Fernab urbaner Zentren hat sich die kleine Kärntner Gemeinde Weissensee zu einem bemerkenswerten kulinarischen Hotspot entwickelt. Gerade einmal 758 Einwohner zählt der Ort und verfügt dennoch gleich über acht ausgezeichnete Betriebe im Gault&Millau 2027.

Diese außergewöhnliche Dichte an Hauben-Adressen macht den Ort zu einem kulinarischen Ausnahmefall und zeigt, wie viel gastronomische Qualität sich auf kleinstem Raum entfalten kann. Dabei ist auch die Dynamik in Weissensee bemerkenswert, denn insgesamt fünf Betriebe dürfen sich auch über Aufwertungen freuen: Das „Rouge Noir“ verfügt nun mit 17 Punkten über vier Hauben, das „Biohotel Gralhof“ ist mit drei Hauben zugleich Preisträger der Weinkarte des Jahres 2027 mit Österreich-Schwerpunkt. Das „Hotel zum Weissensee“ und „Das Leonhard“ verfügen nun über drei Hauben, „Das Loewenzahn“ legt innerhalb der drei Hauben zu. Sandra Egger, Küchenchefin im „Das Leonhard“, verstärkt zudem die Riege der Female Power. Neu aufgenommen wurde das „Wirtshaus by Stefan Glantschnig“, das gleich mit zwei Hauben brilliert. Wichtiger Leitbetrieb in Weissensee ist weiterhin „Die Forelle“ mit 18,5 Punkten und vier Hauben.

Arlberg mit noch mehr Dichte & Newcomerin des Jahres

Die Betriebe aus Lech und St. Anton am Arlberg sind seit Jahren eine feste Größe, wenn es um Punkte, Hauben, aber auch Persönlichkeiten und innovative Gastronomiekonzepte auf höchstem Niveau geht. In diesem Jahr setzen sie diesen Weg eindrucksvoll fort: Mit Noemi Zagoni als Newcomerin des Jahres und Janina Trogisch als Patissière des Jahres darf St. Anton auf zwei weibliche Award-Gewinnerinnen stolz sein. Auch die Neuzugänge präsentieren sich stark: Das „Arlicious“ zählt mit gleich vier Hauben zu den spannendsten und am besten bewerteten Neueinsteigern. Das „Elements“, Wirkungsstätte von Noemi Zagoni, startet direkt mit drei Hauben. Schließlich wurde das „Museum“ mit zwei Hauben neu in die Bewertung aufgenommen.

Auch Lech am Arlberg legt zu: Fünf der 17 bewerteten Betriebe konnten ihre Punkte steigern, das „La Fenice“ schaffte den Sprung in die Drei-Hauben-Kategorie.