Viel mehr als Sushi hat das japanisch-peruanische Trendlokal DiningRuhm in 1040 Wien zu bieten. Sacha und Marcel Ruhm blickten mittlerweile auf 10 erfolgreiche Jahre zurück.

Was vor 10 Jahren mit je vier Vor- und Hauptspeisen, notiert auf einem Klemmbrett, begann, hat sich zu einer einzigartigen gastronomischen Erfolgsgeschichte gemausert: Das DiningRuhm im vierten Wiener Gemeindebezirk gilt nicht nur als allererste Adresse, wenn es um Sushi und Sashimi geht.

Die Interpretation der japanisch-peruanischen Nikkei Küche ist den Brüdern Sascha (38) und Marcel Ruhm (36) ein Herzensanliegen. 

Die Nikkei-Küche beschreibt einen geschmacks- und Aromen intensiven Mix, der entstand, als vor Jahrzehnten die Japaner Peru als Einwanderungsland entdeckten. Spicy Aromen der bunten, kreolisch-peruanischen Küche trafen dabei auf Raffinesse, Präzision und Zubereitung der japanischen Küche.

In der Folge wuchs sich dieser Küchenstil rund um den Globus zum kulinarischen Hit aus, seit dem Durchbruch der Edel-Restaurantkette Nobu gab es kein Halten mehr. Meeresfrüchte und Gemüse spielen eine Hauptrolle, ebenso das Marinieren roher Fische (Ceviche).

Der Nikkei-Küche mit Herz & Seele verschrieben

Mit dem Entschluss vor 10 Jahren, sich in Wien selbständig zu machen, haben die aus Niederösterreich gebürtigen Brüder (aus Höbenbach beim Göttweiger Berg) einen Haupttreffer gelandet. Rasch waren Stammgäste gewonnen, deren Zahl stetig wuchs und wächst. Die kulinarische Reise in die asiatisch-südamerikanische Welt haben sie alle begeistert mitgemacht. 

Dazu beigetragen hat sicher das legere Casual Fine Dining, das auch nach der Rundum-Erneuerung des Lokals vor einigen Jahren strikt beibehalten wurde: „Unsere Gäste sollen sich einfach rundum wohlfühlen“, freuen sich Sascha und Marcel Ruhm.

Beibehalten wurden auch hohe kulinarische Auszeichnungen, etwa das Listing im Guide Michelin Österreich. Kaum ein Ranking, das die besten Asia- oder Ethnolokale Wiens aufführt und das DiningRuhm nicht im Spitzenfeld listet.

Von Lisl Wagner-Bacher bis zu Heston Blumenthal

Gelernt haben die Brüder schon gemeinsam bei Kochikone Lisl Wagner-Bacher und Thomas Dorfer im Landhaus Bacher in der Wachau. Nach Bacher zog es die Ruhms hinaus in die Welt, teils gemeinsam, teils getrennt. Das Fat Duck von 3-Sterne-Chef Heston Blumenthal in England war eine Station, die Nobus in Mykonos (Griechenland) und St. Moritz waren andere.

Während sich Sascha Ruhm als perfekter Gastgeber mit Leib und Seele in seinem Element fühlt, kombiniert Bruder Marcel in der Küche die ausgeklügelten japanisch-peruanischen Rezepte mit österreichischen Qualitätsprodukten, um Frische und Regionalität bewusst zu leben. Dafür sind sie weit über die Grenzen der Stadt bekannt, nötigen schon auch mal stolzen japanischen Sushimeistern Respekt ab.