Die am 18. Mai 2026 zu Ende gegangene Weinmesse VieVinum zog am Abschlussabend erfolgreiche Bilanz. Österreichs größte und der Welt wohl schönste Weinmesse bot die perfekte Auslage für österreichische Weine vor einem Fachpublikum aus aller Welt. Rund 15.000 Besucher kamen an den drei Messetagen.

VieVinum Organisatorin Alexandra Graski-Hoffmann mit ihrem wichtigsten Messepartner ÖWM Chef Chris Yorke. © Eva Kelety

Die Hofburg Vienna stand ganz im Zeichen des Weins und war von 16. bis 18. Mai 2026 Nabel der Weinwelt. Die Österreich Weinmarketing (ÖWM) holte rund 1000 Fachleute aus dem Ausland zur VieVinum und bot ein perfektes Rahmenprogramm. Etliche der ausländischen Journalisten gehen nun noch auf mehrtägige Erkundungsreisen zum österreichischen Wein in die einzelnen Weinbaugebiete.

Veranstalterin Alexandra-Graski-Hoffmann hatte im Vorfeld alle Register gezogen: ein Mentoring-Programm brachte Profis aus verschiedensten Branchen mit jungen Winzern zusammen, die School of Wine bot ein dichtes Programm an Information, Masterclasses und Podiumsveranstaltungen. Gastland war diesmal die „Wiege des Weins“, Georgien.

521 Winzer aus 20 Ländern, Niederösterreich stellte Hälfte der Betriebe

Die 521 Aussteller der Vievinum 2026 kamen aus 20 Ländern und aus allen österreichischen Weinbaugebieten. Das stärkste Winzerkontingent mit knapp der Hälfte der teilnehmenden Betriebe (254) stellte das größte Weinbau-Bundesland Niederösterreich.

Besonders positiv fiel die gute Stimmung bei den Winzern und Fachbesuchern auf, die von der Eröffnung bis zu den Schluss-Stunden der VieVinum anhielt. Echte Aufbruchstimmung war da spürbar, die Weinabsatzkrise war an den drei Messetagen kein Thema.

„Österreichs Weine treffen den Nerv der Zeit“

Mit ihrer einzigartigen Verbindung aus hochkarätiger Fachmesse, internationalem Networking und erstklassigem Verkostungsprogramm in unvergleichlichem Flair unterstrich die VieVinum einmal mehr ihre zentrale Rolle als wichtigste Plattform für österreichischen Wein auf dem Weltmarkt.
 
„Der große internationale Andrang zeigt deutlich, dass Österreichs Weine den Nerv der Zeit treffen“, resümiert ÖWM Geschäftsführer Chris Yorke. „Sie stehen für höchste Qualität, werden verantwortungsvoll und umweltbewusst produziert und bieten genau jene Frische und Leichtigkeit, die aktuell in aller Welt bei Weinen gesucht wird.“
 
Die ÖWM begrüßte in Wien ein außergewöhnliches Aufgebot internationaler Spitzengäste, darunter den amtierenden Sommelier-Weltmeister der Association de la Sommellerie Internationale (ASI) Raimonds Tomsons, den ASI „Best Sommelier of the Americas“ Joris Gutierrez Garcia sowie den ASI „Best Sommelier of Asia & Pacific“ Reeze Choi. Darüber hinaus nahmen Dutzende Masters of Wine und Master Sommeliers aus aller Welt an der VieVinum teil und nutzten die Gelegenheit, die Vielfalt und das Qualitätsniveau österreichischer Weine vor Ort zu erleben.

VieVinum als Motor für den Weinexport

Die von M.A.C. Hoffmann organisierte VieVinum ist seit ihrer ersten Ausgabe 1998 eine zentrale Plattform für den nachhaltigen Exporterfolg des österreichischen Weins. Auf dem Heimmarkt hat österreichischer Wein bereits sehr hohe Marktanteile und dadurch kaum noch Wachstumspotenzial. „Jede Flasche, die erfolgreich international vermarktet wird, entlastet den Heimmarkt und schafft zusätzliche Perspektiven für Österreichs Weinwirtschaft“, so ÖWM Chef Chris Yorke. 

Hockarätiges Podium bei der ÖWM Verkostung (v.l.): Reeze Choi (ASI Best Sommelier of Asia & Pacific), Raimonds Tomsons (ASI Best Sommelier of the World), Joris Gutierrez Garcia (ASI Best Sommelier of the Americas) © ÖWM, Philipp Lipiarski