„Mit dem eindeutigen Bekenntnis zu unserer Herkunft Burgenland bündeln wir seit Jahren unsere Kräfte und geben den Kunden auch eine klare Botschaft mit: Wo Burgenland draufsteht – ist hochwertige Qualität in der Flasche. Dies wird von den Konsumenten goutiert, was man auch klar bei den Wein Burgenland Präsentation in Linz und Wien sah. Diese sind Fixpunkte für viele Weinliebhaber aller Altersklassen,“ ist Herbert Oschep, Obmann von Wein Burgenland, überzeugt.

Die Herkunft Burgenland stand demnach im Mittelpunkt der traditionellen großen Jahrgangspräsentationen der burgenländischen Winzer in Linz und zuletzt in der Wiener Hofburg, wo rund 2100 Besucher an die Stände der gut 100 Winzer strömten und unter 500 Weinen gustieren konnten. „Es geht wieder bergauf mit der Weinwirtschaft“, zog denn auch Burgenlands Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld zufrieden Bilanz. Die Stimmung unter den Winzern und aus dem Markt sei positiv.

Der gemeinsame Herkunftsgedanke soll im östlichsten Bundesland weiter vertieft werden. Dazu wurde bereits – Vinaria berichetet – eine Erzeugergemeinschaft Burgenland gegründet, um aktuellem EU-Recht zu entsprechen. Diese wird Zug um Zug das Regionale Weinkomitee Burgenland ersetzen. Schliesslich werden nur rund 4,5 Prozent der burgenländischen Weinproduktion als DAC Herkünfte abgefüllt. Diese können aber weiter bestehen bleiben, müssen dazu aber ebenfalls eigene Erzeugergemeinschaften gründen.

Die Weinwirtschaft im Burgenland ist einer der wichtigsten Wirtschaftsbereiche des Bundeslandes. Gemäß einer Studie aus dem Vorjahr wird direkt und indirekt eine Wertschöpfung in Höhe von 258 Mio. Euro jährlich erzielt. Die Weinbranche sichert damit rund 6000 Arbeitsplätze, das sind 4,2 Prozent aller Beschäftigten im Burgenland. In der Landwirtschaft entfallen im Burgenland fast 30 Prozent der Produktion auf den Weinbau.