Diesmal haben die Steirischen Terroir- und Klassikweingüter (STK) die Sommeliers der JRE-Jeunes Restaurateurs zum dritten Mal in die Steiermark eingeladen. Ziel ist der fachliche Austausch zwischen Topproduzenten und Sommeliers in einigen der wichtigsten Restaurants Österreichs.

Die Parade blind verkosteter STK-Weine, die die JRE-Sommeliers nominierten. © Wolfgang Wachter

In der international etablierten Organisation Jeunes Restaurateurs (JRE) sind viele der besten Restaurants des jeweiligen Landes vertreten. Entsprechend gut bestückt sind ihre Weinkarten. Genau da treffen sich die Interessen der Winzer und der Sommeliers. Es liegt auf der Hand, dass der Informationsaustausch zwischen jenen fließen soll, die den Wein produzieren und jenen, die ihn an die Frau respektive den Mann bringen.

Gut 20 Sommelièren und Sommeliers folgten dem Ruf der Steirer und fanden sich am Vorabend des Fachprogramms im Wirtshaus Maitz im südsteirischen Ratsch ein. Sie waren von den Organisatoren im Vorfeld gebeten worden, ihren STK-Lieblingswein mitzubringen, der blind serviert wurde. Nach intensiver Diskussion wurde das Geheimnis gelüftet. Die Jahrgänge reichten mehr als zehn Jahre zurück. Wenig überraschend haben sich Weine mit Drehverschluss jung präsentiert.

Das Fachprogramm steht heuer im Zeichen der Rieden, der Herkunft. Exkursionen in die Weingärten aller zwölf STK-Betriebe vertiefen das Verständnis für die Weine aus der jeweiligen Lage. Selbstverständlich folgt beim anschließenden Essen in renommierten Restaurants der Gegend der praktische Teil des Seminars – die Weine werden verkostet und analysiert. So wird auch die Gastronomie in das Netzwerk von STK & JRE eingebunden.