Erzherzog Johann: Die Ortsweine haben Zukunft

Erzherzog Johann: Die  Ortsweine haben Zukunft

Erzherzog Johann: Die Ortsweine haben Zukunft

Die Winzervereinigung Erzherzog Johann Weine in Ehrenhausen (Südsteiermark) gibt sich ein neues Profil und will künftig stärker Weine von erkennbarer Herkunft vermarkten, die neuen Ortsweine. Erzherzog Johann Weine ist die einzige Winzervereinigung der Steiermark und mit 180 Hektar und rund 600 Weingärten von 250 Winzerpartnern einer der größten Weinbaubetriebe des Landes.

Die Klassik-Weine des Unternehmens bilden die Vielfalt ab und sind laut Erzherzog Johann Weine-Geschäftsführer Peter Stelzl „das Herzstück der Steiermark und für uns als Unternehmen unser täglich Brot“. Jetzt geht man einen Schritt weiter und bringt mit dem neuen Weinjahrgang sechs herkunftstypische DAC-Ortsweine heraus: Sauvignon Blanc mit Herkunft Leutschach mit seinen charakteristischen Opok-Böden; einen Grauburgunder aus Straden (sandige Böden); einen Traminer aus Klöch (Vulkangestein) sowie je einen Weißburgunder und Chardonnay-Ortswein aus Ehrenhausen. Ausgebaut werden die Ortsweine im großen Holz. Preislich finden sich die Erzherzog Johann-Ortsweine zwischen zwölf und 15 Euro. Noch ist das Segment klein. Das ambitionierte Ziel Stelzls ist es, dass Ortsweine einmal zehn Prozent der gefüllten Menge ausmachen.

Wenn man mit den Ortsweinen an Breite gewonnen habe, will Peter Stelzl ausgesuchte Riedenweine drübersetzen. Mit der neuen Sektpyramide, die dem Sekt mehr Profil und Orientierung gibt, damit sich die Konsumenten zurechtfinden können, hat Erzherzog Johann Weine sein Sektprogramm überarbeitet. An der Basis stehen zwei „Brut“ Rebsorten-Sekte – aus Weißburgunder und aus Chardonnay. Sie kosten 15,90 und 16,90 Euro – was auch den Qualitätsanspruch ausdrücken soll. „Wir wollen auch eine Reserve etablieren“, blickt Geschäftsführer Stelzl in die Zukunft.

ERZHERZOG JOHANN WEINE
A- 8461 Ehrenhausen, Gamlitzer Straße 103
T. +43 3453 2423, office@erzherzog.com, www.erzherzog.com
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