Rudolf Rabl
3550 Langenlois
Weraingraben 10
Tel. +43 2734 2303
office@weingut-rabl.at
www.weingut-rabl.at
Rudolf Rabl – im Outfit mehr Manager als Winzer – ist 1986 in den Betrieb eingetreten und setzte von Anfang an auf Erweiterung und Modernisierung des Weinguts, dessen Geschichte bis ins Jahr 1750 zurückreicht. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde bereits in Flaschen gefüllt, und wenig später erfolgten mit dem Grünen Veltliner Käferberg und dem Riesling Schenkenbichl auch die ersten riedenreinen Füllungen im Haus. Mittlerweile gilt das Weingut mit einer bewirtschafteten Fläche von 80 Hektar als Kamptaler Vorzeigeunternehmen, das nach wie vor von der Familie geführt wird. Rabls Kinder sind beide im Betrieb tätig, Sohn Tobias hat an der HBLA Klosterneuburg maturiert und ist nach Praxis in Südafrika Teil des Kellerteams. Tochter Johanna, die mit ihrem Partner Jonas aus Kanada zurückgekehrt ist, kümmert sich vornehmlich um die Bereiche Präsentation und Vermarktung. Eine penible Bearbeitung der Rebanlagen sorgt zusammen mit modernster Kellertechnik Jahr für Jahr für eine Palette feiner Weine, die das Kamptaler Terroir vollständig abdeckt. Denn die Reben stehen sowohl in Urgesteinslagen (Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl, Steinhaus) als auch in reinen Lössweingärten, wie Kittmannsberg oder Spiegel. Hinzu kommt im Zuge einer Betriebsübernahme ab heuer eine beachtliche Größenordnung von Weingärten aus Grafenegg.
Weine
Kräuterige Nase, ein Hauch Pfeffer, gelbe Äpfel, Birnen, Lemongrass; angenehm frische, moderate Säure; Süffelwein.
Verlockend reife Frucht, Bienenwachs, Limonen, Orangenzesten; hochfeiner Fruchtschmelz, fest gebaut, ausgewogen, lang; Bilderbuch-Veltliner.
Schüchterne Nase, Kräutergarten, Wiesenblüten, Baumharz; legt im Glas zu mit Anklängen an grüne Marillen, Limetten; Säure gut eingebunden, einige Substanz.
Dezente Rieslingnase, Nektarinen, Ananas, Litschi, Gesteinsmehl; extraktsüß, entwickelt sich voll Rasse und Klasse, tolles Potenzial!
Die rote Walderdbeere in Reinkultur, Schlehen; klassisch flaschenvergorener Sekt, hat Chic und Charme.
Cremig buttrige Nase, Hefegebäck, Karamell; feine Perlage, vibrierendes Säurespiel; zeigt viele Schichten, tendiert Richtung Champagner.
Zitrusbehaftetes Entrée, am Gaumen Nusskuchen, Haselnüsse, Maronen; etwas strenger, straffer gefasst, fein gestrickt, graziös.
