Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) wird 2026 mit 84 von rund 200 Mitgliederbetrieben vom 15. bis 17. März auf der ProWein in Düsseldorf vertreten sein. Das sind zehn mehr als 2025, aber einige der bekanntesten Namen sind nicht dabei. 

Unter ihnen sind beispielsweise Franz Keller aus Baden sowie Kesseler und P.J.Kühn (beide Rheingau), Schätzel (Rheinhessen), Fürst (Franken), Meyer-Näkel (Ahr), Emrich-Schönleber (Nahe), von Othegraven (Saar) und Bürklin-Wolf (Pfalz). Auf der Messe wird es wie 2025 innerhalb des VDP-Gemeinschaftsstandes einen eigenen Bio-Stand geben, an dem ökologisch zertifizierte Betriebe ihre Weine vorstellen und Erfahrungen im biologischen Weinbau teilen.

Die Bereitschaft zur Teilnahme an der Messe ist bei Deutschlands bedeutendstem Winzerverband in den vergangenen Jahren stark gesunken. 2014 waren es 141 Betriebe, 2017 noch 132, 2024 kamen 94, im vergangen Jahr nur noch 74. Zur ProWein 2026 wird sich der Abwärtstrend erstmals seit vielen Jahren wieder umkehren. Auf der Wine Paris stellten im laufenden Jahr erstmals 25 VDP-Weingüter ihre Weine vor.

Quellen: VDP; wein.plus.de