Weinguide
Ausgabe 2023/24
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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Höhereck
Weingut Tegernseerhof
Wachau

Ein tiefgründiger Grüner Veltliner mit schwarzen Pfeffernoten, Marille, Kräuterwürze, ziemlich strukturiert, stoffig, lang abgehend. Potenzial für viele Jahre.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Tegernseerhof
Wachau

Familie Mittelbach
3601 Dürnstein
Unterloiben 12

Tel. +43 2732 85362
Fax. -20
office@tegernseerhof.at
www.tegernseerhof.at

Man kann es drehen und wenden, wie man will, doch bessere Weine als die von Martin Mittelbach wird man in der Wachau nicht finden. Gleich gute, halt andere, doch was Martin Mittelbach aus seinen Wachauer Lagen herausholt, ist aller Ehren wert. Nicht zu vergessen der Riesling aus der Ried Steiner Pfaffenberg, also Kremstal. Martin Mittelbach führt das Weingut bereits in fünfter Generation. Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück. Er wurde im Jahr 1176 errichtet. Martin Mittelbach bewirtschaftet einige der besten Lagen der Wachau wie die Rieden Steinriegl und Zwerithaler in Weißenkirchen, auf Letzterer steht der berühmte Gemischte Satz. In Dürnstein und Loiben hat er Lagen wie Höhereck, Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Daraus schafft Martin Weine, welche die Wachau in ihrer schönsten Form repräsentieren. Aus diesem Kreis außergewöhnlicher Weine möchte ich meine persönlichen Favoriten hervorheben. 2022 Grüner Veltliner Federspiel „Dürnstein“, ein herrliches Ortswein Federspiel – unverwechselbar. Ungemein individuell ist wie immer der 2022 Gemischte Satz – so etwas von vielschichtig. 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Loibenberg – grandios. Von dramatischer Größe zeigen sich die Riesling Smaragde 2022 aus den Rieden Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Da sollte jeder Weinfreund investieren.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Loibenberg
Weingut Tegernseerhof
Wachau

Anfangs reduktiv, öffnet sich ganz langsam, Marille, Pfirsich, Apfel, Gartenkräuter, braucht viel Luft, dezente Exotik, fruchtig, von innerer Harmonie durchzogen, doch noch wenig freigebend, dekantieren.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Tegernseerhof
Wachau

Familie Mittelbach
3601 Dürnstein
Unterloiben 12

Tel. +43 2732 85362
Fax. -20
office@tegernseerhof.at
www.tegernseerhof.at

Man kann es drehen und wenden, wie man will, doch bessere Weine als die von Martin Mittelbach wird man in der Wachau nicht finden. Gleich gute, halt andere, doch was Martin Mittelbach aus seinen Wachauer Lagen herausholt, ist aller Ehren wert. Nicht zu vergessen der Riesling aus der Ried Steiner Pfaffenberg, also Kremstal. Martin Mittelbach führt das Weingut bereits in fünfter Generation. Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück. Er wurde im Jahr 1176 errichtet. Martin Mittelbach bewirtschaftet einige der besten Lagen der Wachau wie die Rieden Steinriegl und Zwerithaler in Weißenkirchen, auf Letzterer steht der berühmte Gemischte Satz. In Dürnstein und Loiben hat er Lagen wie Höhereck, Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Daraus schafft Martin Weine, welche die Wachau in ihrer schönsten Form repräsentieren. Aus diesem Kreis außergewöhnlicher Weine möchte ich meine persönlichen Favoriten hervorheben. 2022 Grüner Veltliner Federspiel „Dürnstein“, ein herrliches Ortswein Federspiel – unverwechselbar. Ungemein individuell ist wie immer der 2022 Gemischte Satz – so etwas von vielschichtig. 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Loibenberg – grandios. Von dramatischer Größe zeigen sich die Riesling Smaragde 2022 aus den Rieden Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Da sollte jeder Weinfreund investieren.

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2022 Grüner Veltliner Ried Bromberg
Familienweingut M. Mayer
Wagram

Saftige, kompakte Aromen, Klarapfel, weißer Pfirsich, getrocknete Wiesenkräuter, weiße Blüten, engmaschig, feine Gerbstoffstruktur, lebendige, stützende Säure.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Familienweingut M. Mayer
Wagram

Matthias Mayer
3465 Königsbrunn am Wagram
Kremserstraße 19

Seit 25 Jahren bewirtschaftet Matthias Mayer sein Weingut und die Weinberge in Königsbrunn am Wagram. Der Grüne Veltliner ist die Leitsorte im Betrieb, gefolgt von Rotem Veltliner und Riesling, wobei der Rote Veltliner in den nächsten Jahren Zuwachs bekommen wird. Die Bewirtschaftung erfolgt mit der Natur im Einklang und so naturnah wie nur möglich. Der Löss zieht sich durch alle Rieden. Mit dem Grünen Veltliner Stoamasl und Ried Bromberg wird die Latte hochgelegt. Im neuen Herkunftssystem wird der Gebietswein und die Riede bespielt. Mit den Gebietsweinen, die klassisch ausgebaut werden, bekommt man Weine, die durch ihre Sortentypizität und Geradlinigkeit bestechen. Mit dem Grünen Veltliner Ried Mordthal – Ruppersthal Reserve, der in 700-Liter-Akazienfässern mindestens ein Jahr seine Zeit verbringen darf, gibt es einen Wein, der durch Tiefe und Struktur brilliert. Dieser Wein wird seine Größe erst in Zukunft ausspielen. Die Roten Veltliner sind ungemein kulinarisch, mit Saftigkeit und verspielter Frucht. Das Thema Riesling hat im Wagram eine Spannung und Frische, die Freude macht. Abgerundet wird das Sortiment durch den Grünen Sylvaner, Gelben Muskateller, der durch seine Frische und Lebendigkeit ein spaßiger Wein ist, sowie Zweigelt und Sankt Laurent. Alles in allem lebt Matthias Mayer das Wagram und spiegelt es mit seinen Rebsorten perfekt wider. Wenn man in der Nähe ist, kann man die Weine im hervorragenden Heurigen verkosten, der in der Königsbrunner Kellergasse liegt.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Schütt
Weingut Tegernseerhof
Wachau

Pfeffer, getrocknete Kräuter, Lavendel, reife Birnen, zeigt Frische, spielerischer Tiefgang, feine Würze, elegant.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€€
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Weingut Tegernseerhof
Wachau

Familie Mittelbach
3601 Dürnstein
Unterloiben 12

Tel. +43 2732 85362
Fax. -20
office@tegernseerhof.at
www.tegernseerhof.at

Man kann es drehen und wenden, wie man will, doch bessere Weine als die von Martin Mittelbach wird man in der Wachau nicht finden. Gleich gute, halt andere, doch was Martin Mittelbach aus seinen Wachauer Lagen herausholt, ist aller Ehren wert. Nicht zu vergessen der Riesling aus der Ried Steiner Pfaffenberg, also Kremstal. Martin Mittelbach führt das Weingut bereits in fünfter Generation. Die Geschichte des Tegernseerhofs reicht über 1000 Jahre zurück. Er wurde im Jahr 1176 errichtet. Martin Mittelbach bewirtschaftet einige der besten Lagen der Wachau wie die Rieden Steinriegl und Zwerithaler in Weißenkirchen, auf Letzterer steht der berühmte Gemischte Satz. In Dürnstein und Loiben hat er Lagen wie Höhereck, Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Daraus schafft Martin Weine, welche die Wachau in ihrer schönsten Form repräsentieren. Aus diesem Kreis außergewöhnlicher Weine möchte ich meine persönlichen Favoriten hervorheben. 2022 Grüner Veltliner Federspiel „Dürnstein“, ein herrliches Ortswein Federspiel – unverwechselbar. Ungemein individuell ist wie immer der 2022 Gemischte Satz – so etwas von vielschichtig. 2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Loibenberg – grandios. Von dramatischer Größe zeigen sich die Riesling Smaragde 2022 aus den Rieden Loibenberg, Steinertal und Kellerberg. Da sollte jeder Weinfreund investieren.

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2022 Grüner Veltliner
Weingut Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Weißpfeffer-Würze, Quitten, Blutorangenzesten, rauchig, kühl; Leichtwein mit Frische und viel Zitrus, etwas salzig, balanciert, trinkvergnüglich.

Weißwein
Grüner Veltliner
Schraubverschluss

Weingut Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine Glück & Mitges.
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Schon das fünfte Jahr führen Christine und Andreas Glück das Podersdorfer Weingut zur Dankbarkeit und den dazugehörigen Heurigenbetrieb. Die junge Generation hat dabei schon mutig ihre Weinzukunft verändert, jedoch die Traditionen aus 90 Jahren Weinbau mitgenommen. „Wir fahren zwei Linien. Die ‚frischer Wind Weine‘ bilden die Ideen von uns Jungen ab. Die gehaltvollen kräftigen Weine, sichtbar mit einer Feder am Etikett, sind unsere Tradition“, erzählt Andreas Glück, der den Keller macht. Seine Frau Christine, die in der Dankbarkeit aufgewachsen ist, macht die Buschenschank. Tradition, das heißt Burgundersorten und Süßwein. Auch der dreifache „Haustrunk“ gehört dazu: Dankbarkeit in Weiß, Rosé und in Rot. Die Neuausrichtung der Jugend zielt auf Grüner Veltliner und Blaufränkisch. Diese Sorten waren zwar immer im Betrieb, doch werden sie jetzt auch sichtbar und mehr. Beim Veltliner spielt man sich schon mit 1,5 Hektar. In diesen Weinen spürt man die Aufbruchstimmung. Mit Holzausbau konnte man hierimmer schon gut umgehen. Das junge Blaufränkisch-Abenteuer, das Christine Glück injiziert hat, profitiert davon. Der aktuelle 2017er war 13 Monate im Holz. Gelungen!

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2022 Grüner Veltliner Schieflage
Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Steinig-mineralisch, fast streng schon im Duft, engmaschig, viel Terroir, Würzenoten, kräftig gepfeffert, bisschen Tabak; beginnt seidig, Marshmallow, kommt langsam auf Touren, bleibt der steinigen Linie treu, noch mehr Pfeffer, schon gute Länge, bisschen Hefe im Ausklang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Ludwig Neumayer
Traisental

Ludwig Neumayer
3131 Inzersdorf ob der Traisen
Dorfstraße 37

„2022 hatten wir, wie viele andere auch, unsere Probleme mit Peronospora bei den Veltlinern. Riesling und Weißburgunder sind da nicht so empfindlich, letztlich hat alles gepasst, wir haben mächtige, reife Veltliner mit schöner Säure bekommen.“ Wenn man Ludwig Neumayer mit den richtigen Fragen anschubst, dann könnte man mit ihm alleine eine abendfüllende Sendung bestreiten. In Doppelconférence mit seinem Bruder Karl geht sich locker eine Serie aus. Zwischen beiden besteht seit Kindheit an eine enge Verbundenheit. „Wir waren fast wie siamesische Zwillinge“, denkt Karl zurück. „Da ist immer der Schmäh g'rennt; man muss früh erkennen, mit wem man herzhaft lachen kann im Leben.“ So richtig losgegangen mit dem Weinbau ist es Mitte der 1980er im Umfeld von Bundesweinmesse, Weinskandal und Tschernobyl. Mit dem 100-Punkte-Wein Weißburgunder 1986 waren sie dann plötzlich wortwörtlich in aller Munde und zusammen mit Triebaumers Mariental und Bründlmayers Chardonnay im Kreis der ganz Großen. Der von Karl geplante Weißweinkeller sorgte weit übers Traisental hinaus für Aufsehen. In Österreich waren sie mit die ersten, die ihre Trauben der Schwerkraft folgen ließen. „Wir zermanschen nix, der abgesetzte Most rinnt in die Gärtanks. Simple Technologie – klare Weine“, so lautet seither das Rezept für Ludwig, den „begeisterten Qualitätsfanatiker“. Nach Errichtung der „romanischen Verkostungskapelle“ konnten kleine Gruppen zu Weinandachten empfangen werden. Den beiden ist es „nie um Größe gegangen, sondern um einen Traum, befeuert von romantischer Wehmut mit dem Wein als Symbol für Schönheit“. In den Anfängen gab es noch ein bisschen Rotwein in Form eines mehr als akzeptablen St. Laurent. Auch Chardonnay wurde mit gutem Erfolg verarbeitet, bevor 2008 auf Veltliner umgesetzt wurde. „Chardonnay ist toll für Sekt, Veltliner müssen wir machen, Weißburgunder ist ein nettes Nebengeräusch“, stapelt Ludwig tief, weiß zugleich zu berichten, dass der 22er eine „Aromenbombe“ ist. Was sonst noch gepflegt wurde, lässt sich weiterhin im elegant verzierten Gemischten Satz Stoa begutachten, für ihn „eine kleine, leichte, kulinarische Spielerei“. Die Schieflage, „der Noble von unseren Kalkrieden“, empfiehlt sich als erster Genuss und perfekter Einstieg in Herkunft und die Handschrift des Betriebs. Straff, streng, eng und fokussiert beginnend, verwöhnt der Zwiri im nächsten Moment schon mit großzügigem Fruchtangebot, wechselt behände zwischen Solist und Salonorchester, macht viel Freude. Der mächtige Stein erzählt vom „Glanz des Kalkterroirs“ und täuscht mit seinen Vanillenoten zarten Holzeinsatz vor, starker Stoff für Jahre. Beschwingt absolviert der Engelberg den Sortenwechsel. Wie allen Rieslingen ist ihm ein Zuckerrest geblieben. „Reif und knackig“ müssen seine Rieslinge sein, „die Säure muss passen, nur laut dürfen sie nicht sein“, betont Ludwig, der seine Weine so werden lässt, „wie sie die Natur gibt. Was letztlich auf dem Etikett steht, ist egal“. Der Grillenbart, ein Charmeur mit Tiefgang, ist deutlich halbtrocken, mit seinen 11 g RZ fördert er Unmengen an Frucht zutage, kalkiger Griff bewahrt ihn vorm Abgleiten in Kitsch – großartig. Kontrastreich, ein Füllhorn an Frucht und dann wieder in sich gekehrt, so reizt der Riesling vom Stein den Genießer. Der Weißburgunder täuscht wie schon der Veltliner Holzeinsatz vor, kommt aber ebenso aus dem Stahl. Er ist den anderen Steinen ebenbürtig, braucht momentan am längsten, bis er rollt. Neues Terrain betritt er mit dem lieblichen Sauvignon Giess, „der braucht einen eigenen Markt“.

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2021 Grüner Veltliner Franziska
Weingut Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Schwarzpfefferwürze, dezent salzig, viel Frische, Äpfel wie Birnen; straffe, rauchige Veltliner-Typizität, grüne Ananas, frisch, würzig, harmonisch.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Zur Dankbarkeit
Neusiedlersee

Christine Glück & Mitges.
7141 Podersdorf
P.A. Winklergasse 30

Schon das fünfte Jahr führen Christine und Andreas Glück das Podersdorfer Weingut zur Dankbarkeit und den dazugehörigen Heurigenbetrieb. Die junge Generation hat dabei schon mutig ihre Weinzukunft verändert, jedoch die Traditionen aus 90 Jahren Weinbau mitgenommen. „Wir fahren zwei Linien. Die ‚frischer Wind Weine‘ bilden die Ideen von uns Jungen ab. Die gehaltvollen kräftigen Weine, sichtbar mit einer Feder am Etikett, sind unsere Tradition“, erzählt Andreas Glück, der den Keller macht. Seine Frau Christine, die in der Dankbarkeit aufgewachsen ist, macht die Buschenschank. Tradition, das heißt Burgundersorten und Süßwein. Auch der dreifache „Haustrunk“ gehört dazu: Dankbarkeit in Weiß, Rosé und in Rot. Die Neuausrichtung der Jugend zielt auf Grüner Veltliner und Blaufränkisch. Diese Sorten waren zwar immer im Betrieb, doch werden sie jetzt auch sichtbar und mehr. Beim Veltliner spielt man sich schon mit 1,5 Hektar. In diesen Weinen spürt man die Aufbruchstimmung. Mit Holzausbau konnte man hierimmer schon gut umgehen. Das junge Blaufränkisch-Abenteuer, das Christine Glück injiziert hat, profitiert davon. Der aktuelle 2017er war 13 Monate im Holz. Gelungen!

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2022 Grinzing Grüner Veltliner
Weingut Mayer am Pfarrplatz
Wien

Waldboden und feuchtes Laub, später auch ein wenig Kernobst-Frucht, saftig, geballte Würze, dann auch dunkelfruchtige Akzente, ein ausgereifter Ortswein mit betontem Herkunftscharakter, herzhaft und kompakt.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Mayer am Pfarrplatz
Wien

Gerhard J. Lobner
1190 Wien
Pfarrplatz 2

Gerhard Lobner und sein engagiertes Team haben dem wankelmütigen Weinjahr zum Trotz wieder eine tadellose Palette vorgelegt, die naturgemäß auch davon profitiert, dass die Nussberger Lagenweine ja zum Großteil dem erstklassigen Jahrgang 2021 entstammen. Aber auch so mancher 2022er überrascht mit tadelloser Performance und fällt gegenüber dem Vorjahr keineswegs ab. Dies gilt bereits uneingeschränkt für die beiden Gemischten Sätze des leichteren Bereichs. Während für den „Einstiegswein“ aus verschiedenen Weinbaufluren Jahr für Jahr ein gewisser Hausstil mit Wiedererkennungswert gesucht (und auch gefunden) wird, wird mit dem ausdrucksvollen Nussberger, der von so renommierten Rieden wie Langteufel und Golin stammt, schon ein sehr anspruchsvoller Tropfen realisiert. Von den Lagenweinen gefällt der elegante Preussen mit klarem Fruchtspiel, wird aber diesmal vom ausgesprochen puristischen und feinkörnigen Langteufel sogar noch um einen Tick überflügelt. Die deutlichen Fortschritte, die wir bereits letztes Jahr für die Grünen Veltliner konstatiert haben, hat das aktuelle Trio wieder eindrucksvoll bestätigt, was in besonderem Maß für den mächtigen, dunkelfruchtigen Schenkenberg zutrifft. Ebenfalls sehr stilsicher präsentieren sich schon die 2022er Rieslinge, wobei diesmal der hauchfeine, nuancierte Nussberg hervorsticht, der übrigens zur Gänze von der Ried Ungern stammt. Wie immer eine Bank und ein heißer Kandidat für den Wiener Riesling des Jahres ist der heuer schon frühzeitig harmonische, mit viel Finesse und Rasse aufwartende Weiße Marmor. Nahezu gleichwertig steht ihm freilich der 2021er Preussen-Riesling gegenüber, der nach langer Anlaufphase nunmehr sein Equilibre gefunden hat und zarte Pfirsichfrucht wie Terroir-Feeling verströmt. Bei den Sauvignons überzeugt der Alsegger mit druckvoller Textur und nuancierter Beerenfrucht.

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2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg
Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Gelbe Früchte, Ringlotten, Pfefferschleier, frische Kräuter, Nelken, Apfel, elegant, zeigt Finesse, feingliedrig, glasklare Strukturen, Mineralität, gibt Gas.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Christian Parzer
3511 Oberfucha
Ortsstraße 9

Seit 1843 ist das Weingut am Fuße des Göttweiger Berges mit einigen der besten Rieden wie Sprinzenberg, Richtern und Gaisberg im Besitz der Familie. Das Weinsortiment wird ergänzt durch Edelbrände und Marillen. Man betreibt auch eine Pension in wunderbarer Ruhelage inmitten von Wein- und Obstgärten, mit netten Zimmern und einem solarbeheizten Schwimmbad. Der Fokus des Hauses richtet sich auf Grüner Veltliner und Riesling. Zu Beginn gibt es aber einen süffigen 2022 Gemischter Satz. Bestens präsentiert sich der 2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg, gesteigert vom 2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg. Bei dem 2021 Grüner Veltliner Ried Richtern spielt Zeit eine große Rolle – am nächsten Tag war er in brillanter Form. Weiter mit den Weinen: 2021 Riesling „Herzstück“ lieblich – ein extremer Riesling mit Restzucker und einer Riesensäure. Mächtig und ausdrucksstark präsentiert sich der 2019 Grüner Veltliner Große Selektion – unbedingt zeitgerecht dekantieren und aus einem großen Glas genießen. Zwei Weine namens JP – Johann Parzer – sind dem verstorbenen Vater von Christian gewidmet. Beide Weine kommen aus dem Jahrgang 2018 – ein Grüner Veltliner und eine Rotwein-Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Weine für die Ewigkeit – so werden sie genannt. Ein weiter Rotwein gehört vor den Vorhang, nämlich ein 2017 Cabernet Sauvignon Ried Gaisberg.

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2022 Grüner Veltliner Langenlois
Weingut Rabl
Kamptal

Recht würzig im Duft, Wiesenkräuter, Kamille, Kernobst, grüne Ringlotten; griffig, recht straff, angenehmes mittleres Fruchtvolumen, geschmeidig, mittleres Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Das Weingut Rabl ist ein Langenloiser Familienbetrieb mit großer Tradition, in dem schon seit vielen Generationen Weine mit hohen Qualitätsansprüchen gekeltert werden. Bereits 1946 wurden hier die ersten Flaschen von Rudolf Rabls Großvater Karl Pell gefüllt, und in den 1950er-Jahren gab es riedenreine Füllungen vom Käferberg (Grüner Veltliner) und Schenkenbichl (Riesling). Eingedenk dieser Tradition und dem damit verknüpften Wissen und der großen Erfahrung setzte der 1986 in das Weingut eingetretene Rudolf Rabl auf Erweiterung und Modernisierung. Heute zählt der 80-Hektar-Betrieb mit dem klassischen Rabl-Raben als Logo zweifellos zu den Leitbetrieben im Kamptal. Auch Rudi Rabls Kinder zeigen eine Affinität zu Wein bzw. verwandten Feldern: Tochter Johanna ist derzeit in Montreal und arbeitet im Bereich Lebensmitteltechnologie mit Hefen, Sohn Tobias hat 2022 an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist auf Praxis in Südafrika. Das Weingut verfügt über Weingärten in einigen der besten Hanglagen rund um Langenlois. Dazu zählen Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl und Steinhaus – alles Urgesteinsrieden – ebenso wie die Lösslagen Spiegel und Kittmannsberg. Im durchaus umfangreichen Sortiment dominieren natürlich die Sorten Grüner Veltliner und Riesling. Im Keller ist Rudi Rabl ein Verfechter von Spontangärung und langem Maischekontakt.ps

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2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg
Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Pfeffrig, dezent rauchig, frischer Apfel, Birnen, Marille, Ananas, elegant, cremige Noten, feine Frucht, würzig, Säurebiss, bestens strukturiert, vielschichtig, aus einem Guss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Christian Parzer
3511 Oberfucha
Ortsstraße 9

Seit 1843 ist das Weingut am Fuße des Göttweiger Berges mit einigen der besten Rieden wie Sprinzenberg, Richtern und Gaisberg im Besitz der Familie. Das Weinsortiment wird ergänzt durch Edelbrände und Marillen. Man betreibt auch eine Pension in wunderbarer Ruhelage inmitten von Wein- und Obstgärten, mit netten Zimmern und einem solarbeheizten Schwimmbad. Der Fokus des Hauses richtet sich auf Grüner Veltliner und Riesling. Zu Beginn gibt es aber einen süffigen 2022 Gemischter Satz. Bestens präsentiert sich der 2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg, gesteigert vom 2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg. Bei dem 2021 Grüner Veltliner Ried Richtern spielt Zeit eine große Rolle – am nächsten Tag war er in brillanter Form. Weiter mit den Weinen: 2021 Riesling „Herzstück“ lieblich – ein extremer Riesling mit Restzucker und einer Riesensäure. Mächtig und ausdrucksstark präsentiert sich der 2019 Grüner Veltliner Große Selektion – unbedingt zeitgerecht dekantieren und aus einem großen Glas genießen. Zwei Weine namens JP – Johann Parzer – sind dem verstorbenen Vater von Christian gewidmet. Beide Weine kommen aus dem Jahrgang 2018 – ein Grüner Veltliner und eine Rotwein-Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Weine für die Ewigkeit – so werden sie genannt. Ein weiter Rotwein gehört vor den Vorhang, nämlich ein 2017 Cabernet Sauvignon Ried Gaisberg.

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2022 Grüner Veltliner Vinum Optimum Reserve
Weingut Rabl
Kamptal

Würzig, pfiffig, ausdrucksvoll, zart hefig, Lindenblüten, Birnen; mittelgewichtig, lebhaft, saftige Mitte, Nelken, ausgewogen, zartherb.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Das Weingut Rabl ist ein Langenloiser Familienbetrieb mit großer Tradition, in dem schon seit vielen Generationen Weine mit hohen Qualitätsansprüchen gekeltert werden. Bereits 1946 wurden hier die ersten Flaschen von Rudolf Rabls Großvater Karl Pell gefüllt, und in den 1950er-Jahren gab es riedenreine Füllungen vom Käferberg (Grüner Veltliner) und Schenkenbichl (Riesling). Eingedenk dieser Tradition und dem damit verknüpften Wissen und der großen Erfahrung setzte der 1986 in das Weingut eingetretene Rudolf Rabl auf Erweiterung und Modernisierung. Heute zählt der 80-Hektar-Betrieb mit dem klassischen Rabl-Raben als Logo zweifellos zu den Leitbetrieben im Kamptal. Auch Rudi Rabls Kinder zeigen eine Affinität zu Wein bzw. verwandten Feldern: Tochter Johanna ist derzeit in Montreal und arbeitet im Bereich Lebensmitteltechnologie mit Hefen, Sohn Tobias hat 2022 an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist auf Praxis in Südafrika. Das Weingut verfügt über Weingärten in einigen der besten Hanglagen rund um Langenlois. Dazu zählen Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl und Steinhaus – alles Urgesteinsrieden – ebenso wie die Lösslagen Spiegel und Kittmannsberg. Im durchaus umfangreichen Sortiment dominieren natürlich die Sorten Grüner Veltliner und Riesling. Im Keller ist Rudi Rabl ein Verfechter von Spontangärung und langem Maischekontakt.ps

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2022 Grüner Veltliner Ried Neudegg
Weingut Mehofer – Neudeggerhof
Wagram

Zugängliche Nase, Red Delicious, Zwetschke, Marshmallow, feiner Gerbstoff, der Frische bringt, Sternanis, der Wein ist ausgereift und mundfüllend, gute Balance von Gerbstoff, Säure und Körper, braucht Luft, um sich entfalten zu können.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Mehofer – Neudeggerhof
Wagram

Stephan Mehofer
3471 Neudegg
14

Den Neudeggerhof gibt es seit 1709 – es ist eines der ältesten Weingüter am Wagram. Tradition ist wichtig, aber bei diesem Weingut spürt man den Fortschritt. Seit 30 Jahren biologisch zertifiziert, Weine mit Tiefe, Eleganz und Herkunft – ein Spannungsbogen, der sich über das gesamte Sortiment zieht und niemals nachlässt. Herkunft ist nicht nur eine Floskel, sondern wird in diesem Weingut geatmet und gelebt. Es gibt im Weinkeller ausschließlich Eiche aus Österreich. Die Gebietsweine sind die jüngeren Rebanlagen und werden im Stahltank vergoren. Der Riesling Ried Wadenthal bleibt auch im Stahltank und bekommt dadurch seine Tiefe, Festigkeit und Eleganz. Mit den Rieden Neudegg und vor allem der Ried Wadenthal, die in österreichischer Eiche ausgebaut wird, werden Weine mit Spaß, Trinkfreude und Anspruch vinifiziert. Die Fässer sind 2500 bis 3000 Liter groß, für die Ried Wadenthal kommt ein 1000-Liter-Eichenfass ins Spiel und darf auf der Vollhefe ein Jahr darin verbringen. Dadurch bekommt der Wein seine Tiefe und Länge. Die Ried Neudegg hat den klassischen Lössboden, in der Ried Wadenthal ist neben Löss auch Schotter dabei. Die Stöcke sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Der Pinot Noir vom Löss wird im Stahltank vergoren und ruht in 5 bis15 Jahr alten Barriquefässern. Der spaßige PiWi-Wein Johann zeigt, wie diese Rebsorten Johanniter und Bronner Spaß machen können. Alles in allem zeigt dieses Weingut, wie man mit Herkunft nicht nur ein Marketingtool hat, sondern auch, dass man es lebt und liebt Weine zu machen, die zeigen, wie großartig das Wagram ist.

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2022 Grüner Veltliner Classic
Weingut Gilg
Weinviertel

Klassische Veltlinernase; animierend, duftige Apfelnoten, rosa Grapefruits, gelbe Ringlotten, Hauch Peperoni, jugendlich und sortentypisch, Stachelbeersorbet und grüner Pfeffer im Abschluss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
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Weingut Gilg
Weinviertel


2102 Hagenbrunn
Haupstraße 64

Tel. +43 2262 672781
weingut@gilg.at
www.weingut-gilg.at

Das Jahr 2022 war im Gebiet geprägt von Sommerhitze und Trockenheit, gefolgt von einem kühlen und feuchten Herbst. Der Regen im September erforderte genaue Selektion der Trauben und Abstimmung des Lesezeitpunktes. Deshalb präsentieren sich die Weine 2022 besonders sortentypisch und durch den moderaten Alkoholgehalt sowie der eleganten Säure auch sehr trinkfreudig. Zudem gibt die geologische und klimatische Besonderheit der Region, die sogenannte „Flyschzone“, den Weinen die charakteristische Mineralität und Finesse. Aus dem Spitzenjahrgang 2021 überzeugt die Weinviertel DAC Reserve Ried Tagnern. Erstmals gibt es aus diesem Jahrgang auch eine Merlot Reserve. Für 2023 ist die Investition in drei Photovoltaikanlagen geplant, der gesamte Strombedarf von Weingut und Heurigen kann dann selbst produziert werden, ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

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2022 Grüner Veltliner Ried Panzaun Reserve
Weingut Rabl
Kamptal

Würzig, schwarzer Pfeffer, reife Gelbfrucht, Weißbrot und Grapefruit; am Gaumen zarter, saftige Mitte, Fruchtschliff, Nelken und Chinarinde, hinten filigraner.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
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Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Das Weingut Rabl ist ein Langenloiser Familienbetrieb mit großer Tradition, in dem schon seit vielen Generationen Weine mit hohen Qualitätsansprüchen gekeltert werden. Bereits 1946 wurden hier die ersten Flaschen von Rudolf Rabls Großvater Karl Pell gefüllt, und in den 1950er-Jahren gab es riedenreine Füllungen vom Käferberg (Grüner Veltliner) und Schenkenbichl (Riesling). Eingedenk dieser Tradition und dem damit verknüpften Wissen und der großen Erfahrung setzte der 1986 in das Weingut eingetretene Rudolf Rabl auf Erweiterung und Modernisierung. Heute zählt der 80-Hektar-Betrieb mit dem klassischen Rabl-Raben als Logo zweifellos zu den Leitbetrieben im Kamptal. Auch Rudi Rabls Kinder zeigen eine Affinität zu Wein bzw. verwandten Feldern: Tochter Johanna ist derzeit in Montreal und arbeitet im Bereich Lebensmitteltechnologie mit Hefen, Sohn Tobias hat 2022 an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist auf Praxis in Südafrika. Das Weingut verfügt über Weingärten in einigen der besten Hanglagen rund um Langenlois. Dazu zählen Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl und Steinhaus – alles Urgesteinsrieden – ebenso wie die Lösslagen Spiegel und Kittmannsberg. Im durchaus umfangreichen Sortiment dominieren natürlich die Sorten Grüner Veltliner und Riesling. Im Keller ist Rudi Rabl ein Verfechter von Spontangärung und langem Maischekontakt.ps

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2021 Grüner Veltliner Ried Richtern
Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Weißbrot, Pfeffer, Tabak, fest strukturiert, einiger Tiefgang, salzig, Kernobst, dunkle Tönung, erdige Noten, Kräuter, griffig, ernsthaft, momentan im Umbruch, am Tag danach elegant, wird vielschichtig, geht lang ab.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Christian Parzer
3511 Oberfucha
Ortsstraße 9

Seit 1843 ist das Weingut am Fuße des Göttweiger Berges mit einigen der besten Rieden wie Sprinzenberg, Richtern und Gaisberg im Besitz der Familie. Das Weinsortiment wird ergänzt durch Edelbrände und Marillen. Man betreibt auch eine Pension in wunderbarer Ruhelage inmitten von Wein- und Obstgärten, mit netten Zimmern und einem solarbeheizten Schwimmbad. Der Fokus des Hauses richtet sich auf Grüner Veltliner und Riesling. Zu Beginn gibt es aber einen süffigen 2022 Gemischter Satz. Bestens präsentiert sich der 2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg, gesteigert vom 2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg. Bei dem 2021 Grüner Veltliner Ried Richtern spielt Zeit eine große Rolle – am nächsten Tag war er in brillanter Form. Weiter mit den Weinen: 2021 Riesling „Herzstück“ lieblich – ein extremer Riesling mit Restzucker und einer Riesensäure. Mächtig und ausdrucksstark präsentiert sich der 2019 Grüner Veltliner Große Selektion – unbedingt zeitgerecht dekantieren und aus einem großen Glas genießen. Zwei Weine namens JP – Johann Parzer – sind dem verstorbenen Vater von Christian gewidmet. Beide Weine kommen aus dem Jahrgang 2018 – ein Grüner Veltliner und eine Rotwein-Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Weine für die Ewigkeit – so werden sie genannt. Ein weiter Rotwein gehört vor den Vorhang, nämlich ein 2017 Cabernet Sauvignon Ried Gaisberg.

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2021 Grüner Veltliner Ried Loiserberg Alte Reben
Weingut Rabl
Kamptal

Röstig, Kerzenwachs, recht pfeffrig, geriebene Haselnüsse, die Frucht noch dezent; recht saftige Frucht, leicht toastig und cremig, Orangen, zartherb, forsch, braucht noch, mittellang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Rabl
Kamptal

Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10

Das Weingut Rabl ist ein Langenloiser Familienbetrieb mit großer Tradition, in dem schon seit vielen Generationen Weine mit hohen Qualitätsansprüchen gekeltert werden. Bereits 1946 wurden hier die ersten Flaschen von Rudolf Rabls Großvater Karl Pell gefüllt, und in den 1950er-Jahren gab es riedenreine Füllungen vom Käferberg (Grüner Veltliner) und Schenkenbichl (Riesling). Eingedenk dieser Tradition und dem damit verknüpften Wissen und der großen Erfahrung setzte der 1986 in das Weingut eingetretene Rudolf Rabl auf Erweiterung und Modernisierung. Heute zählt der 80-Hektar-Betrieb mit dem klassischen Rabl-Raben als Logo zweifellos zu den Leitbetrieben im Kamptal. Auch Rudi Rabls Kinder zeigen eine Affinität zu Wein bzw. verwandten Feldern: Tochter Johanna ist derzeit in Montreal und arbeitet im Bereich Lebensmitteltechnologie mit Hefen, Sohn Tobias hat 2022 an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist auf Praxis in Südafrika. Das Weingut verfügt über Weingärten in einigen der besten Hanglagen rund um Langenlois. Dazu zählen Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl und Steinhaus – alles Urgesteinsrieden – ebenso wie die Lösslagen Spiegel und Kittmannsberg. Im durchaus umfangreichen Sortiment dominieren natürlich die Sorten Grüner Veltliner und Riesling. Im Keller ist Rudi Rabl ein Verfechter von Spontangärung und langem Maischekontakt.ps

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2022 Grüner Veltliner Ried Hofmauer
Weingut Gilg
Weinviertel

Apfel- und Orangenblüten; feinsinnig und elegant am Gaumen, pikante Apfelnoten, Zesten vollreifer Limonen, mit gefühlvoller Kraft, vielschichtig mit ausgeprägt kreidiger Mineralität, straff geführter Säurebogen, feine Würze heller Kräuter und gelber Schoten, weißer Pfeffer im Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Gilg
Weinviertel


2102 Hagenbrunn
Haupstraße 64

Tel. +43 2262 672781
weingut@gilg.at
www.weingut-gilg.at

Das Jahr 2022 war im Gebiet geprägt von Sommerhitze und Trockenheit, gefolgt von einem kühlen und feuchten Herbst. Der Regen im September erforderte genaue Selektion der Trauben und Abstimmung des Lesezeitpunktes. Deshalb präsentieren sich die Weine 2022 besonders sortentypisch und durch den moderaten Alkoholgehalt sowie der eleganten Säure auch sehr trinkfreudig. Zudem gibt die geologische und klimatische Besonderheit der Region, die sogenannte „Flyschzone“, den Weinen die charakteristische Mineralität und Finesse. Aus dem Spitzenjahrgang 2021 überzeugt die Weinviertel DAC Reserve Ried Tagnern. Erstmals gibt es aus diesem Jahrgang auch eine Merlot Reserve. Für 2023 ist die Investition in drei Photovoltaikanlagen geplant, der gesamte Strombedarf von Weingut und Heurigen kann dann selbst produziert werden, ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

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2022 Grüner Veltliner Hühnergarten
Bio-Weingut Pollerhof
Weinviertel

Auf Granit gewachsen, von Hühnern gedüngt, exotischer Duft, würziges Pfefferl, sehr mineralisch, saftig-rassige Säure, aromareiche Exotik auch am Gaumen, typischer Veltliner mit langer, großer Trinkfreude.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Bio-Weingut Pollerhof
Weinviertel

Erwin Poller
3743 Röschitz
Winzerstraße 48

Seit über 100 Jahren betreibt die Familie den Pollerhof. Erwin Poller ist die Sensibilität in Person – ungemein feinfühlig mit einer besonderen Sensorik. Er bewirtschaftet seine Weingärten organisch-biologisch. Die Weine sind alle vegan. Nach dem großartigen Jahrgang 2021 lässt sich auch 2022 sehr gut trinken. Zu Beginn unserer gemeinsamen Verkostung überraschte Erwin Poller mit einem Frizzante aus Gelbem Muskateller, den er „Kleinen Onkel“ nennt – ein duftiger Schaumwein mit viel Trinkfreude. Auch der Frührote Veltliner „Apoll“ und der Rote Veltliner „Goassbugl“ überzeugen mit Qualität. Die Grünen Veltliner „Hühnergarten“ und der legendäre „Frau Mayer“ genießen ja bereits Kultstatus. Eine Cuvée aus Sauvignon Blanc und Gelbem Muskateller, genannt „Vom Löss“, ist eine weitere Kuriosität aus Erwin Pollers Keller – der Boden des Weingartens ziert die Flasche anstatt der Etikette –, eine Qualität von ungemeiner Trinkfreude. Ein Sommerwein, wie man ihn gerne hat, ist der Zweigelt Rosé, der Zweigelt 2018 „Himmelreich“ erfreut die Rotweinfreunde einmal mehr. Sein Vorhaben, möglichst viel Natur in die Flaschen zu bringen, gelingt ihm sehr eindrucksvoll.

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2019 Grüner Veltliner Große Selektion
Weinhof Christian Parzer
Kremstal

() Sattes Gelb, brotige Noten, erdig, ungemein präsent am Gaumen, tiefgründig, eng, erste Reife, ungemein spannend, Kräuterwürze, Pfeffer, Gewürznoten, salzig, das ist Mineralik pur. Ungemein langer Abgang. Gereift, doch nicht alt,

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Christian Parzer
3511 Oberfucha
Ortsstraße 9

Seit 1843 ist das Weingut am Fuße des Göttweiger Berges mit einigen der besten Rieden wie Sprinzenberg, Richtern und Gaisberg im Besitz der Familie. Das Weinsortiment wird ergänzt durch Edelbrände und Marillen. Man betreibt auch eine Pension in wunderbarer Ruhelage inmitten von Wein- und Obstgärten, mit netten Zimmern und einem solarbeheizten Schwimmbad. Der Fokus des Hauses richtet sich auf Grüner Veltliner und Riesling. Zu Beginn gibt es aber einen süffigen 2022 Gemischter Satz. Bestens präsentiert sich der 2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg, gesteigert vom 2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg. Bei dem 2021 Grüner Veltliner Ried Richtern spielt Zeit eine große Rolle – am nächsten Tag war er in brillanter Form. Weiter mit den Weinen: 2021 Riesling „Herzstück“ lieblich – ein extremer Riesling mit Restzucker und einer Riesensäure. Mächtig und ausdrucksstark präsentiert sich der 2019 Grüner Veltliner Große Selektion – unbedingt zeitgerecht dekantieren und aus einem großen Glas genießen. Zwei Weine namens JP – Johann Parzer – sind dem verstorbenen Vater von Christian gewidmet. Beide Weine kommen aus dem Jahrgang 2018 – ein Grüner Veltliner und eine Rotwein-Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Weine für die Ewigkeit – so werden sie genannt. Ein weiter Rotwein gehört vor den Vorhang, nämlich ein 2017 Cabernet Sauvignon Ried Gaisberg.

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2022 Grüner Veltliner Ried Gasselreith Federspiel
Weingut Roman Gritsch
Wachau

Feinwürziges Bukett, saftige Fruchtaromatik, reifer Apfel, hochreife Ananas, viel Würze, präsente wie ziselierte Säure, druckvoll, gute Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Das Familienweingut Roman Gritsch thront erhaben am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus eröffnet. Bewirtschaftet wird das Weingut als reiner Familienbetrieb, dem ein ausgezeichneter wie beliebter Heuriger samt Gästezimmern angeschlossen ist. Die Ried Setzberg ist quasi der Hausberg der Familie Gritsch, besonders für den Grünen Veltliner, der in der Federspiel-Kategorie saftig mit fein ziselierter Struktur viel Trinkanimo bereitet. Aus dieser Lage glänzt heuer in der Smaragd-Kategorie der Veltliner vom Jahrgang 2021 durch eine herrliche, fruchtaromatische Zugänglichkeit, der aufgrund seiner Dichte samt den beeindruckenden Extraktwerten zu einem Vin de Garde heranreifen wird. Nicht unähnlich in der fein ziselierten Stilistik zeigt sich aus derselben Riede der Riesling Federspiel, der durch klare Struktur, Fruchtfinesse und der so typischen kühlen Frische begeistert. Die Riesling Smaragd-Variante besticht durch ein feines Fruchtspiel, das durch viel Dichte und kühle Balance heuer zu einem der feinsten Weine des Hauses zu zählen ist. Aus der aktuellen Riesling-Serie dürfte der Tausendeimerberg Smaragd punkto Zukunftspotenzial die Nase etwas vorne haben: Beeindruckend zeigt sich die mineralisch unterlegte Marillen-Pfirsich-Melange, die mit viel Dichte und Fruchtcharme förmlich strahlt. Das auf die Wachauer Traditionssorten fokussierte Portefeuille von Roman Gritsch wird durch die Komplementärsorten Weißburgunder und Muskateller vollendet. Besonders harmonisch und sortentypisch präsentiert sich der Weißburgunder Smaragd, der in klarer Struktur mit viel Frische und runden Nuancen sich als idealer Speisenbegleiter anbietet.

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2018 Grüner Veltliner JP für die Ewigkeit
Weinhof Christian Parzer
Kremstal

(Hommage an den verstorbenen Vater von Christian – Johann Parzer) Ein Wein mit noch fast jugendlichem Timbre, kühl, viel Mineral, salzig, Kräuter, Pfeffer, Gewürze, ein Hauch Kaffee, Tannenwipfel, am Gaumen mit frischer Frucht, einiger Eleganz, wo ist da der heiße Jahrgang?

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weinhof Christian Parzer
Kremstal

Christian Parzer
3511 Oberfucha
Ortsstraße 9

Seit 1843 ist das Weingut am Fuße des Göttweiger Berges mit einigen der besten Rieden wie Sprinzenberg, Richtern und Gaisberg im Besitz der Familie. Das Weinsortiment wird ergänzt durch Edelbrände und Marillen. Man betreibt auch eine Pension in wunderbarer Ruhelage inmitten von Wein- und Obstgärten, mit netten Zimmern und einem solarbeheizten Schwimmbad. Der Fokus des Hauses richtet sich auf Grüner Veltliner und Riesling. Zu Beginn gibt es aber einen süffigen 2022 Gemischter Satz. Bestens präsentiert sich der 2022 Grüner Veltliner Ried Sprinzenberg, gesteigert vom 2022 Grüner Veltliner Ried Gaisberg. Bei dem 2021 Grüner Veltliner Ried Richtern spielt Zeit eine große Rolle – am nächsten Tag war er in brillanter Form. Weiter mit den Weinen: 2021 Riesling „Herzstück“ lieblich – ein extremer Riesling mit Restzucker und einer Riesensäure. Mächtig und ausdrucksstark präsentiert sich der 2019 Grüner Veltliner Große Selektion – unbedingt zeitgerecht dekantieren und aus einem großen Glas genießen. Zwei Weine namens JP – Johann Parzer – sind dem verstorbenen Vater von Christian gewidmet. Beide Weine kommen aus dem Jahrgang 2018 – ein Grüner Veltliner und eine Rotwein-Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Weine für die Ewigkeit – so werden sie genannt. Ein weiter Rotwein gehört vor den Vorhang, nämlich ein 2017 Cabernet Sauvignon Ried Gaisberg.

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2022 Grüner Veltliner Wagram Löss
Weingut Nimmervoll
Wagram

Beschwingtheit, Leichtigkeit, gelber Apfel, Zitronenverbene, Pfeffermarillen, frische, lebendige Säure, Kräutergarten, Zitrone, hell und geradlinig, erfrischend, perfekter Sortenvertreter.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Nimmervoll
Wagram

Claudia & Gregor Nimmervoll
3470 Engelmannsbrunn
Steingassl 30

Wenn man Gregor Nimmervoll zuhört, spürt man seine Verbundenheit zum Wagram, zu seinen Rieden und seinen Weingärten. Zusammen mit seiner Frau Claudia bewirtschaftet er seine Weingärten so naturnah wie möglich. Der Pflanzenschutz ist biologisch, und zur Stärkung und Vitalisierung des Bodens wird Kompost aufgebracht. 2010 wurde ein neuer Weinkeller gebaut, der 2017 weiter ausgebaut wurde. Der Boden in den Weingärten ist eine spannende Mischung an der Ried Eisenhut mit rotem Schotter und sandigem Löss. Hier stehen Roter Veltliner und Traminer. Die Riede Mittersteig bei Gösing besteht aus tiefem Löss, auf dem sich der Weißburgunder wohlfühlt. Der Schafflerberg bei Fels mit seinem kräftigen Lössboden beheimatet alte Grüne-Veltliner-Anlagen. Die kleine Riede Fuxberg mit seinem kühlfeuchten, lehmigen Lössboden bringt hochelegante Weine vom Gelben und Roten Traminer hervor, die dann in Akazienfässern ausgebaut werden. Nur in den besten Jahren werden Weine der Engilmar-Linie auf den Markt gebracht, benannt nach dem keltischen Namen von Engelmannsbrunn, was so viel heißt wie „von den Engeln geliebt“. Nicht nur von den Engeln geliebt, ist dieser Wein atemberaubend und besticht durch Tiefe und Komplexität. Der Riesling wächst auf einer Erhebung im Wagram auf Schotterboden (Wagram Schotter). Alle Rieden werden spontan vergoren, was den Weinen wiederum eine Dimension mehr gibt und diese dadurch noch mehr Profil und Tiefe bekommen.

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2021 Grüner Veltliner Ried Berg Getzersdorf Reserve
Weinkultur Preiß
Traisental

Ruhig, reif, zart aromatisch, gemischter Obstkorb, Anklänge an in Honig eingelegte Nüsse, Pignoli, röstig, Tiefe andeutend; pikante Säure, sehr gute Substanz, fruchtsüß, eng gesponnener kalkiger Schleier als Gegenpol, „Süße“ geht über in Bratapfelaromen, recht kompakte, konzentrierte Frucht, Herkunft schlägt einige Kerben.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weinkultur Preiß
Traisental

Viktoria Preiß
3134 Theyern
Ringgasse 4

„2022 sind wir in die Bio-Umstellung gegangen, durch die häufigen Regenfälle war der Pflanzenschutz schwierig“, weiß Viktoria Preiß zu berichten. „Als spätes Gebiet konnten wir im schönen Herbst bei durchschnittlicher Menge sehr gute bis teilweise sogar bessere Qualitäten als 2021 einbringen.“ Die Säure ist analytisch ein bisschen niedriger, was durch die steinig-straffe Herkunft gut ausgeglichen wird. Die Weine sind allesamt durch ihre Herkünfte geprägt; diese bringen eine gewisse Strenge, pfeffrige Würze, vor allem natürlich bei den Veltlinern, und sorgen für animierende Spannung, der Geschmackseindruck „steinig“ zieht sich durchs gesamte Sortiment. Der Veltliner-Reigen beginnt mit dem schon einladend süffigen Kammerling. Der Hochschopf wirkt etwas gesetzter als im Vorjahr, zur bunten Obstvielfalt kommen ein paar exotische Einsprengsel. Die Nase vom Rosengarten zeigt viel Sortenflair, am Gaumen hat der Kalk das Sagen. Mit weit gefasstem Aromenbogen empfiehlt sich der Ried Berg als gemütlicher Wein für kräftige Speisen und laue Herbsttage. Mit Zimt, Kurkuma und kleinem Zuckerrest zeigt der Ried Brunndoppel schon Richtung Jahresende, die Sorte spielt hier die Nebenrolle. Mit viel Spaß und Spannung stehen schon die Rieslinge parat. Für kleines Geld zeigt der Kammerling Ausblick auf mehr, der Pletzengraben überzeugt mit gediegener, vielschichtiger Frucht und sympathischem Süße-Säure-Spiel. Mit seinem aromatisch-würzigen Auftritt ist der Muskateller recht nah am Vorjahr. Der elegante, feingliedrige Sauvignon ist dankbar für etwas Zeit im Glas.

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2022 Grüner Veltliner Terrassen Smaragd
Weingut Roman Gritsch
Wachau

Vielschichtige, gelbfruchtige Nase, Minze, schmelzige Fruchtaromatik, Apfel, Mirabelle, Ringlotte, Kräuter würzig umrahmt, viel Körper, mittlere Länge.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Das Familienweingut Roman Gritsch thront erhaben am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus eröffnet. Bewirtschaftet wird das Weingut als reiner Familienbetrieb, dem ein ausgezeichneter wie beliebter Heuriger samt Gästezimmern angeschlossen ist. Die Ried Setzberg ist quasi der Hausberg der Familie Gritsch, besonders für den Grünen Veltliner, der in der Federspiel-Kategorie saftig mit fein ziselierter Struktur viel Trinkanimo bereitet. Aus dieser Lage glänzt heuer in der Smaragd-Kategorie der Veltliner vom Jahrgang 2021 durch eine herrliche, fruchtaromatische Zugänglichkeit, der aufgrund seiner Dichte samt den beeindruckenden Extraktwerten zu einem Vin de Garde heranreifen wird. Nicht unähnlich in der fein ziselierten Stilistik zeigt sich aus derselben Riede der Riesling Federspiel, der durch klare Struktur, Fruchtfinesse und der so typischen kühlen Frische begeistert. Die Riesling Smaragd-Variante besticht durch ein feines Fruchtspiel, das durch viel Dichte und kühle Balance heuer zu einem der feinsten Weine des Hauses zu zählen ist. Aus der aktuellen Riesling-Serie dürfte der Tausendeimerberg Smaragd punkto Zukunftspotenzial die Nase etwas vorne haben: Beeindruckend zeigt sich die mineralisch unterlegte Marillen-Pfirsich-Melange, die mit viel Dichte und Fruchtcharme förmlich strahlt. Das auf die Wachauer Traditionssorten fokussierte Portefeuille von Roman Gritsch wird durch die Komplementärsorten Weißburgunder und Muskateller vollendet. Besonders harmonisch und sortentypisch präsentiert sich der Weißburgunder Smaragd, der in klarer Struktur mit viel Frische und runden Nuancen sich als idealer Speisenbegleiter anbietet.

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2022 Grüner Veltliner Schafflerberg
Weingut Nimmervoll
Wagram

Reichhaltige, ausgereifte Aromenvielfalt, Schale vom Gravensteiner Apfel, pikante Würze von Pfefferoni, Rinde von weißem Toast, saftig, feiner Gerbstoff, einladender Trinkgenuss, lebendige Säure, die mit Limette unterlegt ist.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Nimmervoll
Wagram

Claudia & Gregor Nimmervoll
3470 Engelmannsbrunn
Steingassl 30

Wenn man Gregor Nimmervoll zuhört, spürt man seine Verbundenheit zum Wagram, zu seinen Rieden und seinen Weingärten. Zusammen mit seiner Frau Claudia bewirtschaftet er seine Weingärten so naturnah wie möglich. Der Pflanzenschutz ist biologisch, und zur Stärkung und Vitalisierung des Bodens wird Kompost aufgebracht. 2010 wurde ein neuer Weinkeller gebaut, der 2017 weiter ausgebaut wurde. Der Boden in den Weingärten ist eine spannende Mischung an der Ried Eisenhut mit rotem Schotter und sandigem Löss. Hier stehen Roter Veltliner und Traminer. Die Riede Mittersteig bei Gösing besteht aus tiefem Löss, auf dem sich der Weißburgunder wohlfühlt. Der Schafflerberg bei Fels mit seinem kräftigen Lössboden beheimatet alte Grüne-Veltliner-Anlagen. Die kleine Riede Fuxberg mit seinem kühlfeuchten, lehmigen Lössboden bringt hochelegante Weine vom Gelben und Roten Traminer hervor, die dann in Akazienfässern ausgebaut werden. Nur in den besten Jahren werden Weine der Engilmar-Linie auf den Markt gebracht, benannt nach dem keltischen Namen von Engelmannsbrunn, was so viel heißt wie „von den Engeln geliebt“. Nicht nur von den Engeln geliebt, ist dieser Wein atemberaubend und besticht durch Tiefe und Komplexität. Der Riesling wächst auf einer Erhebung im Wagram auf Schotterboden (Wagram Schotter). Alle Rieden werden spontan vergoren, was den Weinen wiederum eine Dimension mehr gibt und diese dadurch noch mehr Profil und Tiefe bekommen.

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2022 Grüner Veltliner Ried Steinporz Smaragd
Weingut Roman Gritsch
Wachau

Präsente Quitte, Stachelbeere, kühler Touch, saftig mit viel Fruchtschmelz, feine Mineralität, balanciert, viel Fruchtschmelz, dabei strukturiert, aus einem Guss.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Roman Gritsch
Wachau

Roman Gritsch
3620 Spitz
Radlbach 11

Das Familienweingut Roman Gritsch thront erhaben am östlichsten Ausläufer der Ried Setzberg, von wo sich ein überwältigender Ausblick auf die Spitzer Weingärten bis zur Ruine Hinterhaus eröffnet. Bewirtschaftet wird das Weingut als reiner Familienbetrieb, dem ein ausgezeichneter wie beliebter Heuriger samt Gästezimmern angeschlossen ist. Die Ried Setzberg ist quasi der Hausberg der Familie Gritsch, besonders für den Grünen Veltliner, der in der Federspiel-Kategorie saftig mit fein ziselierter Struktur viel Trinkanimo bereitet. Aus dieser Lage glänzt heuer in der Smaragd-Kategorie der Veltliner vom Jahrgang 2021 durch eine herrliche, fruchtaromatische Zugänglichkeit, der aufgrund seiner Dichte samt den beeindruckenden Extraktwerten zu einem Vin de Garde heranreifen wird. Nicht unähnlich in der fein ziselierten Stilistik zeigt sich aus derselben Riede der Riesling Federspiel, der durch klare Struktur, Fruchtfinesse und der so typischen kühlen Frische begeistert. Die Riesling Smaragd-Variante besticht durch ein feines Fruchtspiel, das durch viel Dichte und kühle Balance heuer zu einem der feinsten Weine des Hauses zu zählen ist. Aus der aktuellen Riesling-Serie dürfte der Tausendeimerberg Smaragd punkto Zukunftspotenzial die Nase etwas vorne haben: Beeindruckend zeigt sich die mineralisch unterlegte Marillen-Pfirsich-Melange, die mit viel Dichte und Fruchtcharme förmlich strahlt. Das auf die Wachauer Traditionssorten fokussierte Portefeuille von Roman Gritsch wird durch die Komplementärsorten Weißburgunder und Muskateller vollendet. Besonders harmonisch und sortentypisch präsentiert sich der Weißburgunder Smaragd, der in klarer Struktur mit viel Frische und runden Nuancen sich als idealer Speisenbegleiter anbietet.

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2022 Grüner Veltliner Ried Hasel
Weingut Allram
Kamptal

Reifes, schon mürbes Kernobst, eine Prise Pfeffer, Nelke; Apfelmus, sitzt lössig auf dem Gaumen, herzhafter Grip, gute Fülle, Trinkspaß mit leichter Adstringenz, fruchtbesüßte Länge mit festem Grip.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. -3
weingut@allram.at
www.allram.at

„2022 war ein Jahr für Winzer“, fasst Lorenz Haas den Jahrgang knapp zusammen, bevor er dann doch ein bisschen weiter ausholt. "„Wir sind grad im letzten Jahr der Umstellung auf biologische Landwirtschaft, und da war vor allem der hohe Infektionsdruck sehr herausfordernd. In der Biolandwirtschaft stehen uns da nur Kontaktmittel zur Verfügung, und die werden beim nächsten Regen großteils wieder abgewaschen. Wir haben aber alles richtig erwischt und in Folge ist, bei niedrigerem Ertrag, alles sauber geblieben.“ Der Veltliner Strass präsentiert sich als gemütlicher Klassiker. In der Ried Hasel haben die Reben vom „Löss als Wasserreservoir“ profitiert, und die Alten Reben bringen wieder recht viel Wein bei moderatem Alkohol ins Glas. Die jüngsten Reben des Betriebs stehen in der Ried Rosengartl auf reinem Löss. Wie bei den Lagen üblich, wurde dezent mit großem Holz gearbeitet, die straffe Erscheinung lässt langsam Fruchtsüße durchscheinen, wobei für Lorenz die Frucht in seinen Weinen nie die Hauptrolle spielt. Der Renner eröffnet mit vielfältigem, wenn auch ruhigem Fruchtangebot, fast zischige Säure schaufelt noch mehr davon auf den Gaumen, auf etwas Gerbstoff und viel Terroir gräbt sich der Wein dann fest, braucht Beachtung und vor allem Zeit. Deutlicher, dabei einfühlsamer Holzeinsatz kennzeichnet den Gaisberg, spannungsgeladen mit viel Herkunft legt der Wein lange an der Luft zu. Riesling- oder Veltlinerjahr? „Ich bin sehr happy mit den Rieslingen“, meint Lorenz Haas strahlend. Man kann es am Ortswein nachvollziehen, doch mehr vom neuen Riesling gibt es aktuell noch nicht zu verkosten. Riesling Gaisberg ist überraschend würzig. „Der Gaisberg ist immer mit Würze und Kräutern unterlegt“, bestätigt Lorenz. Er geht streng zur Sache, Spannung ist das durchgehende Thema, der kleine Zuckerrest wird von jahrgangstypischer Säure pariert. Das eilt nicht mit dem Konsum. Noch mehr Zeit kann man sich beim Heiligenstein lassen. Er beginnt ganz ruhig, souverän, verwöhnt Nase und Gaumen mit einer Fülle an Aromen und zieht sich schließlich mit dem Ausdruck großer Substanz in seine steinige Herkunft zurück. Wer Weißburgunder schätzt, bekommt Papageno, auf diesen Wein ist Verlass, er tritt immer mit großem Trinkvergnügen und viel Ahnung von Jahrgang und Terroir auf. Vom reinen Schiefer kommt der Chardonnay, ein feinsinniger, leichtfüßiger Wein, sommerlich, mediterran, der lange mit neuen Facetten erfreut. Beim bestens eingeführten Grauburgunder wurde über die Jahre ein Generationswechsel vollzogen, mit viel Respekt vor dem Schaffen von Vater Erich und „großer Akzeptanz der Fangemeinde“. Der Wein wurde schlanker, trockener, verspielter mit weniger Holz. Unterhalb vom Chardonnay steht der Muskateller in den Steinterrassen. Leise und mit wohlgesetztem Ausdruck erzählt er von seiner Herkunft, lässt hie und da den Charme der Sorte aufblitzen. Ein feiner, in sich versunkener Wein, der Zuwendung braucht, ein Gegenentwurf zu allem, was laut, hektisch und wichtig erscheint. In diese Richtung ist auch der St. Laurent gedacht. Die Maische wird in offenen Gärständern händisch untergetaucht, Säureabbau läuft in gebrauchten französischen Barriques mit Medium-Toasting ab, dann wird der Wein die nächsten zwei Jahre nicht mehr angefasst, einmal gezogen und unfiltriert gefüllt.

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2022 Grüner Veltliner Ried Rotenpüllen
Weingut Wine by S. Pratsch
Weinviertel

Elegant sortentypisch, Kernobst, etwas vegetabil, reife Limone; zitrusgeprägte Säure, Birne, samtiger Körper, Melisse, zart pfeffrig, Kreidespur im Finale.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Wine by S. Pratsch
Weinviertel

Stefan Pratsch
2223 Hohenruppersdorf
Milchhausstraße 5

Das Weingut Stefan Pratsch in Hohenruppersdorf hat seinen Ursprung in der Vereinigung zweier alter, ortsansässiger Weinbaufamilien. Bereits vor 25 Jahren war Vater Willi Pratsch überzeugt, dass der naturnahe Weinbau der richtige Weg ist, so war er einer der Ersten, die im Weinviertel mit Bio-Weinbau begonnen haben. Diese Leidenschaft und Philosophie übertrug sich wie von selbst auf den jungen Kellermeister Stefan Pratsch. Wie sich heute zeigt, war die Umstellung auf biologisches Wirtschaften ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Weinzukunft. Stefan Pratsch erkannte den hohen Stellenwert des Bodens als Lebensraum für Fauna und Flora. Der von ihm gefühlvoll behandelte lebendige Boden überträgt dadurch seine positive Energie in die reifenden Trauben.

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2022 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Allram
Kamptal

Gesetzte, reife Apfelfrucht, Akazienblüte, feinwürzig; breit aufsitzend mit viel Schmelz vom Löss, kalkig-straff unterfüttert, bisschen grüne Banane und würzige Pikanz sorgen im Hintergrund für ein straffes Finish, braucht Zeit.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Allram
Kamptal

Lorenz Haas
3491 Straß im Straßertale
Herrengasse 3

Tel. +43 2735 2232
Fax. -3
weingut@allram.at
www.allram.at

„2022 war ein Jahr für Winzer“, fasst Lorenz Haas den Jahrgang knapp zusammen, bevor er dann doch ein bisschen weiter ausholt. "„Wir sind grad im letzten Jahr der Umstellung auf biologische Landwirtschaft, und da war vor allem der hohe Infektionsdruck sehr herausfordernd. In der Biolandwirtschaft stehen uns da nur Kontaktmittel zur Verfügung, und die werden beim nächsten Regen großteils wieder abgewaschen. Wir haben aber alles richtig erwischt und in Folge ist, bei niedrigerem Ertrag, alles sauber geblieben.“ Der Veltliner Strass präsentiert sich als gemütlicher Klassiker. In der Ried Hasel haben die Reben vom „Löss als Wasserreservoir“ profitiert, und die Alten Reben bringen wieder recht viel Wein bei moderatem Alkohol ins Glas. Die jüngsten Reben des Betriebs stehen in der Ried Rosengartl auf reinem Löss. Wie bei den Lagen üblich, wurde dezent mit großem Holz gearbeitet, die straffe Erscheinung lässt langsam Fruchtsüße durchscheinen, wobei für Lorenz die Frucht in seinen Weinen nie die Hauptrolle spielt. Der Renner eröffnet mit vielfältigem, wenn auch ruhigem Fruchtangebot, fast zischige Säure schaufelt noch mehr davon auf den Gaumen, auf etwas Gerbstoff und viel Terroir gräbt sich der Wein dann fest, braucht Beachtung und vor allem Zeit. Deutlicher, dabei einfühlsamer Holzeinsatz kennzeichnet den Gaisberg, spannungsgeladen mit viel Herkunft legt der Wein lange an der Luft zu. Riesling- oder Veltlinerjahr? „Ich bin sehr happy mit den Rieslingen“, meint Lorenz Haas strahlend. Man kann es am Ortswein nachvollziehen, doch mehr vom neuen Riesling gibt es aktuell noch nicht zu verkosten. Riesling Gaisberg ist überraschend würzig. „Der Gaisberg ist immer mit Würze und Kräutern unterlegt“, bestätigt Lorenz. Er geht streng zur Sache, Spannung ist das durchgehende Thema, der kleine Zuckerrest wird von jahrgangstypischer Säure pariert. Das eilt nicht mit dem Konsum. Noch mehr Zeit kann man sich beim Heiligenstein lassen. Er beginnt ganz ruhig, souverän, verwöhnt Nase und Gaumen mit einer Fülle an Aromen und zieht sich schließlich mit dem Ausdruck großer Substanz in seine steinige Herkunft zurück. Wer Weißburgunder schätzt, bekommt Papageno, auf diesen Wein ist Verlass, er tritt immer mit großem Trinkvergnügen und viel Ahnung von Jahrgang und Terroir auf. Vom reinen Schiefer kommt der Chardonnay, ein feinsinniger, leichtfüßiger Wein, sommerlich, mediterran, der lange mit neuen Facetten erfreut. Beim bestens eingeführten Grauburgunder wurde über die Jahre ein Generationswechsel vollzogen, mit viel Respekt vor dem Schaffen von Vater Erich und „großer Akzeptanz der Fangemeinde“. Der Wein wurde schlanker, trockener, verspielter mit weniger Holz. Unterhalb vom Chardonnay steht der Muskateller in den Steinterrassen. Leise und mit wohlgesetztem Ausdruck erzählt er von seiner Herkunft, lässt hie und da den Charme der Sorte aufblitzen. Ein feiner, in sich versunkener Wein, der Zuwendung braucht, ein Gegenentwurf zu allem, was laut, hektisch und wichtig erscheint. In diese Richtung ist auch der St. Laurent gedacht. Die Maische wird in offenen Gärständern händisch untergetaucht, Säureabbau läuft in gebrauchten französischen Barriques mit Medium-Toasting ab, dann wird der Wein die nächsten zwei Jahre nicht mehr angefasst, einmal gezogen und unfiltriert gefüllt.

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2022 Grüner Veltliner „Rameln“ Senftenberg
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Dezenter Duft nach Wiesenblüten, etwas Maisbrot, elegante Frucht, hübscher Ausdruck; recht saftig, viel Frucht, kernig, lebhaft, auch recht gute Struktur, gewisser Biss, wirkt straff.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Patrick Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl ist seit Jahren unter den allerbesten Weißweinbetrieben in Österreich. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal auch durchaus aufsässigen Kellerkinder auf gröbere Intervention verzichtet und folglich auf die Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Das kompromisslose Streben nach Top-Qualitäten wurde bereits in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea praktiziert. Diesem Weg hat sich Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick Proidl – zehnte Familiengeneration in Senftenberg – ebenso bedingungslos verschrieben, wobei er dem unverfälschten Ausdruck der verschiedenen Terroirs sowie Fruchttransparenz und Finesse besonders große Aufmerksamkeit widmet. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu auch einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Seit ein paar Jahren werden auch immer wieder anregende PetNats erzeugt, etwa aus Riesling und Chardonnay. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – 
zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und Hochäcker (Riesling) sowie Pellingen. Ihrer Herkunft entsprechend sind Veltliner und Riesling tendenziell mit prägnanten Säurewerten versehen; die Zuckerreife kommt in den sonnengeküssten Lagen Senftenbergs aber auch nicht zu kurz – und so entstehen hier kraftvolle, extraktreiche Weißwein-Klassiker mit mineralischer Würze und transparenter Frucht; das große Potenzial beweisen vor allem die Lagenweine immer wieder in Altweinverkostungen. Neben dem klassischen Segment mit Gebiets-, Orts- und Lagenwein gibt es auch Patrick Proidls eigene Premium-Linie unter der Bezeichnung „Generation X“. Zuletzt wurde das Sortiment um den großes Potenzial andeutenden Veltliner „Holzhammer“ ergänzt; beim Riesling ist die Weintalried als jüngerer Zugang zu verbuchen. Beachtlich ist auch die elegante Premiere vom Donauriesling ausgefallen, die nichts von der Breite mancher Vertreter aus dieser PiWi-Sorte hat.ps

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2022 Grüner Veltliner Ried Pellingen 1ÖTW
Weingut Familie Proidl
Kremstal

Cremig-hellwürzig, Bananenbrot, Mais und Linsen, kandierte Zitronenzesten, auch Schwarzpfeffer, frisch; mittelkräftig, ungemein saftig, reifer gelber Apfel, fest strukturiert, zartbitter, mittellang, knapp am 4. Stern.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut Familie Proidl
Kremstal

Patrick Proidl
3541 Senftenberg
Oberer Markt 5

Tel. +43 2719 2458
weingut@proidl.com
www.proidl.com

Das Familienweingut Proidl ist seit Jahren unter den allerbesten Weißweinbetrieben in Österreich. Das liegt einerseits am klaren Bekenntnis zu Charakter und Ausdruck der jeweiligen Terroirs, andererseits daran, dass bei der Erziehung der manchmal auch durchaus aufsässigen Kellerkinder auf gröbere Intervention verzichtet und folglich auf die Förderung der Eigenständigkeit gesetzt wird. Das kompromisslose Streben nach Top-Qualitäten wurde bereits in den Neunzigerjahren unter Führung des ebenso impulsiven wie kreativen Franz Proidl und seiner Frau Andrea praktiziert. Diesem Weg hat sich Sohn sowie Weinbau- und Kellermeister Patrick Proidl – zehnte Familiengeneration in Senftenberg – ebenso bedingungslos verschrieben, wobei er dem unverfälschten Ausdruck der verschiedenen Terroirs sowie Fruchttransparenz und Finesse besonders große Aufmerksamkeit widmet. Neben den klassischen Sorten Grüner Veltliner und Riesling, die in zahlreichen Varianten ausgebaut werden, gibt es auch Chardonnay sowie Muskateller und Traminer, dazu auch einige Rotweine sowie Rosé. Neben trockenen Weißweinen gibt es hier auch regelmäßig Süßweine der Spitzenklasse – von Auslesen bis zu TBAs. Seit ein paar Jahren werden auch immer wieder anregende PetNats erzeugt, etwa aus Riesling und Chardonnay. Die Weingärten liegen in und um Senftenberg – 
zu einem guten Teil in bis zu 60 Grad steilen Hanglagen mit steinigen, kargen Böden. Vitikulturelles Herzstück des Betriebes ist die direkt unterhalb der Burgruine Senftenberg situierte Top-Lage Ehrenfels mit Riesling und Veltliner, weitere Spitzen-Crus sind Pfeningberg und Hochäcker (Riesling) sowie Pellingen. Ihrer Herkunft entsprechend sind Veltliner und Riesling tendenziell mit prägnanten Säurewerten versehen; die Zuckerreife kommt in den sonnengeküssten Lagen Senftenbergs aber auch nicht zu kurz – und so entstehen hier kraftvolle, extraktreiche Weißwein-Klassiker mit mineralischer Würze und transparenter Frucht; das große Potenzial beweisen vor allem die Lagenweine immer wieder in Altweinverkostungen. Neben dem klassischen Segment mit Gebiets-, Orts- und Lagenwein gibt es auch Patrick Proidls eigene Premium-Linie unter der Bezeichnung „Generation X“. Zuletzt wurde das Sortiment um den großes Potenzial andeutenden Veltliner „Holzhammer“ ergänzt; beim Riesling ist die Weintalried als jüngerer Zugang zu verbuchen. Beachtlich ist auch die elegante Premiere vom Donauriesling ausgefallen, die nichts von der Breite mancher Vertreter aus dieser PiWi-Sorte hat.ps

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2022 KAMPTAL DAC Grüner Veltliner
Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal

Winterapfel und Mandarine im glasklaren Bukett, kompakt und vital, viel Elan auch am Gau- men, satter Fruchtkern, eine Spur von Brotrinde, pi- kant und zupackend, rundum gelungen.

Weißwein
Grüner Veltliner
-
Schraubverschluss

Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. -20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Mit 2020 feiert SCHLOSS GOBELSBURG seinen 850. Jahrgang der altehrwürdigen Domaine. Zisterzienser Mönche, die sich im 12. Jh aus der Burgund in ganz Europa verbreiteten, erhielten im Jahre 1171 ihre ersten Weingärten in den Rieden HEILIGENSTEIN und GAISBERG. Heute konzentriert sich das Weingut auf die typischen Herkunftsweine in den Kategorien Gebiets-, Orts- und Riedenweinen. Nebenbei zählt das Weingut zu den besten Schaumweinproduzenten und gilt als Rotwein-Spezialist bei den Burgunder Rebsorten. Furore hat auch das neue TRADITION Konzept gemacht, in dem Weine mit hoher Reife angeboten werden. Mittlerweile acht Weine der leichteren Linie laufen unter den markanten Etiketten der Domäne und der Schlosskellerei Gobelsburg, von denen aktuell der nicht ganz einfache Jahrgang 2022 auf dem Prüfstand steht. Mit Geduld und Beharrlichkeit und wohl auch gehörigen Mengeneinbußen ist jedoch ein erstaunliches Resultat erzielt worden. Alles in allem präsentiert sich nämlich eine Serie ohne Fehl und Tadel, die mühelos an die beiden hervorragenden Weinjahre 2021 und 2019 anschließt. Schon der Auftakt mit dem aus Zweigelt, Pinot Noir und St. Laurent gebildeten knusprigen und charmanten Rosé Cistercien, der als Inbegriff eines animierenden Sommerweines gelten kann, ist wohl gelungen. Unprätentiös und geradlinig gibt sich der blitzsaubere Messwein, und für die Spitze im Feld der leichteren Veltliner sorgt diesmal der pfeffrige und dichte Kamptaler unter dem Etikett der Domäne Gobelsburg. Ebenso auffallend gleitet der mit gelben Fruchtaromen nur so prunkende, geradezu überschwängliche Riesling der gleichen Provenienz über den Gaumen. Ein Sonderlob gebührt schließlich dem hellfruchtigen, ziselierten Riesling vom Urgestein, der ja aus den jüngeren Reben vom Gaisberg und Heiligenstein stammt und bereits die Feinheit und klare Frische dieser beiden formidablen Lagen ausstrahlt. Bei den Top-Rieslingen aus 2021 profitiert der sehr lagentypische Gaisberg von der rassigen Note des tollen Riesling-Jahrganges. Für einen Höhepunkt sorgt dann der anfangs recht reduktive und verkapselte Heiligenstein, der mit Luftzufuhr schon einen ersten Ausblick in eine brillante Zukunft voll heller Fruchtnuancen und großer Finesse geboten hat. Von den drei Veltliner-Lagenweinen überzeugt diesmal der Lamm über die gewohnte Kraft und Noblesse hinaus mit tiefer Steinobstfrucht wie auch Temperament. Ebenfalls rundum gelungen erscheint der saftige, mit zahlreichen Facetten und viel Schwung aufwartende Renner, während man dem ebenfalls stattlichen Grub noch ein bisschen Zeit für die weitere Harmonisierung einräumen sollte.

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2021 Grüner Veltliner Kirchthal Feuersbrunn
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Fruchtbetont nach alten Apfelsorten, leicht cremig, Weißbrot, auch würzig; feinschmelzig, elegant gebaut, saftige Mitte, lebhaft, Orangen, griffig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
bernhard@ott.at
www.ott.at

Innovation, Kreativität und Dynamik prägen seit jeher den Weg von Bernhard Ott – so war er Pionier bei der Einführung neuer bzw. Wiederbelebung traditioneller Methoden und beeinflusste so etliche Entwicklungen in der heimischen Weinlandschaft. Dank seines unbestreitbaren Könnens und Talents sowie seines kompromisslosen Qualitätsstrebens zählt Bernhard Ott schon seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den allerbesten Winzern Österreichs. Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückten Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es einerseits in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Welschriesling, Neuburger, Müller-Thurgau, Traminer, Silvaner, Roter Veltliner und weiteren Sorten. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher noch Umstellungsflächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Begrünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher mit Hand – aufgrund des großen Selektionsaufwands werkten 2022 bis zu 75 Erntehelfer in den Weingärten. In Sachen Traubenverarbeitung ist man hier extrem schlagkräftig: Ein höchst kompetentes Team sorgt für rasche Verarbeitung des makellosen Traubenguts; mehrere Pressen der Spitzenklasse stehen zur Verfügung. State of the Art sind hierbei die besonders schonenden automatischen Korbpressen, von denen es mittlerweile bereits vier im Betrieb gibt – diese werden für sämtliche Trauben aus den eigenen Weingärten eingesetzt. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren bzw. mit der eigenen Hefe versetzt, 2022 wurde auf biologischen Säureabbau verzichtet. Durch lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung gewinnen die Weine an Facetten und Tiefgang. Zunehmend größere Bedeutung bekommt seit etlichen Jahren der Ausbau in großen, neutralen Holzfässern. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premiumsegment besetzt ein Trio aus Einzellagenweinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie der Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Als JRE-Edition (Jeunes Restaurateurs) gibt es einen Sortenvertreter von der Ried Kirchthal. Ortsweine kommen von Gösing und Feuersbrunn. Die Basisweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2022 begeistern mit ihrer Energie, feinen Frucht und Pikanz, die Reserven und Lagenweine aus dem kühleren Jahrgang 2020 glänzen durch Balance und Tiefgang. Profitieren alle Lagenweine von Flaschenreife, so trifft das besonders auf den Wein von der Ried Rosenberg zu, der bei der Top-Weinverkostung die Spitzenkategorie knapp nicht erreichte; hier braucht es Geduld.ps

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2022 Grüner Veltliner vom Schloss
Weingut Graf Hardegg
Weinviertel

Hauch von Holzfass, Pfeffer, Kräuterwürze, gelbfruchtig, Ananas, Kamille, feine Würze, angenehme Säure.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Graf Hardegg
Weinviertel

DI Maximilian Hardegg
2062 Seefeld-Kadolz
Großkadolz 1

Tel. +43 2943 2203
Fax. -10
office@guthardegg.at
www.grafhardegg.at

Für uns steht die Schaffung eines hochwertigen Ökosystems im Mittelpunkt. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht Feld- und Singvögel, Insekten, Niederwild und lebendige Böden. Das ist gelebte Artenvielfalt – O-Ton Maximilian Hardegg. Hier wird sie gelebt. Diese Philosophie wird in der Landwirtschaft, Tierzucht und im Weinbau umgesetzt. Alle Weingärten werden seit 2006 kontrolliert organisch-biologisch bewirtschaftet. Die Weingärten mit seinen wichtigsten Rieden liegen in unmittelbarer Nähe zum Schloss. Dass es in diesem formidablen Weingut grandiose Weine gibt, hat sich schon herumgesprochen. Man denke an die Schaumweine – Große Reserven in Rosé und Weiß sowie NEU ein Sekt „V“ vom Viognier, welcher wohl weltweit der einzige aus dieser Rebsorte ist. Auch der Stillwein aus dieser Rebsorte ist aller Ehren wert. Ebenfalls NEU ist ein 2021 Roter Veltliner Jungfernlese aus der Ried Steinbügel. Das Bemühen um Nachhaltigkeit wird bei zwei Weinen verdeutlicht – 2021 Grüner Veltliner Edition Girlitz und 2022 Rosé Edition Gimpel. Die Weine zählen durch die Bank zur Elite des Weinviertels, eigentlich Österreichs. Ob leicht in Weiß, Rosé, Rot – Pinot Noir –, hier findet jeder Weinfreund seinen Wein. Es wird unterschieden in Weine Edition Vogel, Weine vom Gut, Weine vom Schloss und Ried Steinbügel, auf welcher die hochwertigsten Weine entstehen wie Grüner Veltliner, Riesling, Viognier, Chardonnay, Roter Veltliner, Pinot Noir und Reserve Weine. Doch es gibt nicht nur hervorragende Weine, sondern auch Mehl, Honig, natives Öl kaltgepresst und Vogelfutter mit Futterhäuschen. Zum Digestif wird ein XO 20 Jahre alter Weinbrand gereicht.

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2022 Grüner Veltliner Ried Langteufel
Weingärtnerei Peter Uhler
Wien

Knackiger grün-gelber Apfelmix, weißer Pfirsich, frische Blüten, Anklänge an Veilchen, von Kräuterwürze unterlegt; wieder viele Apfelaromen, straff, feinkörnig, passende leichte Herbe, rosa Grapefruit, getrocknete Kräuter, Oregano, feiner weißer Pfeffer im schwungvollen Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingärtnerei Peter Uhler
Wien

Peter Uhler
1190 Wien
Hackenberggasse 29

Musik & Wein, da tauchen gleich viele Parallelen auf. Peter Uhler hat es mit Leidenschaft und viel Einfühlungsvermögen geschafft, sich auch beim Wein auf unterschiedliche Interpretationen einzulassen. Eine Hälfte seiner Rebfläche steht am Nussberg, die andere am Reisenberg. Die biologisch-dynamische Bewirtschaftung ist für Peter Uhler der zeitgemäße Weg, und wenn man den sympathischen Winzer persönlich kennengelernt hat, schlüssig und nachvollziehbar. Der Jahrgang 2022 ist ganzheitlich sehr gut gelungen, einige Weine stecken noch naturgemäß in den Kinderschuhen, die Verkostung über mehrere Tage hat das Entwicklungspotenzial aufgezeigt. Feinfühligkeit und Tiefgang – immer mit großem Trinkvergnügen verknüpft – zeichnen die aktuelle Serie aus. Der Rosé „Monia“ hat bereits in den letzten Jahren öfter aufhorchen lassen, 2022 ist er wieder besonders gut geglückt, der Sommer kann kommen!

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2022 DOMAENE GOBELSBURG KAMPTAL DAC Grüner Veltliner
Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal

Rhabarber und Winteräpfel im Einklang, intensive pfeffrige Würze, agil und konturiert, heller Tabak, viel Schubkraft, engmaschig und reichhaltig, schöne Balance, bleibt auch gut haften – beeindruckende Performance für diese Preisklasse.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Schloss Gobelsburg
Kamptal

Michael Moosbrugger
3550 Gobelsburg
Schlossstraße 16

Tel. +43 2734 2422
Fax. -20
schloss@gobelsburg.at
www.gobelsburg.at

Mit 2020 feiert SCHLOSS GOBELSBURG seinen 850. Jahrgang der altehrwürdigen Domaine. Zisterzienser Mönche, die sich im 12. Jh aus der Burgund in ganz Europa verbreiteten, erhielten im Jahre 1171 ihre ersten Weingärten in den Rieden HEILIGENSTEIN und GAISBERG. Heute konzentriert sich das Weingut auf die typischen Herkunftsweine in den Kategorien Gebiets-, Orts- und Riedenweinen. Nebenbei zählt das Weingut zu den besten Schaumweinproduzenten und gilt als Rotwein-Spezialist bei den Burgunder Rebsorten. Furore hat auch das neue TRADITION Konzept gemacht, in dem Weine mit hoher Reife angeboten werden. Mittlerweile acht Weine der leichteren Linie laufen unter den markanten Etiketten der Domäne und der Schlosskellerei Gobelsburg, von denen aktuell der nicht ganz einfache Jahrgang 2022 auf dem Prüfstand steht. Mit Geduld und Beharrlichkeit und wohl auch gehörigen Mengeneinbußen ist jedoch ein erstaunliches Resultat erzielt worden. Alles in allem präsentiert sich nämlich eine Serie ohne Fehl und Tadel, die mühelos an die beiden hervorragenden Weinjahre 2021 und 2019 anschließt. Schon der Auftakt mit dem aus Zweigelt, Pinot Noir und St. Laurent gebildeten knusprigen und charmanten Rosé Cistercien, der als Inbegriff eines animierenden Sommerweines gelten kann, ist wohl gelungen. Unprätentiös und geradlinig gibt sich der blitzsaubere Messwein, und für die Spitze im Feld der leichteren Veltliner sorgt diesmal der pfeffrige und dichte Kamptaler unter dem Etikett der Domäne Gobelsburg. Ebenso auffallend gleitet der mit gelben Fruchtaromen nur so prunkende, geradezu überschwängliche Riesling der gleichen Provenienz über den Gaumen. Ein Sonderlob gebührt schließlich dem hellfruchtigen, ziselierten Riesling vom Urgestein, der ja aus den jüngeren Reben vom Gaisberg und Heiligenstein stammt und bereits die Feinheit und klare Frische dieser beiden formidablen Lagen ausstrahlt. Bei den Top-Rieslingen aus 2021 profitiert der sehr lagentypische Gaisberg von der rassigen Note des tollen Riesling-Jahrganges. Für einen Höhepunkt sorgt dann der anfangs recht reduktive und verkapselte Heiligenstein, der mit Luftzufuhr schon einen ersten Ausblick in eine brillante Zukunft voll heller Fruchtnuancen und großer Finesse geboten hat. Von den drei Veltliner-Lagenweinen überzeugt diesmal der Lamm über die gewohnte Kraft und Noblesse hinaus mit tiefer Steinobstfrucht wie auch Temperament. Ebenfalls rundum gelungen erscheint der saftige, mit zahlreichen Facetten und viel Schwung aufwartende Renner, während man dem ebenfalls stattlichen Grub noch ein bisschen Zeit für die weitere Harmonisierung einräumen sollte.

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2022 Grüner Veltliner Ried Reisenberg „Der Jubilar“ Reserve
Weingärtnerei Peter Uhler
Wien

Getrocknete Kräuter, zeigt viel Würze, Apfelaromen, frische, präzise Zitrusnoten; druckvoll, rosa Grapefruit pur prägt positiv den Gaumen, etwas grüner Apfel, weißer Pfeffer im lebendigen, salzigen Finish, gute Persistenz, sicheres Potenzial.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingärtnerei Peter Uhler
Wien

Peter Uhler
1190 Wien
Hackenberggasse 29

Musik & Wein, da tauchen gleich viele Parallelen auf. Peter Uhler hat es mit Leidenschaft und viel Einfühlungsvermögen geschafft, sich auch beim Wein auf unterschiedliche Interpretationen einzulassen. Eine Hälfte seiner Rebfläche steht am Nussberg, die andere am Reisenberg. Die biologisch-dynamische Bewirtschaftung ist für Peter Uhler der zeitgemäße Weg, und wenn man den sympathischen Winzer persönlich kennengelernt hat, schlüssig und nachvollziehbar. Der Jahrgang 2022 ist ganzheitlich sehr gut gelungen, einige Weine stecken noch naturgemäß in den Kinderschuhen, die Verkostung über mehrere Tage hat das Entwicklungspotenzial aufgezeigt. Feinfühligkeit und Tiefgang – immer mit großem Trinkvergnügen verknüpft – zeichnen die aktuelle Serie aus. Der Rosé „Monia“ hat bereits in den letzten Jahren öfter aufhorchen lassen, 2022 ist er wieder besonders gut geglückt, der Sommer kann kommen!

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2021 Grüner Veltliner Alte Reben
Weingut Sommer
Leithaberg, Rust & Rosalia

Schwarzer Pfeffer, Karamell, rauchig, Kräuterwürze, ein Hauch von Holz, Zitrus, vollmundig und unglaublich pikant, viel Mineralität ausstrahlend, dunkles Gestein, Exotik kommt hinzu, salzig, einiger Tiefgang, fruchtiger Druck, Symbiose zwischen dunkler und heller Frucht.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Sommer
Leithaberg, Rust & Rosalia

Kathrin & Leopold Sommer
7082 Donnerskirchen
Johannesstraße 26

Eine selten spannende Serie. Da ist jeder Wein außergewöhnlich in seiner Art. Da gibt es nirgends etwas zu meckern. Dieser Leopold Sommer jun. hat ein Händchen für Wein. Auf einige Weine möchte ich doch näher eingehen. Da ist erstmal der 22 Sauvignon Blanc Sandstein – ein Wein, in dem ich mich verliebt habe – seidiger Glanz, feinste Frucht, Labsal für den Gaumen. Grandios finde ich die beiden Grünen Veltliner 21 Alte Reben und 21 Ried Himmelreich – das sind sensationelle, höchst individuelle Weine von unverwechselbarem Ausdruck. Vor allem Himmelreich – das ist wahnsinnig guter Wein. Beim 21 Riesling Handwerk schwebt man in anderen Sphären. Hier verschwimmt die Moderne mit der Tradition. Der 2020 Zweigelt Schieferstein ist in seiner Finesse brillant. Das ist Charme und Tiefgang in beeindruckender Form. Der 2020 Blaufränkisch Ried Halser zählt zu den besten Rotweinen des Burgenlandes. Ein bisschen Retro ist der Camer Reserve 2020 – erinnert an frühere Zeiten der 90er – Frucht und Schmelz, vollmundig, angenehme Tannine, reichhaltig. Das alles ist hier vorhanden und schmeckt hervorragend. Ist halt austauschbar. Danach die Moderne: 21 Salz und Rauch – maischevergoren, tiefgründig, anders als die anderen. Leo Sommer ist Innovation pur.

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2022 Grüner Veltliner Fass 4
Weingut Bernhard Ott
Wagram

Dezente Fülle, elegante Kernobstnoten, zart nach Grapefruits und gelben Pflaumen, pikant; kernig, elegant gebaut, einiger Biss, zartherb, Grapefruits, straff, mittleres Finish.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Bernhard Ott
Wagram

Bernhard Ott
3483 Feuersbrunn
Neufang 36

Tel. +43 2738 2257
bernhard@ott.at
www.ott.at

Innovation, Kreativität und Dynamik prägen seit jeher den Weg von Bernhard Ott – so war er Pionier bei der Einführung neuer bzw. Wiederbelebung traditioneller Methoden und beeinflusste so etliche Entwicklungen in der heimischen Weinlandschaft. Dank seines unbestreitbaren Könnens und Talents sowie seines kompromisslosen Qualitätsstrebens zählt Bernhard Ott schon seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den allerbesten Winzern Österreichs. Im Rebenreich des Feuersbrunner Traditionsweinguts ist Grüner Veltliner die unumstrittene Nummer eins. Dennoch ist hier von Einseitigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil – die Vielfalt an Facetten und Aspekten, die Bernhard Ott dieser Sorte entlockt, ist größer als viele sortenmäßig überreich bestückten Paletten. Ampelografische Seitensprünge gibt es einerseits in Gestalt des Rosé Rosalie und eines Rieslings sowie der Cuvée Spektrum aus Welschriesling, Neuburger, Müller-Thurgau, Traminer, Silvaner, Roter Veltliner und weiteren Sorten. Bereits 2006 wurde der Betrieb auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umgestellt, bald darauf zertifiziert. Waren früher noch Umstellungsflächen dabei, so ist seit 2018 die gesamte Palette bio. Besonderes Augenmerk gilt der Pflege der Böden und Rebanlagen, und in diesem Bereich zählt das Weingut zweifellos zu den besten und innovativsten Betrieben: Kompostausbringung und Begrünung sind selbstverständlich, ebenso wie Grünlese, Laubarbeit und penible Traubenselektion. Die Lese erfolgt seit jeher mit Hand – aufgrund des großen Selektionsaufwands werkten 2022 bis zu 75 Erntehelfer in den Weingärten. In Sachen Traubenverarbeitung ist man hier extrem schlagkräftig: Ein höchst kompetentes Team sorgt für rasche Verarbeitung des makellosen Traubenguts; mehrere Pressen der Spitzenklasse stehen zur Verfügung. State of the Art sind hierbei die besonders schonenden automatischen Korbpressen, von denen es mittlerweile bereits vier im Betrieb gibt – diese werden für sämtliche Trauben aus den eigenen Weingärten eingesetzt. Die Moste werden überwiegend spontan vergoren bzw. mit der eigenen Hefe versetzt, 2022 wurde auf biologischen Säureabbau verzichtet. Durch lange Lagerung auf der Hefe und späte wie sparsame Schwefelung gewinnen die Weine an Facetten und Tiefgang. Zunehmend größere Bedeutung bekommt seit etlichen Jahren der Ausbau in großen, neutralen Holzfässern. Den Einstieg in die Veltliner-Welt bildet der Wein namens Am Berg, als mittelgewichtige Lagen-Cuvée gibt es den Fass 4. Im gehobenen Bereich gibt es die Rieden-Cuvée Der Ott, und das Premiumsegment besetzt ein Trio aus Einzellagenweinen – Feuersbrunner Rosenberg und Spiegel sowie der Engabrunner Stein aus dem Kamptal. Als JRE-Edition (Jeunes Restaurateurs) gibt es einen Sortenvertreter von der Ried Kirchthal. Ortsweine kommen von Gösing und Feuersbrunn. Die Basisweine aus dem hervorragenden Jahrgang 2022 begeistern mit ihrer Energie, feinen Frucht und Pikanz, die Reserven und Lagenweine aus dem kühleren Jahrgang 2020 glänzen durch Balance und Tiefgang. Profitieren alle Lagenweine von Flaschenreife, so trifft das besonders auf den Wein von der Ried Rosenberg zu, der bei der Top-Weinverkostung die Spitzenkategorie knapp nicht erreichte; hier braucht es Geduld.ps

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2022 Grüner Veltliner GrooVee
Weingut Gschweicher
Weinviertel

Leuchtendes Strohgelb, duftig nach Kernobst, fruchtig und würzig mit deutlichem Pfefferl, feine Zitrus- und Grapefruitnoten, saftig und frisch, mineralisch, Apfelaromatik im Abgang – trinkfreudig.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzer Land, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Bernhard Gschweicher versteht es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache – lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergibt außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedensten Ausbaustufen, sind drei Viertel der Rebstöcke dafür über 50 Jahre alt, für die Spezialität „Primary Rocks“ sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre eigene klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Donauleiten
Winzerhof Haiderer
Wachau

Kräuterwürze, Gewürznoten, Senfsaat, Tabak, kräftig, barocke Anklänge, Anis, Marille, geht so richtig auf, braucht viel Luft. Verändert sich permanent, bekommt fast rieslinghafte Nuancen, ganz feine Frucht, herrliche „Opulenz“, Fruchtsüße, schmelzig, großartig!

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Winzerhof Haiderer
Wachau

Anton Haiderer
3512 Unterbergern
11

Es wäre zu sagen, dass der Jahrgang 2022 bei Anton Haiderer durchaus auf Augenhöhe mit dem großen 2021er zu werten ist. Obwohl es sehr trocken war, brachte man ein absolut gesundes Traubenmaterial herein. Der Regen kam gerade richtig. Federspiele mit durchwegs 18 KMW. Anton Haiderer meinte, dass dies halt auch mit Glück zu tun hätte. Glück bekommt man nicht geschenkt. Glück muss man sich erarbeiten. In diesem Jahrgang wurde keine Steinfeder geerntet. Der Antonius ist diesmal ein Federspiel – ein sehr gutes sogar. Selbiges gilt auch für die anderen Federspiele – Grüner Veltliner Pülnhof, Grüner Veltliner Donauleiten, Grüner Veltliner Süßenberg und Riesling Donauleiten – außergewöhnliche Qualitäten. Überragend präsentiert sich der 2022 Riesling Smaragd Ried Süßenberg – absolut empfehlenswert. Gewichtige, ausdrucksstarke Grüne Veltliner Smaragde – Ried Donauleiten, Ried Süßenberg – ganz starke Weine. Tonis Maximus – Grüner Veltliner Smaragd 22 & 21, beides sind spät gelesene Weine – Jahrgang 21 Lese am 21. Dez., aus verschiedenen Lagen. Weine mit enormer Substanz. Meditationsweine. Im angeschlossenen Heurigen kann man diese Weine zu den angebotenen Speisen probieren und erwerben.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Ried Süßenberg
Winzerhof Haiderer
Wachau

Kräuterwürze, Honigmelone, gelbfruchtig, exotische Töne – Ananas, Mango, Marille, weißer Pfeffer, total eng, kompakt, griffig, langatmig, tiefgründig, perfekter Gerbstoff, enorme Substanz. Ein Langstreckenläufer. Ein Hauptspeisenwein.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Winzerhof Haiderer
Wachau

Anton Haiderer
3512 Unterbergern
11

Es wäre zu sagen, dass der Jahrgang 2022 bei Anton Haiderer durchaus auf Augenhöhe mit dem großen 2021er zu werten ist. Obwohl es sehr trocken war, brachte man ein absolut gesundes Traubenmaterial herein. Der Regen kam gerade richtig. Federspiele mit durchwegs 18 KMW. Anton Haiderer meinte, dass dies halt auch mit Glück zu tun hätte. Glück bekommt man nicht geschenkt. Glück muss man sich erarbeiten. In diesem Jahrgang wurde keine Steinfeder geerntet. Der Antonius ist diesmal ein Federspiel – ein sehr gutes sogar. Selbiges gilt auch für die anderen Federspiele – Grüner Veltliner Pülnhof, Grüner Veltliner Donauleiten, Grüner Veltliner Süßenberg und Riesling Donauleiten – außergewöhnliche Qualitäten. Überragend präsentiert sich der 2022 Riesling Smaragd Ried Süßenberg – absolut empfehlenswert. Gewichtige, ausdrucksstarke Grüne Veltliner Smaragde – Ried Donauleiten, Ried Süßenberg – ganz starke Weine. Tonis Maximus – Grüner Veltliner Smaragd 22 & 21, beides sind spät gelesene Weine – Jahrgang 21 Lese am 21. Dez., aus verschiedenen Lagen. Weine mit enormer Substanz. Meditationsweine. Im angeschlossenen Heurigen kann man diese Weine zu den angebotenen Speisen probieren und erwerben.

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2022 Grüner Veltliner Ried Galgenberg
Weingut Gschweicher
Weinviertel

Klassischer, kühler, typischer Grüner Veltliner, grüner Apfel, vollreife Birne, zarte Exotik, füllig und animierend saftig, gehaltvoll im langen Abgang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzer Land, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Bernhard Gschweicher versteht es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache – lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergibt außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedensten Ausbaustufen, sind drei Viertel der Rebstöcke dafür über 50 Jahre alt, für die Spezialität „Primary Rocks“ sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre eigene klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2022 Grüner Veltliner Smaragd Tonis Maximus
Winzerhof Haiderer
Wachau

(22 KMW,, Pülnhof, Donauleiten und Süßenberg) Anfangs noch etwas schüchtern, doch mit Luft verspürt man die große Klasse dieses Weines. Steinobst, Rosinen, perfekte – saubere – Botrytis, Ananas, Quitte, dichte Struktur, mächtige Eleganz, noch total jung, doch durchaus balanciert. Der Alkohol ist eingebunden. Viel Zukunft.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Winzerhof Haiderer
Wachau

Anton Haiderer
3512 Unterbergern
11

Es wäre zu sagen, dass der Jahrgang 2022 bei Anton Haiderer durchaus auf Augenhöhe mit dem großen 2021er zu werten ist. Obwohl es sehr trocken war, brachte man ein absolut gesundes Traubenmaterial herein. Der Regen kam gerade richtig. Federspiele mit durchwegs 18 KMW. Anton Haiderer meinte, dass dies halt auch mit Glück zu tun hätte. Glück bekommt man nicht geschenkt. Glück muss man sich erarbeiten. In diesem Jahrgang wurde keine Steinfeder geerntet. Der Antonius ist diesmal ein Federspiel – ein sehr gutes sogar. Selbiges gilt auch für die anderen Federspiele – Grüner Veltliner Pülnhof, Grüner Veltliner Donauleiten, Grüner Veltliner Süßenberg und Riesling Donauleiten – außergewöhnliche Qualitäten. Überragend präsentiert sich der 2022 Riesling Smaragd Ried Süßenberg – absolut empfehlenswert. Gewichtige, ausdrucksstarke Grüne Veltliner Smaragde – Ried Donauleiten, Ried Süßenberg – ganz starke Weine. Tonis Maximus – Grüner Veltliner Smaragd 22 & 21, beides sind spät gelesene Weine – Jahrgang 21 Lese am 21. Dez., aus verschiedenen Lagen. Weine mit enormer Substanz. Meditationsweine. Im angeschlossenen Heurigen kann man diese Weine zu den angebotenen Speisen probieren und erwerben.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kellerberg
Weingut Am Berg
Kamptal

Frischer Apfel und Pfeffer, Mango, Marillen, Mandeln, sehr elegant, feine Frucht, unaufdringlich mit frischen Komponenten, zeigt Klasse, ganz feine Würze, mineralische Ader.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Am Berg
Kamptal

Michael Gruber
3550 Langenlois
Mittelberg 41

Die Familie Gruber aus Mittelberg, welches 400 m über Langenlois liegt, daher kühl, bewirtschaftet beste Lagen in Langenlois wie Loiserberg, Kellerberg, Steinhaus, Käferberg. Die Reben des Hauses wachsen auf drei Arten von Böden – Urgestein, Löss und Lehm. Die Weingärten werden naturnah bewirtschaftet. Die Monokultur wird durch Pflanzung von Bäumen und Pflanzen gezielt durchbrochen. Die Grubers sind eigentlich so etwas wie Selbstversorger. Neben dem Wein gibt es frisches Obst und Gemüse, Säfte und Marmeladen. Für spezielle Anlässe wie Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder andere Anlässe wird auch der Heurige geöffnet. Die Weine machen dem Kamptal alle Ehre. Sehr schöne Grüne Veltliner. Der 2022 Grüner Veltliner Kellerberg zeigt sich schon von seiner besten Seite. Der große Jahrgang 2021 beweist sich mit vorzüglichen Grünen Veltlinern Reserve aus der Ried Steinhaus und der Ried Käferberg sowie Riesling Reserve Ried Steinhaus. Sehr stimmig ist der 2022 Gemischter Satz Alte Reben. Eine vollmundige 2020 Burgunder Cuvée rundet das Sortiment ab. Zwei Süßweine waren auch zu verkosten. Ein 2022 Eiswein vom Grünen Veltliner und eine 2022 Beerenauslese Grüner Veltliner. Beide präsentieren sich bestens und gehen auf die Reise.

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2022 Grüner Veltliner Ried Königsberg
Weingut Gschweicher
Weinviertel

Würzig-fruchtiger und animierender Duft, Orangenzesten, mineralische Anklänge, klare Linie, sehr zugänglich mit delikater Säure, erfrischend langer Nachgeschmack.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Gschweicher
Weinviertel

Bernhard Gschweicher
3743 Röschitz
Winzerstraße 29

Tel. +43 2984 3800
Fax. -4
office@gschweicher.at
www.gschweicher.at

Das Weingut Gschweicher ist zu einem Leitbetrieb von Röschitz, vom Retzer Land, vom ganzen Weinviertel geworden. Als klassischer Familienbetrieb konzentriert man sich ausschließlich auf Weißweine. Bernhard Gschweicher versteht es bestens, durch seine große Naturverbundenheit und seine mit viel Hingabe bearbeiteten Rebstöcke Weine mit Charakter und unverwechselbarem Stil zu produzieren. Seine Philosophie ist eine einfache – lebendige, gepflegte Böden in Verbindung mit alten Rebstöcken und viel Freude an seiner Arbeit ergibt außergewöhnliche Weine. Spezialisiert auf den Grünen Veltliner in verschiedensten Ausbaustufen, sind drei Viertel der Rebstöcke dafür über 50 Jahre alt, für die Spezialität „Primary Rocks“ sogar 80 Jahre alt. Bemerkenswert auch Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder und Roter Traminer. Die Weine sprechen ihre eigene klare Sprache in den Gläsern – mit viel Eleganz und Langlebigkeit. Etiketten mit hohem Wiedererkennungswert schmücken die Flaschen, mit Ausnahme des Primary Rocks, diese zeigt sich in schlichtem Weiß.

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2022 Grüner Veltliner Ried Längen
Weingut Prechtl
Weinviertel

Kühl und mineralisch, Pfefferschleier, elegant, beschwingt auf hohem Niveau, strahlt so richtig, gelbfruchtig, reifer Apfel, exotische Anklänge, Birnentouch, dezenter Schmelz, elegant, frisch, gewieft. Wichtigster Wein des Hauses.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€
Schraubverschluss

Weingut Prechtl
Weinviertel

Franz und Petra Prechtl
2051 Zellerndorf
12

Tel. +43 2945 2297
weingut@prechtl.at
www.prechtl.at

Franz Prechtl, ein Fels in der Brandung, macht seit einer halben Ewigkeit herrliche Weine, welche das Weinviertel – Retzer Land – in sich tragen. Ein Meister des Grünen Veltliners in seiner Vielfalt. Von leicht, unkompliziert bis zu ganz großen Gewächsen. Diese stehen auf den verschiedensten Böden – Molasse, Löss oder Urgestein. Neben den wertvollen Grüner-Veltliner-Preziosen darf man keinesfalls die anderen Rebsorten des Hauses Prechtl abwertend betrachten. Was Prechtl dem Riesling herauslockt, ist aller Ehren wert. Gehört mit Sicherheit zu den besten des Weinviertels. Der Gelbe Muskateller präsentiert sich schlichtweg genial wie auch der Sauvignon Blanc. Unter den Grünen Veltlinern findet jeder Weinfreund den seinen. Classic wie immer frisch und herzhaft. Alte Reben und Ried Altenberg heben dann das Niveau. Für den Ried Längen schlägt mein vinophiles Herz – immer ein besonderer Wein. Schlichtweg großartig sind die beiden Grünen Veltliner Ried Äußere Bergen und Ried Leitstall aus dem großen Jahrgang 2021, welche immer ein Jahr später auf den Markt kommen. Ist der Äußere Bergen von einer herrlich hellen Fruchtigkeit, so ist der Leitstall in seiner barocken Ausprägung komplett konträr. Beide Weine sind in ihrer Art fulminant. Was sagt Franz Prechtl zum Jahrgang 2022? Es war halt sehr trocken, daher sind bei manchen Weinen die Säurewerte geringer. Bei den später gelesenen Weinen ist – wie er meint – der 2022er auf Augenhöhe mit 2021. Dass es bei Prechtl nur Lese von Hand gibt, sei nicht unerwähnt, da es nicht immer die Regel ist. Es wird größter Wert auf naturnahen Weinbau gelegt. Daher wird seit jeher kein Herbizid verwendet. Die Weine des Gutes kann man in Petra Prechtls Sommerladen probieren. Neben den vielen Accessoires, die man dort bewundern kann.

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2022 Grüner Veltliner Ried Kirchberg Höflein
Weingut Artner
Carnuntum

Honignoten, Apfelbalsam, Quitte, Melone, Mosto Cotto, würzig mit fruchtsüßem Druck; gemütlicher, druckvoller Wein, griffiges Finale, ungewöhnlich, auf jeden Fall einen Versuch wert.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut Artner
Carnuntum

Familie Artner
2465 Höflein
Dorfstraße 93

„2022? Hmm, gute Frage! Ich glaube, er wird sich in den Kreis der besten Jahrgänge einreihen, da gibt's nicht viel zu meckern. Bei den Roten haben die Franzosen die Nase vorn, Cabernet, Merlot und Syrah waren schon lange nicht mehr so extrem gut“, schwärmt Peter Artner. Im weißen Segment spielt der Veltliner seine Vorzüge aus, sei es zusammen mit anderen Sorten im Spazierer oder mit ein bisschen Holz und etwas mehr Chardonnay. Als Solist gefällt der Kirchberg in seiner eigenständigen, nicht bröseltrockenen Art. Rubin Carnuntum bietet mit seinem hübschen Fruchtspiel schon erstes Trinkvergnügen und Ried Steinäcker präsentiert sich als beachtliches Beispiel für Rot 2020. Auch der Blaufränkisch läuft in dieser Liga. Die Roten brauchen alle sehr viel Luft, sie erfreuen dann mit viel Fruchtcharme und haben in weiten Bereichen die Untiefen des Jahrgangs gut umschifft. Bei den Cuvées zeigt sich das Können des Kellermeisters, oder besser des Blendmasters, ganz besonders. Aubühl lässt sich von allen momentan noch am meisten bitten. Das Match Syrah and ever vs. Amarok zog sich über etliche Runden, letztlich konnte der einsame Wolf mit seiner stimmigen Gesamterscheinung sogar noch gegenüber dem massive a. punkten.

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2022 Grüner Veltliner Kremser Ried Kerschbaum
Weinbau Markus Redl
Kremstal

Sanfter Druck, Lössboden kommt durch, Äpfel, sortentypische Würze; lebhaft, saftige Frucht, Säurespiel, im Abgang und im Nachhall Bodentöne und würzige Aromen.

Weißwein
Grüner Veltliner
Schraubverschluss

Weinbau Markus Redl
Kremstal

Christian & Markus Redl
1190 Wien
Kahlenberger Str. 32

Tel. +43 1 370 83 27
weinbau.redl@aon.at

Das kleine Weingut von Markus Redl und seinem jüngeren Bruder Christian ist uns schon vor Jahren wegen seines bemerkenswert fairen Preis-Leistungs-Verhältnisses aufgefallen. Geführt wird der Betrieb im Nebenerwerb. Hauptberuflich sind die beiden Absolventen der Universität für Bodenkultur wissenschaftlich mit Wein beschäftigt – Markus an seiner Alma Mater, Christian an der Höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Ihr zwei Hektar großes Weingut liegt mitten in den Kremser Lagen, der Betrieb ist in der renommierten Ried Holzgasse situiert. Aufgrund ihrer Ausbildung sind Zufälle bei der Weinwerdung praktisch ausgeschlossen. Ihrer Linie wollen sie treu bleiben und nicht aus Marketinggründen auf modische Trends setzen. Sie sind überzeugt, dass die Basis der Qualität in den Weingärten liegt. Daher wird schon beim Rebschnitt individuell auf jeden Rebstock eingegangen, weil sowohl Unterforderung als auch Überstrapazierung vermieden werden sollen. Das steigert die Chancen, die bis zu 100 Jahre alten Rebstöcke vital zu halten. Für geschmackliche Abwechslung ist gesorgt, denn sie wurzeln entweder in Löss oder in Schotterboden. Leitsorte, wenn man so will, ist der Grüne Veltliner. Komplettiert wird das übersichtliche Sortiment durch einen Riesling, und der wächst auf kargen und steilen Terrassen unterhalb der Donauwarte in Egelsee, der Untergrund besteht aus verwittertem Urgestein. Maschineneinsatz ist in dieser Lage ausgeschlossen, die jungen Männer müssen hier alles von Hand erledigen. Dieser Aufwand spiegelt sich nicht in den Preisen wider, die erfreulich moderat geblieben sind. Die heuer vorgestellten Grünen Veltliner sind sortentypisch, die jeweiligen Böden kommen durch. Jener von der Ried Holzgasse präsentiert sich fruchtbetont mit einem exotischen Touch, der Grüne Veltliner Kremser Vinitor ist wiederum der druckvollste Wein in dieser Serie. Ein ausgesprochen charmanter Wein mit bemerkenswertem Trinkfluss ist der Riesling von den Kremser Urgestein-Terrassen.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -