Wein sichert 7.400 Jobs im Burgenland

Wein sichert 7.400 Jobs im Burgenland

Wein sichert 7.400 Jobs im Burgenland


„Die Weinwirtschaft generiert im Burgenland etwa 234 Millionen Euro pro Jahr entlang der Wertschöpfungskette, sichert mehr als 7.400 Arbeitsplätze und damit jeden 17. Arbeitsplatz im Burgenland“, so Andreas Liegenfeld, Obmann des Regionalen Weinkomitee Burgenland. Kein Frage, dass Liegenfeld und Matthias Siess, Obmann der Marketingorganisation Wein Burgenland zufrieden Bilanz ziehen. Unter anderem anlässlich der beiden jährlichen Großpräsentationen in Wien (Hofburg) und Linz (Designcenter), die Anfang März insgesamt 3.500 Besucher zählten.

„Klein, aber fein! So kann man die Jahrgang 2016 ideal beschreiben. Auch wenn dieser mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent geringer ausgefallen ist, so sind die Winzerinnen und Winzer mit der Qualität überaus zufrieden. 2016 bringt sortentypische Aromen, ein ausgewogenes Säurespiel und samtige Fülle am Gaumen mit Top Qualität,“ weiß Matthias Siess.

Das Weinjahr 2016 war für die burgenländischen Winzer eine Zeit des Bangens und trotz kleiner Erntemengen mit viel Aufwand verbunden. Der überdurchschnittlich hohe Arbeitseinsatz der Winzer in den Weingärten wurde im Spätsommer doch noch überraschend belohnt. Warme und trockene Sonnenstunden, bis weit in den Herbst, brachten „natürlich“ selektierte Trauben hervor, die den vollen Energieeinsatz des Weinjahres mit einer ausgeprägten Reife in sich tragen und als wertvoller Schatz in die burgenländischen Keller gebracht werden konnten.

Christian Zechmeister seit 10 Jahren Geschäftsführer – Am Tag genau zehn Jahre vor der diesjährigen Präsentation in der Wiener Hofburg, am 6. März 2007, wurde Mag. Christian Zechmeister als Geschäftsführer der Wein Burgenland präsentiert. Zechmeister trug seither vieles zur Erfolgsgeschichte des burgenländischen Weins bei, setzte kompromisslos auf Qualität und Herkunft. Als Meilenstein kann unter anderem die Fertigstellung des burgenländischen Weinhauses angesehen werden. Künftig sollen alle Qualitätsweine des Burgenlandes das generische Weinbaugebiet „Burgenland“ auf dem Etikett aufweisen. Ausschließlich die gebietstypischen DAC-Weine dürfen darüber hinaus die Bezeichnung des jeweiligen spezifischen Weinbaugebiets tragen.

Stolz kann Christian Zechmeister auch auf die Exportbilanz sein: im Vergleich zum Jahr 2007 hat sich der durchschnittliche Exportpreis von österreichischen Weinen pro Liter um nahezu 60 Prozent erhöht. Speziell auf den von der Wein Burgenland definierten Märkten – Deutschland, Schweiz, USA und Slowakei – könnten die heimischen Weine deutlich an Marktanteilen gewinnen.

www.weinburgenland.at
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