Weinguide
Ausgabe 2026/27
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2025 2025 Grüner Veltliner Ried Mühlpoint Smaragd
Weingut 
Alzinger
Wachau

Fokussiert, leise Bodentöne, subtile Frucht und zarte Würze innig verwoben, tief im Glas Kumquats; aromatisches Dacapo, feine Klinge, bekömmliche Säure gibt Konturen, ausgewogen, lebendig, lang, Trinkfluss, schon jetzt gut anzutrinken.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€
Schraubverschluss

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2025 Chardonnay
Winzerhof
Stift
Weinviertel

Frisch aufgeschnittene Ananas und knackiger grüner Apfel, Birne und Zitrusnoten ergeben einen animierenden Duft, am Gaumen kraftvoll, ausbalanciert mit cremigen Extrakten, Eleganz und Finesse im ausdrucksstarken, langen Finish.

Weißwein
Chardonnay
€€
Schraubverschluss

Winzerhof
Stift
Weinviertel

Franz und Regina Stift
3743 Röschitz
Lange Zeile 6

Röschitz entwickelt sich seit Jahren zu einem Weinort von zunehmender Bedeutung, mit unzähligen Spitzenweingütern. Eines davon ist der Winzerhof Stift. Großen Eindruck macht der gepflegte, bildhaft schöne Innenhof, wo die beliebten Jazzkonzerte den richtigen Rahmen finden, sowie der hochmoderne, durchdachte Neubau des Weinkellers. Ihre eigene Sprache sprechen aber die Weine in den Gläsern. Hier lässt sich von leichtem, fruchtbetontem Jungwein bis zur gehaltvollen, körperreichen Reserve viel Spannendes entdecken. Klarerweise dominiert der Grüne Veltliner in all seinen Facetten, wobei der Methusalem und die Weinviertel DAC Reserve Ried Galgenberg enormes Potenzial besitzen; über viele Jahre zeigen sich diese Weine mit beeindruckendem Duft, Exotik, Aroma, Körper, Kraft, Extrakten, Finesse und einem nicht enden wollenden Nachgeschmack. Auch der Riesling Lampelschweif ist wieder in Hochform und Chardonnay, Sauvignon Blanc und Rosé vom Cabernet Sauvignon werden ihre Liebhaber neuerlich überzeugen. So machen diese Weine mit ihrer Klarheit, Typizität und Ausdrucksstärke jedes Jahr wieder große Freude. „Jede Familie hat ihre eigene Geschichte, unsere handelt von Wein, Genuss und Liebe zur Natur“, so die Familie Stift.

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2023 Blaufränkisch Ried Rosenberg
Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Tolle Würze, Blaufränkisch pur, Brombeeren, Kräuter, schwarze Kirschen, tolle Frucht bei straffem Tannin, perfekte Säure, dicht, straff, mineralisch, langatmig. Absolute Klasse. Der geht in die Tiefe. THERMENREGION

Rotwein
Blaufränkisch
€€€€€
Naturkork

Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Toni Hartl
2440 Reisenberg
Florianigasse 7

Läge Toni Hartls Weingut in Frankreich, dann wäre Toni weltbekannt; wir sind aber in Österreich. Da zählt der Prophet leider weniger. Es sind Weine, von denen man nur träumen kann. Absolute Klasse, authentisch, individuell und terroirgeprägt. Man bewirtschaftet die Weingärten seit 2005 biologisch, zertifiziert seit 2010, nach Demeter seit 2021. Übrigens fungieren englische Schafe in Toni Hartls Weingärten. Hier erfolgt die gesamte Lese händisch. Toni Hartl ist in zwei Weinbaugebieten tätig: Thermenregion, in seiner Heimat am Goldberg und Reysenperg und am Leithaberg in Purbach – dort befinden sich die Top-Lagen Thenau/Kalk und Eisner/Urgesteinsschiefer und Muschelkalk. Der Platz reicht nicht, um auf alle Weine einzugehen. Das würde den Rahmen sprengen. Doch darf ich auf den 2021Chardonnay Ried Thenau, der nicht von dieser Welt ist, auf den 2021 Blaufränkisch Ried Eisner und den 2021 Burgbach Syrah hinweisen. Es sind Weine, welche auch im internationalen Kontext beste Figur machen. Der Winzer hat auch eine hohe Schaumweinkompetenz.

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2025 Grüner Veltliner Ried Liebenberg Smaragd
Weingut 
Alzinger
Wachau

Eigenständig und vielschichtig, frische Kamillen, ein Hauch Minze, Anklänge von Mandarinenzesten, dezent rauchige Bodentöne; auch auf dem Gaumen großer Aromenbogen, der steinige Boden prägt den Wein, Zug, präzise Struktur, keinerlei Üppigkeit, kühler Touch, lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2023 Urmeer Grande Reserve Grüner Veltliner
Weingut
Julius Klein
Weinviertel

(Filetstück vom Rustenberg) Herrliche Würze, Zitrus, Ananas, Mango, Orangen, Pfeffer, ein Hauch Karamell, perfekt unterlegtes Holz, kompakt, Zigarre, salzig, tolle Säure und Körper, extraktreich, tief, lang, innere Harmonie.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Julius Klein
Weinviertel

Julius Klein
2052 Pernersdorf
37

Julius Klein macht Weine wie aus leichter Hand. Doch dahinter steckt ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt. Ein Tüftler, der immer auf der Suche nach Neuem ist. Es gibt daher zwei neue Produkte zum Verkosten. Ein Grüner Veltliner – Jahrgang 2024 namens Mutter Erde –, der hervorragend mundet, und eine alkoholfreie Geschichte bestehend aus Traubensaft und Tees – benannt nach der nordischen Göttin Freia, auch Göttin der Magie. Magische Hände hat wohl auch Julius Klein. Er findet immer die perfekte Balance von Rebsorte und Boden. Er lässt seinen Weinen auch alle Zeit dieser Welt. Ein Wein kommt erst auf den Markt, wenn er es für gut befindet. Das Weingut ist Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ÖTW und Mitglied der „Junge Wilde Winzer“. Man lese die Weinbeschreibungen und mache sich selbst ein Bild über das Weingut und deren Weine. Es ist ein garantiertes Erlebnis. Nicht zu übersehen sind auch die formidablen Weinviertler Rotweine.

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2023 Sankt Laurent Tattendorf Ried Holzspur 1ÖTW
Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Aromatische Schwarzkirsche und bisschen Zwetschke im Bukett; beeindruckend nuancenreich am Gaumen, Waldbeerkonfit mit Vanillehauch, bisschen Haselnuss, die eingebundene fruchtige Säure frischt auf, mit samtig-reifen Tanninen ausgestattet, von heller Schokolade unterlegt, Harmonie ohne Langeweile, mit eleganter Kraft und hohem Zukunftspotenzial. NIEDERÖSTERREICH

Rotwein
St. Laurent
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Familie Reinisch
Thermenregion

Reinisch
2523 Tattendorf
Im Weingarten 1

Tel. +43 2253 81423
Fax. -4
office@j-r.at
www.j-r.at

Im Weinbaugebiet Thermenregion, mitten in den Weingärten von Tattendorf, liegt der „Johanneshof Reinisch“ als Repräsentant hochwertiger gebietstypischer Weine unter Führung der Brüder Hannes, Michael und Christian Reinisch. Als 1995 das Weingut gegründet wurde, folgte es einer langen Tradition des seit 1923 bestehenden Familienweinguts. Diese damalige Neugründung war mit der Errichtung modernster technischer Einrichtungen verbunden, so konnten ideale Bedingungen in Presshaus, Keller und Weinlager geschaffen werden. Die dadurch jahrelange konstant hohe Qualität der Weine führte dann 2022 zur Mitgliedshaft bei den „Traditionsweingütern Österreich“. Schon bei der Einfahrt zum beeindruckenden Hauptgebäude spürt man das Betreten einer eigenen Welt, eine Welt in der Tradition, Fortschritt und Perfektion zu einer Symbiose verschmelzen. So sind auch heuer wieder die für den Vinaria Weinguide präsentierten Weine eine Welt für sich. Der junge Kellermeister Sebastian, Hannes Reinischs Sohn, verbindet bei der Kelterung mit viel Feingefühl die jeweilige Sortentypizität mit dem Terroir der unterschiedlichen Lagen. Er schafft so charaktervolle Weine mit Tiefe, die viel Trinkfreude bereiten. Bereits die Gebietsweine beginnen auf hohem Niveau, bis man an der Spitze der Qualitätspyramide ankommt, an den grandiosen Weinen der Top-Lage Ried Kästenbaum. Möchte ein Weinliebhaber hingegen mehr als nur Wein verkosten, so erweitert er am besten sein Erlebnis im Johanneshof durch einen Besuch des Restaurants „Thomas“, das der zweite Sohn von Hannes, Thomas Reinisch, als talentierter Koch mit Erfolg leitet. Er verwöhnt die Gaumen der Besucher mit spannenden Kreationen, genauso wie mit bodenständigen Klassikern. Aber ungekünstelt und ohne Schnörkel – alles in einer ehrlich entspannten Atmosphäre, die vom kompetenten Sommelier Dustin Reiß mitgetragen wird. Sollte man nach diesem Erlebnis dann doch nicht mehr heimfahren wollen, bleibt man einfach hier, wo man am „Schlafgut am Johanneshof“ die Nacht in den Weingärten verbringen kann. Hier sind 10 geschmackvolle Gästezimmer entstanden, die von Martina und Christian Reinisch liebevoll betreut werden. Als Ort zum Ankommen, Entspannen und Verweilen, mitten in den Weinrieden der Thermenregion. Es ist eben die Welt der Familie Reinisch – der Johanneshof –, wo Wein, Speisen und Schlafen zum harmonischen Erlebnis werden.

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2023 Pinot Noir Ried Reysenperg
Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Himbeeren, Zwetschken, dunkle Beeren, Zedern, intensiv, dicht, enorm salzig, geht in die Tiefe, Substanz für viele Jahre.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€€
Naturkork

Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Toni Hartl
2440 Reisenberg
Florianigasse 7

Läge Toni Hartls Weingut in Frankreich, dann wäre Toni weltbekannt; wir sind aber in Österreich. Da zählt der Prophet leider weniger. Es sind Weine, von denen man nur träumen kann. Absolute Klasse, authentisch, individuell und terroirgeprägt. Man bewirtschaftet die Weingärten seit 2005 biologisch, zertifiziert seit 2010, nach Demeter seit 2021. Übrigens fungieren englische Schafe in Toni Hartls Weingärten. Hier erfolgt die gesamte Lese händisch. Toni Hartl ist in zwei Weinbaugebieten tätig: Thermenregion, in seiner Heimat am Goldberg und Reysenperg und am Leithaberg in Purbach – dort befinden sich die Top-Lagen Thenau/Kalk und Eisner/Urgesteinsschiefer und Muschelkalk. Der Platz reicht nicht, um auf alle Weine einzugehen. Das würde den Rahmen sprengen. Doch darf ich auf den 2021Chardonnay Ried Thenau, der nicht von dieser Welt ist, auf den 2021 Blaufränkisch Ried Eisner und den 2021 Burgbach Syrah hinweisen. Es sind Weine, welche auch im internationalen Kontext beste Figur machen. Der Winzer hat auch eine hohe Schaumweinkompetenz.

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2024 Chardonnay Ried Steinriegel
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Elegante Gewürzaromen, gelbe Birnen, ein Hauch von Kletzen, tief im Glas rote Zitrusfrüchte; saftig, Schmelz, einladende Frucht, feinfühliger Holzeinsatz, langer Nachhall, perfekte Balance.

Weißwein
Chardonnay
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2020 Martin Ried Sernauberg
Weingut
Dietrich vlg. Tischler
Südsteiermark

(SB) Gelassen, einladend, sanfter Druck, exotischer Touch, Limetten, elegante Gewürznote; aromatisches Dacapo, vielschichtig, feine Klinge trotz merklicher Substanz, gekonntes Spiel mit dem Holz, präzise, im langen Nachhall Gewürze, jugendlich.

Weißwein
Sauvignon Blanc
€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Dietrich vlg. Tischler
Südsteiermark

Martin und Franz Dietrich
8462 Gamlitz
Sernau 13

Das Weingut Dietrich in Gamlitz ist ein Familienbetrieb in vierter Generation. Geführt wird es von der „jungen Generation“, den Brüdern Franz-Harald und Martin Dietrich. Beide sind Absolventen der Weinbauschule Silberberg. Franz-Harald ist zudem ausgebildeter Weinbau-und Kellermeister; ab Beginn der Erntezeit finde man ihn praktisch nur im Weinkeller. Martin hat in Krems den Lehrgang für Weinmarketing absolviert und ist auch geprüfter Sommelier. Ihre Eltern Franz und Claudia werken tatkräftig im Hintergrund. Die Weine kann man im angeschlossenen Buschenschank verkosten. Arbeiten im Einklang mit der Natur ist den beiden Regisseuren wichtig. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird auf ein Minimum reduziert, Herbizide kommen nicht zum Einsatz, gedüngt wird ausschließlich organisch, und auf gesunde Lebensräume für Insekten wird geachtet. Die Rieden Sanauberg und Jägerberg sind geprägt vom Gamlitzer Schlier – Mergel mit Geröll, Sanden und Blattfossilien. In der Riede Hoch Sernau herrschen Sand und Schotter vor. Der Welschriesling ist ungewöhnlich feingliedrig. Der Sauvignon Blanc Gebietswein zeigt eine archetypische Sortenaromatik. Die beiden Sauvignon Blanc Ortsweine Gamlitz präsentieren sich ernsthaft. Der Morillon Gamlitz ist feingliedrig und kühl mit einem zarten Säurenetz. Der Grauburgunder Ortswein ist für diese Varietät ungewöhnlich agil und feingliedrig. Der Sauvignon Blanc Sernauberg zeigt ein klassisches Bukett, auch dieser Wein ist feingliedrig. Für mich eindeutig der Primus bei den Sauvignons ist Martin Ried Sernauberg, er vereint Kraft und Feinheit, das Spiel mit dem Holz ist gekonnt. Der Wein ist noch erstaunlich jugendlich. Fein, sortentypisch, lebendig und trinkanimierend ist wiederum der Traminer Ried Sernauberg.

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2025 Grüner Veltliner Ried Loibenberg Smaragd
Weingut 
Alzinger
Wachau

Dunkle Würze, ganz subtil feinkörnige orientalische Gewürze und Bodentöne, Frucht blitzt durch, feingliedrig; schließt mit diesen sensorischen Eindrücken nahtlos an, eng strukturiert, Trinkfluss, fernab jeglicher Schwere, angenehme Säure, im Abgang und im langen Nachhall Anklänge von Grapefruits.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€
Naturkork

Weingut 
Alzinger
Wachau

Leo Alzinger
3601 Dürnstein
Unterloiben 11

Tel. +43 2732 77900
weingut@alzinger.at
www.alzinger.at

Mit dem Jahrgang 2025 ist Leo Alzinger sehr zufrieden, abgesehen von einem Hagelschlag Anfang Juni. Der Qualität hat das keinen Abbruch getan, aber der Ertrag hat gelitten, und der Rebschnitt gestaltete sich heuer ziemlich aufwendig. Die Säurestruktur ist sehr gut, der Winzer vergleicht sie mit 2021. Speziell die Grünen Veltliner im Smaragdbereich haben davon profitiert. Wegen des hohen Anteils an Weinsäure präsentieren sich auch die schlankeren Weine zugänglich. Das Weingut Alzinger gehört zu den Leitbetrieben der Wachau. Den Grundstein legte Leo Alzinger senior bereits im Jahr 1983, als er sich entschloss, die Trauben des von seinen Eltern übernommenen Weinguts selbst zu vermarkten. Von Anfang an hatte er klare Vorstellungen, wie sein Wein beschaffen sein muss: „Präzision, Klarheit, Geradlinigkeit, Filigranität und Lebendigkeit“. Auch die schmeckbare Herkunft ist wichtig. Die Stilistik seines Sohnes Leo Alzinger junior ist neben dem Vorbild des Vaters sichtlich von seinen Wanderjahren geprägt, die ihn unter anderem an einen der Hotspots deutscher Rieslinge führte, nämlich zu Müller-Catoir in der Pfalz. Die Familie verfügt über renommierte Lagen im östlichen Teil der Wachau, die zum Teil signifikante Unterschiede in der Zusammensetzung der Böden und bezüglich Mikroklima aufweisen. So zum Beispiel ist der obere Teil der Ried Mühlpoint von verwittertem Gneis geprägt, der untere Teil von tiefgründigem Lehm. Ganz andere Weine ergibt die Ried Liebenberg mit ihrem kühlen Umfeld und einem Boden aus Amphiboliten und Glimmerschiefer; der Grüne Veltliner wächst auf den höchsten Parzellen. Den mikroklimatischen Kontrapunkt stellt der Loibenberg dar, eine der wärmsten Rieden der Wachau. Je nach Parzelle gibt es aber beträchtliche Unterschiede, sowohl hinsichtlich Windes und Sonneneinstrahlung als auch hinsichtlich der Geologie. Der Grüne Veltliner der Familie Alzinger wurzelt in Löss, der Riesling in kargen und seichten Böden. Eine weitere, sowohl für Riesling als auch Veltliner prädestinierte Lage ist das Steinertal. Der Riesling stammt von den höchsten und kargsten Parzellen, der Grüne Veltliner von den tiefer gelegenen Terrassen mit tiefgründigem Boden. Die Ried Höhereck gilt als kleiner Bruder der Lage Steinertal, ist aber etwas wärmer und extrem karg. Am Fuß des berühmten Kellerbergs liegt die Ried Hollerin mit viel Gneis, Sand und ein wenig Lehm. Im Riesling Dürnstein Federspiel sind viele kleine Parzellen vereint, deren getrennter Ausbau sich nicht rentieren würde.

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2025 Grüner Veltliner Ried Steinporz Spitz Smaragd
Weingut
Lagler
Wachau

Gute Fülle und Tiefe, tropische Frucht, Ananas, Mango, feine Würze; schwarzer Pfeffer, saftig, mineralisch, Fruchtschmelz, vielschichtig, druckvoll, lang.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€

Weingut
Lagler
Wachau

Nicole Lagler
3620 Spitz
Am Hinterweg 17

Das Spitzer Weingut Lagler kennt man für feine Grüne Veltliner und Rieslinge aus der Wachau. Zusammen machen diese beiden Sorten 90 Prozent des Lagler-Weinmenüs. Im kleinen Rest stecken viel Sortenvielfalt und die „Experimentierweine“ von Karl Lagler, der dieses bunte Segment als Signature Collection bezeichnet und vermarktet. Seit einiger Zeit bauen sich der Winzer und seine Frau Nicole einen feinen Sektbereich auf, „weil wir das gern trinken“. Dabei steht die Sorte im Fokus, kein Blend. Die Versektung erfolgt im Weingut nach traditioneller Methode, nur degorgiert wird außer Haus. Es gibt zwar jährlich nur wenige Tausend Flaschen, aber dafür viel Trinkvergnügen. Laglers klassisches Wachau-Programm startet mit einer Steinfeder vom Veltliner. Seine Smaragde bringt er im September. Neu im Programm ist ein Veltliner-Smaragd Spitzer Graben, in diesem Ortswein hat der Winzer seine drei Graben-Weingärten gebündelt. Das Non plus Ultra bilden heuer einmal mehr der Veltliner und der Riesling aus der Ried Steinporz.

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Sekt Extra Brut Reserve
Weingut
Bründlmayer
Kamptal

(CH/PN) Pikant, leicht pfeffrige Noten, elegant und feinhefig, Biskuit und etwas Marille, dicht, zart rauchig; kernig, lebhaft, knackig, viel Grapefruits, Zitrus, weiße Ribisel, saftig nach hinten, guter Zug.

Schaumwein
Cuvée Weiß
€€€€
Naturkork

Weingut
Bründlmayer
Kamptal

Bründlmayer
3550 Langenlois
Zwettler Straße 23

Hervorragend in vielerlei Hinsicht, ist das Langenloiser Weingut Bründlmayer fast so etwas wie ein vinophiler Leuchtturm, dessen Schein nicht nur ganz Österreich erfasst, sondern selbst in die fernsten Ecken der Welt reicht. Und das ohne Übertreibung, denn in Sachen internationaler Ruf und Renomée ist Bründlmayer hierzulande unübertroffen. Das ist wohl begründet, denn seit Jahrzehnten wird hier demonstriert, wie man Klasse in ansehnlicher Menge und großer Vielfalt quer durch alle Weinkategorien und -klassen erzeugt. Der überaus hohe Standard konnte und kann nur dank ständiger und wohldurchdachter Weiterentwicklungen und Adaptierungen im Großen wie im Kleinen gehalten werden. Heute wird der Fortschritt im Weingut von einem Quartett an ebenso kompetenten wie kreativen und innovativen Personen verwaltet: Willi Bründlmayer – Vinaria Lebenswerk Preisträger, Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und Verwalter eines riesigen Reservoirs an höchsten Auszeichnungen aus aller Welt – führt das Familienweingut bereits seit 1980 zusammen mit seiner Frau Edwige, mehr als zwei Jahrzehnt(e) ist Thomas Klinger Marketing- und Vertriebsleiter an Bord und 2016 übernahm Master of Wine Andreas Wickhoff die operative Leitung. Das Weingartenportfolio liest sich wie ein Who is Who der herausragendsten Rieden in und um Langenlois. Besonderes Augenmerk wird der idealen Verbindung von Lage und Sorte geschenkt, und in Sachen Erziehungsformen und Weingartenpraxis zählte man schon lang zu den Pionieren. Beim Weingut Bründlmayer von einer Spezialisierung zu reden, ist fehl am Platz, denn es scheint keine Kategorie zu geben, in der man nicht herausragt. Das gilt traditionell für die trockenen Weißweine aus Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Blanc und Gris sowie weiteren Komplementärsorten ebenso wie für die bereits seit vielen Jahrzehnten kultivierten Rotweine, allen voran Pinot Noir, ergänzt durch St. Laurent und Zweigelt bis hin zu Spezailitäten wie Cabernet Franc & Co. Seit 1989 wird hier Sekt erzeugt und inzwischen hat man ein beeindruckendes Portfolio an schäumenden Delikatessen von höchstem internationalem Niveau. Dazu gibt es immer wieder köstlichste Prädikatsweine. Jüngsten Trends entsprechend gibt es schließlich auch noch eine Palette an wohlschmeckenden alkoholfreien Verlockungen, vom klassischen Traubensaft über Verjus und diverse Proxies, still und prickelnd. Die aktuelle Serie an trockenen Weißweinen ist erwartungsgemäß von durchgehend hoher Qualität. Im Bereich der aus dem Jahrgang 2024 stammenden Lagenweinen ragen beim Veltliner Vincents Spiegel und Lamm heraus – beide brauchen noch etwas Lagerzeit, um ihre wahre Klasse zu zeigen. Beim Riesling betören nicht nur die beiden Heiligenstein-Varianten aus 2024, sondern auch der köstliche Steinmassl 2025. Der ungemein präzise Chardonnay Steinberg 2024 wiederum ist ein Meilenstein für diese Sorte im Weingut. Im Rotweinbereich erfreut der klassische Pinot, die Reservevariante ist noch etwas verschlossen, dafür steht eine pikante Zweigelt-Reserve aus 2021 zur Verfügung. Die aktuelle Sektserie ist zum Niederknien, wobei wir aus Platzgründen nur vier davon vorstellen. Herausragend sind die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Blanc de Blancs-Varianten, die zeigen, wie profund österreichischer Sekt sein kann.ps

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2023 Podersdorfer Alte Reben
Bio-Weingut
Ettl
Neusiedlersee

(BF/ME) Vanille, subtile Eichennoten, viele schwarze Beeren, Cassis, Brombeeren, Heidelbeeren, dunkles Nougat, weiches Tannin, saftige Frucht, straffe Struktur, stoffig, enorm kompakt, tief und lang. Rotwein für Jahrzehnte.

Rotwein
Cuvée Rot
€€€
Naturkork

Bio-Weingut
Ettl
Neusiedlersee

Michael & Christian Ettl
7141 Podersdorf am See
Seestraße 48

Michael und Christian Ettl haben den Finger am Abzug. Die machen Weine von enormer Dichte und Ausdruck, vergessen doch niemals auf Frische und Trinklust. Sehr elegante Weißweine. Die Rotweine sind zum einen feingliedrig, wie etwa der 2023 Blaufränkisch Ried Alter Satz, zum anderen mächtig-stoffig wie der 2023 Podersdorf Alte Reben und die 2023 Grande Reserve. Dazwischen befinden sich der 2024 Merlot Ried Prädium und der 2023 Cabernet Sauvignon Ried Alter Satz. Dann vergesse man nicht den 2024 Pinot Noir. Was die beiden mit Welschriesling veranstalten, hat Klasse – 2025 Welschriesling Ried Seeweingärten oder 2024 Welschriesling Ried Römerstein. 2025 Chardonnay Ried Prädium und 2024 Chardonnay Reserve Ried Prädium schließen nahtlos an. Ein bezaubernder 2025 Weissburgunder Tradition und ein feinwürziger 2025 Grüner Veltliner Ried Alter Satz runden dieses hochwertige Programm auf. BIO wird hier gelebt wie kaum woanders. Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, keine Herbizide, dafür eigens produzierter Kompost. Dauerbegrünung der Weingärten, dadurch eine Vielfalt an Insekten. „Man muss die Natur nicht neu erfinden. Man muss nur versuchen sie zu verstehen“, sagt Ettl. Das sollte man der Menschheit ins Stammbuch schreiben. Darüber hinaus haben die Weine ein äußerst attraktives Preis-Leistungsverhältnis.

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2023 Pinot Noir Ried Goldberg
Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Schwarze Beeren, Heidelbeeren, Kirschen, Vanille, Leder, sanftes Tannin, engmaschig, der klebt am Gaumen, voller Intensität, gute Länge. Zukunft! BURGENLAND

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€
Naturkork

Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Toni Hartl
2440 Reisenberg
Florianigasse 7

Läge Toni Hartls Weingut in Frankreich, dann wäre Toni weltbekannt; wir sind aber in Österreich. Da zählt der Prophet leider weniger. Es sind Weine, von denen man nur träumen kann. Absolute Klasse, authentisch, individuell und terroirgeprägt. Man bewirtschaftet die Weingärten seit 2005 biologisch, zertifiziert seit 2010, nach Demeter seit 2021. Übrigens fungieren englische Schafe in Toni Hartls Weingärten. Hier erfolgt die gesamte Lese händisch. Toni Hartl ist in zwei Weinbaugebieten tätig: Thermenregion, in seiner Heimat am Goldberg und Reysenperg und am Leithaberg in Purbach – dort befinden sich die Top-Lagen Thenau/Kalk und Eisner/Urgesteinsschiefer und Muschelkalk. Der Platz reicht nicht, um auf alle Weine einzugehen. Das würde den Rahmen sprengen. Doch darf ich auf den 2021Chardonnay Ried Thenau, der nicht von dieser Welt ist, auf den 2021 Blaufränkisch Ried Eisner und den 2021 Burgbach Syrah hinweisen. Es sind Weine, welche auch im internationalen Kontext beste Figur machen. Der Winzer hat auch eine hohe Schaumweinkompetenz.

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2023 Sol
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

(SB/CH) Der Sauvignon Blanc hat mit einer eleganten Würze die Nase vorne, dahinter zarteste Eichennote, Birnen und Kletzen; auf dem Gaumen setzt sich der Chardonnay mehr durch, Fruchtschmelz, sanfte Säure, Substanz, viele Facetten, im langen Nachhall wieder Würze vom Sauvignon.

Weißwein
Cuvée Weiß
€€€€€
Naturkork

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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2025 Riesling Ried Setzberg Spitz Federspiel
Weingut
Lagler
Wachau

Steinobst, dezente Mineralität, grüner Pfirsich, Frische und Knackigkeit; puristisch, Marillen, Pfirsich, saftige Säurepikanz, leicht salzig, super trocken, super Länge, Spassmacher!

Weißwein
Riesling
€€€
Schraubverschluss

Weingut
Lagler
Wachau

Nicole Lagler
3620 Spitz
Am Hinterweg 17

Das Spitzer Weingut Lagler kennt man für feine Grüne Veltliner und Rieslinge aus der Wachau. Zusammen machen diese beiden Sorten 90 Prozent des Lagler-Weinmenüs. Im kleinen Rest stecken viel Sortenvielfalt und die „Experimentierweine“ von Karl Lagler, der dieses bunte Segment als Signature Collection bezeichnet und vermarktet. Seit einiger Zeit bauen sich der Winzer und seine Frau Nicole einen feinen Sektbereich auf, „weil wir das gern trinken“. Dabei steht die Sorte im Fokus, kein Blend. Die Versektung erfolgt im Weingut nach traditioneller Methode, nur degorgiert wird außer Haus. Es gibt zwar jährlich nur wenige Tausend Flaschen, aber dafür viel Trinkvergnügen. Laglers klassisches Wachau-Programm startet mit einer Steinfeder vom Veltliner. Seine Smaragde bringt er im September. Neu im Programm ist ein Veltliner-Smaragd Spitzer Graben, in diesem Ortswein hat der Winzer seine drei Graben-Weingärten gebündelt. Das Non plus Ultra bilden heuer einmal mehr der Veltliner und der Riesling aus der Ried Steinporz.

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2021 Grüner Veltliner Ried Rosengartl M
Weingut
Topf
Kamptal

Zu 100 Prozent in 600ern französischen Holzfässern ausgebaut, saftig, reifes Kernobst, geschmeidig, weiße Schokolade, Oliven, elegant, im Finish baut sich tolle Säure auf, rauchige Würze, super Länge, außergewöhnlicher Wein, der lang jung bleiben wird und wo die Sorte zweitrangig ist.

Weißwein
Grüner Veltliner
€€€€€
Schraubverschluss

Weingut
Topf
Kamptal

Familie Topf
3491 Straß im Straßertale
Talstraße 162

Reichhaltig und nachhaltig – so präsentiert sich das etwa 30 Weine umfassende Programm der Familie Topf aus Strass. Das Weingut wird seit zwei Jahren von den Brüdern Max als Kellermeister und Hans-Peter als Frontmann im Verkauf und Marketing geführt. Die Eltern Hans und Magdalena sind zwar nach wie vor präsent, stellen sich aber schon länger in die zweite Reihe. Mit dem Einstieg der Topf-Jugend hat man den Betrieb auch auf Bio umgestellt, 2023 war der erste offiziell zertifizierte Jahrgang. „Wir bevorzugen den frischen, betont trockenen Stil im Wein“, sagt Hans-Peter Topf, ihre trockenen Weine weisen alle so ein bis zwei Gramm Restzucker aus. „Wir schauen, keine Botrytis-Trauben zu haben, fokussieren auf reduktiven Ausbau im Edelstahl und verwenden weitgehend Schraubverschlüsse.“ Das gilt insbesondere für die Kamptaler DAC-Sorten Grüner Veltliner und Riesling sowie für die leichte Sortenvielfalt. An der Topf-Basis gibt es zwei Gebietsweine – einen Grünen Veltliner und einen Riesling; genauso wie in der Ortsweinmitte. Spannend wird es bei den Topf Lagenweinen, wo es überall eine Handvoll gibt. Während beim Grünen immer der puristische Gaisberg der Primus inter Pares ist, gehört bei den Rieslingen heuer nicht der Klassiker vom Heiligenstein der große Auftritt, sondern dem Riesling vom Wechselberg Spiegel, eine Lage, die mit Hans Topf Senior untrennbar verbunden ist. Denn er hat 1992/93 diesen Berg um 45 Grad umgedreht – von SW auf SSW, womit die Lage jetzt Talauswärts schaut – und die Topfs Jahr für Jahr einen bildhübschen Wein daraus zaubern. Seit jeher steht das Weingut auch für Burgunder – diese Tradition und Liebesgeschichte führen auch die Topf-Brüder weiter – mit ihrer Vorstellung, dabei vermehrt auf österreichische Eiche statt französisches Holz zu setzen, und die Burgunder im Ausbau generell etwas straffer und alkoholleichter anzulegen. Weiter so.

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2023 Grande Reserve
Bio-Weingut
Ettl
Neusiedlersee

(ME/BF) Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Vanille, perfekt unterlegtes Holz, großer Stoff, voluminös ohne auszuarten, feurig, straffes Tannin, ein Maul voll tollem Wein, mächtig, unglaublich tief und lang. Enormes Potenzial, pickt am Gaumen. Hohe Klasse. Dekantieren!

Rotwein
Cuvée Rot
€€€€€
Naturkork

Bio-Weingut
Ettl
Neusiedlersee

Michael & Christian Ettl
7141 Podersdorf am See
Seestraße 48

Michael und Christian Ettl haben den Finger am Abzug. Die machen Weine von enormer Dichte und Ausdruck, vergessen doch niemals auf Frische und Trinklust. Sehr elegante Weißweine. Die Rotweine sind zum einen feingliedrig, wie etwa der 2023 Blaufränkisch Ried Alter Satz, zum anderen mächtig-stoffig wie der 2023 Podersdorf Alte Reben und die 2023 Grande Reserve. Dazwischen befinden sich der 2024 Merlot Ried Prädium und der 2023 Cabernet Sauvignon Ried Alter Satz. Dann vergesse man nicht den 2024 Pinot Noir. Was die beiden mit Welschriesling veranstalten, hat Klasse – 2025 Welschriesling Ried Seeweingärten oder 2024 Welschriesling Ried Römerstein. 2025 Chardonnay Ried Prädium und 2024 Chardonnay Reserve Ried Prädium schließen nahtlos an. Ein bezaubernder 2025 Weissburgunder Tradition und ein feinwürziger 2025 Grüner Veltliner Ried Alter Satz runden dieses hochwertige Programm auf. BIO wird hier gelebt wie kaum woanders. Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, keine Herbizide, dafür eigens produzierter Kompost. Dauerbegrünung der Weingärten, dadurch eine Vielfalt an Insekten. „Man muss die Natur nicht neu erfinden. Man muss nur versuchen sie zu verstehen“, sagt Ettl. Das sollte man der Menschheit ins Stammbuch schreiben. Darüber hinaus haben die Weine ein äußerst attraktives Preis-Leistungsverhältnis.

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2021 Sekt Austria Reserve ROSÉ Brut
Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

(CH/PN) Feinste Hefetöne, rote Kirschen, Preiselbeergelee, Erdbeeren, Brombeeren, Zitrusgelee, Karamell, cremig-weich, harmonisch, seidige Frucht, elegant, verführerisch charmant, Schaumwein mit Noblesse.

Schaumwein
Cuvée Rot
€€€€
Naturkork

Weingut
Toni Hartl
Leithaberg, Rust & Rosalia

Toni Hartl
2440 Reisenberg
Florianigasse 7

Läge Toni Hartls Weingut in Frankreich, dann wäre Toni weltbekannt; wir sind aber in Österreich. Da zählt der Prophet leider weniger. Es sind Weine, von denen man nur träumen kann. Absolute Klasse, authentisch, individuell und terroirgeprägt. Man bewirtschaftet die Weingärten seit 2005 biologisch, zertifiziert seit 2010, nach Demeter seit 2021. Übrigens fungieren englische Schafe in Toni Hartls Weingärten. Hier erfolgt die gesamte Lese händisch. Toni Hartl ist in zwei Weinbaugebieten tätig: Thermenregion, in seiner Heimat am Goldberg und Reysenperg und am Leithaberg in Purbach – dort befinden sich die Top-Lagen Thenau/Kalk und Eisner/Urgesteinsschiefer und Muschelkalk. Der Platz reicht nicht, um auf alle Weine einzugehen. Das würde den Rahmen sprengen. Doch darf ich auf den 2021Chardonnay Ried Thenau, der nicht von dieser Welt ist, auf den 2021 Blaufränkisch Ried Eisner und den 2021 Burgbach Syrah hinweisen. Es sind Weine, welche auch im internationalen Kontext beste Figur machen. Der Winzer hat auch eine hohe Schaumweinkompetenz.

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2023 Pinot Noir Ried Siglos
Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Kühl, Waldhimbeeren, Kirschen, ätherische Einsprengsel, alles fein verwoben; aromatisches Dacapo, feinmaschiges Gerbstoffnetz, null Opulenz, viel Sorte, gekonntes Spiel mit dem Holz, gute Länge.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€€€

Weingut
Gesellmann
Mittelburgenland

Albert Gesellmann
7301 Deutschkreutz
Langegasse 65

Das Weingut der Familie Gesellmann kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1719 findet sich die erste Erwähnung in einer Urkunde. Nicht ganz so alt sind die Reben in den Weingärten, aber manche bringen es auf das nahezu biblische Alter von mehr als 90 Jahren. „Die regulieren den Ertrag ohne mein Zutun“, erklärt Albert Gesellmann. Mit dem Jahr 2024 ist er sehr zufrieden. „Trotz der Trockenheit von Mitte Juli bis Mitte September zählt es zu den großen Jahren.“ Albert Gesellmann dreht mit viel Feingefühl an den Qualitätsschrauben. So zum Beispiel gärt der Sauvignon Blanc nur noch im gebrauchten Holz und durchläuft einen Biologischen Säureabbau. Den Chardonnay Ried Steinriegel baut er in Fässern mit dicken Dauben aus, was ihm mehr Reduktivität verleiht. Bei den Weißweinen sind einige Stunden Mazeration mit Stielen zur Reduktion der sensorischen Üppigkeit üblich. Bei den Rotweinen ist Holzeinsatz selbstverständlich. Es kommen überwiegend Fässer mit 500 Litern Inhalt zum Einsatz, die Eichenaromen sollen sich dem Wein unterordnen, der Wein selbst soll der Hauptdarsteller sein. Der Winzer setzt Fässer mit sehr dicken Dauben ein, um den Sauerstoffeintrag zu minimieren. Die Beeren werden nicht mehr gequetscht, die Gärung beginnt interzellulär. Das sorge für mehr Ruhe und ausgeglichene Frucht, begründet Albert Gesellmann diesen Schritt. Bei der Vinifikation wird Schwefel extrem sparsam eingesetzt, um den Weinen möglichst viel Freiraum zu lassen. Auch Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dem G gönnt der Winzer vier bis fünf Jahre, bevor das Flaggschiff des Hauses in den Verkauf kommt. Sein Dasein verdankt er den ältesten Rebstöcken des Weingutes, er wird aus kleinbeerigen Blaufränkischtrauben und etwas St. Laurent gekeltert und rund 40 Monate in Barriques geschult. Ein weiteres Aushängeschild ist der Blaufränkisch hochberc, die Trauben stammen aus dem steilsten Filetstück der Ried Hochberg, der Unterboden aus Kalksandstein ist mit einem sehr dünnen Oberboden aus sandigem bis schwerem Lehm bedeckt. Die Reben für den hochberc weiß, ein Gemischer Satz, wurden im Jahr 1959 gepflanzt. Lagenrein wird auch der Pinot Noir ausgebaut, er stammt von der kalkreichen und nach Norden offenen Ried Siglos. Kühle Nächte und ein fast ununterbrochen blasender Wind sorgen für Finesse. Im Jahr 2019 wurde die neu gebaute Verarbeitungsstätte inklusive Gärkeller in Betrieb genommen. Dort gibt es keine Beeren- und Saftpumpen mehr, das erledigt die Schwerkraft in Verbindung mit mechanischen Hebeeinrichtungen. Für den Weißwein wurde eine gekühlte Presse installiert, welche die Mazeration der Trauben über Nacht erlaubt. Der Zeitpunkt der Flaschenfüllung richtet sich streng nach Mondphasen. Die aktuelle Serie vereint Ernsthaftigkeit, Tiefgang und Trinkfluss. So elegant wie die aktuelle Ausgabe des Blaufränkisch hochberc war dieser Wein noch nie. In sich ruhend und gleichsam zeitlos präsentiert sich der G.

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schwacher Jahrgang annehmbarer Jahrgang guter Jahrgang sehr guter Jahrgang ausgezeichneter Jahrgang - nicht bewertet -