Château Cheval Blanc 2025 kommt zu einem Preis von 336 Euro (Ex-Négociant) in den Subskriptionshandel. Das bedeutet einen Endverbraucherpreis von rund 470 Euro. Damit ist der Jahrgang um rund 21 Prozent teurer als 2024, aber fast 13 Prozent günstiger als 2023 und 14 Prozent als 2021. 

Beobachter betonen laut dem Branchenmagazin Drinks Business, dass der 2025er damit weiterhin zu den günstigsten verfügbaren Cheval Blancs im Handel zähle. Die Ernte ist mit einem Durchschnittsertrag von nur rund 15 Hektolitern pro Hektar die kleinste seit 1961 am Château. Daher werden nur 55.000 Flaschen vom Grand Vin abgefüllt. Daher sei der Preisaufschlag im Gegensatz zu vielen anderen Weingütern, die die Preise moderat senken, gerechtfertigt.

Cheval Blanc befinde sich im Vergleich zu anderen Bordeaux-Châteaus in einer komfortablen Lage, so Drinks Business. Frühere Jahrgänge wurden erfolgreich verkauft, so dass nur noch geringe Mengen im Handel verfügbar seien. Daher könne das Weingut seine Preise „angemessen“ festsetzen, was nicht jedem Château möglich sei. Die Preiserhöhung spiegele Angebot und Nachfrage wider. Die bisher veröffentlichten En-Primeur-Preise für bekannte Bordeaux-Weingüter liegen um rund 15 Prozent unter denen von 2023. Die Subskriptionskampagne für den Jahrgang 2024 endete vor einem Jahr mit einem Markteinbruch.

Quellen: The Drinks Business; wein.plus.de