Schöne Fruchtfülle, viel Zitrusfrische, Limettenschalen, zart, Steinobst, lebhaft; am Gaumen viel Frucht und Frische, Orangen, grüne Pfirsiche, knackige Säure harmoniert gut mit der Fruchtsüße, durchzogen von kühler Aromatik, viel Trinkanimo.
Sophie Hromatka
3124 Oberwölbling
Unterer Markt 10
Tel. +43 676 5400977
Fax. +43 2786 2376
info@erber-wein.at
www.erber-wein.at
Mit einem ansteckenden Lächeln präsentiert Winzerin Sophie Hromatka ihren ersten Riesling-Sekt: „Ein Riesling, weil uns die Sorte voll taugt. Wir wollten den Sortencharakter herausstellen, daher liegt im Fokus die Frucht und knackige Säure.“ Der Sekt ist eine feine Ergänzung zum kleinen Schaumweinsegment des Winzerhofs Erber in Oberwölbling. Wölbling, am westlichen Rand des Traisentals, ist eine spezielle Ecke des Weinbaugebiets. Dort lebt der Urgesteinscharakter in den Weinen durch den Gföhler Gneis im Untergrund. „Wir sind in der Stilistik näher der Wachau“, sagt Hromatka, „als dem Traisental, wo Kalk eine wesentliche Rolle spielt.“ Daher sind viele Erber-Weine urgesteinsgeprägt. Beim Wein ist der Grüne Veltliner der Tonangeber mit etwa 65 Prozent. Der Veltliner-Gebietswein Traisental Classic ist eine gelungene Kombi aus Urgesteins- und Lösslagen. Von der Großlage Wölblinger Urgestein kommt der Urgesteinsveltliner. Es ist die kühlste Lage am Rand des Dunkelsteinerwalds, der wie ein Kühlschrank fungiert, was in Hitzezeiten kein Nachteil ist. Eine besondere Urgesteinslage ist die Ried Antingen in Wölbling. Dort hat Sophie Hromatka drei Hektar stehen – und baut Veltliner auf zwei Arten aus: Einerseits vergärt sie die Alten Reben, die 40 bis 60 Jahre alt sind, im Edelstahl und lässt den Wein dann ein Jahr auf der Vollhefe reifen. Andererseits gibt es eine Reserve von einer speziellen Antingen-Parzelle, wo der Veltliner dann in 300-Liter Eichenfässern ausgebaut ist. Eine Lage, zwei Zugänge und drei Weine: Denn aus der Ried Antigen zaubert Hromatka auch einen lässigen Urgesteinsriesling, womit sich der Sortenkreis zum Anfang schließt.