Christian & Isabella Friedrich
8511 St. Stefan
Langegg 18
Tel. +43 3463 81252
info@friedrich-schilcher.at
www.friedrich-schilcher.at
Bei der Familie Friedrich dreht sich alles um die Blaue Wildbacherrebe. Es gibt eine breite Palette an Weinen, von zwei gleichgepressten Weißen über Frizzante und Sekt bis zu Süßweinen und – wenn die Witterungsbedingungen passen – auch anspruchsvollen Rotwein. Der Schwerpunkt liegt selbstverständlich bei den Schilchern. Mit dem Jahr 2021 ist Christian Friedrich sehr zufrieden. „Der Austrieb war sehr spät, aber die Vegetation hat alles aufgeholt, es gab genügend Niederschläge und einen trockenen, sonnigen Herbst für tolle Qualitäten und eine entspannte Lese.“ Entsprechend fein sind die Schilcher ausgefallen, sie sind ausgesprochen zugänglich, ohne ihre Sortentypizität aufzugeben, und stoffiger als gewohnt. Die stilistische Bandbreite reicht vom noblen Schilcher Ried Langegg bis zum lebhaften Ried Pirkhofberg. Ein ernstzunehmender Süßwein ist die Spätlese „Liebelei“. Auch die beiden Schaumweine sind alles andere als belanglose Spaßmacher. Schon der Frizzante ist seriös und vergleichsweise trocken, der Schilchersekt ist von Hefetönen und sortenaffiner Aromatik bei gutem Körper geprägt. In kein Schema passt die Reserve von der Ried Pirkhofberg, das ist Rosé mit Kraft und Tiefgang. Gerade in der gehobenen Gastronomie werde er sehr gut angenommen. „Da ist so mancher kritische Gast positiv überrascht.“ Der leichteste Schilcher nennt sich „Pius“ und ist als Hommage an die Tradition gedacht. Er erfreut sich mittlerweile einer großen Fangemeinde, das Etikett ist völlig anders gestaltet als beim übrigen Portfolio.
Weine
Stachelbeeren, Anklänge von Gartenerdbeeren und blauen Pflaumen, vollreife rote Johannisbeeren; zu diesen Aromen kommt eine passende grünblättrige Würze, angenehme Säure, zugänglich, gute Substanz.
Ruhig, reife Stachelbeeren, Erdbeeren; Säurerückgrat, klassische Anmutung auf feine Art, Prise Cassislaub hinten.
Unplakativ, nobel, Rosé-artig, rote und schwarze Johannisbeeren; auch im Geschmack elegant, Ribisel, Rhabarber, hauchzarte Tannine, gute Länge, grünblättrig-würziges Finale.
Sanfter Druck, reife Stachelbeeren, frische Zwetschken angedeutet; viel Frucht, lebhaft, Säurerückgrat, Boden kommt durch, Tanninschleier, grünblättrige Würzet, Körper, Cassis im Nachhall, sortenaffin.
Sanft, rotbeerig, Stachelbeeren, Prise geriebene Mandeln, hauchzarte Würze; zugänglich, sanfter Druck, feines Säurerückgrat, feiner Schmelz, Berge von Frucht, Tannine angedeutet, Cassis im Abgang und im langen Nachhall, ganz zarte Kräuternote. steiermark
(Barrique) Nussig, ganz zarte Gewürznote, Vogelbeeren, getrocknete Kräuter à la Lorbeerblatt angedeutet; kraftvoll, Schmelz, Gewürze, Tannine zur Untermalung, würzig und nussig im langen Abgang, völlig eigenständig, fernab gewohnter Schilcheraromatik.
(Schilcher halbtrocken) Einladend, reife Gartenerdbeeren, Rhabarberkompott; schließt aromatisch an, süffige Dosis Restzucker, sortenaffin bis in den Nachhall hinein.
(süß) Spätlesecharakter, dunkle Beeren, Kirschen, zartest nach Pflaumen; angenehme Süße von zugänglicher Säure austariert, einige Substanz, viel reife Frucht im Nachhall, animierend und sympathisch. Österreich
(extra trocken) Frisch, sortentypische Beerenaromatik, Hauch Zitronenzesten; schließt aromatisch an, angenehme Säure, kräftige Perlage, Kräuterwürze und Prise Gerbstoffe, trocken, animierend, durchaus ernsthaft.
(brut) Feine Hefenote, rote und schwarze Johannisbeeren, Anklänge von Wald- beeren; beerenfruchtig, feine grünblättrige Würze, Gerbstoffe angedeutet, Hefe, ernsthaft, klare Konturen, Schmelz.