(Löss) Ein einnehmender, exotisch geprägter Grüner Veltliner, Ananas, Bananen, Mango, Papaya, Anis, viele Kräuter, Zitrus, mürber Apfel, Steinobst, Honigmelone, Gewürznoten, Honig, Kaffee, enorm vielschichtig, cremig-geschmeidig, elegant, herrlich gelbfruchtig, feinster Schmelz, lang abgehend. Ein Grüner Veltliner für Kenner und die es werden möchten. Spricht alle Schichten der Gesellschaft an.
Kurt Angerer
3552 Lengenfeld
Annagasse 101
Tel. +43 676 4306901
kurt.angerer@aon.at
www.kurt-angerer.at
Sieben Weine – 2025 Grüner Veltliner – siebenmal sich förmlich überschlagend mit Lob. Schon der wichtigste Wein des Hauses, der Kies – von diesem Wein gibt es die meisten Flaschen – performt perfekt. Höchst attraktiv, feinster Trinkfluss, da trinkt man gerne das eine oder andere Glas mehr. Mein persönlicher Herzenswein ist der Spies – ein Wein von hoher Mineralität. Beim Loam wird man fast melancholisch. Eine wahre Schönheit voller exotischer Früchte und betörendem Ausdruck. Demjenigen, den dieser Wein nicht schmeckt, ist wohl nicht zu helfen. Selbiges könnte man von der Eichenstaude behaupten. Ein wahrlich schöner Grüner Veltliner mit allen positiven Attributen dieser Sorte. An Dramatik nicht zu überbieten sind die beiden Grüner Veltliner – einmal unfiltriert, einmal White Granite –, welche wahre Weltklasse repräsentieren. Von einer unglaublichen Ausdrucksstärke, einer Eleganz und Struktur, die einen staunen lässt. Der Sekt kommt ebenfalls von dieser Varietät. Ein kompakter, knochentrockener Schaumwein von außergewöhnlicher Qualität. Bis zu 70 Jahre alte Grüner Veltliner Reben stehen in den Weingärten von Kurt Angerer. Durchschnittsalter 30-35 Jahre. Kurt Angerer ist der kompromissloseste Qualitätsfanatiker, den ich kenne. Vor allem bei sich selbst. Es gibt keinen kritischeren Winzer bei seinen Weinen wie eben ihn. Dabei ist er selbst absolut kritikfähig. Konsequent – unangepasst – polarisierend – all diese Dinge machen Kurt Angerer aus. Dass Kurt Angerer seine Nase im Wind trägt und sich für die Weine dieser Welt interessiert, zeugt der Umstand, dass er mit den verschiedensten internationalen Rebsorten in seinen Weingärten experimentiert.