Kirschtomaten, Mozzarella, Basilikum und natives Olivenöl extra: Pasta alla Checca ist eines der ikonischen Gerichte des italienischen Sommers. Leicht zuzubereiten, perfekt zum Mitnehmen und mittlerweile sogar von Fine-Dining-Restaurants wiederentdeckt.

Bei mehr als dreißig Grad im Schatten steht Pasta alla Checca hoch im Kurs. Bilder zeichnen sich ab im Kopf nach Sonne und lauen Abenden, Strand und Terrasse, Garten und Urlaub. Pasta alla Checca ist spontan die richtige Antwort.

Das beliebte italienische Gericht wird in wenigen Minuten zubereitet, benötigt Zutaten, die fast jeder zu Hause hat oder die man um die Ecke schnell besorgen kann. Rasch zubereitet, scheint Pasta alla Checca nach ein paar Stunden im Kühlschrank fast noch besser zu werden. Die Zutaten ziehen dann so richtig durch.

Einfache Zutaten, rasch und unkompliziert zubereitet

Das Rezept ist typisch für Mittelitalien, während es weiter südlich Crudaiola genannt wird, gerade weil das Gewürz aus roh verwendeten Zutaten stammt. Die Pasta muss kurz sein – Penne, Rigatoni oder Mezze Maniche – und streng al dente, damit sie auch im kühlen Zustand und nach Stunden oder nach einem Tag die Konsistenz behält. Kirschtomaten, Mozzarella, frisches Basilikum und einen großzügigen Schuss natives Olivenöl extra – das sind die einfachen Zutaten.

Wie immer gilt der alte Feinschmecker-Spruch: „Bei den einfachen Zutaten immer nur die allerbesten verwenden!“ Wobei Pasta alla Checca in Italien eine lange Geschichte hat, die liebevoll gepflegt wird. Jede Familie hat eine Nonna (Oma), die garantiert die beste Pasta alla Checca von allen zubereiten kann. Liebevoll wird die Tradition gepflegt, um in der Nostalgie zu schwelgen.

Bei den einfachen Zutaten immer nur die allerbesten verwenden

Es ist daher nicht überraschend, dass auch die Haute Cuisine dieser besonderen Pasta bereits beginnt, Tribut zu zollen und kalte Pasta in ihre Menüs und Speisenkarten aufnimmt. Der Kreativität der Küchenchefs sind dabei keine Grenzen gesetzt, lädt Pasta alla Checca doch dazu ein, immer wieder neue Zutaten auszuprobieren oder moderne Küchentechniken einzusetzen.

Im Imàgo, dem Sternrestaurant des berühmten Hotels Hassler in Rom an der Spanischen Treppe etwa, hat Koch Andrea Antonini im Laufe der Jahre eine persönliche Interpretation von Pasta alla Checca entwickelt, inspiriert vom Rezept seiner Mutter. Nur die Techniken ändern sich – Tomatenemulsion, aromatisierte Öle und Buffalo-Mozzarella-Luft – aber die Idee bleibt dieselbe: eines der ikonischsten Gerichte des italienischen Sommers zu erzählen.

Auch als Slow Street Food wurde Pasta alla Checca in Rom schon gesehen. Serviert in einer kleinen Pappschale, die an Poké erinnerte. Aber darin befindet sich das komplette italienische Rezept: Kurze Pasta kalt, gewürfelte Weintomaten, Buffalo Mozzarella Topping, Salz, Öl und Basilikum. Gefragt sind auch die glutenfreien Varianten.

Quellen: Gambero Rosso; Redaktion Vinaria