Zuwachs bekommen hat die engagierte Winzergruppe Eruption aus dem Steirischen Vulkanland: Frühwirth, Thaller und Gollenz gingen an Bord. Stefan Müller ist neuer Obmann.

Neo-Obmann der Eruptions-Winzer: Stefan Müller aus Klöch (mit Sohn Leo). © Weingut Müller

2002 gegründet, hat sich in der Winzer-Gruppe Eruption aus dem Steirischen Vulkanland über die Jahre vieles verändert – auch in der Besetzung. Die bewegten Jahre liegen schon länger zurück und seit etlichen Jahren ist einerseits Konstanz hinsichtlich der Mitgliedsbetriebe, andererseits wachsendes Engagement und Aktivität zu vermerken.

Qualitativ ist viel weitergegangen, die sechs eigenständigen Betriebe in Gestalt der Weingüter Scharl, Krispel, Ulrich, Hutter, Pfeifer und Müller bemühen sich bei aller Individualität auch ihre Gemeinsamkeiten zu pflegen.

Nach längerer Zeit wurden nun wieder neue Mitglieder in die im Vulkanland Steiermark beheimateten Gruppe aufgenommen. Präsentiert wurden die neuen Mitglieder vom frischgebackenen neuen Obmann Stefan Müller aus Klöch, der in dieser Funktion den langjährigen Obmann Stefan Krispel ablöste. „Wir sind eine Gruppe von Alphatieren, Reibung und Widerspruch gehören da zur Tagesordnung“, verweist der Klöcher Qualitätswinzer auf die eine oder andere Turbulenz in vergangenen Jahren.

Nie habe man dabei aber vergessen wer man ist und wofür man das alles macht. Es ging immer darum, die Region in ihrer Vielschichtigkeit abzubilden, die Kräfte zu bündeln und am Ende in vollkommener Harmonie in die Flasche zu füllen.

Neu an Bord: Frühwirth, Thaller, Gollenz

Als neue Betriebe sind nun dabei das in vierter Generation geführte Traditionsweingut Frühwirth aus Klöch, das Weingut Thaller mit Rotweinschwerpunkt sowie das noch ziemlich junge, stark aufstrebende Weingut Gollenz aus Tieschen, womit nun neun Betriebe zur Gruppe Eruption zählen.

Weiteren Erweiterungen stehen die engagierten Winzer nicht ablehnend gegenüber. Als aktuelles Projekt ist eine Lagenklassifikation angedacht, die Anfang Juni 20201 präsentiert werden soll.