Varietäten Grüner Veltliner und Riesling, und die unisono als Lagen-Cuvée komponiert werden, zeigen, wie eng sie an die großen Top-Lagen-Smaragde heranreichen, wie es bis dato noch nie der Fall gewesen war. Rudi Pichler ist Perfektionist, der das Wesentliche des Wein-Seins erkundet und die jeweiligen Riedenspezifika dahingehend austariert, um Weine ohne Firlefanz zu erhalten, die als Essenz mit Eleganz und Feinheit strahlen. Das Ergebnis sind Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. On board des Weinguts sind bereits der Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang 2022 begeistert unisono in hellfruchtiger Transparenz und Balance, der strukturell gesehen dem Vorgänger-Jahrgang um nichts nachsteht. Beide Federspiel-Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut und stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel zeigt sich heuer erneut in modellhafter Stilistik und weist mit viel feiner Frucht großes Trinkanimo auf. Beim Paarlauf der lagenrein ausgebauten Veltliner Smaragde ist es eine rein geschmackliche Frage, ob man dem würzebetonten, burgundisch anmutenden Ried Kollmütz oder dem Veltliner Ried Hochrain mit kompakter Fruchtstruktur den Vorzug geben wird. Als ein Juwel präsentiert sich von Jahr zu Jahr der Riesling Smaragd aus der Ried Kirchweg, die sich als flacher Schwemmfächer von St. Michael nach Wösendorf erstreckt, bestehend aus dem Geschiebegestein Paragneis. Als perfekte Rieslinglage strahlen die Weine mit jeweils hellfruchtigen Pfirsichnoten in stilistisch offenherziger Klarheit. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Die Smaragd-Stars 2021 Grüner Veltliner und Riesling jeweils aus der Ried Achleithen und der aus Mautern stammende Rote Veltliner werden in der nächsten Ausgabe beschrieben.

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2021 Grüner Veltliner Ried Joiser Altenberg
Weingut Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

(ab Herbst) Straff und tannin- und kräuterbetont, dunkle Würze, Williamsbirne, dezent nussig, sehr kreidig; glockenklare Frucht, viel Kernobst, lebhafter Wein mit herzhafter Kalkmineralität, Eleganz und Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Tel. +43 2173 2248
Fax. +43 2173 2248-20
office@nittnaus.at
www.nittnaus.at

Obwohl der Golser Hans Nittnaus mit seiner Frau Anita schon seit 1985 Wein macht, hat es ihn vor etwa zehn Jahren gereizt, den benachbarten Leithaberg für sich zu entdecken – um dort auf diesem speziellen Terroir, das Nittnaus „fürs Weinmachen ganz groß hält“, große Blaufränkisch, Chardonnay und Veltliner zu machen. Heute hat der Winzer schon fast drei Viertel seiner Lagen am Leithaberg. Mit „Kalk & Schiefer“ betont Nittnaus seine Leithaberg-Einsteiger in Weiß und Rot. Und vom Leithakalk kommen jährlich mittlerweile vier unvergleichliche Blaufränkisch-Lagenweine sowie zwei sehr eigenständige, kreidig geprägte Lagen-Chardonnay und ein Grüner Veltliner vom Joiser Altenberg. Auch die tatkräftige Nittnaus-Jugend – die Söhne Andi und Martin – fahren auf den Leithaberg ab: Sie kleiden ihre Lagenweine jedoch als „Manila“ und „Elektra“ – und spielen bei ihrer Naturwein-Linie vortrefflich mit Blaufränkisch und Grünem Veltliner. Manila ist schon sehr gut – aber Elektra pfeift heuer so richtig. Und weil diese hochwertigen Naturweine trotz ihrer Jugend enorm vital und trinkvergnüglich sind, sollte man schnell sein. Vater Hans geht beim Söhne-Programm voll mit, wenngleich für ihn „Natural kein Begriff ist – Biowein ohne Zusätze, das mach ich“. Seit vielen Jahren: hüben in Gols wie drüben am Leithaberg. Hans Nittnaus gilt als Erfinder des „Pannobile“ – ein Wein in Rot und Weiß, der seit Anfang der 1990er-Jahre die Herkunft aus der Region Neusiedler See betont, gemacht mit den traditionell vorkommenden Rebsorten. Damit haben Nittnaus und seine Golser Pannobile-Winzerkollegenschaft nicht nur eine Marke geschaffen, die fast jeder Weinkundige kennt, sondern propagieren schon seit rund 30 Jahren den heute modernen Herkunftsgedanken. Praktisch gleichzeitig mit dem Pannobile hat Nittnaus sein Flaggschiff, die Top-Cuvée Comondor, auf den Weg gebracht, eine international geprägte Rotwein-Cuvée mit anfangs Cabernet Sauvignon und Merlot, später wurde der Merlot zur Hauptsorte und der Cabernet durch Blaufränkisch ersetzt. Der ungemein vielschichtige Comondor 2019 ist aktuell im Nittnaus-Programm. Aber auch aus den ebenso guten Jahrgängen 2017 und 2018 wären noch Flaschen verfügbar.

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2022 Grüner Veltliner Ried Hochrain Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Glo- ckenklare, helle Gelbfruchtigkeit, druckvoll, Quitte, Grüntee, engmaschig mit kompakter Mitte, geschlif- fene Stilistik, feiner Säurehintergrund, balanciert, ausdrucksstark in gediegener Größe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von Eleganz und Vielschichtigkeit präsentiert sich der aktuelle Jahrgang bei Rudi Pichler. Er schließt nahtlos an den famosen 2021er an, der im hiesigen Guide mit den alles überstrahlenden Grünen Veltliner und Riesling Smaragd aus der Ried Achleithen vertreten ist. Der aktuelle Jahrgang 2022 ist um Nuancen feiner ziseliert, in der Säure etwas runder und die Extraktdichte präsentiert sich in feingliedrigen Maschen. Die aktuelle Jahrgangsserie vom Grünen Veltliner und vom Riesling liegt unisono in der Federspiel- wie in der Smaragd-Kategorie auf gleicher Augenhöhe, sie sind in ihrer puristischen Einzigartigkeit und Feingliedrigkeit noch nie auf so hohem Qualitätslevel anzutreffen gewesen. Bereits die Smaragd-„Einstiegsliga“ in den Varietäten Grüner Veltliner und Riesling, und die unisono als Lagen-Cuvée komponiert werden, zeigen, wie eng sie an die großen Top-Lagen-Smaragde heranreichen, wie es bis dato noch nie der Fall gewesen war. Rudi Pichler ist Perfektionist, der das Wesentliche des Wein-Seins erkundet und die jeweiligen Riedenspezifika dahingehend austariert, um Weine ohne Firlefanz zu erhalten, die als Essenz mit Eleganz und Feinheit strahlen. Das Ergebnis sind Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. On board des Weinguts sind bereits der Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang 2022 begeistert unisono in hellfruchtiger Transparenz und Balance, der strukturell gesehen dem Vorgänger-Jahrgang um nichts nachsteht. Beide Federspiel-Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut und stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel zeigt sich heuer erneut in modellhafter Stilistik und weist mit viel feiner Frucht großes Trinkanimo auf. Beim Paarlauf der lagenrein ausgebauten Veltliner Smaragde ist es eine rein geschmackliche Frage, ob man dem würzebetonten, burgundisch anmutenden Ried Kollmütz oder dem Veltliner Ried Hochrain mit kompakter Fruchtstruktur den Vorzug geben wird. Als ein Juwel präsentiert sich von Jahr zu Jahr der Riesling Smaragd aus der Ried Kirchweg, die sich als flacher Schwemmfächer von St. Michael nach Wösendorf erstreckt, bestehend aus dem Geschiebegestein Paragneis. Als perfekte Rieslinglage strahlen die Weine mit jeweils hellfruchtigen Pfirsichnoten in stilistisch offenherziger Klarheit. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Die Smaragd-Stars 2021 Grüner Veltliner und Riesling jeweils aus der Ried Achleithen und der aus Mautern stammende Rote Veltliner werden in der nächsten Ausgabe beschrieben.

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2021 Grüner Veltliner Ried Achleithen Smaragd
Weingut Rudi Pichler
Wachau

Florales, zart duftiges Bukett, etwas Tannenwald, saftiger Fruchtreigen in nobler Zurückhaltung mit enormer Dichte und Fülle, druckvoll, engmaschiges Fruchtspiel, Gelbfrucht, rotbeerige Einschlüsse, Limette, steinige Mineralität, Noten von Darjeeling-Tee First Flush, alles in Balance in eleganter Stilistik, Terroir-Interpretation par excellence, Chapeau!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Rudi Pichler
Wachau

Rudi Pichler
3610 Wösendorf
Marienfeldweg 122

Kompromisslos in der Kombination von Eleganz und Vielschichtigkeit präsentiert sich der aktuelle Jahrgang bei Rudi Pichler. Er schließt nahtlos an den famosen 2021er an, der im hiesigen Guide mit den alles überstrahlenden Grünen Veltliner und Riesling Smaragd aus der Ried Achleithen vertreten ist. Der aktuelle Jahrgang 2022 ist um Nuancen feiner ziseliert, in der Säure etwas runder und die Extraktdichte präsentiert sich in feingliedrigen Maschen. Die aktuelle Jahrgangsserie vom Grünen Veltliner und vom Riesling liegt unisono in der Federspiel- wie in der Smaragd-Kategorie auf gleicher Augenhöhe, sie sind in ihrer puristischen Einzigartigkeit und Feingliedrigkeit noch nie auf so hohem Qualitätslevel anzutreffen gewesen. Bereits die Smaragd-„Einstiegsliga“ in den Varietäten Grüner Veltliner und Riesling, und die unisono als Lagen-Cuvée komponiert werden, zeigen, wie eng sie an die großen Top-Lagen-Smaragde heranreichen, wie es bis dato noch nie der Fall gewesen war. Rudi Pichler ist Perfektionist, der das Wesentliche des Wein-Seins erkundet und die jeweiligen Riedenspezifika dahingehend austariert, um Weine ohne Firlefanz zu erhalten, die als Essenz mit Eleganz und Feinheit strahlen. Das Ergebnis sind Weine in perfekter Balance, gezeichnet von mineralischer Finesse in puristischer Klarheit. On board des Weinguts sind bereits der Junior Rudi und Tochter Theresa, die beide in alle Produktionsbereiche eingebunden sind. Der aktuelle Jahrgang 2022 begeistert unisono in hellfruchtiger Transparenz und Balance, der strukturell gesehen dem Vorgänger-Jahrgang um nichts nachsteht. Beide Federspiel-Sortenvertreter werden als Lagen-Cuvée ausgebaut und stammen meist aus höheren Parzellen mit unterschiedlichen Bodenprofilen. Besonders der Riesling Federspiel zeigt sich heuer erneut in modellhafter Stilistik und weist mit viel feiner Frucht großes Trinkanimo auf. Beim Paarlauf der lagenrein ausgebauten Veltliner Smaragde ist es eine rein geschmackliche Frage, ob man dem würzebetonten, burgundisch anmutenden Ried Kollmütz oder dem Veltliner Ried Hochrain mit kompakter Fruchtstruktur den Vorzug geben wird. Als ein Juwel präsentiert sich von Jahr zu Jahr der Riesling Smaragd aus der Ried Kirchweg, die sich als flacher Schwemmfächer von St. Michael nach Wösendorf erstreckt, bestehend aus dem Geschiebegestein Paragneis. Als perfekte Rieslinglage strahlen die Weine mit jeweils hellfruchtigen Pfirsichnoten in stilistisch offenherziger Klarheit. Berühmt und begehrlich sind die beiden Komplementärsorten Weißburgunder und Roter Veltliner. Ersterer zählt Jahr für Jahr zur absoluten Burgunder-Elite im Lande und glänzt heuer mit einer dichten wie feingliedrigen Struktur. Die Smaragd-Stars 2021 Grüner Veltliner und Riesling jeweils aus der Ried Achleithen und der aus Mautern stammende Rote Veltliner werden in der nächsten Ausgabe beschrieben.

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2021 Grüner Veltliner Ried Hohenberg 1ÖTW
Weingut Josef Ehmoser
Wagram

Vor Freude strahlender Wein, purer Löss, fest und elegant, in der Mitte zupackender Gerbstoff, kühl und in sich ruhend, elegante, feine Aromen, McIntosh Apfel, weißer Pfirsich, weißer Pfeffer, Gerbstoff von weißem Tee, filigrane, lebendige Säure, Spannung und Tiefe bis zum Ende. Dieses Ende dauert aber lange, da der Wein am Gaumen bleibt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Josef Ehmoser
Wagram


3701 Tiefenthal 9

Tel. +43 2955 70442
Fax. +43 2955 70442
office@weingut-ehmoser.at
www.weingut-ehmoser.at

Mit der Ernte 2022 ist Josef Ehmoser jetzt auch biologisch zertifiziert. Energie, Spannung und Herkunft ist in jedem seiner Weine präsent und bringt das Beste aus dem Wagram mit. In sich ruhende Weine wie der Winzer selbst, der zusammen mit seiner Frau Martina Weine produziert, die Zeit im Fass haben, sich zu entwickeln, und auch die Zeit in der Flasche brauchen, um ihr gesamtes Potenzial ausspielen zu können. Der Grüne Veltliner ist der König am Weingut, daneben thronen Riesling und Weißburgunder. Die Entwicklung im Weingut ist beeindruckend. Unglaublicher Tiefe, Eleganz und Spannung bringt der Grüne Veltliner Ried Hohenberg mit seinem Löss mit sich, der mit seiner feinen Gerbstoffstruktur perfekt am Zahn der Zeit ist und eine Klarheit wie ein Bergsee hat. Der ruhige, etwas gesetzte, aber durch Tiefe und Spannung glänzende Ried Georgenberg (dem heiligen Georg gewidmet, da eine Kirche auf der Riede steht), der auf Löss und Donaukies steht, ist der Fels in der Brandung im Weingut. Für mich zwei Parade-Grüne-Veltliner, die zu den besten zählen, die Österreich zu bieten hat. Der Gemischte Satz ist ein unglaublich kulinarisch wertvoller Wein, der mit Dichte, Verspieltheit und Frische glänzt. Der Riesling darf einen Tag in der Presse verbringen, um etwas Gerbstoff und Komplexität mitzunehmen, bevor er gepresst wird. 2021 gibt auch wieder einen Süßwein – 
die Auslese vom Gelben Muskateller mit 9,5 % Alkohol, 9 ‰ Säure und 130 g Restzucker. Harmonisch, frisch und reichhaltig, ohne kitschig zu werden. Abgerundet wird das fantastische Sortiment mit einem spaßigen Sommerrosé, der pure Lebensfreude ist, und einem Sankt Laurent, der Eleganz und Ausdruck hat. Sankt Laurent ist für mich eine der spannendsten Rebsorten in Österreich und fantastisch ist, wenn sie so schmeckt. Alles in allem eine der beeindruckendsten Serien im Wagram, wo man in jedem Wein die kompromisslose Qualität und Herkunft schmecken kann.

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2022 Grüner Veltliner Ried Sauberg
Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Kühl, Zitrus, Ananas, hochelegant, feingliedrig, viel Klasse, Tabak, Grapefruit, ungemein strukturiert, zeigt Finesse, homogen, Mineralität, subtil, Pfefferwürze, ein besonderer Grüner Veltliner, das ist mein Liebling!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Manfred & Marion Ebner-Ebenauer
2170 Poysdorf
Laaer Straße 3

Die wichtigste Ressource des Weingutes Ebner-Ebenauer sind – neben den Böden – die uralten Rebstöcke. Davon hat man hier genug. Erst ab einem Alter von 30 Jahren werden diese auf dem Etikett als Riede ausgewiesen. Bei den Alten Reben sind es 50 bis 70 Jahre alte Stöcke. Alles wird hier biologisch-organisch bewirtschaftet. Es gibt nur Lese von Hand. Das ist nicht mehr die Normalität in diesen Zeiten. Ebner-Ebenauer hat einen Exportanteil von 70 %. Anscheinend zählt der Prophet im eigenen Land nichts. Neben den großen Weißweinen aus Grüner Veltliner, Riesling. Weißburgunder und Chardonnay gibt es hier auch wunderbare Rotweine aus Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent. Die große Liebe der beiden gehört den Schaumweinen. Poysdorf gilt als die Champagne Österreichs. Ein Blanc de Blancs Zero Dosage – Chardonnay – streng limitiert. Noch limitierter ein Blanc de Noir. Es handelt sich um das burgundischste Weingut des Landes. Dabei immer Poysdorf/Weinviertel. Immer authentisch. Immer herrlich zu trinken. Schon der 2022 Weinviertel DAC macht ungemein Spaß. Der Ortswein „Poysdorf“ macht der Gemeinde alle Ehre. Beim Verkosten des Grüner Veltliner 2022 Ried Hermannschachern geht einem das Herz auf. Beim 2022 Grüner Veltliner Ried Bürsting wird man sentimental. Der 2022 Grüner Veltliner Ried Sauberg ist mein erklärter Liebling. Die beiden Black Edition 2021 sind von internationaler Dimension. Die beiden 2022 Rieslinge – vor allem der Alte Reben – gehören zu den Feinsten des Weinviertels. Vielleicht sogar Niederösterreichs. Ein formidabler 2022 Weißburgunder Alte Reben. Ich behaupte, dass dieses Weingut zur Elite des Landes zählt. Das Weingut ist seit dem Jahrgang 2021 in biodynamischer Bewirtschaftung und mit 2023 neues Mitglied bei respekt-BIODYN.

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2022 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Pfefferwürze, Zitrusfrische, Grapefruit, filigran, reifer Apfel, straff, mineralisch, feste Struktur, Gesteinsmehl, Marille, Orangenzesten, feines Säurespiel, das hat Klasse,.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ebner-Ebenauer
Weinviertel

Manfred & Marion Ebner-Ebenauer
2170 Poysdorf
Laaer Straße 3

Die wichtigste Ressource des Weingutes Ebner-Ebenauer sind – neben den Böden – die uralten Rebstöcke. Davon hat man hier genug. Erst ab einem Alter von 30 Jahren werden diese auf dem Etikett als Riede ausgewiesen. Bei den Alten Reben sind es 50 bis 70 Jahre alte Stöcke. Alles wird hier biologisch-organisch bewirtschaftet. Es gibt nur Lese von Hand. Das ist nicht mehr die Normalität in diesen Zeiten. Ebner-Ebenauer hat einen Exportanteil von 70 %. Anscheinend zählt der Prophet im eigenen Land nichts. Neben den großen Weißweinen aus Grüner Veltliner, Riesling. Weißburgunder und Chardonnay gibt es hier auch wunderbare Rotweine aus Pinot Noir, Zweigelt und St. Laurent. Die große Liebe der beiden gehört den Schaumweinen. Poysdorf gilt als die Champagne Österreichs. Ein Blanc de Blancs Zero Dosage – Chardonnay – streng limitiert. Noch limitierter ein Blanc de Noir. Es handelt sich um das burgundischste Weingut des Landes. Dabei immer Poysdorf/Weinviertel. Immer authentisch. Immer herrlich zu trinken. Schon der 2022 Weinviertel DAC macht ungemein Spaß. Der Ortswein „Poysdorf“ macht der Gemeinde alle Ehre. Beim Verkosten des Grüner Veltliner 2022 Ried Hermannschachern geht einem das Herz auf. Beim 2022 Grüner Veltliner Ried Bürsting wird man sentimental. Der 2022 Grüner Veltliner Ried Sauberg ist mein erklärter Liebling. Die beiden Black Edition 2021 sind von internationaler Dimension. Die beiden 2022 Rieslinge – vor allem der Alte Reben – gehören zu den Feinsten des Weinviertels. Vielleicht sogar Niederösterreichs. Ein formidabler 2022 Weißburgunder Alte Reben. Ich behaupte, dass dieses Weingut zur Elite des Landes zählt. Das Weingut ist seit dem Jahrgang 2021 in biodynamischer Bewirtschaftung und mit 2023 neues Mitglied bei respekt-BIODYN.

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2021 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Forstreiter
Kremstal

Leise Bodentöne, feinkörnige Würze, elegante Frucht, Hauch Tannennadeln; aromatisches Dacapo, feingliedrig, zartes Säurerückgrat, im langen Nachhall Frucht, Würze und bodenstämmige Aromen.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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2020 2020 Grüner Veltliner Reserve Ried Tabor
Weingut Forstreiter
Kremstal

Elegant, kompakt, viel gelbe Frucht, florale Akzente, etwas heller Tabak, Anklänge von Blütenhonig; breiter Aromenbogen auch auf dem Gaumen, Tiefgang, Gelassenheit, sanfte Säure, langer Abgang mit Frucht und Würze, vom sandigen Boden geprägt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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2022 Grüner Veltliner Ried Achleiten Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Fein gesponnen, rauchige, jahrgangstypische Note, Darjeeling-Tee und Schwarzbrot, noch etwas jung und unfertig bei mittlerem Volumen, hellfruchtig und verspielt am Gaumen, wacht mit Luftzufuhr richtig auf und offeriert viele Facetten, übertrifft sogar den 2021er.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat den schwierigen, doch letzten Endes positiv überraschenden Jahrgang 2022 offensichtlich bestens umgesetzt. Dies war allerdings nur durch kompromisslose Selektion möglich, was speziell beim Riesling schmerzliche Mengeneinbußen mit sich brachte. Um den Extraktgehalt etwas zu steigern, wurden die Smaragde lange auf der Feinhefe belassen, und siehe da: Von niedrigem Extrakt oder tiefer Säure kann wahrlich nicht die Rede sein. Das beweisen aber bereits die beiden, dieses Mal eine Spur leichter gehaltenen Federspiele, bestehend aus dem herzhaft-knusprigen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Ried Steinriegl, der seine kalkige Herkunft diesmal in keiner Phase verleugnet. Das Grüne-Veltliner-Quartett im Smaragd-Format überzeugt dann auf der ganzen Linie mit untadeliger Qualität, wobei die rassige wie glockenklare Version aus dem hoch über Weißenkirchen liegenden Wachstum Bodenstein dieses Jahr besonders hervorsticht. Nur knapp dahinter platziert sich die Stockkultur von der Ried Achleiten, welche die Konzentration dieser Spitzenlage schon aufblitzen lässt. Eine Klasse für sich ist erneut der herausragende Zwerithaler, der in puncto Finesse und Komplexität als primus inter pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit dem großartigen, völlig anders gearteten Vorgänger aus 2021 werden. Damit zu den Rieslingen der Smaragd-Stufe, die ebenfalls hohen Ansprüchen gerecht werden. Während Achleiten und Wachstum Bodenstein zum Verkostungszeitpunkt ihre lagenspezifischen Attribute erst anzudeuten vermochten und noch einige Flaschenreife benötigen, um ihre Stärken voll auszuspielen, hat der Smaragd-Riesling aus der unnachahmlichen Ried Klaus bereits frühzeitig mit jener Vielschichtigkeit und „geheimnisvollen“ dunkelbeerigen Fruchtfülle begeistert, die ihn so unverwechselbar erscheinen lassen – auch hier wird der degustative Vergleich mit dem exzellenten 2021er einmal spannend werden.

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2022 Grüner Veltliner Ried Achleiten Stockkultur Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Ausgereift und kraftvoll, fast mächtig, schon erstaunlich präsent, der rauchige Lagenton bleibt im Hintergrund, Anflug von Ananas und Banane, mächtig, satter Schmelz und süße Extraktfülle, ein Wein zum Kauen, ausgewogen wie konzentriert, an der Grenze zur Höchstwertung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat den schwierigen, doch letzten Endes positiv überraschenden Jahrgang 2022 offensichtlich bestens umgesetzt. Dies war allerdings nur durch kompromisslose Selektion möglich, was speziell beim Riesling schmerzliche Mengeneinbußen mit sich brachte. Um den Extraktgehalt etwas zu steigern, wurden die Smaragde lange auf der Feinhefe belassen, und siehe da: Von niedrigem Extrakt oder tiefer Säure kann wahrlich nicht die Rede sein. Das beweisen aber bereits die beiden, dieses Mal eine Spur leichter gehaltenen Federspiele, bestehend aus dem herzhaft-knusprigen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Ried Steinriegl, der seine kalkige Herkunft diesmal in keiner Phase verleugnet. Das Grüne-Veltliner-Quartett im Smaragd-Format überzeugt dann auf der ganzen Linie mit untadeliger Qualität, wobei die rassige wie glockenklare Version aus dem hoch über Weißenkirchen liegenden Wachstum Bodenstein dieses Jahr besonders hervorsticht. Nur knapp dahinter platziert sich die Stockkultur von der Ried Achleiten, welche die Konzentration dieser Spitzenlage schon aufblitzen lässt. Eine Klasse für sich ist erneut der herausragende Zwerithaler, der in puncto Finesse und Komplexität als primus inter pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit dem großartigen, völlig anders gearteten Vorgänger aus 2021 werden. Damit zu den Rieslingen der Smaragd-Stufe, die ebenfalls hohen Ansprüchen gerecht werden. Während Achleiten und Wachstum Bodenstein zum Verkostungszeitpunkt ihre lagenspezifischen Attribute erst anzudeuten vermochten und noch einige Flaschenreife benötigen, um ihre Stärken voll auszuspielen, hat der Smaragd-Riesling aus der unnachahmlichen Ried Klaus bereits frühzeitig mit jener Vielschichtigkeit und „geheimnisvollen“ dunkelbeerigen Fruchtfülle begeistert, die ihn so unverwechselbar erscheinen lassen – auch hier wird der degustative Vergleich mit dem exzellenten 2021er einmal spannend werden.

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2021 Grüner Veltliner Trockenbeerenauslese
Weingut Forstreiter
Kremstal

Druckvoll, fokussiert, getrocknete Kräuter, Dörrobst à la Marillen und Feigen; getrocknete Früchte dominieren, feine Würze unterlegt, unaufdringliche Süße, Power, Bodentöne, Bienenwachs im Abgang und im langen Nachhall, monolithisch.

Süßwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Forstreiter
Kremstal

Meinhard Forstreiter
3506 Hollenburg/Krems
Obere Hollenburger Hauptstraße 36

Meinhard Forstreiter hat mit seiner Frau Isabella das Weingut in Hollenburg bei Krems tiefgreifenden Veränderungen unterzogen. Der bislang letzte Akt war der Umzug in den modernen Verkostungspavillon mit Verkaufs- und Büroräumen direkt über dem Ufer der Donau. Seither ist auch Sohn Daniel voll im Weingeschäft integriert. Sukzessive kreiert der junge Mann neue Weine. Den Schwerpunkt im Portfolio bildet Grüner Veltliner, gefolgt von Riesling. Aber auch Komplementärsorten wie Sauvignon Blanc oder Gelber Muskateller werden mit der gleichen Sorgfalt vinifiziert. Und bei Rotwein hat Meinhard Forstreiter ebenfalls eine glückliche Hand. Der Winzer erwartet nicht, dass man vor seinen Weinen niederkniet: „Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen.“ Besonders hervorzuheben ist der Grüne Veltliner aus der Ried Tabor; die Trauben stammen von wurzelechten, rund 160 Jahre alten Reben. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Weingärten Österreichs. Von Meinhard Forstreiters bestem Jahrgang bisher, 2013, wird es vermutlich nächstes Jahr einen Tabor late release geben. Das weiße Mammut, eine Reserve aus der renommierten Ried Hollenburger Kreuzberg, ist ein burgundischer Veltliner, wenn man so will.

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2022 Grüner Veltliner Ried Zwerithaler Kammergut Smaragd
Weingut Prager
Wachau

„Geheimnisvolles“, noch etwas verschlossenes Bukett, nach Luftzufuhr jedoch sehr frisch, fein gezeichnet und akzentuiert, Lavendel und dunkle Beeren, vornehm und finessenreich, süßes Fruchtspiel, hauchfein und konzentriert zugleich, die dunkelfruchtigen Akzente kehren wieder, steht dem großartigen Vorgänger-Jahrgang kaum nach.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat den schwierigen, doch letzten Endes positiv überraschenden Jahrgang 2022 offensichtlich bestens umgesetzt. Dies war allerdings nur durch kompromisslose Selektion möglich, was speziell beim Riesling schmerzliche Mengeneinbußen mit sich brachte. Um den Extraktgehalt etwas zu steigern, wurden die Smaragde lange auf der Feinhefe belassen, und siehe da: Von niedrigem Extrakt oder tiefer Säure kann wahrlich nicht die Rede sein. Das beweisen aber bereits die beiden, dieses Mal eine Spur leichter gehaltenen Federspiele, bestehend aus dem herzhaft-knusprigen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Ried Steinriegl, der seine kalkige Herkunft diesmal in keiner Phase verleugnet. Das Grüne-Veltliner-Quartett im Smaragd-Format überzeugt dann auf der ganzen Linie mit untadeliger Qualität, wobei die rassige wie glockenklare Version aus dem hoch über Weißenkirchen liegenden Wachstum Bodenstein dieses Jahr besonders hervorsticht. Nur knapp dahinter platziert sich die Stockkultur von der Ried Achleiten, welche die Konzentration dieser Spitzenlage schon aufblitzen lässt. Eine Klasse für sich ist erneut der herausragende Zwerithaler, der in puncto Finesse und Komplexität als primus inter pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit dem großartigen, völlig anders gearteten Vorgänger aus 2021 werden. Damit zu den Rieslingen der Smaragd-Stufe, die ebenfalls hohen Ansprüchen gerecht werden. Während Achleiten und Wachstum Bodenstein zum Verkostungszeitpunkt ihre lagenspezifischen Attribute erst anzudeuten vermochten und noch einige Flaschenreife benötigen, um ihre Stärken voll auszuspielen, hat der Smaragd-Riesling aus der unnachahmlichen Ried Klaus bereits frühzeitig mit jener Vielschichtigkeit und „geheimnisvollen“ dunkelbeerigen Fruchtfülle begeistert, die ihn so unverwechselbar erscheinen lassen – auch hier wird der degustative Vergleich mit dem exzellenten 2021er einmal spannend werden.

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2022 Grüner Veltliner Ried Satz
Weinhof Ehn
Wagram

Klarer Veltliner ohne viel Schnörkel, helle Fruchtaromen, Weingartenpfirsich, Golden Delicious, strahlend und erfrischend, weiße Blüten, Hagebutte, rosa Pfeffer, unterlegt mit einer Säurestruktur von Limette, sehr schöner Vertreter vom Löss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinhof Ehn
Wagram

Gerhard Ehn
3470 Engelmannsbrunn
Kapellenberg 47

2003 übernahmen Sonja und Gerhard Ehn die Geschicke am Weinhof Ehn. Nach einer Modernisierung am Weingut mit Kellerbau und Adaptierung der Etiketten auf eine klare Linie, wurde das Hauptaugenmerk auf Qualität gelegt. Der Weinhof Ehn ist auch Mitglied der „Wagramer Selektion“ (eine Vereinigung aus 12 Winzern, wo bei einer Verkostung nur die besten Weine diesen Namen tragen dürfen). Wie so oft am Wagram ist auch bei diesem Weingut der Grüne Veltliner im Fokus. Dieser wird in vier verschiedenen Ausbauvarianten produziert. Vom leichten, ungezwungenen Sommer-Veltliner Swing bis zum komplexen, tiefgründigen Mordthal (hat nichts mit Agatha Christies Mordfällen zu tun). Der Begriff leitet sich von „am Ord“ ab, was so viel bedeutet wie „am äußersten Ende“. Diese Riede befindet sich in Ruppersthal auf 300 Metern Seehöhe. Der Unterboden ist geprägt von Schiefer und Konglomerat, überdeckt von Löss. Die höchstelegante Ried Satz ist purer Lössboden. Eine 20 Meter hohe Lössformation, die kompakte, elegante und extraktreiche Weine hervorbringt. Der Hochrain auf 240 Metern Seehöhe oberhalb von Engelmannsbrunn, mit Kalkeinschlüssen, ist ein verlässlicher Lieferant für erfrischende, strahlende Weine mit einer feinen Zitronennote an der Säure. Mit der Ried Bromberg, die sich über zwei Gemeinden Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram mit ihrem Lössboden erstreckt, der mit Schottereinlagerungen fantastische Rote Veltliner hervorbringt, schließt sich der Kreis. Der Ausbau erfolgt je nach Wein im Stahltank, im großen Holzfass oder im Barriquefass. Der Gehnius ist das Flaggschiff am Weingut. Dieser Wein darf ruhig noch ein wenig Zeit in der Flasche verbringen, um seine wahre Größe zu zeigen. Bei allen Weinen hat man viel Spaß im Glas.

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2019 Orange Grüner Veltliner „FUKS du hast die Gewürze gestohlen“
Weingut Machalek
Weinviertel

(2 Wochen auf der Maische) Helles Orange, ungemein vielfältig, Kurkuma, Ingwer, Kräuter, Wacholder, Orangenschalen, Ananas, Marillen, salzig, der Wein hat eine dezente Fruchtsüße, zeigt Eleganz, nuancierter Gerbstoff, von fast subtilem Ausdruck, ein vielschichtiger Wein mit Trinkfluss. Selten so einen guten Orange Wineprobiert. Viel Zukunft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Machalek
Weinviertel

Martin Machalek
2052 Pernersdorf
179

Tel. +43 2944 81812
office@machalek.at
www.machalek.at

Das Weingut Machalek ist seit 2019 bio-zertifiziert. Das bedeutet Kompost ausbringen, Begrünung aussäen, um den Boden zu durchwurzeln, um Nährstoffe zu erschließen und Wasser zu speichern. Den Boden durch Komposttees mit Nährstoffen zu versorgen. Ihn für die nächste Generation zu erhalten. Martin Machalek hat ein kleines Sortiment, umso intensiver kann er sich um die Weine kümmern. Seit 2004 ist der Weingarten seine Arbeit. Die besten Arbeitskräfte von Machalek sind die Nützlinge wie Bienen, Regenwürmer, Spinnen und Käfer. Also, lieber Martin Machalek, Ihre klassischen Weine sind hervorragend, doch die Natural/Orange Wines sind ganz einfach sensationell. Da bin ich hin und weg. Das soll keine Abwertung ihrer konventionellen Weine sein, doch die sogenannten Alternativweine sind große Klasse. Vor allem der 2019 Orange. Das ist großes Kino. Ein Hoch auf die Füchse!

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2022 Elektra Grüner Veltliner
Weingut Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Gewürzbrot, Potpourri an Kräutern, dunkelfruchtig, gelbapfelig, rauchig-torfige Textur, Schokobanane; straff, mineralisch-kalkig, Pfefferkuchen, extrem trocken, Zitrusfrische, dabei saftig, Limetten und Ananas, super Zug und Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Anita & Hans Nittnaus
Leithaberg, Rust & Rosalia

Anita & Hans Nittnaus
7122 Gols
Untere Hauptstraße 49

Tel. +43 2173 2248
Fax. +43 2173 2248-20
office@nittnaus.at
www.nittnaus.at

Obwohl der Golser Hans Nittnaus mit seiner Frau Anita schon seit 1985 Wein macht, hat es ihn vor etwa zehn Jahren gereizt, den benachbarten Leithaberg für sich zu entdecken – um dort auf diesem speziellen Terroir, das Nittnaus „fürs Weinmachen ganz groß hält“, große Blaufränkisch, Chardonnay und Veltliner zu machen. Heute hat der Winzer schon fast drei Viertel seiner Lagen am Leithaberg. Mit „Kalk & Schiefer“ betont Nittnaus seine Leithaberg-Einsteiger in Weiß und Rot. Und vom Leithakalk kommen jährlich mittlerweile vier unvergleichliche Blaufränkisch-Lagenweine sowie zwei sehr eigenständige, kreidig geprägte Lagen-Chardonnay und ein Grüner Veltliner vom Joiser Altenberg. Auch die tatkräftige Nittnaus-Jugend – die Söhne Andi und Martin – fahren auf den Leithaberg ab: Sie kleiden ihre Lagenweine jedoch als „Manila“ und „Elektra“ – und spielen bei ihrer Naturwein-Linie vortrefflich mit Blaufränkisch und Grünem Veltliner. Manila ist schon sehr gut – aber Elektra pfeift heuer so richtig. Und weil diese hochwertigen Naturweine trotz ihrer Jugend enorm vital und trinkvergnüglich sind, sollte man schnell sein. Vater Hans geht beim Söhne-Programm voll mit, wenngleich für ihn „Natural kein Begriff ist – Biowein ohne Zusätze, das mach ich“. Seit vielen Jahren: hüben in Gols wie drüben am Leithaberg. Hans Nittnaus gilt als Erfinder des „Pannobile“ – ein Wein in Rot und Weiß, der seit Anfang der 1990er-Jahre die Herkunft aus der Region Neusiedler See betont, gemacht mit den traditionell vorkommenden Rebsorten. Damit haben Nittnaus und seine Golser Pannobile-Winzerkollegenschaft nicht nur eine Marke geschaffen, die fast jeder Weinkundige kennt, sondern propagieren schon seit rund 30 Jahren den heute modernen Herkunftsgedanken. Praktisch gleichzeitig mit dem Pannobile hat Nittnaus sein Flaggschiff, die Top-Cuvée Comondor, auf den Weg gebracht, eine international geprägte Rotwein-Cuvée mit anfangs Cabernet Sauvignon und Merlot, später wurde der Merlot zur Hauptsorte und der Cabernet durch Blaufränkisch ersetzt. Der ungemein vielschichtige Comondor 2019 ist aktuell im Nittnaus-Programm. Aber auch aus den ebenso guten Jahrgängen 2017 und 2018 wären noch Flaschen verfügbar.

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2022 Grüner Veltliner Wachstum Bodenstein Smaragd
Weingut Prager
Wachau

Fein gesponnener Blütenduft, später Anklänge von Birne und Pfirsich, zartgliedrig und von kühler Eleganz umfangen, vielschichtig, feinmaschig und glockenklar, hochfeine Jahrgangs-Interpretation, lebhaft und von der weißen Frucht geprägt, rassig und langatmig, in jeder Hinsicht bestechend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Naturkork

Weingut Prager
Wachau

Robert Bodenstein
3610 Weißenkirchen
Wachaustraße 48

Toni Bodenstein, der im Marketing und Verkauf bereits tatkräftig von der nächsten Generation in Gestalt von Robert und Sophie unterstützt wird, hat den schwierigen, doch letzten Endes positiv überraschenden Jahrgang 2022 offensichtlich bestens umgesetzt. Dies war allerdings nur durch kompromisslose Selektion möglich, was speziell beim Riesling schmerzliche Mengeneinbußen mit sich brachte. Um den Extraktgehalt etwas zu steigern, wurden die Smaragde lange auf der Feinhefe belassen, und siehe da: Von niedrigem Extrakt oder tiefer Säure kann wahrlich nicht die Rede sein. Das beweisen aber bereits die beiden, dieses Mal eine Spur leichter gehaltenen Federspiele, bestehend aus dem herzhaft-knusprigen Veltliner aus der Lage Hinter der Burg und dem Riesling von der Ried Steinriegl, der seine kalkige Herkunft diesmal in keiner Phase verleugnet. Das Grüne-Veltliner-Quartett im Smaragd-Format überzeugt dann auf der ganzen Linie mit untadeliger Qualität, wobei die rassige wie glockenklare Version aus dem hoch über Weißenkirchen liegenden Wachstum Bodenstein dieses Jahr besonders hervorsticht. Nur knapp dahinter platziert sich die Stockkultur von der Ried Achleiten, welche die Konzentration dieser Spitzenlage schon aufblitzen lässt. Eine Klasse für sich ist erneut der herausragende Zwerithaler, der in puncto Finesse und Komplexität als primus inter pares anzusehen ist. Interessant könnte in einigen Jahren der unmittelbare Vergleich mit dem großartigen, völlig anders gearteten Vorgänger aus 2021 werden. Damit zu den Rieslingen der Smaragd-Stufe, die ebenfalls hohen Ansprüchen gerecht werden. Während Achleiten und Wachstum Bodenstein zum Verkostungszeitpunkt ihre lagenspezifischen Attribute erst anzudeuten vermochten und noch einige Flaschenreife benötigen, um ihre Stärken voll auszuspielen, hat der Smaragd-Riesling aus der unnachahmlichen Ried Klaus bereits frühzeitig mit jener Vielschichtigkeit und „geheimnisvollen“ dunkelbeerigen Fruchtfülle begeistert, die ihn so unverwechselbar erscheinen lassen – auch hier wird der degustative Vergleich mit dem exzellenten 2021er einmal spannend werden.

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2022 Grüner Veltliner Gehnius Große Reserve
Weinhof Ehn
Wagram

Reichhaltig, komplexe Aromen mit Tiefe und Würze, reifer gelber Apfel, Zitronenverbene-Tee, getrocknete Wiesenkräuter, saftig ohne überbordende Aromen, feiner Gerbstoff mit Würze vom Langen Pfeffer, ein fantastischer Vertreter vom Lössboden mit Komplexität und Tiefe.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weinhof Ehn
Wagram

Gerhard Ehn
3470 Engelmannsbrunn
Kapellenberg 47

2003 übernahmen Sonja und Gerhard Ehn die Geschicke am Weinhof Ehn. Nach einer Modernisierung am Weingut mit Kellerbau und Adaptierung der Etiketten auf eine klare Linie, wurde das Hauptaugenmerk auf Qualität gelegt. Der Weinhof Ehn ist auch Mitglied der „Wagramer Selektion“ (eine Vereinigung aus 12 Winzern, wo bei einer Verkostung nur die besten Weine diesen Namen tragen dürfen). Wie so oft am Wagram ist auch bei diesem Weingut der Grüne Veltliner im Fokus. Dieser wird in vier verschiedenen Ausbauvarianten produziert. Vom leichten, ungezwungenen Sommer-Veltliner Swing bis zum komplexen, tiefgründigen Mordthal (hat nichts mit Agatha Christies Mordfällen zu tun). Der Begriff leitet sich von „am Ord“ ab, was so viel bedeutet wie „am äußersten Ende“. Diese Riede befindet sich in Ruppersthal auf 300 Metern Seehöhe. Der Unterboden ist geprägt von Schiefer und Konglomerat, überdeckt von Löss. Die höchstelegante Ried Satz ist purer Lössboden. Eine 20 Meter hohe Lössformation, die kompakte, elegante und extraktreiche Weine hervorbringt. Der Hochrain auf 240 Metern Seehöhe oberhalb von Engelmannsbrunn, mit Kalkeinschlüssen, ist ein verlässlicher Lieferant für erfrischende, strahlende Weine mit einer feinen Zitronennote an der Säure. Mit der Ried Bromberg, die sich über zwei Gemeinden Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram mit ihrem Lössboden erstreckt, der mit Schottereinlagerungen fantastische Rote Veltliner hervorbringt, schließt sich der Kreis. Der Ausbau erfolgt je nach Wein im Stahltank, im großen Holzfass oder im Barriquefass. Der Gehnius ist das Flaggschiff am Weingut. Dieser Wein darf ruhig noch ein wenig Zeit in der Flasche verbringen, um seine wahre Größe zu zeigen. Bei allen Weinen hat man viel Spaß im Glas.

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2021 Grüner Veltliner Ried Schenkenberg 1ÖTW
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Vollreife und zugleich präzise Apfelaromen, gelbe Birne, rosa Grapefruit in feinster Ausprägung, unterlegt von zarter Kräuterwürze, eine Brise frisch gemahlener Pfeffer, eleganter Sortencharakter; gelbe und rosa Grapefruitfilets, Mandarine, knackiger, saftiger gelber Apfel, Frische pur, das ist Trinkvergnügen auf hohem Niveau, klingt zart salzig und richtig animierend aus.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2022 Grüner Veltliner Ried Druxenberg Premium
ExclusivWeine Rudi Woditschka
Weinviertel

Ausdrucksstarke, klassische Veltlinerfrucht, sehr würzig, ein bisschen kühl im Hintergrund, zarte Aromatik als zusätzlicher Aspekt, geeister und gepfefferter Pfirsich, schon der Duft ist ein Genuss; setzt sich in begeisternder Klarheit am Gaumen fort, da stimmt einfach alles, gute, leicht fruchtsüße Substanz, kompakte Fruchtfülle, Zesten, Limette, kalkiger Grip, herrliche Länge, viel Wein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

ExclusivWeine Rudi Woditschka
Weinviertel

Rudi Woditschka
2171 Herrnbaumgarten
Hauptstraße 131

„2022 hat vollsten Einsatz verlangt“, fasst Rudi Woditschka das Weinjahr knapp zusammen. Dafür hat er „viel mehr Freude als mit dem Vorgänger“, eine Einschätzung, die auch von seinen Kunden bestätigt wird. „Bei der Säure mussten wir schauen, dass wir so viel wie möglich erhalten konnten. Die Weine sind sehr mineralisch, mit maximal 13 % Alkohol sehr trinkig und überzeugen mit guter Sortendarstellung.“ Das stimmt alles. Warum die Weine aber gar so beschwingt ausgefallen sind, möchte er nicht an die große Glocke hängen. Vielleicht verrät er seine Geheimmittel vertrauenswürdigen Kunden bei einem lauschigen Kellergespräch. Die Weine zu kosten war eine Passion. Die Veltliner präsentieren sich bestens gelaunt mit gerade wahrnehmbarem Zuckerrest der Johannesberg, bröseltrocken der Druxenberg. Der Duft vom Welsch macht Lust auf den ersten Schluck, er trinkt sich im Anschluss praktisch von alleine. Zum Reinbeißen ist der Riesling Rosenberg, eine klassische Sortenschönheit mit Säure und Restzucker in reizvoller Balance. „Gar nicht so einfach“ war der Pinot Blanc, der sich mit ein bisschen Holz und kleinem Zuckerrest schon recht zugänglich zeigt. Gleich halbtrocken geblieben ist der Chardonnay aufgrund der hohen Gradation. Im Duft weitläufig, am Gaumen verhalten, braucht der Muskateller bei gutem Potenzial noch etwas Zeit. „Immens viel Säure“ und ausgeprägte Mineralik engen den Sortenausdruck des Sauvignon ein, ist trotzdem ein feiner Wein. Rosé und Frizzante sind freundliche Spielereien, die das stimmige Sortiment für vielerlei Gelegenheiten abrunden.

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2021 Grüner Veltliner Ried Dechant 1ÖTW
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Dicht, hochreif, getrocknete Kräuter, exotische Fruchtassoziationen, Hawaii-Ananas, etwas Karamell, saftig und fruchtsüß, dunkle Zitrusfrüchte bringen Frische; setzt schlüssig auf dem Gaumen fort, perfekte Säurestruktur, die hohe physiologische Reife und die präzise, animierende Zitrusaromatik harmonieren perfekt, wohldosiertes, passendes Holz, steht erst am Beginn seiner Entwicklung, klingt mit Mandarinenfilets und salzigen Noten lange nach.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2021 Grüner Veltliner Reserve Ried Steiner Pfaffenberg
Weingut Förthof
Kremstal

Marille und Apfel, kühle Noten, Bergkräuter, immer kühl, voller Frische, schlanke Struktur, fast rieslinghaft, Zitrus, so richtig griffig, rassig, steinige Mineralik, Ananas, eng, straff, immer elegant, niemals vordergründig, anhaltend, immer strukturiert. Das ist fulminanter Grüner Veltliner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Förthof
Kremstal

Annika Hoffmann
3500 Krems
Förthofstraße 17

Erich Erber, Biotech-Pionier, erwarb das Weingut Petz im Stadtteil Förthof/Krems mit 7 Hektar Rebfläche in besten Lagen wie Steiner Pfaffenberg, Steiner Gaisberg und Steiner Kögl mit altem Rebbestand. Geführt wird das Weingut von Kellermeisterin Annika Hoffmann. Der erste Jahrgang war 2021. Es ist das vielleicht jüngste Weingut in der Region Kremstal-Wachau, doch wird hier auf einen Erfahrungsschatz im Weinbau von Jahrzehnten zurückgegriffen. Vinifiziert wird momentan, bis zur Fertigstellung eines eigenen Weinkellers, in Krems-Hollenburg. Was verbirgt sich hinter Rapoto und Walchun? Rapoto de Urfahr errichtete den Ansitz Förthof. Er und sein Vater, Walchun von Stein, scheinen als eine der ersten Lehnsnehmer der Fähre auf. Künftig wird der Förthof auch ein Hotel und Restaurant beherbergen. Die Weine sind absolute Klasse. Betörend schöne Muskateller aus 2022 und 2021. Perfekte Ortsweine „Stein“ – 2022 und 2021 – aus Grünem Veltliner und Riesling. Schlichtweg sensationell präsentieren sich die Lagenweine – 2021 Grüner Veltliner Steiner Gaisberg, 2021 Grüner Veltliner und 2021 Riesling Steiner Pfaffenberg sowie 2021 Riesling Steiner Kögl. Diese Weine spielen in der Champions League. Das sind außergewöhnliche Gewächse, die jeden Weinkeller adeln. Was ich immer zu sagen pflege – neue Winzer braucht das Land.

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2021 Grüner Veltliner Ried Käferberg 1ÖTW
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Kühle, hochfeine Definition, getrocknete Kräuter, präzise Fruchtvielfalt, spannt einen weiten Bogen über reife gelbe Birne, saftige Marille und dunklen Zitrusnoten, die Mineralität ist bei diesem Wein nachvollziehbar, wirkt bereits im Duft tiefgründig und komplex; die kühle Frucht zieht hochelegant über den Gaumen, bleibt auch bei dieser hohen Traubenreife immer mit großem Trinkvergnügen ausgestattet, nasser Stein, vibrierende Frische, toller Stoff, bleibt angenehm sal- zig und richtig lange haften, beste Zukunftsprognose.

Weißwein
Grüner Veltliner
-
Naturkork

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2022 Grüner Veltliner Ried Spitzer Point Smaragd
Weingut Johann Donabaum
Wachau

Straffe Mineralität, tropische Fruchtnoten, Maracuja, bisschen Birnen, kühl-aromatisch, im Hintergrund pfeffrig; gute Spannung, schwarzer Pfeffer, mineralisch durchsetzte Frucht, eleganter, straffer Sortenvertreter.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Johann Donabaum
Wachau

Johann Donabaum
3620 Spitz
Laaben 15

Johann Donabaum steht für konstant hohe Qualität bei Grünen Veltlinern und besonders bei Rieslingen. Die Hauptrolle hat mit 60 % der Grüne Veltliner. Drei Veltliner-Lagen-Smaragde gibt es heuer: den Zornberg und die Spitzer Point, die die kühle Aromatik und das Urgestein des Grabens abbilden, sowie den Kirchweg in Wösendorf für jene, die den wärmeren, lössgeprägten Veltliner-Stil mögen. Wer beim Veltliner nach Donabaums Limitierter Edition sucht, geht leider leer aus, weil 2022 die letzte Reife und auch Ausbeute für diesen Wein gefehlt haben. Beim Riesling gibt es dafür die Limitierte Edition, die immer die gelungene Vermählung der schönsten und reifsten, aber botrytisfreien Trauben vom Setzberg und Offenberg ist. Der Riesling ist bei Donabaum mit 35 % „nur“ Nebendarsteller. Drei eigenständige Riesling-Lagen-Smaragde aus dem Spitzer Graben hat der Winzer: Vogelleithen, Offenberg und Setzberg – Vorlieben entscheiden. Alle Smaragde sind immer ab September erhältlich. Eine Überraschung liefert Johann Donabaum mit einem Burgunder. Der Winzer hat einen Veltliner-Weingarten auf Chardonnay umveredelt. Von diesem 2022er-Wein gibt es nur eine limitierte Menge.

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2022 Grüner Veltliner Ried Hohenberg 2022
Weingut
Ernst
Wagram

Hochelegante Nase, klare Struktur mit Klarapfel, Limettenzeste, Ringlotte und Propolis, knackiger Gaumen, rosa Pfeffer mit Kamillentee, kräftiger Veltlinerwürze und festem, elegantem Körper, rassiger, animierender Abgang, der Spaß macht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut
Ernst
Wagram

Harald Ernst
3701 Großwiesendorf
34

Harald Ernst hat bei all seinen Weinen einen roten Faden, und der heißt Frische, Kompaktheit und Eleganz. Alle Weine haben Würze und Spannung, die seinesgleichen sucht. Er lässt seine Weine einfach sein. In Akazienfässern, die 800 bis 1700 Liter groß sind, dürfen die Weine vergären und ruhen, bis sie auf die Flasche kommen. Die Weine aus den Top-Rieden – Steinberg mit Löss und rotem Sandstein und Hohenberg mit purem Löss – sind die Flaggschiffe. Besonders hervorzuheben sind die Weine vom Steinberg (Grüner Veltliner Reserve, Roter Veltliner und der Rote Veltliner Reserve), die mit Spannung, Eleganz und Reichtum um die Wette strahlen. Mit 60 % ist der Grüne Veltliner der Platzhirsch, gefolgt vom Roten Veltliner, Riesling und dem Frühroten Veltliner, der eher zufällig ausgepflanzt wurde, aber eine sehr gute Qualität hat. Harald Ernst kennt seine Heimat und bringt sie großartig in die Flasche.

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2021 „ich bin ich“ Grüner Veltliner Große Reserve
Weingut Eichberger
Weinviertel

Gediegen, kündigt Kraft an, Kräuterwürze, sanfte Gelbfrucht à la Quitten, leise Bodentöne, Prise Pfeffer; gelassen und kraftvoll, feine Fruchtaromen, kompakt, fest strukturiert, Boden kommt durch, lang, feine Gerbstoffe im Abgang und im Nachhall erinnern an Pomelos, gediegene Frucht und Würze klingen lange nach, für diese Kategorie ungewohnt agil, gewissermaßen ein Rohdiamant, noch sehr jung.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Eichberger
Weinviertel

Gotthard Eichberger
2203 Eibesbrunn
Großebersdorfer Straße 12

Gleichsam in Tuchfühlung mit der Bundeshauptstadt steht das Weingut Eichberger, nur zehn Kilometer nördlich von Wien gelegen. Der Fokus liegt auf dem Pfeffer des Weinviertels, dem Grünen Veltliner. Den gibt es in mannigfacher Ausprägung – von leicht verständlich über vielschichtig aus diversen Lagen bis zur Großen Reserve. Dieser Grüne Veltliner aus der Linie „ich bin ich“ wurde von Julia Eichberger 2021 erstmals vinifiziert. „Das ist ein Papa-Tochter-Projekt, in dem ich meine Vorstellungen von Wein umsetzen kann“, so die junge Dame. Doch auch mit anderen Rebsorten wissen die Eichbergers umzugehen. Julias Erstlingswerk aus der Serie „ich bin ich“ ist der schon letztes Jahr als Fassprobe vorgestellte Chardonnay Große Reserve aus 2020, der nun abgefüllt ist und sich als ernsthafter Wein mit Lagerreserven präsentiert. Übertriebene Eile kann man der Familie Eichberger nicht unterstellen. Die Grand Cuvée Reserve aus 2019 beispielsweise ist nun erhältlich. Für diesen Rotwein wurde der Ertrag stark reduziert, zusätzlich wurden die Trauben halbiert. Rotweine werden ganz traditionell in alten Bottichen vergoren und täglich drei- bis viermal händisch untergetaucht. Noch weniger eilig hatte man es mit der ausgesprochen eigenständigen Trockenbeerenauslese vom Welschriesling, die seit dem Jahrgang 2015 im Keller lag und nun erhältlich ist. Der Untergrund der Rieden besteht aus Lösslehm. Die Lagenunterschiede sind auf das jeweilige Mikroklima zurückzuführen – Oberes Feld höher mit kühlen Winden und am Wald gelegen, Kirchtal eine warme Lage, Hundspoint ein reiner Südhang. Die Familie legt großen Wert auf naturnahe Bewirtschaftung. Für Bienen, Regenwürmer und Insekten wurden eigens Biodiversitätsflächen angelegt, „die als Wohlfühloasen dienen und Lebensraum für unsere tierischen Freunde bieten sollen“, wie es Julia fast poetisch formuliert.

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2018 Jurtschitsch brut nature Große Reserve
Weingut Jurtschitsch
Kamptal

(GV) Hochelegant, cremig, exotische Früchte, gelber Apfel, dezente Würze, gelbe Zitrus, animierende Kohlensäure; setzt schlüssig auf dem Gaumen fort, zeigt viel Finesse, feines Mousseaux, knochentrocken, gelbe Kriecherln, Maracuja, etwas Hawaii-Ananas, getrocknete Kräuter, alles fein ausbalanciert, zart salzig, vermittelt Frische pur, Trinkvergnügen auf hohem Niveau!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Naturkork

Weingut Jurtschitsch
Kamptal

Stefanie & Alwin Jurtschitsch
3550 Langenlois
Rudolfstraße 39

Alwin Jurtschitsch hat mir am Beginn seiner Winzerlaufbahn erzählt, wie wichtig ihm die einzelnen unterschiedlichen Lagen, gekoppelt mit dem jeweils typischen Kleinklima, sind. Riesling soll für ihn – auf den berühmtesten Kamptaler Weinberg bezogen – nach Heiligenstein und nicht primär nach Riesling schmecken. Mit seiner Frau Stefanie hat er die kongeniale Partnerin im vinophilen und privaten Bereich gefunden. Gemeinsam schaffen sie es, Jahr für Jahr ihren Traum zu leben. Die gemeinsame Grundsatzentscheidung am Beginn ihres Wirkens, auf biologische Bewirtschaftung umzustellen, war ein logischer Entschluss. Mit dem Jahrgang 2021 wurde erstmalig die sehr zu unterstützende Entscheidung getroffen, den Großteil der Riedenweine (1ÖTW) später auf den Markt zu bringen. Damit können im aktuellen Vinaria-Guide vier großartige Grüne Veltliner aus den Lagen Schenkenberg, Dechant, Käferberg und Lamm vor den Vorhang treten, und eines sei gleich vorweggenommen: Dieser Schritt hat sich mehr als bezahlt gemacht, eine erste Trinkreife ist mit etwas Luft bereits gegeben, Potenzial für die weitere Entwicklung in der Flasche ausreichend vorhanden. Das gilt natürlich auch für das Riesling-Aushängeschild, den Heiligenstein von den alten Reben. Das eingangs erwähnte Ziel von Stefanie und Alwin wurde in hohem Maße umgesetzt, hier ist die Bezeichnung Mineralität in jedem Fall zutreffend.

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2022 Grüner Veltliner Ried Singerriedel Smaragd
Weingut Rixinger
Wachau

(kommt ab September) Ätherische Noten, Tannennadeln, Waldhonig-Touch, bisschen Litschi; am Gaumen tabakig, reifes Kernobst und Zitrus dezent im Hintergrund, kompakte Säure und Mineralität, Feuerstein, fordernd.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Rixinger
Wachau

Friedrich Rixinger
3620 Spitz
Gut am Steg 8

Der Spitzer Graben ist die Weinheimat von Fritz Rixinger. Dort tobt sich der Winzer vor allem mit seinen Grünen Veltlinern und Rieslingen aus, kultiviert aber auch leidenschaftlich Spezialitäten wie Neuburger und Gewürztraminer. Sein größter Weinschatz befindet sich aber in Spitz – am berühmten Singerriedel, wo Rixinger etwa einen Hektar Weinbergfläche bearbeitet und von dort Jahr für Jahr stilsicher einen Riesling-Smaragd und einen Veltliner-Smaragd herauszieht. Diese beiden Top-Weine des Weinguts kommen immer erst im September auf den Markt, da Rixinger seine Weine generell länger auf der Feinhefe belässt. Beide Singerriedels zeigen nicht nur den prägnanten mineralisch geprägten Lagencharakter, sondern auch die geschickte Winzerhand. Ein geschicktes Winzerhändchen und Geduld waren beim Weinjahrgang 2022 besonders gefragt. Denn die Ernte zog sich nicht nur bis Mitte November, sondern es musste auch penibel ausgelesen werden. Doch es hat sich ausgezahlt zu warten: Rixingers Weine bestechen mit einer unglaublich kühlen Frische und feingliedrigen Frucht. Dass die Weine durchwegs etwas alkoholärmer ausgefallen sind, ist kein Nachteil – schon jetzt kann man praktisch jedem Wein von Rixinger das Attribut Trinkvergnügen verleihen. Was bereits das zweite Jahr bei Rixinger besonders gefällt, ist der Veltliner-Ortswein Spitzer Graben – besonders in der Smaragd-Version, wo der Winzer aus all seinen Veltliner-Graben-Weingärten nur das Beste rausgelesen hat.

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2021 Grüner Veltliner Reserve vom Sandstein
Weingut Leo & Dagmar Wunderer
Weinviertel

Pfirsichkonfit, Quittenmus, Hauch Bratapfel, reife Limone; tropische Fruchtnuancen, bisschen süßer Rauch, Nusskuchen, kompakt und kräftig, seidige Honignoten im Nachhall. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Leo & Dagmar Wunderer
Weinviertel

Leo & Dagmar Wunderer
2020 Oberfellabrunn
Hollabrunnerstraße 7

Das Weingut von Leo und Dagmar Wunderer liegt in Oberfellabrunn im westlichen Weinviertel und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Beide betreiben den Weinbau mit Begeisterung und Fachwissen und vinifizieren charaktervolle Weine mit deutlicher Sortentypizität. Aufgrund der hohen Qualität, die unter anderem ihren Ursprung in der harmonischen Verbindung von Tradition und Zeitgeist hat, entstehen hier sehr langlebige Weine. Grundlagen sind auch die schonende Behandlung von Rebstock und Boden im Einklang mit der Natur sowie die gefühlvolle Kellerarbeit, die jedem Wein seine Persönlichkeit belässt. Die entsprechenden Erfolge ließen auch nicht lange auf sich warten, zuerst mit dem Zweigelt Limited Grande Reserve 2017, der 2020 zum österreichischen Bundessieger gekürt wurde. Auch Dagmar Wunderer ist mit ihrer „Woman“-Serie maßgeblich am gemeinsamen Erfolg beteiligt, so wurde ihre Kreation „Red Woman“ 2020 und 2021 als Preis-Leistungs-Sieger ausgezeichnet.

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2020 Grüner Veltliner Ried Karl – Alte Reben
Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Kühl, Marille, Pfeffer, feine Exotik, Papaya, elegant, einiger Tiefgang, Kräuterwürze, zeigt Finesse, gelbe Früchte, feine Würze. Ein wunderbarer Wein, der sich prachtvoll entwickelt hat. Noch lange nicht am Höhepunkt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Bio-Weingut Kemetner
Kamptal

Simon Kemetner
3492 Etsdorf
Obere Marktstraße 2

Das Weingut Kemetner gibt es seit über 375 Jahren. Aktuell wird es von Simon Kemetner in zwölfter Generation geführt. Man bewirtschaftet beste Lagen im Kamptal wie Ried Karl – Lehm, Sand Schotter, Ried Wohra – Urgestein, Gneis, Schotter, Ried Oberhasel – trockener Lehm. Um nur drei zu nennen. Die Weingärten werden bereits seit 2008 biologisch-organisch bewirtschaftet. Es gibt nur Handlese. Beim Rebschnitt und bei der Ernte richtet man sich nach den Mondphasen. Mit Schwefel wird gespart. Es gibt nur Spontangärung. Hier wird der sanfte Rebschnitt praktiziert. Es gibt keine Aufbesserung, keine Mostkonzentration. Eh klar! Natur pur! Die Weine verfügen über eine tiefe Konzentration. Benötigen Zeit im Glas. Benötigen aktuell Flaschenreife. Ausnahme im Moment der 2020 Grüner Veltliner Reserve Ried Karl. Der präsentiert sich in großer Form bei noch einiger Zukunft. Sehr gut gefiel mir der 2022 Riesling Ried Wohra. Der geht seinen Weg. Der Natural Wine 2022 Sauvignon Blanc # no filter ist ungemein spannend. Ein ansprechender 2020 Pinot Noir Ried Oberhasel. Es geht vorwärts in diesem Weingut.

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2022 Grüner Veltliner Loibner Ried Rothenhof Smaragd
Weingut Schloss Dürnstein
Wachau

Sehr frisch und wieder stark von Kräuterwürze geprägt, relativ straffe exotische Fruchtnoten, reife Ananas, Steinobstanklänge, generell fruchtcharmant, begleitet von markantem schwarzen Pfeffer, runde Säure, dezente Mineralität, milde, saftige Textur, gewinnt enorm mit Luft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Schloss Dürnstein
Wachau

J. Christian Thiery
3601 Dürnstein
2

Das Schlosshotel Dürnstein im gleichnamigen berühmten Wachauer Ort ist nicht nur eine feine Adresse für genussvolles Essen und Trinken, sondern seit fünf Jahren macht Schlossherr und Gastgeber Christian Thiery auch als Weingut Schloss Dürnstein von sich reden. Klein, aber fein ist die Devise – fokussiert wird auf den Grünen Veltliner, und es gibt nur zwei Weine davon: ein Federspiel und einen Smaragd. Die Riede – 
der Rothenhof – befindet sich in Unterloiben und ist daher nur wenige Minuten vom Schloss entfernt. Der Rothenhof ist rechterhand die erste Riede, wenn man von Krems aus donauaufwärts in die Wachau fährt. Sie ist klein, nur rund fünf Hektar groß, liegt in der Ebene, zieht sich aber auch gleichermaßen den Berg hinauf und wird von wenigen Winzern bewirtschaftet. Daher gehört der Rothenhof nicht zu den bekanntesten Rieden. Doch das Potenzial ist gegeben und in den Schloss-Dürnstein-Weinen auch spürbar. Die Veltliner-Stöcke stehen auf zwei Bergterrassen, es sind alte Reben, mehr als 50 Jahre alt. Das kann schon was. Der Name Rothenhof ist abgeleitet von einem kleinen Weiler, der nur wenige Häuser umfasst. Die Veltliner zeigen sich heuer sehr klassisch „wachauerisch“, mit würziger Frucht, zarter Mineralität und tragen eine gewisse Kühle in sich, die für Spannung sorgt – in Loiben jedoch nicht immer selbstverständlich ist, gehört das südlich ausgerichtete Loibner Wein-Amphitheater doch zu den wärmsten Ecken der Wachau. Das mittelgewichtige Rothenhof-Federspiel hat viel Zug und bietet mit seiner würzigen Zitrusfrische einen trinkvergnüglichen Terrassenwein. Der Smaragd-Veltliner ist mit seiner milden, saftigen Textur ein breit einsetzbarer Speisenbegleiter. Genießen kann man die Schloss-Gutsweine vom Rothenhof im Schlosshotel. Oder man könnte bei einem Spaziergang durch die Dürnsteiner Altstadt in der Schloss-Greisslerei einkehren. Dort gibt es die zwei Weine auch.

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2022 Grüner Veltliner Ried Pichl Point Joching Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Lösswürze pur, schwarzer Pfeffer, charaktervoll und eigenständig, Ananas; Fruchtexotik, Mandarine, Orangen, rauchige Würze, saftiger Wein mit viel Pfeffer und Druck.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Tel. +43 2715 2435
Fax. +43 2715 24354
info@schmelzweine.at
www.schmelzweine.at

Im Familienweingut Schmelz gibt es heuer ein feines Jubiläum: 40 Jahre Pichl Point Smaragd. Die mit dem Haus eng verwachsene Ried in Joching ist lössgeprägt – was immer charaktervolle, schwarzpfefferwürzige Veltliner ergibt – beim aktuellen Jubiläumsjahrgang ist es Thomas Schmelz besonders gut gelungen, diese Lagenstilistik in die Flasche zu bringen. Der 2022er Pichl Point Smaragd zählt zu den besten der vergangenen Jahre. Apropos das Beste vom Veltliner – das gibt es immer als Best Of Smaragd, wo die ältesten Weinstöcke und die reifsten Trauben des Jahrgangs selektioniert werden. Bei den Veltliner-Smaragden gibt es seit heuer wie bei den Federspielen, einen fünften Vertreter: Neu ist der Lagenwein aus der Jochinger Ried Kollmitz, der sich bestens ins GV-Smaragd-Quintett einfügt. Bei den Rieslingen hält Schmelz neben dem stilsicheren Federspiel Stein am Rain als Entrée zwei sehr unterschiedliche Riesling-Smaragde bereit: einerseits den straffen Jochinger Steinriegl, eine markante kalkdurchsetzte Lage, und andererseits die mächtigere Dürnsteiner Freiheit aus der Ried Höhereck. Zwei tolle Lagenweine!

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2022 Grüner Veltliner Ried Seeberg 1ÖTW
Weingut Leindl
Kamptal

Helles Goldgelb, feines gelbfruchtiges Bukett, Wiesenkräuter, deutlicher Honigton, reifer Weingartenpfirsich, würzig und saftig, dicht, spannungsgeladen, vollmundig und tiefgründig, noble Charakteristik, feine Bitternote und ein Hauch Banane im Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
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Weingut Leindl
Kamptal

Georg Leindl
3561 Zöbing
Am Wechselberg 12

Nach dem Studium der Gärungstechnik an der Universität für Bodenkultur Wien war DI Georg Leindl jahrelang in der Forschung und Betriebsberatung tätig. Immer schon hatte er den Wunsch gehegt, selber Wein zu machen, und so erfüllte er sich 2013 seinen Lebenstraum, indem er sein eigenes Weingut gründete. Nach Übernahme einer Rebfläche von sechs Hektar in Zöbing fokussierte er auf die Paradesorten des Gebiets, namentlich Riesling und Grüner Veltliner. Mit der im Zuge des Flächenerwerbs auf dem Zöbinger Seeberg vorgefundenen Sorte Viognier hat es eine besondere Bewandtnis: Eigentlich beabsichtigte Leindl eine Umveredelung auf Grüner Veltliner, da er Viognier keineswegs als tolle Sorte wahrgenommen hatte. Eine Lese davon brachte er jedoch zunächst ein. Nachdem der Wein längere Zeit auf der Hefe gelegen war, stellte er fest, wie herrlich sich dieser entwickelte. Zunehmend erkannte er, welch außerordentliches Potenzial dieser Wein hat, und es zeigte sich, dass das als Premiumwein ausgebaute Gewächs auch von den Kunden sehr geschätzt wird. So entschloss sich Leindl, den 0,3 Hektar umfassenden Viognier-Weingarten zu behalten. Höhepunkt des aktuellen Sortiments ist zweifellos der vielschichtige, mit reichlich Finesse gesegnete 2022er Riesling aus der Ried Kogelberg, die zu den Ersten Lagen der Österreichischen Traditionsweingüter zählt. Als herausragend darf aber auch der Viognier gelten.

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2021 Grüner Veltliner Ried Sätzen 1ÖTW
Weingut Edlmoser
Wien

Ausgereift, ja mächtig, nach Melisse und Senfsaat sowie eine Spur von Fassholz, rauchig und reichhaltig, wird mit Luftzufuhr immer lebhafter, Rhabarber und Stachelbeere, feine Kräuterwürze, gute Ausdauer.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Edlmoser
Wien

Michael Edlmoser
1230 Wien
Maurer Lange Gasse 123

Tel. +43 1 889 86 80
Fax. +43 1 886 01 81
office@edlmoser.com
www.edlmoser.com

Ein gewisser Paradigmenwechsel wird im Weingut Edlmoser gleich bei der Degustation der untadeligen Wiener Gemischten Sätze schmeckbar, denn schon der Maurerberg erscheint so leichtfüßig und konturiert wie nie zuvor. Noch markanter äußert sich dieser im prickelnd frischen Himmel und im wunderbar vielschichtigen Sätzen, dem der hohe Riesling-Anteil offensichtlich sehr gut getan hat, auch weil die bislang dominanten Burgunder-Sorten zunehmend zu reif geworden sind. Auch der stets einen Verkostungsschluck werte Muskateller wurde diesmal gänzlich anders, nämlich viel leichter konfiguriert und wirkt äußerst anregend, ja mundwässernd. Als überzeugender Kandidat für einen weiteren Riesling-Ehrenplatz nach 2019 und 2020 hat sich der ebenso schneidige wie finessenreiche Riesling Kalkstein vorgestellt, den diesmal eine an deutsche Appellationen gemahnende Cassisnote adelt. Nahezu auf gleichem Niveau befindet sich der ebenso elegante, gelbfruchtige Weißburgunder, der auch in der Ried Sätzen gedeiht. Das glorreiche Trio wird schließlich von einem Neuling in Gestalt des erstmals präsentierten Veltliners aus der gleichen Lage komplettiert, der es in puncto Tiefgang und Nuancenreichtum bereits beinahe mit den beiden Vorgenannten aufnehmen kann. Pfeffrige Pikanz und dunkelfruchtiges Geschmacksbild prädestinieren den kühl strömenden Erbstück St. Laurent als optimalen Begleiter zur sommerlichen Grillerei. Auch der Syrah namens „La Paz“ hat sich relativ deutlich gewandelt und verwirklicht nunmehr eine wesentlich leichtere, elegante Ausbaurichtung.

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2021 Grüner Veltliner Reserve „Gold Bär“
Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

(Almenreith) Ungemein vielschichtig, das Fundament bildet das Holz, darüber Zitrus, herrliche Exotik, Pfirsich und Marillen, Mango, helle Früchte, unglaublicher Tiefgang, Nougat, bei aller Mächtigkeit bleibt er immer kühl und frisch, immense Dichte, Säurebiss, Ananas, bleibt lange haften, tiefgründig. Weltklasse.

Weißwein
Grüner Veltliner
-
Schraubverschluss

Weingut Sighardt Donabaum
Wachau

Sighardt Donabaum
3620 Spitz
Zornberg 4

Sighardt Donabaum wird oft als Zauberer bezeichnet. Das ist er wohl. Er zaubert großartige Weine hervor, die zu den besten nicht nur im Spitzer Graben, sondern in der gesamten Wachau zählen. Ganztraubenpressung, Spontanvergärung, langer Hefekontakt. Weine mit Reifepotenzial. Herr Donabaum verfügt über erstklassige Lagen im Spitzer Graben wie Almeinreith, Auleithen, Brandstatt, Biern, Steinleithen, Zornberg, Bruck, 1000-Eimerberg – doch werden diese nicht am Etikett vermerkt. Es läuft alles unter „Wein aus Österreich“. Inzwischen denkt Sighardt Donabaum doch darüber nach, den einen oder anderen Wein eventuell als Wachau DAC zu deklarieren. Das Markenzeichen des Hauses ist die Etikettengestaltung auf den Flaschen mit den Tiersymbolen und der Zuordnung von Tierart und Rebsorte. Die Weine sind stets perfekte Symbiosen von Lage und Rebsorte. Höchst individuelle Gewächse. 2022 Grüner Veltliner „Der Bär“, der im Herbst seine Vorzüge zeigen wird. Ein sensationeller Wein ist der 2022 Riesling Reserve „Gold Hirsch“. Da hat man große Klasse im Glas. Selbiges kann man ebenfalls vom 2021 Grüner Veltliner Reserve „Gold Bär“ behaupten. Ein mächtiger Wein von überragendem Ausdruck. Vielschichtig präsentiert sich der 2022 Sauvignon Blanc „Gams“. In diese Kerbe schlägt auch der 2022 Gelber Muskateller „Luchs“ – ein toller Wein von ernsthafter Eleganz. Der Spitzer Graben war dereinst die Hochburg des Neuburgers. Der 2022er „Dachs“ schließt an diese Tradition an. Nicht zu vergessen den 2021 Gewürztraminer „Eule Orange“.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kollmitz Joching Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Dezent Südfrüchte, gelbfruchtig, helle Mineralität, Senfsaat, würzige Kernobstnoten und Südfrüchte, Maracuja, klirrende Mineralität, zarter Schmelz, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
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Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Tel. +43 2715 2435
Fax. +43 2715 24354
info@schmelzweine.at
www.schmelzweine.at

Im Familienweingut Schmelz gibt es heuer ein feines Jubiläum: 40 Jahre Pichl Point Smaragd. Die mit dem Haus eng verwachsene Ried in Joching ist lössgeprägt – was immer charaktervolle, schwarzpfefferwürzige Veltliner ergibt – beim aktuellen Jubiläumsjahrgang ist es Thomas Schmelz besonders gut gelungen, diese Lagenstilistik in die Flasche zu bringen. Der 2022er Pichl Point Smaragd zählt zu den besten der vergangenen Jahre. Apropos das Beste vom Veltliner – das gibt es immer als Best Of Smaragd, wo die ältesten Weinstöcke und die reifsten Trauben des Jahrgangs selektioniert werden. Bei den Veltliner-Smaragden gibt es seit heuer wie bei den Federspielen, einen fünften Vertreter: Neu ist der Lagenwein aus der Jochinger Ried Kollmitz, der sich bestens ins GV-Smaragd-Quintett einfügt. Bei den Rieslingen hält Schmelz neben dem stilsicheren Federspiel Stein am Rain als Entrée zwei sehr unterschiedliche Riesling-Smaragde bereit: einerseits den straffen Jochinger Steinriegl, eine markante kalkdurchsetzte Lage, und andererseits die mächtigere Dürnsteiner Freiheit aus der Ried Höhereck. Zwei tolle Lagenweine!

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2022 Grüner Veltliner Ried Steinertal Loiben Smaragd
Weingut Schmelz
Wachau

Feine Aromatik, steinig mineralisch, straffes Zitrus; enorm mineralisch, schwarzer Pfeffer, knackig, reife Grapefruits, Mandarinen, Blutorangen, reichhaltig, lang haftend.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Schmelz
Wachau

Thomas Schmelz
3610 Joching
Weinbergstraße 14

Tel. +43 2715 2435
Fax. +43 2715 24354
info@schmelzweine.at
www.schmelzweine.at

Im Familienweingut Schmelz gibt es heuer ein feines Jubiläum: 40 Jahre Pichl Point Smaragd. Die mit dem Haus eng verwachsene Ried in Joching ist lössgeprägt – was immer charaktervolle, schwarzpfefferwürzige Veltliner ergibt – beim aktuellen Jubiläumsjahrgang ist es Thomas Schmelz besonders gut gelungen, diese Lagenstilistik in die Flasche zu bringen. Der 2022er Pichl Point Smaragd zählt zu den besten der vergangenen Jahre. Apropos das Beste vom Veltliner – das gibt es immer als Best Of Smaragd, wo die ältesten Weinstöcke und die reifsten Trauben des Jahrgangs selektioniert werden. Bei den Veltliner-Smaragden gibt es seit heuer wie bei den Federspielen, einen fünften Vertreter: Neu ist der Lagenwein aus der Jochinger Ried Kollmitz, der sich bestens ins GV-Smaragd-Quintett einfügt. Bei den Rieslingen hält Schmelz neben dem stilsicheren Federspiel Stein am Rain als Entrée zwei sehr unterschiedliche Riesling-Smaragde bereit: einerseits den straffen Jochinger Steinriegl, eine markante kalkdurchsetzte Lage, und andererseits die mächtigere Dürnsteiner Freiheit aus der Ried Höhereck. Zwei tolle Lagenweine!

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2021 Grüner Veltliner Reserve Galgenberg
Weinbau Karl Ziß
Weinviertel

Goldgelb, animierender Duft nach exotischen Früchten, Mango, Ananas, etwas Honig, vollfruchtig und würzig mit enormem Körper, viel Finesse und schmelzigen Extrakten, delikater Säure, ausbalanciert und endlos lang im Abgang – bereits ein herrlicher Wein. NIEDERÖSTERREICH

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weinbau Karl Ziß
Weinviertel

Karl Ziß
3743 Röschitz
Winzerstraße 16

„Man muss seine Trauben lieben, um guten Wein machen zu können“, sagt Karl Ziß und präsentiert mit Freude seine Weine. Schon sein Frühroter Veltliner, eine Rebsorte, die schon selten geworden ist, vermittelt als bestens passender Sommerwein viel Trinkspaß. Sein Grüner Veltliner, als „Sommerwein“ bezeichnet, macht seinem Namen alle Ehre, die Rieden-Veltliner „Mühlberg“ und „Hundspoint“ sind wahre Tipps geworden. Der von typischem Duft und Eleganz geprägte Sauvignon Blanc überzeugt ebenso verwöhnte Gaumen wie der DAC Reserve vom „Galgenberg“, der geradezu vor exotischem Duft, Körper und Finesse strotzt. Unterschiedliche Bodentypen aus Urgestein und Löss mit angemessener Mineralik und ausgeglichenen Klimaverhältnissen sowie die Arbeit des Winzers garantieren Jahr für Jahr Weine, wie man sie von Karl Ziß gewöhnt ist – unverkennbar und überzeugend, mit dem Qualitätssiegel „Biologischer Anbau“.

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2022 Grüner Veltliner Kaiserstiege
Weingut Hermann Moser KG
Kremstal

Würziges Entree, Pfefferkörner, Wildkräuter, gefolgt von Mangos und weißen Birnen; fest gebaut, fleischig, komplett.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Hermann Moser KG
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Rund 400 Jahre ist der Name Moser mit dem Rohrendorfer Weingut verbunden, seit 2006 führen Martin und Carmen Moser den traditionsbehafteten Betrieb nunmehr in der 23. Generation. Das stark exportorientierte Weingut liefert rund 70 % seiner Weine in alle Welt, das meiste davon nach Amerika bzw. Kanada. Aber auch Deutschland, die Schweiz, Dänemark oder Hongkong stehen auf der Versandliste. Unterstützt werden die beiden von Hermann Moser, dem Herrn Papa, dessen bevorzugtes Gebiet die Weingärten sind. Der Betrieb befindet sich derzeit in der biologischen Umstellungsphase, die Zertifizierung wird bis 2025 erwartet. Die mit Abstand wichtigste Rebsorte im Haus heißt Grüner Veltliner, der uns gleich in sechs verschiedenen Varianten vorgesetzt wird – jede von ihnen mit ganz individuellem Charakter, jeder eine eigene Persönlichkeit. Herausgreifen möchten wir die großartigen Lagenweine vom Gebling, bei denen heuer ein kühlwürziger, facettenreicher „Löss“ die Nase vorn hat vor der fast burgundisch anmutenden „Hannah“. Neu im Sortiment ist ein feiner, vielversprechender Zweigelt sowie erstmals auch ein trotz Maischevergärung gar nicht orange-, sondern hellfarbiger Veltliner, der bereits optisch signalisiert, was Martin Moser mit „Ein Orange-Wein für Normalsterbliche!“ kommentiert. Abgefüllt wird der Wein, frei nach dem Motto „back to the roots“, in 30 Jahre alte Weinflaschen, verkorkt und versiegelt.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Himmelreich
Weingut Sigl
Wachau

Feines Bukett, Steinobst, feine Exotik, die Marille dominiert, würzig-fruchtig, gelbe Früchte, gelber Apfel, mollige Textur, voller Harmonie, nobel strukturiert, charmant, frische Birne, etwas Tabak, voller Eleganz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz 175

Was für prachtvolle Weine hat dieser Heinz Sigl im Jahr 2022 geschaffen. Vor allem die Grünen Veltliner sind von besonderer Güte. Der Jahrgang 2022 war am rechten Ufer, das sogenannte Südufer, besser als auf der anderen Seite der Donau. Heinz Sigl bewirtschaftet seine Weingärten biologisch, hängt das aber nicht auf die große Glocke. Zu den Weinen: Es gibt einen neuen Wein – 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Zanzl, eine Lage in Rührsdorf, uralte Reben, ein super Veltliner. Ein stimmiger 2022 Grüner Veltliner „Rossatz“ ist ein toller Ortswein. Die beiden Grünen Veltliner 2022 aus der Ried Frauenweingärten sind wunderbar. Da ist das Federspiel auf Augenhöhe mit dem Smaragd. Ich gestehe, dass der Wein meines Herzens aus der Ried Himmelreich kommt. Der 2022 Grüner Veltliner ist so schön zu trinken. Ich kann gar nicht aufhören. Ried Kirnberg – die Weine aus dieser besonderen Lage sind durch die Bank Langstreckenläufer – schon der 2022 Grüner Veltliner Federspiel deutet seine Klasse an. Der 2022 Riesling Kirnberg ist von einer seltenen Spannkraft. Wird im Herbst perfekt sein. Ein fulminanter Wein ist der 2021 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kirnberg. Der gehört zu den besten des Jahrgangs in der Wachau. Absolute Klasse. Dem hat das eine Jahr Flaschenreife so gutgetan. Ein unglaublich vornehmer Wein von seltener Brillanz und nobler Struktur. Nicht zu vergessen bitte die 2022 Grüner Veltliner Steinfeder und der 2022 Gelber Muskateller. Beide sind einfach lustvoll zu trinken. Beim 2021 Pet Nat Muskateller habe ich im vorigen Jahr geschrieben „nicht aufheben“ – ein völliger Blödsinn. Der Wein steht da wie eine 1. Der wurde noch besser. Man darf auch sagen Heinz Sigl wird immer besser. Das Ganze hat ein hohes Niveau. Ich ziehe meinen unsichtbaren Hut.

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2022 Grüner Veltliner Ried Sonnleiten
Weingut Rudolf Fidesser
Weinviertel

(der frühere Retzer Stein/Obernalb – Urgestein) Anfangs etwas reduktiv, nasser Stein, dunkle Mineralität, Kräuterwürze, Grapefruit, salzig, Zitrus, toller Stoff, einiger Tiefgang. Viel Zukunft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Rudolf Fidesser
Weinviertel

Norbert & Gerda Fidesser
2051 Platt
39

Tel. +43 2945 2592
Fax. +43 2945 2592
weingut@fidesser.at
www.fidesser.at

Die Weine von Norbert Fidesser zu probieren ist immer ein Erlebnis. Man spürt die Liebe und Leidenschaft der ganzen Familie für den biodynamischen Weinbau nach Rudolf Steiner. Hier wird absolut nachhaltig gearbeitet. Im Mittelpunkt steht der geschlossene Kreislauf: Boden – Pflanze – 
Tier – Mensch – Kosmos. Die Weine sind authentisch, verfügen durchwegs über einen animierenden Gerbstoff, welcher von reifen Trauben stammt und diese in eine gesicherte Zukunft trägt. Was hat sich seit dem letzten Jahr geändert? Es gibt keinen reinsortigen Muskateller mehr. Der ist jetzt in einen fidesser*orbis Wein gewandert. Es gibt auch keinen Traminer Sandberg mehr. Der ist jetzt im Orange Wein. Achtung: Vom Petnat 2022 gibt es nur 3500 Flaschen. Aus diesem überragenden Sortiment ragt ein Wein besonders heraus – 2022 Weißer Traminer Höhweingarten. Der absolute Wahnsinn.

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2021 Grüner Veltliner Ried Seeberg
Weingut Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Zitrusnoten, Pfefferschleier, reifer Apfel, Holztouch, Vanille, frische Kräuter, Pomelo, kompakt, zeigt Körper, feine Säure, strukturiert, Tiefe, Würze, salzig, griffig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Martin Reinfeld
Leithaberg, Rust & Rosalia

Martin Reinfeld
7081 Schützen am Gebirge
Hauptstraße 19

Martin Reinfeld führt das Weingut seit dem Jahr 2005. Er bewirtschaftet beste Rieden an den Südhängen des Schützner Steins wie Seeberg, Steinweingarten, Ungerberg, Satz und Reckenschink. Hier herrscht der Kalk. Ich muss gestehen, dass ich das Weingut Martin Reinfeld bis dato nur vom Hörensagen gekannt habe. Beim Verkosten dieser Weine habe ich gemerkt, was ich alles verpasst habe. Einer besser als der andere. 2022 Sauvignon Blanc – hervorragend, ein strukturierter 2021 Grüner Veltliner Ried Seeberg, ein nobler 2021 Weißburgunder Ried Reckenschink, ein wunderbarer 2020 St. Laurent Ried Ungerberg, ein hochfeiner 2020 Syrah Ried Seeberg, ein hochinteressanter Rotwein namens VIER aus 2020 – 4 Rebsorten, 4 Lagen, 4-mal vinifiziert –, also Blaufränkisch vom Ungerberg, Cabernet Sauvignon und Merlot vom Steinweingarten, Syrah vom Seeberg. Es ist – man glaubt es kaum – noch eine Steigerung möglich: 2017 Blaufränkisch Reserve Ried Ungerberg – unfassbar gut. 2017 Divine – hier kommen die besten Blaufränkisch-Trauben zum Einsatz aus der Ried Satz, 35 Jahre alte Rebstöcke. 2017 Steingarten – Cabernet Sauvignon und Merlot, ein ungemein spannendes Bild von frankophilen Rebsorten. Es bleibt nur noch eines zu sagen: Martin Reinfeld gehört zur erweiterten Spitze der burgenländischen Winzer. Er bleibt in meinem Fokus.

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2022 Grüner Veltliner Ried Gebling „Fortissimo“ Reserve
Weingut Hermann Moser KG
Kremstal

Florale Nase, weiße Blüten, auch traubige Einschlüsse, Orangenzesten; kraftvoll, rauchig, mit rustikalem Säuregrip, leicht phenolischer Background; vielschichtig, tadellos.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Hermann Moser KG
Kremstal

Martin Moser
3495 Rohrendorf
Bahnstraße 36

Rund 400 Jahre ist der Name Moser mit dem Rohrendorfer Weingut verbunden, seit 2006 führen Martin und Carmen Moser den traditionsbehafteten Betrieb nunmehr in der 23. Generation. Das stark exportorientierte Weingut liefert rund 70 % seiner Weine in alle Welt, das meiste davon nach Amerika bzw. Kanada. Aber auch Deutschland, die Schweiz, Dänemark oder Hongkong stehen auf der Versandliste. Unterstützt werden die beiden von Hermann Moser, dem Herrn Papa, dessen bevorzugtes Gebiet die Weingärten sind. Der Betrieb befindet sich derzeit in der biologischen Umstellungsphase, die Zertifizierung wird bis 2025 erwartet. Die mit Abstand wichtigste Rebsorte im Haus heißt Grüner Veltliner, der uns gleich in sechs verschiedenen Varianten vorgesetzt wird – jede von ihnen mit ganz individuellem Charakter, jeder eine eigene Persönlichkeit. Herausgreifen möchten wir die großartigen Lagenweine vom Gebling, bei denen heuer ein kühlwürziger, facettenreicher „Löss“ die Nase vorn hat vor der fast burgundisch anmutenden „Hannah“. Neu im Sortiment ist ein feiner, vielversprechender Zweigelt sowie erstmals auch ein trotz Maischevergärung gar nicht orange-, sondern hellfarbiger Veltliner, der bereits optisch signalisiert, was Martin Moser mit „Ein Orange-Wein für Normalsterbliche!“ kommentiert. Abgefüllt wird der Wein, frei nach dem Motto „back to the roots“, in 30 Jahre alte Weinflaschen, verkorkt und versiegelt.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Frauenweingärten
Weingut Sigl
Wachau

Würzig, etwas Karamell, Marille, dezente Honignoten, gelber Apfel, Zitrus, Pfeffer, gehaltvoll, rauchig, gewisse Noblesse, charmant und schmelzig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz 175

Was für prachtvolle Weine hat dieser Heinz Sigl im Jahr 2022 geschaffen. Vor allem die Grünen Veltliner sind von besonderer Güte. Der Jahrgang 2022 war am rechten Ufer, das sogenannte Südufer, besser als auf der anderen Seite der Donau. Heinz Sigl bewirtschaftet seine Weingärten biologisch, hängt das aber nicht auf die große Glocke. Zu den Weinen: Es gibt einen neuen Wein – 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Zanzl, eine Lage in Rührsdorf, uralte Reben, ein super Veltliner. Ein stimmiger 2022 Grüner Veltliner „Rossatz“ ist ein toller Ortswein. Die beiden Grünen Veltliner 2022 aus der Ried Frauenweingärten sind wunderbar. Da ist das Federspiel auf Augenhöhe mit dem Smaragd. Ich gestehe, dass der Wein meines Herzens aus der Ried Himmelreich kommt. Der 2022 Grüner Veltliner ist so schön zu trinken. Ich kann gar nicht aufhören. Ried Kirnberg – die Weine aus dieser besonderen Lage sind durch die Bank Langstreckenläufer – schon der 2022 Grüner Veltliner Federspiel deutet seine Klasse an. Der 2022 Riesling Kirnberg ist von einer seltenen Spannkraft. Wird im Herbst perfekt sein. Ein fulminanter Wein ist der 2021 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kirnberg. Der gehört zu den besten des Jahrgangs in der Wachau. Absolute Klasse. Dem hat das eine Jahr Flaschenreife so gutgetan. Ein unglaublich vornehmer Wein von seltener Brillanz und nobler Struktur. Nicht zu vergessen bitte die 2022 Grüner Veltliner Steinfeder und der 2022 Gelber Muskateller. Beide sind einfach lustvoll zu trinken. Beim 2021 Pet Nat Muskateller habe ich im vorigen Jahr geschrieben „nicht aufheben“ – ein völliger Blödsinn. Der Wein steht da wie eine 1. Der wurde noch besser. Man darf auch sagen Heinz Sigl wird immer besser. Das Ganze hat ein hohes Niveau. Ich ziehe meinen unsichtbaren Hut.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kapellenberg
Weingut Rudolf Fidesser
Weinviertel

Gelbfruchtig, viel Mineral ausstrahlend, zarte Fülle, Pfeffer, Zitrus, cremiger Touch, dichte Struktur, Pomelo, zieht am Gaumen, rauchig, elegantbei langem Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Naturkork

Weingut Rudolf Fidesser
Weinviertel

Norbert & Gerda Fidesser
2051 Platt
39

Tel. +43 2945 2592
Fax. +43 2945 2592
weingut@fidesser.at
www.fidesser.at

Die Weine von Norbert Fidesser zu probieren ist immer ein Erlebnis. Man spürt die Liebe und Leidenschaft der ganzen Familie für den biodynamischen Weinbau nach Rudolf Steiner. Hier wird absolut nachhaltig gearbeitet. Im Mittelpunkt steht der geschlossene Kreislauf: Boden – Pflanze – 
Tier – Mensch – Kosmos. Die Weine sind authentisch, verfügen durchwegs über einen animierenden Gerbstoff, welcher von reifen Trauben stammt und diese in eine gesicherte Zukunft trägt. Was hat sich seit dem letzten Jahr geändert? Es gibt keinen reinsortigen Muskateller mehr. Der ist jetzt in einen fidesser*orbis Wein gewandert. Es gibt auch keinen Traminer Sandberg mehr. Der ist jetzt im Orange Wein. Achtung: Vom Petnat 2022 gibt es nur 3500 Flaschen. Aus diesem überragenden Sortiment ragt ein Wein besonders heraus – 2022 Weißer Traminer Höhweingarten. Der absolute Wahnsinn.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Zanzl
Weingut Sigl
Wachau

Tiefgründig, enorm salzig, Marille, Pfirsich, Karamell, extraktreich, ungemein spannend, wunderbare Frucht, reife Trauben, viel Mineral. Wachau at its best.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sigl
Wachau

Heinz & Adrienne Sigl
3602 Rossatz 175

Was für prachtvolle Weine hat dieser Heinz Sigl im Jahr 2022 geschaffen. Vor allem die Grünen Veltliner sind von besonderer Güte. Der Jahrgang 2022 war am rechten Ufer, das sogenannte Südufer, besser als auf der anderen Seite der Donau. Heinz Sigl bewirtschaftet seine Weingärten biologisch, hängt das aber nicht auf die große Glocke. Zu den Weinen: Es gibt einen neuen Wein – 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Zanzl, eine Lage in Rührsdorf, uralte Reben, ein super Veltliner. Ein stimmiger 2022 Grüner Veltliner „Rossatz“ ist ein toller Ortswein. Die beiden Grünen Veltliner 2022 aus der Ried Frauenweingärten sind wunderbar. Da ist das Federspiel auf Augenhöhe mit dem Smaragd. Ich gestehe, dass der Wein meines Herzens aus der Ried Himmelreich kommt. Der 2022 Grüner Veltliner ist so schön zu trinken. Ich kann gar nicht aufhören. Ried Kirnberg – die Weine aus dieser besonderen Lage sind durch die Bank Langstreckenläufer – schon der 2022 Grüner Veltliner Federspiel deutet seine Klasse an. Der 2022 Riesling Kirnberg ist von einer seltenen Spannkraft. Wird im Herbst perfekt sein. Ein fulminanter Wein ist der 2021 Grüner Veltliner Smaragd Ried Kirnberg. Der gehört zu den besten des Jahrgangs in der Wachau. Absolute Klasse. Dem hat das eine Jahr Flaschenreife so gutgetan. Ein unglaublich vornehmer Wein von seltener Brillanz und nobler Struktur. Nicht zu vergessen bitte die 2022 Grüner Veltliner Steinfeder und der 2022 Gelber Muskateller. Beide sind einfach lustvoll zu trinken. Beim 2021 Pet Nat Muskateller habe ich im vorigen Jahr geschrieben „nicht aufheben“ – ein völliger Blödsinn. Der Wein steht da wie eine 1. Der wurde noch besser. Man darf auch sagen Heinz Sigl wird immer besser. Das Ganze hat ein hohes Niveau. Ich ziehe meinen unsichtbaren Hut.

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2022 Grüner Veltliner Theyerner Berg
Weingut Tom Dockner
Traisental

Apfel von der Blüte bis zum Gelee, zart gepfeffert, ein Spritzer Limettensaft, hübsche Kräuterwürze; kecke Säure, viel Fruchtcharme, knochentrocken, Steinstaub, appetitliche Kanten, gute Länge, macht Spaß in seiner direkten, unbeschwerten Art.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Tom Dockner
Traisental

Tom Dockner
3134 Theyern
Traminerweg 3

2022 war für Tom Dockner ein „fordernder Winzerjahrgang, der trotz vieler Befürchtungen wieder super geworden ist“. Mit GV Tom und dem Gemischten Satz hat er bei der Sommerweinkost schon bella figura gemacht. Und dieser Eindruck zieht sich durch das gesamte aktuelle Programm. Es ist dieses Spannungsgemisch aus oftmals spröder Herkunft im Zusammenspiel mit perfektem Sortenausdruck, verzückendem Süße-Säure-Spiel und herrlichem Fruchtschwung bei moderaten Alkoholgraden, was jeden einzelnen Wein zu einer Empfehlung macht. Schon für knappe 10 Euro lädt der Einstiegs-Riesling vom Parapluiberg zu einer Plauderstunde über Sorte, Jahrgang und Traisental ein. Für Tom ist es ein „22er-Phänomen, dass die Rieslinge schon so prächtig dastehen“. Das stellt natürlich keine Abwertung der Veltliner dar, diese genießt man halt einfach später, was ganz in seinem Sinn ist. Eingerahmt wird das Sortiment von einem traumhaften Traminer und einem fest zupackenden Pinot Noir. Die Reben dafür stehen auf dem Konglomerat der Hollenburg-Karlstetten-Formation, eine Traisentaler Spezialität, die von der Ur-Traisen vor etwa 15 Mio. Jahren aus den Kalkalpen angeschwemmt wurde.

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2021 Grüner Veltliner Alte Reben Schönherr
Weingut Fuhrgassl-Huber
Wien

Frische Apfelaromen, knackig, präzise, gleich ansprechend, Birnenanklänge, rosa Grapefruit, eine Prise frisch gemahlener Pfeffer; frisch-saftige steirische Apfel-Birnen-Cuvée, Blutorange, klingt animierend mit Grapefruitfilet aus.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Fuhrgassl-Huber
Wien

Thomas Huber
1190 Wien
Neustift am Walde 68

Thomas Huber widmet seinem Liebkind, dem Wiener Gemischter Satz DAC, fast 50% seiner Anbaufläche. Sie werden je nach Lage und Sortenzusammensetzung auch mal im Beton-Ei oder in den verschiedenen Holzfässern ausgebaut, um den Geschmack des Terroirs noch stärker herauszuarbeiten. Der bodenständige Winzer hat auch eine große Leidenschaft für den Anbau von alten & besonderen Rebsorten wie Neuburger, Traminer & Roter Muskateller. „Besondere Weine wachsen nur in alten Rebanlagen auf den besten Lagen in Neustift, Nussberg oder Grinzing“ so sein Credo.

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2022 Grüner Veltliner Nussdorf
Weingut Tom Dockner
Traisental

Peppige Frucht, würzig, Minze, Melisse, Zitronenpfeffer; knackig, zischig, bunte Mischung aus Mineralik, knackigem Obst, kesser Säure und etwas Gerbstoff zieht sich ins noch etwas kantige Finale.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Tom Dockner
Traisental

Tom Dockner
3134 Theyern
Traminerweg 3

2022 war für Tom Dockner ein „fordernder Winzerjahrgang, der trotz vieler Befürchtungen wieder super geworden ist“. Mit GV Tom und dem Gemischten Satz hat er bei der Sommerweinkost schon bella figura gemacht. Und dieser Eindruck zieht sich durch das gesamte aktuelle Programm. Es ist dieses Spannungsgemisch aus oftmals spröder Herkunft im Zusammenspiel mit perfektem Sortenausdruck, verzückendem Süße-Säure-Spiel und herrlichem Fruchtschwung bei moderaten Alkoholgraden, was jeden einzelnen Wein zu einer Empfehlung macht. Schon für knappe 10 Euro lädt der Einstiegs-Riesling vom Parapluiberg zu einer Plauderstunde über Sorte, Jahrgang und Traisental ein. Für Tom ist es ein „22er-Phänomen, dass die Rieslinge schon so prächtig dastehen“. Das stellt natürlich keine Abwertung der Veltliner dar, diese genießt man halt einfach später, was ganz in seinem Sinn ist. Eingerahmt wird das Sortiment von einem traumhaften Traminer und einem fest zupackenden Pinot Noir. Die Reben dafür stehen auf dem Konglomerat der Hollenburg-Karlstetten-Formation, eine Traisentaler Spezialität, die von der Ur-Traisen vor etwa 15 Mio. Jahren aus den Kalkalpen angeschwemmt wurde.

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2016 Grüner Veltliner Raubern
Weingut Eder Wachau
Wachau

(Handlese am 5. Nov. 2016) Getrocknete Kräuter, Pfefferwürze, Waldboden, Fichtennadeln, kühl in seiner ersten Reife, Marillen, tiefgründig, strukturiert, engmaschig, zeigt Mineralik, hat salzige Noten, sehr guter, ausdrucksstarker Stoff. Verfügt über Tiefgang, Länge und innere Größe. Ein wunderbarer Wein von distinguierter Eleganz.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Eder Wachau
Wachau

Andreas Eder
3512 Mautern
Mauternbach 98

Andreas Eder bewirtschaftet seine ureigenen Rieden wie Süßenberg, Raubern, Silberbichl, seine Frau Claudia Eder die Weingärten des Propstei Weinguts. Andreas Eder lässt seinen Weinen die Zeit, die sie brauchen. Verweilen lange auf der Feinhefe und werden erst zum perfekten Zeitpunkt auf Flasche gebracht. Es sind Weine, die zu reifen verstehen. Davon zeugt der 2016 Grüner Veltliner Smaragd Ried Raubern. Dieser Wein hat noch viele Jahre vor sich. Dasselbe kann man von den beiden Leopolds behaupten. Gewidmet dem Vater von Andreas Eder. Ob Grüner Veltliner oder Riesling. Es sind außergewöhnliche Weine mit einer Substanz für Jahrzehnte. Ich liebe die 2022 Grüner Veltliner Steinfeder. Ein toller Wein, der immensen Spaß bereitet. Mehr will ich nicht über diese außerordentlichen Weine berichten, außer vielleicht über den 2021 Traminer Smaragd. Der ist wahrlich wundervoll. Ansonsten kann man auch in einem Gästehaus der Familie sein Haupt nach der Verkostung der formidablen Weine betten und selig entschlummern. Ich kann nur empfehlen, dass man in diese Weine investieren sollte. Bei diesen Bankzinsen eine lohnende Anlage.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -