Duftet nach Waldbeeren, Trockenkräuter, dunkelbeeriges Fruchtspiel, Waldbeeren, getrocknete schwarze Oliven, geschmeidig, Darjeelingtee, stoffige Textur, druckvoll, gut strukturiert, vollreifes Tannin, aus einem Guss, Reserven.
Martina Weber
7474 Deutsch-Schützen
Winzerstraße 23
Tel. +43 664 7874219
mail@weinweber.at
www.weinweber.at
Martina Weber führt mit viel Esprit das traditionelle und äußerst sympathische Familienweingut in die Zukunft. Die Weinlinie hat nun Martina Weber als hauptberufliche Winzerin in den letzten Jahren mit Bedacht und Weitsicht adaptiert. Der Welschriesling ist in zwei Varietäten verfügbar, wobei der Adaxl Welsch in der Ortsweinkategorie mit zartem Holzeinsatz hier das hohe Potenzial vom Eisenberg eindrucksvoll aufzeigt. Adaxl bezeichnet eine ehemalige Subriede, die heute mit zwei weiteren Kleinstlagen in der nun namentlichen Ried Bründlgfangen vereint ist. Das Hauptaugenmerk im Hause Weber gilt weiterhin dem Rotwein, besonders dem Blaufränkisch, der quantitativ mit über 80 Prozent die Leitsorte im Betrieb ist. Blaufränkisch Centauros, nomen est omen, verweist hier einerseits auf die historische Weinbautradition und andererseits auf die stilistische Analogie dieses Weins als kräftiger Charakterwein mit viel Mineralität. Der von den etwas kühleren Ried Ratschen stammende Blaufränkisch zeigt ein Mehr an hellfruchtiger Eleganz in vitaler Fruchtigkeit, die ihn für eine lange Reifung prädestiniert. Die beiden Bordauxsorten Cabernet Sauvignon und Merlot werden reinsortig ausgebaut und zeigen in terroirbetonter Stilistik mit dem von der Winzerin betonten Säurebiss eine eigenständige Sortentypizität. Besonders Merlot besticht durch seine kräftige wie vielschichtige Fruchtwürze, womit der Eisenberg ein eindeutiges Statement abgibt, welch hoher Qualitätslevel mit dieser internationalen Rebsorte hier erreicht werden kann. Selbstredend versteht sich, dass zur Betonung der jeweiligen Terroirspezifität die Topweine nach längerer Holzfasslagerung erst drei Jahre nach der Ernte auf den Markt kommen. Dies fördert zudem die Winzerinhandschrift, die sich mit feiner Säurestruktur und Fruchttiefe artikuliert, und die Herkunftstypizität unterstreicht.