Weinguide
Ausgabe 2022/23
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2018 Blaufränkisch Diabas Reserve
Weingut Jalits
Eisenberg

Betörende Cassis-Kirsch-Nase, dunkelfruchtige wie rotbeerige Früchte, Brombeere, Herzkirsche, Weichsel, Waldbeeren, schöne Vitalität, vielschichtig und gebündelt, schwarzer Pfeffer, druckvoll, saftige Mitte, Waldboden, klingt ruhig mit samtiger Fülle aus, Potenzial, sehr lang. burgenland

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€
Naturkork

Weingut Jalits
Eisenberg

Mathias Jalits
7512 Badersdorf/Eisenberg
Untere Dorfstraße 16

Seit mehr als 20 Jahren führt Mathias Jalits erfolgreich den traditionellen Familienbetrieb. Schritt für Schritt hat er diesen in qualitative Höhen geführt, was nun adäquat mit der Vinaria Drei-Kronen-Auszeichnung bestätigt wird. Die Philosophie des Hauses Jalits ist es, die unverwechselbaren Lagen des Eisenbergs geschmacklich differenziert zum Leben zu erwecken. Die Hauptrolle spielt die Sorte Blaufränkisch, die ausschließlich von den Eisenberger Top-Lagen stammt. Komplementär dazu gilt den französischen Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und der Pinot Noir die große Aufmerksamkeit, die im sortenreinen Ausbau charaktervolle Weine mit viel Tiefgang liefern. Die Kategorie der Blaufränkisch Reserve überzeugt in jeweils unterschiedlichen Lageninterpretationen mit kräftiger bzw. filigraner Prägung und immer mit tiefgründiger Charakteristik, die getragen ist von einer lebendigen Brombeerfrucht mit viel Mineralität. Der aktuelle Jahrgangs 2019 vom Blaufränkisch Ried Szapary präsentiert sich besonders toll in fruchtbetonter wie filigraner Dichte. Komplementär zu dieser von Schiefer geprägten Süd-West-Lage zeigt sich der Blaufränkisch aus der mehr lehmhaltigen Lage Fasching: Ein voluminöser mit viel Fruchtdichte zeichnet diesen Paradewein aus. Das Flaggschiff des Hauses Jalits ist die Lagen-Cuvée „Diabas“, die aus einer Selektion der besten Fässer von den jeweiligen Rieden Fasching, Saybritz und Reihburg stammt. Das Ergebnis ist ein Wein in vollendeter Struktur und Größe, der im Jungstadium mit pompöser Kraft bereits beeindruckt, dann aber in der Reife die perfekte Paarung mit Fruchtfinesse untermauert. Als besonders Kleinod ist im aktuellen Portefeuille der Pinot Noir, der mit mineralischer Würze und feinen Holznoten exemplarisch aufzeigt, welche Qualitäten der Eisenberg für diese Burgunder-Varietät bereithält. Dem Weingut Jalits schließen sich ein familiengeführter Gasthof an und ebenso ein vorzüglich geführtes Ferienhaus, von wo aus sich ein toller Blick über das Pinkatal bis weit in die ungarische Ebene öffnet.

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2019 Weißer Schiefer „s“
Weingut schiefer.pur
Eisenberg

(WR, WB) Feinziseliertes Bukett nach Steinobst, Bergamotte, Kräuterwürze, zart nussig, kompakt mit transparenter Fruchttiefe, Apfel, Quitte, Ribisel, Limettenzeste, mineralisch geprägte Finesse, beeindruckender Spannungsbogen, druckvoll in perfekter Struktur, leichtfüßige Eleganz in Perfektion, engmaschig, salzig, ewig lang, enormes Potenzial, Chapeau!

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Weingut schiefer.pur
Eisenberg

Uwe Schiefer
7503 Großpetersdorf
Welgersdorf 3

Uwe Schiefer ist ein Garant für finessenreiche und seidig-mineralische Weine in authentischer Terroir-Interpretation: Mit ihm kam Mitte der 1990er-Jahre die Eleganz an den Eisenberg. Geprägt vom allgegenwärtigen Schieferboden offenbaren seine Weine von Beginn an jene unverkennbare Stilistik von Finesse und Bekömmlichkeit, die in höchster Vollendung im Einklang mit der Natur inzwischen weltweit höchstes Renommée genießen. Feinsinnig und wissend betreibt Uwe Schiefer – nomen est omen – die unterschiedlichen Riedenspezifika und zeigt eindrücklich die Meisterschaft seiner Zunft: in der Vielfalt der Rebsorten in Weiß wie in Rot als auch in der Stilistik der Weine, die von der traditionellen Ausbaulinie im großen Holzfass bis zu den maischevergorenen Varietäten reicht. Hinsichtlich der Sortenprofile gilt der Schwerpunkt dem Blaufränkisch, der in zahlreichen Varietäten das herausragende wie vielfältige Terroir vom Eisenberg zur Geltung bringt. Stilistische Spielvarianten aus dem Mittelburgenland um Lutzmannsburg ergänzen die Herkunftsgebiete. Mit Merlot und Pinot Noir hat Uwe Schiefers dynamische Hand neue und höchste Qualitätsmeilensteine für diese Rebsorten auf dem Eisenberg geschlagen. Im weißen Bereich gehört die Vorliebe des Winzers dem Welschriesling. Mit dem Weißen Schiefer „s“ gelang ihm die Renaissance des Welschrieslings, den er in die Top-Liga von Österreichs trockener Weißweinlandschaft katapultierte. Beide „Weiße Schiefer“-Varianten präsentieren sich in feinziselierter Struktur mit viel Mineralik, wobei der höherwertige „s“ mit geringfügigem Anteil des Weißburgunders, mit stilsicherer Präzision und in leichtfüßiger Eleganz wieder eine Benchmark darstellt. Ein stärkeres Lebenszeichen gibt im aktuellen Portefeuille wieder die maischevergorene Variante der Linie „m“, deren Vertreter erst nach längerer Reifung in den Verkauf kommen. In Top-Verfassung zeigen sich nun die Sorten-Cuvée „Weißer Schiefer“ und der Traminer, die beide stilsicher mit fruchtigen und tertiären Noten zu den besten Vertretern in dieser Geschmackskategorie in Österreich zählen. Die rote Premium-Linie vom Blaufränkisch präsentiert sich im ausschließlichen Ausbau von Einzellagen unisono erwartungsgemäß in höchster Qualität. Innerhalb dieser Kollektion gilt Blaufränkisch Szapary (karge Schieferverwitterungsböden) als die feingliedrigste Interpretation, der Blaufränkisch Reihburg (Grün- und Blauschiefer, tonige Lehmböden) als die kräftige Sorteninterpretation. Im Vergleich zu den letzteren Jahrgängen zeigt sich Ried Szapary 2018 mehr in stoffiger Struktur, die seine fordernde wie transparente Raffinesse ergänzt. Puristisch in seiner kraftvollen Art samt dunkelfruchtiger Tiefgründigkeit ist hingegen der „Schiefer-Klassiker“ Blaufränkisch Reihburg. Im juvenilen Stadium meist noch kantig und verschlossen, beweist er vom Jahrgang 2017 erste Trinkreife und sein enormes Reifepotenzial. Welch hohes Potenzial noch unentdeckt im Eisenberg schlummert, zeigt Uwe Schiefer in der Blaufränkisch-Selektion „Alte Reben“ aus der Ried Königsberg. Diese Lage besteht aus dolomitischen Kalkstein, der häufig in den Ostalpen anzutreffen ist. Kräftige wie geschliffene Nuancen gehen hier eine geschmackliche Symbiose ein, die als Lageninterpretation für den Blaufränkisch neue Dimensionen eröffnet, und von der in Zukunft verstärkt zu hören sein wird.

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2018 Blaufränkisch Alte Weingärten, Ried Königsberg
Weingut schiefer.pur
Eisenberg

Betörende, dunkelbeerige Aromatik, Wildkirsche, Maulbeere, saftig und kompakt, dicht mit viel Fruchttiefe und mineralischer Prägung, feine Kräuterwürze, vitale Säurestruktur, transparent, feinkörnige Textur, tolle Sorteninterpretation mit langem Finish.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€€
Naturkork

Weingut schiefer.pur
Eisenberg

Uwe Schiefer
7503 Großpetersdorf
Welgersdorf 3

Uwe Schiefer ist ein Garant für finessenreiche und seidig-mineralische Weine in authentischer Terroir-Interpretation: Mit ihm kam Mitte der 1990er-Jahre die Eleganz an den Eisenberg. Geprägt vom allgegenwärtigen Schieferboden offenbaren seine Weine von Beginn an jene unverkennbare Stilistik von Finesse und Bekömmlichkeit, die in höchster Vollendung im Einklang mit der Natur inzwischen weltweit höchstes Renommée genießen. Feinsinnig und wissend betreibt Uwe Schiefer – nomen est omen – die unterschiedlichen Riedenspezifika und zeigt eindrücklich die Meisterschaft seiner Zunft: in der Vielfalt der Rebsorten in Weiß wie in Rot als auch in der Stilistik der Weine, die von der traditionellen Ausbaulinie im großen Holzfass bis zu den maischevergorenen Varietäten reicht. Hinsichtlich der Sortenprofile gilt der Schwerpunkt dem Blaufränkisch, der in zahlreichen Varietäten das herausragende wie vielfältige Terroir vom Eisenberg zur Geltung bringt. Stilistische Spielvarianten aus dem Mittelburgenland um Lutzmannsburg ergänzen die Herkunftsgebiete. Mit Merlot und Pinot Noir hat Uwe Schiefers dynamische Hand neue und höchste Qualitätsmeilensteine für diese Rebsorten auf dem Eisenberg geschlagen. Im weißen Bereich gehört die Vorliebe des Winzers dem Welschriesling. Mit dem Weißen Schiefer „s“ gelang ihm die Renaissance des Welschrieslings, den er in die Top-Liga von Österreichs trockener Weißweinlandschaft katapultierte. Beide „Weiße Schiefer“-Varianten präsentieren sich in feinziselierter Struktur mit viel Mineralik, wobei der höherwertige „s“ mit geringfügigem Anteil des Weißburgunders, mit stilsicherer Präzision und in leichtfüßiger Eleganz wieder eine Benchmark darstellt. Ein stärkeres Lebenszeichen gibt im aktuellen Portefeuille wieder die maischevergorene Variante der Linie „m“, deren Vertreter erst nach längerer Reifung in den Verkauf kommen. In Top-Verfassung zeigen sich nun die Sorten-Cuvée „Weißer Schiefer“ und der Traminer, die beide stilsicher mit fruchtigen und tertiären Noten zu den besten Vertretern in dieser Geschmackskategorie in Österreich zählen. Die rote Premium-Linie vom Blaufränkisch präsentiert sich im ausschließlichen Ausbau von Einzellagen unisono erwartungsgemäß in höchster Qualität. Innerhalb dieser Kollektion gilt Blaufränkisch Szapary (karge Schieferverwitterungsböden) als die feingliedrigste Interpretation, der Blaufränkisch Reihburg (Grün- und Blauschiefer, tonige Lehmböden) als die kräftige Sorteninterpretation. Im Vergleich zu den letzteren Jahrgängen zeigt sich Ried Szapary 2018 mehr in stoffiger Struktur, die seine fordernde wie transparente Raffinesse ergänzt. Puristisch in seiner kraftvollen Art samt dunkelfruchtiger Tiefgründigkeit ist hingegen der „Schiefer-Klassiker“ Blaufränkisch Reihburg. Im juvenilen Stadium meist noch kantig und verschlossen, beweist er vom Jahrgang 2017 erste Trinkreife und sein enormes Reifepotenzial. Welch hohes Potenzial noch unentdeckt im Eisenberg schlummert, zeigt Uwe Schiefer in der Blaufränkisch-Selektion „Alte Reben“ aus der Ried Königsberg. Diese Lage besteht aus dolomitischen Kalkstein, der häufig in den Ostalpen anzutreffen ist. Kräftige wie geschliffene Nuancen gehen hier eine geschmackliche Symbiose ein, die als Lageninterpretation für den Blaufränkisch neue Dimensionen eröffnet, und von der in Zukunft verstärkt zu hören sein wird.

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2019 Blaufränkisch Reserve Ried Ratschen
Weingut Wachter-Wiesler
Eisenberg

Dunkelfruchtig im Bouquet, hintennach dezente Anklänge an Weichseln, zeigt gewitzte Phasen, gaumenfüllend und salzig, kühlfruchtig, subtiles Säurespiel, elegant und harmonisch, verspielte Anmutung und geradezu äquilibristische Tarierung, immer wieder blitzen helle Fruchtnuancen auf, zart mit Fruchtsüße unterlegt, dicht und gehaltvoll, der subtile Charakter des Weins will sich ungeachtet seiner Vergnüglichkeit nicht so recht in Worte fassen lassen, spielt mit dem sinnlichen Erleben Katz und Maus, großartiges Trinkvergnügen, alles in allem ein edler Individualist, dessen Wesenheit sich in Nuancen zu ergründen lohnt.

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut Wachter-Wiesler
Eisenberg

Christoph Wachter
7474 Deutsch Schützen
Untere Hauptstraße 7

Christoph Wachter hat mit seinen Blaufränkischen in bemerkenswerter Weise eine eigene Eisenberger Stilistik etabliert. Die aktuelle Serie ist beeindruckend. Der ehedem ohnedies schon als Top-Klassiker anzusprechende Béla Joska wurde in den vergangenen Jahren noch erheblich aufgewertet. Sämtliche Blaufränkische der Reserve-Kategorie zählen zum Feinsten, was das Burgenland in Rot derzeit aufzubieten hat. Pointiert hat Wachter die Charakteristik der einzelnen Ortslagen und Rieden herausgearbeitet.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -