Trockenheit und Hitze setzen auch dem kostbaren weißen Trüffel in Italien zu. In der Region um die norditalienische Stadt Alba im Piemont wie auch in Mittelitalien ist die bisherige Ausbeute zum Saisonstart enttäuschend: wenig gute Qualität, hohe Preise – und hoffen auf Regen.

Nach einem heißen Sommer und einer langen Dürre gibt es wenig von dem begehrten „Tuber magnatum Pico“, die Preise steigen, wie Medien berichten. Diese könnten etwa bei 500 Euro für 100 Gramm liegen zum Start der Trüffelsaison im Oktober. Vom 10. Oktober bis zum 6. Dezember 2026 erwartet die Stadt Alba rund 600.000 Besucher zur Internationalen Trüffelmesse.

Alles komme nun auf den Oktober und November an, wo die Trüffelsucher, Restaurants du Feinschmecker auf Niederschläge hoffen. Momentan sind nur wenige Exemplare des besonders wertvollen weißen Trüffels erhältlich, und diese sind durchwegs klein. 

Wenige und kleine Exemplare, Preise steigen

Die Trockenheit im Sommer und im September 2026 hat den Saisonstart beeinflusst. Alles verschiebt sich durch den Klimawandel, auch die Fundorte. Der Pilz wird inzwischen auch in höheren Lagen gefunden, wo er früher nicht wuchs. Mittelitalien das Hauptgebiet für den weißen Trüffel. 

Hoffen auf die Monate November und Dezember

Stelvio Casetta, Ehrenpräsident des Trüffelvereins Associazione Tartufai Albesi, sieht für die Saison noch Chancen. „Wir wissen, dass der gesamte Oktober ein kritischer Monat sein wird. Und um qualitativ hochwertige Trüffel zu finden, müssen wir bis November und Dezember warten.“ Und: „Die Preise werden jedenfalls höher sein als im Vorjahr.“