Von 16. bis 18. Mai 2026 wird die HOFBURG Vienna wieder zum pulsierenden Treffpunkt der internationalen Weinwelt. Messeveranstalter M.A.C. Hoffmann und Österreich Wein Marketing möchten dabei neue Zielgruppen für österreichischen Wein zu begeistern. Gastland ist diesmal Georgien.

Georgien, Wiege des Weinbaus mit 8000 Jahren Geschichte. Damals entstanden auch die Qvevri, die Tongefässe, die im Boden vergraben wurden. © Shutterstock

Eintauchen in die Ursprungsgeschichte des Weins, das bietet die VieVinum 2026 mit ihrem traditionsreichen Gastland Georgien. Rund 25 Weingüter präsentieren von 16. bis 18. Mai 2026 in der HOFBURG Vienna Weine, deren Machart, Rebsorten und Charakteristik genauso geheimnisvoll wie faszinierend sind. 
 
Man kennt die eindrucksvollen Bilder des Großen Kaukasus, dessen verschneite Gipfel weit in den Himmel ragen. Folgt man seinem Verlauf gen Osten, gelangt man nach Kachetien, in das größte und bekannteste von vier Weinbaugebieten des Landes. Manche bezeichnen es als das Napa Valley Georgiens. Die Berge schützen vor Kaltlufteinbrüchen aus dem Norden, während vom Schwarzen Meer im Westen warme, feuchte Luftströme kommen.

In Kachetien finden sich auch die sogenannten „zimtigen“ Böden – sandig-kalkhaltiger Lehm mit hohem Eisengehalt. Insgesamt sind 80 Prozent Georgiens gebirgig; das Klima reicht von hochalpin über subtropisch bis hin zu halbwüstenartigen Bedingungen. Von rund 525 autochthonen Rebsorten haben etwa 45 eine größere Bedeutung. Zu den bekanntesten zählen die weißen Rkatsiteli, Kakhuri Mtsvane und Kisi sowie die rote Saperavi.

Qvevri seit 8000 Jahren und Orangewein

Schon vor rund 8.000 Jahren wurde in Georgien Wein in Tongefäßen bereitet. Der traditionelle Ausbau in diesen als Qvevri bezeichneten Amphoren hat die Jahrtausende überdauert. Er war Inspiration für Winzer rund um den Globus und Auslöser für den Orange- und Naturweinboom unserer Zeit. Auch die Winzer Georgiens profitierten davon und begannen, ihre Weine – und damit gewissermaßen das Original – international noch stärker zu positionieren. Als Krönung wurde 2013 die „Qvevri-Methode“ von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklärt.
 
Während der VieVinum sind die Weingüter des Gastlands Georgien im Rittersaal zu finden und am Sonntag, den 17. Mai, gibt es die rare Gelegenheit, sich im Rahmen der School of Wine darüber zu informieren, was Amber Wine aus Sicht der georgischen Winzer ist. 

Countdown für School of Wine & Online-Tickets
 
In Kürze wird das Programm der School of Wine online verfügbar sein. Schritt für Schritt werden zudem die Mentees des VieVinum-Mentoring-Programms Gerd A. Hoffmann vorgestellt und Einblicke in die Ausstellerstrukturen gegeben. Bereits jetzt sind Tickets online erhältlich, Fachbesucher können nach Akkreditierung ein vergünstigtes Ticket erwerben.
 
Hotelbuchung: Keine Panik wegen Songcontest
 
Die Bekanntgabe des Termins des Eurovision Song Contests (ESC) mit Finale am 16. Mai 2026 hat kurzfristig zu einer großen Nachfrage am Hotelmarkt geführt. Wie von Tourismusorganisationen prognostiziert, werden nun jedoch sukzessive wieder Zimmerkontingente frei. Es lohnt sich somit, aktuell einen Blick in die diversen Buchungsplattformen zu werfen und natürlich bei den Hotels direkt anzufragen. 

 

VieVinum 
HOFBURG Vienna, Eingang Heldenplatz
Samstag, 16. Mai, bis Montag, 18. Mai 2026
Samstag bis Montag von 13.00 bis 18.00 Uhr
Fachpublikum & Presse: Samstag bis Montag von 09.00 bis 18.00 Uhr
Tickets:
Publikum: € 75,- www.vievinum.at/tickets
Fachpublikum: € 55,- nach Akkreditierung unter vievinum.at/tickets/fachpublikum

Viele junge Besucher werden bei der VieVinum im Mai in der HOFBURG Vienna erwartet. © Eva Kelety
Georgien ist Gastland der VieVinum von 16. bis 18. Mai 2026 in der Wiener Hofburg. Hier moderne Rebanlagen des Weinguts Khareba. © Khareba
Blick auf das Kloster Alaverdi in Georgien, umgeben von Weingärten und mit Blick auf den hochaufragenden Kaukasus im Hintergrund. © Shutterstock