Astrid & Alexander Mang
3610 Weißenkirchen
Landstraße 38
Tel. +43 664 5088966
Fax. +43 2715 22766
astrid.mang@gmx.at
www.weingut-hermenegild-mang.at
Man sagt bekanntermaßen, dass die Weine am Ort ihrer Herkunft am besten schmecken. Ganz sicher ist das der Fall beim ambitionierten Brüderpaar Hermenegild & Alexander Mang in Weißenkirchen, im Herzen der Wachau. Ersterer – er ist der 18. Träger dieses seltenen Vornamens – kümmert sich um den traditionsreichen Heurigen (es gibt ihn seit 1949), der mit seinem weitläufigen, wunderschönen Gastgarten bis in den Herbst hinein ein Besuchermagnet ist, Letzterer zeichnet für Weingarten und Keller verantwortlich. Die Familiensaga reicht bis ins Jahr 1287 zurück – seither ist der Name Mang urkundlich mit dem Weinbau in Weißenkirchen verknüpft. Wer die Wachau besucht, sollte auch tatsächlich einmal hier gewesen sein. Im Portfolio der Familie finden sich einige der herausragendsten Lagen der Wachau, wie zum Beispiel die Ausnahmeriede Klaus, aus der wir heuer erneut einen brillanten Grünen Veltliner im Federspiel-Bereich kosten durften. Kaiserberg, Steinriegel, Vorderseiber und Liechtensteiner sind weitere berühmte Lagen – aus Letzterer stammt jedes Jahr ein formidabler Riesling Smaragd, der sich heuer zum frühen Verkostungszeitpunkt noch in seiner pubertären Phase befand und daher erst im kommenden Jahr in den Verkauf kommt. Alexander Mang befasst sich aber auch mit diversen Nebensorten, wie Muskat Ottonel oder Sauvignon Blanc, mit denen sehr respaktable Gewächse erzielt werden. Aktuell sticht außerdem ein aus drei Rebsorten komponierter Rosé Frizzante hervor, der in seiner prickelnden Eleganz seinesgleichen sucht.
Weine
Grünfruchtiger Einstieg, Renetten, grüne Beeren, Physalis, Zitruszesten; durchwirkt von knackfrischer Säure, die von ein paar Gramm Restzucker austariert wird; leichtfüßiger Stil, spritzig.
Herrlich mineralische Anklänge, wie zerstoßener Stein, dann die satte Erdbeerfrucht und ein Becher Waldbeeren; elegant, charmant, mit zarter Fruchtsüße; hat Esprit und Finesse.
Zu Beginn Getreidenoten, Maisflocken, Zuckererbsen, dann setzt sich der Zweigelt durch, Erdbeer-Joghurt, gelbe Kirschen; ab der Mitte relativ rustikal, fließt leichtfüßig über den Gaumen und empfiehlt sich als Süffelwein für die Sommerterrasse.
Pinotig cremige Nase, Haselnüsse, weiße Blüten, am Gaumen konterkariert von viel Zitrus, Melisse, Wiesenblumen; einfach gestrickt, solide.
Zeigt von Beginn an viele Schichten, Apfelmus, Birnen, ein Hauch Orangenzesten und grüner Pfeffer; mächtiger Unterbau, kraftvoll, konzentriert, fast opulent, ein pfiffiges Säurekostüm sorgt für den Ausgleich; schöne Länge.

