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Mit dem Jahrgang 2025 feiert Michael Moosbrugger sein 30-jähriges Wirken in einem der ältesten und traditionsreichsten Weingüter Österreichs. Die Geschichte des Weinguts ist eng mit der Geschichte der Zisterzienser verknüpft, die sich im 12. Jahrhundert aus dem Burgund kommend in ganz Europa verbreiteten. 

Schloss Gobelsburg steht heute nicht nur für Qualität, sondern Michael Moosbrugger sieht im Vermächtnis der Mönche, die 1171 einen Wirtschaftshof am Fuße der berühmten Riede Heiligenstein bei Langenlois erhielten, auch einen Auftrag für kommende Generationen.

Ein Auftrag für kommende Generationen

Das barockisierte Renaissanceschloss bettet sich malerisch in die sanften Terrassenweingärten des Donautals. Es ist für alle Wien-Besucher leicht in einer knappen Autostunde Richtung Westen zu erreichen und allemal einen Ausflug wert. Wenn man von Wien kommend bei Fels am Wagram auf die ersten Weingärten trifft, bemerkt der aufmerksame Besucher die von Löss geprägten Hügellandschaften, auf denen vorwiegend die österreichische Identitätsrebsorte Grüner Veltliner wächst. 

Nähert man sich dem Weingut, erheben sich zur Rechten die markanten Terrassenweingärten der Ried Heiligenstein, die durch den Riesling-Anbau geprägt sind. Historiker wissen um die Bedeutung dieses Weingartens, der nicht nur geologisch eine europäische Besonderheit darstellt, sondern auch eine Sonderstellung in der österreichischen Weinlandschaft einnimmt.

Ried Heiligenstein hat europäische Sonderstellung

Betritt man die Gobelsburg, fällt einem sofort die prägnante Ensemblekonstellation ins Auge, die auf eine vorkeltische Besiedlung vor 4000 Jahren zurückgeht. Betritt man den Innenhof, umgibt einen sofort ein Gefühl von Geborgenheit. Eine Sonnenuhr zeigt, dass das zisterziensische Leitmotiv von „Einfachheit und Strenge” auch in modernen Zeiten durchaus noch Bedeutung hat.

Knarrend öffnet sich das Tor zum Weinkeller und beim Betreten atmet man automatisch den charakteristischen und doch unbeschreiblichen Kellerduft ein. Man wandelt durch die jahrhundertealten Weingänge mit Fässern und Flaschen, bis man plötzlich im Zentrum der Kelleranlagen ankommt: einem Kreuzgang, dessen Zentrum als Licht-, Luft- und Wasserbrunnen dient.

Michael Moosbrugger, der seit 1996 die Verantwortung für das Traditionshaus trägt, erzählt, dass die klösterliche Tradition bis heute Einfluss auf die Betriebsführung ausübt. So wird beispielsweise nach der Ernte das Einbringen der Ernte mit einer Segnung und dem traditionellen Martinigansl gefeiert. Darüber hinaus bietet der Geist der Zisterzienser in vielen Entscheidungen ein wichtiges Leitmotiv. Die Zisterziensermönche waren über Jahrhunderte hinweg federführend in der Weiterentwicklung des europäischen Weinbaus, und dieses Selbstverständnis wird im Weingut bis heute gepflegt.

Gebiets-, Orts- und Riedenweine aus dem Kamptal

Bei der Weinverkostung in den historischen Räumen lernt man zunächst die klassischen Weine des Donauraums kennen: Gebiets-, Orts- und Riedenweine bilden den Schwerpunkt des Weinguts. Es gibt aber auch eine Reihe von Spezialitäten. Dazu gehören die feinen Rotweine der Pinot-Familie, die Süßweine und die Qualitätssekte, die mittlerweile zu den besten Österreichs zählen. Und schließlich wird dem Thema „Reife im Wein“ in den Traditionsweinen noch besonderes Augenmerk geschenkt. Wenn man das Schlosstor verlässt, versteht man, was es bedeutet, „Weinkulturerbe Österreichs“ zu sein.

 

Weingut Schloss Gobelsburg
Schlossstraße 16
3550 Gobelsburg
+43 2734 2722
schloss@gobelsburg.at

© Schloss Gobelsburg
Ried Gaisberg © Schloss Gobelsburg
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