Sören Herzig verließ Amadors Wirtshaus

Sören Herzig verließ Amadors Wirtshaus

Sören Herzig verließ Amadors Wirtshaus


Sören Herzig, Küchenchef von Juan Amadors Wirtshaus & Greisslerei, in Wien-Döbling hat das Handtuch geworfen und verließ das 3-Hauben- und 2-Sterne-Restaurant des deutsch-spanischen Großmeisters. Herzig war das Rückgrat der Amador-Küche, die in der Ausgabe 2017 des Michelin-Guides Main Cities of Europe auf Anhieb mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde und damit in die Riege der besten Restaurants Österreichs aufstieg. Im vergangenen Herbst wurde der sympathische und höchst talentierte Küchenchef von Gault Millau zum „Newcomer des Jahres“ gekürt, dem als Wirtshaus getarnten Spitzenrestaurant wurden drei Hauben verliehen.

Besonders der kreative Aspekt seines Berufs begeistert Sören Herzig (34):„ Ein Koch ist an erster Stelle Künstler. Der Teller ist mein Bilderrahmen und ich habe den Pinsel in der Hand“, wurde er gerne zitiert. Damit war er kongenialer Partner Juan Amadors. Über die Gründe der Trennung kann nur spekuliert werden, beide Chefs hüllen sich in Schweigen. Trotz allem Erfolg bei Kritikern dürften wirtschaftliche Zwänge dem „Wirtshaus“ zu schaffen machen.

Nach seiner Ausbildung im Badhotel Sterneck n Deutschland, führte Sören Herzig sein Weg für Praktika in die 3-Sterne-Restaurants La Vie in Osnabrück und Aqua in Wolfsburg, gefolgt von seinem Jahr als Commis de Cuisine im Gourmet Restaurant Louis C. Jacob in Hamburg. Ab 2011 war er Souschef im Gourmet Restaurant Sterneck, ehe den Deutschen vor einiger Zeit der Ruf von Juan Amador nach Wien ereilte. Dort wurde im ehemaligen Heurigenlokal Hajszan im noblen 19. Bezirk Amadors Wirtshaus samt Greisslerei eröffnet. Objekt, Weingut und Weinkeller wurde zuvor vom wohl erfolgreichsten Wiener Winzer, Fritz Wieninger, erworben. Das Lokal wurde in der Folge an Amador verpachtet.

www.amadorswirtshaus.com
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