2024 Pinot Noir Ruppersthal
Weinberghof
Fritsch
Wagram

Gewürzig und rotbeerig, zart Ribiseln und Walderdbeeren, getrocknete Früchte, gerundeter Wein; am Gaumen deutlich mehr Sorte, schöne Himbeer-Noten, jugendlich, aber schon zugänglich, nach hinten saftig und frisch burgundisch, lebhaft. Zeit geben, passable Länge.

Rotwein
Pinot Noir (Blauburgunder)
€€€
Schraubverschluss

Weinberghof
Fritsch
Wagram

Karl Fritsch
3470 Oberstockstall
Schlossbergstraße 9

Tel. +43 2279 5037
info@fritsch.cc

Karl Fritsch vom Wagram gehört zu den Winzerpersönlichkeiten in Österreich, auf die man schaut. Der Winzer zählt mit seinem Betrieb seit Jahrzehnten zu den Vorreitern am Wagram und prägt auch seit 20 Jahren mit seinem kompromisslosen biodynamischen Weg das aktuelle Geschehen im Weinbau. Authentische, sortentypische Lagenweine im Einklang mit der Natur zu produzieren, ist Fritschs Credo. Und es geht ihm um Herkunft: „Ich will die Sorte, den Jahrgang und den Boden im Wein haben“, sagt Fritsch. Holz verwendet er im Ausbau, jedoch nur mehrfach gebrauchte Fässer, in denen das Holz nicht mehr spürbar ist und keinen Eigengeschmack mehr abgibt. Eleganz und Balance brauchen keinen überbordenden Alkohol. Die Fritsch-Weine zeigen das bestens. Sie pendeln alle zwischen 12 und 13 Volumenprozent Alkohol. Karl Fritschs Sohn Alexander, der seit kurzem im Weinbetrieb dabei ist, teilt diese Ansichten. Als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ist die Weinpalette von Fritsch auf der Herkunftspyramide aufgebaut mit den Wagramer Gebietsweinen – zwei Ortsweinen, dem Kirchberg-Grüner-Veltliner und dem Ruppersthal-Pinot-Noir – und den Riedenweinen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Ersten Lagen Schlossberg, Steinberg und Mordthal. Hauptdarsteller bei Fritsch ist Grüner Veltliner. Im Fokus des Winzers stehen jedoch auch der Riesling und die Wagram-Rarität Roter Veltliner sowie die Burgundersorten, die Fritsch behutsam hätschelt. Mit dem Tausend Weiß hat Fritsch eine limitierte Raritätencuvée aus Chardonnay und Weißburgunder. Und beim Rotwein, der etwa ein Fünftel seiner Menge ausmacht, setzt Fritsch besonders auf Pinot Noir, wo er sich mit den besten Burgunder-Winzer matchen will. Die besten Trauben dieser Sorte zieht Fritsch in seinen Pinot Noir P – das „P“ steht für seinen Anspruch: Perfektion.

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