Die Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) richtet ihre Organisationsstruktur neu aus, um den aktuellen Entwicklungen im Weinmarkt proaktiv zu begegnen. Dabei werden Jobs eingespart und Köpfe rollen. Das wurde wenige Tage vor dem Start der enorm wichtigen VieVinum bekannt.

Ziel der Neuausrichtung ist es, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen stärker zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Schlagkraft im In- und Ausland weiter zu erhöhen, sagt die ÖWM in einer Aussendung.

Ulrike Hager (Leitung Bereich Österreich) und Viktor Kattinger (Gastronomie & Handel Österreich) werden die ÖWM in den nächsten Monaten verlassen. "Es ist nie leicht, solche Personalentscheidungen zu treffen, aber im aktuellen Klima muss die ÖWM reagieren, um ihre Kernaufgaben mit einem straffen Team zu bewältigen“, wird ÖWM Chef Chris Yorke zitiert.

Bereiche Kommunikation und Märkte werden aufgewertet

Die bisher im Bereich „Österreich“ angesiedelten Aktivitäten für den Heimmarkt werden künftig in bestehende, thematisch eng verwandte Bereiche integriert. Kampagnen wie die soeben gelaunchte „Mein. Dein. Unser Wein“, PR und Markenführung werden im Bereich „Kommunikation“ unter der Leitung von Sabine Bauer-Wolf gebündelt. Nationale Event-, Gastronomie- und Handelskooperationen werden im Bereich „Märkte“ unter der Leitung von Patrick Eppacher angesiedelt. Durch diese Integration entsteht eine noch engere Verzahnung von nationalen und internationalen Maßnahmen. Die Umsetzung der neuen Struktur erfolgt schrittweise in den kommenden Monaten.

ÖWM auf Kernaufgaben konzentrieren, Projekte wandern in Bundesländer

Die ÖWM konzentriert sich künftig verstärkt auf ihre Kernaufgaben als Dachmarketingorganisation: Die internationale Positionierung und den strategischen Ausbau des Exportgeschäfts sowie die Umsetzung aufmerksamkeitsstarker Kampagnen am Heimmarkt, die das Image von österreichischem Wein stärken, neue Zielgruppen ansprechen und die Freude am Weinkonsum neu beleben.

Die strategische Neuausrichtung und gleichzeitig erzielten Einsparungen werden in die Stärkung zentraler Marketingmaßnahmen investiert. Der Heimmarkt bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtstrategie – in enger Abstimmung mit den Weinbaugebieten, die künftig ausgewählte Projekte wie zum Beispiel den SALON übernehmen werden.