Franz Pichler
3610 Wösendorf
Hauptstraße 68
Tel. +43 664 3970160
weingut.pichler@outlook.com
www.f-pichler.at
Franz Pichler aus Wösendorf gehört zu den großen Altmeistern der Wachau. Neben den Wachauer Schwerpunktsorten Grüner Veltliner und Riesling gibt Franz Pichler auch den Burgundern Aufmerksamkeit, weil er Chardonnay und Weißburgunder auch gern trinkt. Im Betrieb machen die zwei Sorten zusammen etwa sieben Prozent aus. Die Burgunder baut der Winzer im großen Holzfass aus und sie liegen lange auf der Feinhefe – und ihre Wachauer Herkunft lässt sich durch die mineralische Untermalung und die kühle Aromatik auch schmecken. Die Burgunder machen 7-8 Prozent aus, ich trinke Burgunder gern, wenn sie im großen Holz ausgebaut und lange auf der Feinheife gelegen sind. Klein, aber fein ist dann das typische Wachau-Programm, das mit jeweils einem Federspiel vom Veltliner und vom Riesling beginnt. Die Smaragdweine sind allesamt Lagenweine. Es gibt einen puristischen, straffen Riesling aus der Ried Harzenleiten im benachbarten St. Michael und aus dem Jahr 2024. Die Veltliner-Smaragde kommen einerseits vom Jochinger Kollmitz, andererseits von Wösendorfer Hausberg Kollmütz. Der Kollmitz-Smaragd ist schon aus dem jungen Jahrgang 2025 und erfüllt einem mit viel Fruchtfülle und zarter Mineralität. Der zweite Smaragd vom Veltliner ist eine Spezialität aus dem Jahr 2021 – Codename: DB vom Kollmütz. „Das DB steht für ‚das Beste‘ – unsere besten Trauben, die wir damals in der letzten Oktoberwoche gelesen haben“, erzählt Pichler. Der Wein ist lange auf der Feinhefe gelegen, zur Hälfte im Stahl und die andere Hälfte im großen Holzfass ausgebaut. Der gereifte, junge Wein ist seit Mai 2025 im Verkauf – und ist sehr attraktiv. Generell ist empfohlen, bei Franz Pichler nach Gereiftem zu fragen. Denn der Winzer zaubert dann schon das eine oder andere aus seiner Schatzkiste hervor.
